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Brutaler Mord an Großbankier (Opus Dei & Parmalat)

Java

Geheimer Meister
26. August 2005
120
Opus Dei-Finanzier von Geschäftspartner ermordet

Der brutale Mord am Großbankier Gianmario Roveraro, einem bekannten Finanzier mit engen Verbindungen zum Opus Dei, sorgte am Freitag für Aufregung in Italien. Die verweste Leiche des seit 5. Juli verschwundenen 69-Jährigen wurde in der Nähe einer Autobahn bei Parma gefunden. Ein 43-jähriger Finanzberater hatte zuvor den Mord gestanden.


Der 43-jährige Finanzberater dürfte sowohl den Mord begangen haben als auch Drahtzieher der Entführung gewesen sein. Er hatte laut Polizei mit gravierenden finanziellen Problemen zu kämpfen, nach dem eine gemeinsame Immobilieninvestition mit Roveraro im Wert von einer halben Million Euro schief gelaufen war. Bei dem Geschäft, in das eine österreichische Gesellschaft involviert war, hatte der 43-Jährige sein Geld verloren.

Roveraro soll nach Angaben des Wochenmagazins „Panorama“ enge Verbindungen zu der 2001 gegründeten Finanzgesellschaft „Austrian International Consulting GmbH“ gehabt haben, die in risikoreiche Spekulationen verwickelt sein soll. Die in finanzielle Schwierigkeiten geratene Gesellschaft melde seit Monaten Verluste im Wert von einigen hunderttausend Euro, berichtete „Panorama“.
...

Weiter bei:
link: http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?KatId=d&ArtId=79893
interessant find ich das in den nachrichten so gut wie nix über den fall erwähnt wird. (google news gibt grad mal 8 einträge raus)

manche werden wohl sagen "was soll des? ist doch nix besonderes". aber gerade nach dem fall Calvi find ich des doch recht sonderlich.
n bankier, der in parmalat´s geschichte ne doch recht einflussreiche rolle gespielt hat, verschwiedet ausgerechnet nach einem Treffen der opus dei, dessen mitglied er seit den sechziger jahren war. (quelle = ntv/standart.at)

Edit Mod: Bitte keine ganzen Artikel kopieren. Kann Ärger mit dem Urheberrecht geben. Ich hab das mal angepaßt. Boardregeln
-dkR
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.254
Java schrieb:
n bankier, der in parmalat´s geschichte ne doch recht einflussreiche rolle gespielt hat, verschwiedet ausgerechnet nach einem Treffen der opus dei, dessen mitglied er seit den sechziger jahren war.

Welches >Opus Dei< treffen?
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.785
Malakim schrieb:
Welches >Opus Dei< treffen?

Es war eben angeblich ein Treffen am 5. Juli - ob es eine besondere Bezeichnung hatte, ist mir nicht bekannt. Warum scheint dir das von Bedeutung zu sein?

Einer der Verdächtigen hat offenbar eine Art Geständnis abgeliefert - auch wenn er nicht mehr weiß, wie es genau geschehen ist, scheint er sich sicher zu sein, dass er "seinen Kopf verloren" hat:
According to prosecutors, the alleged ringleader Filippo Botteri, 43, a financial consultant, is accused of kidnapping Roveraro on July 5 after an Opus Dei meeting and killing him.

Botteri’s motive was money, investigators said. Along with Roveraro, he had invested heavily in a supposedly low-risk financial deal involving an Austrian firm in 2003. Roveraro had pulled out of the transaction in time but Botteri, who had hoped to make a £7m profit, lost £1.7m. [...]

Botteri, whom Roveraro first met in the early 1990s, reportedly confessed to investigators, telling them: “I lost my head. I know he’s dead but I don’t know how it happened. After the kidnapping I realised that I wouldn’t manage to get back the money so I killed him.”
Secretive Opus Dei honours banker who was cut up with a chainsaw

Roveraros Tod scheint nun die Ermittlungen im Parmalat- Fall zu erschweren:
His death is a blow to the investigation into the collapse of Parmalat. Police had questioned Roveraro about financial advice he gave the Italian dairy giant in the 1990s, and his involvement in launching the group on the stock market.

Parmalat has been involved in a string of lawsuits with several top banks and financial consultancy firms during the last year, in a dispute over who should share the blame for its downfall in 2003.
Opus Dei, Parmalat and a dead Italian banker

Kurz vor dem Fund wurde spekuliert:
Eine Entführung? Es gab bisher keine Bekenner. Eine Verzweiflungsflucht Roveraros? Der Financier ist zwar in den Skandal um den Lebensmittelkonzern Parmalat verwickelt, doch er gilt als Mann, der Widrigkeiten standhält. Der Treuhänder des Opus Dei? Roveraro taucht namentlich immer wieder in den weit verzweigten Netzwerken auf. Der Fall erinnert an den rätselhaften Tod des „Bankiers Gottes“, Roberto Calvi, der 1982 erhängt unter der Blackfriars Bridge in London gefunden wurde.
http://www.ksta.de/html/artikel/1152898225696.shtml

In Dan Brown’s bestselling novel The Da Vinci Code, Opus Dei is portrayed as a ruthless organisation whose members practise corporal mortification and which is prepared to kill to keep its secrets. Opus Dei has vigorously denied this as ludicrous, and has denounced both the book and the film.

