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Welche Verschwörungstheorien haben sich als wahr oder falsch rausgestellt?

GrahamDorsey

Geselle
16. Januar 2012
25
Es kann sein, das nach deiner Fragestellung, dass die CIA dich verschwinden lässt.

Die CIA lässt niemanden verschwinden.

So etwas tun allenfalls die scheinbar harmlosen Nachbarn, die deine Hinterlassenschaften unauffällig erben wollen.
Aber: was bringt die nachweislich harmlosen und unauffälligen Nachbarn überhaupt auf die Idee, irgendjemand konkreten so etwas antun zu wollen oder es zu dürfen zu glauben?

Der deutsche Schauspieler August Diehl ist in Hollywood verblüffend erfolgreich, was daran liegt, dass er von Filmprofis "type-casted" wird, aufgrund seiner spektakulärsten Filmrolle: Nämlich als Darsteller des "Karl Koch", eines einzigartig erfolgreichen Verschwörungstheoretikers.

Diesen Erfolg verdankt Koch seinem aufsehenerregenden Tod, nachdem er seine Bekanntheit ( aus den 1980er Jahren ) genutzt hat, um Verschwörungstheorien zu verbreiten.
Gemäss der harten Logik von Verschwörungstheoretikern gilt: "There are no martyrs in the Miniluv", dh die übermächtigen Verschwörungen wollen, dass ihre Feinde auf möglichst unspektakuläre Weise bestenfalls Unglauben ernsten sollen, dh sie sollen als peinliche Trottel dastehen, falls prominent genug, im Idealfall aber für völlig unbedeutende "Trolle" gehalten werden, die durch spektakuläre Verleumdungen auffallen wollen.

Koch starb jedoch den erwähnten aufsehenerregenden Tod, der bis heute als umstritten eingestuft wird:
Die Regierung sagt, es sei ein Freitod gewesen. Aufgrund der zu erwartenden Schmerzen musste sich Koch zuvor durch massive Einnahme von Drogen zuvor praktisch bewusstlos machen, um es zu wagen.
Die Skeptiker glauben, dass es kein Freitod war, und dass die Bösewichte Koch mit Drogen vollgepumpt hatte, um dann dessen Tod als selbstverschuldet aber unbeabsichtigt darstellen wollen.

"Typecast", das bedeutet, dass ein Schauspieler Rollen erhält, bei denen das Publikum die Figur bis zum Ende bzw bis zum Twist Ending für ähnlich der bekanntesten Rolle des Schauspielers halten soll.
"Liam Neeson" wurde bekannt durch Spielbergs Film über einen verkappten Gutmenschen, der lügt und täuscht, um eine gute Sache gegen den Widerstand eines bösen Regimes zu schützen.
"August Diehl" erhält Rollen, bei denen es um naive Verschwörungsprofis geht, wie den Mann einer professionellen russischen Infiltratorin im Film "Salt", oder den des sich selbst überschätzenden Gestapooffizier in "Inglourious Basterds".

Das interessanteste, real nachweisbare Verschwörungstheoretische Paradox ist natürlich die Apologetik des "bpb", des Bundesamtes zur Zerstreuung von Verschwörungstheoretikern, engl "Minitru".

Dessen Aktivitäten werden damit begründet, dass der deutsche Kanzler von 1933 bis 1945 angeblich an Verschwörungstheorien geglaubt habe:
Das Gegenteil ist der Fall.
Der Betreffende betont ( auf seine bekannte, besonders nachdrückliche Weise ), das er vor allem die "Protokolle der Weisen von Z. " für Bull-Krapp hält, weil die offensichtlich idiotische Darstellung bewirken würde ( und auch so beabsichtigt war ), dass kein vernünftiger Mensch sich dabei ertappen lassen, will, so etwas ernst zu nehmen ( quelle: google amerikanische archive, Suchbegriffe: [kanzler 1933 bis 1945 ] [protokolle der weisen] [public speech] ).

Eine der exemplarischen Verschwörungstheorien überhaupt lautet: "Können diese Augen lügen? "

Das Problem für den Befragten ist, dass, wenn er Ja antworten würde, ihn der Fragesteller schon vorher mit seiner Armee von teuren Anwälten eingeschüchtert hatte, wodurch der Fragesteller aus Feigheit vor dem Feind den Rückzug antritt, und nie mehr an diese für ihn dadurch beschämende Konfrontation erinner werden möchte.

