Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

Dieses Thema im Forum "Einsteiger Forum" wurde erstellt von havoc6000, 29. Mai 2008.

  1. havoc6000

    havoc6000 Geheimer Meister

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    Beim Tierarzt lassen sich bekanntermaßen keine Schnäppchen schlagen. Ausschlaggebende Preiskriterien sind die Häufigkeit und die Art der Behandlung, aber auch der Wert des Tieres spielt eine Rolle. Besonders Krankheiten, die chronisch oder über mehrere Wochen behandelt werden müssen, sind eine erhebliche Kostenfalle, insbesondere für sozialschwache Haushalte.

    Einen Wellensittich zu halten, ihn zu füttern, kostet im Monat höchstens ein paar Euro, der Tierarztbesuch hingegen ist für HartzIV-Empfänger eine Katastrophe. Je nach Behandlung häufen sich die Beträge auf mehrere Hunderte von Euro.

    Woher das Geld nehmen, wenn man schon am Existenzminimum lebt?
    Soll ich das Tier zugrunde gehen lassen?

    Jeder verantwortungsbewusste Tierhalter wird natürlich versuchen, die Euros aufzutreiben, um seinem Schützling zu dem kostbaren Gut "Gesundheit" zu verhelfen.

    Aber ohne das nötige Kleingeld machen die "Götter in Weiß" keinen Finger krumm.
    Tierarztpraxen verlangen zur ihrer persönlichen Absicherung dem Kunden ab, per Cash oder Kreditkarte zu zahlen. Ratenzahlungen werden nicht häufig angeboten. Der Grund liegt darin, dass immer mehr Tierhalter die Behandlung nicht bezahlen können.
    Neben den Öl-und-Spritpreisen sind ebenso die Tierarztrechnungen in die Höhe gestiegen.

    Ein Grund mehr zu behaupten, dass der Betreffende dem Tier keine Hilfe ist, wenn es unter Krankheiten leidet und nicht behandelt werden kann. Die gesetzliche Krankenversicherung gibt es für Menschen, aber nicht für dessen Untermieter-das Haustier.

    Hat ein Tier, dass jeden Tag mit uns lebt, nicht das Recht auf Gesundheit?

    Wie komme ich zu diesem Thema:

    Meine Aufmerksamkeit lenkt sich auf einen kurzen Bericht im Radio (Sender unbekannt). Berichtet wurde über Tierhalter, die in finanzielle Schwierigkeiten gerieten, wenn sie den Schritt zum Tierarzt wagen würden. Die interviewte Tierärztin meinte dazu: Diese Angelegenheit sei ein leidiges Thema ".
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2008
  2. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Stimmt, dies ist schon ein kritisches Thema!

    Ich habe beispielsweise 2 Hunde (inzwischen 7 Jahre alt) und bin mittlerweile auch ohne Job!

    Ohne die finanzielle Hilfe meiner Mutter wüsste ich echt nicht, wovon ich Hundesteuer, Versicherung und Tierarztkosten bezahlen sollte (ganz abgesehen vom Geld für Hundefutter etc.)

    Manchmal darf ich gar nicht allzu genau über alles nachdenken, da ich sonst totale Paranoia bekomme...
     
  3. havoc6000

    havoc6000 Geheimer Meister

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Ich glaube, für Hunde gibt es eine Versicherung, die im Notfall die Kosten übernimmt (inklusive Tierarzt). Aber wieviel du im Monat dafür zahlen musst, weiß ich nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Mai 2008
  4. a-roy

    a-roy Mensch

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Hatte mal 2 cats + weiss ein bisschen, wie 'teuer' tiere sein können.
    ich würde gerne mit einem hund zusammenleben, aber wenn ich an tierarztrechnungen denke, kann ich mir das nicht erlauben.
    tiere sind also 'luxusgüter' geworden, oder was.
    oder ich halte mir einen hund + verweigere den tierarzt. ist für einen tierfreund aber auch keine ernstzunehmende alternative.
     
