Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Absolutheitsanspruch Christentum ...

nutella_man

Geselle
12. Dezember 2003
7
Was ist mit den anderen Religionen?

Ist es nicht vermessen, wenn das Christentum behauptet, der einzigste Weg zu sein?
Alle Religionen weisen auf verschiedene Möglichkeiten hin, wie der Mensch zu Gott kommen kann.Das wahre Christentum ist im Grunde keine Religion. So ist die Formulierung " andere Religionen " an und für sich falsch. Das Wort Religion kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie " Rückverbinden " . Religion ist der Versuch eine Rückverbindung zu Gott zu erlangen. Dieser Versuch ist so alt wie die Menschheit selbst, aber er gelingt nicht, seit dem der Mensch die Gemeinschaft mit Gott im Paradies verloren hat. Alle Vorstellungen und gut gemeinten Aktivitäten können niemals hinreichen um die verlorene Gemeinschaft mit Gott zurückzugewinnen. Weil es daher keine Möglichkeit gibt, daß der Mensch zu Gott kommt, so ist Gott zu uns gekommen, in seinem Sohn, dem Herrn Jesus Christus. Er ist die Verbindung die wir benötigen. Jeder Selbsterlösungsversuch ist zum Scheitern verurteilt. Der Herr Jesus sagt selbst: ,, Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich." (Johannes 14,6)
Gottes Sohn, Jesus Christus, stellt die einzigste Möglichkeit dieser
Rückverbindung dar. Es gibt keinen anderen Weg. Deshalb bezeugen Christen den Absolutheitsanspruch Jesu. In Bezug auf Jesus Christus kann es keine Toleranz geben. Jeder Pluralismus hüllt den einzigsten Erlösungsweg in Nebel. Wer mit Heilsangeboten aus Fernost sympatisiert, gerät in einen Strudel verführerischer Mächte. Wer alle Religionen vereinen will, hat nicht begriffen, daß Christentum - wie es die Bibel lehrt - und Religion, totale Gegensätze sind.
Petrus sagte einst in Jerusalem:,,Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter den Himmeln ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen." ( Apostelgeschichte 4,12)

Glück schwebt nicht einfach im luftleeren Raum

Es hat mit ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten zu tun, die wir nutzen können oder auch nicht. Vorher müssen wir sie natürlich kennen.

Diese geistlichen Gesetze für Glück wirken nämlich auch dann, wenn wir sie nicht beachten. Handeln wir in Übereinstimmung mit ihnen, haben wir Nutzen davon; wenn nicht, rennen wir gegen unnötige Widerstände an. Hast du schon mal den Eindruck gehabt, alles geht total zäh, alles ist gegen dich? Dann weißt du, wovon die Rede ist. Manche Ereignisse in unserem Leben können wir überhaupt erst verstehen, wenn wir die Gesetzmäßigkeiten dahinter begreifen

Jeder kann die geistlichen Prinzipien des Glücks testen.

Sie sind nicht kompliziert. Wichtig ist nur, daß wir die Zusammen hänge erkennen. Denn diese Gesetzmäßigkeiten wirken, weil dahinter eine Realität steht. Sie erhalten ihre Kraft und Wirksamkeit aus der unsichtbaren Dimension Gottes.

Die wichtigsten dieser Prinzipien sind folgende:

1. Das Prinzip von Saat und Ernte

"Was der Mensch sät das wird er ernten. " Jeder Mensch erntet was er sät. Dieses Gesetz wirkt auf lange Sicht immer (auch über den Tod hinaus). Wer Gutes sät (z. B. gute Worte, Liebe, Geduld Freundlichkeit, Hilfeleistung), erntet Gutes. Wer Schlechtes sät (z.B. böse Worte, Haß, Lüge, Gewalt), erntet Schlechtes. Es ist wie eine Kettenreaktion. Deine Worte und Handlungen kehren zu dir zurück. Oft sieht es so aus, als würden Ungerechtigkeit und Gewalt belohnt, aber das scheint nur so. Es gibt eine göttliche Gerechtigkeit, die über dieses Leben hinausreicht.

2. Das Prinzip der Vergebung

Vergib, und du setzt frei; vergib nicht und du bindest. Vergebung schafft Freiheit für dich und andere, Unversöhnlichkeit blockiert dein Leben und das anderer. Vergeben ist schwer, besonders bei schmerzhaften Erinnerungen, die uns oft wie in einem Gefängnis aus negativen Gefühlen, Haß und Bitterkeit gefangenhalten. Wenn du diese Erinnerungen nie "losläßt", zerstören sie dein Leben. Sie machen dich zu einem verbitterten Menschen mit Auswirkungen bis in den körperlichen Bereich (Magengeschwüre, Arthritis, Herzschmerzen usw.). Erst wenn du vergibst, kann Heilung in der Sache und auch in dir selbst geschehen.

Vertraue auf die übergeordnete göttliche Gerechtigkeit und vergib. Im Vaterunser heißt es: "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldigern vergeben." Mit anderen Worten: Wenn wir nicht vergeben, bringen wir uns um Gottes Vergebung. Das ist viel folgenschwerer.

3. Das Prinzip des ersten Schritte

Sei bereit, den ersten Schritt zu tun! Jeder Mensch erlebt nicht nur Unrecht, sondern tut es auch! Jeder tut Dinge, die nicht in Ordnung sind und die andere schädigen. Jeder braucht daher auch Vergebung. Solange wir mit jemandem in Spannung oder Feinschaft leben, wirken von diesem negative Kräfte in unser Leben hinein. Das Beste, was wir daher tun können, ist, hinzugehen und um Entschuldigung zu bitten. Manchmal hilft schon ein Brief. Das erfordert Ehrlichkeit vor dir selbst, denn du gibst die eigene Schuld zu. Auch wenn der andere dann nicht sofort vergibt, ist die Kraft des Negativen in deinem Leben gebrochen. Die Befreiung ist oft schlagartig spürbar (z. B. an einer inneren Freude)

4. Das Prinzip der positiven Lebenseinstellung

Denke, rede, "träume" positiv. Negative Gedanken und Worte sind wie Gift, sie vergiften dich und andere. Denke positiv auch in bezug auf dich selbst. Gott tut das auch! In seinen Augen bist du absolut wertvoll - ganz gleich, wie es dir gerade geht und wie du dir selbst vorkommst. Er liebt dich! Und zwar nicht nur, wenn du irgend etwas leistest, sondern grundsätzlich und immer - weil er dich geschaffen hat. Seine Liebe ist bedingungslos, du mußt sie dir nicht verdienen. Er hat dich mit Gaben und Talenten geschaffen, die du entwickeln kannst. Gott traut dir viel mehr zu als du dir
selbst. Bitte Gott um seine Ideen für dein Leben und laß dich von seinen Gedanken und Zielen erfüllen!

