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Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde (tv tip)

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
heute abend auf phoenix ,falls sie aus aktuellem anlass ihr programm nicht geändert haben.

us-konzerne verdienen am krieg...woran erinnert mich das nur???

http://www.phoenix.de/dokus/13962/index.html

Hitlers amerikanische Geschäftsfreunde

Mi, 09.04.03, 20.15 Uhr
Do, 10.04.03, 07.30 Uhr

US-Konzerne verdienten am Krieg
Henry Ford, der legendäre amerikanische Autobauer, der GM Manager James D. Mooney und der IBM Boss Tom Watson wurden von Hitler für ihre Verdienste um das III.Reich mit dem Großkreuz des deutschen Adlerordens ausgezeichnet: Der höchste Parteiorden für Ausländer. Zu dieser Zeit - 1937 und 1938 - lief Hitlers Rüstungsmaschine bereits auf vollen Touren. Die deutschen Töchter dieser amerikanischen Konzerne Opel, Ford Werke AG und Dehomag hatten sich bereitwillig in Hitlers Kriegsvorbereitungen integrieren lassen. Einige der amerikanischen Industriellen hatten auch persönliche Sympathien für die Nazis und unterstützten die NSDAP mit Geld.

Ohne die von Opel und Ford produzierten Lastwägen und Kettenfahrzeuge hätte Hitler weder Österreich noch die Tschechoslowakei besetzen, noch Polen und Frankreich in einem mobilen Blitzkrieg überrennen können. Rund 90% der Dreitonner-Kettenfahrzeuge und zwei Drittel aller mittelgroßen LKWs für die Wehrmacht wurden von Opel und Ford produziert. Opel fertigte außerdem einen großen Teil der Motoren und des Rumpfes für die Ju-88, Hitlers wichtigstem Bomber, sowie gegen Kriegsende die Turbinen für die Me-262, den ersten Düsenjäger der Welt. Beide Firmen beschäftigten Tausende von Zwangsarbeitern, darunter auch KZ-Häftlinge.

Standard Oil of New Jersey lieferte bis in die ersten Kriegsjahre hinein Rohöl, Spezialmotoröl für Panzer und Tetra-Äthyl für Hitlers Luftwaffe. Außerdem half Standard Oil bei der Perfektionierung der Massenherstellung synthetischen Benzins. In einem Geheimabkommen mit IG-Farben erhielt Standard Oil u.a. deutsche Patente zur Herstellung synthetischen Gummis, verpflichtete sich aber, diese der amerikanischen Industrie vorzuenthalten und behinderte damit die amerikanische Rüstung. Erst 1942 nach einer Senatsuntersuchung, in der Standard Oil des Verrats bezichtigt wurde, ließ die amerikanische Regierung diese Patente beschlagnahmen.

Die mit amerikanischer Lizenz gebauten Hollerith-Maschinen der IBM, den Vorläufern des heutigen Computers, benötigte Hitler, um Rüstung und Wehrmacht zu organisieren sowie die Vernichtung der Juden vorzubereiten und später die Zwangsarbeiter für die Rüstungsindustrie "zu verwalten". Das US-Justizministerium, das 1944 IBMs Nazi-Kontakte untersuchte, stellte die Firma in den frühen 40er Jahren mit den Nazis auf eine Stufe.

Noch 1942 waren 553 ganz oder teilweise in amerikanischem Besitz befindliche Unternehmen in Deutschland tätig. Der Film konzentriert sich auf die vier Konzerne, die für Hitlers Kriegsführung unentbehrlich waren und deshalb auf Wunsch des Führers bis Kriegsende der Enteignung entgingen - gegen den Willen der NSDAP, der die hohen Kriegsgewinne der amerikanischen Firmen zuwider waren.
Die Behauptung der amerikanischen Konzernleitungen, sie hätten nach der Kriegserklärung Hitlers an die Vereinigten Staaten nicht gewusst, was mit ihren deutschen Töchtern geschah, lässt sich aufgrund der Recherchen widerlegen.

Die Konzerne handelten nach dem Motto "Wer bleibt, gewinnt!" Opel und Ford erhielten für alliierte Bombenangriffe auf ihre deutschen Werke eine Entschädigung, vor allem von den amerikanischen Steuerzahlern. Sie konnten ebenso wie IBM nach Kriegsende ihre Geschäfte sofort wieder aufnehmen.
Für die Dokumentation wurde in Film- und Fotoarchiven in den USA, in Lateinamerika, Spanien, England, Frankreich, Polen und Deutschland recherchiert; außerdem wurden wichtige Zeitzeugen und Experten interviewt. Schauplätze, Dokumente und Beweisstücke aus der Zeit sind auf 16mm s/w negativ gedreht worden.

