Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Was sagen PCR Tests und Zahlen über an Corona verstorbene wirklich aus?

Sonsee

Prinz von Jerusalem
1. Juni 2016
2.200
Welche Maßnahmen ergreift die Regierung gegen die Pandemie, wie sicher sind diese Maßnahmen und welche Konsequenzen haben sich nach einem Jahr daraus ergeben?

Das wichtigste Instrument zur Bestimmung der pandemischen Lage, ist der PCR Test, der von Herrn Drosten persönlich entwickelt wurde. Nun gut, wie genau ist dieser Test?


Prävalenz 20 % (z. B. Altenheim): Richtig positiv getestet werden 140 von 200 Personen, falsch negativ sind 60 Ergebnisse. Richtig negativ erkennt der Test 760 von 800 Personen, falsch positiv 40. Der positive Vorhersagewert (140/180) beträgt nun 0,78, die Erkrankungswahrscheinlichkeit ist also bei der angenommenen Prävalenz von 20 % 2,5 Mal höher anzusetzen als bei der niedrigen Prävalenz von 3 %. Der negative Vorhersagewert (760/820) ist 0,93. Immerhin 7 % der negativ Getesteten tragen das Virus in sich und können es verbreiten. Prävalenz 80 % (z. B. Isolierabteilung): Bei einer besonders hoch geschätzten Prävalenz von 80 % sind von 1 000 Getesteten 800 infiziert, von denen der Test 560 erkennt und 240 nicht. Richtig negativ erkannt werden 190 von 200 Personen, falsch positiv sind 10. Der positive Vorhersagewert (560/570) erreicht sichere 0,98, während der negative Vorhersagewert auf 0,44 sinkt. 56 % Prozent der negativ Getesteten tragen das Virus in sich und können es weitergeben.

Das bedeutet: In einer Population mit niedriger Prävalenz – z. B. 3 %, wie bevölkerungsweit bei COVID-19 anzunehmen – und unter der Prämisse einer niedrigen effektiven Test-Sensitivität von 70 % ist der positive Vorhersagewert äußerst schwach.
Es liegt dann auch nicht so sehr am Verhalten der Bevölkerung, ob sie andere infizieren sondern auch an einem Test der nicht besonders Aussagekräftig ist.

Wie sieht es nun mit den Zahlen aus, bei denen es immer heißt, an oder mit Corona Verstorbene?

Nicht alle, aber mehrere Bundesländer übermitteln dem RKI also differenziertere Zahlen. Das RKI zählt jedoch „an“ oder „mit“ Verstorbene zusammen. Die offizielle Sprachregelung lautet, dass diese „in Bezug auf“ eine Corona-Erkrankung verstorben sind. Einige Landesgesundheitsämter geben an, dass eine Aufschlüsselung nach „an“ oder „mit“ Corona Verstorbenen seitens des RKI nicht erwünscht sei.[...]
Zu Beginn der zweiten Corona-Welle in diesem Oktober waren laut statistischem Bundesamt 2777 Menschen (4 Prozent) mehr gestorben als im Oktober der Jahre zuvor. Zahlen für den November lagen noch nicht vor. Es sei aber unklar, ob die erhöhte Sterblichkeit allein auf Covid-19-Tote zurückzuführen sei, heißt es in einer Erklärung. Die höhere Sterblichkeit könne ebenso damit zusammenhängen, dass der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung deutlich zugenommen habe. Die Übersterblichkeit im Verlauf der zweiten Corona-Welle und für das gesamte Jahr 2020 kann erst zu Beginn des nächsten Jahres berechnet werden.
(Fettung von mir vorgenommen.)

Eine höhere Sterblichkeit könnte aber auch durchaus daran liegen, dass sich wesentlich weniger Menschen in Notfällen behandeln lassen haben, oder einfach nicht behandelt wurden. Krankenhäuser bekamen eine Tagespauschale für leerstehende Betten.

