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etwas gutes über das christentum

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Das deutsche Reinheitsgebot ist die älteste lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt, die heute noch unverändert Gültigkeit hat. Erlassen wurde es von dem bayrischen Herzog Wilhelm IV. im Jahre 1516.
 
A

Anonymous

Gast
Im 4. Jahrtausend v. Chr. stellten die Sumerer, die in Mesopotamien, dem heutigen Irak, am Unterlauf der Flüsse Euphrat und Tigris lebten, Bier her. Sumer gilt als erste Hochkultur der Menschheit. Tontafeln berichten vom Getreidebau, von der Vergärung der Getreidesorten und von der Bereitung des Bieres. Der Göttin der Fruchtbarkeit brachte man Bier als Dankopfer dar, um sie gnädig zu stimmen und um gute Ernten zu erbitten. Recht aufschlussreich ist ein sumerisches Schriftdokument aus dem 3. Jahrtausend v. Chr., das sogenannte "Monument bleu" im Pariser Louvre. Es zeigt in Bildern die Enthülsung der Getreidekörner zur Bierbereitung und die Herstellung von Opferbier für die Göttin Nin-Harra. Das Getreidemal wurde zu Broten gebacken, in Wasser aufgeweicht und vergoren, also nach der gleichen Methode, die schon die vorgeschichtlichen Menschen angewendet hatten.
Vergleiche "Geschichte des Bieres" unter Bierlexikon

Wir wollen doch mal die alten christlichen Mönche nicht mit fremden Federn schmücken... ;-)
 

Sephiroth

Geheimer Meister
12. April 2002
253
Soviel ich weiß, würde uns deren "Gebräu" aber nicht sonderlich an unser heutiges Bier erinnern.

So wie unsere heutige Schokolade nicht geraucht wird, wie es ursprünglich in Süd.- u. Mittelamerika der Fall gewesen ist.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
@sepi: Ja, hast recht. Habe auch mal mit den Sumerern einige Humpen schlürfen dürfen und das Zeug war echt ungeniessbar. Hatte nicht die geringste Ähnlichkeit mit unserem heutigen Flaschenbier aus der Getränkehandlung.
 
A

Anonymous

Gast
@Sephiroth:

Sephiroth schrieb:
Aber das Verfahren haben die Möche entwickelt.
Es ging mir auch nicht darum, jemand die "Verfeinerungen" unseres Bieres streitig zu machen. Aber das *Verfahren* an sich haben schon die Steinzeitmenschen entwickelt und die Sumerer das erste mal schriftlich fixiert.[/quote]
 

cristsend

Geheimer Meister
12. April 2002
128
dies also zur einführung bzw. verfeinerung der bierherstellung, bzw. produktion eines der ältest bekannten drogen unserer christen. und ihr meint das wäre etwas "gutes"? :lol:
na dann will ich auch mal die herstellung von weihrauch anführen... auch eine nette beschwichtigungsmethode, wie sie lange zeit intensiv in kirchen angewandt wurde. auch eine nette entwicklung im christentum... natürlich auch anderer religionen.
bei uns gehören räucherkerzen einfach zur winterzeit, wie der christstollen, obwohl ich den nicht mag... rosinen, bäh.

aber nun zur lehre des christentums:

...so ist für mich eine der wichtigsten erkenntnisse, die möglichkeit der auflösung des dualistischen denkens, welches ein grundprinzip unseres verstandes ist.
"...wenn ihr zwei zu eins macht..."
...das ganzheitliche sehen, empfinden ist ein wichtiges erkenntniswerkzeug.
 
A

Anonymous

Gast
was ist jetzt mit der Aufloesung....???? :D :D


@Zauberweib...

..ist gar nicht so einfach am CHristentum etwas positives zu finden oder :D :D :D

Gruss A!
 
A

Anonymous

Gast
Steigerung der Moral:
wenn du nett bist kommst du in den Himmel, wenn nich in die Hölle
und mach nie GOTT zornig, also immer brav sein :twisted:
 

cristsend

Geheimer Meister
12. April 2002
128
@Arthuro

tja... es erscheint nur dem schwer, der sich wehrt andere perspektiven zu benützen... aus ihnen erkenntnisse zu gewinnen. wenn man sich wehrt, will man nicht, oder? es ist gegen deinen willen an etwas gutes zu denken, wenn du das christentum vor augen hast, oder?

vielleicht kommt das dadurch, dass du keine trennung zwischen kirche und dem "christentum", welches jesus lehrt siehst... jenes, hier heute ist die entwicklung eines unvollkommenen glaubens, nicht mehr. sieh die eigentliche lehre mal unabhängig von allen "bösen" taten und allen "guten" taten... das scheint vielleicht nicht einfach, aber ich denke, es lohnt sich.

das war natürlich nicht nur an arthuro gerichtet....
 

cristsend

Geheimer Meister
12. April 2002
128
man sieht nur etwas "gutes" wo man auch gutes sehen will... und nur schlechtes, wo man schlechtes sehen will. konzentrier dich auf ein instrument in einem song und du verlierst an gesamteindruck. konzentration ist keine achtsamkeit. diese zu definierende unterscheidung muß in dem fall getroffen werden, da sie oft verwechselt wird.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
20.755
komisch, wos ums streiten geht, obs gott gibt oder nicht oder wer recht hat oder nicht, da kommen beiträge ohne ende, da weiss jeder was zu sagen.
wenns darum geht, etwas postives hervorzuheben, läufts mehr als schleppend...

