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War against the Weak - oder Eugenik in den USA

Zerch

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.488
meinesachtens wenig irritierend....es ist bekannt dass es in den USA schon immer rassistische Organisationen gab und es ist auch bekannt dass die USA schon versuche mit Häftlingen(Menschen!) gemacht haben - und das ist sicherlich nur die berüchtigte "Spitze des Eisberges".
....nach dem zweiten Weltkrieg wurden übrigens nicht nur technisch versierte Wissenschaftler mit neuer , geheimer Identität in die USA geschleust , sondern auch "medizinische Wissenschaftler" unter denen sicherlich auch der eine oder andere Kz-Arzt war......die durften alle in neuen Labors für die US-Regierung weiterarbeiten.

der "Krieg gegen die Schwachen" wird heute noch und zu jeder Zeit geführt ... man soll es halt nicht sehen wenn nicht gewillt ist dass man es sehen könnte , nur winzige Informationen gelangen an die Oberfläche - der "Holocaust" wäre auch nicht bekannt geworden wenn man es so hätte haben wollen.
 

Lilith

Geheimer Meister
20. Oktober 2002
248
Hallö,


bin auch nur deswegen irritiert, weil man diese Vorgehensweise doch in erster Linie mit der Deutschen Geschichte in Verbindung bringt...

Wenn das nur, wie Du sagst, die Spitze des Eisberges ist, mag ich gar nicht darüber nachdenken, was unterhalb dessen noch alles möglich ist.

liebe Grüße
Lilith
 

OTO

Erhabener auserwählter Ritter
18. März 2003
1.185
Was mich auch schon immer verwundert hat ist das zB. Captian Amerika auch Blond und Blauäugit ist.
Naja auch die Russen hatten damals immer den Blonden Blauäugigen Mann und Frau im Visier.
Es gibt unheimlich viele beispiele wenn man sich nur mal Umschaut da wird der Nordische Typ bevorzugt.
Naja aber nicht überall, da Frauen ja auf den Großen Dunklen Typen stehen, die meisten jedenfalls.
Naja und weills grad so toll passt, ich bin auch Blond und Blauäugig und auch nicht grad winzig aber halt nicht riesig. :lol:
Es ist ja auch so das die Blonden allgemein aussterben da sich die dunklen gehen von Brünetten und so mehr durchsetzten.
 

Antirotarier

Geheimer Meister
5. Juni 2003
144
Befürworter der Eugenik - egal welcher Nationalität - gehören für mich in die Kategorie "Extrem Geisteskrank! - Gefahr für die Öffentlichkeit!! - Darf nicht in die Nähe von Menschen gelangen !!!"

Ich hasse es wenn manche Menschen meinen sie wären gleicher... :evil:
 

Schwachkopf

Geselle
22. Januar 2004
15
eugenik an sich ist meiner meinung nach auch total menschenunwuerdig und in keinster weise legitimierbar..

ueber die eugenische vorgehensweise in den usa weiß ich recht wenig, aber was mich vor allem an der eugenik der nazis stoert/gestoert hat, ist dass selbst die kirche, die sonst alles und jeden in frage stellt, das morden in der bevoelkerung akzeptiert/toleriert hat.

heikles thema.. :x
 

AndiHeek

Geselle
19. Januar 2004
37
Ich halt Eugenik auch für menschenverachtend. Klar, man könnt ja sagen "ist doch schön wenn keiner mehr behindert sein muss", aber das ist doch SCHWACHSINN!!!! Tausende Menschen werden jährlich behindert durch Unfälle oder Krankheiten , und das gehört zum Menschsein einfach dazu denke ich. Es gibt Kranke und Behinderte Menschen, um die wir uns kümmern müssen. Wenn die Gesellschaft die loswerden will, ist das herzlos, und ausserdem berauben wir uns unsere eigene Menschenwürde. Wenn Behinderte gar nich mehr geboren werden durch die Eugenik, dann stehen die Behinderten aufgrund von Krankehiten und Unfällen nur noch wertloser da. Und sowas kann jeden von uns treffen - einmal von der Leiter geplumst und Du sitzt im Rollstuhl. Bei manchen von diesen kranken Eugenik-Fanatikern würd ich mir fast wünschen, dass denen sowas mal passiert, aber ich bin ja kein Unmensch... ;)
 