  5. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Als ich mir vor 7 1/2 Jahren meine beiden bellenden Fliegengewichte zulegte hatte ich noch Arbeit, der Euro war noch nicht da usw. usw.!

    Und heute??? Heute könnte ich mir noch nicht einmal mehr eine Tanzmaus oder einen Hamster leisten...
     
  6. a-roy

    a-roy Mensch

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Ist schon klar, Amphetia, ging(geht)mir ja so ähnlich.
     
  7. havoc6000

    havoc6000 Geheimer Meister

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Unglaublich, dass man in der Tierhandlung gegen Cash ein Lebewesen erwerben kann, ohne jegliche Sicherheiten preiszugeben. Wer weiß schon, ob es dem Tier bei dem zukünftigen Halter gut gehen wird.

    Eine Möglichkeit wäre, nach dem Kauf sich als Züchter zu vergewissern, ob eine tiergerechte Haltung vonstatten geht oder nicht.

    Zudem müsste eine Pflichtversicherung für Kleintiere gesetzlich vorgegeben sein. Diese sollte alle Leistungen des Tierarztes sowie Operationen bis zu einem bestimmten Umfang begleichen, und dies für eine monatliche Gebühr, die im akzeptablen Bereich liegen sollte. Kunden, die mit einem kleinen Budget auskommen müssen, werden beim Kauf gewiss ins Grüppeln geraten.

    Es geht ihr nicht darum, armen Menschen, die tierlieb sind, dass Recht auf Tierhaltung zu verweigern, doch auf der anderen Seite leidet das Tier ersichtlich unter der finanziellen Situation der Halter, wenn der Fall der Fälle eintritt und eine Tierarztbehandlung oder gar eine Operation von Nöten ist.

    Natürlich zögert der Verkäufer nicht lange, wenn man in der Tierhandlung oder in der Hela-Abteilung/Tiere auf einen Hasen deutet und sagt "Den will ich haben!"
    Hier geht es einzig und allein um das Geschäft, um einen Absatzmarkt.
    "Angora-Kaninchen 30 Euro", "Hamster 20 Euro", "Maus 10 Euro" usw. steht auf der Preistafel über und unter den Käfigen auf einem gelbleuchtenden Papier, das dem Käufer sofort ins Auge springt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2008
  8. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Ok, das stimmt, hat aber wenig mit HARTZ IV-Empfängern zu tun, denn auch bei gut situierten Leuten kann es einem Tier eventuell schlecht gehen!

    Stimmt auch, doch was ist mit in Armut geratene HARTZ IV-Empfänger, die kein Tier erwerben wollen/können, sondern die bereits Tierhalter sind und erst nach Anschaffung des Tierchens arbeitslos wurden?
    Sollen solche Personen ihre Tiere ins Tierheim bringen oder wie stellt unser Staat sich das vor?
     
  9. havoc6000

    havoc6000 Geheimer Meister

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Zitat von havoc6000 [​IMG]
    Unglaublich, dass man in der Tierhandlung gegen Cash ein Lebewesen erwerben kann, ohne jegliche Sicherheiten preiszugeben. Wer weiß schon, ob es dem Tier bei dem zukünftigen Halter gut gehen wird.

    Der erste Kritikpunkt gilt allgemein; es war keine Rede von HartzIV-Empfängern!!!

    Es geht darum, dass sozialschwache Haushalte es sich zweimal überlegen sollten, in ihrer jetzigen Situation ein Tier anzuschaffen. Diejenigen, die plötzlich ihre Arbeit verlieren, trifft keinerlei Schuld.

    Überlege mal, wieviele Tiere im Tierheim abgegeben werden müssten, wenn jeder vom Schicksal gebeutelte Mensch, der seinen Arbeitsplatz verloren hat, das "Sorgerecht" für seine Schützlinge verliert.

    Die überfüllten Tierheime sind mit Sicherheit keine tiergerechte Lösung.

