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BUSH will seine "Care-Pakete" von BRD und JP zurüc

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
@Ganterchen:
Du verfälschst in deinem letzten Abschnitt die Geschichte!
Die USA haben tatsächlich gesagt "Oooh, was geht uns das an?" und sind erst nach dem Angriff Japans und die deutsche Kriegserklärung in den Krieg gezwungen worden.
Das sie dann dennoch mitgeholfen haben Westeuropa zu befreien war nicht etwa übermäßige Güte, sondern gesunder Menschenverstand, da sonst der ganze Kontinent von den Sowjets überrannt worden wäre (was in jeder Hinsicht nicht im Interesse der amerikanischen Politik lag).
 

Ganterchen

Großmeister
13. April 2003
83
Hups, noch schnell ein paar weitere Antworten:


Na gigantisch, 75 Mio EURO zahlt Deutschland, bravo, das ist noch weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein.
Daß die USA das Kommando nicht an die UN abgeben wollen, halte ich für nachvollziehbar: die UN hat sich als unfähiger Krisenmanager erwiesen, als eine Organisation, die nicht mehr in der Lage ist kollektive Sicherheit zu gewährleisten. Sie hat ausgedient. Sie war ein Kind des Kalten Krieges, Zeit für was Neues. Der Völkerbund hat auch noch Resolutionen verfaßt, als es die UN schon lange gab - nur hat's keinen mehr interessiert.

Sobald sich Deutschland aktiv beteiligt, ich bleibe dabei, wird es ein Mitspracherecht erhalten, das ist alles ein Frage des Geschicks. Und dieses Mitspracherecht kann man auch bi- bzw. multilateral aushandeln, dazu bedarf es nicht der UN.
Dieses Geschickt hat Deutschland bisher sträflich vermissen zu lassen, zu behaupten, allein die Amerikaner hätten Holzhammerdiplomatie betrieben ist ja nicht einmal die halbe Wahrheit: tatsächlich haben Frankreich und Rußland und China im Sicherheitsrat schon 1998 blockiert, als es gegen den Irak hätte gehen sollen und sie haben dies bis 2003 durchgezogen, immer auf ihre Ölkonzessionen schielend. Sie haben IHRE nationalen Interessen über die Ziele des Sicherheitsrates gestellt, indem sie aus niederen Motiven ein beherztes Durchgreifen in Sachen Irak permanent behinderten - ist es denn da VERWUNDERLICH, daß die USA irgendwann einmal keine Geduld mehr haben?? Erst Recht dann, wenn Deutschland, das in seiner Mittlerrolle zwischen den USA und Europa stets eine gute Figur gemacht hat und NATO und EU immer als zwei Seiten einer Medaille begriff, seinen Wortschatz in Bezug auf amerikanische Vorschläge plötzlich auf "Nein" reduzierte, nur, weil Herr Schröder unbedingt eine Wahl zu gewinnen hatte und glaubte, wenn man in Volkes mühsam vernarber Seele ein bißchen bohrt, dann klappt's auch mit den Prozenten? Nein, sooo einfach ist es dann doch nicht, Porzellan wurde auf beiden Seiten des Atlantis zerschlagen und ich würde mich freuen, wenn Deutschland die Größe hätte ENDLICH über seinen Schatten zu springen - erst Recht dann, wenn man die Amerikaner für verbohrte Idioten hält wäre es DRINGEND an der Zeit, eine aktive Rolle zu spielen, statt auf die mehr als brüchige Achse Paris-Berlin-Moskau zu setzen.

Rußland und Frankreich verfolgen mehr als durchsichtige nationale Interessen, es wäre an der Zeit, daß Deutschland beginnt seine Interessen zu definieren, statt sich in den Windschatten zweier Staaten zu hängen, die ich im einen Fall für eine recht zweifelhafte Republik halte und die im anderen Fall eine Außenpolitik betreibt, die sich seit 1648 AUSSCHLIESSLICH am Eigeninteresse orientiert, die seine gesamte Diplomatenschaft auf Kaderschmieden schickt, deren Lerninhalte manch' amerikanischen Neokonservativen vor Neid ERBLEICHEN lassen würden.


So, ich will nachhaus, im Büro werd' ich bloß schwermütig.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.242
Ganterchen schrieb:
Abgesehen davon bleibe ich dabei, daß die Amerikaner mit Afghanistan und dem Irak momentan schon ziemlich ausgelastet sind, selbst wenn Deutschland anfangen würde sich im Irak zu engagieren, wären nicht genug Kapazitäten frei um IRGENDWEN anzugreifen.

Die haben wir übrigens auch nicht.
Man darf nicht übersehen, daß die Deutschen auch schon woanders stehen: Im Kosovo, in Afghanistan, im Kongo.
Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee aus größtenteils Wehrpflichtigen, das darf man nicht vergessen.
Ich bin nicht der Meinung, daß es moralisch gerechtfertigt ist, Wehrpflichtige für einen anderen Einsatz als den Verteidigungsfall einzusetzen. Außerdem gibt es für einen Einsatz deutscher Soldaten im Irak keine demokratische Mehrheit in der Bevölkerung. Was dann politisch passiert, wenn die ersten toten deutschen Soldaten in Deutschland ankommen, kann sich wohl jeder vorstellen.

