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wäre es ausländerfeindlich?

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
ich stelle mir zur zeit aus aktuellem anlass die frage, ob es ausländerfeindlich wäre, wenn wohnheimplätze in deutschen stundentenwohnheim zuerst an deutsche und dann an ausländer vergeben werden würden. für mich selbst ist die idee an sich noch umstritten, vom menschlichen standpunkt aus ist sie nicht vertretbar, allerdings ist es schon emotional sagen wir mal aufbauschend, wenn ich hier wohnen muss: http://www.studentenwerk-dresden.de/wohnen/wohnheimkatalog/details-26.html und vielleicht nach 2 monaten schon wieder weiterziehen darf.

zu welchem zweck haben wir überhaupt derart viele ausländische studenten an deutschen schulen?
 

Er4z3r

Vollkommener Meister
23. Mai 2003
551
Ja und da ein Arier nicht unter solchen Umständen leben darf, steckt man dort den Ausländer rein!

[ACHTUNG: IRONIE]
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
hm vielleicht hätte ich irgendwie kennzeichnen sollen, dass ich weder irgendwie nationalsozialistische veranlagt bin noch sonstige gedanken in dieser hinsicht hege. ausserdem möchte ich dich bitten derartige beiträge in meinem thread zu unterlassen, da sie alles andere als diskussionsdienlich sind.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
na, torte, wasnlos? das sieht doch ganz schnucklig aus. im vergleich zu meinem alten wohnheim...brrr...

das mit dem schließen von wohnheimen ist, glaub ich, auch normal. meins wurde auch dann zugemacht - war aber auch bitter nötig.

verlass dich nicht zu sehr auf wohnheime - wg`s sind besser. ok, wenn man kein typ dafür ist, dann halt auch nicht.

dein "ausländerproblem" hat doch aber nichts mit der baldigen schließung zu tun, oder? das würde doch auch zugemacht werden, wenn wir dort unter uns wären.

aber du hättest gern nen wohnheimplatz sicher, wenn ich das recht versteh. aber wer hätte das nicht gern. :wink:

die ausländer sind übrigens da, damit sie was lernen. so wie die deutschen auch.
 
G

Guest

Gast
vielleicht nach 2 monaten schon wieder weiterziehen darf.

Ist zwar Scheiße für dich aber für einen Ausländer der sagen wir aus einem Entwicklungsland kommt (Folter,Hungersnot,Misshandlung) könntest du ihm das doch gönnen.
 

Gurke

Großer Auserwählter
25. März 2003
1.626
Kenn in WOB nur vom hörensagen, mußten da die Leute regelrecht beknien um ne Bude zu bekommen. Andererseits, wohnen da auch Leute drin, die kommen aus der unmittelbaren Umgebung.

Hmm, in nem Wohnheim in Dresden war ich auch mal zu Besuch, ging eigentlich, ok Klo und Waschraum waren für den ganzen Gang, was solls.
Die ich teilweise in Braunschweig und WOB gesehen hab, waren auch nicht so viel besser. waren auch nur Einzimmerwohnungen mit Kochnische.
Die WG Versionen waren nicht schlecht, nur muß man Glück mit der Zuteilung haben (ein Bekannter hatte da echt nur die Arschkarte, aber das ist ne andere Geschichte).
 

Er4z3r

Vollkommener Meister
23. Mai 2003
551
Tortenhuber schrieb:
hm vielleicht hätte ich irgendwie kennzeichnen sollen, dass ich weder irgendwie nationalsozialistische veranlagt bin noch sonstige gedanken in dieser hinsicht hege. ausserdem möchte ich dich bitten derartige beiträge in meinem thread zu unterlassen, da sie alles andere als diskussionsdienlich sind.