Das ist, wie die führenden deutschen Regierungspolitiker 1933 bis 1945 Verschwörungstheorien auffassten: Als gezielte Strategie, die darin dargestellten Dinge lächerlich erscheinen zu lassen, und die Zuhörer entsprechend verbindlich Stellung beziehen zu lassen:

"Divide et impera", so lautete die Hypothese der deutschen Regierung über jene Quasi-Nation (ohne eigenes Land), die der deutschen Regierung ein Dorn im Auge war. den Feind. Da diese Vorgehensweise der deutschen Regierung als die naheliegend zu erwartende Strategie der anders gestrickten Ideologie der anders aufgebauten Nation erschien, während diese sich bekanntlich auf religiöse Gründe für ihr Verhalten berief.

Die "einigende Propaganda" der deutschen Regierung verfolgte nun ihrerseits eine demselben Gedankengang völlig anders begegnenden Strategie ("uni et impera"):
Sie funktionierte nur damals, und nur dadurch, dass es damals nicht in jeder Wohnung Fernsehen gab, sondern Wochenschauen etc in Kinos ( selten: Fernsehstuben ) gesehen werden mussten, wodurch die wohlhabenden Intellektuellen und die eigentlich innerhalb der Gesellschaft feindlichen Unterprivilegierten ( einfache Arbeit, Tagelöhner, ABM-ler etc. ) sich in Gegenwart der anderen auf eine gemeinsame Meinung festlegen mussten, auch und gerade wenn der einen Seite bestimmte Darstellungen nicht passten (weil pro-proletarisch), und der anderen Seite andere Darstellungen zuwider waren ( weil pro-elitär).

Die Regierung selbst legte grossen Wert darauf, in den für intellektuelle Eliten wichtigen Fragen maximal rationale und beweisbare Thesen zu vertreten, die state-of-the-art kriminalistischen Prüfungen standhalten mussten.

Umgekehrt gab es Thesen, wie die von "Das Denken musst du den Pferden überlassen, denn die haben die grösseren Köpfe" Phrenologie und Rassenkunde, die eigens zur Befriedigung der ungebildeten Massen von der Regierung zugelassen wurden, obwohl sie aus Sicht der Regierenden offensichtlicher Unsinn waren.

In Chaplins Film "Der grosse Diktator" veranschaulicht der pro-elitäre Garbage dies mit dem Ausspruch: "Eine edle Rasse, blond und blauäugig, mit ihren kleinwüchsigen und braunhaarigen Führer".
Hering wird als Mann des Volkes dargestellt, dh pro-proletarisch, der demonstrativ den Forderungen des Führers vorbildlich nachkommen will: "Wir müssen den Gürtel enger schnallen [, selbst wenn es uns aufgrund unseres vorigen Lebenswandels besonders schwerfällt] ".

Langer Rede Kurzer Sinn: Das "bpb", dessen offizieller Auftrag darin besteht, anstelle von Verschwörungsforen dem mündigen Bürger diese Dinge zu vermitteln, die für das Verständnis der Vorgänge im dunklen Zeitalter Mittelseuropas wichtig wären, genau dies verhindern soll, dh das Gegenteil des offiziellen Auftrags zu tun.

Langer Rede Kurzer Sinn: Die demokratische Weimarer Republik war insgeheim dankbar dafür, dass ein möglichst optisch fremdartige Gruppierung für eine kurze Zeit die Probleme mit der erdrückenden Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen ihr Amt antrat, weil die anonymen Weimarer Eliten sich darauf verliessen, dank ihrer Kapitalreserven und der die indigenen Eliten zu schützen durch ihr Parteiprogramm verpflichtete Regierung einfach aussitzen zu wollen.
Statt nachhaltige Lösungen, dh nachhaltige Revolution, tatsächlich selber zu ihren Lebzeiten erleben zu wollen.
 

GrahamDorsey

Geselle
16. Januar 2012
25
Die C*A lässt keinen verschwinden?
Woher weißt du das?

