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Einsteins Raumkrümmung vs Gilgas Zeittheorie des Universums

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Arthuro2 schrieb:
@tanduay Joe und captain future ( gilgamesch...bitte halte dich mal zurück)

Das mit den Tunneln kenn ich auch . Die frage ob Infos gesendet wurden ... also ich in meinen "erweiterten " physiklaienverstaendniss ( ganz anders zum expertentum von gilga:)*gg... wuerde schon sagen , das Infos uebermittelt wurden oder ??? Weil Mozarts Stück ist doch nichts anderes als "Information" ???

Gruss A!

unter einem der links ist das recht gut beschrieben. ich weiß nicht, ob es eine endgültige erklärung ist. oftmals werden dabei rein geometrische punkte und verbindungen als "informationen" betürkt. nimmt man z.B. zwei scherenblätter, die sich mit lichtgeschwindigkeit aufeinander zubewegen, hat der schnittpunkt überlichtgeschwindigkeit.

auch ein schatten kann überlichtgeschwindigkeit erreichen.

was mich an diesem experiment von anfang an stutzig machte ist eben die tatsache, dass jeglich überlichtgeschwindigkeit eine ankunft vor der abreise bedingt, wodurch der "freie wille" des absenders quasi eingeschränkt würde.

zu dem beispiel hätte mozart's stück ankommen müssen, bevor es abgeschickt wurde. entschließt sich nun aufgrund der information, dass das stück bereits angekommen ist, der absender, darauf zu verzichten, kommt die zeitpolizei aus dem 31.jhd ?
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Lightning-Angel schrieb:
Ich hätte mal noch ne Geistreiche Frage... wenn Photonen nur bei Lichtgeschwindigkeit existieren können warum können sie dann noch existieren wenn das Licht gebremst wird bsw. weil es durch wasser muß oder derartiges?

die "konstanz" der lichtgeschwindigkeit (c) bezieht sich immer auf das vakuum. in materie - wasser, luft, glas ist die lichtgeschwidigkeit nicht 299 970 km/s. in einem solchen medium, dem eine brechzahl zugeordnet wird, ist die lichtgeschwindigkeit um den faktor dieser zahl geringer. das lässt sich auch ganz einfach mit wechselwirkungen der atome in diesem medium erklären.
in speziellen versuchsanordnungen (gasgemische, laser, etc) können photonen extrem verlangsamt werden.[/quote]
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
forcemagick schrieb:
nun einstein hat viele seiner einfälle im traum gehabt... er hatte so etwas wie offenbarungen... philosophieren heißt ja nicht, dass man schizophren ist... deswegen ist man ja durchaus in der lage streng wissenschaftliche überlegungen zu vollziehen.... einstein war aber auf jedenfall sehr kreativ und ließ es zu auch einmal unkonventionell zu denken... er konnte sich inspirieren lassen.....

einstein hat aber genau das auch getan - seine wissenschaftlichen formeln von der philosophie getrennt, denn dort gibt es keine formeln.

forcemagick schrieb:
also unterschätz das mal nicht mit der philosophie... der freundschaft zur weisheit...

nun und solche diskussionen wären in der tat überflüssig, weil wir ohne unsere philosophen keine physik hätten :wink:

nur mal so am rande bemerkt

warum sonst waren früher gelehrte alles in einem - physiker, alchemist, philosoph, mathematiker, astronom, etc ...

glaub mir, ich unterschätze das nicht, aber die philosophie zu mißbrauchen, wenn man woanders nicht weiterweiß ist sicher nicht in ihrem sinne.

ich denke z.B., dass zeit nicht wirklich existiert. alles ist gleichzeitig und immer und damit lassen sich aussersinnliche phänomene erklären - ich muss nur lernen auf andere zeitabschnitte zugreifen zu können.

ich kann dies aber in keinster weise mit wissenschaftlichen argumenten darlegen bzw. berechnen, was mir aber nicht den freifahrtschein gibt, diese theorie für alles zu verwenden, was ich mir nicht erklären kann, oder als ausweg einer physikalischen sackgasse - die nur meinem wissen übersteigt.
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
6. Mai 2002
1.290
QuadWord schrieb:
egal. die art der diskussion hier zeigt sehr deutlich was passiert, wenn eine handvoll (teils belesener) irrer auf einem user rumtrampeln, der mal wieder ergebnisslos gehofft hat, sich gemeinsam einer theorie anzunähern. der ego des gemeinen menschen tendiert wohl grundsätzlich zum herumtrampeln auf kleinen (zwangläufig unausgereiften)gedankensamen, die ursprünglich mal zum reifen gedacht waren ...