5. Das Prinzip des Glaubens

Rechne mit Antworten auf Gebet Es sind schon die unmöglichsten Dinge passiert! Bring deine Schwierigkeiten vor Gott. Unzählige Menschen haben schon Antworten auf Gebet erlebt. Soviel Zufälle gibt es gar nicht! Nach Gebet ändern sich Dinge, Umstände, Situationen oft ganz auffällig und konkret. Logischerweise kann so etwas nur geschehen, wenn auch jemand da ist, der Gebete beantwortet. Auch wenn du bisher noch nicht an Gott glaubst, probiere es. Beten ist einfach Reden mit Gott, ganz normal. Du hast nichts zu verlieren und kannst nur gewinnen. Die Bibel stellt uns Gott als einen guten Gott vor, der uns helfen will. Aber nur wenn du auch konkret bittest, kannst du erwarten, daß etwas geschieht. Rechne mit Gott: er kann alles ändern. auch "unlösbare" Fälle.

6. Das Prinzip der Großzügigkeit

"Gib, dann wird dir gegeben." Gib von deinem Überfluß, sei großzügig. Es gibt genug Menschen, die für Hilfe, ein Geschenk, eine Aufmerksamkeit usw. dankbar sind. Gott hat in der Bibel verheißen, daß er uns zurückgeben wird, wenn wir großzügig sind: "Wer viel gibt, wird auch viel ernten; wer wenig gibt, wird auch wenig ernten." Daß Geben Freude macht, erlebst du bei jedem Schenken. Es macht nicht nur den anderen glücklich, sondern auch dich selbst. Sei auch gastfrei.

7. Das Prinzip der Freundschaft mit Gott

Öffne dein Leben für Gott,, laß ihn dein Freund werden. Dies ist das wichtigste Prinzip. Alles andere ist gut und hilfreich, aber nicht das Entscheidende. Du kannst dich total nach göttlichen Prinzipien richten und doch Gott nicht in deinem Leben haben. Aber Glück ist nur dann wirklich dauerhaft, wenn dein Leben mit Gott verbunden ist. Nur wenn du zu Gott gehörst reicht dein Glück auch über den Tod hinaus.

Möglicherweise glaubst du gar nicht an Gott. Du fragst dich, ob man überhaupt sicher wissen kann, daß er existiert. Doch für die Existenz Gottes gibt es konkrete Hinweise. Einen sehr deutlichen liefern die biblischen Prophetien. In der Bibel finden sich Tausende von Vorhersagen, die bisher immer korrekt eingetroffen sind (d.h. Ohne Fehler, seit 3500 Jahren!). Manche erfüllen sich sogar vor unseren Augen (siehe unsere Kurzinformation "Entscheidet die Bibel unsere Zukunft?"). So etwas ist menschlicherseits völlig unmöglich und geht auch weit über jeden Zufall hinaus. Allein diese Tatsache ist im Grunde ein zwingender Beweis, daß die Bibel ein übernatürliches Buch ist. Gott beglaubigt sie damit indirekt als sein "Wort".

Wieso aber kann man entweder "zu Gott gehören" oder nicht?

Dazu mußt du wissen, wie die Bibel die Situation des Menschen beschreibt: Von Natur aus sind wir alle von Gott getrennt (darum merken wir auch gewöhnlich nichts von ihm). Was uns von ihm trennt, sind unsere "Fehlentscheidungen" Unrecht, das wir mit Worten, Haltungen oder Taten begehen. Dieses Unrecht können wir selbst nie wieder ungeschehen machen. Wenn wir z.B. gelogen haben und dann 10 mal die Wahrheit sagen, haben wir trotzdem gelogen. Gottes Maßstabe sind absolut. Ehe nicht unsere Schuld beseitigt ist, bleiben wir von Gott getrennt auch nach dem Tod!

Gott möchte uns davor bewahren, denn dann wären

wir von allem Guten getrennt. Da er uns liebt, schuf er einen Weg, um diese Trennung aufzuheben. Dieser Weg führt über Jesus. Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam freiwillig in diese Welt, um für unsere Schuld am Kreuz zu sterben. Jesus sagte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich." Nur durch ihn können wir überhaupt Vergebung haben, ohne daß Gott seine Gerechtigkeit brechen muß. Niemand aber hat Vergebung einfach "automatisch": Wir müssen das Angebot Gottes auch annehmen. Das geschieht in einer persönlichen Lebensentscheidung, die jeder für sich treffen muß. Diese Entscheidung ist die wichtigste in unserem Leben!

Wir bringen damit drei Dinge zum Ausdruck: 1. daß wir Vergebung brauchen, 2. daß wir zu Gott gehören wollen, und 3. daß wir bereit sind auch nach seinen Prinzipien zu leben. Mit dieser Entscheidung treten wir auf die Seite Gottes!

Wie aber geht das praktisch vor sich?

Es ist ganz einfach: Nenne vor Gott die Dinge, die du als Schuld in deinem Leben erkennst. Bitte ihn konkret dafür um Vergebung. Lade dann Jesus in dein Leben ein und stelle es bewußt unter seine gute Herrschaft, seinen Schutz und seine Führung. Beginne von nun an, dein Leben nach Gottes Prinzipien auszurichten. Sei auch bereit, dich zu Jesus zu bekennen.