Ganterchen schrieb:
Ja nun, OHNE Uncle Sam wär's wohl trotzdem eng geworden.
Überhaupt: die Amerikaner hätten doch auch sagen können: pfff... was geht uns der Krieg in Europa an, scheißegal, uns geht's gut, angreifen kann uns auf Sicht auch keiner, warum sollten wir auch nur EINEN GI opfern. Sie haben's trotzdem getan - ich finde das schon anerkennenswert. Sicherlich war das nicht nur selbstlos, trotzdem finde ich es erstaunlich, daß sich die USA dazu durchringen konnten einen Blutzoll zu entrichten, indem sie gegen einen Feind zu Felde zogen, der ihnen so unmittelbar kaum Schaden hätte zufügen können.

Vor Pearl Habor hatten sie auch kaum die Absicht, sich zu engagieren.
Und zunächst haben sie sich ja auch fast nur im Pazifik engagiert, erst als deutschland praktisch schon am Ende war, haben sie dem Deutschen Reich dann den Gnadenstoß gegeben.
Was sie übrigens nicht gehindert hat, die ganze Zeit über mit den Nazis Geschäfte zu machen, IBM, Ford und die Ölkonzerne haben sich da jedenfalls nichts geschissen.

In einem amerikanischen Forum, in dem ich manchmal bin, geht's was das betrifft auch sehr selbstgerecht zu. "Wir haben Euch befreit" ist da immer die Kernaussage, die 20 Millionen Russen werden da gern totgeschwiegen, haben die uns etwa weniger befreit, zumindest von der Nazi-Diktatur ?
Und Briten haben ja auch nicht wenige ihr Leben gelassen.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Also bitte, dass der Iran als nächstes auf der Liste steht liegt doch wohl auf der Hand. Bush hat bereits mehrfach Zugang zu allen Atom-Bereichen gefordert. Kommt das irgendwem bekannt vor? Ich sag nur Achse des Bösen. Ich weiß, es ist schwer einzusehen, dass die jetzige US Regierung wirklich solche abgebrühten *#?!% sind. Warum sollte die US den Iran angreifen? Warum haben die denn den Irak angegriffen? Massenvernichtungswaffen fallen ja wohl weg! Wenn man mal ehrlich ist, dann ging es darum ein unbequemes Regime loszuwerden. Aber im Iran ist das ja was ganz anderes, klaaaaar. Ich warte nur darauf, wann hier jemand fordert, Bush für den Friedens-Nobel Preis zu nominieren!
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.242
Die Amerikaner kommen gar nicht umhin, Kriege zu führen.

Sie sind der größte Schuldner weltweit. Nun mal ehrlich: Wer gibt jemandem Geld, der laufend über seine Verhältnisse lebt, und das auch noch mit steigender Tendenz ? Trotzdem fließt das Geld ununterbrochen in die USA.

Der Grund: Mit ihrer überlegenden Militärmacht können sie jedes Land der Welt zwingen, ihre Rohstoffe für ihre bunt bedruckten Lappen namens Dollar zu verkaufen. Sollten sich z.B. die USA entschließen, Saudi-Arabien anzugreifen, könnten sie mit dem Einfrieren geschätzter 1 Billion Petro-Dollars in den USA locker ihre Gläubiger befriedigen.

Sadam Hussein hat das Öl, was er verkaufen durfte, seit dem Jahr 2000 in Euro abgerechnet. Das Umschwenken auf den Euro war in der OPEC zumindest im Gespräch. Wenn erst das Öl in Euro abgerechnet wird, dann folgen bald auch andere Rohstoffe auf dem internationalen Markt, Kakao, Kaffee usw. Der Dollar selbst würde damit dann den Wert bekommen, der der realen Wirtschaftsleistung des Landes entspricht, und nicht mehr dem, den man ihm zumisst.
Ich kann mir gut vorstellen, was es bewirken würde, da ich selbst Importe betreibe, die in Dollar abgerechnet werden. Fällt z.B. der Dollar, dann sind die USA immer die glücklichen Gewinner dabei. Die Waren kaufen sie in Dollar, d.h. der Preis bleibt derselbe. Nach außen verkaufen sie ihre Waren aber günstiger, da man mehr Dollar für den Euro bekommt.
Wäre die Weltwährung auf einmal der Euro, dann könnten sie ihre Produkte bei fallendem Dollar nicht mehr günstiger anbieten, da gleichzeitig auch ihre Rohstoffpreise steigen würden.

