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Die USA verteidigen die Freiheit der westlichen Welt !

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
"Wir standen hier am Schalter und wollten unsere Bordkarten holen", erzählt die Dominikaner-Nonne Virgine. "Da sagte man uns, dass der Computer anzeige, dass wir "fragwürdig" seien und dass wir auf einer Liste stünden. Dann kam der Sheriff von Milwaukee und stellte uns Fragen. Was mich beunruhigt ist: Gibt es tatsächlich in unserem Land eine Liste der Personen, die nicht mehr fliegen dürfen und wieso stehe ich da drauf?" Der 75-jährigen Nonne hat es keine Ruhe mehr gelassen. Sie wollte wissen, ob in den USA tatsächlich nicht mehr alle Menschen fliegen dürfen. Robert Johnson vom US-Department für Transport gibt zum ersten Mal öffentlich zu, dass die Geheimdienste eine Liste zusammengestellt haben. "Auf dieser Liste stehen Menschen, die wir als gefährlich einschätzen. Diese Informationen geben wir an die Fluglinien weiter. Solche Menschen sollen kein Flugzeug besteigen dürfen." Für die Dominikaner-Schwester, die in der Friedensbewegung aktiv ist, ist es ein Albtraum, dass im Land der Freiheit, die Freiheit weiter eingeschränkt werden soll. Doch seit Präsident Bush den US-Patriot-Act unterzeichnet hat, sehen viele Amerikaner Freiheit und Demokratie in Gefahr.

Der Krieg gegen die Terroristen schränkt die persönlichen Freiheiten der Amerikaner ein und das ist auch so gewollt. Nur sechs Wochen nach den Anschlägen vom 11. September unterzeichnete Präsident Bush den US-Patriot-Act, ein in aller Hast zusammengeschriebenes Gesetzespaket. Damit erhielten die Geheimdienste Sondervollmachten, die das Rechtsgefüge der USA nachhaltig verändern. Die patriotischen Maßnahmen können jeden Amerikaner treffen. So dürfen FBI-Mitarbeiter in Buchläden und Bibliotheken Daten über Kunden und Benutzer abfragen. Wer regierungskritische Bücher liest, macht sich bereits verdächtig. Verdacht erregt auch, wer einen Tauchkurs bucht. Seit in den Vereinigten Staaten die Möglichkeit von Unterwasser-Anschlägen öffentlich diskutiert wird, mussten Tauchschulen ihre Kundenkarteien dem FBI übergeben. Auch das ermöglicht der Patriot-Act. Immer mehr Amerikaner wollen den Verlust ihrer Freiheiten nicht mehr hinnehmen. 19 Städte und Gemeinden in den USA haben bereits beschlossen, sich gegen den Patriot-Act zu wehren. Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen sollen danach keine Informationen an Geheimdienste weitergeben, die nicht im Einklang mit der Verfassung sind.
Filmautorin: Patricia Schlesinger/NDR

Quelle: http://www.br-online.de/politik/ausland/themen/08613/daserste.html
Der Bock macht sich selbst zum Gärtner.
 

Angel of Seven

Großer Auserwählter
23. Juli 2002
1.924
Ein Freund von mir wurde auch mal die Einreise in die USA verweigert, erst mal schauten die Beamten schon kritisch weil er lange Haare hatte, danach wurde sein Handgepäck durchsucht, und dort hatte er Kinderspielzeug für die Kinder seiner Bekannten, unter anderem eine Wasserpistole (ihr kennt diese durchsichtigen bunten Dinger in grün oder blau), er mußte die "Waffe" abliefern und wurde wieder nach Hause geschickt :lol: (ehrlich kein Witz!). Das passierte aber vor dem 11.9, was würde heute passieren wenn man mit ner Wasserpistole erwischt wird, wird man dann erschossen?


lichtvolle Grüße

Angel of Seven
 

Squish

Geselle
19. August 2002
16
1984 lässt grüßen!

Dazu fällt mir noch nen guter Spruch ein "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen verleit am ende Beides"
Ich glaub der ist von B. Franklin (bitte nicht haun wenn völlig daneben)
 

I3leach

Geheimer Meister
16. August 2002
337
US-Patriot-Act = "Gesetz zum Schutz von Volk und Staat" auch bekannt als Ermächtigungsgesetz.

