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Wahl in Bad.Württemberg

Ich würde wählen …

  • die Linke

  • BSW

  • Grüne

  • FDP

  • ÖDP

  • CDU

  • AfD

  • andere


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.772
Nicht die SPD, aber die hast Du ja schon vorsorglich aus Deiner Liste rausgelassen.
 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.837
Nicht die SPD, aber die hast Du ja schon vorsorglich aus Deiner Liste rausgelassen.

Manesse wirkt auf seine alten Tage etwas zerstreut, findet ihr nicht?

Auch hier in Bayern sind in ein paar Tagen Wahlen. Heute haben mich vor einem Supermarkt in Ramersdorf zwei Kandidatinnen der CSU angesprochen. Wahlkampf, auf der Straße, finde ich grundsätzlich sympathisch. Aber die CSU ...?
Für München haben SPD-Bürgermeister immer eine gute Politik gemacht. Und deshalb werde ich sie auch wählen.
 

Manesse

Großmeister aller Symbolischen Logen
3. Oktober 2010
3.001
Zoe Mayer hat ein altes Video von Manuel Hagel ausgegraben


wievfindet ihr das?
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
14.392
Ein Wahnsinns Ergebnis für die FDP.
Nur 1,1% hinter der SPD das dürfte ein einmaliger Erfolg sein :)

Ansonsten ist es erschreckend wieviele die toxische Grüne wählen. unglaublich wie verblödet die Menschen sein müssen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.726
Also ich habe so großes Verständnis dafür, daß den Menschen die Südwest-Union zum Halse heraushängt, daß ich mich über das schlechte Ergebnis der Sozis schon fast wundere. Bleiben die sehr schwiegermuttertauglichen Südwest-Grünen, alles Realos. Was soll man denn sonst wählen? Außerdem zieht Erfolg Erfolg nach sich. Es würde jedenfalls eine grüne Koalition werden, wieso also nicht den sicheren Wahlsieger wählen?

Gib Dir das Video, wo der Unions-Oberbonze Kindern den Treibhauseffekt erklärt, und Du weißt, wieviel der Normalbürger von Physik versteht. Ich verspreche Dir, daß er von Geschichte, Außenpolitik, Wirtschaft, Industrie und allem übrigen exakt ebensoviel Ahnung hat. Dafür kennt er alle Bundesligatabellen der letzten dreißig Jahre auswendig, und sie alle Haupt- und Nebenroll von Downton Abbey.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
14.392
Ja aber den angesagten Untergang wählen erscheint mir dümmer als Stümper wählen.... aber ich hätte die alle nicht gewählt.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.726
Die haben keine Ahnung, was grüne Politik bedeutet. Die sind auf ganz, ganz vielen Feldern genauso unbeleckt wie der CDU-Heini beim Treibhauseffekt. Habeck ist für ganz viele von denen ein kleiner Gott. "Ist ja kein Wunder, daß es VW schlecht geht, haben einfach zu teure E-Karren gebaut. Hätten besser auf Habeck gehört, der hat ihnen gesagt, sie sollen besser günstige bauen."
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.772
Die haben keine Ahnung, was grüne Politik bedeutet.

Nicht? Die haben doch 12 Jahre lang Kretschmann von den Grünen als Ministerpräsidenten gehabt.

Lange Jahre hatte ich gefühlte 90% meiner Kunden in Baden-Würtemberg sitzen. Mit der hochdeutschen Sprache hapert es wirklich, aber es sind ansonsten nun weiß Gott keine Dummköpfe.

Und ich hätte gesagt, dass man diesen Leuten mit einer Politik, die ganz offen seit Jahren sowohl die Automobilindustrie und genauso schlimm den industriellen Mittelstand in Grund in Boden fährt, überhaupt nicht zu kommen braucht. Dem Land der Häuslebauer müsste doch schon ein Projekt wie das völlig verkorkst aus dem Ruder gelaufene Stuttgart 21 ein Dorn im Auge sein.

Aber gut, kann man nichts machen.


5,5% hat sie nur bekommen……

Macht nichts. Immernoch 0,6% zu viel.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.726
Macht nichts. Immernoch 0,6% zu viel.
Ja, denn wenn die AfD noch ein bißchen zulegt, kommen die Genossen damit in die nächste Volksfrontregierung, wie in Sachsen.
Dem Land der Häuslebauer müsste doch schon ein Projekt wie das völlig verkorkst aus dem Ruder gelaufene Stuttgart 21 ein Dorn im Auge sein.
Und das ist die Schuld der Grünen, daß wir keinen Provinzbahnhof mehr renovieren können? Nein. Das ist die Schuld der gesamten Politik und nicht zuletzt der Bundesbahn selbst, die in einer Weise zugrunde gewirtschaftet worden ist, die man sich kaum vorstellen kann, und zwar von allen Parteien nacheinander. Mit dem Schmutz auf den Bahnhöfen fängt es an, mit Korruption und Mafiamethoden geht es weiter, und da sind wir noch gar nicht beim Fahrplan.

Auch die Vorstände der Konzerne sind doch mittlerweile mehr Politiker als Unternehmer und mehr mit Lobbyarbeit und Intrigen beschäftigt als mit Innovation.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.772
Und das ist die Schuld der Grünen, daß wir keinen Provinzbahnhof mehr renovieren können? Nein.

