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Das Missverständnis des rechten Flügels Privateigentum und persönliches Eigentum gleich zu setzen

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
Im Gegensatz zur englischen Sprache unterscheidet die deutsche Sprache und Gesetzgebung bereits zwischen Besitz und Eigentum. Dass das im Sprachgebrauch eher nicht getan wird, zeigt nur wie realitätsfremd und albern diese Unterscheidung in der Realität ist.

Was möchtest du uns also so uneloquent mit diesen Kindergartenfilmchen sagen?
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.551
Mutmaßlich möchte sie uns sagen, daß persönliches Eigentum ganz okay ist und Privateigentum nicht. Persönliches Eigentum können z.B. die Zahnbürste, das Taschenmesser und das Photoalbum sein, Privateigentum wäre alles, was darüber hinausgeht und in die Hände des Kollektivs gehört. Da ich die Filme boykottiere, muß ich raten.
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
Ziemlich nahe dran, is ja auch immer das gleiche.

Filmchen zwo definiert persönliches Eigentum als alles was du selbst nutzt und Privateigentum als alles, was du ausbeuterisch zum Gelderwerb einsetzt, bez. vermietest.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.551
Ich kenne da jemanden in Brandenburg, der nutzt unter anderem drei riesige Mähdrescher und eintausend Hektar Land. Dieses Land steht im Eigentum von ein paar hundert Menschen, genau weiß das wg. ungeklärter Erbfragen keiner, die es ausbeuterisch verpachten. Nach Maßgabe von Filmchen Zwo tragen wir jetzt alle ehemaligen Kleinbauern und ihre Erben aus dem Grundbuch aus und ihn ein.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.054
Enteignet diese verbrecherischen und ausbeuterischen "Eigentümer" (haben das Land bestimmt nur
durch Raub, Mord und Totschlag ergaunert oder wurde ihnen vom Fürst für´s Morden und Totschlagen
geschenkt) und gibt das Land dem fleißigen und treuen Landsknecht.
:ironie:
 

Feuerseele

Prinz von Jerusalem
31. Oktober 2017
2.391
...Persönliches Eigentum können z.B. die Zahnbürste, das Taschenmesser und das Photoalbum sein, Privateigentum wäre alles, was darüber hinausgeht und in die Hände des Kollektivs gehört.
Kannst du das genauer Erklären?
Warum ist ein persönliches Eigentum kein Privateigentum?

Da ich die Filme boykottiere, muß ich raten.
Ich schaue die Filme auch nicht. Ich meine Forum = Diskusion.
 

Feuerseele

Prinz von Jerusalem
31. Oktober 2017
2.391
Filmchen zwo definiert persönliches Eigentum als alles was du selbst nutzt und Privateigentum als alles, was du ausbeuterisch zum Gelderwerb einsetzt, bez. vermietest.
Also Eigentum ZUM EigenGebrauch und Eigentum zum wirtschaften.
Ja, dann stimmt es was Gegenfaschim sagt. Aber da wäre in beiden Fällen noch der Erhalt DES Eigentums!
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
Echt jetzt?
Kannst du den Unterschied erklären?
Oder GegenFaschim kannst du das?
"Eigentum" sind Sachen, die dir gehören (juristisch). "Besitz" sind Sachen, die sich in deinem Besitz befinden, er also Zugriff darauf hat, unabhängig, wer Eigentümer ist.
Wenn ich jemandem mein Auto leihe (oder er es klaut), bin ich noch Eigentümer aber zu dem Zeitpunkt nicht mehr Besitzer.

Also Eigentum ZUM EigenGebrauch und Eigentum zum wirtschaften.
Ja, dann stimmt es was Gegenfaschim sagt. Aber da wäre in beiden Fällen noch der Erhalt DES Eigentums!

Das ist halt wieder die übliche sozialistische Nebelkerze. "Wir wollen dich nicht enteignen! NEEEEIN! Guck, du darfst eine Zahnbürste behalten!"
 
Zuletzt bearbeitet:

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.054
Dass das im Sprachgebrauch eher nicht getan wird, zeigt nur wie realitätsfremd und albern diese Unterscheidung in der Realität ist.
So fernab der Realität scheint mir das nicht zu sein. Siehe http://www.recht-kinderleicht.de/eigentum/
Das Gesetz unterscheidet – anders als die meisten Menschen – sehr genau zwischen dem Eigentümer einer Sache und dem Besitzer. Eigentum und Besitz sind deshalb nicht dasselbe. Ein Besitzer ist derjenige, in dessen Einflussbereich sich die Sache befindet und der deshalb auf sie zugreifen kann.

