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Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

G

Guest

Gast
Hallo zusammen,

Bei der Lektüre des Manifestes der Kommunistischen Partei von Marx und Engels bin ich auf eine sonderbare Textstelle gestoßen:
Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Zar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten.
Quelle: Marx/Engels, Manifest der kommunistischen Partei in: Marx/Engels, Ausgewählte Schriften, Band 1, Seite 25 (sorry, keine online-Quelle, aber der/die eine oder andere von euch wird das Manifest besitzen 8) )

Und um nun den Bogen in Richtung (weltverschwörerische :wink: ) Gegenwart zu spannen: Gegner des Irak-Krieges waren Deutschland, Frankreich, Russland und der Vatikan, also die gleichen, die in dem Textauszug als Feinde des Kommunismus bezeichnet werden (Metternich und Guizot, österreichischer bzw französischer Restaurationspolitiker, Stichwort "Wiener Kongress", lasse ich mal außen vor.). Rumsfeld betitelte die Kriegsverweigerer mit "altes Europa". Bezieht er sich damit auf jene Textstelle aus dem kommunistischen Manifest? Sind die Machthaber der US-Regierung in Wahrheit Marxisten, die die kommunistische Welt-Revolution planen? phhh, mein Weltbild würde in sich zusammenbrechen!!! Ich bin gespannt auf eure Reaktionen.
 

Yoda

Vorsteher und Richter
10. April 2002
781
ui. ziemlich gewagt. wobei man bei marx wirklich alles reindichten kann. hätte engels keine anmerkungen zu marx' büchern geschrieben würde man marx überhaupt nicht verstehen (als laie)

auch wenn es jetzt unverschwörerisch ist :wink: : ich denke, da gibt es keinen zusammenhang
 

Yoda

Vorsteher und Richter
10. April 2002
781
noch eine anmerkung:
marxisten sind nicht in jedem falle die anhänger marx'
im 19. jahrhundert gab es in frankreich ein gruppe, die sich marxisten nannte, die aber nicht im geringesten etwas mit karl marx zu tun hatten.
ich glaube, sie waren sogar monarchisten, aber dafür würde ich jetzt meine hand nicht ins feuer legen. muss ich nochmal nachlesen
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Hättest du keine Smilies in deinem Text würde ich deinen Kopf gegen die nächste Wand donnern :wink:
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Ha, die Komunisten sind doch überall, erst gestern hab ich wieder einen gesehn mit seinem Roten Stern auf dem Shirt.
Man die mach ich alle Fertig :twisted:
 

DeiMudda

Geselle
23. März 2003
20
wenn deine these tatsächlich stimmen würde, dann würde ich plötzlich zum bush anhänger werden.
aber irgendwie hat bush ein böses oder auch gutes (s wie mans sieht) geheimnis. leider vermute ich das bush jedoch ein "ganz normaler" ami is der nur ein bisschen krieg führen will.
 
G

Guest

Gast
jetzt mal ernsthaft: so ernst war das alles nicht gemeint 8) , aber auf jeden fall ist das mal wieder ein netter zufall. oder doch nicht nur ein zufall? die frage ist: woher kommt die bezeichnung "altes europa"? neu ist sie nicht, wie das marx/engels-zitat belegt. tritt sie noch in anderen texten auf?
 

Oxigen

Geheimer Meister
10. Mai 2003
462
Ich denke, du sattelst das Pferd verkehrt herum auf. Nicht Bush ist Marxist, sondern der Marxismus ist illuminiert. Die geschichtlichen Fakten sind bekannt. Manch einer mag an den Sozialismus als Rettung der Menschheit geglaubt haben, aber die Russische Revolution war ein abgekartetes Spiel.

Max Warburg, Leiter der deutschen Geheimpolizei, organisierte den Transport Lenins in dem berühmten versiegelten Waggon von Zürich nach Petersburg, womit die Revolution seinen Lauf nahm. War es Zufall, dass sein Burder, Paul Warburg, der Gründer und erster Vorsitzender der FED Federal Reserve Corporation (de facto amerikanische Notenbank) war?

Trotzki erhielt in NY von Jackob Schiff 20 Millionen als Finanzspritze für die Revolution. Schiff verkehrte mit Rockefeller und hatte einst im Auftrag von Rothschild die Kuhn, Loeb & Co. übernommen und bei der Finanzierung von Standard Oil, Harriman und Carniege die Finger mit drin.

Es gab noch weitere erzkapitalistische Banker, unter anderem aus Zürich, die die sogenannte Revolution mitfinanzierten. Warum?

Nun, der Aufbau eines Feindes hat die USA vor allem nach 1945 gezwungen, aberwitzige Summen in die Rüstung zu investieren. ALs die US-Armee die Kapazität erreicht hatte, die ganze Welt zu bedrohen, löste man die Sovietunion ohne grossen Widerstand auf - eigenartig, nicht?