    Liebe Grüße an die "bellenden Fliegengewichte"!!! :hi:
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2008
  10. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Allgemein betrachtet setzt der Handel mit Lebewesen meiner Meinung nach eine gewisse Skrupellosigkeit der Tierhändler/Züchter voraus! Selbst bei Überprüfung der Örtlichkeiten des neuen Tierhalters, die von Züchtern oft Bedingung ist, weiß man nie, wie es dem Tier auf Dauer gesehen tatsächlich ergehen wird!

    Die unmenschlichste (untierischste!!!) Alternative überhaupt, ganz klar! Doch was macht ein Mensch, der am Rande des Existenzminimums lebt, nun tatsächlich, wenn sein Tier krank wird? Es gibt zwar Versicherungen, doch die haben auch ihren entsprechenden Preis! Eigentlich sollten meiner Meinung nach Tierärzte solche "tierischen" Patienten kostenlos behandeln, denn als Tierarzt ist man ja in 1.Linie Tierfreund, setzte ich vorraus!

    :-D Danke, hab's ausgerichtet, einen dreifachen "Wau"-Gruß zurück! :-D
     
  11. Luzifer91

    Luzifer91 Geselle

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Das schlimme ist halt das Tiere vom Gesetz aus betrachtet nur "Gegenstände" sind.
    Und Gegenstände die man sich als Hartz IV-Empfänger nicht mehr leisten kann soll man los werden. Doch die meisten Tierbesitzer sind einfach zu feige die Tiere ins Tierheim zubringen also bindet man sie irgendwo an oder schmeißt sie aus dem fahrenden Auto(das man sich komischer weise noch leisten kann).

    Also meiner Meinung nach müsste man sich als HarzIX Empfänger schon im klaren sein das ein Haustier sehr teuer sein kann und da ist es auch klar das man auf Auto oder auch Reise verzichten muss.
     
  12. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Als ich mir 2001 meine beiden Hunde zulegte, dachte ich nicht im Traum daran, welche Zeiten mir noch bevorstehen würden!
    Damals hatte ich recht gut bezahlten Job, keine Schulden usw.

    Als Arbeitslose hätte ich mir die Hunde eh nicht leisten können, doch inzwischen wurde ich arbeitslos, die Tiere allerdings würde ich niemals wieder hergeben, da ich sie im Laufe der Zeit zu echten Familienmitgliedern zähle!

    So lange ich noch ein paar Euro auf der Bank und die finanz. Hilfe meiner Mutter habe, ist alles einigermassen im grünen Bereich, doch anderen Arbeitslosen geht es vielleicht schlechter und sie haben gar niemanden mehr, der in Notzeiten helfen kann, was dann?
    Vielleicht ist ein Tier ja überhaupt für manchen der einzige Bezugspunkt und "Ansprechpartner", der geblieben ist, und so jemand soll sein Tier dann auch noch hergeben?
    Sollte es bei mir je soweit sein, springe ich mitsamt meinen Hunden vom nächsten Hochhaus, das kannst Du mir glauben!
     
  13. holo

    holo Frechdachs

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Das ist so nicht (mehr) ganz richtig.

    :rosi:

    ?
    Muss man als Hartzer auf Auto und Reisen verzichten, wenn man ein Haustier hält?
    Ach deswegen haben wir kein Geld mehr. Dieses Zwergkaninchen frisst uns die Haare vom Kopf! Na, ein Glück. Ich hielt deine Aussage schon beinahe für ein Klischee.:argh:
    Ich sage: Wer sich als Hartzer für 500 Euro einen Hund gönnt, hat für mich in der Tat Einen an der Waffel.
    Wer allerdings Hartzer wird, der sieht sich schonungslos mit der asozialen Härte dieser Regierung konfrontiert:
    Langfristige Verpflichtungen, wie zum Beispiel so ein Hundeleben, interessieren diese Regierung nicht.
    Lösungsansätze:
    Dass der Urlaub gestrichen ist, ist so oder so klar. Es hilft also noch schlimmerer Verzicht zu Gunsten seines Haustieres (und natürlich nichts auf dem Konto liegen lassen, sondern unterm Kissen verstecken).
    Abgesehen davon halte ich eine Anfrage bei Tierschützern und Tierrechtlern für einen Versuch - dazu lässt sich vielleicht die Bildung eines Fonds anregen, in den alle Tierfreunde zu Gunsten armer Menschen für tierärztliche Behandlungen einzahlen. Natürlich ist das nicht so einfach - es erinnert am Ende an das Prinzip Versicherung mit Bedingungen, Nachweisen, etc. - aber es ist eine Idee für die Freunde von Hund und Katze.


