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Über das Essen von Menschenleichenteilen

Zyklop

Geheimer Meister
1. September 2002
119
Mal was zum Thema Nahrungsethik:

  • Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) wurde die Stadt Breisach am Oberrhein in der Nähe der Schweizer Grenze im Jahr 1638 einige Monate lang belagert und dabei ausgehungert. Als die Weimarischen Truppen, die zu den kaiserlichen Verbündeten zählende Stadt einnahmen, fanden sie zu ihrem Entsetzen ihre gefangenen Landsleute in einem Verlies vor, in dem sie sich teilweise von Menschenfleisch ernährt hatten.

    Leningrad, das heutige St. Petersburg, wurde während des 2. Weltkrieges von den Deutschen von September 1941 bis Januar 1944 belagert. In der Stadt, die nicht erobert werden konnte, gab es eine unvorstellbare Hungersnot, an der schätzungsweise 800.000 bis 1 Million Menschen verstarben. Es soll, vor allem in den letzten Monaten der Belagerung, auch zum Verzehr von Verstorbenen gekommen sein.

    Am 12. Oktober des Jahres 1972 stürzte über den Anden in Chile eine Verkehrsmaschine vom Typ Fokker Friendship mit 45 Insassen in rund 3.500 m Höhe ab. Um zu überleben, verspeisten die Überlebenden, Mitglieder einer Rugbymannschaft aus Uruguay, die bei dem Unglück Verstorbenen. Diese waren auf Grund des starken Frostes relativ lange gut konserviert. Auf diese Weise konnten 16 der 45 Insassen das Unglück überleben.
http://www.m-ww.de/kontrovers/kannibalismus.html

Scheint zu gebührender Zeit eine schmackhafte Nahrungsergänzung gewesen zu sein. Ob bei manchem Vegetarier wohl ein Umdenken stattfinden würde, sollte er sich eines Tages damit konfrontiert sehen, sprichwörtlich ins Gras zu beißen?
 

cry

Geselle
14. Juli 2003
8
Ich glaube, wenn ich in eine solche Situation geraten würde, würde ich genau so handeln.

Oder würdet ihr, nur weil es euch ekelhaft vorkommt Menschen zu essen, verhungern wollen?


Ich hoffe NIEMALS in eine solche Situation geraten zu müssen !
 

geschmackloss

Geheimer Meister
11. Dezember 2002
384
jo denke auch das is natürliches verhalten wie bei vielen tieren die im normalfall keinen kanibalismus praktizieren áber wenn s zu ner grossen hungersnot kommt doch mal darauf zurückgreifen
 

maldoror

Geselle
26. Juli 2003
19
habt ihr schon mal
drüber nachgedacht
was jeden sonntag
in der kirche abgeht?

da wird der
"leib jesu" verpeist!
nachdem das brot
in fleisch verwandelt
worden ist!

und wein wird
zu blut gewandelt!

also sind ALLE
christen auch kannibalen!

und SOLCHE kranken typen
regen sich über
satanisten auf
 

PirAz

Geheimer Meister
5. August 2002
176
@maldoror *ankoppfass lol ahja wieder die leute die jedes thema in richtung "alle christen sind schlecht" umlenken. weißte - das is nämlich symbolisch gemeint in der kirche du heinz. naja is halt so - wer suchet der findet . und wenn man hinter jedem christlichen ritual etwas schlechtes sucht findet man das auch.

zum eigentlichen Thema: Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen wie sich die leute danach fühlen wenn sie dann nur noch deshalb am leben sind weil sie einen anderen menschen gegessen haben. sowas verfolgt einen doch. also zumindest wenn man auch nur den bruchteil eines gewissens hat. und wie is das eigentlich in den ärmsten regionen afrikas, asiens, südamerikas? also wenn kannibalismus eine art letzter schritt im überlebenskampf ist müsste es dort ja auch öfters mal zu derartigen aktionen kommen oder?
 

Yunix

Großmeister
10. Januar 2003
62
Gratulation, die bösen bösen Christen wieder.... :?
Das in der Kirche hat mehr oder weniger gar nichts mit Kannibalismus zu tun - völlig am Thema vorbei, totaler Schwachsinn, Quatschkopf :evil:
Dieses Ritual soll wohl eher vermitteln, dass Jesus in jedem von uns ist - mal ganz frei interpretiert...