InsularMind

Geheimer Sekretär
9. Dezember 2003
644
Eine wenn auch stark abgeminderte und aus medizinischer Sicht nachvollziehbare Form von 'Vermeidung' der Geburt von definitiv Behinderten / Erbgeschädigten wird auch in Deutschland praktiziert, allerdings hat es mit dieser früheren Eugenik nichts mehr zu tun.
Ihr kennt das ja, Geschwister dürfen nicht heiraten, keine Kinder zeugen, und Leuten mit vererbbaren Gendefekten wird davon oft abgeraten, auf gewöhnlichem Wege, per Zufallssystem Kinder zu haben.

An sich ist das auch eine Form von 'Selektion', wenn man diese Geburten vermeidet, eh.
Eine natürliche Selektion wie bei Wildtieren und - Pflanzen gibt es bei Menschen nun ja nicht mehr -- allerdings ist es unsere Wahl, eine Solche nicht zu zulassen, und unsere Kulturerrungenschaften heben sich immer weiter davon ab, eine Naturselektion ( wer überlebt, überlebt, wer nicht überlebensfähig ist, stirbt ) zu brauchen.
Fraglich ist nur, ob sich das gänzliche Abstellen einer Selektion auf die Dauer hinaus auf unsere Population irgendwie negativ auswirken wird oder nicht, ob wir Wege finden, zum Beispiel erblich weitergegebene Schäden zu beheben, bevor das Kind schwerstbehindert wird oder auf ein kurzes Leben hinaus entwicklungstechnisch 'fixiert' wird.
Wir können die Schwerstbehinderten mit uns leben lassen, sie wie jeden Anderen in unsere Gemeinschaft einbinden, aber wenn es möglich ist, ihnen so früh zu helfen, als dass sich ihre Behinderung vermindert oder gar nicht erst so gravierend bilden muss, sollten wir das dann auch nicht versuchen ?
Was meinen die Behinderten dazu eigentlich?
Wären sie lieber behindert oder unbehindert zur Welt gekommen ...( was immer das heißen mag, denn meistens ist die Gesellschaft im Umgang mit den Behinderten behindert, nicht der Behinderte selbst )
Nicht aussortieren oder verdammen, sondern weiter forschen und helfen versuchen.
Ob wir als Menschen diese mögliche Erbproblemsteigerung als gegeben hinnehmen wollen oder wie wir mit den Betroffenen umgehen unterliegt der Evolution unserer Vernunftbegriffe.

Die Eugenik der damaligen Zeit war nicht gerade von Verstand angeführt, das dürfte klar sein, die Idealbilder, nach denen man sich da richtete -- selbst für das mangelnde Verständnis von Mensch und Persönlichkeit damals atemstockend primitiv.
Viel Unterschied zu den Nazis gab es da auch nicht -- wenn Menschen nach der Physiognomie, Ethnologie, ihrem Intelligenzquotienten oder ihrem Privatlebensinhalt bewertet werden, kam noch nie Sinnvolles dabei heraus.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
AndiHeek schrieb:
Tausende Menschen werden jährlich behindert durch Unfälle oder Krankheiten , und das gehört zum Menschsein einfach dazu denke ich. Es gibt Kranke und Behinderte Menschen, um die wir uns kümmern müssen. Wenn die Gesellschaft die loswerden will, ist das herzlos, und ausserdem berauben wir uns unsere eigene Menschenwürde. Wenn Behinderte gar nich mehr geboren werden durch die Eugenik, dann stehen die Behinderten aufgrund von Krankehiten und Unfällen nur noch wertloser da.