Abgrenzung: Besitz ist eine Tatsache, Eigentum dagegen ist das Recht an einer Sache.

Oft hat der Eigentümer seine Sache selbst. Dann ist er zugleich Besitzer. Er kann aber auch die Sache tatsächlich weggeben und das Eigentum behalten. Der Besitzer darf dann mit der Sache nicht alles machen, was er möchte, sondern nur das, was der Eigentümer ihm erlaubt hat.

oder auch https://www.ruisingersteiner.de/blo...der-unterschied-zwischen-eigentum-und-besitz/

Es hat schon seine Gründe, warum das unterschieden wird und aus meiner Sicht auch muss.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.054
der Besitzer besitzt für einen gewisse Zeitraum eine Sache und kann diese dann nutzen
z.B.: Mietwohnung, Mietwagen oder ein Grundstück pachtest und darauf ein (dein) Haus
baust.

Dem Eigentümer gehört die Sache - er kann damit machen was er will - er hat aber auch
alle Verpflichtungen an der Sache (Steuern, Versicherungen, etc.).
Der Eigentümer muß nicht die Sache selber nutzen, bzw. überhaupt nutzen - er kann z.B.
ein Bauland auch brachlegen lassen bis zum Sant-Nimmerleins-Tag.
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
So fernab der Realität scheint mir das nicht zu sein. Siehe
Es hat schon seine Gründe, warum das unterschieden wird und aus meiner Sicht auch muss.
Auf jeden Fall. Juristisch ist das sinnvoll, im Alltag eher irrelevant.
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Das ist halt wieder die übliche sozialistische Nebelkerze. "Wir wollen dich nicht enteignen! NEEEEIN! Guck, du darfst eine Zahnbürste behalten!"
Entschuldigt, dass ich dazwischen gehe...Aber Sozialismus kennt Eigentum, der Kommunismus in der Theorie nicht.
Sozialismus will staatlich relevante Wirtschaft in Staatseigentum kontrollieren, aber der Konsument hat nach wie vor Eigentum.
DaMan, mach Du nicht die Nebelkerze.
 

Feuerseele

Prinz von Jerusalem
31. Oktober 2017
2.391
Ja, echt! Weil wegen dem texlichem Anasylsieren können. Es macht nix wenn man 1+1 nochmal ausrechnet auch wenn man weiß dass es entweder 2 oder 3 ergibt...je nach dem um was es geht.

"Eigentum" sind Sachen, die dir gehören (juristisch). "Besitz" sind Sachen, die sich in deinem Besitz befinden, er also Zugriff darauf hat, unabhängig, wer Eigentümer ist.
Wenn ich jemandem mein Auto leihe (oder er es klaut), bin ich noch Eigentümer aber zu dem Zeitpunkt nicht mehr Besitzer.
Versuche mal deine Zahnbürste zu verleihen. Wenn du kein angesagter Weltstar bist, wird die sicherlich keiner ausleihen und "fahren" (benutzen) wollen.
Die Frage nach der Erhaltung hast du mit deiner Erklärung noch nicht geklärt. Wer repariert das Auto? Würdest du das Auto in Schuß halten und es reparieren ohne dass du es je selber fährtst und keine Verleihgebühr verlangst?
ADie meisten Dinge die zu Besitzen möglich sind, sind der Vergänglichkeit unterworfen und damit ist ein Aufwand der Erhaltung NOTwendig.
Um jeden Besitzt muß man sich kümmern.
Wenn nun alles Allen gehört, wer sorgt anständig dafür?
Das Folgende, dass was sowieso kommt, also egal ob man ein LebensSystem mit oder ohne Besitz wählt, muß erkannt werden. sonst fühlt sich am ende keiner für die Erhaltung zuständig und die zu besitzenden Dingen werden nur profesorisch und billig repariert.
Würdest du ein Auto mit einer schönen Ausstattung verleihen wenn du weißt, dass die Mehrheit der Menschen nicht darauf achten? Gäbe es dann nicht nur EINheitsAutos? Ich glaube die Vielheit im Erscheinugsbild der Dinge würde verschwinden wenn alles Allen gehört.
Das Individuelle Sein geht so verloren.
Es müssen 3 Bereiche des Besitzes geben. Das PrivatEigentum ist da nur 1 Bereich von 3.

Nochwas:
Wenn du Schloßbesitzer bist, ziehst du da freiwillig aus nur weil ein anderer auch mal darin wohnen will?