Außer dem High-Tech-Sektor ist ihre eigene Produktion, sofern überhaupt noch vorhanden, veraltet, ineffizient und somit teuer, von den imensen überflüssigen Energieverbrauch mal ganz zu schweigen. Sie würden auf einmal feststellen, daß Energie teuer ist und daß sie über Jahrzehnte nichts in energiesparende Technologien, Versorgung, Infrastruktur investiert haben.

Ich möchte mal annehmen, daß ihr ganzes System, immer nur auf den schnellen Gewinn ausgerichtet, wie ein Kartenhaus zusammenfallen würde.
Das wird die OPEC nach dem Irak-Krieg vorerst nicht mehr wagen.
 

Ganterchen

Großmeister
13. April 2003
83
Soooo... doch nochmal schnell was posten, sonst komm' ich nicht in den Schlaf :-)

Der Krieg gegen den Irak wurde von der UN auch nicht gewilligt, er hat keinen seiner Nachbarstaaten direkt bedroht und bei Aufforderung sogar die illegalen Waffen (Scud) vernichtet. Selbst Kuwait hat zugegeben das es sich __nicht__ bedroht fühlt!

Das ist so nicht richtig. In der "Mutter aller Resolutionen"... ich meine es sei 617 oder so, ich müßte nachschauen, wenn's Dich interessiert... die 1991 (meine ich) verabschiedet wurde, wurde dem Irak für jede Zuwiderhandlung mit sofortigem Eingreifen gedroht. Seither wurde über ein Dutzend Resolutionen verabschiedet gegen die der Irak SAMT UND SONDERS verstoßen hat. Die Liste der Verstöße ist schier endlos, bei ernsthaftem Interesse suche ich sie gern heraus.
Nun kann man sich natürlich fragen... hey, wenn der Irak permanent gegen die Resolutionen verstößt - warum tut dann keiner was? Ganz einfach, als es 1998 so aussah, als würde Hussein ENDLICH abgesetzt, hat der Diktator sich einmal mehr die Gier zunutze gemacht und Frankreich (Monsieur Chirac bekam schon einige Zeit vorher den Spitznamen "Monsieuer Iraq"), Rußland und China fast die Hälfte des irakischen Öls versprochen (vielmehr Konzessionen zur Förderung desselben), für den Fall, daß das Embargo aufhört und er selbst im Amt bleibt und hoppladihopp, ich glaub's noch gar nicht, sank das Interesse dieser 3 Sicherheitsratsmitglieder gen NULL noch IRGENDETWAS gegen den Irak zu unternehmen und dessen permanente Verstöße gegen UN-Resolutionen zu ahnden.
So, formal ist da natürlich wenig zu mäkeln: wenn der Sicherheitsrat nunmal aus 5 abstimmungsberechtigten Staaten besteht, dann reichen 3 um eine Mehrheit nicht zustande kommen zu lassen (von wegen Einstimmigkeit und so). Nur fragen darf man dann schon, wie sinnvoll ein solches, hochidealistisches Gremium arbeiten kann, wenn sich 3 Staaten einfach mal bestechen lassen und fortan auf die Resolutionen scheißen. Insofern hat sich der Sicherheitsrat selbst seiner Legitimität beraubt, einer Legitimität, die ich heute ohnehin schon als nicht mehr gegeben empfinde: WAS tut überhaupt Frankreich in diesem Sicherheitsrat? WIESO ist nicht EIN südamerikanisches Land dort Mitglied? WIESO ist dort KEIN afrikanisches Land Mitglied?

Da ging es um die wichtigste Währung der Menschheit: Macht! So konnten sie sich ohne große Verluste halb Europa besetzen und für 50 Jahre und mehr an sich binden, im Kampf gegen den gemeinsamen Feind Russland. Seine Supermachtstellung hat Amerika nur dem 2WK zu verdanken!

Ohne große Verluste? Immerhin: 400.000 Mann.
Überhaupt lag das Interesse an einem amerikanischen Engagement wohl doch eher bei den Europäern: die Angst vor der Sowjetunion war in Europa zumindest zu Anfang deutlich ausgeprägter, als in den USA. In Polen schwingt sie z.B. noch immer nach...

Man darf nicht übersehen, daß die Deutschen auch schon woanders stehen: Im Kosovo, in Afghanistan, im Kongo.
Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee aus größtenteils Wehrpflichtigen, das darf man nicht vergessen.

Volle Zustimmung, habe ich etwas weiter oben selbst auch geschrieben :-)

Vor Pearl Habor hatten sie auch kaum die Absicht, sich zu engagieren.

Richtig.

Und zunächst haben sie sich ja auch fast nur im Pazifik engagiert, erst als deutschland praktisch schon am Ende war, haben sie dem Deutschen Reich dann den Gnadenstoß gegeben.

Das ist nicht ganz richtig. Als die Amerikaner eingegriffen haben, war zwar schon abzusehen, daß es mit dem Endsieg wohl nichts mehr wird, die Rüstungsindustrie lief aber noch auf vollen Touren und fast eine halbe Million gefallener GIs sprechen wohl auch eine deutliche Sprache.