Den Kannibalismus hatte ich eigentlich für mich in die letzten Jahrtausende verbannt. und jetzt sowas :D selbstverfreilich würde ich mich jetzt davon distanzieren, aber wenn ich mal selbst in der Situation sein würde, sollte mich der Hunger wohl doch noch überstimmen...

schönen Sonntag noch und schafft nicht zu viel, Yunix
 

innerdatasun

Intendant der Gebäude
19. Juli 2002
842
habt ihr schon mal
drüber nachgedacht
was jeden sonntag
in der kirche abgeht?

da wird der
"leib jesu" verpeist!
nachdem das brot
in fleisch verwandelt
worden ist!

und wein wird
zu blut gewandelt!

also sind ALLE
christen auch kannibalen!

und SOLCHE kranken typen
regen sich über
satanisten auf
Das muß man einfach nochmal zitieren und der nachwelt erhalten.
Meine vorgänger haben ja in ihren kommentaren alles schon dazu gesagt
 

maldoror

Geselle
26. Juli 2003
19
@yunix: "Das in der Kirche hat mehr oder weniger gar nichts mit Kannibalismus zu tun"
mehr oder weniger?
also doch etwas?

und zur symbolik:
dann waren die
hexenverbrennungen
wohl auch nur symbolisch
gemeint,
zur reinigung der seele
oder wie?

ausserdem heiss
ich nicht heinz
 

maldoror

Geselle
26. Juli 2003
19
wer mir immer
nochnicht glaubt:


Warum sind die Katholen Kannibalen? Und warum will der Papst nicht zusammen mit den Evangelen essen und trinken? Es wäre alles ganz einfach zu erklären, wenn die Theologen es nicht kompliziert machen würden. Zu den Fakten. Papst Johannes Paul verbietet in der 14. Enzyklika Ecclesia de Eucharistia ein gemeinsames Abendmahl mit den Protestanten.1 Für Laien: bei den Katholen heisst das nicht Abendmahl, sondern Eucharistie - der Unterschied ist ungefähr so groß wie zwischen zwölf Uhr und high noon.

"Das ist mein Leib, das ist mein Blut" spricht der Priester, wenn er Hostie und Kelch in die Höhe hält. Nach katholischem Verständnis vollzieht sich bei diesen "Wandlungsworten" ein Mysterium: Durch die Worte des Priesters verwandeln sich Hostie und Wein tatsächlich in den Leib und das Blut Jesu Christi ("Transsubstantiation")." Im Klartext: die Johannes Paul-Anhänger verspeisen den Sohn des von ihnen verehrten höheren Wesens, die Luther-Groupies tun das nur symbolisch.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
naja, für die katholiken ist die wandlung, so viel ich weiß, kein symbolischer akt, sondern eine echte wandlung...

Transsubstantiation bezeichnet die Lehre der katholischen Kirche von den Elementen im Abendmahl. Danach werden die Elemente Brot und Wein durch das Handeln des Priesters in ihrer Substanz real verwandelt in Leib und Blut Christi, wobei sie allerdings äußerlich Brot und Wein bleiben. Wegen der Gefahr, etwas vom Blut Christi zu verschütten, trinkt deshalb auch nur der Priester vom gewandelten Wein, die Gemeinde erhält den gewandelten Leib in Form der Hostie. Die übrigbleibenden Elemente werden deshalb auch im verschlossenen Tabernakel aufbewahrt.

Die Lehre von der Transsubstantiation wurde seit dem 12. Jahrhundert entwickelt und auf dem Trienter Konzil im Zuge der Auseinandersetzung mit den Reformatoren, v. a. der Lehre von Huldreich Zwingli, aber auch der von Martin Luther, endgültig bestätigt.
http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?Glossar/Transsubstantiation.htm

würde das trotzdem nicht kannibalismus nennen...
 