Jeder Mensch braucht mehr als eine Zahnbürste. Der Mensch braucht sowieso immer ein Dach über dem Kopf.
Hat der Mensch kein Wohneigentum oder kann keine Wohnung ausleihen wie ein Auto welches im Besitz eines anderen ist, dann ist dieser Mensch obdachlos.

Das ist halt wieder die übliche sozialistische Nebelkerze. "Wir wollen dich nicht enteignen! NEEEEIN! Guck, du darfst eine Zahnbürste behalten!"
Ich brauche MEHR als eine Zahbüste! Ich brauche einen Ort des Rüchzuges. UND zwar NACH MEINEM Geschmack.
Die Freiheit meines Geschacksinnes würde ich mir notfals mit "Kraft/Gewalt" erkämpfen.
Meine Sinne erleben durch meine Augen das SCHÖNE. ...nach meinem Geschmack.
Ich bin Formverliebt...ich bin eine Nostalgierin... ich liebe die verspielten Formen und hasse alle gerade moderen Formen.
Ich will auch die Freiheit meines Geschmackes behalten nicht nur die Dinge wie z.B. die Zahnbürste.

Einheitlicher Besitz kann die Freiheit des indiviudellen Geschackes NICHT ermöglichen!
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Um jeden Besitz muß man sich kümmern.
Wenn nun alles Allen gehört, wer sorgt anständig dafür?
Eine Frage eines jener Menschen, die nur egoistisch ausbeuten?
Nach dem Fest ist jeder sofort verschwunden, die "Dummen" räumen auf, machen sauber.
Jener der sich drückt bildet sich noch was drauf ein.
Erziehungssache, Einstellungssache - Aufräumen kann eine sehr sinnliche Angelegenheit sein.
Da unterscheidet sich Spreu von Weizen.

Was nur Besitz ist, braucht man keine Sorgfalt
Was nur Besitz ist, braucht besondere Sorgfalt
[bitte ankreuzen]
 
Zuletzt bearbeitet:

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Einheitlicher Besitz kann die Freiheit des indiviudellen Geschackes NICHT ermöglichen!
Einheitlicher Besitz hattest Du im Elternhaus - Tisch, Stuhl.
Was wäre im Erwachsenenleben einheitlicher Besitz? Gemeindegrund Natur & Umwelt, öffentliche Plätze und Strassen, Spielplätze...

Der Kapitalismus hat ja bereits Seeufer privatisiert, so dass der Mensch & Natur keinen Platz mehr finden. grrr!
Der Staat braucht mehr Gemeinwesen, mehr soziale Solidarität.

5000 CO2-Ignoranten in Berlin!
 
Zuletzt bearbeitet:

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
Entschuldigt, dass ich dazwischen gehe...Aber Sozialismus kennt Eigentum, der Kommunismus in der Theorie nicht.
Natürlich kennt auch der Sozialismus Eigentum. Habe nie etwas anderen behauptet.
Sozialismus will staatlich relevante Wirtschaft in Staatseigentum kontrollieren, aber der Konsument hat nach wie vor Eigentum.
DaMan, mach Du nicht die Nebelkerze.
Wie wird der sozialistische Staat Eigentümer der relevanten Betriebe?

Die Frage nach der Erhaltung hast du mit deiner Erklärung noch nicht geklärt. Wer repariert das Auto? Würdest du das Auto in Schuß halten und es reparieren ohne dass du es je selber fährtst und keine Verleihgebühr verlangst?
ADie meisten Dinge die zu Besitzen möglich sind, sind der Vergänglichkeit unterworfen und damit ist ein Aufwand der Erhaltung NOTwendig.
Ich habe sehr viel nicht geklärt, das war auch garnicht Sinn meiner Beiträge. Ich sehe auch nicht inwiefern meine Beiträge in Widerspruch zu deinen stehen sollen.
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Wie wird der sozialistische Staat Eigentümer der relevanten Betriebe?
Wie wohl: Enteignung gegen Entschädigung. Selbstverständlich sind die Unternehmer und Manager darüber nicht erbaut, wenn sie nicht ungehemmt aufs eigene Konto wirtschaften können, sondern sozial gerecht Gewinne aufgeteilt werden sollen.
Aber wem gehören Bodenschätze? Dem Volk oder dem Grosskapital, Investoren aus reichen Ländern?
In der Doku "Uran" hat ein Aborigine sein Grundstück verweigert der Bergbaugesellschaft zu verkaufen.
Wer der Geldgier widerstehen kann...
 

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