The news magazine Panorama yesterday headlined its account “The Roveraro Code”, saying the case involved “rivers of money, opaque interests and shady figures”.
Signor Roveraro was the founder of Akros Finanziaria, a financial services group. Alberto Nobili and Guido Salvini, the magistrates leading the inquiry, said that they were also looking into his “interests” in companies registered in Lugano and London and the recent collapse of an Austrian “high risk” investment firm that he had helped to set up.
Banker in food scandal is found dead after Opus Dei meeting


Infos zu Parmalat:
Parmalat SpA ist ein italienischer Lebensmittelkonzern, der Europas größtes Molkereiunternehmen ist. Im Dezember 2003 musste er Insolvenz anmelden und wird seither von einem Konkursverwalter geleitet. Er hat weltweit Niederlassungen, 132 Produktionsstätten und über 36.000 Beschäftigte. 5.000 italienische Milchbauern sind auf das Unternehmen als Großabnehmer angewiesen. Parmalat befand sich vor dem Konkurs auf dem italienischen Börsenindex an Stelle Mib 30, d.h. an achter Stelle unter Italiens Unternehmen. Nun prozidiert Parmalat unter italienischem Insolvenzrecht in 10 Staaten mit der Hälfte der Beschäftigten weiter und plant seine Rückkehr an die Börse. [...]

Gegen Ende 2003 kam einer der größten Unternehmensskandale der Geschichte ans Licht: in der Bilanz von Parmalat fehlten 8 Milliarden Euro.

1999 hatte Parmalat auf den Cayman Islands ein Tochterunternehmen unter dem Firmennamen Bonlat eintragen lassen. Zwei Jahre vor dem Zusammenbruch soll ein Manager des Lebensmittelkonzerns dem italienischen Kabarettisten Beppo Grillo verraten haben, dass die Verschuldung des Konzerns längst seinen Jahresumsatz überstieg.
Wikipedia
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
Soll Mal einer Francis Ford Coppola anrufen - langsam aber sicher wird es Zeit für "Der Pate (Teil IV)"! :p
 

Java

Geheimer Meister
26. August 2005
120
Malakim schrieb:
Java schrieb:
n bankier, der in parmalat´s geschichte ne doch recht einflussreiche rolle gespielt hat, verschwiedet ausgerechnet nach einem Treffen der opus dei, dessen mitglied er seit den sechziger jahren war.

Welches >Opus Dei< treffen?

Wie meinen? :roll:

bin jetzt leider kein insider der dir genauere informationen, wie Anzahl der anwesenden mitglieder, TOP´s, verspeisstes Menü, etc. sagen kann ...

aber laut orf soll es sich um eine "von opus dei organisierte Kulturveranstaltung" gehandelt haben, danach traf er sich mt seinem Anwalt.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.254
Java schrieb:
aber laut orf soll es sich um eine "von opus dei organisierte Kulturveranstaltung" gehandelt haben, danach traf er sich mt seinem Anwalt.

:D Ich hatte beim orf nur nicht den Hinweis auf dieses Treffen gefunden. Aber mit hives links ist nun klar was Du meintest
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
Name:

Der ehemalige Chef der Vatikanbank (IOR), Bischof Donato de Bonis, ist gestern im Alter von 71 Jahren gestorben. De Bonis war seit 1959 im „Institut für die religiösen Werke" tätig und hatte nach dem Ausscheiden des langjährigen IOR-Präsidenten Erzbischof Paul Marcinkus kurzfristig dessen Posten übernommen. Zuletzt war de Bonis Prälat beim Malteser-Orden.
http://www.radiovaticana.org/tedesco/tedarchi/2001/April01/ted26.04.01.htm

