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Zuwanderung

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
Neuerdings sind auch einzelne CDU-Politiker (von Beust, Schwarz-Schilling) für die Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften.

Sollte Deutschland nicht in der Lage sein, diese selbst auszubilden und so das Heer der Arbeitslosen zu verkleinern?
 

hellas

Geheimer Meister
24. Mai 2002
418
komisch das hier keiner was zu geschrieben hat, aber du hast recht...

die deutsche politik ist seltsam. ich bin zwar selber ausländer, aber den wahlspruch der "DVU" kann ich nur bepflegen:

"kinder statt inder"

man sollte das geld, das man benötigt, einen inder auf einen deutschen posten zu bringen, ehr dazu verwenden, die ausbildungsmöglichkeiten zu verbessern.

das seltsame ist, der deutsche staat nimmt lieber einen studierten it-fachmann aus indien, statt die unstudierten it-cracks in deutschland zu fördern.

ein deutscher informatisch-technischer assistens steht auf der strasse, weil ein studierter it-fachmann aus indien seinen platz eingenommen hat. und ob der wirklich besser ist wage ich zu bezweifeln, da es in dieser branche in erster linie darum geht, wie intensiv man sich damit auseinander setzt.
man kann ein diplom im it.breich machen, und es nur als job ansehen, man kann aber das hackeleben auch als lebenseinstellung sehen, wo man sich den ganzen tag damit beschäftigt.

ich merke das an meiner eigenen ausbildung. ich studiere mediendesign.
in der theorie sind se alle gut (braucht man ja nur zu lernen).
aber die praxis kann man nicht theoretisch lernen. das heisst, je mehr du dich damit beschäftigst, desto besser kennst du dich damit aus.


also ich kann die politik in deutschland nicht für gut heissen...

grüsse, hellas
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
hellas schrieb:
komisch das hier keiner was zu geschrieben hat, aber du hast recht...

die deutsche politik ist seltsam. ich bin zwar selber ausländer, aber den wahlspruch der "DVU" kann ich nur bepflegen:

"kinder statt inder"
Dieser lustige rechtspopulistische Spruch kommt von einem CDU-Mann.
Aber im Prinzip brauchen wir wirklich eine höhere Geburtenrate.

[offtopic]
Das schärfste war der Wahlspruch der "Republikaner" in Bayern:
"Keine Goldzähne für Asylbewerber!"
[/offtopic]

gruss semball
 

elvissa

Geheimer Meister
18. Juli 2003
117
natürlich ist es wichtig dafür zu sorgen dass die nachwachsende generation dann wenigstens qualifiziert ist, aber es geht wohl eher darum dass es tatsächlich so ist dass it leute JETZT schwer zu finden sind. unternehmen stellen doch keinen inder ein, der kein deutsch kann, obwohl ein deutscher bewerber genauso qualifiziert ist!
wer sowas denkt fällt voll auf die rechte meinungsmache rein.
hier ein ganz interesanter link zu dem thema:
Schlaue Kinder morgen und schlaue Inder, Russen, Ungarn, Tschechen, Letten und überhaupt jemand HEUTE muß es heißen - nicht nur konsequent, sondern vor allem auch DALLI !
http://www.kinder-statt-inder.de/
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Was ich nicht so recht verstehe, alle mangeln über nicht genügent Qualifiierte Leute aber dann das Geld für die Bildung kürzen.
Alle jammern darüber das zu wenig deutsche kinder geborenen werden aber wer kinder hat zieht offmals nur nachteile.
Dann wollen sie Elite Unis schaffen aber Lehrer entlassen, auch frage ich warum brauchen wir elite unis? In England, USA, Frankreich (weiss nicht genau) gibt es Elite Unis und wo waren die vor ein paar jahren in der Wirschaft? Hintern den Deutschen und ohne deren Elite Unis.
Also ich habe sowieso das große gefühl das da die Wirschaftsbosse und die Politiker in ner eigenen welt leben. Überhaupt keinen Bezug zur realität.
Ich wundere mich auch immer wieder wie Politker ihren Wahlsieg als so toll vorweisen wo doch meist über die häflte überhaupt nicht mehr wählen geht (Ich gehe auch nicht mehr wählen, wenn denn?)
Ich habe auch das gefühl wenn die SPD was vorschlägt die CDU blos blockiert und umgekehrt, meistes jedenfals.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Die Elite-Unis sind doch schon wieder Schnee von gestern. Die heutige Idee ist, dass einzelne "Elitefachbereiche" an jeder Uni sich Bundesweit toppen und dadurch Fördermittel kriegen. Also quasi jede Uni eine Eliteuni. Eine dieser fixen Ideen, die die Regierung vorm Morgenkaffee hatte. Hört sich toll an, darf nix kosten und entsprechend auch ein Griff ins Klo.