Ne, du stellst Ausländer auch nur als andere Menschen als Deutsche dar...
Oder wieso soll ein Ausländer weniger Chancen auf einen Platz in einem Studentenwohnheim haben, als ein Deutscher?
Wenn du mir das plausibel erklärst, hast du gewonnen...
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
Wohnheimumfrage Semperstrasse schrieb:
1 Zu geringe Entfaltungsmög. Da alle Wohnbereiche auf 13,5 m2
zusammen bewerkstelligt werden müssen
4 Ungeziefer (Kakerlaken)
1 Junkies auf den Toiletten, dunkle + dreckige Gänge, kaputte Möbel,
nur je Toilette auf d. Gang, Duschen für alle Mitbewohner im Keller
1 Lärm, dreckige Küchen/Duschen, nicht funktionierende Herde, Teile
fehlen (Backblech, Rost), gelegentlich eine kleine Ratte im Gang oder
d. Dusche .....
.... (sinngemäß) die duschen befinden sich im Keller
=> da sollten weder ausländer noch deutsche wohnen!

Antimagnet schrieb:
die ausländer sind übrigens da, damit sie was lernen. so wie die deutschen auch.

achso, ich dachte da gibt es irgendein verstecktes symbioseprinzip .....

Antimagnet schrieb:
verlass dich nicht zu sehr auf wohnheime - wg`s sind besser. ok, wenn man kein typ dafür ist, dann halt auch nicht.
naja ich geh zum ersten mal studieren, da hab ich noch nicht so die erfahrung was gut und was schlecht ist. aber in den 4 jahren wird sich sicherlich was passendes finden.

Superich schrieb:
Ist zwar Scheiße für dich aber für einen Ausländer der sagen wir aus einem Entwicklungsland kommt (Folter,Hungersnot,Misshandlung) könntest du ihm das doch gönnen.
hm, ich kann mir schwerlich vorstellen das der großteil aus solchen gründen unsere unis aufsucht ;)


nebenbei habe ich noch eine kleine kritik an den methoden des studentenwerkes: in dem schreiben was ich kürzlich erhielt (meine laune wurde ungemein gesteigert), sagte man mir, dass es "unmöglich sei" mir einen wohnheimplatz zu vermitteln, dennoch könne trotzdem eine Zusage bei mir eintreffen (?????) ..... im letzten Absatz des Briefes hiess es dann, dass die Nutzer der Übergangsvariante (semperstrasse) bei der Vergabe freier Wohnheimplätze bevorzugt behandelt werden. Das heisst also sollte ich jeden Tag X kilometer mit der Bahnfahren oder sonst was und dabei pro monat weniger als 107 € (Miete Semperstrasse) bezahlen, würde ich noch bei der vergabe freier wohnheimplätze benachteiligt werden. ich sehe hierin eine art erpressungspolitik, nach dem motto wohn hier oder du brauchst erst im dezember wieder nach wohnungen fragen.

mir ist auch unklar, warum nach oktober immernoch leute ausziehen, rein theoretisch müssten diese ihr studium doch schon abgeschlossen haben und dies widerrum würd bedeuten sie wohnen in einem studentenwohnheim ohne tatsächlich noch zu studieren .... :? oder hab ich hier nen denkfehler drin?!
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
Ne, du stellst Ausländer auch nur als andere Menschen als Deutsche dar...
Oder wieso soll ein Ausländer weniger Chancen auf einen Platz in einem Studentenwohnheim haben, als ein Deutscher?
nein nein nein .... weder stelle ich ausländer als andere menschen dar noch sonstiges ..... tut mir leid dich da enttäuschen zu müssen. ich komme mit jeder sorte mensch wunderbar klar .... :D
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass ich vom studentenwerk vor ein paar monaten bereits ein schreiben erhielt, wonach sie mir einen wohnheimplatz der meinen kriterien genügt zusichern können. nunja, unsaniert fällt da raus ..... auch ein grund für meine verärgerung
 