m1194
(1194) Vatikan. Die skandalumwitterte Vatikanbank IOR bekommt einen fünfköpfigen Aufsichtsrat von weltlichen katholischen Bank-Fachleuten. Vorsitzender wurde der Präsident der Banco Mediocredito Lombardo in Mailand, Caloia, Stellvertreter der Ex-Präsident der Schweizerischen Bankgesellschaft, De Weck. Außerdem gehören dem Gremium Theodor Pietzker von der Deutschen Bank sowie der Chicagoer Banker Macioce und der Chef der Banco Bilbao Vizcaia, Sanchez Asiain, an. Ferner wird ein fünfköpfiges Kardinalskollegium die Geschäfte überwachen. Wer diese nun verantwortlich führt, blieb jedoch unklar. Für eine Übergangszeit soll dies Monsignore De Bonis tun, der langjährige Sekretär von Erzbischof Marcinkus, der in der vatikanischen Hierarchie auf den zweiten Platz in der weltlichen Administration des Kirchenstaats hinaufrückt. Eine Bereitschaft zu einer Offenlegung ihrer Bilanzen ließ die IOR trotz mahnender katholischer Stimmen mit keinem Wort erkennen. (Süddeutsche Zeitung, 20.7.1989) Es darf vermutet werden, daß mindestens 2 der 5 Bankfachleute - Caloia und Asiain - dem "Werk Gottes" (Opus Dei) nahestehen, wenn nicht gar angehören.

http://www.ibka.org/ir/1141f.html

Die wirtschaftliche Macht des Vatikan steht auf vier Säulen. Am sagenumwobensten ist dabei die Vermögensverwaltung APSA (,,Amministratione des Patrimonia della Seda Apostolica").

Ebenso verschwiegen wie erfolgreich agiert APSA in Anlagegeschäften. Die Schätzungen der Beteilungen und der Goldreserven liegen zwischen 1,2 und sagenhaften zwölf Milliarden Euro - genaue Bilanzen sind nicht zugänglich. Die Investments umfassen vor allem "moralisch saubere" Aktien von Großkonzernen, wie General Motors, IBM, Disney, aber auch beim skandalgeschüttelten Parmalat-Konzern.

Zuletzt musste deren Präfekt, Kardinal Sergio Sebastiani, für 2003 ein Defizit von 9,6 Millionen Euro einbekennen - bei Einnahmen von 213,23 Millionen Euro. Bezahlt werden damit rund die 2700 Mitarbeiter des Vatikan (1600 davon Laien) sowie die 118 päpstlichen Nuntiaturen weltweit. Ihre Einnahmen bekommt die päpstliche Finanzkassa von Diözesen, Bischofskonferenzen und Orden weltweit (2003: 79,6 Mio. Euro). Den Rest erwirtschaftet sie aus eigenem Anlagevermögen - die Reichtümer von APSA und IOR werden nicht angetastet.

http://www.nachrichten.at/wirtschaft/349159?PHPSESSID=ce12f375b01bb39e0ea712b4fdece866


Warum Vatikan-Sprecher und Opus-Dei-Mitglied Navarro Valls bereits drei Stunden nach der Tat ohne jede Untersuchung diese Version aufgetischt hat, bleibt bis heute unklar, denn der Vatikan verweigert jede unabhängige gerichtliche Nachprüfung, obwohl seinerzeit die üblichen gerichtsmedizinischen und richterlichen Ermittlungen weitgehend unterblieben waren.

Erzbischof Attilio Nicora (Präsident der Verwaltung des Patrimoniums des Apostolischen Stuhls [APSA])
http://www.kreuzgang.org/printview.php?t=48&start=0&sid=f512304020c6e7fb414cfad5f95098be

Tarcisio Bertone (68)

Nach den verdienstvollen Jahren als "zweiter Mann" in der Glaubenskongregation sahen viele in Erzbischof Tarcisio Bertone schon einen künftigen Kurienkardinal. Aber auch als neuer Oberhirte von Genua war dem aus dem norditalienischen Piemont stammenden Salesianer der Kardinalspurpur sicher. Sieben Jahre lang war Bertone als Sekretär in der von Kardinal Joseph Ratzinger geleiteten Behörde tätig. In dessen Auftrag übernahm er mehrfach heikle Missionen, etwa im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des "Dritte n Geheimnisses" von Fatima oder der Wiedereingliederung des umstrittenen afrikanischen Erzbischofs Emanuel Milingo. Nach seiner Priesterweihe 1960 und weiterführenden Studien war Bertone zunächst Professor für Moraltheologie und Kirchenrecht an seiner Ordens-Universität in Rom, 1987 wurde er zu deren Vize-Rektor und 1989 zum Rektor gewählt. Zwei Jahre später ernannte ihn der Papst zum Erzbischof von Vercelli, von wo er 1995 an die römische Kurie wechselte.

http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,16472
Der Erzbischof von Genua, Tarcisio Bertone, der als möglicher Papstkandidat gilt, forderte einen Boykott des Romans. Beobachter werteten dies als weiteres Zeichen für den hohen Einfluss von Opus Dei. Von zwei Kardinälen weiß man sicher, dass sie dem konservativen Orden angehören - der spanische Kurienkardinal Julian Herranz sowie der peruanische Erzbischof von Lima, Juan Luis Cipriani. Auch Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls ist Mitglied von Opus Dei.