Was sie übrigens nicht gehindert hat, die ganze Zeit über mit den Nazis Geschäfte zu machen, IBM, Ford und die Ölkonzerne haben sich da jedenfalls nichts geschissen.

1. Es war nicht die amerikanische Regierung, die diese Geschäfte gemacht hat, sondern einzelne Industriebetriebe.
2. Das Volumen war ausgesprochen gering, von "Big Business" mit dem 3. Reich kann wahrlich nicht die Rede sein.

In einem amerikanischen Forum, in dem ich manchmal bin, geht's was das betrifft auch sehr selbstgerecht zu. "Wir haben Euch befreit" ist da immer die Kernaussage, die 20 Millionen Russen werden da gern totgeschwiegen, haben die uns etwa weniger befreit, zumindest von der Nazi-Diktatur ?
Und Briten haben ja auch nicht wenige ihr Leben gelassen.

Das ist alles in Ordnung, auch Russen und Briten haben ihr Leben gelassen. Nur: das waren 2 Staaten, für das 3. Reich eine echte Bedrohung darstellte. Die Bedrohung, die die Amerikaner empfunden haben mögen war deutlich abstrakterer Natur und letzlich wiegen deren Taten wohl auch deswegen ein wenig schwer, als Befreiung und Befreiung wohl zweierlei sind... schließlich kam der Osten in Sachen Diktatur je eher vom Regen in die Traufe.

Also bitte, dass der Iran als nächstes auf der Liste steht liegt doch wohl auf der Hand.

Die Amerikaner rasseln ein wenig mit dem Säbel, angreifen werden sie den Iran mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT.
Das sind bloß Drohgebärden (die im übrigen Wirkung zeigen).

Bush hat bereits mehrfach Zugang zu allen Atom-Bereichen gefordert. Kommt das irgendwem bekannt vor?

Und ich dachte immer, daß auch die UN diesbezüglich Interesse bekundet hätte...

Ich sag nur Achse des Bösen.

Ein Marketinggag. Fast so gut wie das ebenso unzutreffende Bild vom schießwütigen Cowboy aus Texas.

Warum haben die denn den Irak angegriffen?

1. Weil er eine latente Bedrohung für seine Nachbarstaaten darstellte.
2. Weil er mehr als ein Dutzend UN-Resolutionen gebrochen hat.
3. Weil er sein eigenes Volk unterdrückte und terrorisierte.
4. Weil er u.a. palästinensische Extremisten unterstützt hat (wer weiß wen sonst noch).

Massenvernichtungswaffen fallen ja wohl weg!

Abwarten und Cola trinken.

Wenn man mal ehrlich ist, dann ging es darum ein unbequemes Regime loszuwerden.

Das Wort "unbequem" halte ich in diesem Zusammenhang für ausgesprochen euphemistisch.

Die Amerikaner kommen gar nicht umhin, Kriege zu führen.
Sie sind der größte Schuldner weltweit.

Kunststück, sie sind ja auch mit ABSTAND die größte Volkswirtschaft.

Der Grund: Mit ihrer überlegenden Militärmacht können sie jedes Land der Welt zwingen, ihre Rohstoffe für ihre bunt bedruckten Lappen namens Dollar zu verkaufen. Sollten sich z.B. die USA entschließen, Saudi-Arabien anzugreifen, könnten sie mit dem Einfrieren geschätzter 1 Billion Petro-Dollars in den USA locker ihre Gläubiger befriedigen.

Sie können nicht sie KÖNNTEN und ich glaube, daß die Enteignung der Saudis wohl marketingmäßig ein ziemlicher Griff ins Klo wäre, zumal die USA zwar viele Gläubiger, aber mindestens ebensoviele Schuldner haben.

Sadam Hussein hat das Öl, was er verkaufen durfte, seit dem Jahr 2000 in Euro abgerechnet.

Richtig, weil die Amerikaner die UN-Resolutionen ERNST GENOMMEN haben und sich weigerten, mit ihm Geschäfte zu machen - ganz im Gegensatz zu... ach was soll's.

Fällt z.B. der Dollar, dann sind die USA immer die glücklichen Gewinner dabei. Die Waren kaufen sie in Dollar, d.h. der Preis bleibt derselbe. Nach außen verkaufen sie ihre Waren aber günstiger, da man mehr Dollar für den Euro bekommt.

Auf diese Weise importiert man sich allerdings Inflation und das nicht zu knapp - in den 80ern ist das schonmal schiefgegangen. Ist also kein Patentrezept und wird daher auch lange nicht so exzessiv angewandt, wie Du es suggerierst.
 

Gurke

Großer Auserwählter
25. März 2003
1.626
Ganterchen schrieb:
Soooo... doch nochmal schnell was posten, sonst komm' ich nicht in den Schlaf :-)

...
Sadam Hussein hat das Öl, was er verkaufen durfte, seit dem Jahr 2000 in Euro abgerechnet.

