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Über das essen von Tierleichenteilen

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KoRnyRoach

Geheimer Meister
4. November 2002
374
92% aller deutschen essen regelmäßig gewürtzte, gesottene und gebratene Tierleichenteile. In ihrem Auftrag töten Schlächter die Tiere, schneiden die Kadaver auseinander und hängen sie ab. Der Verwesungsprozess beginnt!
Im Supermarkt findet der Kunde die Tierleichenteile unter der Bezeichnung "Fleisch". Es ist normal Fleisch zu essen und immer weniger Menschen bringen ihr Schnitzel, das aus Muskeln besteht mit lebendigen Tieren in Verbindung.

Im Jahr 2002 wurden insgesamt 6 640 000 Tonnen Fleisch "erzeugt".

" Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten" ( Zitat von Leonardo da Vinci, italienischer Maler)

Ein Tier ist ein Geschöpf wie du und ich, es hat zu 89% die selben Gene wie der Mensch also fühlt, empindet und lebt es!!!!

Wir sind ca. 6 Mrd. Menschen auf der Welt und pro Jahr werden 46Mrd. Tiere geschlachtet.

Die Tiere in ihren Massenquartieren produzieren pro Jahr etwa 250 000 t Mist.
Die Mengen der Amwasser (der Tierhaltung) sind etwa 4 mal so hoch wie in allen Haushalten zusammen.

Durchaus wird auch der Treibhauseffeckt durch das abbrennen der Regenwälder für MC Donalds gefördert. 340 000 m² Wald gehen jedes Jahr verloren.

Mehr als die hälfte der Weltproduktion von Antibiotika landet in der Massentiehaltung.

Ein Drittel aller Rohstoffe werden zu zweck der Tierhaltung verbraucht: Pflanzliche Lebensmittel, fossile Brennstoffe, mineralische Rohstoffe, ...


eure Meinung

(p.S. : Nein, ich bin kein Vegetarier :| )
 

DrAbgah

Geheimer Meister
13. Januar 2003
258
ich bin aber einer.
ich verachte die tötungsmaschinerie und jeden, der sich von ihr in besitz nehmen lässt und sie am laufen hält.

erst heute war ich im reformhaus und habe vegetarischen käse (mit mikrobiellen lab erzeugten [ja, arbeitszwang für tiere sehe ich als richtig an - ihren zwingenden tod am ende dieser zeit aber als verbrechen]) gekauft. die verkäuferin hat mir dann eine probe einer neuen bio-margarine mit omega3-fettsäuren mitgeben...auf meine frage, ob dies aus fischmehl gemacht sei, bejate sie das.
nicht mal in einer bastion des aufgeklärten essens ist man vor belästigung mit leichenteilen sicher... :evil:
 

Lenny

Geselle
25. Januar 2003
7
" Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten" ( Zitat von Leonardo da Vinci, italienischer Maler)
Richtig, Wir stehen ja auch ganz oben in der Nahrungskette.
Tiere essen nunmal Tiere, das ist der Lauf der Natur, wenn nicht würden ziemlich viele Arten aussterben, wie z.B. Löwen, Tiger usw.

46 Milliarden Tiere werden pro Jahr geschlachtet?
46:6 = 7,6666... pro Mensch?
Ich esse nicht 7 1/2 Kühe im Jahr....

250t Mist : 82 000 000 Menschen = 3 Pro Mensch?

Rechne am besten alles nochmal durch!
 

DrAbgah

Geheimer Meister
13. Januar 2003
258
also in meinen augen ist das sehr nachvollziehbar mt den ~8 tieren pro mensch & jahr:

1. handelt es sich dabei nicht nur um kühe (wie du offenbar bewusst missverstehend) behauptest, sondern auch um Kälber, Hühner, Kaninchen, Schweine (+Spanferkel von teilweise weniger als 3 tagen lebensdauer), Truthähne, Ziegen, Hunde, Katzen, Affen usw.

2. werden tiere für sehr unterschiedliche zwecke verwertet.
leder beispielsweise macht 10% des "marktwertes" eines tieres aus. zusätzlich werden tiere zu seife, leim, schmierstoff, dünger, tierfutter, kosmetik, lab (s.o.) usw. verarbeitet.