Zweifellos aber, darin sind sich die Beobachter einig, wird Opus Dei hinter den Kulissen versuchen, die Papstwahl in seinem Sinne zu beeinflussen.

http://www.stern.de/politik/panorama/539173.html?eid=539093

Und eben:

Nach dem Fund der Leiche meldete sich als erstes das traditionalistisch katholische Opus Dei in der Öffentlichkeit. Man werde den Sohn und Freund vermissen, hieß es. Roveraro war eines der prominentesten Mitglieder des früheren Geheimbundes. Er soll die geschäftlichen Angelegenheiten des Werkes betreut haben. Roveraro, in jungen Jahren ein erfolgreicher Leichtathlet, war eine Schlüsselfigur in der Mailänder Wirtschaftswelt, war bei vielen großen Übernahmen und Fusionen in beratender Funktion. Sein Ziel war es, eine katholische Geschäftsbank aufzubauen, die dem eher säkularen Platzhirschen Mediobanca Konkurrenz machen würde.

Roveraro, der zu den brillantesten Finanziers in Italien zählte, hatte enge Verbindungen zum Ex-Präsidenten des Lebensmittelkonzerns Parmalat, Calisto Tanzi. Roveraros Finanzgesellschaft Akros hatte Parmalats Börsengang im Jahr 1990 begleitet. Wegen seiner Beziehungen zu dem 2003 Pleite gegangenen Konzern drohte dem Finanzier ein Prozess wegen betrügerischen Bankrotts.
http://www.kurier.at/nachrichten/wirtschaft/19528.php

Opus Dei, mit dem der 69-jährige Roveraro enge geschäftliche Beziehungen unterhielt, sprach der Familie des Opfers sein Beileid aus. «Wir beten für Gianmario, den Gott bestimmt für seine Güte belohnen wird», so ein Sprecher der Bewegung.
http://www.nzz.ch/2006/07/21/vm/newzzEPWKWLAN-12.html
Gruss Willi
 

Artaxerxes

Meister vom Königlichen Gewölbe
18. Juni 2004
1.323
Jetzt warten wir mal alle auf die "brutalstmögliche" Aufklärung der Hintergründe des Mordes.

Gruss Artaxerxes
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
@Artaxerxes

Jetzt warten wir mal alle auf die "brutalstmögliche" Aufklärung der Hintergründe des Mordes.

Gruss Artaxerxes

Was soll denn das, nähme mich doch sehr wunder??
Zudem ja der Mord aufgeklärt ist....wir(!) also kaum mehr auf die brutalstmögliche Aufklärung warten müssen.
Sehr ärgerlich wirklich!
Naja, was solls....

http://www.sueddeutsche.de/,tt5m2/ausland/artikel/429/72357/
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
Hi

Wer sind die Guten, wer sind die Bösen, oder sind alle sowohl Gut wie Bös?

Deshalb das hier zu den Rittern vom Heiligen Grab zu Jerusalem:
http://germany.indymedia.org/2004/05/83980.shtml


Wen unterwandert was? Und warum?
Zudem ab wann ist z.B der Vatikan unterwandert? Reicht es schon an wichtigen Schaltstellen Opus Dei Männer hocken? Und schliesslich ein naher Opus Dei Mann als Papst gewählt wird?

Alles ist so verworren.

Gruss Willi
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
Hi

Ist alles bloss ein Witz---oder ?

1937 nahm Abs ein Angebot als Nachfolger des verstorbenen Vorstandmitgliedes Gustaf Schlieper zur Deutschen Bank zu wechseln, an. 1938 wird er in den Vorstand berufen, dessen Mitglied er bis Kriegsende 1945 blieb. Aufgrund seiner Auslandserfahrungen und Fremdsprachenkenntnisse (er spricht fließend Englisch, Holländisch, Französisch und Spanisch) war er im Vorstand für das Auslandsgeschäft und Industriefinanzierungen zuständig. Ab 1937 war er unter anderem auch Mitglied im Aufsichtsrat der IG Farben. 1941 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates der Kontinentale Öl AG.
1941 wurde Abs Aufsichtsratsvorsitzender der Leipziger Pittler AG, einem Werkzeugmaschinenhersteller für die Produktion von Waffensystemen und Munition. Ende 1942 waren hier ein Drittel Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene beschäftigt. Auf Initiative von Abs wurden bei der Pittler AG im Juni 1944 110 beschäftigte Kriegsgefangene mit geringer Arbeitsleistung abgestossen die man kurze Zeit darauf im KZ Buchenwald einlieferte. Im Herbst 1944 war Abs Aufsichtsratschef der Mechanik GmbH Rochlitz einem Hydraulik-Hersteller für die Kriegsproduktion, die bei Leipzig ein unterirdisches KZ-Aussenlager (Tarnname "Kali-Werk Georgi") mit ca. 1000 Zwangsarbeitern und Häftlingen betrieb. [1]/