Die "gleichschaltung" der Geheim/Nachrichtendienste und Behörden hat ja schon so gut wie geklappt. Die Richter, die entschieden, das Bush jr. der rechtmäßige Präsident der Vereinigten Staaten wird waren angeblich sowieso durchgehend von republikanischen Präsidenten ernannt. Damit ist die Judikative bereits ein Teil des Machtmolochs.

Gentelman, es fehlt nur noch, dass die Toten auferstehen und die Republikaner wählen, damit wäre das Ende der Welt besiegelt!

Hat eigentlich jemand etwas über die Story gehört, dass Clinton schon an einem Irakkrieg feilte, durch die Lewinskiaffäre aber innenpolitisch zu angeschlagen war, um ausenpolitisch glaubwürdig agieren zu können?
 

ducvietnam

Geheimer Meister
31. Januar 2003
152
soweit ich das beurteilen konnte, waren doch die bombenangriffe auf den Irak unter Clinton doch eigentlich nur dazu da, um von der Innenpolitischen Skandal mit Lewinsky abzulenken.
 

I3leach

Geheimer Meister
16. August 2002
337
Schon klar, aber man stelle sich vor Clinton hätte einen Krieg angefangen, wie jetzt einer ansteht. Nehmen wir an die Lewinski sache hätte es nie gegeben, wie wäre das ganze ausgegangen? Zumindest hätte er es sicher besser in den Medien verkaufen können als Bush jr.

Womöglich würden alle jubelnd vor dem Fernseher sitzen, wenn die ersten Cruise Missles in Bagdad einschlagen.
 

DrJones

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
21. Mai 2002
1.006
Die USA sind geprägt von Angst.
Sie haben vor allem Angst das ihnen etwas böses zugefügt wird.
Deshalb der ganze Krieg.
Diese Angst ist denke ich tief im amerikanishen Volk verwurzelt.
Es gibt dort etwa 250 Millionen ( 250 000 000 ) SChusswaffen
in privatem Besitz, und fühlen sie sich dadurch sicherer? Nein.

Die Wahrscheinlichkeit das eine Person erschossen wird,
wenn sich in ihrem Haushalt eine Waffe befindet ist 22mal so
hoch wie bei Leuten ohne Schusswafen.

(Hier noch etwas Werbung für Michael Moores Film 'Bowling for
Columbine' zu sehen in kleine Programmkinos, und sein buch
Stupid White Men' )
 

DrJones

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
21. Mai 2002
1.006
So langsam reicht es den USA wie damals in Zeiten der Hexenverfolgung
mit dem Finger auf ein Land zu zeigen, ganz Laut hexe zu schreien.
Dann fürchten sich die USA, und schon können sie wieder
zuschlagen.
 

I3leach

Geheimer Meister
16. August 2002
337
Das mit den Schusswaffen finde ich wirklich erschreckend. Mein Vater lebt in Georgia und als wir letztens darüber sprachen, war ich geschockt zu hören, dass er selbst eine Makarov besitzt und mit einer Glock 21 (Cal. 45) liebäugelt.

Ich weiß nicht was er in den letzten Jahren so gehört, oder gesehen hat, jedenfalls hörte er sich für mich wie ein wehementer Verfechter der "ohne eine Waffe kann ich nicht leben" Glaubensgemeinschaft an. Außerdem kam es mir so vor als wüsste ich mehr über Schusswaffen als er, trotzdem bin ich der festen überzeugung, dass die USA wohl sicherer wären, wenn nicht jeder eine Waffe haben dürfte.

Seit dem sehe ich Michel Moores Stupid White Man und Bowling for Columbine mit ganz anderen Augen.
 
G

Guest

Gast
Solange sich Schußwaffen in den Händen von psychisch stabilen, im Umgang mit der Waffe geschulten und körperlich geeigneten Menschen befinden, stellen Faust- und Handfeuerwaffen durchaus einen hervorragenden Schutz vor kriminellen Übergriffen dar.
Das ist doch logisch nachvollziehbar.
Mag sein, daß eine allgemeine gesellschaftliche Gewalteskalation durch zunehmenden Waffenbesitz in einem gewissen Maße vorangetrieben wird, dies ist für die einzelne Person im Moment der Bedrohung jedoch recht unerheblich.
 