super ! hoch lebe die barbarei derer, die sich erhöhen, indem sie andere erniedrigen ...
- QuadWord

Einer der wenigen durchdachten Sätze zwischen pubertierenden Informationskriegern. Aber, was soll man tun. Soll man das Feld den Randalierern überlassen? Nicht mit mir!
Aber, so ist das mit neuen Ideen. Dann kommen einige Halbreife mit Einstein an und wissen nicht einmal, das er zu seiner Zeit mit seiner Relativitätstheorie belächelt wurde. Nicht vom Fußvolk, sondern von berümten Wissenschaftlern. Überigens bekam er den Nobelpreis nicht für seine Relativitätstheorie, sondern für den "billigen" Photoeffekt!

Aber, wir wollen doch mal schauen, ab welcher geistigen Tiefe die ersten keine Luft mehr kriegen!
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Gilgamesch schrieb:
Aber, so ist das mit neuen Ideen. Dann kommen einige Halbreife mit Einstein an und wissen nicht einmal, das er zu seiner Zeit mit seiner Relativitätstheorie belächelt wurde. Nicht vom Fußvolk, sondern von berümten Wissenschaftlern. Überigens bekam er den Nobelpreis nicht für seine Relativitätstheorie, sondern für den "billigen" Photoeffekt!

d.h. arthuro2 hatte recht und du möchtest den nobelpreis für deine zeitebenen-theorie ?
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
6. Mai 2002
1.290
Ich habe mich jetzt mal rausgehalten, um zu sehen, wohin eine Diskussion unter gleichwissenden führt.

Dabei kam folgendes raus:

TanduayJoe brachte ein neues Rätsel mit, und zwar

TanduayJoe schrieb:
Ich hatte zu diesem Thema mal eine Sendung auf BR3 gesehen und fand das Ganze sehr interessant. Dort wurde gezeigt, wie man Mozarts 40. Sinfonie mit über 4-facher Lichtgeschwindigkeit "tunnelte" und die Musik war tatsächlich auch noch als solche zu erkennen. Allerdings sind sich die Wissenschaftler anscheinend immmer noch nicht einig, ob dabei nun tatsächlich Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit übertragen wurden.

worauf Arthuro folgend wie folgt reagierte....

@tanduay Joe und captain future ( gilgamesch...bitte halte dich mal zurück)

Das mit den Tunneln kenn ich auch . Die frage ob Infos gesendet wurden ... also ich in meinen "erweiterten " physiklaienverstaendniss ( ganz anders zum expertentum von gilga:)*gg... wuerde schon sagen , das Infos uebermittelt wurden oder ??? Weil Mozarts Stück ist doch nichts anderes als "Information" ???

...ohne das etwas neues dazu beigetragen wurde.

Daraufhin meldete sich CaptainFuture mit den Worten...
unter einem der links ist das recht gut beschrieben. ich weiß nicht, ob es eine endgültige erklärung ist. oftmals werden dabei rein geometrische punkte und verbindungen als "informationen" betürkt. nimmt man z.B. zwei scherenblätter, die sich mit lichtgeschwindigkeit aufeinander zubewegen, hat der schnittpunkt überlichtgeschwindigkeit.

auch ein schatten kann überlichtgeschwindigkeit erreichen.

was mich an diesem experiment von anfang an stutzig machte ist eben die tatsache, dass jeglich überlichtgeschwindigkeit eine ankunft vor der abreise bedingt, wodurch der "freie wille" des absenders quasi eingeschränkt würde.

zu dem beispiel hätte mozart's stück ankommen müssen, bevor es abgeschickt wurde. entschließt sich nun aufgrund der information, dass das stück bereits angekommen ist, der absender, darauf zu verzichten, kommt die zeitpolizei aus dem 31.jhd ?