Abs war als Vorstand der Deutschen Bank an der Arisierung ( = dem Zwangsverkauf) von jüdischen Unternehmen und Banken mitverantwortlich. Zu nennen sind hier das Bankhaus Mendelssohn und der Lederproduzent Adler & Oppenheimer. Die moralische Bewertung der Vorgänge ist bis heute umstritten. I

Sein Arbeitsplatz und Wohnsitz war allerdings in Frankfurt am Main. 1957 wurde er dann auch Sprecher des Vorstands der wieder vereinten Deutschen Bank, Frankfurt am Main. Mit bis zu 30 Aufsichtsratsmandaten, davon 20 als Vorsitzender, war er in den 1960er Jahren eine Schlüsselfigur der deutschen Wirtschaft und der einflussreichste Bankier in Deutschland. Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand wurde er 1967 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. 1976 beendete er sein Aufsichtsratmandat, blieb aber bis zu seinem Tod im Februar 1994 Ehrenvorsitzender der Deutschen Bank.

Der praktizierende Katholik gehörte seit 1955 dem Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem an und von 1968 bis 1971 dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Hermann Josef Abs war unter anderem Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main. 1965 wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Abs
Hermann Abs - Wikipedia

wohl auch die Ernennung von Dr. Hermann Abs in die sogenannten "Vier weisen Männer", einem Untersuchungsausschuss für die Aufklärung der Calvi-Affäre.

http://www.wiese-mau.de/geheimdienste/gladio.htm
Geheimdienste

http://www.ask1.org/fortopic1193.html
Ask1.org - Diskussion : Gladio - Die geheime Terrororganisation der NATO

Willi

Untertitel:Selbstgepräche
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.254
Um mal Dein Selbstgespräch zu stören:

willi schrieb:
Wer sind die Guten, wer sind die Bösen, oder sind alle sowohl Gut wie Bös?

Wer sind Deiner Meinung nach Alee. Irgendwie fehlt der Gegenspieler.
Ein Buch das ich gelesen habe suggeriert das der Gegenspieler zum Opus Dei eine Freimaurer Loge innerhalb des Vatikans ist. :roll:

willi schrieb:
Deshalb das hier zu den Rittern vom Heiligen Grab zu Jerusalem:
http://germany.indymedia.org/2004/05/83980.shtml

Wie stehen die denn zum Opus Dei?

willi schrieb:
Wen unterwandert was? Und warum?
Zudem ab wann ist z.B der Vatikan unterwandert? Reicht es schon an wichtigen Schaltstellen Opus Dei Männer hocken? Und schliesslich ein naher Opus Dei Mann als Papst gewählt wird?

Kann man beim Opus Dei von Unterwanderung sprechen??
Ist der jetzige Paps wirklich Opus Dei nah?

Schöner Lebenslauf den Du da skizziert hast ... :roll:
 

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
@ willi:

Erklärst du nochmal kurz den Zusammenhang zwischen diesem Ex-Nazi und dem Topic? Kann gerade nicht ganz folgen... :gruebel:

@ Malakim:

Malakim schrieb:
Ein Buch das ich gelesen habe suggeriert das der Gegenspieler zum Opus Dei eine Freimaurer Loge innerhalb des Vatikans ist.

Habe dazu gerade gestern erst bei meiner Erkältungsbegleitungslektüre (Charles v. Bokor - Wikelmass und Zirkel) was gelesen. Die FM war ja mehrfach von Päpsten verboten worden, wobei bei der ersten dieser Bullen recht umstritten ist, ob Clemens XII. überhaupt von ihr wusste oder sie nicht vielmehr auf dessen Neffen und De facto-Machthaber im Kirchenstaat Kardinal Neri Corsini zurückzuführen ist. Die Bulle blieb jedoch in weiten Teilen Europas unbeachtet und die FM entwickelte sich weiter. Da auch viele Adelige FM waren tat sich der Heilige Stuhl schwer damit, sie durchzusetzen.

Bald darauf folgte das Verbot der Jesuiten, die wiederum stark Anti-FMisch orientiert waren. Schon kurz darauf entwickelte sich die Theorie, dass die FM hinter dem Verbot gesteckt hätten, u.a. weil der portugiesische Machhaber, der Marques de Pombal FM war und die Auflösung des Ordens in Portugal zügig durchsetze, obwohl das Verbot in anderen europäischen Ländern, so etwa dem Preußen Friedrichs des Großen, ignoriert wurde. Alleine schon, dass dieser ebenso wie de Pombal FM war sollte die Theorie der FM-Verschwörung mit dem Ziel der Auslöschung der Jesuiten entkräften können.

Insofern würde ich darauf tippen, dass sich hier eher die Theorie als ein tatsächlicher Machtkampf fortgepflanzt hat, denn selbst die sturköpfigsten Katholiken werden inzwischen begriffen haben, dass die FM kein Teufelswerk ist. Andersherum bleibt der Vatikan natürlich - besonders dank der Bibliothek - interessant, aber so richtig sinnvoll wäre eine Unterwanderung trotzdem nicht, denke ich.
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
Malakim schrieb:
Wer sind Deiner Meinung nach Alee.

