Durchbruch beim Beamen

A

Anonymous

Gast
Soweit so gut.... :)

Aber kann man das was mit einem Photon funktioniert, einfach so auf ein Atom übertragen???

Aber auf alle Fälle interessant.

Andreas (JV44)
 

OSram

Geheimer Meister
Nur keine Panik jetzt!

Bis annähernd Lebewesen "gebeamt" werden können vergehen bestimmt noch 100 Jahre!

Aber dann gerne wieder posten! :wink:
 

Lightning-Angel

Geheimer Sekretär
Also das ganze hat einen kleinen Fehler... wenn ich mithilfe von Quantenverschränkung etwas verschiebe dann ist das kein Beamen...

Beamen: Materie auflösen -> die aufgelöste Materie -> TRANSPORTIEREN -> wieder neu zusammen setzen (Ursprungsform)

Was unsere Wissenschaftler gemacht haben ist spaßig ausgedrückt Völker Mord. :evil:

Sie Terminieren den Laser nachdem sie Ihn geklont haben...und erstellen dann einen Klon an einer anderen Stelle -> Jetzt ist die Frage...Ohne Hilfsmittel (Beschreibung: Laser im Leitstrahl oder Laser einfach in der Luft), ich gehe mal vom ersteren (Klammer) aus. Und damit ist das Pille Palle.
:idea:
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
So ist es !
Am Ausganspunkt bei diesem Verfahren sind stets zwei Teilchen oder zwei Strahlen. Aus einem gemeinsamen Ursprung kommend wird dieses Paar getrennt. Jedoch ist dieses Paar in einer höheren Dimension noch verbunden. Die Beeinflussung des einen Teilchens wirkt sich direkt und unmittelbar auch auf das Zweite Teilchen aus, auch wenn diese in unserer Dimension weit voneinander entfernt erscheinen.
Im Prinzip wird hier Information übertragen, keine Masse und auch keine Energie.
Solche Experimente werden fast jährlich in verschiedenen Variationen der Medienwelt verkauft.
 

Lightning-Angel

Geheimer Sekretär
Mit einfachen Worten Beamen ist Quatsch. Jedenfalls zur Zeit.. :(

Aber mal so gesehen...wie du es beschrieben hast @Gilga wenn wir in eine andere Dimension eingreifen und einfluß auf unser Dualstück nehmen, was passiert dann mit demselben. :?:
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
Lightning-Angel schrieb:
Mit einfachen Worten Beamen ist Quatsch. Jedenfalls zur Zeit.. :(

Aber mal so gesehen...wie du es beschrieben hast @Gilga wenn wir in eine andere Dimension eingreifen und einfluß auf unser Dualstück nehmen, was passiert dann mit demselben. :?:
Das erste Stück wird bei der Manipulation (Messung) zerstört. Deshalb sprechen die auch vom Beamen, weil im selben Moment das zweite Teilchen die Eigenschaften des ersten übernimmt.
Alle Subatomaren Teilchen werden bei Ihrer Manipulation oder Messung zertört, da unsere Geräte zu grob und energiereich sind.
 

Nacho

Großmeister
Das was von den Medien als Beamen bezeichnet wird, ist tatsächlich eigentlich Quatsch. Denn das Verbinden der Photonen geschied indem man z.B. Laserlicht durch einen Polarisationsfilter schickt. Die einzelnen Photonen die da rauskommen haben dann identische Eigenschaften. Man schickt ein Photon nach links, eins nach rechts und dann leitet man das linke in ein Messgerät. Das wird dadurch zerstört, aber man weiß welche Eigenschaften das andere Photon hat.
Ich frage mich, wie die das für irgendwas nutzen wollen...
 

Lightning-Angel

Geheimer Sekretär
Deswegen sag ich es ja...vom Prinzip her müssen wir uns mit ganz anderen Themen beschäftigen bevor wir über solche Sachen nachgrübbeln. :!:
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
Nein, quatsch ist es nicht. Es kann Information übertragen werden.
Mann kann z.B. beim 1. Photon den Spin ändern oder ausrichten, ihn z.B. um 180° versetzen. Damit ändert sich auch der Spin des 2. Photons, obwohl man auf diesen gar nicht einwirkt. Wenn man nun eine Messung am 1. durchführt, hat man seine Eigenschaften, also seine Information und weis damit, welche Information das 2.Photon trägt. Das das 1. Photon dabei zerstört wird, spielt hier doch keine Rolle, da die Information weitergegeben wurde.

Quntentheorie = schwierige Theorie, oder ?
 