Wenn die göttliche Welt entscheidet, dass ein vernunftbegabtes Wesen auf Grund seiner Verfehlungen als Behinderter geboren wird, um damit von seienr früheren Schuld in einem vergangenen Leben was abzutragen, findet sie Mittel und Wege, dies zu verwirklichen. Im übrigen gibt es auch Krankheiten im Karma, da solche Schicksale auch in den Lebensplan eines Menschen im Voraus eingetragen werden.

Dem Menschen obliegt es dann, sich damit abzufinden, sein Schicksal als gottgewollt zu tragen und nicht zu rebellieren, dem Nächsten seine Aufgabe ist es, ihn zu pflegen und zu hegen und nicht aufs Abstellgleis zu schieben.
Dann erst ist seine Seele geläutert und nach dem betreffenden Erdenleben in der Lage, in der Welt, aus der er kam, eine erhöhte Stufe zu erreichen.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
arius: Wenn die göttliche Welt entscheidet, dass ein vernunftbegabtes Wesen auf Grund seiner Verfehlungen als Behinderter geboren wird, um damit von seienr früheren Schuld in einem vergangenen Leben was abzutragen, findet sie Mittel und Wege, dies zu verwirklichen. Im übrigen gibt es auch Krankheiten im Karma, da solche Schicksale auch in den Lebensplan eines Menschen im Voraus eingetragen werden.
Macht meiner Meinung nach keinen Sinn, da die Krankheit allein schon Persönlichkeitsveränderungen nach sich zieht. Der Mensch wächst als eigene Person heran und übernimmt nicht die Persönlichkeitsstrukturen von davor: dann müsste die Person in Original auf die Welt kommen - herabgeregnet vom Himmel - und mit Krankheit geschlagen oder so: die Person hat quasi 'vor Gericht gestanden'. Ein Kind wächst in einem individuellen Umfeld heran und entwickelt sich auch dementsprechend individuell. Soll sich mal die göttliche Welt darum kümmern, dass die Kinder von heute bessere Umfelder auf der Welt erblicken.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Durch die Behinderung wird der Geist gedemütigt. Dadurch, dass in dem Leben dann nicht mehr die Gaben und Befähigungen des vergangenen Lebens unbeschränkt zur Verfügung stehen, kann das ganze ins Positive gelenkt werden. Sonst bestünde die Gefahr eines erneuten Mißbrauchs wie im Vorleben.

Der Geist im Betreffnden Menschen ist derselbe, die Gene sind andere !

Außerdem werden die Eltern solcher Kinder auch geprüft.
Wissen sie um die geistigen Zusammenhänge, achten sie auch ein Behndertes Kind genauso, so erwerben auch sie sich geistige Verdienste.

Es kann, muß aber nicht sein, dass [eines der] Eltern vor ihrer Inkarnierung selber darum bemüht war, ein solch noch auf einer niederen Aufstiegsstufe stehendes Geistwesen zum schnelleren Aufstieg zu verhelfen, indem sie sich ein solches Schicksal wünschten !
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Wenn die göttliche Welt entscheidet, dass ein vernunftbegabtes Wesen auf Grund seiner Verfehlungen als Behinderter geboren wird, um damit von seienr früheren Schuld in einem vergangenen Leben was abzutragen, findet sie Mittel und Wege, dies zu verwirklichen.

Aha ... dann siehst du Behinderung als den Abtrag einer früheren Schuld/Verfehlung.
Ich finde, das ist eine überhebliche Sichtweise :?
Hast du engeren Kontakt mit Menschen die behindert genannt werden?

Namaste
Lilly
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Es kann (ich sage nicht! muss !) auch eine Behinderung oder schwere Krankheit im Leben selber erst sich ereignen, durch Unfall oder schwere Krankheit.

In diesem Fall kann es sein, dass ein Fehlverhalten im jetzigen leben zu einer Sühne bereits im selben zu führen hat.

Ich denke da an Fälle, in denen z.B. Eine Schwiegertochter sich weigerte, eine kranke Schwiegermutter in den haushalt aufzunehmen, um sie zu pflegen. Sie erkrankte bereits fünf Jahre nach dem Tod der Schwiegermutter im Altenheim an Alzheimer und leidet nun schon 10 Jahre darunter !
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
...noch auf einer niederen Aufstiegsstufe stehendes Geistwesen zum schnelleren Aufstieg zu verhelfen,....