Meinte dies eher im philosophischen Sinne :oops:
Nicht weiss/schwarz, sondern sowohl wie auch... 8)

Irgendwie fehlt der Gegenspieler.

Also ich weiss nicht ob es im eigentlichen Sinne einen Gegenspieler gibt, vielleich dreht es sich hier um Macht/Geld, natürlich ist da wo viel Macht angehäuft wurde, eine andere Seite die kaum Macht hat, die Ohnmächtigen, also die Zechenbezahler? Ich könnte an dieser Stelle auch fragen: Ist das Volk nur manöveriermasse?


Wie stehen die denn zum Opus Dei?

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem,Sein Leitspruch lautet Deus lo vult, Gott will es (vgl. a. identisches Motto des Opus Dei).

Dann natürlich die Gesinnung, sehr konservativ, sehr rechts....
Sind natürlich nur Vermutungen, aber es scheint mir schlussendlich doch relativ offensichtlich zu sein. Vieleicht findet wer Beweise oder Gegenbeweise ich stochere nur mit meinem Gefühl in der Suppe herum..............


Ist der jetzige Paps wirklich Opus Dei nah?

Vermutlich definitiv ja. :wink:

Nachtrag:prominentester deutscher Förderer: Kardinal Ratzinger

In Deutschland hat Opus Dei etwa 600 Mitglieder, die wenigsten sind namentlich bekannt. Die Geheimniskrämerei gehört zu den Prinzipien des Ordens. Mitglieder geben oft nicht einmal zu, dass sie der Organisation angehören. Zu den bekannten Förderern gehören die Kardinäle von Köln und München, Joachim Meisner und Friedrich Wetter und der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger. Er ist auch Ehrendoktor der Opus-Universität im spanischen Pamplona.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4246548_REF4_NAV_BAB,00.html
Opus Dei: Mächtige Sekte oder Werk Gottes? | tagesschau.de

Aphorismus schrieb:
Erklärst du nochmal kurz den Zusammenhang zwischen diesem Ex-Nazi und dem Topic? Kann gerade nicht ganz folgen...

Eben weil das Gefühl aufkommen könnte bei mir, dass sich hier um dieselbe Gruppierung handelt.
Selten gelingt es, dass man einen Blick in die ehrenwerte Gesellschaft (damit meine ich nicht nur die Mafia) werfen kann, der Anlass war der Mord am Opus Dei Mann Roveraro.

Gruss Willi
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
:O_O:

„Die Anschuldigungen – Ketzerei, Geheimbündelei, Freimaurerei, Auflehnung gegen die herrschende Macht etc. – hatten im Rahmen der Verleumdungskampagne gegen das Werk also auch die Behörden sowie akademische Kreise erreicht. Besonders heikel war eine Anklage beim Sondergericht zur Bekämpfung der Freimaurerei. Dieses Gericht war am 10. September 1940 eingesetzt worden. Anfang Juli 1941 begann die nicht-öffentliche Untersuchung. Der Berichterstatter González Oliveros warf einer Gruppe von Personen unter der Leitung Escrivás vor, einer freimaurerischen Vereinigung mit gewissen Elementen jüdischer Sekten anzugehören. Der Vorsitzende, General Saliquet, ließ sich über den Lebenswandel der Mitglieder unterrichten. Als man ihm sagte, daß diese keusch lebten, wunderte er sich über diese Aussage und fragte nach. Man bestätigte ihm, daß die Keuschheit der Mitglieder des Werkes eine erwiesene Sache sei. Daraufhin erklärte der Präsident sichtlich erleichtert, man könne die Angelegenheit auf sich beruhen lassen, denn »warum sollte ein Freimaurer um seiner Ziele willen ein keusches Leben führen?« Er beschloß, die Anklage abzuweisen. Seinem Beschluß schlossen sich alle anderen Mitglieder des Gerichtes an.(5)

http://www.opusdei.ch/art.php?p=16297
Opus Dei - DOKUMENTE - Franco eingeheizt und Hitler für verrückt erklärt - Was der Gründer des Opus Dei wirklich sagte und meinte

8O Willi
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
:rofl: :rofl: :gruebel:

Die Zisterzienser (lat.: Ordo Cisterciensis, kurz: OCist; früher: Sacer Ordo Cisterciensis, kurz: SOC) sind ein christlicher monastischer Orden in der römisch-katholischen Kirche.

Mutterkloster und Namensgeber der Zisterzienser ist das 1098 von dem Benediktiner Robert von Molesme und zwanzig weiteren Mönchen der Abtei Molesme gegründete Kloster Cîteaux.