Gott reagiert auf jede echte "Umkehr" (so nennt es die Bibel). Er wird etwas Neues in deinem Leben beginnen (Johannesevangelium 3, 3-7). Dabei wird sich auch dein Denken und deine Lebenssicht radikal ändern. Über kurz oder lang wirst du zur Gewißheit kommen, daß Gott existiert und du zu ihm gehörst. Die Freude dieser Gewißheit ist etwas so Phantastisches, daß daneben alles andere verblaßt. Erst wenn du sie erlebst, weißt du, was "Glück" wirklich ist.

Es ist das Glück. das auch über dieses Leben hinausreicht

Möchtest du es haben?

Es ist überhaupt nicht schwer zu bekommen!

WIE KANNST DU WISSEN, OB DIES ALLES STIMMT?

Prüfe Gottes Prinzipien, probier sie aus. Informiere dich weiter. Richte Fragen an Gott und achte darauf, was in deinem Leben passiert. Lies in seinem Buch, der Bibel - am besten zunächst eines der vier Evangelien. Gott macht sich denen, die ihn suchen, erkennbar. Das haben schon Millionen erlebt.

Dieser Text stammt nicht von einer Sekte, sondern von Christen, die Gott persönlich erfahren haben. Sie haben erlebt, daß es bei der Sache mit Gott nicht auf theoretisches Wissen oder Formalitäten ankommt, sondern auf eine lebendige persönliche Beziehung, die durch Jesus möglich ist. Zu dieser sinngebenden Beziehung, von der unsere gesamte Zukunft abhängt, laden sie ein.

http://www.derwegzumleben.de
http://people.freenet.de/magnusfe
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
nutella_man schrieb:
Manche Ereignisse in unserem Leben können wir überhaupt erst verstehen, wenn wir die Gesetzmäßigkeiten dahinter begreifen
Genau.

Alles läßt sich erklären.

Auch der Glaube an Gott.
 

polylux

Geheimer Meister
7. Januar 2005
308
Ich bin zwar Atheist, aber ein Nichtglaube ist ja auch ein Glaube. ;)

Wenn ich eine Religion wählen müsste, würde ich mich für den Buddhismus entscheiden, da es meines Wissens nach die einzige Glaubensgemeinschaft ist, die kein personifiziertes Wesen benötigt.

Der Buddhismus geht ja von dem Universum an sich aus und benötigt daher keinen Gott, Allah oder sonst wen.

Und der Frage was man erklären könne:
Da muss ich euch zustimmen. :)
Erklären kann man alles.

Gruss . Polylux
 

antimarionette

Geheimer Meister
19. Mai 2002
275
polylux schrieb:
Wenn ich eine Religion wählen müsste, würde ich mich für den Buddhismus entscheiden, da es meines Wissens nach die einzige Glaubensgemeinschaft ist, die kein personifiziertes Wesen benötigt.
Der Buddhismus sieht sich nicht als Religion!
BTW, bist Du Ahteist oder Agnostiker?
 

Benkei

Geheimer Meister
10. September 2004
447
Absolutheitsanspruch des Unabsoluten

Ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber irgendwie hinterlässt dieser Post bei mir den Missionierungsbeigeschmack :roll:

nutella_man schrieb:
Was ist mit den anderen Religionen?
Was soll mit den anderen Religionen sein?
Es gab sie vor dem Christentum, während des Bestandes des Christentums und es wird sie aller Voraussicht nach auch nach dem Ende des Christentums geben.

Ist es nicht vermessen, wenn das Christentum behauptet, der einzigste Weg zu sein?
Absolutheitsansprüche sind m. E. immer vermessen. Diese in Bezug auf Glauben zu propagieren ist der blanke Wahnsinn. Ein Beispiel:
Drei Wanderer stehen vor einem steilen Berg der ihnen den Weg versperrt. Der eine will den Berg links umgehen, der andere rechts, also fangen sie an zu diskutieren. Da sagt der dritte einfach: "Ich glaube der Weg über den Berg herüber ist der richtige Weg. Da ich dies glaube müssen eure Wege falsch sein und in die Irre führen, wenn nicht schlimmeres. Nur mein Weg kann deshalb der richtige sein!"
Ah ja! Wer wird wohl dem dritten folgen?
Wie heisst es so schön bei R. A. Wilson, "Nur der Wahnsinnige ist sich absolut sicher".

Alle Religionen weisen auf verschiedene Möglichkeiten hin, wie der Mensch zu Gott kommen kann.
Nein, tun sie nicht.
Wie polylux bereits sagte gibt es Religionen wie den Buddhismus, die keine personifizierte höchste und absolute Wahrheit benötigen und damit folglich auch nicht zu dieser kommen müssen.
Es stimmt zwar dass alle Religionen ein Ziel kennen, aber für die, die es noch nicht erreicht haben kann es sich durchaus verschieden darstellen und es muss auf keinen Fall mit dem Begriff "Gott" betitelt werden.

Das wahre Christentum ist im Grunde keine Religion.
Der Begriff "wahres Christentum" impliziert die Existenz eines "unwahren-" oder "falschen Christentums" und stellt damit wieder einen Absolutheitsanspruch, diesmal zugunsten einer Sekte (i. S. v. Entfernung von der Hauptkirche, wertneutral), auf. Alles überflüssig. Es gibt kein "wahres Christentum", ebensowenig wie ein "unwahres Christentum". Es gibt nur "das Christentum", wobei dessen verschiedene Ausprägungen für die verschiedenen Menschen mal geeignet sein können und mal weniger geeignet.

