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Überparteiliche Verschwörungen

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Der Begriff 'Verschwörung' tritt immer mehr in die Zeilen. Wohl kaum mehr hat in den Intenetforen der Skull & Bones Orden für Diskussionszeilen gesorgt. Ins Rampenlicht sind wegen aktueller Entwicklungen, politischer Entscheidungen und Zielrichtungen die Neokonservativen der USA, kurz Neocons, gekommen. Zu ihrer genauen Einordnung geht die Spekulation weit auseinander. Zu einem ernsthaften Umgang mit Information und Diskussion über ihre Hintergründe, auch die Möglichkeit überparteilich doch unüberraschend solidarischen Verbindungen will auch ein Artikel DER ZEIT aufrufen. Ein Irakkrieg und ein Regimewechsel beispielsweise befand sich auch schon im Kopfe Clintons. Aber warum sollte man es der Spekulation überlassen? Wodurch konstitutionierten sich die Neocons?
 
G

Guest

Gast
Habe ihr schon mal was von American Enterprise Institute (AEI) gehört ?
Dort sollen so um die 20 abgeordneten die Entscheidungen treffen.
 

Oxigen

Geheimer Meister
10. Mai 2003
462
Überparteiliche Kontrolle gibt es immer. Die Partei spielt keine grosse Rolle. Es sind mehr die Personen, die entscheiden, inwiefern sie sich als perfekte Marionetten verhalten. Clinton scherte aus, sein Engagement für den Weltfrieden (im Rahmen seiner Möglichkeiten) war höchst unwillkommen, genauso wie seine Massnahmen gegen den Wildwuchs im CIA usw. Er war zwar auch von DER Macht ins Amt gehoben worden, doch er stellte sich quer, weswegen auch ein Amtsenthebungsverfahren wegen Lapalien (erfolglos) durchgeführt wurde.

JFK ist ein weiteres Beispiel eines Präsidenten, der ins Amt gehievt wurde, der aber lästig wurde (auch Frieden und kontra CIA/FBI/Pentagon/Israel), weshalb man sich seiner entledigte. Und sogar Nixon stellte sich am Ende quer, fühlte sich verfolgt, wurde zum Antisemit und erkannte eine Schattenmacht über sich immer klarer.

In den USA kann man diese überparteiliche Kontrolle sehr gut beobachten. Sie findet aber auch in anderen Staaten statt.
 

Oxigen

Geheimer Meister
10. Mai 2003
462
Tja, das war seine Paranoia. Ob es auch meine ist, steht nicht zur Diskussion. Abgesehen davon sah er die Juden nur als einen Teil der Verschwörung. Du hast also etwas in meinen Text hineininterpretiert, das so nicht geschrieben steht, wenn man den Text unvoreingenommen liest.
 

plonk

Lehrling
29. Juni 2003
1
huhu... bin neu!

kennt jemand von euch die deutsche version???
der andenpakt! ein zusammenschluss aus cdu-politiker wie roland koch und seine kumpanen.

"Das öffentlich bislang unbekannte Netzwerk zeichnet sich durch einen großen Korpsgeist und strenge Geheimhaltung aus. Intern haben sich seine Mitglieder auf eine Art Nichtangriffspakt verständigt. Zu den ungeschriebenen Regeln des Bundes gehört, dass ein Mitglied niemals öffentlich den Rücktritt eines anderen fordern würde."

link zum thema: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,255039,00.html
 

enothep

Geheimer Meister
25. September 2002
196
Clinton scherte aus, sein Engagement für den Weltfrieden (im Rahmen seiner Möglichkeiten) war höchst unwillkommen, genauso wie seine Massnahmen gegen den Wildwuchs im CIA usw. Er war zwar auch von DER Macht ins Amt gehoben worden, doch er stellte sich quer, weswegen auch ein Amtsenthebungsverfahren wegen Lapalien (erfolglos) durchgeführt wurde.
...Und war dazu noch zwei Amtsperioden Präsident der Vereinigten Staaten (8 Jahre)! So unwillkommen schien er dann doch nicht gewesen zu sein. Auf welche Art und Weise stellte er sich denn deiner Meinung nach quer? Außerdem ist mir eigentlich eher bekannt, dass JFK für Kahlschlag im CIA gesorgt hatte. Das war auch vermutlich eines der Gründe, warum er in Dallas ermordet wurde.

Aber du kannst schon recht haben das es DIESE Macht in Amerika gibt. Wenn Bush jr. erneut gewählt wird, dann ist das wohl Anlass und Zeichen genug!
 

Habakuk

Geheimer Meister
27. Juni 2003
139
Ahoj.