Die Spur führt zwar, anders als z.B. bei der Dresdner Carolabrücke, nicht direkt auf den Schreibtisch eines grünen Baurates, aber sagen wir mal so: An der Umwandlung Deutschlands in ein Land, das nicht mehr in der Lage ist, Bahnhöfe oder Flughäfen in einer festgesetzten Zeit zu einem festgesetzten Preis zu bauen, haben die Grünen mit Sicherheit ihren durchaus nicht geringen Anteil.

Wie gesagt, das müsste für die Einwohner des Landes der Schaffer und Häuslebauer doch eine Katastrophe sein.
 

Popocatepetl

Inquisitor
27. August 2013
7.729

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.772
Auch die Vorstände der Konzerne sind doch mittlerweile mehr Politiker als Unternehmer und mehr mit Lobbyarbeit und Intrigen beschäftigt als mit Innovation.

Wo Du recht hast, hast Du recht. Wobei es erstaunlich ist, dass diese Lobbyarbeit und Intrigen ja ganz offenbar keinerlei Nutzen für die Konzernene selbst bringt - eher im Gegenteil. Man möge sich mal anschauen, wo sich die mächtige Lobby der deutschen Automobilindustrie von der Politik widerstandslos hat hinwirtschaften lassen.

Im Rückblick würde ich das als den Endzustand einer Entwicklung betrachten, die in den 90er Jahren begann. In den Konzernen. Die fingen nämlich bereits in den 90er Jahren an, „woke“ zu werden. Ich würde den Beginn dort setzen, als uns 1995 ein neuer CEO erstmals mit einer - natürlich seiner - Unternehmensvision beglückte.

„It‘s important to have a vision.“ Eine niemals begründete, geschweige denn belegte Behauptung, die vor allen Dingen unverkennbar eines ist: Die Abkehr von Realität und Fakten und Zuwendung zum eigenen Wunschdenken. Nicht mehr derjenige ist Platzhirsch, der am besten weiß, was geht und wie man es macht, sondern derjenige mit den buntesten Hirngespinsten - wobei natürlich der Dunning-Kruger-Effekt mithilft.

Nun sorgt allerdings Darwins Lehre dafür, dass ein Unternehmen, das im Wettbewerb steht, sich nicht allzu viele grobe Schnitzer leisten kann, wenn es überleben will. Auch der Visionär war ganz schnell wieder weg vom Fenster weil er mit dem Kopf in den Wolken seiner Visionen auf haarsträubende Weise auf dem Boden der Tatsachen den rechten Weg verloren hatte und drauf und dran war, ein kerngesundes Unternehmen binnen zwei Jahren in den Dreck zu fahren. Gottlob hat man ihn noch rechtzeitig gebremst und entsorgt, aber der Mist mit den Visionen und dem ganzen zugehörigen Gedöns blieb. Nicht mehr ganz so schrill, aber eben auch nicht weg.

Ich hatte mal in einem Buch von einem Aussteiger aus der Unternehmenberatungsbranche gelesen, dass es zur Strategie der Unternehmensberatungen gehört, ausgelutschte Ideen, die in der freien Wirtschaft nicht mehr an den Mann zu bringen sind, noch der Politik und den öffentlichen Verwaltungen aufzuschwätzen. Sinngemäß, weil die dumm und unkritisch genug sind, sich jeden Blödsinn andrehen zu lassen und sich das auch leisten können, weil sie nicht so sehr unter Wettbewerbsdruck stehen. Außerdem kann der Unternehmenberater ja damit werben, dass der zuvor der freien Wirtschaft aufgeschwätzte und schon längst wieder abgeschaffte Mist dort ja angeblich „best practise“ sei.

Na prima. Irgend ein Unternehmensberater kommt also früher oder später zu den Politikern und erzählt denen, dass Realität, Machbares und Möglichkeiten nicht wichtig sind - „It‘s important to have a vision!“. Und genau das ist das Markenzeichen der Politik geworden. Nicht mehr das vermeintlich langweilige Erfüllen einer klar umrissenen Aufgabe unter Beachtung des geleisteten Amtseides, sondern seinen Visionen zu frönen. So sind Absonderlichkeiten wie „feministische Außenpolitik“ zu erklären.

Ich habe Unternehmensberatungen nie anders als als völlig schwachsinnige Parasiten kennen gelernt, die von unfähigen Geschäftsführern engagiert werden, die sich vor den eigenen Leuten keine Blöße geben wollen, indem sie die mal was fragen. Ein völlig krankes Geschäft.

Ein Unternehmen so zu führen, ist schon bedenklich - bei einem Staat, der ja nicht pleite gehen kann und sonit keinen natürlichen Endpunkt für den Wahnsinn hat ist es verderblich. Sollte ich mit meiner These richtig liegen, dann sind es diese Leute, die geschafft haben, eine 400 jährige Epoche und Erfolgsgeschichte abzuwürgen, die mal als Renaissance begann. Dann haben die Idioten eben Geschichte geschrieben, was wohl auch deren Vision war.
 

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