Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

fait83

Geheimer Meister
Dieses Thema wurde an anderer Stelle abgetrennt weil weiterer Gesprächsbedarf besteht.
Die Themenüberschrift ist provisorisch, bessere Vorschläge bitte an die Moderation richten.Grubi/Mod



Ohne eine Ahnung vom Islam, verwenden viele Menschen, eben durch die Manipultion der Medien, Wörterspiele wie

"islamischer Terror"

od.

"Terror im Islam"

Wenn man sich ein wenig mit den Muslimen unterhält und diese kennenlernt, bzw. den Islam selber recherchiert, würde man merken, das diese zwei Wörter auf gar keinem Fall miteinander genannt werden dürfen.

Es leben über einenthalb Milliarde Muslime auf der Welt, ein Bruchteil davon sind Opfer und Täter einer verächtlichen Propoganda..
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

dtrainer

Wiedergänger
AW: Kommt der dritte Weltkrieg?

Ohne eine Ahnung vom Islam, verwenden viele Menschen, eben durch die Manipultion der Medien, Wörterspiele wie
"islamischer Terror"
Islamistischer Terror. Ganz unberechtigt ist das ja nicht, es sind eben Moslems, die andersgläubige verachten, in Moscheen zerren damit sie abschwören, oder Mordanschläge verüben - nicht Christen, Buddhisten, Juden...was auch immer.
Wann kommt sie denn, die längst fällige, innerislamische Auseinandersetzung, ob Gewalt eigentlich akzeptabel ist?
"in der Religion ist keine Gewalt" sagte der Prophet. Es wird Zeit, das zu beachten.
 

fait83

Geheimer Meister
AW: Kommt der dritte Weltkrieg?

Es sind Fehler, der einzelnen radikalen Gruppen, die nicht mal 1% der muslimischen Gesamtbevölkerung machen.

Dann kann man ja auch von der christlichen Pädophilie reden, oder der kirchlich katholischen Pädophilie, weil ein beträchtlicher Anteil an "Geistlichen" die der Kirche dienen, offenkundigen Kinderschund betreiben?

Der Islam stellt den Mord an einem Menschen den Mord an der gesamten Menschheit gleich. Und gibt dem Gewalt-akt nur so viel Freiheit wie es zur Selbstverteidigung nötig ist.

Wann ist etwas islamischtisch? oder Islamisch?

Wenn z.B., gesagt wird,

"islamischer Terror"

geht man davon aus, das in der islamischen Lehre etwas hervorgeht das man mit dem Wort "TERROR" in Verbindung bringen kann. Doch muss man sich mit viel Mühe und Zwielichtigkeit anstrengen um etwas herauszuschneiden aus seinem Kontext um AUCH NUR IRGENDETWAS mit der Lehre des Islam und dem Terror in Verbindung zu bringen.
Nun, wieso wird nicht stattdessen, vom Terror der Muslime oder explizit von der Terror-Organisation berichtet?
Weil man den Menschen Angst einjagen möchte, weil man den nahen Osten noch lange genug "Melken" möchte, um den Wohlstand im Westen aufrecht zu erhalten.

Es scheint, das manche Menschen mit bestimmter Absicht Begriffstutzigkeit vortäuschen, das zeigt leidergottes den Stellenwert der Aufrichtigkeit und Gutmütigkeit für diese Personen.

Macht euch selber ein Bild, lasst euch nicht manipulieren, die Chefs der Großen Medien-Firmen werden von wiederum anderen Chefs unterstützt, die wiederum auch andere Chefs haben, das geht bis an die Spitze der Finanzmacht, es gibt sehr wenige "Neutrale" Berichterstattung...

Informiert euch, über den Werdegang der Medien in der Weltgeschichte...


(Quelle: Meine Wenigkeit)
 

es könnte ja sein

Ritter Rosenkreuzer
AW: Kommt der dritte Weltkrieg?