Was ist gegen die Einwanderung von Qualifizerten Leuten zu sagen? Die Amis und einige andere machen das schon lange so, und da der Großteil der hochqualifizierten Spitzenkräfte in die USA abwandert, wieso sollen wir nicht die Spitzenleute von wo anders her beziehen - wenn der Bedarf da ist und die Leute wollen!
Vorrausgesetzt man macht das nicht so wie Rot/Grün mit ihrer Informatiker-Aktion, bei der ein ganzer Ausländer angeworben wurde, der nach 2 Monaten ach wieder gefeuert wurde. :roll:
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.198
hellas schrieb:
ein deutscher informatisch-technischer assistens steht auf der strasse, weil ein studierter it-fachmann aus indien seinen platz eingenommen hat. und ob der wirklich besser ist wage ich zu bezweifeln, da es in dieser branche in erster linie darum geht, wie intensiv man sich damit auseinander setzt.
das halte ich für quatsch. die firmen werden doch nicht irgendwen einstellen nur weil er inder ist.
bei den firmen zählt allein die qualifikation und wenn der deutsche it-mann schlechter ist, als ein indischer oder meinetwegen australischer, dann werden die firmen sich für den inder/australier entscheiden.
pech natürlich für den deutschen, der dann auch den kinder-statt-inder-spruch unterschreiben würde, aber wenn die politik nicht in der lage ist, schulen und unis zu verbessern und wenn die wirtschaft ungenügend ausbildet, dann ist das die konsequenz. oder sollen derartige wirtschaftszweige in diesem land aussterben, nur weil ein herr rüttgers sich irgendeines populistischen themas bedient?!?
 

Vindaloo

Großmeister
16. August 2003
91
Es gibt auch einen Aspekt der bei der Zuwanderungsdebatte gern vergessen wird. Deutsche Politiker jammern gern über den sogenannten 'brain drain', die Abwanderung von Spitzenforschern, z.B. in die USA, wegen der besseren Arbeits/- oder Forschungsbedingungen.

Das die Qualität in Forschung, Lehre und natürlich auch die Wirtschaft hierzulande darunter leiden ist ein gerne beklagter Umstand. Umgekehrt hat man aber keine Skrupel das gleiche mit Ländern zu praktizieren, die wesentlich dringender auf ihre Fachleute angewiesen wären. Z.B. Indien oder andere 3.Welt oder Schwellenländer.

Es ist ein perfide Form des Neokolonialismus. Denn die teure Ausbildung dieser Fachleute wurde ja von den Entwicklungsländern finanziert. Es werden also nicht nur Rohstoffe, sondern auch das Entwicklungspotential, die Intelligenz eingesackt. Für Facharbeiter gilt dies natürlich nicht minder.

Aber das Geschwätz über Zuwanderung ist auch etwas hinfällig, denn wie die Computerinder-Posse gezeigt hat, gehört Deutschland sicher nicht zu den Auswanderungszielen dieser Fachleute. Und ich kann das sehr gut nachvollziehen. Kanada, die USA und selbst England sind allein schon wegen der Sprache deutlich attraktiver.

Ferner geht der Trend ohnehin dahin, Arbeitsplätze gleich ins Ausland zu verlegen. In den USA ist ja bereits deutlich zu erkennen, dass auch hochqualifizierte Arbeit, z.B. in der Softwarebranche nach Indien ausgelagert wird.
Insofern ist die ganze Debatte etwas hohl, da sie an der Realität vorbei geführt wird. Und schlecht oder Unterqualifizierte Einwanderer sind bei 4.5 Millionen offiziellen und vermutlich 6-7 Millionen tatsächlichen Arbeitslosen weder vermittel/- noch finanzierbar.
 

pibaX

Geheimer Meister
4. November 2002
306
ich kenne nen inder und der ist lustig... er hat seine nationalität im namen: ravinder..wir nennen ihn nur inder.. wie lustig ist das jetzt?

mfg pibaX
 

InsularMind

Geheimer Sekretär
9. Dezember 2003
644
Ob ein Fachmann nun aus Indien kommt oder hier geboren wurde oder in Micronesien oder hinterm Mond ist mir egal, solange er seine Arbeit macht, mit Elan dabei ist und auch nicht hierher gezwungen wurde.

Ja, die Bildungszeit spielt da wohl ne große Rolle, der Fremde ist eben 'sofort zur Verfügung' in den Fällen, wo die hier noch in der Ausbildung stecken.