Film von Dieter Schröder und Joachim Schroeder (2003)
 

Filz

propriétaire
Teammitglied
6. Juni 2001
729
Danke für den Tipp,

werd ich mir ansehen.
Wird Zeit für nen Kalender in der WV.

Gruß Kai
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
zweiter tip:

heute 20:45 h auf arte

Angeklagt: Henry Kissinger
Der Schatten einer Lichtgestalt

An einem 11. September ändern Flugzeuge plötzlich ihren Kurs, jagen aufs Stadtzentrum zu. Kurz darauf Explosionen, berstende Fassaden, Tote, Fliehende, Staub. Die Medien übertragen die Tragödie. New York, 2001? Nein, Santiago de Chile, 1973.

Mit tatkräftiger Hilfe der USA putscht General Augusto Pinochet gegen den gewählten sozialistischen Staatschef Salvador Allende und lässt die Luftwaffe den Präsidentenpalast angreifen. Es ist der Beginn einer 17 Jahre währenden Militärdiktatur, in der Tausende von Menschen gejagt, gefoltert, getötet werden. Unterstützer und Befürworter des Staatsstreiches: Henry Kissinger, damals frisch ernannter US- Außenminister. Darauf weisen zumindest Dokumente hin, die erst vor wenigen Jahren freigegeben wurden. Und es ist nicht die einzige Menschenrechtsverletzung, in die der Politiker verwickelt gewesen sein soll.

Als "Lichtgestalt der Diplomatie" hat man Henry Kissinger bezeichnet, als Superstar der Außenpolitik ihm den Friedensnobelpreis verliehen. Kaum ein Außenminister des 20. Jahrhunderts wurde so mit Lob überhäuft. Kritische Stimmen verklangen dahinter. Doch das Bild vom genialen Diplomaten hat inzwischen einen Fleck bekommen. Im Zuge des Prozesses gegen Augusto Pinochet im Jahr 1998 musste die US- Regierung bisher verschlossene Dokumente der CIA öffnen - und die lassen Kissinger in einem Licht erscheinen, das lange Schatten wirft. Glühendster Gegner Kissingers ist der Journalist Christopher Hitchens. Anhand des Archivmaterials und von Zeugenaussagen porträtierte er den Ex-Minister schon 2001 in seinem Buch "The Trial of Henry Kissinger" (Die Akte Kissinger) als einen skrupellosen Strategen, der eine blutige Spur von Vietnam über Chile bis Indonesien zog. Legte man an ihn dieselben Maßstäben wie heute an einen Milosevich oder Pinochet, dann wäre auch Kissinger vor ein internationales Tribunal zu laden. Wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und der Verschwörung zu Mord, Entführung und Folter.

Was ist von solchen Anschuldigungen zu halten? Die Filmemacher Alex Gibney und Eugene Jarecki haben in der ARTE-Dokumentation "Angeklagt: Henry Kissinger" Hitchens Argumente anhand dieses neu zugänglichen Archivmaterials aufgegriffen. Tondokumente, Filmaufnahmen, Schriftstücke, Gesprächstransskripte fügen sich zu einem Doku-Thriller. Der Film führt zurück zu den Konfliktherden der 60er und 70er Jahre: Vietnam, Kambodscha, Chile, Indonesien und Ost- Timor. Es ist die Zeit, in der die USA im Kalten Krieg gegen den Kommunismus kämpfen.


Die Dokumentation beleuchtet Kissingers Rolle als Sicherheitberater und Außenminister der US-Regierung: seine Geheimdiplomatie, mit der er an Kongress und State Department vorbei agierte, mit unübersehbaren Verwicklungen in verdeckte und zum Teil illegale Operationen der CIA.

Hitchens Kernvorwürfe sind: Kissinger weitete den Vietnam-Krieg aus, um Nixon im Wahlkampf einen Vorteil zu verschaffen. Er trug die Auseinandersetzung nach Kambodscha und Laos, nahm dabei den Tod unzähliger Opfer in Kauf. Dass ausgerechnet er für sein Engagement zur Beendigung des Vietnam-Krieges 1973 den Friedensnobelpreis erhielt, gilt vielen als besonders zynische Fußnote der Geschichte.

weiter hier:
http://www.arte-tv.com/dossier/dossier.jsp?refresh=false&node=232844&lang=de
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
schade, die reportage auf phoenix fällt aus, für morgen früh um 7:30 8O
ist sie aber laut teletext vorgesehen.

auf arte läuft aber alles wie angekündigt.
 

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