Unter Abt Bernhard von Clairvaux begann der eigentliche Aufstieg des Zisterzienserordens. Seine Lehren und Theorien, seine Vorgaben zum Klosterbau, vor allem aber sein unermüdlicher Einsatz prägten den Orden so sehr, dass die Zisterzienser manchmal auch als „Bernhardiner“ bezeichnet werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zisterzienser
Zisterzienser - Wikipedia

Mit Bernhard kam neues Leben in das Kloster. 1115 wurde Bernhard zum Vorsteher der Abtei von Clairvaux ernannt, die sich unter seiner Führung zur bedeutendsten Zisterzienserabtei entwickelte. Von hier aus gründete er weitere 68 Klöster, bei Bernhards Tod wurden schon 343 neue Gründungen gezählt. Ihm wird auch die Gründung des Templerordens zugeschrieben, dessen kirchliche Anerkennung er 1128 erwirkte.

http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Bernhard_von_Clairvaux.htm
Bernhard von Clairvaux - Ökumenisches Heiligenlexikon

„Radikal wie die Zisterzienser“

Eine „Task Force des Papstes“ wollen sie sein, die Mitglieder des Opus Dei, „radikal wie die Zisterzienser des 12. Jahrhunderts“. Und werden nicht müde zu betonen, wie tolerant sie gegenüber anderen Konfessionen und Religionen sind, wie sie sich vor Überheblichkeit hüten und versuchen, „einfach gut“ zu sein.
http://focus.msn.de/wissen/bildung/opus-dei_nid_29761.html
Opus Dei: Die Welt der asketischen Gottesknechte Bildung Wissen FOCUS Online in Kooperation mit MSN

37Dies war etwa die Id ee der bereits im M ittelalter entstehenden „Dritten Orden“ (Terziaren) und Bruderschaften,
die es ihren Angehörigen – Laien, die in der Welt leben – ermöglichen sollten, einige Aspekte der Ordensspiritualität
in der Welt zu leben und auf diese Weise die christliche Vollkommenheit zu suchen. Es handelt sich hier um eine
Anpassung einer bestimmten Ordensspiritualität an die Bedingungen der Existenz in der Welt, oft auch zu sozialen
und karitativen Zwecken.

Ich rede nie von Politik. Die Aufgabe der Christen auf der Erde sehe ich nicht darin, eine politisch-religiöse
Strömung zu bilden; das wäre eine Torheit, selbst wenn man sich dabei vom lobenswerten W unsch leiten liesse, alle
menschlichen Tätigkeiten mit dem Geist Christi zu durchdringen. Es ist das Herz des Menschen, ganz gleich, um
wen es sich handelt, in das man den Geist Christi hineintragen muss. Bemühen wir uns, jeden Christen so
anzusprechen, dass er es versteht, seinen Glauben durch Wort und Beispiel zu bezeugen, wo immer er ist; in der
konkreten Situation, die sich nicht allein aus seiner Stellung in Kirche und Gesellschaft, sondern auch aus den
wechselnden historischen Umständen ergibt.
Der Christ leb t mit vollem Recht in der Welt, da er Mensch ist. Wenn er zulässt, dass Christus in seinem Herzen
wohnt, dass C hristus darin herrscht, dann wird sein ganzes menschliches Tun von der erlösenden Wirksamkeit des
Herrn geprägt sein. Ob dann dieses Tun als hoch oder niedrig eingestuft wird, ist dabei unerheblich, denn was in
den Augen der Menschen als hoch gilt, kann vor Gott sehr niedrig sein, und was wir gering oder bescheiden nennen,
kann aus christlicher Sicht einen hohen Rang haben, den Rang von Heiligkeit und Dienst.“
http://www.usc.urbe.it/html/php/rhonheimer/texts/BejahungWelt.pdf#search="escriva zisterzienser"
BejahungWelt.pdf (application/pdf-Objekt)

So, und jetzt?

:gruebel: Willi
 

willi

Geheimer Meister
21. April 2003
260
@Liberaler:
Was willst Du uns denn nun damit eigentlich sagen?

Eigentlich nichts spezielles...aber es scheint leider so zu sein, als wäre ich hier am falschen Ort, zur falschen Zeit und mit einem Thema das offenbar nicht von Intresse ist. Vielleicht stöbert ja mal jemand darin und kann einen Nutzen daraus ziehen und falls nicht weiss ich wenigstens wo ich die Links gelagert habe ...nämlich auf Weltverschwörung.de 8)

Zum Abschluss halt noch dies:

Es geht um Gladio und die Verbindungen zum Vatikan d.h. in diesem Fall halt wieder die 3 offiziellen Ritterorden des Vatikans natürlich spielt auch die Mafia mit.. Natülich ist der Vatikan an den wichtigen Punkten mit Opus Dei Männern besetzt.