So ist die Formulierung " andere Religionen " an und für sich falsch. Das Wort Religion kommt aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie " Rückverbinden " . Religion ist der Versuch eine Rückverbindung zu Gott zu erlangen. Dieser Versuch ist so alt wie die Menschheit selbst, aber er gelingt nicht, seit dem der Mensch die Gemeinschaft mit Gott im Paradies verloren hat.
Das diese "Rückbesinnung" nicht zwangsläufig in Bezug auf (einen) Gott geschehen muss habe ich ja schon dargestellt. Das dieser Versuch so alt ist wie die Menschheit selbst stelle ich in Frage, da die frühen Menschen wohl im täglichen Kampf ums Überleben kaum Zeit hatten sich auf irgendetwas, für das sie noch gar keinen Ausdruck hatten, zurückzubesinnen. Aber das ist nur meine, von der "teuflischen" Evolutionstheorie beeinflusste Meinung :twisted:

Alle Vorstellungen und gut gemeinten Aktivitäten können niemals hinreichen um die verlorene Gemeinschaft mit Gott zurückzugewinnen. Weil es daher keine Möglichkeit gibt, daß der Mensch zu Gott kommt, so ist Gott zu uns gekommen, in seinem Sohn, dem Herrn Jesus Christus. Er ist die Verbindung die wir benötigen. Jeder Selbsterlösungsversuch ist zum Scheitern verurteilt. Der Herr Jesus sagt selbst: ,, Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich." (Johannes 14,6)
Wenn ich mir die Lebensgeschichten der Propheten des Alten Testaments (also vor Jesus), Siddharta Gautamas, Lao-Tses, Rumis, Gandhis oder anderer nichtchristlicher Meister ansehe, dann würde ich doch sagen, dass diese ihr jeweiliges "Ziel" erreicht haben ohne den "Weg Jesus" zu betreten. Die Atheisten unter ihnen erlangten dabei das, was ich als die "Selbsterlösung" bezeichnen würde, während die Theisten letztlich wohl "zum Vater" gelangt sind.

Gottes Sohn, Jesus Christus, stellt die einzigste Möglichkeit dieser
Rückverbindung dar. Es gibt keinen anderen Weg. Deshalb bezeugen Christen den Absolutheitsanspruch Jesu.
Es heisst: "Viele/alle Wege führen nach Rom", und Meister Mumon sagt: "Tausende von Strassen gibt es".
Ich denke nicht dass alle Christen den genannten Absolutheitsanspruch mittragen. Ich glaube es gibt eine nicht unbeträchtliche Zahl die akzeptiert, dass auch andere Wege zum Heil führen.

In Bezug auf Jesus Christus kann es keine Toleranz geben. Jeder Pluralismus hüllt den einzigsten Erlösungsweg in Nebel. Wer mit Heilsangeboten aus Fernost sympatisiert, gerät in einen Strudel verführerischer Mächte. Wer alle Religionen vereinen will, hat nicht begriffen, daß Christentum - wie es die Bibel lehrt - und Religion, totale Gegensätze sind.
Wozu sollte man alle Religionen vereinen wollen?
Es ist absolut ausreichend sie alle als verschiedene Möglichkeiten der Heilssuche anzusehen, die jeweils für die verschiedenen Menschen von unterschiedlicher Eignung genutzt werden können. Dabei sollte man keine als besser oder schlechter ansehen, sondern sie höchstens nach der Geeignetheit für einen selbst beurteilen. Das ist dann Toleranz.

Petrus sagte einst in Jerusalem:,,Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter den Himmeln ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen." ( Apostelgeschichte 4,12)
Das ist Petrus´ Wissensstand, damit aber nicht zwangsläufig einzig richtig. Der buddhistische Heilige Shinran Shônen schrieb beispielsweise in Anspielung auf die Drei Sutren des Reinen Landes in seinem "Tannisho": "Das Nembutsu [der Name des Buddha Amida ("Namo-Amida-Buddha")] ist der eine Weg ohne Hindernis. Wer es gläubig verrichtet (rezitiert), vor dem verneigen sich nämlich in Verehrung die Engel des Himmels und der Erde, die Teufel schaden ihm nicht und die Andersgläubigen hindern ihn nicht. Er wird von keiner Sünde und keiner Vergeltung seiner Taten berührt. Nicht einmal das Gute erreicht ihn mehr. Daher ist das Nembutsu der eine Weg ohne Hindernis."
Ein weiterer Name also, der Errettung verspricht.

Glück schwebt nicht einfach im luftleeren Raum
Es hat mit ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten zu tun, die wir nutzen können oder auch nicht. Vorher müssen wir sie natürlich kennen.
Diese geistlichen Gesetze für Glück wirken nämlich auch dann, wenn wir sie nicht beachten. Handeln wir in Übereinstimmung mit ihnen, haben wir Nutzen davon; wenn nicht, rennen wir gegen unnötige Widerstände an. Hast du schon mal den Eindruck gehabt, alles geht total zäh, alles ist gegen dich? Dann weißt du, wovon die Rede ist. Manche Ereignisse in unserem Leben können wir überhaupt erst verstehen, wenn wir die Gesetzmäßigkeiten dahinter begreifen
Alles was gerade passiert hat Ursachen in der Vergangenheit.
Alles was gerade passiert hat Wirkung auf die Zukunft.


Jeder kann die geistlichen Prinzipien des Glücks testen.

Sie sind nicht kompliziert. Wichtig ist nur, daß wir die Zusammen hänge erkennen. Denn diese Gesetzmäßigkeiten wirken, weil dahinter eine Realität steht. Sie erhalten ihre Kraft und Wirksamkeit aus der unsichtbaren Dimension Gottes.

Die wichtigsten dieser Prinzipien sind folgende:

1. Das Prinzip von Saat und Ernte[...]
2. Das Prinzip der Vergebung[...]
3. Das Prinzip des ersten Schritte[...]
4. Das Prinzip der positiven Lebenseinstellung[...]
5. Das Prinzip des Glaubens[...]
6. Das Prinzip der Großzügigkeit[...]
7. Das Prinzip der Freundschaft mit Gott[...]
Diese Prizipien sind so oder in ähnlicher Form ebenfalls in den Fünf Sîlas und den Sechs Paramitas des Buddhismus oder in den Fünf Säulen des Islam enthalten (Punkt 7 spielt für religiöse Atheisten natürlich keine große Rolle :wink: ). Ich sehe sie damit als Teil der Grundlagen jedes religiösen Weges an. Um sie zu praktizieren muss man aber kein Christ sein.