Richtig, weil die Amerikaner die UN-Resolutionen ERNST GENOMMEN haben und sich weigerten, mit ihm Geschäfte zu machen - ganz im Gegensatz zu... ach was soll's.

...

Naja, macht man aber auch nur, solange es einem grad in den Plan passt.
Woanders drückte man doch gern ein Auge zu.
 

Gorgona

Erhabener auserwählter Ritter
7. Januar 2003
1.177
goLd schrieb:
Wo liegt das Problem Amerika hat Deutschland nach dem 2 Weltkrieg sehr deutlich geholfen und nun ja 50 jahre später entwickelt sich ein Deutschland das auch noch undankbar ist gegenüber Amerika*missverständnis pur*!!!! Ich kanns Teilweise nachvollziehen denn Medien hier in Germany Spiegeln ne ganz andere Sichtweise dar wie zb in England oder ITALIA :wink:

in dem sinne SIEG DEM TERROR :twisted:

Das ist doch jetzt nicht Dein Ernst?!?
Italiens Medien ernsthaft in die Diskussion einzuführen? Schon mal was von Berlusconi gehört?

Ausserdem würde ich mal sehr genau hinschauen, wenn Du von Europa sprichst. Ich hab edn Eindruck, das die deutschen Medien im Vergleich noch sehr sanft sind. Schónmal in eine französische, spanische oder griechische Zeitung geschaut?
 

DrJones

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
21. Mai 2002
1.006
Ich finde man sollte mit dem schnüren und Zurückschicken von Carepaketen
warten, bis in New York mal wieder der Strom ausfällt.
Dann freuen sich die Amis mehr :)
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Soso, Amerika nimmt also UN-Resolution ernst?
Israel bricht doch schon seit Jahrzehnten eine nach der anderen...
Und die UNO gehört abgeschafft?
Ich finde, wir stehen gerade am Anfang ihrer Entwicklung.
Und Amerika darf natürlich die größten Schulden haben weil sie die größte Volkswirtschaft der Erde sind?
Ich weiß nicht was ein Wirtschaftsexperte dazu sagen würde.

Für mich steht fest: Die USA werden nach dem Kalten Krieg als Schutzmacht nicht mehr gebraucht. Höchstens um z.B. den Nahost-konflikt zu lösen (wozu sie sich aber als mehr als untauglich erwiesen haben).
 

Ganterchen

Großmeister
13. April 2003
83
@ semball

Die UN-Resolutionen gegen Israel sind anderer Natur: während die UN-Resolutionen gegen den Irak Resolutionen sind, die ZWINGENDE FOLGEN vorschreiben, haben die Resolutionen in Sachen Israel allesamt empfehlenden Charakter. Insofern sind "Verstoß und Verstoß" rechtlich zweierlei. Die entsprechenden Resolutionen fußen sogar auf unterschiedlichen Artikeln der UN Charta, wenn Du magst, kann ich Dir das ganze mal synoptisch aufbereiten, ich brauche dazu dann aber eine Weile, weil ich momentan eigentlich ziemlich viel zu tun hab :-)
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Dann rechnen wir mal die Profite ab, die die USA in Deutschland erwirkt hat, ab...ooops!

hey Amerika! Wo sind die 1 Mio Carepakete, die uns noch fehlen?

Das is nen hilfloses Gefasel eines unfähigen Oberhaupts aus USA, weiter nix.

Die haben uns geholfen, um Einfluß zu nehmen und zu halten.
Nicht der "einfache" amerikanische Bürger, aber die Mächtigen sehr wohl.
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Gebt den 3 Welt Ländern nachträglich faire Preise für die gesamte Rohstoffe und Arbeitsleistungen seit 1945 zurueck---USA is pleite! LOL! Der Bush sollte lieber Tetris spielen, statt Weltpolitik


Greetz!
IMplo
 

Ganterchen

Großmeister
13. April 2003
83
Dann rechnen wir mal die Profite ab, die die USA in Deutschland erwirkt hat, ab...ooops!

Umgekehrt wird ein Schuh d'raus: die USA importieren aus Deutschland deutlich mehr, als Deutschland aus den USA importiert. Sprich: wirtschaftlich profitiert Deutschland von den USA deutlich stärker, als umgekehrt. Amerika ist zwar absolut die größe Exportnation, bilanziert haben sie aber einen gigantischen Importüberschuß (was sie sich auch leisten können, weil sie einen riesigen Binnenmarkt haben).

Die haben uns geholfen, um Einfluß zu nehmen und zu halten.

Und? Haben wir nicht MASSIV davon profitiert? Klassische win win Situation würde ich sagen.
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Zunächst einmal sehe ich den Einfluß der USA nicht als so positiv an, wirklich nicht, denn außerhalb von Konsum sehe ich da nicht viel.

ich möchte da mal festhalten, daß es eine ziemlich abgeschmackte Sache ist, zunächst "aus humanitären Gründen" zu spenden (Betonung liegt auf SPENDEN!) und dann später dafür etwas zu fordern...ist nich ok, denn geschenkt ist geschenkt.