Das gesamte Bildungswesen hier könnte mal überdacht werden, bestimmt gäbe es hier genug einsatzwillige oder fähige Leute, wenn man's ihnen nicht ganz so schwer machen würde oder zu umständlich, bzw. sie mit immer noch mehr Behinderungen und Belastungen dazu treiben würde, auf andere Länder auszuweichen.
Bildungsmöglichkeiten vom sozialen Status / Möglichkeiten abhängig zu machen hat so einen Nachgeschmack von 'Bildungsgeiz' an sich.
Man sollte eher danach streben, davon wegzukommen.

Mit den Wissenschaftlern ist es das Gleiche -- wenn die mitkriegen, Deutschland verschließt sich der Forschung -- seien es ethische Grenzgänge oder seien die Unterstützungen zu mager / die Hürden zu hoch -- gehen die fähigen Köpfe eben weiter zu dem Land, wo ihnen das Forschen ermöglicht wird.
In der Hinsicht gibt sich Deutschland teilweise schon etwas rückständig / zickig, scheint es.
 

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
MEHR ausländische Arbeitskräfte, falls sie gebraucht werden? OKAY!

MEHR Kinder? Okay?

Aber MEHR Aus- und Weiterbildung für die WENIGEN Arbeitsplätze,
die wir zur Zeit haben, darum geht es doch!
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
Abwanderung, Einwanderung, Zuwanderung, Völkerwanderung, Bergwanderung *blubb* :D

Was soll diese Debatte? Suchen wir Schuldige für Deutschlands Talfahrt? Ich habe neulich die Memoiren meiner 92 Jahre alten Tante gelesen, und da bekommt man einen etwas distanzierteren Einblick, wie es Deutschland gerade geht und was mit diesem Land passiert ist.

1. Nach dem zweiten Weltkrieg sind wir mit Abstand betrachtet nochmal glimplichst davon gekommen. Es hätte auch der Morgenthau-Plan werden können aber die Amerikaner haben sich glücklicherweise dagegen entschieden, ihn ernsthaft zur Debatte zu stellen!

2. Sind das, was wir jetzt erleben, ob man es wahrhaben will oder nicht noch die Nachwehen des Zweiten Weltkriegs. Wir sind im Moment pleite, weil wir für den Osten blechen wie blöd und da trotzdem wenig geht. Die Trennung war Folge des Krieges, deswegen zahlen wir heute das ab, was vor Jahren im Krieg verloren gegangen ist. Die DDR war nunmal im nachinein einfach wenig mehr als ein ziemlich teurer Witz.

3. Ist das wieder das alte monokausale Sündenbock-Argument, das diese Debatte lanciert. Hier läufts schlecht, wir müßen was tun - zack, kriegt eine Minderheit eins drauf. Was für einen Unterschied macht wohl ein Computer-Inder im Vergleich zu den Folgekosten der Aufhebung der deutschen Trennung? Das ist eine Sommerloch-Debatte, die Emotionen schürt und wenig nützt. Aber aufregen kann man sich darüber ganz famos. Besonders, wenn man im Osten wohnt und keinen Job hat. :wink:
 

Gorgona

Erhabener auserwählter Ritter
7. Januar 2003
1.177
Ich hatte es in eienm anderne Thread bereits versucht darzustellen, aber ich schreibe es gerne noch einmal auf.

ES IST VERDAMMT SCHWER IN DEUTSCHLAND EINE ARBEITSGENEHMIGUNG ZU ERHALTEN!!!!

Die sog. Greencard läuft übrigens zum Ende des JAhres aus und wird auch nicht weiter verlängert, weil sich nicht geügend Resonanz bei den ausländischen Fachkräften gefunden hat.

Die Nicht-Green-Card-Regelung
Ausserdem ist es so, dass ein Ausländer (Nicht-EU) nur danneine Arbeitsgenehmigung bekommt wenn es landesweit (oder wenn er nur eine begrenzte AG für eien Stadt haben will in der Region) keine gleichqualifizierten Deutschen oder EU Bürger gibt,der diese Arbeit ausführen könnte.

Ergo heisst das, kommt ein Inder mit Informatikabschluss nach Deutschland, geht das schonmal gar nicht, denn zuerst braucht er ein Jobangebot aus Deutschland. Wenn er das hat dann wird er erstmal einen Antrag auf Arbeitsvisum stellen. Dort wird die erste Entscheidung getroffen (In Absprache mit Ausländeramt und Arbeitsamt).