Möglicherweise glaubst du gar nicht an Gott.
Für mich ist Gott keinesfalls der weissbärtige alte Mann auf Wolke sieben der ab und an mal in Erscheinung tritt, wen Homer Simson mit ihm spricht. Ich sehe "das Göttliche" als jenseits der Personifizierung an. Glaube ich damit an Gott oder nicht?
Diese Frage stellt sich für mich überhaupt nicht.

Wieso aber kann man entweder "zu Gott gehören" oder nicht?[...]
Weil die eigene Sicht durch die "Schwarz-Weiss-Brille" vernebelt ist und man damit die Welt von "Gläubigen und Ungläubigen", "Guten und Bösen", "Freunden und Feinden", "ich und den anderen" betreten hat.
Wer diese Brille in die Tonne tritt, dem offenbaren sich plötzlich ganz andere Dinge,
- Grau...
- Farbenfülle...
- Transparenz.
Da gibt es dann einfach nur noch Menschen. Ohne Wertung.

In diesem Sinne ein erholsames Wochenende,
Gasshô.
 

WolArn

Geheimer Sekretär
17. September 2005
613
Der Begriff "wahres Christentum" impliziert die Existenz eines "unwahren-" oder "falschen Christentums" und stellt damit wieder einen Absolutheitsanspruch, diesmal zugunsten einer Sekte (i. S. v. Entfernung von der Hauptkirche, wertneutral), auf. Alles überflüssig. Es gibt kein "wahres Christentum", ebensowenig wie ein "unwahres Christentum". Es gibt nur "das Christentum", wobei dessen verschiedene Ausprägungen für die verschiedenen Menschen mal geeignet sein können und mal weniger geeignet.
"Wahres Christentum" bedeutet für mich, daß wenn man Gott so erfahren will, wie es oben beschrieben ist, man erst einmal jede Kirche und jede Sekte und überhaupt jede "Vorstellung" und jedes "Bild", wie eine Krücke beiseite legen muß. Und weil auch ich Gott so erfahren habe, ist es mir auch egal, daß dieser Weg jetzt wieder nur als ein "Absolutheitsanspruch" gesehen wird. Wenn ich aber Gott nicht erfahren hätte, würde ich es allerdings auch so sehen (und weiterhin auf irgendwelchen Irrwegen herumlaufen)
Es gibt sehr viele Leute die sich als "Christ" bezeichnen, die es in meinen Augen aber gar nicht sind.
 

polylux

Geheimer Meister
7. Januar 2005
308
@ Wolarn:

Diese »Gotteserfahrung« ist anscheinend eine Fehlfunktion des Schläfenlappens.

Der Physiker Michael Persinger hat dies in Experimenten via einem Magnetfeld einfach so erzeugen können:

http://de.wikipedia.org/wiki/Neurotheologie

Diese Region ist für die sogenannten Geistesblitze verantwortlich.
Bei einem blitzt der Geist, der andere hat Gotteserfahrungen. :?:

Sollte ich vielleicht mal ausprobieren, damit ich mal weiss was mir da abgeht ...

@ antimarionette:

Ich bin Atheist und ganz zufrieden damit.
OT: Ich »hasse« die Kirche nicht, ich habe nur generell ein Problem mit Ideologien, Scheinheiligen, Heiligen und Gruppen von mehr als 3 Personen. ;)

Gruss . Polylux
 

Benkei

Geheimer Meister
10. September 2004
447
Was ist ein Christ?

WolArn schrieb:
"Wahres Christentum" bedeutet für mich, daß wenn man Gott so erfahren will, wie es oben beschrieben ist, man erst einmal jede Kirche und jede Sekte und überhaupt jede "Vorstellung" und jedes "Bild", wie eine Krücke beiseite legen muß. Und weil auch ich Gott so erfahren habe, ist es mir auch egal, daß dieser Weg jetzt wieder nur als ein "Absolutheitsanspruch" gesehen wird.
Wenn man sich auf den Weg macht und dabei jede Kirche und Sekte, jede Vorstellung und jedes Bild von Gott wie eine Krücke beiseite legt, was ist dann "die Erfahrung wie sie oben beschrieben wird" während man nach ihr sucht? Doch wohl nichts weiter als eine andere Krücke, ein anderes Bild eines Gotterlebnisses dem man jetzt nachjagd bis man es gefunden hat.
Ich stelle hier Deine/eure Erfahrungen gar nicht in Frage oder werte sie herab, ich will nur verdeutlichen dass andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben können die nicht minder wunderbar sind und als das Ziel der Suche angesehen werden können.

Was man für eine solche Erfahrung aber keinesfalls braucht ist die Ansicht: "Diese, meine Erfahrung muss die Wahrheit sein. Es kann keine andere geben. Ich wurde durch meine Erfahrung erlöst/geläutert/erleuchtet, also müssen andere genau dieselbe Erfahrung machen, sonst können sie niemals erlöst/geläutert/erleuchtet werden!" Diese Ansicht nämlich ist es, die eine derartige Erfahrung herabwürdigt.


WolArn schrieb:
Wenn ich aber Gott nicht erfahren hätte, würde ich es allerdings auch so sehen (und weiterhin auf irgendwelchen Irrwegen herumlaufen)
Es gibt sehr viele Leute die sich als "Christ" bezeichnen, die es in meinen Augen aber gar nicht sind.
Was ist denn ein "Christ" in deinen Augen :?:

Also meines Wissens sind Christen aus gesetzlicher Sicht solche, getauft sind und die sich einer christlichen Kirche, Freikirche oder Sekte zugehörig fühlen oder ihr angehören (durch Geburt oder Beitritt). Man kann dann unter ihnen wahrscheinlich noch unterteilen zwischen

1.) Strenggläubigen und praktizierenden Christen,
2.) Gläubigen und praktizierenden Christen,
3.) Nur gläubigen Christen,
4.) Nur praktizirenden Christen,
5.) Nur zahlenden Christen.