Allerdings zeigen sich auch starke Rückgänge bei der Behandlung von lebensbedrohlichen Notfällen wie Herzinfarkten (minus 31 Prozent) und Schlaganfällen (minus 18 Prozent). Der aktuelle WIdO-Report präzisiert erste interne Auswertungen aus dem April 2020, über die verschiedene Medien berichtet hatten.

Während der Lockdown-Phase vom 16. März bis zum 5. April 2020 wurden insgesamt rund 241.000 Fälle von AOK-Versicherten in deutschen Krankenhäusern behandelt. Das waren etwa 157.000 Fälle weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Absolut gesehen gab es den größten Rückgang der Fallzahlen laut WIdO-Report bei Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, die um 42 Prozent (minus 27.000 Fälle) zurückgingen. Der größte relative Fallzahl-Rückgang ist mit 65 Prozent bei den Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems zu verzeichnen (minus 22.000 Fälle). Das Ausmaß der Rückgänge ist regional unterschiedlich und reicht von 34 Prozent in Sachsen bis zu 43 Prozent in Rheinland-Pfalz.[...]
Zudem sind auch ökonomische Anreize der 560-Euro-Tagespauschale für leer bleibende Krankenhausbetten nicht auszuschließen. "In ihrem Zusammenspiel können sich diese verschiedenen Einflussfaktoren gegenseitig noch verstärkt haben", so Klauber.


Gunnar Kaiser bringt es auf den Punkt: Was, wenn ich euch Das gesagt hätte?

 

Sonsee

Prinz von Jerusalem
1. Juni 2016
2.200
Drosten gerät zunehmend unter Druck mit seinem PCR Test.

Bei aller Schönheit der pluralen Gesellschaft könnten sich Millionen Quarantänisierte (vor allem die Symptomlosen unter ihnen) dereinst fragen, auf welcher wissenschaftlichen und juristischen Grundlage der freiheitsentziehende Bescheid eigentlich ergangen ist. Auch jene, die unter den Lockdown-Maßnahmen leiden, werden zunehmend wissen wollen, wie viele falsch-positive Neuinfektions-Meldungen am Überschreiten der 50er- oder 35er-Wocheninzidenz beteiligt waren.

Es dürfte also von wachsendem öffentlichen Interesse sein, wie Drostens Gutachten die Frage des Heidelberger Amtsgerichts beantwortet, ob PCR-Tests Infektionen im Sinne von §2 Infektionsschutzgesetz nachweisen können. Einen Richter, der von ihm ein Gutachten einfordert, wird er jedenfalls nicht so lässig abkanzeln können wie einen kritischen Journalisten auf einer Bundespressekonferenz.

Es bleibt spannend was die Tests über das tragen von Masken aussagen werden.

Die Daten zeigen, dass die so genannte kardiopulmonale Leistungsfähigkeit durch beide Masken-Typen signifikant reduziert wird. Die Masken beeinträchtigen die Atmung, vor allem das Volumen und die höchstmögliche Geschwindigkeit der Luft beim Ausatmen. Die maximal mögliche Kraft auf dem Fahrrad-Ergometer war deutlich reduziert. Im Stoffwechsel wurde eine schnellere Ansäuerung des Blutes bei Anstrengung registriert (Laktat).
Mit Fragebögen beurteilten die Teilnehmer zudem systematisch ihr subjektives Empfinden. Auch hier zeigte sich eine erhebliche Beeinträchtigung verschiedener Parameter des Wohlbefindens.

"Die Ergebnisse unserer Untersuchung bestätigen das subjektive Gefühl vieler Menschen", erklärt Kardiologie-Klinikdirektor Prof. Ulrich Laufs, "die Studie hat die Einschränkung der Leistungsfähigkeit nun auch wissenschaftlich quantifiziert." Er sieht die Ergebnisse für viele Lebensbereiche als potentiell interessant an: "Übertragen auf die Arbeitswelt stellt sich schon die Frage, ob Menschen, die mit Maske körperlich anstrengende Arbeit leisten, öfter Pausen machen müssten als bisher."
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.560
Deswegen sollte man die Masken ja auch nicht beim Radfahren tragen, sondern z.B. im ÖPNV.
 

Ähnliche Beiträge

Oben Unten