Ist der Mann dann hier, dann muss er erstmal einen Antrag beim Arbeitsamt auf Erteilung einer Arbeitsgenhemigung stellen. Findet sich kein Ersatz, dann hat er den Job für 1 JAhr. Findet sich Ersatz fliegt er zurück nach Indien.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Der UN-Generalsekräter Annan ist der Ansicht, dass die EU die Einwanderung brauche.
In seiner Dankesrede erklärte Annan, viele Staaten, die ihre Türen verschlössen, seien akut auf Einwanderer angewiesen. Ohne Einwanderung werde Europas Bevölkerung nach der Erweiterung von 450 Millionen auf unter 400 Millionen im Jahr 2050 zurückgehen. In einigen Ländern wie Deutschland, Griechenland, Italien und Österreich werde die Bevölkerung um ein Viertel sinken.
UN-Generalsekretär: Europa braucht Einwanderung Die Bevölkerung in Europa wird durchschnittlich älter, das stimmt jedenfalls. Soll Europa seine Festungsmauern senken?
 

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
Ja, wenn wir Vollbeschäftigung hätten
und Zuwanderer gut integrieren könnten ..... :!:

Jetzt bekommen wir ja erst mal eine ganz neue EU,
dann sehen wir weiter!

:idea:
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Ich finde diese Debatte ziemlich haltlos: Es nützt ja nix wenn in Deutschland 4 Millionen Bauarbeiter, Bauingenieure, Frisöre und Telefondesinfizierer arbeitslos sind und auf der anderen Seite 100000 Systemprogrammierer fehlen. Es sind ja nicht die Netzwerkadministratoren oder Webdesigner, die fehlen, denn davon gibt es seit der Umschulungsflut Ende der 80er Anfang der 90er eher schon wieder zu viele, es sind die Chip-Designer und Informatiker fehlen. Der Spezialist aus Indien, der bei AMD in Dresden im Labor steht ist mit Sicherheit der Letzte der dem arbeitslosen Bauschlosser, der in Kempten sitzt und ohnehin nie nach Dresden ziehen würde, den Job streitig macht.
Was mich in der Tat stört, ist, daß man natürlich zumindest dafür sorgen müsste, daß man evtl. so in einer Generation genügend einheimische Chip-Designer hat, aber das liegt nicht am Staat allein, sondern sicher auch an der Wirtschaft.
Ein weiterer Trugschluß beim haftbar machen der Inder ist, daß im Moment ohne diese Spezialisten ja noch weniger Geld erwirtschaftet würde und damit noch weniger Geld für die Ausbildung zur Verfügung stehen würde.
 

Axelay

Großmeister
18. November 2002
83
Die Argumente sind doch austauscbar.
Wenn es in der deutschen Wirtschaft nicht so gut läuft, dann erzählen sie uns was von humanitärer, christlicher Verpflichtung, sogenannte Asylanten zu installieren.
Wenn es wirtschaftlich gut läuft, dann brauchen wir angeblich die hochqualifizierten Arbeitskräfte, weil sonst die Rente den Bach runtergeht und blah.
Besonders witzig finde ich das christliche Argument. Vor ein paar Jahren haben sie uns noch in die Kreuzzüge gejagt, um gegen die Moslems zu kämpfen.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie es vor 10 Jahren hieß, dass wer zum Schwert greife, durch das Schwert umkommen werde. Es war undenkbar nationalsozialistisch, die Bundeswehr im Ausland einzusetzen, auch was die christliche Argumentation angeht. Dann hieß es auf Einmal, wir seien christlich verpflichtet in Jugoslavien ein neues Auschwitz zu verhindern und plötzlich musste dann die Bundeswehr in Jugoslavien, Afghanistan usw. eingesetzt werden. Also eine Wende um 180 Grad (sic!), und das alles mit dem christlichen Argument.

Ich kann mir diese Freakshow nur so erklären, dass man möglichst viele Ausl
änder in Deutschland haben will um das System zu destabilisieren und im Zuge eines Bürgerkrieges dann ein Terrorregime zu installieren. Man versucht sozusagen das Pendel in die eine Richtung richtig aufzuziehen, damit es dann in die andere Richtung ausschlägt.
So wie man zu Zeiten der Weimaer Republik die Kommunistenterrorherrschaft z.B. in Bayern (Räterepublik) gefördert hat, um so dem Nationalsozialismus den Weg zu ebnen. Die Überseefinanzierung der NSDAP ist ja mittlerweile unbestritten. Da gibt es mittlerweile auch linke URL's, die belegen, dass z.B. die SA (eine Art Privatarmee der nationalsozialisten) mit Remington-Pistolen ausgerüstet war. In der aktuellen Diskussion ist die Frage der Waffenlieferungen zentral. Was diese Frage im zusammenhang mit der jüngsten Geschichte angeht, so wird diese Frage regelmäßig inicht gestellt.
Es ist schon Alles sehr komisch.
Gruß
Axelay
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.198
hach gottchen....