Was übrigbleibt, ist die sogenannte "einzige verbliebene Supermacht", und dies, oh Überraschung! ganz im Sinne der bekannten Pläne der Illuminaten. Das erschreckende an diesen Plänen ist, dass wer es sehen will, klar sehen kann, dass sie 1:1 realisiert werden, Schritt für Schritt.
 

Eingeweihter

Geheimer Meister
24. April 2003
337
OK, jetzt mal ein bisschen Geschichtsunterricht:

Die sozialistische Oktoberrevolution fand 1917, also mitten im erstenm Weltkrieg, in Russland (also einer der beteiligten Kriegsparteien) statt. Wer stand auf der anderen Seite: Unter anderem Deutschland. Warum sollte also Deutschland (als Kriegsgegner Russlands!) kein Interesse an einer erfolgreichen Revolution im Feindesland haben, wenn diese, wie es dann auch geschehen ist, das feindliche Land massiv schädigt? Noch dazu riefen die russischen Bolschewiki ja dazu auf, den Krieg zu beenden. Also ist es ja aus deren Sicht nur zu verständlich, warum sie z. B. Lenin zur illegalen Einreise nach Russland verhalfen.

Also nix Illuminaten, sondern eine ganz gewöhnliche Kriegstatktik, den Gegner zu schwächen. Sicher hätte es diese und andere Unterstützung nicht gegeben, wenn die Kapitalisten auf der "anderen Seite" auch nur geahnt hätten, dass die bolschewistische Revolution erfolgreich beendet wird. Nicht umsonst haben die die gleichen Mächte nach dem Krieg widerrum die anti-revolutionären "Weissgardisten" massiv unterstützt, um die Bolschewiki mit ihrem Lenin wieder loszuwerden. Wie man weiss erfolglos... :)
 

Oxigen

Geheimer Meister
10. Mai 2003
462
...haben die die gleichen Mächte nach dem Krieg widerrum die anti-revolutionären "Weissgardisten" massiv unterstützt...

Welche "gleichen" Mächte? Die, die du mit "unter anderem" beschrieben hast? Klar, Deutschland hatte diese Interessen. Aber die Privatwirtschaft der Schweiz und von New York? Waren die im Krieg? Oder waren dies wirtschaftlich spekulative Interessen? Ab einem gewissen Level bedeuten wirtschafliche Interessen eben auch politische Macht.

Bezüglich der Geschichte der WK1 bin ich gut informiert, besser jedenfalls, als jeder Pflichtstoff-Konsument. Die Russische Revolution und der Verlauf des ersten Weltkrieges, die Idiotie und die Grausamkeit lassen sich leider nicht in 2 Zeilen vermitteln.
 

simondlx

Geselle
28. Februar 2011
5
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Kommunisten.

Hallo zusammen,

Bei der Lektüre des Manifestes der Kommunistischen Partei von Marx und Engels bin ich auf eine sonderbare Textstelle gestoßen:
Quelle: Marx/Engels, Manifest der kommunistischen Partei in: Marx/Engels, Ausgewählte Schriften, Band 1, Seite 25 (sorry, keine online-Quelle, aber der/die eine oder andere von euch wird das Manifest besitzen 8) )

Und um nun den Bogen in Richtung (weltverschwörerische :wink: ) Gegenwart zu spannen: Gegner des Irak-Krieges waren Deutschland, Frankreich, Russland und der Vatikan, also die gleichen, die in dem Textauszug als Feinde des Kommunismus bezeichnet werden (Metternich und Guizot, österreichischer bzw französischer Restaurationspolitiker, Stichwort "Wiener Kongress", lasse ich mal außen vor.). Rumsfeld betitelte die Kriegsverweigerer mit "altes Europa". Bezieht er sich damit auf jene Textstelle aus dem kommunistischen Manifest? Sind die Machthaber der US-Regierung in Wahrheit Marxisten, die die kommunistische Welt-Revolution planen? phhh, mein Weltbild würde in sich zusammenbrechen!!! Ich bin gespannt auf eure Reaktionen.


Gegner des Irakkrieges hätten die Amis nicht mit Roh-/Giftstoffen beliefert (wie auch zu Vietnamzeit auch [wer da die Amis beliefern durte, saß später im Bundesrat {selber nach googeln!}]).
Mit dem Gespenst waren wohl eher die (selbsternannten) "Illuminati" gemeint, die inzwischen fast die gesamte Weltpolitik (die Wirtschaft mit dem Zentralbankensystem sowieso) lenken und immer mehr Macht zentralisieren (UN, EU etc [als nächstes wird Russland in die EU eintreten]) und die Länder "sozialer" machen, wobei sonderbarer weise alle immer ärmer werden (es werden weniger Waren hergestellt)

Fight 4 Free!:drinking:
 

Questknight

Geselle
13. Februar 2011
20
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

Sind die Machthaber der US-Regierung in Wahrheit Marxisten, die die kommunistische Welt-Revolution planen?