Lightning-Angel

Geheimer Sekretär
So schwierig nu auch wieder nicht... :wink:

Aber das bringt uns trotzdem nicht davon ab das wenn Photonen oder so doch Denken...das wir Sie in dem Falle indirekt Klonen und dann das Original vernichten(ob gewollt oder nicht)
 

Nacho

Großmeister
Naja, Photonen vernichtest du auch laufend, einfach indem du im Licht stehst... also ich habe da keine moralischen Bedenken. :)
Außerdem ist es ja nicht so, dass man das Prinzip 1:1 auf einen Menschen übertragen kann, also z.B. Apparat anwerfen, Mensch vernichten und auf wundersame Weise hat man dann woanderes eine Kopie erzeugt.
 

der_sAlzige

Geheimer Meister
da kommt mir folgende Frage: Wenn wir die ganze Materie/Masse vom Menschen beamen, ist er dann wirklich irgendwo anderst? Ich will damit bezweifeln, dass sich der Geist mitbeamed wenn wir den Körper verschieben...
 

Nacho

Großmeister
Hmm... interressante Frage. Die Antwort wird man wohl erst erfahren, wenn man es versucht... Ich glaube nämlich nicht, dass wir so schnell herrauskriegen werden, wieviel vom Geist in der Materie steckt.

Wenn man jemanden beamt, dann könnten ja theoretisch 3 Dinge geschehen:
1. Der Mensch stirbt und sein toter Körper kommt hinten an
oder
2. Der Mensch stirbt und eine lebendige Kopie kommt hinten an
oder
3. Gar nichts passiert, der Mensch übersteht den Transport heil

Wobei ich vermute, das bei einer atomaren Demontage a la Star Trek eher 1. oder 2. der Fall sein wird. Wenn man den Menschen aber als ganzes beamt, spricht eigentlich nichts dagegen das die Seele "mitkommt" (nur die Realisierung könnte schwierig werden).
 

Gilgamesch

Großmeister-Architekt
Wenn man einen ganzen menschlichen Körper vershieben möchte, muß man auch die Energie und Schaltzustände im Gehirn verschieben. Sonst kommt nur eine gehirntote Person rüber.
Was eher erfolg hätte wäre eine dimensionaler Übergang zwischen zwei Orten. So könnte der Mensch einfach im Ganzen einen Schritt rüberwechseln, ohne sich in Millionen Einzelteile zu zerlegen.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
Dann wäre da noch die Sache mit der heisenbergschen Unschärferelation.
 

abulafia

Geheimer Meister
Zum Themenfeld ein mE interessanter Artikel:

Zitat:
"Gibt es eine "magische Welt" jenseits der Quantenmechanik?

Mit dem Ausspruch "Gott würfelt nicht" drückte Albert Einstein aus, was er von der Quantenmechanik hielt. Zeit seines Lebens konnte Einstein sich nicht damit abfinden, dass die Quantenmechanik über das Verhalten von physikalischen Teilchen nur Wahrscheinlichkeitsaussagen macht. Antony Valentini vom Imperial College in London vertritt jetzt eine Theorie, derzufolge es kurz nach dem Urknall eine exakt berechenbare Welt ohne "Quantenrauschen" gab, wie der New Scientist in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Die von den Astronomen gesuchte Dunkle Materie könnte aus dieser "magischen Welt" übrig geblieben sein.

Ob allerdings Einstein mit Valentinis Theorie glücklich geworden wäre, darf bezweifelt werden. Denn sie stellt das Grundpostulat von Einsteins Spezieller Relativitätstheorie in Frage. Dieses Postulat besagt, dass es nicht möglich ist, Informationen mit Überlichtgeschwindigkeit zu verbreiten.

Einstein selbst hatte zusammen mit seinen Kollegen Rosen und Podolsky bereits im Jahr 1935 erkannt, dass die Quantenmechanik eine "nichtlokale" Theorie ist. Die drei Physiker hatten ausgerechnet, dass – vorausgesetzt, die Quantenmechanik hat Recht – es möglich ist, zwei physikalische Teilchen so miteinander zu "verschränken", dass sie sich wie zwei telepathisch begabte Zwillinge verhalten: Ändert man den Zustand eines der beiden beliebig weit voneinander entfernten Teilchen, dann ändert sich simultan - nicht durch eine Übertragung mit Lichtgeschwindigkeit beschränkt - auch der Zustand des anderen Teilchens.
......."

Ganzer Artkel bei

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=125472


Gute Wege.
 
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