I3leach

Geheimer Meister
16. August 2002
337
Haar genau, jemand der über eine stabile Psychie verfügt, einen geschulten umgang mit Waffen hat und auch noch körperlich geeignet ist, ist für mich ein Polizist, oder ein Soldat. Keinesfalls ist das so gut wie die gesamte Bevölkerung eines Landes! Um jeden auf die angesprochenen Kriterien zu untersuchen würde vermutlich zu teuer kommen (so ein Atest und auch noch eine groß Kalibrige Waffe dürften wohl ein kleines Vermögen kosten).

Aber nun eine kleine Frage:

Wer ist im Vorteil, jemand der etwas "gutes", oder jemand der etwas "schlechtes" mit einer Waffe vorhat? Ich glaube derjenige der etwas "schlechtes" vorhat, dürfte immer das Überraschungsmoment auf seiner Seite haben, oder nicht? Nehmen wir also an, eine bewaffnete Person (nehmen wir an, dass sie schwach ist und sich mit einer Waffe sicherer fühlt) wird überrascht (deswegen kann sie nicht angemessen reagieren)und mit ihrer eigenen Waffe erschossen, diese Waffe gerät in kriminelle Hände (damit würde eine Waffe, die sich ein Kleinkrimineller, ein Junkie etc. wohl nie leisten könnte zu einem Instrument werden, dass für ein neues Verbrechen benutzt werden kann). Meinst du immer noch, dass jeder eine Waffe haben sollte?
 
G

Guest

Gast
Nun, die meisten Männer waren ja einmal Soldat...
Natürlich brauchen wir regelmäßige Reserveübungen zum Auffrischen des Erlernten, aber das ist nun ein etwas anderes Thema.
Die Gesetzeslage beschränkt den Waffenbesitz in diesem Lande auf Sammler, Jäger, Sportschützen und noch Erben, die alle verhältnismäßig starken Auflagen unterliegen.
Weiter kann man als besonders gefährdete Person zur Waffenbesitzkarte einen Waffenschein erwerben, welcher das ständige Führen von Waffen in der Öffentlichkeit ermöglicht - leider nimmt die Gefährdung aller Menschen in bestimmten Gebieten unseres Landes zu, was die Übertretung der Gesetze verständlich macht, da diese eigentlich immer nur den ordentlichen Menschen einschränken.
 

I3leach

Geheimer Meister
16. August 2002
337
In Deutschland halte ich die Lage für angemessen, natürlich kann man darüber diskutieren, wer, wo, wann etwas falsch gemacht hat, das Waffen in den Händen von Jugendlichen geraten sind.

Aber mal zu den USA. Eine Kampagne, die ich einmal gesehen habe, beschäftigte sich vor allem damit, das Frauen so Vergewaltigungen entgehen könnten. Jemand der meinung, dass das tatsächlich so ist (ich meine jetzt schon allein Überraschungsmoment technisch gesehen...)?

In Amerika läuft letztendlich darauf hinaus: Waffen für alle, derjenige der nicht schnell genug abdrückt, wird "selektiert". Aber wer weiß, vielleicht ist ja Gott auch auf der Seite des guten und beschützt alle anständigen Leute, wenn diese anständige Christen sind und regelmäßig in die Kirche gehen, so das sie eine überlebenschance haben.

Aber was wäre, wenn man den umgekehrten Weg gehen würde? Wenn niemand (ausser Sicherheitskräfte und speziellen Personen) Waffen hätten? Ich glaube nicht, dass ein Armaggedon ausbrechen würde, in dem alle mit Stöcken und Steinen aufeinander losgehen würden, schließlich funktioniert es in anderen, zivilisierten Ländern auch.
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
tja normalerweise sollte das gewaltmonopol ja auch bei den sicherheitskräften liegen...

nicht so in den merkwürdigen staaten von nordamerika.

ich halte die freiheit eine waffe zu haben für ausgesprochen barbarisch...

sind die mitbürger geisteskranke bestien, dass man sich nur bewaffnet behaupten kann?
 
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