Axelay schrieb:
Ich kann mir diese Freakshow nur so erklären, dass man möglichst viele Ausländer in Deutschland haben will um das System zu destabilisieren und im Zuge eines Bürgerkrieges dann ein Terrorregime zu installieren. Man versucht sozusagen das Pendel in die eine Richtung richtig aufzuziehen, damit es dann in die andere Richtung ausschlägt.
So wie man zu Zeiten der Weimaer Republik die Kommunistenterrorherrschaft z.B. in Bayern (Räterepublik) gefördert hat, um so dem Nationalsozialismus den Weg zu ebnen.
bis auf dieses letzte haarsträubende konstrukt sind diese ideen typisch für bestimmte menschen. ich habe gerade ein "hochinteressantes" buch von herrn sichelschmidt gelesen, es heißt "deutschland verblödet". da werden genau deine ideen vermittelt und propagiert. sucht bei google, was das für einer ist.

Die Überseefinanzierung der NSDAP ist ja mittlerweile unbestritten.
ach? sind thyssen krupp und co aus übersee?

Da gibt es mittlerweile auch linke URL's, die belegen, dass z.B. die SA (eine Art Privatarmee der nationalsozialisten) mit Remington-Pistolen ausgerüstet war.
röhm war vor seiner sa karriere bei der wehrmacht für waffendepots zuständig. da hatte er auch seine knarren her. präsentier doch mal eine deiner urls.

ps: was hat das mit dem thema zu tun?!?
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
OMG 8O !
Also ich hätte für den Phantasieaufsatz da oben doch auch gerne ein paar Belege: Wann und wo haben Entscheidungsträger in Sachen humanitärer Einsatz und Zuwanderung mit christlichen Werten argumentiert oder eine Entscheidung gar damit begründet ?
Wer hat einen möglichen Auslandseinsatz "nationalsozialistisch" genannt ?
Als Gründungsdatum für die Weimarer Republik nimmt man in der Regel entweder den Versailler Friedensvertrag (28. Juni 1919) oder das Inkrafttreten der Reichsfverfassung (11. August 1919). Wie auch immer die Münchener Räterepublik wurde bereits am um den 1. Mai 1919 zerschlagen, also ein paar Monate vor Gründung der Weimarer Republik.
Und mit Verlaub: Wenn Leute wie Du, Axelay, ein bisschen mehr Energie in ihre Bildung, statt in das Ausdenken oder Nachplappern von wirren haltlosen Theorien stecken würden, dann bräuchten wir vielleicht wirklich keine ausländischen Spezialisten mehr. 8O
 

Axelay

Großmeister
18. November 2002
83
> Phantom
> ach? sind thyssen krupp und co aus übersee?

Nein , aber die Remington-Pistolen.
Im Übrigen geht es hier um die Finanzierung der NSDAP vor (sic!) der Machtergreifung, nicht danach. Danach war ja Alles gelaufen und man konnte sich der Finanzen "innerhalb" des eroberten Landes (Auch in Form von Thyssen und Krupp) bedienen.
http://www.heise.de/tp/deutsch/html...h/inhalt/co/15280/2.html&words=Bush Remington
Es ist nur natürlich, dass die Sieger da nicht so üppig dokumentiert haben. Es war deshalb nicht leicht, eine (linke) Quelle für die Angaben zu finden. Ein Wunder, dass jetzt doch so das eine oder Andere durchsickert.

> AgentP
> Und mit Verlaub: Wenn Leute wie Du, Axelay, ein
> bisschen mehr Energie in ihre Bildung, statt in das
> Ausdenken oder Nachplappern von wirren haltlosen
> Theorien stecken würden, dann bräuchten wir
> vielleicht wirklich keine ausländischen Spezialisten
> mehr.
Ziemlich gute Provokationssttrategie, mir die Bildung abzusprechen und so die Diskussion vom Thema weg, in einen Flamewar umzuleiten.
Gleichzeitig wiederholst Du die These vom Bedarf an ausländischen Spezialisten und hoffst so diese Verirrung unbemerkt ins Gehirn der Leser einzuträufeln. Respekt.
Mich wundert nur, dass Du jetzt schon am Anfang der Diskussion in Deinen Argumentationstrickbaukasten greifen musst,
Gruß
Axelay
 
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