Oh das ist esoterikschwarzweißmalerei in Reinform.

niedere und höhere Wesen ...... [sarkasmus on] naja schön für dich das du ein höheres Wesen ohne Behinderung bist ... nicht wahr. [sarkasmus off]

Die geistige Ebene mit solchen Begriffen wie "nieder" und "höher" einzuteilen wird ihr nicht gerecht, das sind menschliche Einteilungen die unser beschränktes Wahrnehmungsvermögen zeigen. .... man könnte es auch menschliche Behinderung nennen.

Namaste
Lilly
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Unterschiedliches Verschulden beim Abfall hat zwangsläufig unterschiedliche Gechwindigkeit und Schnelligkeit beim Aufstieg zur Folge.

Sonst würde die Menschheit auch nichtz noch Millionen Jahre bis zum Abschluß der Wiederherstellung benötigen !

Wir sind ja daher herausgefordert, die Schwächeren zu stützen und unter die Arme zu greifen ! Aber sie müssen sich selber befreien, man kann aber Hilfe zur Selbsthilfe bieten.

Jeder ist für sein Tun und Handeln allein verantwortlich und wird zur Rechenschaft gezogen.

Im Zuge der kirchlichen Irrlehren arroganter selbstherrlciher Pfaffen und Dogmatiker wurde aber das frühere gesamtheitliche Weltbild verfälscht, getrübt und den Menschen eine falsche Glaubensvorstellung eingeprägt. Ihnen wurde vorgegaukelt, allein durch Bekenntnis zu Gott durch Taufe oder Buße werde alles gut... dem ist nicht so !

Alles muss wiedergutgemacht werden, sei es nach der Rückkehr oder in einem neuen menschlichen Leben ! Das Gesetz für Ursache und Wirkung ist generell gültig. Wo bliebe sonst die Gerechtigkeit ?
 

Lilith

Geheimer Meister
20. Oktober 2002
248
Hi,

daß Eugenik bis in die 70er in den USA praktiziert wurde ist erschreckend. (Aber wohl nicht nur in den USA, wie dieser Link zeigt!:


http://www.thata.ch/rassenhygiene.html


Während Deutschland beschämt auf die Relikte seiner wenig rühmlichen Vergangenheit reflektiert wird munter weiter "geforscht".
Eugenik ist ein Eingriff wider die Natur. Infolgedessen kann als Endresultat wohl auch kaum etwas "besseres" herauskommen...

Schaut man sich um, was alles in der Tierwelt schon zusammengezüchtet worden ist, so zeichnen sich "reinrassige" Züchtungen, seien es Pferde, Hunde, Katzen und sonstiges Getier durch Verhaltensstörungen und Anfälligkeiten gegenüber Krankheiten als wesentlich empfindlicher aus. Selbiges gilt auch für veredelte Getreidesorten, die sich vielleicht als robust in gewissen Klimazonen erweisen, dagegen eine hohe Anfälligkeit gegen andere Umwelteinflüsse aufweisen können, die zB nur mit einer verstärkten Pestizidbehandlung vermieden werden kann. Die aber nur in Kürze...

http://www.jf-archiv.de/archiv99/499yy18.htm
http://www.google.de/search?q=cache...df+Züchtungen+++anfälligkeiten&hl=de&ie=UTF-8

Auch wenn karmische Verstrickungen von Schuld und Sühne hier nicht so recht passen mögen... hat ein Elternpaar einen vorliegenden Gendefekt, der eine Behinderung des ungeborenen Lebens nicht ausschließen kann, so sollten nur SIE sich dazu entscheiden dürfen, dieses Kind zu bekommen, oder es zu lassen und nicht ein Dritter, wie in dem Artikel vom Spiegel beschrieben. Vielleicht wäre der Sache mehr gedient, sich zu überlegen einem anderen Kind/Menschen behindert oder nicht ein besseres Leben zu ermöglichen?