PirAz

Geheimer Meister
5. August 2002
176
ich denk ma dass viele ausländer hier studieren weil sie im eigenen land nicht die gleichen möglichkeiten haben. in manchen ländern fehlen vielleicht auch die fachkräfte und die entsprechenden ausbildungsmöglichkeiten. manche wolln sich vielleicht auch einfach ma selbst austesten - wie sie in einer völlig fremden umgebung zurechtkommen usw. ... im grunde genommen sind länder ja nur striche auf der landkarte und existieren nur in gedanken. wenn man sich das mal überlegt merkt man dasses eigentlich scheißegal is woher jemand kommt und dass jeder überall die selben rechte haben sollte wie alle anderen auch. wenn es sich um eine uni im ort handelt wo man geboren ist könnte man ja noch sowas "ich war zuerst hier" sagn aber eigentlich isses blöd :wink: . klar isses scheiße dass du jetz von einem wohnheim ins andere gesteckt wirst und noch dazu in diese unglaublich nett aussehenden barracken aber das hat wohl eher was mit den tücken der bürokratie zu tun als mit deinen ausländischen mitstudenten
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
Piraz schrieb:
ich denk ma dass viele ausländer hier studieren weil sie im eigenen land nicht die gleichen möglichkeiten haben. in manchen ländern fehlen vielleicht auch die fachkräfte und die entsprechenden ausbildungsmöglichkeiten. manche wolln sich vielleicht auch einfach ma selbst austesten - wie sie in einer völlig fremden umgebung zurechtkommen usw. ... im grunde genommen sind länder ja nur striche auf der landkarte und existieren nur in gedanken. wenn man sich das mal überlegt merkt man dasses eigentlich scheißegal is woher jemand kommt und dass jeder überall die selben rechte haben sollte wie alle anderen auch. wenn es sich um eine uni im ort handelt wo man geboren ist könnte man ja noch sowas "ich war zuerst hier" sagn aber eigentlich isses blöd . klar isses scheiße dass du jetz von einem wohnheim ins andere gesteckt wirst und noch dazu in diese unglaublich nett aussehenden barracken aber das hat wohl eher was mit den tücken der bürokratie zu tun als mit deinen ausländischen mitstudenten

und ich denk ma das du da recht hast. aber was soll ich sagen im endaffekt fühlt man sich trotzdem irgendwie ungerecht behandelt.
 

Seifenigel

Geheimer Meister
14. Januar 2003
172
Warum sollte es ausländerfeindlich sein wenn Wohnheimsplätze zuerst an deutsche Studenten gegeben werden? Soweit ich weiß wird das in so ziemlich allen anderen Ländern auch gemacht (also einheimische Studenten werden bevorzugt)

Wer z.B. ein Auslandssemester in den USA machen will (is ja schon fast Pflichtprogramm...) darf schon mal mehr bezahlen als der Ami, Ausnahme hier wäre eine Studentenaustauschorganisation.

Persönlich ist es mir egal, ich würd einfach sagen wer zuerst kommt mahlt zuerst, denn irgendwie würde mir schon etwas ohne unsere Quotenasiaten in jeder Vorlesung fehlen :wink:

Nachtrag: Das Argument mit dem das Jeder auf der Welt die gleichen Rechte haben sollte (aufs studieren bezogen) finde ich etwas unangebracht, immerhin sind die Kapazitäten unserer Unis ja auch begrenzt. Persönlich kenne ich 3 Studentinnen die in Deutschland studieren weil es in ihren Heimatländern Geld kostet, was sie lieber sparen wollten...
 

PirAz

Geheimer Meister
5. August 2002
176
na solangs studentINNEN sind 8) .... nee hast ja schon irgendwie recht: ich würd (und werde wahrscheinlich in so ca. 1 jahr) mich och bissel ungerecht behandelt fühlen aber is doch gut dass deutschland (wenigstens einmal) mit gutem beispiel vorrangeht und es NICHT so macht wie die anderen länder. eigentlich sollten da die anderen länder eher nachziehen und nicht andersrum..... najut des is nu auch wieder leichter gesagt als getan aber indem wir uns an deren gesetze anpassen machen wirs ja auch nicht besser - eher im gegenteil... könnt man jetzt ewig diskutieren und würde trotzdem nur zu dem schluss kommen dass prinzipiell jeder überall gleichberechtigt studieren können sollte (oder eben auch nicht) es aber nicht kann......
und dass leute hier studieren weils billiger is - naja so einfach isses ja auch nich in nem anderen land zu studieren und hey! wer würde das nich machen wenna die entsprechenden möglichkeiten hätte? wenn der staat so etwas erlaubt mussa sich eigentlich auch darum kümmern dass genuch platz .... naja aber da werdn halt lieber irgendwelche flugzeuge für n bund gekooft ;-) jut ich will jetz aber keine stammtischdiskussion von wegen "jaaa! der böse staat" anfangen...