Wenn ich mir dann das Wirken der USA in der westlichen Hemisphäre ansehe, Chile, San Salvador, Nicaragua, außerhalb davon Vietnam, Korea, etc....wofür bitte soll man denen denn danken? Daß sie ihrem Wirtschaftsimperialismus und globalem Größenwahn keine eine Grenze geben?

Und wenn sie dann endlich an die eigenen Grenzen stoßen, soll man ihnen helfen, damit fortzufahren?

naja, ist ne Sache der eigenen Überzeugung, aber ich helfe lieber der 3ten Welt ohne Gegenleistung, als den USA.

Die haben keine Hilfe nötig, die brauchen etwas mehr soziales Gewissen!

Greetz!
IMplo
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Amerika ist zwar absolut die größe Exportnation

Diese Aussage ist schlicht Falsch! Deutschland ist die größte Export und die zweitgrößte Importnation der Welt. Die US-Wirtschaft kriecht auf dem Zahnfleisch, davon ist doch nix mehr übrig! Japan und die EU geben hier schon länger den Ton an...

Ohne große Verluste? Immerhin: 400.000 Mann.

Die Verluste waren _relativ_ gering! Die Wehrmacht hat 25 Millionen Russen niedergemetzelt, aber "nur" 400k Amerikaner... kommt dir diese Rechnung nicht auch ein wenig spanisch vor?

Vor Pearl Habor hatten sie auch kaum die Absicht, sich zu engagieren.

Sie wussten von dem Angriff und wollten in diesen Krieg, das ist mitlerweile in fast allen Geschichtsbüchern nachzulesen...

Die Amerikaner rasseln ein wenig mit dem Säbel, angreifen werden sie den Iran mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT.

Wenn der Iran wirklich auf € umstellt dann schon...

1. Weil er eine latente Bedrohung für seine Nachbarstaaten darstellte.
2. Weil er mehr als ein Dutzend UN-Resolutionen gebrochen hat.

Und warum tun sie nichts gegen ihren Lieblingsverbündeten Israel? Das Land hat immerhin Atomwaffen entwickelt und es zugegeben, nicht wie die anderen "Schurkenstaaten", und was tun die USA um Gerechtigkeit in die Welt zu bringen? NIX!

Und das Israel seine Nachbarn bedroht steht ja wohl außer Frage... Wenn die USA wirklich Interesse hätten dann würden sie in Israel anfangen!
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Achja...und dann ist da ja auch noch Japan....

Erst ne Atombombe draufwerfen (pearl Harbor war trotzdem ne Sauerei, aber man bedenke die Dimensionen) und ganze Generationen zu verkrueppeln, dann Carepakete schicken und dann verlangen sie zurückzu bekommen...tut mir leid, das ist nur ein ganz schlechter Witz!

...mal abgesehen von der wirtschaftlichen Mauerei gegen alle und jede japanischen Produkte in USA! Erst helfen, und sollte die Hilfe mehr Erfolg haben als beabsichtigt, wieder unterdruecken...jojo, is klaa

Greetz!
IMplo
 

Ganterchen

Großmeister
13. April 2003
83
Zunächst einmal sehe ich den Einfluß der USA nicht als so positiv an, wirklich nicht, denn außerhalb von Konsum sehe ich da nicht viel.

...und während des Kalten Krieges haben sie unsere Freiheit gesichert. Immerhin!

ich möchte da mal festhalten, daß es eine ziemlich abgeschmackte Sache ist, zunächst "aus humanitären Gründen" zu spenden (Betonung liegt auf SPENDEN!) und dann später dafür etwas zu fordern...ist nich ok, denn geschenkt ist geschenkt.

Aber so ein klitzekleines Bißchen Dankbarkeit darf man wohl schon erwarten, oder?

Wenn ich mir dann das Wirken der USA in der westlichen Hemisphäre ansehe, Chile, San Salvador, Nicaragua, außerhalb davon Vietnam, Korea, etc....wofür bitte soll man denen denn danken? Daß sie ihrem Wirtschaftsimperialismus und globalem Größenwahn keine eine Grenze geben?

Die amerikanische Außenpolitik während des Kalten Krieges darf man meines Erachtens nicht mit den Maßstäben von heute messen - da galten schlicht andere Regeln.
Um so schlimmer finde ich es, wenn sich die Amerikaner jetzt daran machen, die Fehler von damals zu korrigieren und Europa wahlweise auf stur, auf stumm oder auf taub schaltet.

Amerika ist zwar absolut die größe Exportnation


Diese Aussage ist schlicht Falsch! Deutschland ist die größte Export und die zweitgrößte Importnation der Welt. Die US-Wirtschaft kriecht auf dem Zahnfleisch, davon ist doch nix mehr übrig! Japan und die EU geben hier schon länger den Ton an...

Falsch. Falsch. Falsch.