Naja: Kennen Sie irgendwen, den die CIA hat verschwinden lassen?

Also, QED: diese Theorie ist eine sog "sich-selbst-bestätigende Wahnvorstellung".

Sie folgt dem klassischen Muster: Wenn es so wäre, würde es keine Beweise geben, oder zumindest keine, die auf die CIA als Täter hindeuten.

Off Topic:

Es gibt einen Ausspruch, der in den USA allgemein bekannt ist:

"Ketchup is a vegetable! "

Diese Ausspruch wird Reagan assoziiert, bzw einem seiner sog. "Atlaten".
"Atlaten" ist ein bedrohlicher klingendes Synonym für die sog. "Flying Monkeys" der Populärpsychologie.
Sprich: "Flying Monkeys" sind harmlos, da sie von als psychisch gestörten Narzissten/Borderlinern offensichtlich und durch jeden professionellen Profiles als solchen nachweisbaren Bösewicht als anthropomorphe Marionetten instrumentalisiert wurden. Finde den Geisteskranken, und du kannst Freunde und Polizei um Hilfe und Schutz gegen den Bösewicht und dessen tumbe Horden ersuchen.
Bei "Atlaten" ist der Drahtzieher weniger leicht als Geistesgestörter nachweisbar: Er geniesst Ansehen als hochrangiges Regierungsmitglied, und seine "Atlaten/Flying Monkeys" handeln nicht auf Geheiss eines Geistesgestörten, sondern sind Freiwillige, die sich beim Höherrangigen als dessen kompetente Handlanger verdient machen wollen, durch das, was sie tun.

Sprich: der Ausspruch "Ketchup is a vegetable", da weiss jeder Verschwörungstheoretiker, dass der von Reagan stammt, obwohl er nicht von Reagan selber eingeführt wurde.
Normale Menschen finden beim Nachschlagen des Ausdrucks lediglich den Namen des ruhmreichen Reagengehilfen, aber: sie finden dabei ganz nebenbei auch eine Idee für eine Lösung zu einem Problem, das derzeit die ( offenbar verschwörungstechnisch völlig unbedarfte ) amerikanische Bevölkerung beschäftigt:


Sprechen wir über die Begriffe "Grauzone" und "Falsifizierung":

"Falsifizierung bedeutung, dass man die einem möglichen Optionen, den Wahrheitsgehalt einer Information zu widerlegen, kennen und nutzen können muss.
Es gibt Menschen, die geben Informationen unbedacht weiter, solange sie diese für unwichtig genug halten.
In Problemfällen ( Grauzonen ) muss man dann mit den Betreffenden persönlich sprechen, um auszuloten, ob und wieweit sie Informationen weitergeben würden, die sie selber glauben oder nicht ernsthaft glauben können. "

Böse Narzissten gehen so vor, dass sie ihre Flying Monkeys möglich wenig darüber sagen, dass womöglich sie selber als erste diejenigen attackiert/schikaniert etc haben, die sie nun, nachdem die Opfer sich nachweislich zu verteidigen versucht haben, der Narzisst nur darauf gewartet hat:
Der, der guten Willen hat, achtet nicht darauf, Beweise zu seinen Ungunsten zu hinterlassen, da er ja von sich weiss, dass er keine böse Absicht bei seinem Tun hatte.
Der, der bösen Willen hat, legt grossen Wert auf Beweise: Er will die Beweise vorlegen, für die Aggression ihres Kontrahenten.
Dieser Kontrahent, das weiss der Narzisst insgeheim genau, hat aber eigentlich in Notwehr gehandelt, gegen Angriffe, bei denen die Marionetten dem Opfer keine brauchbaren Beweise für ihre Taten bzw bösen Absichten hinterlassen sollten.

Bei Atlaten und Regierungsbeamten ist es so, dass diese von Amts wegen professionelle Taktiken anwenden müssen, die von den scheinheiligen Bösewichten, die sich der Nichtnachweisbarkeit ihrer schlimmen Taten sicher sind, ihnen im Erfolgsfall als "heimtückisch" vorgeworfen werden, wohlgemerkt, der echte Kriminelle wirft den echten Staatsanwalt vor, heimtückisch gegen ihn vorgegangen zu sein.
 

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