3. kenne ich (leider) genug menschen, die ihre mahlzeiten grundsätzlich überwiegend aus kadavern bestreiten...


außerdem warte ich immer darauf, dass leute in der heutigen zeit mit der natürlichen prädestination des menschen zum fleischfresser argumentieren.
1. ist das in meinen augen faktisch falsch (fleisch in roher form ist nicht verdaubar für uns)
2. ist es in meinen augen mehr als albern, auf dem weg eine rechtfertigung für den organisierten und automatisierten massenmord zu suchen...

fehlt fast nur noch: "...aber meinst nicht, dass pflanzen auch gefühle haben?" :roll:
 

urtak

Großmeister
22. Juni 2003
76
@KoRnyRoach
shit, ich bin auch kein vegetarier, ein feines carpaccio, oder feiner, ach sooo süüss-fein duftender parmaschinken....aaarrggghhhh!!!!

ich bin tatsächlich davon überzeugt, dass der mensch erst in frieden leben und lieben kann, wenn er vegetarier ist.
hoffe mal, mein weg dauert nicht mehr all zu lange...
 

asamandra

Geheimer Sekretär
12. April 2003
665
Ich mag Tierleichen, am besten ein schönes Stück, gut gewürzt und gegrillt, aber so, dass es noch rosa in der Mitte ist...
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
quatsch, vegetarismus macht einen doch nicht zum besseren menschen...

war nicht der führer auch vegetarier?


und überhaupt glaub ich, dass der mensch von seinem wesen her carnivor ist, und pflanzen haben auch gefühle und erst recht fressen die vegetarier den karnickeln das futter weg!





war'n scherz.

aber mal im ernst:
bin ja selber wurschtesser, aber muss sagen, wie mit der kreatur umgegangen wird, damit man würschte draus machen kann, ist schon nicht in ordnung. deshalb, leute, biofleisch kaufen - fleischverweigerung wird den konzernen erst mal wurst sein... haha...

sonst:
jeder bitte so, wie er`s mag und wie`s ihm schmeckt!

und:

wie
unschön
röcheln
sterbende
tiere

is nicht von mir, ist von max goldt...
 

Yunix

Großmeister
10. Januar 2003
62
@Lenny

wie kommst du darauf das Tiere zwangsläufig Kühe sind? 8)
denk mal an Hühner, Frösche, Schweine... dann kann das schon hinkommen :wink:

mal zum Thema: ich esse nicht übermässig viel Fleisch, bzw. achte ich ehrlich gesagt garnicht darauf. Im Grunde schmeck mir Fleishc nicht immer und ich bin auch nicht besonders scharf - nur so ab und zu muss es sein.
Ich glaube daran, dass Tiere nicht unbedingt Schmerz und Gedanken haben wie wir. Natürlich fühlen sie, aber wir Menschen müssen/können/(sollten aber) keine Rücksicht darauf nehmen, wenn es um die Nahrungsbeschffung geht. Trotzdem halte ich artgerechte Haltung für ein absolutes Muss. Wenn wir sie schon schlachten dann mit Stil - so schmerzlos und respektvoll wie möglich.
Grundsätzlich hat der Mensch, wie ich meine, eine biologischgerechtfertigte Grundlage zum Verzehr von Tieren.
Dabei muss man aber prüfen ob man auch wirklich alle Tiere isst, die man tötet. Auch muss ja irgendwie ein Überleben und der Fortbestand der Rassen gewährleistet werden. :roll:

So weit so gut..
Grüsse Yunix
 

urtak

Großmeister
22. Juni 2003
76
@antimagnet
wenn ich hunger habe, schlachte und esse ich auch das ach so süsse kanichen!
Nur: wir haben die möglichkeit, uns völlig gesund und vitamingerecht zu ernähren, und zwar vegetarisch!!!
nur eben: einem feinen schinken konnte ich noch nie widerstehen... :?

@Yunix
voll auf den punkt gebracht...mit einem schuss zuviel darwinismus...
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
bis auf die tatsache, dass mir mein geschlachtetes kaninchen (ok, warn stallhase) damals nicht geschmeckt hat (als frikassee gings dann), stimm ich mit dir überein, urtak.


gehöre nicht zu den personen, für die eine mahlzeit nur vollwertig ist, wenn da ein stück fleisch auf dem teller liegt. esse jetzt relativ selten fleisch - verglichen mit früher im elternhaus; aber verglichen mit nem echten vegetarier, ist mir diesen sommer doch die ein oder andere bratwurst zuviel über den weg gelaufen...


nachtrag:
antimagnet schrieb:
sonst:
jeder bitte so, wie er`s mag und wie`s ihm schmeckt!
naja, entschuldigung, das gilt für die mädels und frauen `türlich auch...
also:
jeder/jede/jedes bitte so, wie er/sie/es ihm/ihr/ihm schmeckt.

ich bin so pc heute...
 