es grüsst
das zauberweib
 

cristsend

Geheimer Meister
12. April 2002
128
da hast du wohl recht, zauberweib... vielleicht liegt das auch daran, dass man so etwas eben nicht in gut oder schlecht einteilen kann...
es wäre ja auch wieder ein zweiteilung...
vielleicht sollte man die leute fragen:

was hat das christentum "nützliches" für euch hervorgebracht?

nun ich will mal eine heutige funktionalität aufzählen:

die 7-tage-woche gäbe es nicht ohne ein solche religion, glaube ich, denn woher stammt diese einteilung? das wochenende mit dem freien sonntag gäbe es in dieser form nicht und auch einige feiertage.
was ist mit weihnachten? hat es nicht auch nette seiten so ein weihnachtsfest. ist diese zeit nicht vielleicht sogar die einzige im jahr in der die menschen hierzulande etwas besinnlicher, toleranter und offener anderen begegnen... in der sie fähiger werden einmal mehr zu verzeihen? mehr geduld aufbringen? wie das ganze mittlerweile markwirtschaftlich ausgenutzt wird ist, eine andere angelegenheit....
ähnliches zu ostern.
das ist doch schon etwas nützliches, meiner ansicht nach.

was ist mit etlichen wissenschaftlichen entdeckungen? die entdecker waren in der geschichte oftmals inspiriert von einem christlichen glauben, oder zumindest durch einen gottes-glauben. sie sahen den gott in entdeckungen widergespiegelt....

der erfinder des binärsystems, auf dem unsere "ganze" digitaltechnik aufbaut, leibnitz, sah in der entdeckung dieses systems aus nullen und einsen eine göttliche offenbarung.
man betrachte die zahl 7. im binärsystem wird sie als : 111 dargestellt. er nannte dies die göttliche zahl. in sieben tagen wurde die welt erschaffen. zusätzlich galt die eins als göttlich und die null als teuflisch. drei göttlich einsen.... man könnte sie auch auf die dreifaltigkeit beziehen.
in einigen regionen wurde die null sogar lange zeit verboten. sie sei einfach zu teuflisch und so konnte nicht mit der null gerechnet werden. doch sie stellt eine wichtige erfindung dar, denn dadurch gelang erst der ausblick auf die unendlichkeit.... : nichts und unendlich viel!

so, nun aber mal etwas mehr beteiligung....
:wink:
 
A

Anonymous

Gast
Was Jesus, egal ob Fiktion oder nicht, zu sagen hatte, IST wichtig!
Besonders fasziniert mich die "Story" vom barmherzigen Samariter... in der wurde deutlich gegen "GottesGläubige" hergezogen, denen es an praktischer Nächstenliebe hapert.

yours
GodsArmy
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
20.755
naja, was weihnachten angeht, das gabs schon vor den christen, die haben die heidnischen feste komplett übernommen und in die christl. mythologie eingebastelt. und weihnachtsbaum und osterhase sind heidnische bräuche ...
das mit der 7-tage-woche weiss ich nicht, ob wir die von den christen haben, doch ich bezweifle das, da die namen der tage den nordischen bzw. römischen gottheiten (planeten) gewidmet sind..

klar, die aussagen des christentums beinhalten tiefe wahrheiten. das ist ja sinn und zweck aller religionen.. :-)

es grüsst
das zauberweib
 
A

Anonymous

Gast
@Zauberweib, du hast gerade selbst etwas positives herausgefunden, denn anscheinend hat es das Christentum geschafft aus diesem chaotischen MischMasch der Religionen ein "vernünftiges Konzept" herauszuschneiden.Wenn man über die Methoden auch streiten kann
Und ich kann dir als Besänftigung sagen, dass ALLE, die etwas gegen das Christentum sagen, niemals darauf kommen würden die schönen Feiertage nicht zu feiern und somit abzulehnen.
Also sind die meisten Sachen nicht allzu ernst genommen.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
20.755
@priestnr1

dann siehst du das christentum als eine religion die sich aus einem.. hm.. best of der anderen religionen herausgebildet hat?

intressante theorie, wenn ich dich da richtig verstanden habe vor allem im zusammenhang mit dem alleinwahrheitsanspruch...
würde dann mE genausoviel sinn machen wie wenn einer voller stolz behauptet, ein reinrassiger amerikaner zu sein :-))))

es grüsst
das zauberweib
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
In Apostelgeschichte liest man etwas interessantes:

Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beiander und besassen alles gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nach dem es einer nötig hatte.

Positiv, oder? Leute, die so handeln, hätten doch eigentlich niemals verfolgt werden dürfen. Sie hatten eine effektive Waffe gegen die Armut gefunden!!
 
A

Anonymous

Gast
Hi @

Positiv ist m.E. ein viel zu geringes Wort! Jesus Christus ist der Weg zu G"tt und jeder der sich auf Ihn einläßt bereut es nicht.

apologet
 
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