Ethik und Moral sind Eigenart des Menschen. Sie besagen, auch den Schwachen in der Gesellschaft einen Platz zu geben. Das Gesetz der Natur besagt nach Darwin, daß "nur der Stärkere" überlebt. Trotzdem sind Moral und Ethik ein dünnes Eis, welches schnell bricht gerät der Mensch an seine existenziellen Grenzen und ist sich lieber selbst der Nächste?

Und bevor das jetzt ausartet... hoffe ich mal lieber auf eine höhere Gerechtigkeit, daß jeder der in seinem (oder auch früherem Leben) Mist baut es auch irgendwann mal ausbaden muss...

so long
Lilith
 

Roman

Geselle
28. Januar 2004
10
Lilith schrieb:
Eugenik ist ein Eingriff wider die Natur. Infolgedessen kann als Endresultat wohl auch kaum etwas "besseres" herauskommen...

Grüß dich Lilith,

mit dieser Argumentation spielst du leider den Eugenikern in die Hände, denn das Ausschalten jeglicher Selektionsmechanismen, sei es durch Medizin oder Altersfürsorge, wäre ebenfalls ein Eingriff wider die Natur, wobei (deine Aussage fortführend) ebenfalls nichts besseres herauskommen könnte. :?
 

Lilith

Geheimer Meister
20. Oktober 2002
248
Sei gegrüßt


@Roman

weiso spiele ich dabei den Eugenikern in die Hände?? Vielmehr stelle ich mal in Frage, daß angewandte Eugenik auch wirklich zur gewünschten "Herrenrasse" führen würde...

Ich akzeptiere da schon eher einen Eingriff der Natur als den Eingriff es Menschen...

So long
Lilith
 

Roman

Geselle
28. Januar 2004
10
Lilith schrieb:
weiso spiele ich dabei den Eugenikern in die Hände?? Vielmehr stelle ich mal in Frage, daß angewandte Eugenik auch wirklich zur gewünschten "Herrenrasse" führen würde...
Ich meinte damit das Heranziehen der Natur als Grundlage für ein besseres Resultat. Das ist immerhin auch der Rechtfertigungshintergrund der Eugeniker, nur wird eben statt der natürlichen (ungerichteten) eine künstliche (zielgerichtete) Selektion propagiert.
Eine Herrenrasse mit künstlicher Selektion heranzuzüchten wäre, wie von dir schon aufgezeigt, aufgrund der nicht absehbaren Begleitmutationen äußerst problematisch.
Ich akzeptiere da schon eher einen Eingriff der Natur als den Eingriff es Menschen...
In freier Wildbahn (z.B. in einer Daueranarchie) würde sich im Laufe von Jahrtausenden tatsächlich eine Oberschicht durchsetzen und nach einigen hundert Generationen schließlich eine eigene Rasse und bei andauernder Isolation und Selektion sogar eine neue Spezies bilden. Allerdings wären die von dir akzeptierten Eingriffe der Natur wohl um einiges grausamer, als es Zwangssterilisationen oder Euthanasie jetzt schon sind...
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.612
Roman schrieb:
Das ist immerhin auch der Rechtfertigungshintergrund der Eugeniker, nur wird eben statt der natürlichen (ungerichteten) eine künstliche (zielgerichtete) Selektion propagiert.

Die Effizienz der Eugenik, die sich lediglich auf zielgerichtete Selektion bezieht, kann jedoch ebenso auf biologischer, ja sogar "eugenischer", Basis hinterfragt werden:
Ziel einer langfristig ausgerichteten Eugenik müsste es eigentlich sein, den Genpool möglichst breit zu halten, um eine Anpassung an veränderte Umstände zu ermöglichen - das schließt zwar PIDs bei manchen Erbkrankheiten nicht unbedingt aus, widerspricht aber der Mär von den Vorteilen einer reinen Rasse und ähnlichen Vorstellungen...
 

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