Die internationalistische Ideologie haben Kapitalismus-Liberalismus und der Marxismus definitiv gemeinsam. Sie stammen ja auch aus der gleichen zionistisch-freimaurerischen Wurzel.
 

dtrainer

Wiedergänger
17. Dezember 2008
10.562
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

Die internationalistische Ideologie haben Kapitalismus-Liberalismus und der Marxismus definitiv gemeinsam. Sie stammen ja auch aus der gleichen zionistisch-freimaurerischen Wurzel.

Mein Gott Herr Questknight...als Marx sein Kapital schrieb gab es noch gar keinen Zionismus.
Das ist nicht nur typisches Nazigeschwätz, es ist auch noch abstrus falsch.
Wen wollen Sie hier verdummen?
Nachgeplappert, ungeprüft, einfach nur behauptet...
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.739
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

Wahrscheinlich sind derselben Wurzel dann auch Christentum und Islam entsprossen, die sind auch internationalistisch.
 

Questknight

Geselle
13. Februar 2011
20
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

Nachgeplappert, ungeprüft, einfach nur behauptet...

So ist es! Zumindest auf Ihren Post bezogen. Natürlich gab es die zionistische Idee schon 1848, was man eigentlich auch wissen sollte, wenn man auch nur ansatzweise über Geschichte Bescheid weiß.
Die marxistische Lehre ist selbstverständlich aus der genannten Wurzel. Verdummung ist lediglich Ihr Desinformationsgeschwätz.

Karl Marx wurde am 17. Februar 1845 Mitglied der anarchistischen Loge „Le Sozialist“ in Brüssel und Kürbis-Kerenski Bruder des 30. Grades des Großorients von Frankreich.

„Wir können nur durch den Klassenkampf zu den Zuständen gelangen, wie sie die Freimaurerei anstrebt.“ („Zirkel“ Nr. 37 vom 6. Februar 1907, S. 323.)

Aus der gleichen Quelle lesen wir:
„Die Verbindung mit der sozialkommunistischen Partei muß aufgenommen werden, da deren Ziele sich mit den revolutionären der Freimaurerei decken. Die ungarische Freimaurerei hat mit allen revolutionären Organisationen Verbindung und muß sich in Identität mit dem Weltproletariat stellen.“
 

dtrainer

Wiedergänger
17. Dezember 2008
10.562
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

Belegen muß man ja nichts, Gesinnung genügt, nicht wahr?
Schlüssel- und Führungsfigur des modernen politischen Zionismus ist Theodor Herzl, der Begriff Zionismus wurde um 1890 von Nathan Birnbaum geprägt. Der Zionismus entstand unter dem Eindruck des zunehmenden Antisemitismus gegenüber der jüdischen Diaspora. Insbesondere Ausschreitungen und antisemitische Schriften und Verschwörungstheorien im russischen Einflussbereich wurden entsprechend thematisiert. Der Zionismus wurde durch andere Nationalismen und moderne soziale Bewegungen beeinflusst, unter anderem durch die der Arbeiterbewegung.[2] Die zionistische Bewegung trug zur Verstärkung mehrerer Phasen der Alija und damit zur Staatsgründung Israels 1948 bei.
Zionismus

Nachgeplappert, ungeprüft, einfach nur behauptet...
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.739
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

Liegt Ihnen die Quelle vor? Sonst müßten Sie angeben, wo Sie das zitiert finden. Außerdem wäre der Autor zu nennen. Bitte machen Sie Zitate generell kenntlich, der Schreibfehler im "Sozialisten" verrät Sie ohnehin. Worauf stützen Sie Ihre Ansicht, Kerenski sei Jude gewesen und habe eigentlich Kürbis geheißen?
 

Questknight

Geselle
13. Februar 2011
20
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

Liegt Ihnen die Quelle vor?

Die Quelle wurde genannt, siehe oben. Herzl hat den Zionismus offiziell verkündet, aber natürlich die Idee nicht erfunden. Zudem ist Wikipedia ein Laienportal und hat keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit - nur als Anmerkung für die Herren Brüder.
Kerenski ist Jude gewesen, was man überall nachlesen kann.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.739
AW: Gewagte These: Bush & co. sind Marxisten

Meines Wissens war Kerenski orthodoxer Christ. Darf ich meine Frage wiederholen, ob Ihnen die Quelle vorliegt? Sonst wären Sie anzugeben verpflichtet, wo Sie die Quelle zitiert gefunden haben. Sicher haben Sie das spätestens im Proseminar gelernt, Sie heißen doch nicht Guttenberg.
 

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