..welches die Sache für den Laien noch Komplizierter machte. Auch hier kein physikalischer Erklärungsversuch, sondern nur ein Zeichen der Ohnmacht und verständnislosigkeit vor diesem Subatomaren Problem.

Daraufhin löste sich diese Fragestellung in Luft auf ohne das es je erklärt wurde. Arthuro und CaptainFuture haben hier mit vielen Worten nichts gesagt. Und die, die was sagen könnten, haben sie vorher liquidiert. Wer spielt denn schon die zweite Geige!?

Aber, da sich unter den Lesern auch einige ernsthaft Interssierte befinden, sollte man die Geduld und den Frust dieser Personen durch eine verständliche Auflösung des Rätsels lösen:

Es wurde ein experiment durchgeführt. Man hat ein Rohr bestimmter Länge in Zwei geteilt und in der Mitte ein weiteres Stück, jedoch mit kleinerem Durchmesser, eingesetzt. Es gab verschiedene Reportagen hierüber, einige habe ich gesehen.
Nun kommt die Messung:
Mann hat einen Lichtstrahl in der Frequenz so ausgewählt, das sie ohne Probleme das Rohr passiert. Aufgrung der Frequenz kann man mit Hilfe der Konstante c (Lichtgeschwindigkeit) berechnen, wie lange der Lichtstrahl bis zum Ende des Rohres benötigt.

Da das Rohr jedoch in der Mitte durch ein Zwischenstück verengt wurde, kam der Lichtstrahl als "Welle" hier nicht durch. Der Spalt war einfach enger als die Wellenlänge des Lichst.

Aufgrund des Unbestimmtheitspronzips kamen doch einige Photonen durch diese Barriere. Man spricht hier vom Tunneln. Oder anders ausgedrückt: Die Photonen-Welle fluktuiert leicht (wie alles im subatomaren Bereich) was dazu führt, das ein Teil der Welle in einen hochfrequenten Bereich überspringt und die Barriere ohne Probleme passiert und sich am Ende wieder in den Normalzustand fällt.

Die Forscher registrieren also ein Signal am Ende der Röhre und messen die Zeit. Und siehe da, in Bezug auf seine Frequenz ist das Signal für diese Strecke zu schnell , welches die Presse als überlichtgeschwindigkeit tituliert.

Was man dem unwissenden hier verschweigt ist, das die Welle beim Übergang durch die Barriere eine anderen Frequenz angenommen hat, welches wiederum zu einer anderen Transit-Zeit führt. Dieser entspricht genau der fehlenden Zeitdifferenz und hebt somit die Überlichtgeschwindigkeit auf.

Das kann sogar Arthuro nachrechnen, nachdem er mir E=h*v vorgeführt hat.

So einfach kann es sein, wenn man von Störenfrieden nicht abgedrängt wird.
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
6. Mai 2002
1.290
Und da gibt es ja noch ein Problem mit dem Licht und seiner Masse, wo einige bestimmte Leutchen mit Ausdrücken wie...

.... aaaahhhhhhhrggggggg :roll: 8O :roll:

oder


oder auch


...Antworteten, ohne das etwas sinnvolles dabei rauskam.

Dann wurden einige Ansätze gestartet, Links postiert und Zitate wie folgt...

@tanduay joe

Zitat:
Hier haben Sie die Möglichkeit zur Berechnung der Masse eines Photons beliebiger Frequenz.

Das sind Fakten die Gilgamesch nicht anerkennt !!*gg

Zitat Gilgamesch
Zitat:
Wie gesagt, trift das für das Photon nicht zu und somit hat es keine Masse! Alle anderen Behauptungen, sei es auch von einigen Universitäten verbreitet, treffen nicht zu.

...herangezogen und lächerlich gemacht, ohne auch nur im Ansatz die Theorie der Quentenmechanik zu verstehen.

Auch hier wurden keinem einleuchtend erklärt ob das Photon nun eine Masse hat oder nicht!

Fakt ist, das Elementarteilchen Massen haben. Diese Massen sind bekannt und nachzuschlagen. Das kleinste Elementarteilchen, das vor kurzen keine Masse hatte, nun aber eine zugewiesen bekam , ist das Neutrino.

Beim Licht hat man bisher keine Masse festgestellt und in der Quantentheorie ist ein massehaltiges Lichtquant unvereinbar.