Deutschland:
Import 487,3 Mrd $ (davon 8,3% aus den USA)
Export 608 Mrd $ (davon 10,6% in die USA)

USA:
Import 1.165 Mrd $
Export 687 Mrd $

Japan:
Export 383.8 Mrd. $
Import 292.1 Mrd $

Sieh' es ein: Die USA ist eine IMPORTNATION, sie sind ABSOLUT aber der größte Exporteur UND Deutschland exportiert wertmäßig deutlich mehr in die USA, als es aus den USA importiert.
Nicht relativ und absolut verwechseln!

Die Verluste waren _relativ_ gering! Die Wehrmacht hat 25 Millionen Russen niedergemetzelt, aber "nur" 400k Amerikaner... kommt dir diese Rechnung nicht auch ein wenig spanisch vor?

Gemessen daran, daß die Amerikaner nicht direkt bedroht wurden, empffinde ich den Blutzoll als ausgesprochen hoch.

Sie wussten von dem Angriff und wollten in diesen Krieg, das ist mitlerweile in fast allen Geschichtsbüchern nachzulesen...

Ich weiß ja nicht, welche Geschichtsbücher Du so liest, ich habe was anderes gelernt und so lange ist es dann auch wieder nicht her, daß ich aus der Schule 'raus bin.

Und warum tun sie nichts gegen ihren Lieblingsverbündeten Israel? Das Land hat immerhin Atomwaffen entwickelt und es zugegeben, nicht wie die anderen "Schurkenstaaten", und was tun die USA um Gerechtigkeit in die Welt zu bringen? NIX!

1. Israel bedroht seine Nachbarstaaten nicht.
2. Gegen Israel wurden keine UN-Resolutionen verhängt, deren Bruch zwingende Folgen gehabt hätte.

Und das Israel seine Nachbarn bedroht steht ja wohl außer Frage... Wenn die USA wirklich Interesse hätten dann würden sie in Israel anfangen!

BISHER war's doch wohl so, daß es eher Israels Nachbarstaaten waren, die Israel bedrohen und gelegentlich in Kriege verwickelten...

Achja...und dann ist da ja auch noch Japan....
Erst ne Atombombe draufwerfen (pearl Harbor war trotzdem ne Sauerei, aber man bedenke die Dimensionen) und ganze Generationen zu verkrueppeln, dann Carepakete schicken und dann verlangen sie zurückzu bekommen...tut mir leid, das ist nur ein ganz schlechter Witz!

Die Atombombe hat den Krieg beendet, wäre sie nicht geworfen worden, hätte das Kaiserreich nie kapituliert oder erst dann, wenn es wie das Deutsche Reich komplett am Boden gelegen hätte - dann hätten wohl aber noch ein paar Millionen Menschen sterben müssen.

...mal abgesehen von der wirtschaftlichen Mauerei gegen alle und jede japanischen Produkte in USA!

Das tun die Japaner NATÜRLICH nicht *lol*
WENN es einen Staat mit exzessivem Protektionismus gibt, dann doch wohl Japan - die USA als Nettoimportnation können es sich gar nicht leisten, so sehr zu mauern wie die Japaner.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Hier werden immer Staaten mit Multinationalen Konzernen verwechselt. Es sollte jedem klar sein, dass es sich dabei um Aktiengesellschaften handelt, an denen weltweit Menschen und Konsortien und vieleicht AUCH Staaten verdienen, dass ganze Gewurschtel zu entflechten ist aber quasi unmöglich und von daher sind aussagen wie 'Die USA verdienen an...' und ähnliche äußerst unqualifiziert. Am zweiten Weltkrieg z.B. haben Konzerne wie die ehemalige IG Farben und heutige BASF verdient, und damit Menschen überall auf der Welt. Am Irak Krieg verdienen Konzerne wie Enron und damit Aktionäre überall auf der Welt und nicht die Amerikaner, sondern vieleicht auch du, oder dein Vater, dein chef oder auch Saddam Hussein.
 

Tenshin

Geheimer Meister
13. Juli 2002
460
Konnichiwa IMplo-san :D

IMplo schrieb:
Achja...und dann ist da ja auch noch Japan....

Erst ne Atombombe draufwerfen (pearl Harbor war trotzdem ne Sauerei, aber man bedenke die Dimensionen) und ganze Generationen zu verkrueppeln, dann Carepakete schicken und dann verlangen sie zurückzu bekommen...tut mir leid, das ist nur ein ganz schlechter Witz!

...mal abgesehen von der wirtschaftlichen Mauerei gegen alle und jede japanischen Produkte in USA! Erst helfen, und sollte die Hilfe mehr Erfolg haben als beabsichtigt, wieder unterdruecken...jojo, is klaa

Genau meine Rede :!: *verbeug* (ich habe es nicht so mit dem Händeschütteln)

Die Verhältnismässigkeiten dabei (im Krieg von "verhältnismässigkeiten" zu sprechen ist ja eh ein Witz) sind ja wohl mehr als fraglich :

Pearl Harbor war ganz klar militärisches Ziel der Japaner aufgrund der sich dort stationierten Flottenteile der USA - Hiroshima wurde aber nachgewiesenermaßen nicht angegeriffen weil sich dort Rüstung ballte (da gab es viel bedeutendere Ziele) sondern weil Hiroshima aufgrund seiner geographischen Lage sich besonders gut als "wissenschaftliches Testgebiet" eignete (schon bei diesem Gedanken muss ich würgen).
Ausserdem bot sich die deutlich abhebende Brücke in T-Form
als gut avisierbares Ziel für Luftangriffe an.