Der Islam stellt den Mord an einem Menschen den Mord an der gesamten Menschheit gleich. Und gibt dem Gewalt-akt nur so viel Freiheit wie es zur Selbstverteidigung nötig ist.
das stimmt so aber nicht ganz

das is glaube ich sure 31 in etwa, von dem fall der selbstverteidigung ist garkeine rede

die sure die darauf folgt besagt: ausgenommen die kuffar, die dürft ihr töten

da wird ein regel-ausnahme verhältnis erschaffen

zudem ist es gefährlich, den kuffa zu definieren

der islam ist grob gesagt der koran

den werdegang und die aussagen mohammed sind unterschiedlich zum islam zu bewerten

zumindest habe ich das so verstanden
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
AW: Kommt der dritte Weltkrieg?

das stimmt so aber nicht ganz

das is glaube ich sure 31 in etwa, von dem fall der selbstverteidigung ist garkeine rede

die sure die darauf folgt besagt: ausgenommen die kuffar, die dürft ihr töten

da wird ein regel-ausnahme verhältnis erschaffen

[...]
Über das Tötungsverbot im Koran und die diversen Ausnahmeregelungen, kann man hier etwas nachlesen: Das Totungsverbot im Islam | Der Prophet des Islam
Selbst wenn ich den Koran wohlwollend auslege und der Meinung bin dass man als Muslim keinen Menschen töten sollte, kann ich die Tötungsregelungen nicht ignorieren.

Gruss Grubi
 

dtrainer

Wiedergänger
AW: Kommt der dritte Weltkrieg?

kann ich die Tötungsregelungen nicht ignorieren.
Natürlich nicht. Wer käme aus die Idee, ein"Rechtssystem" aus dem 7. Jh heute anzuwenden? Man sieht das Dilemma, ein völlig veraltetes System heute zu empfehlen:
[FONT=&amp]Mord muss hienieden mittels Blutrache vergolten werden.[/FONT]
Das Totungsverbot im Islam | Der Prophet des Islam
Blutrache ist aber selbst ein Straftatbestand. Da macht man dann eben eine "Ausnahme". :k_schuettel:
Wir sind längst weiter: Gewalt ist in jeder Form abzulehnen. Die Regel aus der dunklen Zeit gehören ins Museum.
 

Aragon70

Großmeister-Architekt
AW: Kommt der dritte Weltkrieg?

Eigentlich schon lustig das man überhaupt darüber diskutieren muß was in solchen uralten Schriften steht. Die wurden von jemandem denn wir nicht kennen vor tausenden Jahren geschrieben wurden und dann noch x mal falsch übersetzt.

Was wohl die Person die das damals geschrieben hat denken würde wenn sie wüßte was da aktuell Menschen (natürlich nicht nur hier) für eine Wortglauberei deswegen verantstalten.
 

fait83

Geheimer Meister
AW: Kommt der dritte Weltkrieg?

@Grubi und all die anderen die diesem Link folgen.

Dieser Link den du geteilt hast bezüglich dem Koran ist irreführend und dient einer Propoganda. Müsste schon längst eine gesperrte Seite sein, wenn man versucht zu navigieren auf der Seite kommt man eh drauf das diese gesperrt ist.

Solche Hetzkampagnen zu verbreiten, zu unterstützen sollte strafrechtlich verfolgbar sein.
Ich weiss nicht mit welcher Absicht du so einen Link geteilt hast, aber es ist einfach Schade mit solchen Falsch-Informationen Argumentieren zu wollen.. diese Anti-Islamseiten im deutschsprachigem Raum haben etwas sektenartiges.

Viele "Islam-Infoseiten" sind nichts anderes als schlechte Christen-Propaganda.
Sorry, aber wenn ich mich informieren will, dann lasse ich mir das nicht vom rassistischen Kuck-Klux-Klan erklären!

Wenn ich mir informationen bezüglich einem Thema holen möchte dann frage ich diesbezüglich einen Spezialisten.
Ein (1)"muslimischer Imam mit perfekter deutscher Sprache" wird dir genauestens erklären können was es auf sich hat mit dem Mordschlag im Islam.

(1) ja gibt es überhaupt diese Personen?
Ja, welch Wunder die gibt es, es gibt aber auch viele Bücher von Gelehrten des Islam die ins deutsche übersetzt wurden.

Papst Franziskus: "Der Islam ist nicht gewalttatig" | ZEIT ONLINE

hier mal ein Zitat vom Pabst persönlich.. ich würde seine Hand küssen wenn ich ihm begegne obwohl ich ein moslem bin, rein aus Respekt!
 

a-roy

Mensch
AW: Kommt der dritte Weltkrieg?

Bei den ganzen Auseinandersetzungen, die ich hier seit Jahren bzgl. Islam/Koran/Christentum/Bibel mitbekommen habe, bin ich recht froh, dass ich mich schon längst vom christlichen Gott losgesagt, meinen persönlichen Gott gefunden habe und ansonsten a bisserl ein taoistischer Buddhist bin.
Kriege fangen immer in den Köpfen an, darüber könnten ja mal einige User nachdenken!
 

William Morris

Prinz von Jerusalem
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

Ich habe den Koran gelesen und das Buch ist ein hasserfülltes Pamphlet übelster Gewaltfantasien gegenüber Andersgläubigen. Gefühlt auf jeder 2. Seite sagt Allah, ich habe Recht und wer nicht an mich glaubt hat Unrecht und gehört getötet. Ich hab dann nach der Hälfte aufgehört, weil es schier unerträglich wurde, diese Sammlung an Mordaufforderungen zu lesen.

Einem Muslim mag ja einer abgehen, wenn die bösen Kuffr bestraft werden und man sich dann erhoben fühlt und sowieso denkt, die haben nichts besseres verdient. Der Islam hat sich nicht durch friedliche Missionare (waren die christlichen auch eher nicht) verbreitet, sondern vorrangig mit Eroberungsfeldzügen. Die Muslime sind, kaum war der Prophet tot, schon über sich hergefallen und Sunniten und Schiiten bekämpfen sich bis heute.

Gerade monotheistische Religionen verkörpern ein hartes Ausstellungsmerkmal und das verächtliche Herabschauen auf alle Anders- und Nichtgläubigen ist fester Bestandteil der Mythologie.

Dem Christentum sind nur die Zähne gezogen worden, wenn die wieder könnten, wie sie wollten ..........

Klar, ein Imam wird dir irgendwas vorsäuseln, wie friedlich doch der Islam ist, soll aber auch Imame geben, die Leute für den IS angeworben haben.

Die Diskussion erinnert mich an eine Auseinandersetzung mit ein paar Hardcorestalinisten letztens. Die haben jede Verstrickung Stalins in Massenmord rigoros abgestritten, unter ihm erblühte der Sozialismus und ich war nur ein faschistischer Vollidiot (Zitat) der nur gestört hat.
 

fait83

Geheimer Meister
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

Ich habe den Koran gelesen und das Buch ist ein hasserfülltes Pamphlet übelster Gewaltfantasien gegenüber Andersgläubigen. Gefühlt auf jeder 2. Seite sagt Allah, ich habe Recht und wer nicht an mich glaubt hat Unrecht und gehört getötet. Ich hab dann nach der Hälfte aufgehört, weil es schier unerträglich wurde, diese Sammlung an Mordaufforderungen zu lesen.
Es ist wahrhaft traurig das du offenkundig lügst. Möge Gott dein Herz erweichen lassen, wie kann ein Mensch nur so sehr Hass empfinden.
Du hast bestimmt nicht den Koran gelesen, sondern versuchst hier nur zu improvisieren, ich finde das traurig und erbärmlich.

Welche Verse?
Welche Seiten?
Kannst du uns Beispiele nennen?

Einem Muslim mag ja einer abgehen, wenn die bösen Kuffr bestraft werden und man sich dann erhoben fühlt und sowieso denkt, die haben nichts besseres verdient. Der Islam hat sich nicht durch friedliche Missionare (waren die christlichen auch eher nicht) verbreitet, sondern vorrangig mit Eroberungsfeldzügen. Die Muslime sind, kaum war der Prophet tot, schon über sich hergefallen und Sunniten und Schiiten bekämpfen sich bis heute.
Du sprichst im Namen eines Muslim und behauptest man würde sich erfreuen wenn ein andersglaubender ermordet wird. Und fügst hinzu diese mordlustigen Muslimewürden sich heute noch gegenseitig ermorden weil sie so lustig sind.
Sehr Interessante Sichtweise [emoji102] eines "Sozialisten" (nehme ich an aufgrund des Nicknamen)

Gerade monotheistische Religionen verkörpern ein hartes Ausstellungsmerkmal und das verächtliche Herabschauen auf alle Anders- und Nichtgläubigen ist fester Bestandteil der Mythologie.

Dem Christentum sind nur die Zähne gezogen worden, wenn die wieder könnten, wie sie wollten ..........

Klar, ein Imam wird dir irgendwas vorsäuseln, wie friedlich doch der Islam ist, soll aber auch Imame geben, die Leute für den IS angeworben haben.

Die Diskussion erinnert mich an eine Auseinandersetzung mit ein paar Hardcorestalinisten letztens. Die haben jede Verstrickung Stalins in Massenmord rigoros abgestritten, unter ihm erblühte der Sozialismus und ich war nur ein faschistischer Vollidiot (Zitat) der nur gestört hat.
Jeder hat ein Recht auf eine Meinung, doch jeder muss auch die Meinung anderer Respektieren. Keiner hat das Recht ein Individuum zu diskriminieren weil es ein Individuum ist, wozu hat das geführt? Man erinnere sich doch an die Nazi Zeit?
So begann es mit den Judenverfolgungen.

Ich bin ein Moslem, anscheinend hast du kein Respekt gegenüber mir, beschuldigst Muslime mit Mordlustigkeit, den Islam bzw. den Koran als eine Anleitung zum Töten.
So führt man keine Diskussion.
Das ist ein innerer Monolog mit dir selber und deinem Gewissen den du nun führen kannst.
Wenn du dich aber Entschuldigst und bereit bist, ohne Vorurteile und Vorwürfe mit Aufrichtigkeit dich Interessierst was der Islam über Gewalt lehrt dann bin ich trotzdem dazu bereit dir zu antworten. Bis dahin, werde ich dich ignorieren aus prinzipiellen Gründen.
 

William Morris

Prinz von Jerusalem
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

Ist schon ein paar Jahre her, da kann ich dir mit keiner Sure dienen, aber wer sucht der findet und es stand nicht nur einmal geschrieben, das die Ungläubigen brennen sollen.

Du wirst doch wohl nicht abstreiten wollen, das der Koran eine ziemlich deutliche Trennung zwischen Recht- und Fehlgeleiteten macht. Ich bin übrigens mit einer Muslima (wenn auch keiner strengen) verheiratet, selbst der ist klar, für diese "Untat", einen Ungläubigen geheiratet zu haben, kann sie das mit Wein und Jungmännern im Paradies abknicken.

Ein Muslim wollte mir mal die Überlegenheit des Koran an dem Beispiel deutlich machen, das den Ungläubigen in der Hölle jede Nacht die Haut in Schichten abgebrannt wird. Das mit den Hautschichten war für ihn ein Gottesbeweis, das man keine Menschen verbrennt, war ihm scheißegal und fiel ihm auch auf Nachfrage nicht auf.

Das immer wiederkehrende Pseudoargument vom Respekt, den die Gläubigen immer wieder einfordern. WOFÜR? Warum soll ich dir Respekt zollen, weil du gläubig bist? Tut mir leid, die Idee dahinter versteh ich nicht. Es gibt keinen Extrarespekt für Gläubige.

Deine pauschalen Nazivorwürfe kannst du dir sonstwo hinstecken, das zieht bei mir überhaupt nicht.
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

Hi

Es wäre begrüssenswert wenn wir versuchen das Thema eher sachlich zu besprechen soweit das bei Glaubensangelegenheiten möglich ist.
fait83 denke bitte daran eine für Dich vertrauenswürdige Seite zu verlinken damit wir von dort aus dem Koran zitieren können, um fragwürdige Stellen besprechen zu können.
Für weniger Koranbewanderte wäre es gut zu wissen in welcher islamischen Strömung diese Übersetzung zuhause ist.

Noch zu dem Vorwurf ich hätte auf eine anti Islam-Propagandaseite verlinkt, inwiefern wird der Koran dort falsch interpretiert.

Dort steht geschrieben:

Das Werk „Tafsir al-Jalalayn“ ist eines der wichtigsten Interpretationen (tafsirs) für das Studium des Korans. Es wurde von den beiden „Jalals“– von Jalal al-Din al-Mahalli († AD 1459) und seinem Schüler Jalal al- Din al-Suyuti († AD 1505) verfertigt. Das Werk wird im Allgemeinen als eines der am leichtesten zugänglichen Koranexegesen betrachtet weil es stilistisch einfach gehalten und in einem Band gesammelt ist.
Es handelt sich dabei wohl um eine sunnitische Koranauslegung, ist das irgendwie ein Problem?

Mir liegt dann zunächst die Sure 2 ziemlich schwer im Magen, dort ist eigentlich in jeder Koranübersetzung von Gewalt gegen Menschen die Rede, wie muss ich das lesen um etwas positives im Umgang mit Andersgläubigen daraus zu lernen?

Gruss Grubi
 

fait83

Geheimer Meister
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda



(Quelle: steht bereits im Bild)

Nun an Alle anderen User;

Als allererstes möchte ich ein paar Webseiten teilen:

Institut fur Islamische Studien >> Home

Eine umfangreiche Website der Universität Wien um sich mal ein Bild davon machen zu können was eigentlich so in Österreich auf Akademischer Basis passiert bezüglich Muslime und dem Islam.

Als nächstes:

Prof. Dr. Huseyin Ilker Cınar - Universitat Osnabruck

und

Koranwissenschaften und Koranexegese (Tafsir) - Universitat Osnabruck

Hier kann man den Herrn Cinar gerne mal kontaktieren. Ein Akademiker aus Osnabrück der auf die Koranexegese speziell eingeht.

Nun bevor Wir hier über irgendwelche Koranstellen anfangen zu Diskutieren oder eigene Gedanken hineininterpretieren müssen andere Dinge mal geklärt werden.

Ein Nicht Muslim, müsste zuerst den Glauben verinnerlichen und das Glaubensbekenntnis aussprechen. Das wäre der Eintritt in den Islam und man gilt als Muslim. Mehr ist von einem Muslim nicht verlangt, niemand wird zu etwas gezwungen. Die darauf folgenden Pflichten eines Muslims passieren aus eigenem Willen.

Nun was ist der "Glaube" bzw. das "Glaubensbekenntnis"?

Das Glaubensbekentnnis (od. arabisch die "Schahada")

Folgendes zu verinnerlichen und deutlich auszusprechen:
"Esch-schedu en la ilahe illalah wa esch-schedu enne Muhammeden abduhu wa rasuluhu" und für Menschen die aus dem Christentum in den Islam konvertieren sagt man noch "wa esch-schedu ene A'isa abduhu wa rasuluhu"

Übersetzt:
"Ich bezeuge das es keinen Gott gibt außer Gott und ich bezeuge das Muhammed sein Diener und Gesandter ist"

Zweiter Teil(der für die Christen):
"Und ich bezeuge das Jesus ebenso Gottes Diener und Gesandter ist"

Nun ist man Muslim und sollte die Botschaft des Gesandten Rezitieren lernen. Ebenso wichtig ist es aber die Enstehung der Botschaft und die Aussagen des Propheten zu studieren.

Der Koran wurde vom Erzengel Gabriel an Muhammed in verschiedenen Zeiten unter verschiedenen Umständen eingegeben.
In sage und schreibe 23 Jahren!
Die Vollendung dauerte 23 Jahre.

Alles wurde seit nun über 1400 Jahren aufbewahrt, Wort für Wort, Zeichen für Zeichen, Wortlaut für Wortlaut. Nichts wurde seit dem geändert.

Da es über eine Lange Zeit hinweg dauerte, konnte jeder der ersten Muslime jeden vers auswendiglernen, jede Anweisung leichter erlernen und umsetzen.

Der Koran wird hauptsächlich in Zwei Kapiteln geteilt, den Zeiten wo der Prophet in Mekka war und die Zeit in der er sich in Medina befand.

Ohne zu Wissen das der Koran teilweise zu Ereignissen herabgesandt wurde, bleibt das alleinige lesen bei manchen Stellen unklar.

Wenn z.B. die Muslime den Propheten über irgendwas gefragt haben, weil gerade ein Ereignis stattgefunden hat so hat dieser gewartet und nicht aus sich heraus geantwortet bis ihm der Koran eingegeben wurde, dies dauerte manchmal tage.

Wie z.B. das Alkoholverbot, zuerst kam der Vers, in dem die Betrunkenheit im Gottesdienst verboten wurde und sehr lange Zeit danach erst der generelle Verbot des Drogenkonsums.

So ist es ebenso mit dem Vers der Kriegsführung, auf den ich speziell zurückkommen werde.

Der Koran sollte möglichst mit der Exegese (arabisch "Tafsir") gelesen werden.

Hierzu ein paar Links:

http://basari.de/
Islamische Bücher bei Muslim-Buch.de bestellen - Islamische Bücher | Islam-Literatur aus erster Hand!

hier könnte man einen Tafsir bestellen.



(Quelle: meine Wenigkeit)
 

dtrainer

Wiedergänger
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

Alles wurde seit nun über 1400 Jahren aufbewahrt, Wort für Wort, Zeichen für Zeichen, Wortlaut für Wortlaut. Nichts wurde seit dem geändert.
Das ist schön - noch schöner wäre es, wenn sich heutige Muslime auch daran halten würden. So werden (Iran) Juden, Christen, Baha'i verfolgt und erleben Gewalt. Alle drei sind "Buchreligionen", die eigentlich zu respektieren wären.

Aber auch wenn das beachtet würde - wäre das gut genug? In diesen 1400 Jahren hat sich ja Einiges verändert. So gab es kein kodifiziertes, auch über dem jeweiligen Herrscher stehendes Recht, keine unabhängige Justiz, keine Polizei. Also mußte Mohammed aus Mekka fliehen - und für diese Verhältnisse waren die Anweisungen bestimmt, die er gab.
Nun ist das nicht mehr so, eine Gruppe muß sich nicht selbst verteidigen, sie bekommt den Schutz der Staaten, wenn sie verfolgt wird, jedenfalls in vielen Ländern. Da sind die Regeln von damals ein Problem, es kann sogar strafbar sein., sie anzuwenden. Und natürlich gehen Radikale hin und berufen sich auf sie, schlimmstenfalls morden sie.
!400 Jahre alte Regeln für immer? Bitte nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

CHR1S

Erhabener auserwählter Ritter
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

Steinigungen und dergleichen sind wohl auch noch an der Tagesordnung (oder zumindest waren sie das noch in diesem Jahrhundert). Ich hab den Koran nicht gelesen und würde mich da mit jeder äusserung wohl nur weiter aus dem Fenster lehnen als ich sollte. Aber was man so hört klingt jetzt nicht wirklich nach einem Glauben der vor Nächstenliebe nur so strotzt :egal:
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

[...]
Nun an Alle anderen User;

Als allererstes möchte ich ein paar Webseiten teilen:

Institut fur Islamische Studien >> Home

Eine umfangreiche Website der Universität Wien um sich mal ein Bild davon machen zu können was eigentlich so in Österreich auf Akademischer Basis passiert bezüglich Muslime und dem Islam.

Als nächstes:

Prof. Dr. Huseyin Ilker Cınar - Universitat Osnabruck

und

Koranwissenschaften und Koranexegese (Tafsir) - Universitat Osnabruck

Hier kann man den Herrn Cinar gerne mal kontaktieren. Ein Akademiker aus Osnabrück der auf die Koranexegese speziell eingeht.
Danke für die Linksammlung ich habe mir einen Überblick verschafft.
Natürlich kann ich jetzt nicht schnell den Islam an einer Uni studieren um hier ein wenig über religiöse Angelegenheiten zu diskutieren.
Ich finde da jetzt so schnell nichts was uns hier direkt weiterhelfen könnte wenn wir über problematische Koraninhalte reden wollen.

Nun bevor Wir hier über irgendwelche Koranstellen anfangen zu Diskutieren oder eigene Gedanken hineininterpretieren müssen andere Dinge mal geklärt werden.

Ein Nicht Muslim, müsste zuerst den Glauben verinnerlichen und das Glaubensbekenntnis aussprechen. Das wäre der Eintritt in den Islam und man gilt als Muslim. Mehr ist von einem Muslim nicht verlangt, niemand wird zu etwas gezwungen. Die darauf folgenden Pflichten eines Muslims passieren aus eigenem Willen.

Nun was ist der "Glaube" bzw. das "Glaubensbekenntnis"?

Das Glaubensbekentnnis (od. arabisch die "Schahada")

Folgendes zu verinnerlichen und deutlich auszusprechen:
"Esch-schedu en la ilahe illalah wa esch-schedu enne Muhammeden abduhu wa rasuluhu" und für Menschen die aus dem Christentum in den Islam konvertieren sagt man noch "wa esch-schedu ene A'isa abduhu wa rasuluhu"

Übersetzt:
"Ich bezeuge das es keinen Gott gibt außer Gott und ich bezeuge das Muhammed sein Diener und Gesandter ist"

Zweiter Teil(der für die Christen):
"Und ich bezeuge das Jesus ebenso Gottes Diener und Gesandter ist"

Nun ist man Muslim und sollte die Botschaft des Gesandten Rezitieren lernen. Ebenso wichtig ist es aber die Enstehung der Botschaft und die Aussagen des Propheten zu studieren.
Wir reden also erst weiter wenn ich konvertiert bin und den Koran sankrosankt betrachte und jegliche Kritik an der heiligen Schrift verteidige?
Das riecht mir aber nach einem Zirkelschluss ;)

Also nein, sorry ich glaube das garnicht, ich lese morgen nochmal nach und gucke ob das da wirklich steht.
Ich nehme auch nicht an dass Du zur Taufe gehst wenn wir später aus der Bibel zitieren wenn im Koran auf das Volk des Buches verwiesen wird.
dtrainer könnte da mitmachen, dann wäre er getauft, Bahai und Moslem gleichzeitig, ich weiss nur nicht ob am Ende vom Lied die Reihenfolge relevant sein wird ;)
Aber ich hörte die letzte Instanz ist barmherzig...
Der Koran wurde vom Erzengel Gabriel an Muhammed in verschiedenen Zeiten unter verschiedenen Umständen eingegeben.
In sage und schreibe 23 Jahren!
Die Vollendung dauerte 23 Jahre.
Das ist bereits eine Glaubensannahme auf die ich mich nur nach einem muslimischen Glaubensbekenntnis einlassen könnte.

Alles wurde seit nun über 1400 Jahren aufbewahrt, Wort für Wort, Zeichen für Zeichen, Wortlaut für Wortlaut. Nichts wurde seit dem geändert.
Das finde ich jetzt nicht besonders beeindruckend, Religiosität kann auch lebendig sein und sich weiterentwickeln, was dringend nötig ist in einer Welt die stetigem Wandel unterworfen ist.
Aber das ist eine Grundsatzfrage mit der ich nicht weiter unterbrechen will.


Der Koran sollte möglichst mit der Exegese (arabisch "Tafsir") gelesen werden.

Hierzu ein paar Links:

http://basari.de/
Islamische Bücher bei Muslim-Buch.de bestellen - Islamische Bücher | Islam-Literatur aus erster Hand!

hier könnte man einen Tafsir bestellen.
Es wäre eigentlich besser wenn wir einen Tafsir online verfügbar hätten, finden wir sowas unter den Links die DU eingestellt hast?
Ich hatte ja bereits auf eine Exegese verlinkt, aber das war angeblich Propaganda...

Gruss Grubi
 
Zuletzt bearbeitet:

Grubi

Moderator
Teammitglied
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

Das ist schön - noch schöner wäre es, wenn sich heutige Muslime auch daran halten würden. So werden (Iran) Juden, Christen, Baha'i verfolgt und erleben Gewalt. Alle drei sind "Buchreligionen", die eigentlich zu respektieren wären.