Gladio (vom lateinischen gladius für Schwert) oder auch Stay-Behind-Organisation war der Name einer Geheimorganisation von NATO, CIA und des britischen MI6 während des Kalten Kriegs. Sie existierte von etwa 1950 bis mindestens 1990 und erstreckte sich über das damalige Westeuropa, Griechenland und die Türkei. Im Zuge der Aufdeckung von Gladio wurde 1990 bekannt, dass Teile der Organisation unter Mitwirkung von staatlichen Organen systematisch und zielgerichtet an gravierenden Terrorakten in mehreren europäischen Ländern beteiligt waren.
Die Mitglieder von Gladio rekrutierten sich unter anderem aus militärischen Spezialeinheiten, Geheimdienstkreisen und Rechtsextremisten, letztere teilweise mit kriminellem, in der Bundesrepublik Deutschland auch nationalsozialistischem Hintergrund.
Der italienische Ministerpräsident Giulio Andreotti gab unter dem Druck der nachfolgenden parlamentarischen Untersuchung an, dass Gladio auch in zahlreichen anderen europäischen Ländern existierte, was einen europaweiten politischen Skandal auslöste.
Eine Verbindung von Gladio-Mitgliedern zum Bombenanschlag auf das Münchener Oktoberfest 1980 ist nicht bewiesen, wird aber nach neueren Forschungsergebnissen durch die damaligen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zumindest nahegelegt (Quellen: Ganser, S. 13[4] und Lieberer[5]).
Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren. Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten das italienische Volk dazu bringen, den Staat um grössere Sicherheit zu bitten. Diese politische Logik liegt all den Massakern und Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich ja nicht selber verurteilen kann.

(Vincenzo Vinciguerra, 1990 wegen Mordes an drei Carabinieri verurteilter Rechtsextremist und Gladio-Mitglied)[2]
Terror eignet sich mehr als irgendeine andere militärische Strategie dazu, die Bevölkerung zu manipulieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
Gladio - Wikipedia

Die Strategie der Spannung (nachrichtendienstlicher bzw. politischer Begriff, vom ital. strategia della tensione) ist ein Oberbegriff für einen Komplex aus zielgerichteten, verdeckten Maßnahmen zur psychologischen, gesellschaftlichen oder politischen Destabilisierung oder Verunsicherung einer Bevölkerungsgruppe, einer Region oder eines Staates.
Das hervorstechende Merkmal einer Strategie der Spannung ist die Schaffung eines Klimas der Verunsicherung und Angst in der Zielbevölkerung. Die Wahrnehmung der Schuld an absichtlich inszenierten Verbrechen wird durch geheimdienstliche oder konspirative Methoden wie Desinformation, Streuung entsprechender Gerüchte und Fälschung von Beweisen auf eine bestimmte politische oder ethnische Gruppe gelenkt. Deren Diskreditierung bzw. politische und moralische Schwächung stellt üblicherweise eines der Hauptziele der Strategie dar. Ein weiteres Ziel ist die Induzierung des Wunsches nach einer "starken Hand" bzw. die Stärkung der Toleranz für repressive Maßnahmen des Staates (Einschränkung von Bürgerrechten, verstärkte Überwachung, Anti-Terror-Maßnahmen) in der Bevölkerung bis hin zur Ausrufung des Ausnahmezustands, um die vermeintlich gefährdete Sicherheit wiederherzustellen.
Italien - zahlreiche Terroranschläge der 70er und 80er Jahre wurden von rechtsgerichteten geheimdienstnahen Kräften begangen und von offizieller Seite der extremen Linken zugerechnet. Das angestrebte und auch teilweise erreichte Ziel war die Diskreditierung der gesamten politischen Linken, speziell der Kommunistischen Partei Italiens (siehe auch Gladio, Demagnetize, Rote Brigaden, Propaganda Due).
Deutschland - 1975 fanden in den Städten Hamburg (13. September 1975), Nürnberg (6. Oktober 1975), Köln (12. November 1975) und Bremen (Dezember 1975) Bombenanschläge auf die Hauptbahnhöfe statt, deren Urheberschaft nie geklärt wurde. Die RAF und die Revolutionären Zellen distanzierten sich ausdrücklich in offenen Briefen[1] von den Anschlägen. Völlig entgegen der normalen Vorgehensweise wurden zumindest in den Fällen Hamburg und Bremen keine staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren eingeleitet
http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie_der_Spannung
Strategie der Spannung - Wikipedia

Was hat das mit dem Vatikan zu tun? Siehe die 3 Ritterorden Mitglieder.
Offenbar erledigte die Mafia die Drecksarbeit.

Man darf nie vergessen: Die Kirche hat 2000 Jahre überlebt und hat sich jeweils der herrschenden Politik angepasst und ihre Stellung verteidigt.

Hat das alles mit dem aktuellen Weltgeschehen zu tun???
:why?: Willi
 

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