Moneo

Großmeister
20. Juli 2003
50
An dem Tag, an dem jemand vor mir steht, der sich gänzlich sein ganzes Leben lang ernährt, ohne Leben zu zerstören, werde ich mich verbeugen.

Bis dahin ist alles Haarspalterei und Diskriminierung! Wer sagt denn, dass das Leben des Schweines mehr wert ist als das der Gurke? Wer das gewichtet muß sich für Gott halten.
 
G

Guest

Gast
Wir sind auch Tiere wie Löwen, Tiger usw.. allerdigs mit dem Unterschied das wir uns entscheiden können kein Fleisch zu essen, da wir ja von Natur aus Vegetaria sind.

Habe mich seit 3 Jahren entschieden Vegetarisch zu lebenund muss postiv sagen, das ich mich a. viel besser fühle und b. vielseitiger ernähre.
Und Vegetarisch hat heute auch nichts mit dem klassischen ÖKO zu tun.
 

urtak

Großmeister
22. Juni 2003
76
br. moneo:
die gurke schreit und quietscht nicht so,
sie blickt dich nicht mit diesen verängstigten augen an,
wenn man sie absticht...
 

Moneo

Großmeister
20. Juli 2003
50
Und doch ist die Gurke Leben und doch stellt Deine Antwort eine Art Hybris dar, nämlich die, dass Du es Dir vorenthältst, über die Wertigkeit des Lebens zu urteilen.
 
G

Guest

Gast
Moneo schrieb:
An dem Tag, an dem jemand vor mir steht, der sich gänzlich sein ganzes Leben lang ernährt, ohne Leben zu zerstören, werde ich mich verbeugen.

Bis dahin ist alles Haarspalterei und Diskriminierung! Wer sagt denn, dass das Leben des Schweines mehr wert ist als das der Gurke? Wer das gewichtet muß sich für Gott halten.
Vielleicht hast du auf einer Gewissen Art recht. Aber ist eine Gurke ein Leben und wo fängt ein Leben an ?
Die Welt ist so Erschaffen zu essen um zu leben. Allerdings würde ich dann von unter der Kette anfangen und das essen was auch die Tiere essen.
Wenn etwas zum essen geschaffen wurde glaube ich das es Obst und Gemüsse ist. Ich esse ja auch nicht den Strauch oder den Baum der die Früchte trägt.
 

Moneo

Großmeister
20. Juli 2003
50
psst:

Im biologischen Sinne ist die Fortpflanzung ein Attribut für Leben. Ein Virus z. B. ist zwischen der Definition von Leben und toter Materie: er kann sich zwar nicht fortpflanzen, hat aber Erbgut.

Du meinst also, dass der Löwe Schuld auf sich lädt, weil er sich nicht daran hält, was Deiner Meinung nach zum Essen geschaffen wurde?
 

Shiraffa

Geheimer Meister
16. September 2002
372
Ich halte rein garnichts von einer rein vegetarischen/veganen Ernährung. Ich kaufe mein Fleisch bewusst ein, von einem Metzger, der sich sein Schlachtvieh selbst aussucht und abholt. Und bevor ich mir billiges Supermarktfleisch kaufe, lass ich es lieber und esse ein leckeres Gemüse vom Bauer, der jeden Samstag Morgen hier vorbeibimmelt.

Die Ausbreitung des Veganismus aus moralischer Überzeugung fällt mit dem Entstehen postmoderner Gesellschaften zusammen und ist ohne die grundlegenden Elemente postmaterialistischer Lebensphilosophien nicht zu denken.
Der Grundgedanke hinter dem Veganismus ist die Vorstellung, höherentwickelte Tiere mit zentralem Nervensystem seien grundsätzlich � z.B. aufgrund von Leidensfähigkeit - nicht von der menschlichen Spezies zu unterscheiden.
Weiter geht es hier.


Auch das Forum auf oben verlinkter Seite ist recht interessant.
 
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