ma ganz provokativ: man könnte ja bei der vergabe der wohnheimplätze auch leute mit besseren noten bevorteilen. schließlich hat man sich doch nich für n 1er abi abgerackert um dann ständig von wohnbarracke zu wohnbarracke geschickt zu werden. is doch gemein wenn die ganzen schlechteren schüler einem die plätze wegschnappen während man selbst doch beste chancen hat einmal zur intellektuellen elite deutschlands zu gehören ;-)
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
wobei man auch dazu sagen muss, dass die noten in keinem fall ein idealer spiegel für das tatsächliche können eines menschen sind, und das meine ich ERNST .....

.... andererseits glaube ich nicht, dass es staatssache ist, wo die studenten wohnen, allerdings würden mir neue wohnheime doch besser gefallen als kaputte eurofighter und zwar sehr viel besser.

achso und mit 1er abi würd ich nicht unbedingt hier in sachsen bleiben, oder vielleicht garnicht in deutschland. schliesslich stehen einem mit guten noten tür und tor offen, stipendien winken und und und ...... da fragt man sich dich wo einige aus unserer schule mit 1.0 in zittau umwelttechnik studieren können *kopfpack*


ich für meinen teil werd wohl am 2. oktober mit einer handvoll sachen und schreibzeug beim hausmeister semperstrasse anrücken und sagen, hier stehe ich, ich kann nicht anders :evil:
 

PirAz

Geheimer Meister
5. August 2002
176
ich glaube auch absolut nicht dass noten etwas über das tatsächliche können eines menschen aussagen. das sehe ich ja daran dass die ganzen auswendiglerner eine gute note nach der anderen schreiben obwohl sie kein wort verstehen. für n 1er abi dürfte des aber (hoffentlich) wohl kaum reichn. des war ja jetz auch nur mal so "in den raum geworfen"...... hm am besten wir vergessen das gleich wieder ;-)
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
PirAz schrieb:
ich glaube auch absolut nicht dass noten etwas über das tatsächliche können eines menschen aussagen. das sehe ich ja daran dass die ganzen auswendiglerner eine gute note nach der anderen schreiben obwohl sie kein wort verstehen. für n 1er abi dürfte des aber (hoffentlich) wohl kaum reichn. des war ja jetz auch nur mal so "in den raum geworfen"...... hm am besten wir vergessen das gleich wieder ;-)


ooooooh doch! also an unserer schule kenne ich zumindest einen der nix wirklich peilt und alles auswendiglernt, abi 1,7 .... studiert jetzt psychologie lol und nein ich werd das nie wieder vergessen, weil in der schule der grundstein zur gesellschafft gelegt wird und bei dem gedanken das pures auswendiglernen den großteil zählt schüttelts mich. btw ich hab 2,5er abi .....
 

Gurke

Großer Auserwählter
25. März 2003
1.626
Glaube Umwelttechnik wird nicht an so vielen vielen Orten angeboten.

Und was ist so schlimm an bißchen Bahnfahren? Weiß nicht wie es in Sachsen ist, kann hier mit dem Semesterticket in der ganzen Region für lau mitreisen.
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
das es schlimm wäre habe ich nicht gesagt, ich wollte nur aufzeigen dass die bewohner der übergangslösung bevorzugt werden....
 

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
@ Tortenhuber

Ich halte es nicht für ausländerfeindlich, sondern im Gegenteil für ausländerfreundlich, wenn die Zahl der Studien- und Wohnheimplätze für Nichtdeutsche begrenzt wird, denn sie ist es für Deutsche ja auch!

Es wäre eine unzulässige und damit kontraproduktive Bevorzugung von Ausländern, wenn es anders wäre!

Gruß Esajas
 

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