Was die Berechnung der Masse mit der Einstein-Formel angeht, habe ich in meinen vorherigen Postings schon geklärt, bevor diese in den Dreck gezogen wurde. Von einer ganz bestimmten Person namens Arthuro !

Aber ich möchte das nochmal erklären:

Man kann kein Masse beim Photon feststellen. Eine Frequenz und Energie schon. Nun erschient aber in einer Formel vor dem Gleichzeichen ein Masse, die sich auf Frequenz und Energie bezieht. Daraus folgern einige, das es die Masse des Photons wiedergibt.
Das tut es aber nicht. Es gibt eine hypothetische Masse eines hypothetischen Teilchens wieder, die sich aus dieser Energie bilden kann.

Photonen mit hoher Frequenz und Energie aus der sich mit der Einsteinformel die Masse eines Elektrons ergibt, können sich spontan in diese verwandeln und sie tun es auch.

Und nicht jede mathematische Lösung ( Masse ) läßt das Photon in ein Teilchen verwandeln. Es gibt nur bestimmte stabile Massen, bei denen es funktioniert. Der rest ist virtuell!
E=mc2 bedeutet, das man Masse in Energie umwandel kann.
Und aus m=E/c2 folgerte Einstein, das sich aus purer Energie Teilchen bilden können. Und wenn man sich ( besonders Arthuro ) die umgestelle Formeln genau ansieht ( und etwas darüber nachdenkt) kann man vielleicht nachvollziehen, warum Einstein gesagt hat, das Materie nichts anderes ist, als geronnene Energie! m=E/c2

Na Arthuro?! Begriffen!? Oder weiter den Prinzipkritiker spielen ?

oder muß ich Dich in die Grundlagen der Stringtheorie und deren Schwingungszustände einführen. Aber das kann ich Dirnicht zumuten. Das würde Deinen beschränkten Horizont sprengen.
 

Arthuro2

Geheimer Sekretär
10. Mai 2002
605
@captain future

in speziellen versuchsanordnungen (gasgemische, laser, etc) können photonen extrem verlangsamt werden

Das wusste ich nicht !! Ich dachte immer , das Licht, da es keinen "Traeger" hat , immer die gleiche Geschwindigkeit hat. Wieder was dazugelernt ..

lightning angel wrote:

daher muß doch das Licht in einem Stoff abgebremst werden auch wenn die Lichtgeschwindigkeit eine Konstante ist...

Ja ..wann wirst du wohl recht haben . Und ich habe mich getäuscht !!
Ich dachte halt immer, das die Geschwindigkeit konstant ist!

@gilgamesch

Auch hier wurden keinem einleuchtend erklärt ob das Photon nun eine Masse hat oder nicht!

Ausser dir ist das hier jedem klar!!


A!
 

TanduayJoe

Geheimer Meister
10. April 2002
322
Moinmoin

@Gilgamesch
In meinem ersten Posting zu diesem Thema konnte man folgendes lesen:
Photonen besitzen zwar keine Ruhemasse, sehr wohl aber eine dynamische Masse!

Auch in dem von mir geposteten Link wurde dieser Umstand m.E. anschaulich erklärt:
Photonen sind Teilchen mit der Ruhemasse Null, d.h. in einem Zustand absoluter Ruhe weisen sie keine Masse auf. Nach der Speziellen Relativitätstheorie bzw. der Äquivalenz von Energie und Materie kann man einem Photon allerdings doch eine Masse m bzw. einen Impuls p zuweisen: ...

Quelle: http://home.arcor.de/universum4u/licht.html

Sogar einen Link zu deiner "geronnenen Energie" gibts auf dieser Seite:
Das führt letztendlich zu der Aussage, daß Energie und Materie dasselbe sind, was Einstein in seiner wohl weltberühmtesten Formel E = mc2 ausgedrückt hat.
[...]
Materie kann man sich vorstellen als eine Art "ausgefrorene" Energie.
Quelle: http://home.arcor.de/universum4u/energie.html

