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Vorschlag: Weltweite Besteuerung gegen Armut und Hunger

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Der Verschlag kam von dem Präsident Brasiliens. Vorgeschlagen wurde die Besteuerung gewisser Formen des Waffenhandels und von Finanztransaktionen. Schräg ist die Welt, nicht wahr? Das Geld soll selbstverständlich für weltweiten Sozialausgleich verwendet werden.
Meldung
 

Tetsuo

Geheimer Sekretär
9. Juli 2003
649
Gute Sache!
Eine Welthungersteuer.
Auf Waffenhandel sollte sowas auf jeden Fall erhoben werden! Die Steuer müsste ja überhaupt nicht gross sein. Wenn sowas durchkommen würde wär der nächste Schritt zur Terranischen Föderation getan.
 

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
Hmmm, hier sehe ich eine Katze die sich in den Schwanz beißt.

Wer kauft Waffen? Meine so im Großen.... .

Es sind Regierungen, und mit welchem Geld bezahlen die?

Richtig, mit den Steuergeldern.

Ergo nette Idee, aber sinnlos......Eine allgemeine Erhöhung von Luxusgütersteuer wäre sinnvoller.

mfg Don
 

Azariel

Geheimer Meister
23. August 2003
257
Jep kann don nur zustimmen. Da wäre es echt sinnvoller eine extra "Sozialabgabe" zuschaffen. Allerdings hätte die wieder den Effekt, dass viele Menschen nichts mehr an Projekte in der dritten Welt spenden würden, da sie ja ohnehin eine Abgabe zu tätigen haben.... Man sollte der dritten Welt einfach leihteren Zugang zu unseren Märkten gewähren und Sanktionen abbauen, da wäre wohl mehr zu erreichen; denn momentn schliessen wir die dritte Welt ja genau dadurch vom Wachstum aus.
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Azariel schrieb:
Jep kann don nur zustimmen. Da wäre es echt sinnvoller eine extra "Sozialabgabe" zuschaffen. