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Irak-Krieg

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
das thema ist ja in den medien, seit dem die usa betreffs der resolution angeblich eingelenkt haben, etwas in den hintergrund getreten.
dass das ein rein taktisches rückzugmanöver ist, dürfte wohl klar sein.
heute habe ich folgenden artikel in der berliner zeitung gelesen, der mich doch zum nachdenken brachte.
ich zitiere:

Entscheidend für die möglichen militärischen Konsequenzen ist aber der großzügige Zeitrahmen, der für die Vorlage eines Abschlussberichts abgesteckt wurde. Demnach hätte Irak zunächst dreißig Tage Zeit, um der UN eine aktuelle Bestandsaufnahme seiner Waffenpro- gramme zuzuleiten. Anschließend bekämen die Waffenkontrolleure weitere fünfundvierzig Tage zur Wiederaufnahme der Inspektionen. Nach weiteren sechzig Tagen müsste Blix dann dem Weltsicherheitsrat seinen Bericht zur Verfügung stellen. Frühestens dann, also 135 Tage nach Verabschiedung der Resolution, dürfte das Weiße Haus einen zweiten Beschluss beantragen, der dann zum Krieg führen könnte.

das würde bedeuten, das in frühestens 5 monaten,also ende märz bzw. im april, die amis im irak einmarschieren könnten.
aus zweierlei gründen ist das für mich pure augenwischerei:

1. je länger sie den angriff hinauszögern, umso mehr schwindet im laufe von monaten die zustimmung in der eigenen bevölkerung (man soll das eisen schmieden, solange es heiß ist...). ich glaube nicht, das sie das risiko eingehen werden.

2.im zweiten kommentar weiter unten werden der frühsommer (wann ist der im irak??? ich schätze mal um diese zeit...) als ein hinderungsgrund für einen angriff genannt. die GI'S mit ihrer schweren ausrüstung würden da wohl schwer ins schwitzen kommen.

was geht also hinter den kulissen vor?
wenn sie sich an die resolution halten, kommen sie vor ablauf dieser zeit nicht in den irak, dann kommen ihnen aber die temperaturen dazwischen.
greifen sie vorher an, tun sie das ohne das es durch die resolution gedeckt ist, was sie wieder in die allgemeine kritik bringt.

was wird also passieren, damit die ganze sache etwas forciert und der resolution trotzdem genüge getan wird?

was meint ihr?

hier der ganze artikel:

Kommentar

Die USA wollen den Krieg

Bush gibt sich konziliant

Neuer US-Entwurf für Irak-Resolution verzichtet auf ausdrückliche Ermächtigung zum Krieg

Peter De Thier
WASHINGTON, 22. Oktober. In seinem Bemühen um die zügige Verabschiedung einer Irak-Resolution durch den Weltsicherheitsrat hat US-Präsident Bush einen konzilianten Ton angeschlagen. Er glaube, dass Irak auf friedlichem Wege entwaffnet werden könne, sagte Bush am Montagabend in Washington. Politische Beobachter interpretierten seine Äußerungen als Signal, dass die von den USA wiederholt angedrohten militärischen Angriffe auf Irak nun zumindest zeitweilig aufgeschoben werden dürften.
Der von der US-Regierung vorgelegte Entwurf einer neuen UN-Resolution macht deutliche Abstriche von der faktischen Kriegsvollmacht, die der Kongress in der vorletzten Woche dem Präsidenten erteilt hatte. Allein die Tatsache, dass der oberste UN-Waffeninspektor Hans Blix 135 Tage Zeit hätte, um einen abschließenden Bericht über eventuelle Bestände Iraks an Massenvernichtungswaffen vorzulegen, bedeutet, dass vor Ablauf dieser Frist die USA keine militärischen Schritte ergreifen dürften.

"Experten" sollen Blix helfen
Bush betonte, das Ziel seiner Regierung sei unverändert der Regimewechsel in Bagdad. "Wir glauben nicht, dass sich Saddam Hussein ändern wird", sagte Bush. "Aber wenn er alle Bedingungen der Vereinten Nationen erfüllt, wäre das schon ein Signal, dass sich das Regime verändert hat."
Der wichtigste Unterschied zwischen der Blankovollmacht, mit der ihn der Kongress ausstattete, und dem vorliegenden Entwurf besteht in der Abschaffung jenes Automatismus, der direkt zum Krieg führen könnte, sofern Saddam Hussein den Waffenkontrolleuren nicht sofortigen, vollständigen und ungehinderten Zutritt zu sämtlichen mutmaßlichen Waffenlagern und Fabriken gewährt. Nun müsste die US-Regierung in einem solchen Fall eine zweite UN-Resolution beantragen, die dann militärische Schritte autorisieren würde.
Ferner ließ das Weiße Haus einen Passus streichen, der die Teilnahme von Vertretern der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats an den Waffeninspektionen vorgesehen hatte. Stattdessen soll Blix nun für die Kontrollen unabhängige "anerkannte und erfahrene Experten" einsetzen. Die Kontrolleure sollen zudem die Möglichkeit haben, irakische Wissenschaftler außerhalb des Landes zu vernehmen. Deren Familien, fordert der US-Resolutionsentwurf, müsse die freie Ausreise gestattet werden, damit Saddam Hussein sie nicht als Druckmittel einsetzen könne, um Falschaussagen zu erzwingen. Auch sollen in der Umgebung vermuteter Waffenlager und Fabriken Fahr- und Flugverbotszonen eingerichtet werden, deren Einhaltung entweder von amerikanischen, britischen oder UN-Truppen überwacht werden soll. Entscheidend für die möglichen militärischen Konsequenzen ist aber der großzügige Zeitrahmen, der für die Vorlage eines Abschlussberichts abgesteckt wurde. Demnach hätte Irak zunächst dreißig Tage Zeit, um der UN eine aktuelle Bestandsaufnahme seiner Waffenpro- gramme zuzuleiten. Anschließend bekämen die Waffenkontrolleure weitere fünfundvierzig Tage zur Wiederaufnahme der Inspektionen. Nach weiteren sechzig Tagen müsste Blix dann dem Weltsicherheitsrat seinen Bericht zur Verfügung stellen. Frühestens dann, also 135 Tage nach Verabschiedung der Resolution, dürfte das Weiße Haus einen zweiten Beschluss beantragen, der dann zum Krieg führen könnte.


ebenfalls aus der berliner zeitung:


Martina Doering
Wozu der römische Senator Cato sich auch immer geäußert hat - ob zum Ackerbau oder zur Politik des Imperiums -, stets endeten seine Reden mit dem Satz: Im Übrigen fordere ich, dass Karthago zerstört werden muss. Es gibt derzeit viele Catos in Washington. Manchmal übernimmt US-Präsident Bush die Rolle, manchmal seine Mitarbeiter. Ihr Karthago heißt Bagdad. Und ganz gleich, ob der umstrittene UN-Resolutionsentwurf zu Irak im Sicherheitsrat zurückgezogen, dann ein abgeschwächtes Papier vorgelegt oder Saddam Hussein eine zweite Chance angekündigt wird: Ihr Ziel ist und bleibt die Entmachtung Saddam Husseins, der Sturz des Regimes und die Einnahme Bagdads. Daran hat sich nichts geändert, allenfalls die Taktik, mit der Hindernisse auf dem Weg dorthin angegangen werden. Auf den ersten Blick sieht es nicht so aus, als hätten die USA mit ihrem neuen Entwurf mehr Erfolg als mit dem alten. Verschwunden ist zwar die Forderung, dass die USA ihre Militäraktion sofort beginnen können, wenn Saddam Hussein nicht alle UN-Bedingungen erfüllt. Aber der neue Entwurf enthält weiter die Androhung von Krieg. Russland ist daher "enttäuscht", Frankreich will weiter verhandeln. Und anscheinend setzt Bush inzwischen wieder auf die Diplomatie. In einer Rede Montagnacht kündigte er an, man wolle noch einmal versuchen, das irakische System auf friedlichem Weg zu entwaffnen. Den Beweis für eine wahrhafte Sinnesänderung könne Saddam Hussein erbringen, sagte Bush, wenn er jedwede UN-Forderung akzeptiere.
Aber die entscheidenden Debatten über die Irak-Resolution werden nicht in der Öffentlichkeit geführt. Und die Veto-Mächte Frankreich und Russland feilschen nicht um die Resolution, weil sie das internationale Recht verteidigen oder den Frieden bewahren wollen: Moskau, Paris und auch Peking können es nicht hinnehmen, dass eine Blankovollmacht - also eine Resolution, die den USA ein militärisches Vorgehen erlaubt ohne Rücksprache und ohne eine zweite Resolution - ihr weltpolitisches Gewicht mindert. Und zweitens möchten sie beim Aufbau eines Irak ohne Saddam Hussein gern mitmachen, Altschulden eintreiben und an den Geschäften beteiligt werden. In einigen Bereichen gibt es bereits Absprachen und sogar Verträge, zum Beispiel beim Öl. Über anderes muss jedoch noch verhandelt werden. Sobald aber eine verschwommen formulierte Resolution es halbwegs zulässt, wird der Sicherheitsrat sich einig werden. Dessen kann man sich sicher sein.
Auch die Ankündigung einer weiteren Chance kann nur naive Gemüter beruhigen. Schließlich erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses nach der Rede von Bush unverzüglich, dass der Präsident keineswegs seine Forderung fallen lasse. "Mr. Hussein muss sein Amt aufgeben", zitierte die "New York Times" den Sprecher. Und Bush selbst erklärte dann nur Stunden später an der Seite von Nato-Generalsekretär George Robertson, dass "die Politik der USA unverändert auf einen Regimewechsel" ziele.
Dieses Ziel aber muss in absehbarer Zeit angegangen werden - und einzig allein deshalb werden auch die USA noch das eine oder andere Zugeständnis machen. Aber durch ihre martialischen Entschlossenheits-Bekundungen haben sich die USA keine Alternative zum Krieg offen gelassen. Der militärische Aufmarsch am Golf hat eine Eigendynamik entwickelt. Er ist einfach zu umfangreich und kostspielig, als dass er als Drohkulisse über Monate hinweg aufrechterhalten werden könnte. Ein vielleicht abgerüsteter Irak, an dessen Spitze aber weiter Saddam Hussein stünde, wäre ein gar zu klägliches und wohl auch nicht dauerhaftes Ergebnis.
Schon im Frühsommer werden das Wetter und steigende Temperaturen zu Verbündeten Saddams. Die Kriegsbegeisterung der Amerikaner lässt schon nach, und im nächsten Herbst wäre die Chance vertan - für die Militäraktion und damit die Durchsetzung des globalen Führungsanspruchs der USA, den Präsident Bush und ein Teil seiner Führungsriege nach dem 11. September 2001 erhoben hat und durchsetzen will. Und um auch noch den letzten Zweifel am Kriegswillen der USA auszuräumen, berichteten amerikanische Zeitungen gestern, dass das Militär intensiver denn je den Angriff auf Bagdad und den Häuserkampf trainiere.
Im Übrigen: Catos Wunsch ging in Erfüllung, Karthago wurde 146 dem Erdboden gleichgemacht. Das Verhalten von Großmächten mag sich nicht geändert haben, wohl aber in 2 000 Jahren die Welt.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
aber auch nicht erst im märz/april.
sie hatten eigentlich den februar im auge, wenn nicht früher, so wurde jedenfalls spekuliert.
 

osiris1806

Geheimer Meister
20. August 2002
273
der Krieg kommt überraschend

nein meine lieben,

ihr seid auf dem falschen dampfer

der Krieg kommt schnell und so überraschend, das niemand damit rechnet

allein der Bericht neulich im SPIEGEL lässt evtl. Indizien als Beginn des Irak-Feldzugs zu, dazu kommt noch das der Krieg im Fastenmonat Ramadan stattfinden wird, dieser beginnt am 05.11, kein Moslem, bzw. Araber glaubt das die Amis während des Ramadans angreifen, aber das ist auch der Clou, DIESMAL WERDEN DIE USA ZUSCHLAGEN!, das ist der Überraschungseffekt.

anbei der Spiegelbericht
Um gegen Angriffe mit Pockenviren gewappnet zu sein, bestellt die
Bundeswehr eine Million Dosen Pockenimpfstoff, wie SPIEGEL ONLINE
vorliegende Papiere belegen. Der Liefertermin für die erste Tranche habe
nichts mit einem möglichen Feldzug der USA gegen den Irak zu tun, erklärt
das Verteidigungsministerium.

Berlin - Das Ausschreibungsverfahren mit der Nummer
"Q/B41G/2G490/2C128" ist in einem dringlichen Tonfall gehalten. "Die oben
genannte Liefertermine", schreibt das Bundesamt für Wehrtechnik und
Beschaffung in Koblenz, "müssen unbedingt eingehalten werden." 500.000
Dosen Pockenimpfstoff seien mit "Liefertermin November 2002", weitere
500.000 Dosen mit "Liefertermin Februar 2003" zu beschaffen.

Damit der Ankauf zügig abgewickelt wird, hat die Behörde in der
Ausschreibung zum "beschleunigten, nicht offenen Verfahren" gegriffen. Die
beschränkte, europaweite Auswahl auf ganze fünf Anbieter von
Pockenimpfstoffen begründet das Bundesamt mit einem knappen Satz: "Der
Liefertermin für die ersten 500.000 Dosen Impfstoff (November 2002) muss sichergestellt werden."
**********************************************************
AHA???? NOVEMBER 2002 MUSS SICHERGESTELLT WERDEN!! ALSO WER DA NICHT 1+1 zusammenzählen kann, dann weiß ich auch nicht mehr weiter...************

Merkwürdiger Zeitpunkt für die Impfbestellung

Ist das plötzliche Tempo im Bundesamt für Wehrtechnik ein Zufall?
Merkwürdig ist der Zeitpunkt der Beschaffungsmaßnahme allemal: Nach
Ansicht von Experten könnte der Feldzug der USA gegen den Diktator Saddam
genau in den Zeitraum zwischen November und Februar fallen.

Das Bundesverteidigungsministerium weist derartige Verknüpfungen zurück.
Man beteilige sich "grundsätzlich nicht an Spekulationen um Angriffspläne auf
den Irak", heißt es in einer schriftlichen Antwort an SPIEGEL ONLINE. Die
Beschaffung des Pockenimpfstoffes sei "seit längerem in Abstimmung mit dem
Bundesministerium des Inneren und dem Bundesministerium für Gesundheit
geplant". Bei der Aufteilung in zwei Tranchen habe die "Verfügbarkeit von
Haushaltsmitteln" aus dem Etat des Bundesministeriums für Verteidigung "im
Vordergrund" gestanden.

Bereits seit dem Frühjahr 2000 wollen die drei Behörden Schutzmaßnahmen
gegen den Erreger der Pockenerkrankung erwogen haben. Nach den
Terrorangriffen am 11. September seien die Anstrengungen der
Bundesregierung "intensiviert" worden, so das Wehrministerium.

In der Tat war nach den ersten Meldungen über eine mögliche Biobedrohung
das Bundesgesundheitsministerium aktiv geworden. Im November kaufte die
Behörde zum Preis von rund 60 Millionen Euro (120 Millionen Mark) sechs
Millionen Impfdosen in der Schweiz auf - um wenigstens einen kleinen Teil der
Zivilbevölkerung im Notfall gegen Pockenviren schützen zu können. Auch die
Bundeswehr sollte für alle Fälle einen Grundstock bereitstellen.

Die jetzt vom Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung georderten
Pockendosen reichen aus, um alle Angehörigen der Truppe gegen die Pocken
zu schützen - neben den rund 338.000 Soldaten auch die rund 140.000
Zivilbeschäftigten. Doch eine Massenprävention ist vorerst nicht geplant. Es
sei "derzeit" nicht beabsichtigt, Angehörige der Bundeswehr gegen den
Erreger der Pocken zu impfen, lautet die Antwort der Hardthöhe.

Zivilbevölkerung weitestgehend ungeschützt

Mit der Anschaffung von einer Million Impfdosen ist die Bundeswehr im Notfall
besser geschützt als die Zivilbevölkerung. Seit Monaten streiten sich Bund
und Länder um den Kauf weiterer Mittel. Um flächendeckende Impfungen an
den rund 80 Millionen Einwohnern der Bundesrepublik durchzuführen, müsste
Serum im Wert von rund 420 Millionen Euro gekauft werden. Doch Länder und
Bund schieben sich die Zuständigkeiten gegenseitig zu: Der Bund hält die
Pockenimpfung für eine Aufgabe des Katastrophenschutzes, womit die
Anschaffung des Serums in die Zuständigkeit der Länder fiele. Die Länder
ihrerseits verweisen auf den Zivilschutz - und der ist Sache des Bundes.

Dabei wäre Eile wohl angebracht. Sicherheitsexperten wie Hans-Ludwig
Zachert warnen seit langem vor den Gefahren eines Pockenangriffes. Es sei
bemerkenswert, mit welcher "befremdlichen Gelassenheit" die meisten
Deutschen und vor allem die für die Innere Sicherheit zuständigen Behörden
mit der Bedrohung durch Bioterrorismus umgingen, stellt der frühere
Präsident des Bundeskriminalamtes konsterniert fest.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
das mit dem pockenimpfstoff ist in der tat verdächtig und stützt nur meine vermutung, die ich eh schon hatte.
ich glaube auch nicht, das es noch lange dauern wird, sondern im gegenteil, ein überraschungsangriff werden wird.
meine frage war aber eigentlich, wie sie es anstellen wollen, so früh einzumarschieren und sich trotzdem an die resolution zu halten?
oder andersherum gefragt, wie setzen sie sie ausser kraft und rasseln trotzdem nicht mit ihren verbündeten aneinander?
was für szenarien sind da möglich?

fragen über fragen...
 

Lightning-Angel

Geheimer Sekretär
16. Mai 2002
698
Ne tolle Lösung wer doch einfach nur noch ne kleine Bombe zu legen irgendwo in Europa, dann wenn keiner hinschaut sind die Soldaten schon drüben. Und die USA kann dann sagen:"Wir bekäpfen den Terror mit euch oder ohne euch, Ihr könnt euch zerstören lassen oder Ihn zerstören, so denn". :twisted:

Ich könnte Präsident werden :roll:
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
ich habe mich auf jeden fall heute mit jemandem unterhalten, der die gegend da unten kennt, und der meinte, märz/april ist es da schon höllisch warm.
also "müssen" sie's auf jeden fall schon vorher machen.
naja, warten wirs ab...ich hoffe ja immer noch auf ein wunder, das sie garnicht einmarschieren.
vielleicht 'n großes erdbeben in kalifornien...
 

Eskapismus

Großmeister-Architekt
19. Juli 2002
1.212
Vielleicht ist der Sniper aus Washington das Wunder, auf das wir warten. Die haben zwei Typen fest genommen, bei denen man ein Jagdgewehr auf dem Rücksitz gefunden hat. Ein 42 jähriger Vater und sein 17 jähriger Sohn. Das Wunder: Der Vater ist Golfkriegveteran. Es ist nicht der erste Golfkriegveteran, der durchdreht, aber der erste mit einem derartigen Medienecho. Ich denke viele Amis überlegen sich die Intervention im Irak noch einmal sollte es wirklich dieser Typ gewesen sein.
 

Rukhai

Geheimer Meister
10. Juni 2002
134
Eskapismus schrieb:
Vielleicht ist der Sniper aus Washington das Wunder, auf das wir warten. Die haben zwei Typen fest genommen, bei denen man ein Jagdgewehr auf dem Rücksitz gefunden hat. Ein 42 jähriger Vater und sein 17 jähriger Sohn. Das Wunder: Der Vater ist Golfkriegveteran. Es ist nicht der erste Golfkriegveteran, der durchdreht, aber der erste mit einem derartigen Medienecho. Ich denke viele Amis überlegen sich die Intervention im Irak noch einmal sollte es wirklich dieser Typ gewesen sein.

wie meinst du das??

meinst du die ablenkung der medien? oder wie?
erklär mal bitte...

allerdings kommt mir das reichlich spanisch vor, dass der scharfschütze angeblich al-quaida anhänger/unterstützer ist (laut ffn), und zum islam übergetreten ist!
 

Giro

Geheimer Meister
10. April 2002
191
Um sich den Ölraub von der UN absegnen zu lassen braucht es freilich noch die Zustimmung der Franzosen und Russen, die mit "Elf-Fina" und "Lukoil" im Irak engagiert sind. Ende September kam es zum ersten historischen Gipfeltreffen der russischen und us-amerikanischen Ölindustrie in Houston, bei dem "die Chancen, die ein Post-Saddam Irak für die russische und amerikanische Ölindustrie bedeuten" diskutiert wurden.

Das Stück vom irakischen Ölkuchen, das die US-Vertreter den Russen anboten, war aber offenbar nur ein Häppchen, denn auch danach beharrte Russland im Sicherheitsrat auf seiner ablehnenden Position, ebenso wie Frankreich - wobei einer der führenden Falken des Bushlagers - Ex-Cia-Chef James Woolsey - ihnen in der International Herald Tribune ganz offen drohte:


"Es ist ganz einfach: Frankreich und Russland haben Ölfirmen und Interessen im Irak. Ihnen sollte gesagt werden, dass wenn sie dabei behilflich sind, den Irak zu einer vernünftigen Regierung zu bewegen, wir das Beste dafür tun werden, dass die neue Regierung und amerikanische Firmen eng mit ihnen zusammenarbeiten. Aber wenn sie auf Saddam setzen, wird es schwierig bis unmöglich, die neue irakische Regierung zu überzeugen, mit ihnen zu arbeiten."
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/wtc/13465/1.html
 

Bundeskanzler

Auserwählter Meister der Neun
11. April 2002
991
Wie Amerika seit 10 Jahren den Krieg provoziert! Der Film lief vor einigen Tagen im WDR und bei Phoenix. Hinter dem Link liegen noch einige weiterführende Links.

Scott Ritters Film IM TREIBSAND schrieb:
Warum die UNO-Waffeninspektionen im Irak scheiterten

Ein Film von Scott Ritter

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen streitet um ein Mandat für neue Inspektionen im Irak. Vor vier Jahren, im Dezember 1998, endete die erste Serie von UN-Waffeninspektionen. Als die Waffen-Experten damals das Hauptquartier von Saddam Husseins Baath-Partei in Bagdad untersuchen wollten, verhinderte der Irak die Durchsuchungen. Anschließend zog die UNO die Inspekteure ab. Washington und London schickten ihre Bomber. Der Weltsicherheitsrat hatte diese sogenannte "Operation Desert-Fox" nicht genehmigt. Sie war ein Alleingang der USA und Großbritanniens. Danach verweigerte der Irak den Inspektoren die Wiedereinreise, so dass keine Kontrollen mehr stattfanden.

Fast acht Jahre lang, von 1991 bis Ende 1998, hatten die UNO-Kontrolleure durchaus mit Erfolgen versucht den Irak zu entwaffnen. Scott Ritter, selbst ein ehemaliger Waffeninspektor, zeigt in seinem Film, wie die Kontrolleure an ihre Aufgabe herangingen. Er zeigt das Katz- und Mausspiel zwischen Bagdad und der UNO, etwa den Streit um die Durchsuchung der zahllosen Paläste von Saddam Hussein. Er zeigt aber auch, wie die USA eigene Ziele verfolgten.
Quelle: WDR

Scott Ritter war Leiter von Waffeninspektionen im IRAK!
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
also doch, alles läuft wie gehabt (und geplant) weiter, nach einem kurzen ausflug in die diplomatie.


Powell: Irak-Entscheidung nächste Woche

27. Okt 10:36

Bereits in der kommenden Woche müssten wichtige Entscheidungen in der Irak-Frage fallen, sagte US-Außenminister Powell. Er erwarte, dass die Verhandlungen nun in die heiße Phase gingen.

Außenminister Collin Powell hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, zu Beginn der kommenden Woche «einige grundlegende Entscheidungen» zur Irak-Politik zu treffen. Wir können nicht ewig weiter debattieren, sagte er am Samstag beim Gipfel des Asien-Pazifikforums (APEC) im südmexikanischen Los Cabos.
Die verbleibenden Streitpunkte für eine Entschließung müssten zugespitzt werden. Sollte dies nicht möglich sein, müssten die Verhandlungspartner «sich darüber bewusst werden und vorankommen». Die USA bestünden darauf, dass eine neuen UN-Resolution zur Rückkehr der Kontrolleure nach Irak eine «Androhung von Gewalt und Konsequenzen» beinhalte.
US-Präsident George W. Bush hatte bei einem Treffen mit dem mexikanischen Präsidenten Vicente Fox zuvor noch einmal betont, dass die USA notfalls auch ohne internationale Unterstützung gegen Irak vorgehen würden. (nz)

http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=1110&item=212785
 

Eskapismus

Großmeister-Architekt
19. Juli 2002
1.212
samhain schrieb:
Die USA bestünden darauf, dass eine neuen UN-Resolution zur Rückkehr der Kontrolleure nach Irak eine «Androhung von Gewalt und Konsequenzen» beinhalte

Amerika lässt Russland freie Hand im Tschetschenien Konflikt, dafür machen sie nicht von ihrem Veto recht gebrauch. Den Chinesen Yan tse ming hatte er eben auf seiner Ranch eingelullt. Dass GB dabei ist muss nicht extra erwähnt werden....
Im Radio haben sie heute gemeldet, dass es für Bush gar nicht mal so schlimm wäre, wenn die UNO Resolution nicht zustande kommt. Er kann dann behaupten er habe alle diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft und den Krieg alleine starten..... :x

Was wird überhaupt noch diskutiert? der November naht...
 

DesertEagle

Geheimer Meister
2. Oktober 2002
223
Amerika lässt Russland freie Hand im Tschetschenien Konflikt, dafür machen sie nicht von ihrem Veto recht gebrauch. Den Chinesen Yan tse ming hatte er eben auf seiner Ranch eingelullt. Dass GB dabei ist muss nicht extra erwähnt werden....
Im Radio haben sie heute gemeldet, dass es für Bush gar nicht mal so schlimm wäre, wenn die UNO Resolution nicht zustande kommt. Er kann dann behaupten er habe alle diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft und den Krieg alleine starten.....

Also so ganz stimmt das nicht nach alledem was ich hier gelesen habe:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,219226,00.html

Das heisst: nicht G.W.Bush hat Jiang ZEmin eingeladen, sondern der Chinese bestand darauf eingeladen zu werden, weil er unbedingt in die chinesichen Geschichtsbücher als "guter" Mann will.


Mit freundlichen Grüßen
DesertEagle
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
Im Radio haben sie heute gemeldet, dass es für Bush gar nicht mal so schlimm wäre, wenn die UNO Resolution nicht zustande kommt. Er kann dann behaupten er habe alle diplomatischen Möglichkeiten ausgeschöpft und den Krieg alleine starten.....

das war dann wohl auch sinn und zweck dieser diplomatischen showeinlage!
 

Turgor33

Großmeister
10. April 2002
66
Grade eben kam auf N-TV Videotext: Kuwait schliesst Büro des arabischen TV-Senders El Dschasira!

Ich glaub jetzt ist es bald soweit!
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Diplomatische Showeinlage: die ganze Diskussion verkommt zu einem Scheingefecht, wenn die militärischen Vorbereitungen nicht abgebrochen werden. Es gab niemals eine ernstzunehmende Diskussion um den Irak-Angriff, es gab die Show während den Vorbereitungen. Sie arbeiten immer noch daran, den Krieg eskalieren zu lassen, weil sie ihn brauchen. Die Bemühungen würden mit (nach) Irak ganz gewiss nicht abgesetzt.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
nach angaben des "daily telegraph" beginnen die briten heute damit, 10000 reservisten einzuziehen, und sich somit auf den bevorstehenden irakkrieg vorzubereiten.
 

Eskapismus

Großmeister-Architekt
19. Juli 2002
1.212
Turgor33 schrieb:
Grade eben kam auf N-TV Videotext: Kuwait schliesst Büro des arabischen TV-Senders El Dschasira!

Ich glaub jetzt ist es bald soweit!

Ist mir eben in den Sinn gekommen: Eine der ersten "fehlgeleiteten" Bomben der USA im Afganistan Krieg traf "dummerweise" die Al Dschasira Niederlassung in Afganistan. :?
 

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