Man kann wohl alle als Christen ansehen, oder nicht?
 

polylux

Geheimer Meister
7. Januar 2005
308
Beansprucht nicht jede Religion einen Absolutsheitsanspruch?

Daher werde ich keiner dieser ideologischen Vereine mein Gehör schenken. ;)

Daher bin ich auch kein (A)Gnostiker, dem es egal ist, sondern Atheist.

Polylux
 

Laokoon

Vollkommener Meister
11. August 2004
550
polylux schrieb:
Beansprucht nicht jede Religion einen Absolutsheitsanspruch?
An und für sich erhebt jede Religiojn einen Anspruch darauf, was ihre Weltanschauung wahr ist.

Es gibt jedoch in der Hinsicht drei Arten wie man seine eigene Religion in die Beziehung zu anderen Religionen setzt.

a) als Exklusivismus

Die Religion an die man glaubt, ist die Einzige. Alle anderen sind Heiden und werden kein ewiges Heil u.ä. erfahren.

Bsp.: Das würde im Falle Christentum bedeuten, dass Jesus der Einzige ist, der den Menschen seine Sünden vergeben kann. Wer sich nicht zum Christentum bekehrt und Buße tut, wird nicht das Heil Gottes erfahren können.


b) als Inklusivismus

Die Religion an die man glaubt, ist die Einzige. Alle anderen gläubigen Menschen haben jedoch das/die Gotteswesen in irgendeiner Form erkannt und beten es auch an, nur nicht auf die richtige, wahre Weise.

Bsp.: Das Christentum ist zwar die einzig wahre Religion, es gibt keine andere, die einen Wahrheitsanspruch hat, aber Menschen anderer Glaubensrichtungen haben Gott in irgendeiner Form auch schon erkannt, nur wissen sie nicht, den Weg zu Jesus einzuschlagen.
Man sollte diese Andersgläubigen nicht als Heiden abschätzen, sondern anerkennen, dass sie Gott immerhin in einer anderen Form erkannt haben. Sprich: Eigentlich sind die "anderen Menschen" indirekte, unbewusste Christen

c) als Pluralismus

Für den einzelnen Gläubigen ist sein religiöser Weg der richtige. Jedoch kann es sein, dass andere Leute andere religiöse Wege zur Erleutung/zum Seelenheil gefunden haben.
Ich denke letzteres bedarf keines Beispiels.

So haben verschiedene Theologen auch im Christentum diese drei Wege entdeckt und beschrieben. Welchen Weg ein jeder Mensch, ob nun Christ, Jude oder Hindu, einschlägt, den exklusiven, inklusiven oder pluralistischen, bleibt meist jedem selbst überlassen. Je nachdem, wie orthodox oder liberal der-/diejenige eingestellt ist.

Und ich denke, so kann man auch die Frage nach dem Absolutheitsanspruch des Christentums nicht wirklich beantworten, höchstens feststellen, welche "Richtlinie" von diesen dreien jeweils die Führung einer Glaubensrichtung gerne hätte.

Jedoch kann man nicht sagen, dass alle Katholiken z.B. exklusivistisch denken und alle Protestanten inklusivistisch o.ä. , denn das ist wie gesagt, jedem Gewissen selbst überlassen.

Klar ist jedoch zu erkennen, dass das Christentum in der Geschichte seit Anfang des Mittelalters in Europa bis in die Aufklärung hinein eher exklusivistisch ausgerichtet war, sonst hätte es z.B. die Ostmission des Deutschen Ordens oder die Kreuzzüge nicht gegeben. Die Antike war wohl eher inklusivistisch angelegt, wie man am Beispiel christlicher Missionare erkennen kann, welche Irland begannen zu christianisieren.
Seit der Aufklärung hat sich das Ganze jedoch mehr oder weniger unübersichtlich aufgesplittert...
 

WolArn

Geheimer Sekretär
17. September 2005
613
polylux schrieb:
@ Wolarn:

Diese »Gotteserfahrung« ist anscheinend eine Fehlfunktion des Schläfenlappens.

Der Physiker Michael Persinger hat dies in Experimenten via einem Magnetfeld einfach so erzeugen können:

http://de.wikipedia.org/wiki/Neurotheologie

Diese Region ist für die sogenannten Geistesblitze verantwortlich.
Bei einem blitzt der Geist, der andere hat Gotteserfahrungen. :?:

Sollte ich vielleicht mal ausprobieren, damit ich mal weiss was mir da abgeht ...
Eine Gotteserfahrung wird nicht mit dem Kopf gemacht, oder liebst Du mit Deinem Kopf? :O_O: Und Geistesblitze kenne ich nicht.
Hat jeder Mensch diese Fehlfunktion des Schläfenlappens, oder fehlt bei einigen Menschen etwas, die diese angebliche Fehlfunktion nicht haben? :gruebel:
polylux schrieb:
OT: Ich »hasse« die Kirche nicht, ich habe nur generell ein Problem mit Ideologien, Scheinheiligen, Heiligen und Gruppen von mehr als 3 Personen. ;)
Eine Gotteserfahrung ist etwas sehr persönliches. Also sind nur 2 Personen beteiligt: "Ich bin eine Kirche in der Gott wohnt"
Gott reagiert auf jede echte "Umkehr" (so nennt es die Bibel). Er wird etwas Neues in deinem Leben beginnen (Johannesevangelium 3, 3-7). Dabei wird sich auch dein Denken und deine Lebenssicht radikal ändern. Über kurz oder lang wirst du zur Gewißheit kommen, daß Gott existiert und du zu ihm gehörst. Die Freude dieser Gewißheit ist etwas so Phantastisches, daß daneben alles andere verblaßt. Erst wenn du sie erlebst, weißt du, was "Glück" wirklich ist.