Für mein dafürhalten war die Sache mit der Masse der Photonen damit hinreichend erklärt, aber dem scheint dann wohl doch nicht so.
Photonen gänzlich ohne Masse gibt es nur im (theoretischen) Stillstand derselben (=Ruhemasse)! Ansonsten wäre die Energie (E) eines Photons nach E=mc2 ebenfalls gleich 0! (E= 0 x 299 792 458 m/sec zum Quadrat ergibt 0!)
Per Definition bewegt sich ein Photon immer mit Lichtgeschwindigkeit (die je nach Medium, durch die sich das Photon bewegt, auch niedriger als 299 792 458 m/sec = Vakuumlichtgeschwindigkeit sein kann!) und hat von daher dann auch eine dynamische Masse. Siehe auch: http://www.aip.de/~lie/publications/plj374.html


Deine Erklärung zum tunneln:
Die Forscher registrieren also ein Signal am Ende der Röhre und messen die Zeit. Und siehe da, in Bezug auf seine Frequenz ist das Signal für diese Strecke zu schnell , welches die Presse als überlichtgeschwindigkeit tituliert.
[...]das die Welle beim Übergang durch die Barriere eine anderen Frequenz angenommen hat, welches wiederum zu einer anderen Transit-Zeit führt.


Humbug!!! Seit wann ist die Lichtgeschwindigkeit von der Frequenz des Lichts abhängig? Hochenergetische Gammastrahlen und sichtbares Licht bewegen sich mit der selben Geschwindigkeit!


Hier die Erklärung aus einem meiner veralteten Links:
Es gibt einige Sonderfälle, wo es wirklich so aussieht als würde sich etwas schneller als das Licht im Vakuum bewegen; hier steckt das Geheimnis allerdings in der richtigen Interpretation. Stellen wir uns z.B. vor, wir stellen längs einer Straße jeden Meter eine Lampe auf, die -- sagen wir mit neumodischem Krempel wie GPS -- auf Atomzeit synchronisiert ist. Die Uhr am Anfang der Straße stellen wir so ein, daß sie um 12:00 Uhr zu leuchten anfängt, die Uhr einen Meter weiter soll eine Nanosekunde nach 12:00 Uhr anfangen zu leuchten, die nächste wieder eine Nanosekunde später, etc.) Um 12:00 Uhr sieht es so aus als würde durch irgend eine geisterhafte Kraft ein Signal mit dreifacher Lichtgeschwindigkeit die Lampenkette langwandern und sie alle anschalten. Natürlich läuft hier nicht wirklich ein Signal lang, dieser Eindruck kann überhaupt nur entstehen, weil ich die Lampen im Vorfeld entsprechend programmiert habe. Diese Geschwindigkeit ist sozusagen `rein geometrisch'; Information läßt sich damit nicht übermitteln. Aus genau demselben Grund kann z.B. auch ein Schatten mit einer Geschwindigkeit über eine Fläche gleiten, die die Lichtgeschwindigkeit übersteigt.

Ein anderer ganz ähnlicher Fall, der leider immer wieder durch die Presse geistert, ist folgender: ein Mikrowellen-Puls wird durch ein Rohr geschickt und dabei stark abgeschwächt (der größte Teil des Impulses wird reflektiert); wenn man die Zeit mißt, die zwischen dem Ankommen des Pulsmaximums am vorderen Ende des Rohres und dem Austreten des Pulsmaximums am hinteren Ende des Rohres vergeht, kann es so aussehen als wäre der Puls schneller als das Licht gelaufen. Das liegt aber einfach nur daran, daß der abgeschwächte Puls, der hinten rauskommt, sozusagen aus dem vorderen Teil des einlaufenden Pulses kommt. Stellen wir uns folgendes vor: Ein Zug fährt mit 100 km/h auf einen Tunnel zu. Im Tunnel koppeln wir jetzt ein paar der hinteren Waggons ab. Wenn der Zug aus dem Tunnel wieder rauskommt, hat sich die Mitte des Zuges schneller vorwärts bewegt als die Lok. Der Trick ist, daß die Mitte vorher was ganz was anderes ist als nachher. Billiger Trick, aber mehr steckt echt nicht dahinter.

Quelle: physik.uni-muenchen.de


Gruß

TanduayJoe
 

Lightning-Angel

Geheimer Sekretär
16. Mai 2002
699
Hm... @Athuro2

jetzt weißte ungefähr was mich son bissel stört, wird die Lichtgeschwindigkeit nu Abgebremst oder nicht? Weil wenn sie abgebremst wird dann dürfte Siedoch nicht mehr existent sein, oder? Ich versuche wieder mal meine Gedanken zu fassen...

