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Wie breitet sich die Atombombe aus?

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Die Diskussion um die verlorenen Atomkoffer Russlands kommt wieder in Schwung. Kann man hier ernsthaft von einem Versehen sprechen?.

Sollten Terroristen die technischen Fähigkeit zum Atombombenbau erlangen, hätte der Westen ein Problem. Waffenfähiges Uran ist offenbar überall im Angebot - auf orientalischen Basaren in Form loser Klumpen oder in Mini-Atombomben, die zu Dutzenden aus der ehemaligen Sowjetunion verschwunden sind.
Das überbietet ja die news, dass der Bau einer Atombombe durchaus auch mal im Internet steht.

Das State Department in Washington hat 130 Terrororganisationen registriert, denen sie die Herstellung und den Einsatz von A-Waffen zutraut. Tabellenführer ist Osama Bin Ladens Assassinen-Orden al-Qaida. "Alle Warnindikatoren sind positiv", sagt Roger Hagengruber, der Vizepräsident des Atomforschungszentrums Sandia: Geld, Fanatismus, Menschenverachtung. Was Bin Laden offenbar noch fehlt, das ist ein passender Dr. Seltsam, der seinen Hass in Kilotonnen-Sprengkraft umsetzt.
Atomwaffenherstellung fällt doch immer unter Menschenverachtung. Von wo breitete sich denn die Atombombe aus?

Osama Bin Laden bemüht sich seit Anfang der neunziger Jahre um die Bombe. Der Doppelagent Jamal Ahmad al-Fadl verhandelte Anfang 1994 in Bin Ladens Auftrag in der sudanesischen Hauptstadt Khartum über den Kauf von hoch angereichertem Uran aus Südafrika. Der Preis: 1,5 Millionen US-Dollar, zuzüglich Provision für al-Fadl und für Ex-Minister und Oberstleutnant Mokadem Salah Abd-el-Mobruk, der den Kontakt vermittelt hatte.
Was macht denn ein Doppelagent alles so? 8)

Jamal Ahmad al-Fadl wurde 1996 in der US-Botschaft in Khartum festgenommen. Im Februar vergangenen Jahres verurteilte ihn ein Gericht in New York wegen seiner Beteiligung an den Attentaten auf die US-Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) zu lebenslanger Haft.
Sicherheitsgewahrsam?

Bin Laden hatte auch gute Kontakte zur pakistanischen Atomwirtschaft. Zu seinem Freundeskreis gehörten Qadir Khan, der "Vater der islamischen Bombe", und Sultan Bashiruddin Mahmud, der Erbauer der Nuklearfabrik Kahuta bei Islamabad. Beide erklärte Yankee-Feinde, beide Islamisten der alten Schule.
Was ist mit der CIA-ISI-Verbindung?

Das in London erscheinende Nachrichtenmagazin "Al Watan al Arabi" will wissen, dass Osama Bin Laden 1998 einem Schwarzhändler aus Tschetschenien 30 Millionen US-Dollar in bar und Opium im Wert von 70 Millionen übergeben und dafür einen Posten Atomsprengköpfe erhalten hat.

"Al Watan Al Arabi" gilt nicht als Spitzenquelle. Es ist aber denkbar, dass Bin Laden eine oder mehrere von jenen "Aktentaschenbomben" ergattert hat, die seit Jahren durch die Gazetten klabautern. Aktentaschenbomben wurden in den achtziger Jahren für den sowjetischen Geheimdienst KGB gebaut. Sie passten in einen gewöhnlichen Reisekoffer oder einen Rucksack und hatten eine Sprengkraft von je tausend Tonnen herkömmlichem Sprengstoff.
So schliesst sich der Kreis mit den Vorgängen in Tschetschenien.

Alexej Jablokow, ehemals Mitglied im Nationalen Sicherheitsrat Russlands und heute Professor an der Akademie der Wissenschaften, hat Lebed in einem Leserbrief an die Moskauer "Nowaja Gasjeta" bestätigt. Jablokow vermutet, dass die Aktentaschenbomben versehentlich wohl nicht registriert und deshalb irgendwie verdaddelt worden seien.
Versehen? Wird so Konflikt und Ohnmacht geschürt?

Atomwaffen-Terror

Man muss sich immer fragen: "Wozu wird eine Katze aus dem Sack gelassen?"
 
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