Es ist das Glück. das auch über dieses Leben hinausreicht
(s. Topic)

Benkei schrieb:
Doch wohl nichts weiter als eine andere Krücke, ein anderes Bild eines Gotterlebnisses dem man jetzt nachjagd bis man es gefunden hat.
Ja, sobald man versucht diese Erfahrung anderen verständlich zu machen.
Benkei schrieb:
Was man für eine solche Erfahrung aber keinesfalls braucht ist die Ansicht: "Diese, meine Erfahrung muss die Wahrheit sein. Es kann keine andere geben. Ich wurde durch meine Erfahrung erlöst/geläutert/erleuchtet,...
Erlöst und erleuchtet ist man nach solch einer Erfahrung nicht, aber man geht den Weg zur Erlösung/Erleuchtung (geistige Wiedergeburt).
Und das mit der Läuterung verstehe ich so: Eine Seele wird so lange geläutert, bis sie reif ist, eine Erfahrung zu machen.
Benkei schrieb:
Ich stelle hier Deine/eure Erfahrungen gar nicht in Frage oder werte sie herab, ich will nur verdeutlichen dass andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben können die nicht minder wunderbar sind und als das Ziel der Suche angesehen werden können.
Kennst Du solche Menschen? Oder kennst Du die nur von "hören-sagen"? Ich habe mein Leben lang gesucht, aber keine Menschen, die anderen Erfahrungen gemacht haben, gefunden. Bis auf das, was man so liest. Nun habe ich aber letztendlich, nach langem suchen, "meinen" Weg gefunden.

@Laokoon,
und weil ja niemand weiß, wie es mit uns nach dem Tode weitergeht, finde ich für mich den Inklusivismus akzeptabel:
Ich stelle hier Deine/eure Erfahrungen gar nicht in Frage oder werte sie herab, ich will nur verdeutlichen dass andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben können die nicht minder wunderbar sind und als das Ziel der Suche angesehen werden können.
Man sollte diese Andersgläubigen nicht als Heiden abschätzen, sondern anerkennen, dass sie Gott immerhin in einer anderen Form erkannt haben. Sprich: Eigentlich sind die "anderen Menschen" indirekte, unbewusste Christen
 

polylux

Geheimer Meister
7. Januar 2005
308
WolArn schrieb:
Eine Gotteserfahrung wird nicht mit dem Kopf gemacht, oder liebst Du mit Deinem Kopf? :O_O:
Wieso ignorierst Du die Forschungsergebnisse?
Das sind bewiesene Tatsachen.
Ja, Liebe entsteht im Kopf. :roll:
Das Gehirn steuert es, die Auswirkungen finden in der Bauchgegend statt.
Wie beim Schmerz. Die verletzte Stelle am Körper selbst schmerzt nicht.
Das Gehirn suggeriert Dir lediglich dass diese Stelle schmerzt.
Da hilft auch Deine Ignoranz nichts.

Und zu Deiner lustigen Frage ob alle Menschen diesen Defekt hätten:
Rate mal warum es »Defekt« heisst ...

WolArn schrieb:
Und Geistesblitze kenne ich nicht.
Das ist bewiesen dass die in diesen Regionen entstehen.
Wie gesagt: Der eine hat Geistesblitze, der andere meint etwas übersinnliches zu erfahren. Mir sind Geistesblitze lieber.

Oder enstehen Gedanken respektive Gefühle etwa im linken Zeh?

Ich kenne schon Deine Antwort: »Im Herzen!«
Leider denkt oder fühlt das Herz nicht allzuviel den lieben langen Tag.

Beispiel Autisten: Autisten sind bekannt dafür oft keine Gefühle zu haben oder menschliche Emotionen deuten zu können. Das liegt aber nicht an einem Herzfehler und auch an keiner Magenkrankheit, sondern an einem Fehler im Gehirn.

Noch was: Da wo OT davor stand, war an Antimarionette gerichtet, hättest Du meinen Post richtig gelesen. Ich denke Antimarionette ist alt genug selbst zu antworten.

Polylux
 

WolArn

Geheimer Sekretär
17. September 2005
613
@polylux,
tut mir Leid, da kann ich Dich nicht mehr folgen. Dein Gott die Wissentschaft ist mir aber auch zu "kalt". Und wenn die eines Tages mal Gott beweisen würde, würde sie sich zu Tode erschrecken! 8O

Ps.: Warum sagst Du denn Geistesblitze, wenn Du irgendwelche Gedanken meinst? :O_O:

polylux schrieb:
Noch was: Da wo OT davor stand, war an Antimarionette gerichtet, hättest Du meinen Post richtig gelesen. Ich denke Antimarionette ist alt genug selbst zu antworten.
Du hattest ja nicht extra dazugeschrieben, daß Dir nur Antimarionette antworten darf. :O_O: Und so etwas kenne ich überhaupt nicht, und ist mir neu, daß man in einem Forum vorgeschrieben bekommt, worauf man antworten darf und worauf nicht. 8O
 

Laokoon

Vollkommener Meister
11. August 2004
550
WolArn schrieb:
@Laokoon,
und weil ja niemand weiß, wie es mit uns nach dem Tode weitergeht, finde ich für mich den Inklusivismus akzeptabel:
Ich stelle hier Deine/eure Erfahrungen gar nicht in Frage oder werte sie herab, ich will nur verdeutlichen dass andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben können die nicht minder wunderbar sind und als das Ziel der Suche angesehen werden können.
Glaubst du, dass diejenigen dann auch erlöst werden,oder nicht, weil sie keine "offiziellen" Christen sind?
 