Photonen können existieren nur im zustand der "Lichtgeschwindigkeit"... wenn diese Geschwindigkeit geringer wird(da nur ein wert) müßten Photonen doch eigentlich s.w. abkratzen... oder irre ich wieder mal? :?

Wo bei ihr recht habt es wird ja nicht abgebremst sondern gebrochen... daher bleibt die Geschwindigkeit gleich nur der weg wird länger um das Ziel zu erreichen(da ja kein direkter weg durchführt)... und wenn das Licht nicht abgebremst werden kann dann hat Gilga doch Recht gehabt da Licht in diesem Sinn keine Masse besitzen kann... wenn jetzt jemand von irgendwelchen versuchen erzählt die mir auch immer auf der Toilette einfallen dann einfach lassen da diese nicht bewiesen werden können(jedenfalls nicht Praktisch)... wenn mir einer mit der Gravitation von nem S.W. kommt das kann er auch knicken da nicht bewiesen und ausserdem kann ja auch durch die Riesigen Gravitationskräfte wegen der Großen Masse ein Raum-Zeitkrümmung entstehen oder exitieren... in jedemfall kann sich jeder seine beste erklärung für seine Theorie erfinden... ganz einfach...

Ich würde darum bitten das cap. Gilga und Arthuro2 mal zusammen nachdenken und allen unwissenden hier so kleine Fragen oder Thesen beantworten oder erklären könntet und dann zusammen an Gilgas Theorie arbeiten feilen... da neue Theorien auch erstmal Fußfassen müssen bevor man Ihnen die Beine versucht zu brechen(toller Deutsch)grrrrr.... aber ich hoff mal jeder weiß was ich meine... :wink:
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Gilgamesch schrieb:
Daraufhin meldete sich CaptainFuture mit den Worten...
unter einem der links ist das recht gut beschrieben. ich weiß nicht, ob es eine endgültige erklärung ist. oftmals werden dabei rein geometrische punkte und verbindungen als "informationen" betürkt. nimmt man z.B. zwei scherenblätter, die sich mit lichtgeschwindigkeit aufeinander zubewegen, hat der schnittpunkt überlichtgeschwindigkeit.

auch ein schatten kann überlichtgeschwindigkeit erreichen.

was mich an diesem experiment von anfang an stutzig machte ist eben die tatsache, dass jeglich überlichtgeschwindigkeit eine ankunft vor der abreise bedingt, wodurch der "freie wille" des absenders quasi eingeschränkt würde.

zu dem beispiel hätte mozart's stück ankommen müssen, bevor es abgeschickt wurde. entschließt sich nun aufgrund der information, dass das stück bereits angekommen ist, der absender, darauf zu verzichten, kommt die zeitpolizei aus dem 31.jhd ?

..welches die Sache für den Laien noch Komplizierter machte. Auch hier kein physikalischer Erklärungsversuch, sondern nur ein Zeichen der Ohnmacht und verständnislosigkeit vor diesem Subatomaren Problem.

Daraufhin löste sich diese Fragestellung in Luft auf ohne das es je erklärt wurde. Arthuro und CaptainFuture haben hier mit vielen Worten nichts gesagt. Und die, die was sagen könnten, haben sie vorher liquidiert. Wer spielt denn schon die zweite Geige!?

da ich die frage selbst gestellt hatte, wäre es anmaßend von mir, auch den erklärungsversuch zu liefern. das überlasse ich gerne dir, muss aber ganz ehrlich sagen, obwohl dein versuch für den laien logisch klingen mag, ist es (auch aufgrund vergangener bemerkungen) schlichtweg zum teil erdichtet - was ich gar nicht dir in die schuhe schieben mag - kann auch aus diffusen internetquellen stammen.
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Lightning-Angel schrieb:
Hm... @Athuro2

jetzt weißte ungefähr was mich son bissel stört, wird die Lichtgeschwindigkeit nu Abgebremst oder nicht? Weil wenn sie abgebremst wird dann dürfte Siedoch nicht mehr existent sein, oder? Ich versuche wieder mal meine Gedanken zu fassen...