Ergebnis : Aufgrund "wissenschaftlicher" Belange wurden Zivilisten ausgelöscht und ganze Generationen von Menschen bis auf den heutigen Tag geschädigt - Strahlenkrankheut, Leukämie.......


Der Krieg wäre in sofern eh "bald" beendet gewesen (ich weiss, im Nachhinein ist man immer schlauer und kann klug reden :? ) und die amerikanischen Truppen hätten keinen Fuß auf die, für den "Endkampf" völlig vermienten Küstenstriche setzen müssen.

Nagasaki, das ja gerne vergessen wird, als Ziel Nummer zwei entsprach nicht mehr der "militärischen Notwendigkeit", sondern nur noch
der perversen Neugier gewisser Wissenschaftler.

Aber wem erzähle ich das alles....jemand der die Thematik eh nur rhetorisch angeht um sich spreizen zu können ist im allgemeinen nicht für
menschliche Belange zu interessieren - die Worte an sich sind ja viel leichter gesagt und relativiert, und Meinungen geändert, es kann verbal laviert und taktiert werden, Ansichten anderer können mit Beweisen als falsch darfestellt werden....oder es auch wirklich sein.....was nicht geändert werden kann sind die Toten in jedem krieg, auf allen Seiten und das ist es, was wirklich zu bedauern ist !

Das sollten sich rein wirtschaftlich denkende Rüstungsfreunde und Staatsmänner mal vorhalten...


<gassho>

sayonara

Tenshin
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Die amerikanische Außenpolitik während des Kalten Krieges darf man meines Erachtens nicht mit den Maßstäben von heute messen - da galten schlicht andere Regeln.

Stimmt früher haben sie gesagt es wären Kommunisten, heute sind es Terroristen...

Falsch. Falsch. Falsch.

Deutschland:
Import 487,3 Mrd $ (davon 8,3% aus den USA)
Export 608 Mrd $ (davon 10,6% in die USA)

USA:
Import 1.165 Mrd $
Export 687 Mrd $

Nenn mir mal bitte deine Quelle. Ich habe eben nochmal nachgeschaut, meine Zahlen sehen etwas anders aus, da liegt Deutschland mit 16Mrd VOR den USA. [Quelle: Wettlauf ins 21. Jahrhundert - Die Zukunft Europas zwischen Amerika und Asien von Konrad Seitz - Zweite Auflage].

Gemessen daran, daß die Amerikaner nicht direkt bedroht wurden, empffinde ich den Blutzoll als ausgesprochen hoch.

Gemessen daran das sie sich halb Europa unter den Nagel gerissen haben und ihre Position als Weltmacht etablieren konnten, empfinde ich den Blutzoll lächerlich im Gegensatz zu dem der Russen!

Ich weiß ja nicht, welche Geschichtsbücher Du so liest, ich habe was anderes gelernt und so lange ist es dann auch wieder nicht her, daß ich aus der Schule 'raus bin.

Ich gehe im Gegensatz zu dir noch zur Schule und in meinem Geschichtsbuch steht das bereits 2 TAge vorher eine Warnung einging. Oder wie erklärst du dir das die USA die wertvollen Flugzeugträger einen Tag zuvor abgezogen haben? Göttliche Vorahnung?

1. Israel bedroht seine Nachbarstaaten nicht.

Wenn Israel mit seinen illegalen Atomwaffen seine Nachbarn nicht bedroht dann tut(tat) es der Irak auch nicht!

2. Gegen Israel wurden keine UN-Resolutionen verhängt, deren Bruch zwingende Folgen gehabt hätte.

Weil die USA, der große Retter der Menschheit und der Verfechter des Guten und des Rechts alles mit einem Veto blockierte! [Quelle: Seite der UNO]

Die Atombombe hat den Krieg beendet, wäre sie nicht geworfen worden, hätte das Kaiserreich nie kapituliert oder erst dann, wenn es wie das Deutsche Reich komplett am Boden gelegen hätte - dann hätten wohl aber noch ein paar Millionen Menschen sterben müssen.

Bereits eine Woche VOR dem Angriff war Japan zu Kapitulationsgesprächen bereit, die USA lehnten sie jedoch ab. Erst nachdem sie ihre 2 Atombomben auf unschuldige Zivilisten geworfen hatten waren sie zu Gesprächen bereit. Hat das auch in deinem Geschichtsbuch gefehlt? Bei mir steht es drin...
 

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