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Bin Laden, ein Beinahe-Opfer der Taliban?!

luisz

Geheimer Meister
29. April 2004
370
das ist aber schon länger bekannt das es solche verhandlungen gegeben haben soll

/edit
ehm ueber eine gezielte tötung wusst ich auch nix, aber das es verhandlungen mit denenn ueber eine mögl auslieferung etc gab, ist bekannt, frag mich jetzt bitte nicht woher is schon lange her ;)
 

JimmyBond

Einsamer Schütze
7. Mai 2003
1.593
wen soll das denn wundern?

z.b. ist bekannt, dass u.a. die us-regierung - mittels afghanischer drogenbosse - jagd auf terroristen macht. gleichzeitig versuchen die amis plaene auszutuefteln, wie sie am effizientesten diese drogenbosse kalt machen koennen.

es ist ein dreiecksspiel sozusagen. 3 faktoren:

a) die amis (also sagen wir mal alles was mit anti-terror und anti-drogen zu tun hat)
b) die drogenbosse (diese ganzen drogenkartelle, die bessere finanzen und bewaffnung vorzuweisen haben, als die amis und co.)
c) die taliban (al quaida und andere internationale terror-netzwerke)

jeder von den dreien kaempft mit und bekaempft seine feinde um die eigenen interessen zu schuetzen.

somit kommt man zu dem punkt, dass es keine gewinner geben kann, solange 2 von 3 nicht aufgeben. doch wer aufgibt, verliert alles..

hoffe das haben alle verstanden
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
luisz schrieb:
das ist aber schon länger bekannt das es solche verhandlungen gegeben haben soll

/edit
ehm ueber eine gezielte tötung wusst ich auch nix, aber das es verhandlungen mit denenn ueber eine mögl auslieferung etc gab, ist bekannt, frag mich jetzt bitte nicht woher is schon lange her ;)

Pikante Einzelheit der Verhandlungen - 1998 ist die US-Regierung in die Kritik geraten, da sie das Regime in Afghanistan 'unterstützt' hat.

Dazu:
"Nicht nur die aktuelle wirtschaftliche Lage, sondern auch der fortschreitende Verlust an politischer und finanzieller Unterstützung bedrohen den Bestand des Taliban-Regimes. So hat Saudi-Arabien (ein wichtiger Geldgeber und neben Pakistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten einer der drei Staaten, die das Taliban-Regime anerkannt hatten) im September 1998 den afganischen Geschäftsträger des Landes verwiesen und die eigenen Diplomaten aus Kabul abgeogen. Dieser Schritt steht eindeutig im Zusammenhang mit der Abkehr der US-Regierung, die wegen ihrer Unterstützung für ein Regime, dem schwere Verletzungen der Menschenrechte, vor allem der Rechte der Frauen, vorgeworfen werden, innenpolitisch in die Kritik geraten ist. Beleg für das geostrategische Interesse der USA an der Region war unter anderem das Projekt einer Erdgaspipeline von Turkmenistan durch Afghanistan nach Pakistan und zum Indischen Ozean."
Quelle: Fischer Weltalmanach 2000, 53 unten


JimmyBond schrieb:
somit kommt man zu dem punkt, dass es keine gewinner geben kann, solange 2 von 3 nicht aufgeben. doch wer aufgibt, verliert alles..
Berechnende Tuchfühlung sind solche Verhandlungen freilich auch. Warum schließt du, dass es keinen Gewinner geben kann. Ist es so ein ausgeglichenes "Spiel"/hält die Politik das "Spiel" am Leben?
 

bstaron

Vorsteher und Richter
5. August 2003
760
Der Spiegel ist doch einfach ein D....blatt. Es ist seit langem bekannt das es 1998 fast zu einer Auslieferung Bin Ladens an die Saudis gekommen wäre (Guardian, 5.11.2001, Taliban agreed Bin Laden handover in 1998).

Wen aktuelle Entwicklungen interessieren, der sollte lieber mal nach "Able Danger" suchen.
http://www.madcowprod.com/08172005.html
http://www.madcowprod.com/08122005.html

Das FBI hat gelogen, der Spiegel hats gefressen und Leute mit anderen Theorien und Informationen als Verschwörungsphantasten abgetan.
 

JimmyBond

Einsamer Schütze
7. Mai 2003
1.593
streicher schrieb:
Berechnende Tuchfühlung sind solche Verhandlungen freilich auch. Warum schließt du, dass es keinen Gewinner geben kann. Ist es so ein ausgeglichenes "Spiel"

niemand moechte gerne ein verlierer sein. doch hier steht viel mehr auf dem spiel. wer hier verliert, der verliert seine freiheit. man wird als schwaechling gebrandmarkt und alle - nicht nur die feinde, sondern auch die verbuendeten - werden sich beim reichlich bedienen.

sollte unsere regierung kapitulieren, ist sie nicht mehr im stande die buerger ihres landes vor jeglichen gefahren zu beschuetzen.

ist es ein ausgeglichenes spiel, fragst du: ich sage nein. denn auf konventionelle weise haben wir keine chance gegen diese maechte. was nuetzen einem 10 schlaeger, wenn der einzige gegner unsichtbar, flink und sehr leise ist. und auf unkonventionelle haben wir weder die noetige finzanzierung, erfahrung, noch genug maenner und frauen, welche dauerhaft dem psychischen und physischen druck stand halten koennen. und jedesmal wenn wir versuchen uns gegen unsere feinde zur wehr zu setzen, kommen irgendwelche 08/15 menschenrechtler******* und glauben sie wuerden alles besser wissen...jaja...

streicher schrieb:
hält die Politik das "Spiel" am Leben?

...jupp... (egal, ob die schlipstraeger in unseren hauptstaedten das wollen oder nicht, sie tuns einfach)
 

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