Photonen können existieren nur im zustand der "Lichtgeschwindigkeit"... wenn diese Geschwindigkeit geringer wird(da nur ein wert) müßten Photonen doch eigentlich s.w. abkratzen... oder irre ich wieder mal? :?

ok. stell dir vor, eine rakete flieg mit einer bestimmten geschwindigkeit. ohne weitere beschleunigung (=gas geben ;)) - wo würde sie die weiteste strecke zurücklegen, bevor sie zum stillstand kommt ? vakumm, luft oder wasser ?
 

hilman2

Lehrling
5. August 2002
3
die lichtgeschwindigkeit ist im wasser halt schon bei einer niedrigeren geschwindigkeit als im vakuum erreicht.
aber mal was anderes: die photonen müssens sich doch eigntlich schneller als lichtgeschwindkeit bewegen. denn das licht bewegt sicht doch in wellen fort und die photonen müssens einen weiteren weg zurücklegen als die eigntliche entfernung beträgt. wenn das licht sich also mit licht geschwindigkeit bewegt , müssen die die photonen doch eigentlich noch schneller sein...
is da etz a denkfehler drinn??
mhhh :roll:
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
6. Mai 2002
1.290
@hilman

Lass Dir die Frage von Arthuro und CaptainFuture beantworten!
Ich werde erst einmal beobachten, warten, bis die Jungs ein Ergebnis präsentieren und dann Stellung nehmen.

Und eine Frage kannst Du den Jungs auch noch stellen:
Wenn das Licht im Wasser langsamer ist, gilt das wie im Weltraum auch für alle anderen Teilchen?


Bitte die Jungs auch um eine Erklärung! - Wenn die das überhaupt können!?

Von Google abschreiben kann jeder, den wissenschaftlichen Text verstehen wohl weniger.

Grüße :wink:
 

Arthuro2

Geheimer Sekretär
10. Mai 2002
605
@hilman

wenn das licht sich also mit licht geschwindigkeit bewegt , müssen die die photonen doch eigentlich noch schneller sein...

Ich versteh die Frage nnicht so recht... Photonen stellen das LIcht dar !!

licht ist "Komplementär" das heisst , es nimmt sowohl Wellen und auch Teilchen Eigenschaften an! Willst du die wellenartigen Eigenschaften des Lichtes demonstrieren, kannst du den Doppelspalt Versuch durchführen, bei dem Interferenz auftritt. Willst du die partikelartigen Eigenschaften des LIchts demonstrieren , dann kannst du das mit dem Versuch des photoelektrischen Effekt(Einstein)


A!
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
hilman2 schrieb:
die lichtgeschwindigkeit ist im wasser halt schon bei einer niedrigeren geschwindigkeit als im vakuum erreicht.
aber mal was anderes: die photonen müssens sich doch eigntlich schneller als lichtgeschwindkeit bewegen. denn das licht bewegt sicht doch in wellen fort und die photonen müssens einen weiteren weg zurücklegen als die eigntliche entfernung beträgt. wenn das licht sich also mit licht geschwindigkeit bewegt , müssen die die photonen doch eigentlich noch schneller sein...
is da etz a denkfehler drinn??
mhhh :roll:

die fortbewegung findet nicht in wellenform statt, die wellendarstellung des lichts ist nur eine aussage über die verteilungswahrscheinlichkeit der photonen. jedes photon einzeln betrachtet bewegt sich geradlinig fort - viele photonen betrachtet ergibt sich eine wellenverteilung - so mysteriös es klingt, aber es ist von der beobachtung abhängig, ob welle oder teilchen.

und zu gilga : selbst du bist nur eine welle, wenn auch extrem niederfrequent ;)
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Gilgamesch schrieb:
@hilman
Und eine Frage kannst Du den Jungs auch noch stellen:
Wenn das Licht im Wasser langsamer ist, gilt das wie im Weltraum auch für alle anderen Teilchen?

du musst nicht andere damit beauftragen, deine fragen zu stellen : die lichtgeschwindigkeit gilt für alle elektromagnetischen wellen - zu lande, zu wasser und in der luft (und im vakuum) - aber auch allen teilchen fällt es natürlich schwerer, sich durch materie fortzubewegen, als durch keine materie (vakuum) ....
 

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