    Gruß
    Holo
     
  14. Luzifer91

    Luzifer91 Geselle

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    AW: Haustierverbot für HartzIV-Empfänger

    Ich mein ja auch nur das manche sich finanziell übernehmen damit meine ich aber auch nur eine Minderheit von Hartz IV Empfängern. Und das es so laufen würde wie es zurzeit läuft damit hatt ja wirklich keiner gerechnet.Außerdem kritisiere ich nur wie manche Leute ihre Tiere los werden.

    Und natürlich sollte jeder ein recht darauf haben seine Haustiere zu behalten ,Finanzen hin oder her.
     
  15. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    Einen HARTZ IV-Empfänger, der sich finanziell übernehmen könnte, gibt es meines Wissens nicht! Als "Hartzler" lebst Du am Existenzminimum und bekommst nirgendwo auch nur einen Euro Kredit;
    von dem menschenverachtenden Kleingeld, daß HARTZ IV Dir bewilligt, kannst Du wahrscheinlich nicht einmal Ungeziefer wie Kakerlaken als "Haustiere" ernähren!

    Polit. einflussreichen Personen (wie beispielsweise unserem fettgefressenen Altkanzler) wünsche ich Filzläuse bis zu den Achselhaaren und auf seinem lichten Schädel Kopfläuse als "Haustiere", denn er war einer derjenigen, der (zusammen mit anderen "Oberhäuptern") in besseren Zeiten das Schlechte für uns Bürger "managte" (z.B. Euro etc.)!

    Dieser Scheißtyp hat mit Sicherheit keine Probleme mit der Versorgung eventueller Haustiere, selbst seine Alte hat es 2001 ja vorgezogen, sich umzubringen (und diese Frau war kein Haustier, sondern seine langjährige Ehefrau und Mutter seiner Kinder)!

    Hätte ich die entsprechenden Perspektiven, würde ich tatsächlich von hier abhauen, doch es gibt eben auch Menschen und Tiere, die einem das Auswandern zu schwer machen!

    Doch ich höre nun besser auf, ehe ich mich in das Unveränderliche allzu sehr reinsteigere...
     
  16. havoc6000

    havoc6000 Geheimer Meister

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    Es gibt HartzIV-Empänger, die trotz ihrer misslichen Lage von Freunden oder Verwandten Geld leihen und so weiterhin in die Schuldenfalle tappen.

    Zu meinem Bekanntenkreis gehörte eine HartzIV-Familie dazu, die keine Kosten scheute, um für ihre Kinder zwei Kaninchen als Spielgefährden zu engagieren. Das Geld zwackten sie an den Nahrungsmitteln ab. Es wäre doch mit Sicherheit sinnvoller gewesen, den Kindern eine tägliche Mahlzeit zu garantieren.
    Naja, ich war nicht der Erziehungsberechtigte, aber was würde passieren, wenn unerwarteter Weise beide Kaninchen an Hasenschnupfen erkranken und dringend tierärztlich versorgt werden müssten?