Dass der von Kennedy angestrebte "Kahlschlag" in die Reihen der CIA zu seiner Ermordung führte, behauptet eine weit verbreitete Theorie. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sein kompromissloses Handeln während der Kubakrise ihn auf die "Todesliste" sezte. Und wer hat ihn nun auf dem Gewissen? Das ist halt immer noch die Frage. Aber auch ganz schön spannend.
:)
 

Oxigen

Geheimer Meister
10. Mai 2003
462
@enothep
Clinton stellte sich quer, indem er den I. Anschlag auf das WTC in der Bedeutung herunterspielte. Er liess zwar OBL zu Fahndung ausschreiben und warf ein paar Bomben über Afghanistan ab, liess sich aber nicht in einen Krieg treiben. Abgesehen von Bosnien, was meines Wissens im Rahmen von UNO Reslutionen bombardiert wurde, hat sich Amerika in seiner Amtszeit in keine grösseren Konflikte verwickeln lassen.

Zudem hat er das Ende der Apartheid in Südafrika unterstützt und Israel zu Konzessionen gezwungen. Immerhin gelang ihm der berühmte Handschlag im Camp David. Die US-Witschaft blühte unter ihm auf. Er lockerte die Gesetze für Kleinst-Unternehmer und kurbelte so ein natürliches Wachstum des wirtschaftlichen Lebens an, was die Arbeitslosigkeit und damit auch die Kriminalität deutlich senkte. Er bewirkte auch den legalen Cannabis-Konsum auf ärtztliches Rezept in einigen Staaten.

Dass man ihn wegen der Lewinski fertigmachen wollte (und den Präsidenten der USA wegen eines Lapidaren Blowjobs bzw. sexueller Belästigung am Arbeitsplatz beinahe in die Knie zwingen konnte), zeigt klar, dass man ihn loswerden wollte.

So schlecht, wie ihn Michael Moore macht, ist er gar nicht. Ich denke, er war einer der besten US-Präsidenten überhaupt.

@habakuk
Ja, die JFK-Frage ist ein echtes Rätsel. Es gibt eine ganze Reihe von Theorien. Kahlschlag beim CIA und auch den anderen Sicherheitsorganen bis hin zum Militär ist eine. Dann gibt's die Mafia und Drogenbaron Onassis (der ja später johns Frau Jackie Kennedy bzw. Jacky Onassis in bester Mafia-Manier "übernahm"). Dann gibts noch die "JFK wollte Israel vorschreiben, sie dürften keine Atomwaffen bauen"-Theorie.

Meiner Meinung spricht nichts dagegen, dass all diese Theorien gleichzeitig zutreffen, zumal Verbindungen existieren und sich die Interessen dieser Gruppen gegenseitig stützen. Absolut lächerlich ist dagegen die offizielle Version von L.H.Oswald als Einzeltäter. Mit so einem lächerlichen Gewehr, wie der eins hatte, schiesst man am Jahrmarkt nicht mal ne Papprose frei. Zudem sind die grotesken Umstände bis zu seinem Tod ja bekannt.
 

Habakuk

Geheimer Meister
27. Juni 2003
139
@ oxigen:
Ich denke auch, dass die Verson "Oswald = Einzeltäter" eher unwahrscheinlich ist. Allerdings war er als Freund der Sowjetunion bekannt.
Gibt es also zwei Möglichkeiten: er hat, wie auch immer, seine Finger mit im Spiel gehabt. Oder er wurde Aufgrund seiner Biografie zum Bauernopfer. Im zweiten Fall sind aber fatalerweise wirklich alle Täterkonstellationen denkbar. Nun ja, dieses Rätsel werden wir heute nicht lösen. Und außerdem würde es den Rahmen dieses Threads sprengen.
 

I3leach

Geheimer Meister
16. August 2002
337
Ich glaube, das die amerikanischen Think Tanks die wahre Macht haben. Sie dürften außerdem nur ziemlich schwer angreifbar sein, da sie sich untereinander ausgezeichnete Kritiken zukommen lassen. Glaubt man also einem, glaubt man allen. Dadurch kann man Neocons nicht nur rekrutieren, sondern sie auch in Schlüsselpositionen bringen, um sich dadurch noch mehr Macht zu verschaffen. Fox News für die geistigen Tiefflieger und Think Tanks für die cleveren, die meinen den Überblick zu haben. Das System scheint zu funktionieren.

Sorry, wenn ich mit meinen Beitrag zu sehr von JFK etc. ablenke...
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
In dem riesigen Land, das einen sogenannten Bibelgürtel besitzt, lässt es sich in einer dementsprechenden Machtposition leicht argumentieren. In vielen Haushalten ist die Aufklärung noch nicht angekommen. Ein Plus für Leute in Schlüsselpersonen, ein Minus für Leute, die mit ernstzunehmenden Argumenten aufwarten. So bizarr es klingt: daraus scheinen sich die Neocons auch viel Einfluss mit einfachen Mitteln abzuleiten.
 

Blimrade

Lehrling
1. Juli 2003
2
Anden Connection

Der Online Artikel ist nicht so ausführlich wie im Heft.
Der nächste deutsche CDU - Kanzler wird aus diesem Kreis kommen und damit seine Connection auch an die Macht bringen.
Man sollte die Anden Connection zumindest weiter beobachten
Ciao, Blimrade
 
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