Gestreift

Vollkommener Meister
12. Juli 2003
516
Yunix schrieb:
Gratulation, die bösen bösen Christen wieder.... :?
Das in der Kirche hat mehr oder weniger gar nichts mit Kannibalismus zu tun - völlig am Thema vorbei, totaler Schwachsinn, Quatschkopf :evil:
Dieses Ritual soll wohl eher vermitteln, dass Jesus in jedem von uns ist - mal ganz frei interpretiert...
Du scheinst ja der Master Blaster in Bezug auf die heilige Kommunion zu sein. Nach dem was ich so weiß (Ich bin ehemaliger Katholik!), wird in der heiligen Messe tatsächlich der Leib Christi verspeist. Da findet ein magischer Akt statt mein Freund. Da wird also wirklich Fleisch gegessen und natürlich Blut getrunken. Zumindest glauben das die gläubigen Katholiken http://www.katholische-kirche-roesrath.de/eucharistie-filler.html.

Das so mancher Schamane der heiligen katholischen Kiriche, die ja bekanntermaßen die einzig wahre ist, das nicht mehr so rüberbringen kann, ist wohl auf einfaches Unvermögen zurückzuführen.

Kannibalen aßen unter anderem die Gehirne ihrer Feinde, damit sie die Eigenschaften von ihnen übernehmen konnten. Ich sehe hier keinen Unterschied zur heiligen Eucharistie. Das geht also nicht völlig am Thema vorbei, was maldoror schreibt hat seine Berechtigung.

Ich bin geneigt, dir den Bibelspruch mit dem Auge und dem Splitter entgegenzuhalten. Musst ganz feste an dem Balken ziehen.
 

Dotwin

Lehrling
25. Juli 2003
4
Sicher ist das Kannibalismus, aber Jesus hat ja selbst damit angefangen! Er forderte seine Jünger ja dazu auf, sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken. Das hat natürlich auch eine homoerotische Komponente - ähnlich wie bei dem Kannibalen von Rothenburg. Und es ist NICHT verwerflich! Und das alles was mit Jesus und seinen Jüngern zu tun hat auch irgendwie schwul ist, daran wird ja nun wohl niemand zweifeln wollen. Deshalb ist es auch gut und richtig, dass nur Männer Priester sind. Ich mag den Katholizismus gern, nicht zuletzt, weil er mir prickelnde Schauer der Erregung über den Rücken jagt
 

trAitor-4-life

Geheimer Meister
26. Juli 2003
127
tut was ihr nicht lassen könnt, solange es sich um einen extremen notfall handelt in dem man einfach nur überleben will halte ich es auf keien fall für moralisch verkehrt seine bereits verstorbenen mitmenschen zu verSPEISEN.
ganz anders sieht das natürlich aus wenn andere menschen aufgrund solch einer perversion ermordet werden um sie zu essen bzw. in dem fall doch eher zu FRessen.
:oops:
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
So wie ich das sehe ist unsere Gesellschaft vom Kannibalismus gar nicht so weit entfernt wie manche Leute glauben. In der Regel essen wir zwar keine Leichenteile, aber wir nehmen sie trotzdem in unseren Körper auf, manchmal von Toten und manchmal von Lebenden. Ich rede hier von Transplantationen. Dort werden Leichenteile verwendet um anderen das Leben zu retten, und das ist im großen und ganzen akzeptiert. In den oben angesprochenen Beispielen wurde nicht viel anderes gemacht. Auch dort wurden Leichenteile verwendet um anderen das Leben zu retten. Nur das dort die Leber eben nicht transplantiert sondern gegessen wurde.
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
Nun ja, ich denke daß es einen gewissen Unterschied gibt zwischen einem noch lebenden Transplantat und einem gefrorenen Stück Fleisch, welches lediglich dafür sorgt, nicht den Hungertod zu sterben.
Transplantationsmedizin hat in meinen Augen nix mit Kannibalismus zu tun.
 
G

Guest

Gast
@maldoror

danke für die Feststellung. Ich sammle gerade solche Feststellungen über die Katholische Kirche.


@Yunix

Also wenn dieses Rital uns sagen soll das Jesus in jedem von uns ist, wieso soll ich ihn dann essen ? (Er ist doch eh in mir oder ?)
 
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