Benkei

Geheimer Meister
10. September 2004
447
"solche" Menschen

WolArn schrieb:
Kennst Du solche Menschen? Oder kennst Du die nur von "hören-sagen"? Ich habe mein Leben lang gesucht, aber keine Menschen, die anderen Erfahrungen gemacht haben, gefunden. Bis auf das, was man so liest. Nun habe ich aber letztendlich, nach langem suchen, "meinen" Weg gefunden.
Persönlich bin ich solchen Menschen noch nicht begegnet. Mein Wissen über die Erfahrungen dieser Menschen beschränkt sich auf schriftliche Zeugnisse, die diese Menschen selbst hinterlassen haben oder, sofern sie noch unter uns weilen, selbst herausgebracht haben. Da derartige Schriften existieren bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass auch derartige Menschen existieren und man auf sie treffen kann, wenn man dies denn wünscht.
 

polylux

Geheimer Meister
7. Januar 2005
308
Wieso glaubt man eigentlich an ein Leben nach dem Tod?
Wozu soll das gut sein? Wozu eine »Erlösung«?
Leben wir nicht im Hier und Jetzt und sollten uns darauf konzentrieren?

Ich persönlich halte es für Zeitverschwendung an so etwas zu glauben und habe auch kein Problem damit dass dann Sense ist.

AusDieMaus - EndeGelände.

Bitte versteht das nicht pessimistisch. Ich finde sogar dass es wesentlich optimistischer ist und ein freieres Lebensgefühl gibt.

Gruss . Polylux
 

Benkei

Geheimer Meister
10. September 2004
447
sorry, aber OT!

Gehört zwar eigentlich woanders hin, aber sei es drum.
polylux schrieb:
Wieso glaubt man eigentlich an ein Leben nach dem Tod?
Wozu soll das gut sein? Wozu eine »Erlösung«?

Leben wir nicht im Hier und Jetzt und sollten uns darauf konzentrieren?
Ich persönlich halte es für Zeitverschwendung an so etwas zu glauben und habe auch kein Problem damit dass dann Sense ist.

AusDieMaus - EndeGelände.

Bitte versteht das nicht pessimistisch. Ich finde sogar dass es wesentlich optimistischer ist und ein freieres Lebensgefühl gibt.
Meines Erachtens ist der Glaube an die Weiterexistenz nach dem Tode ebenso berechtigt wie der Glaube an das Ende mit dem Tode.
Beides sind Versuchsmöglichkeiten sich die Realität begreiflich zu machen. Dem einen gefällt die eine Möglichkeit besser, dem anderen die die andere.

Ich persönlich habe mich entschlossen eher dem Glauben an die Weiterexistenz nach dem Tode anzuhängen, wobei es dass aber auch schon war. Ich glaube dass es damit noch nicht zu Ende ist; wie es dann aber genau weitergeht, da sehe ich für mich persönlich, obgleich ich mir einige Nachtodkonzepte schon veranschaulicht habe, keinen Bedarf mich in feste Vorstellungen zu verstricken.

Was die "Erlösung" angeht, so ist auch das sagar noch mehr eine persönliche Frage. Viele Menschen sehen, aus den unterschiedlichsten Motiven heraus, die Notwendigkeit einer "Erlösung". Diese kann entweder während des Lebens angestrebt werden oder postmortem, also in der Weiterexistenz nach dem Tode.
Ich weiss nicht ob es überhaupt Menschen gibt, die derart zufrieden sind, dass sie meinen keiner "Erlösung" zu bedürfen. Viele Menschen glauben, dass mit dem Tod alles endet und das "Ewige Nichts" dämmert. Auch das ist in meinen Augen eine Art "Erlösung", sonst würde es ja nicht so viele Selbstmörder geben.

Vielleicht sucht jeder auf die ein oder andere Art nach "Erlösung".

polylux schrieb:
Leben wir nicht im Hier und Jetzt und sollten uns darauf konzentrieren?
Wer lebt schon wirklich im Hier und Jetzt?
Die meiste Zeit verbringen wir doch damit nach etwas zu streben oder etwas zu erhoffen was gegenwärtig nicht ist:
Warten auf den Feierabend, warten beim Friseur, stehen im Stau, planen von künftigen Feierlichkeiten, sparen für künftige Anschaffungen, etc... warten und planen... nichts von hier und jetzt.

Wer kann schon behaupten wirklich im Hier und Jetzt zu leben?
Ich denke die Momente in denen man das wirklich tut sind eher rar gesäht. Aber vielleicht ist auch genau das das Schöne an genau diesen Momenten.

Schönen Abend noch.
 

WolArn

Geheimer Sekretär
17. September 2005
613
Laokoon schrieb:
WolArn schrieb:
@Laokoon,
und weil ja niemand weiß, wie es mit uns nach dem Tode weitergeht, finde ich für mich den Inklusivismus akzeptabel:
Ich stelle hier Deine/eure Erfahrungen gar nicht in Frage oder werte sie herab, ich will nur verdeutlichen dass andere Menschen andere Erfahrungen gemacht haben können die nicht minder wunderbar sind und als das Ziel der Suche angesehen werden können.
Glaubst du, dass diejenigen dann auch erlöst werden,oder nicht, weil sie keine "offiziellen" Christen sind?
Ja klar, glaube ich daran, das auch diese nicht "offiziellen" Christen erlöst werden. Eigendlich werden fast alle Menschen irgendwann einmal erlöst, nur solche Typen wie Hitler nicht.

polylux schrieb:
Wieso glaubt man eigentlich an ein Leben nach dem Tod?
Wozu soll das gut sein? Wozu eine »Erlösung«?
Leben wir nicht im Hier und Jetzt und sollten uns darauf konzentrieren?

Ich persönlich halte es für Zeitverschwendung an so etwas zu glauben und habe auch kein Problem damit dass dann Sense ist.

AusDieMaus - EndeGelände.

Bitte versteht das nicht pessimistisch. Ich finde sogar dass es wesentlich optimistischer ist und ein freieres Lebensgefühl gibt.

Gruss . Polylux
Und mir gibt mein Glaube ein befreites erleichterndes Lebensgefühl. ;) Denn weil ich glaubte schwer gesündigt zu haben, war ich mit meinem Leben ziemlich unzufrieden. Aber weil Gott mir meine Sünden vergeben hat, hat mein Leben wieder einen ganz anderen Wert bekommen.

...und wenn Du glaubst das Sense ist, um so schöner die Überraschung, daß es doch weiter geht. :)
 
Oben Unten