Aber auch wenn das beachtet würde - wäre das gut genug? In diesen 1400 Jahren hat sich ja Einiges verändert. So gab es kein kodifiziertes, auch über dem jeweiligen Herrscher stehendes Recht, keine unabhängige Justiz, keine Polizei. Also mußte Mohammed aus Mekka fliehen - und für diese Verhältnisse waren die Anweisungen bestimmt, die er gab.
Nun ist das nicht mehr so, eine Gruppe muß sich nicht selbst verteidigen, sie bekommt den Schutz der Staaten, wenn sie verfolgt wird, jedenfalls in vielen Ländern. Da sind die Regeln von damals ein Problem, es kann sogar strafbar sein., sie anzuwenden. Und natürlich gehen Radikale hin und berufen sich auf sie, schlimmstenfalls morden sie.
!400 Jahre alte Regeln für immer? Bitte nicht.
Wie ich bereits erwähnte, eine starre Religionsausübung ohne Veränderung passt nicht in die Welt.

Der Koran ist ein umfassendes Werk welches sich nicht nur religiös sondern auch politisch an die Menschheit wendet, die politischen Strukturen von damals sind nicht mehr menschengerecht anwendbar.
Aber es gibt ja auch Muslime die sich um eine modernisierung des Islam bemühen, ich habe sogar eine Imamin auftreiben können die sich für umfassende Veränderungen der islamischen Welt stark macht.
Hier Äussert sie sich zu wesentlichen Fragen und Problemen die in einer rückwärtsgewandten Glaubenswelt auftreten: 5 Gebote des Islam, die islamische Staaten jeden Tag brechen | Ani Zonneveld
Als nicht Muslim bin ich darüber besorgt dass in vielen Staaten in denen der Islam Staatsreligion ist die Einhaltung der Menschenrechte immer wieder reklamiert werden muss.
Das sieht die Imamin Ani Zonneveld ebenfalls kritisch und findet dazu passende Worte:
„Im Islam ist es verboten, Menschen zum Konvertieren zu zwingen."Dies ist Lehre des Korans, die am offensichtlichsten verletzt wird. Im Koran steht: „Es gibt keinen Zwang in der Religion" (2:256) und „die Wahrheit ist es von eurem Herrn: darum lass den gläubig sein, der will, und den ungläubig sein, der will" (18:29).
Nach den Regeln von Daesh werden Jesiden entweder zum Konvertieren gezwungen oder getötet und Christen wird das Leben derart zur Hölle gemacht, dass sie entweder konvertieren oder fliehen müssen. Imame, die sich dieser Ideologie widersetzen, werden ebenfalls hingerichtet.
Wenn man die eindeutige Freiheit bei der Glaubenswahl in Betracht zieht und in Erwägung zieht, dass keine irdische Bestrafung für die Abkehrung vom Islam vorgesehen ist, warum steht dann in weiten Teilen der muslimischen Welt die Abkehr vom Glauben unter Strafe?
In Saudi Arabien wird die Abkehr vom Glauben mit öffentlicher Enthauptung bestraft und um die religiöse Fassade aufrecht zu erhalten, finden die Enthauptungen nach den Freitagsgebeten statt. In Malaysia wird man in „Besserungsanstalten" geschickt, bis man sich selbst wieder als Muslim bezeichnet.
Da kann ich ja froh sein dass ich hier freiwillig konvertieren soll...

Gruss Grubi
 
Zuletzt bearbeitet:

William Morris

Prinz von Jerusalem
AW: Der Islam, Opfer einer bösartigen Propaganda

Die Geschichte mit der Koran ist absolut unverändert seit 1400 Jahren hat doch vor allem 2 Gründe, einerseits lässt es sich natürlich schwer argumentieren, wenn man gegen das direkte Wort Gottes reden will (auch wenn es ja "nur" Erzengel Gabriel war) und man kann den Christen noch schön eine reindrehen, die ja ihre Bibel hundertfach umgeschrieben haben.

Gott redet mit Gabriel, der 23 Jahre lang mit Mohammed, der Analphabet war und 1400 Jahre später ist das alles noch voll das Original. Klar, deswegen ist das auch alles so eindeutig.
 
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