    Die Kinder waren schon teilweise unterernährt, eigentlich hätte das Jugendamt die Initiative ergreifen müssen... :argh:
     
  17. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    Wie oft noch: natürlich sollte ich mir als HARTZ IV-Empfänger nicht noch zusätzliche Schulden wegen der Anschaffung von Haustieren aufhalsen, doch es ging ja u.a. auch um das Thema was passiert, wenn die Tiere schon da sind und man erst dann in die HARTZ-Falle tappt?

    Glaube nicht, dass dies sinnvoller gewesen wäre! Willst Du einem Kind für eine Mahlzeit denn alles verwehren? Kinder sehen Essen, Trinken, Kleidung usw. ja als normal an, die Kaninchen jedoch waren eine Freude!

    Wären Dir traurige, schüchterne (weil in allem zu kurz gekommene), jedoch satt gegessene Kinder, insofern lieber?

    Jetzt lass' aber mal bitte die Kirche im Dorf, wie man so schön sagt!
    Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass 2 Kaninchen, die fast ausschliesslich nur Löwenzahn, Klee und sonstige Blätter von der Wiese fressen, die Kinder zur Unterernährung brachten??? Aber hallo....:-D
     
  18. havoc6000

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    Jetzt lass' aber mal bitte die Kirche im Dorf, wie man so schön sagt!
    Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass 2 Kaninchen, die fast ausschliesslich nur Löwenzahn, Klee und sonstige Blätter von der Wiese fressen, die Kinder zur Unterernährung brachten??? Aber hallo....:-D[/quote]

    Nein, die Kinder waren schon unterernährt, bevor die Kannichen angeschafft wurden. Und das Jugendamt wurde mehrmals auf diese Familie aufmerksam gemacht.
    Außerdem ist es ein Skandal, dass eine Familie, die ihre Kinder nicht einmal satt bekommt, in Erwägung zieht, mehr Mäuler stopfen zu wollen!!!!

    Du solltest dir mal meine vorigen Beiträge anschauen, in denen ich ausdrücklich erwähnte, dass arbeitslosgewordene Menschen für ihre Situation KEINE SCHULD trifft !!!!
     
  19. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    Wieso, sagte ich irgendetwas gegen Arbeitslose? Ich bin doch selbst in dieser Situation, wie Du vielleicht wüsstest, hättest Du meine Beiträge gelesen!

    Dass die Kinder schon zuvor unterernährt waren, hast Du allerdings erst im Zusammenhang mit den beiden Zwerghäschen und deren Kosten erwähnt...
     
  20. havoc6000

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    Hat jemand von euch Lösungsvorschläge, wie man Tiere selbst vor der Armut rettet?

    Ich zum Beispiel würde vorschlagen, dass Tierhalter eine Versicherung abschließen müssten, die die Kosten der Tierarztbesuche im Notfall übernimmt. Dies sollte nicht nur für Hunde oder Katzen gelten, sondern auch für Kleintiere wie Kaninchen, Hamster usw.

    Bis jetzt ist mir kein Anbieter bekannt, deren Versicherungsangebot ebenfalls Krankenversicherungen für Kleintiere beinhaltet. Die Ursache liegt vielleicht darin, dass der Wert der Tiere in keinem Verhältnis zu den anfallenden Kosten stehen würde.
    Im Gegensatz zu den Kleintieren sind Versicherungsabschlüsse für teure Rennpferde, Rassenhunde oder seltene Katzenarten für manch Tierhalter lohnend, da sie beim Wiederverkauf eine gute Stange Geld kosten würden.

    Nehmen wir das Beispiel mit den Milchbauer X. Wenn einer seiner Kühe erkranken würde, müsste erst vor der Behandlung geklärt werden, ob die Tierarztrechnungen den Marktwert der Kuh übersteigen (Fleisch pro kg).
    Ist dies der Fall, so geht es gleich zur Schlachtungsanlage. Schließlich muss der Milchproduzent die Betriebskosten so gering wie möglich halten, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein.

    Tierfreunde aufgepasst:

    Wer beschwert sich über die zu hohen Milchpreise in unserem schönen Deutschland ???? :D
     

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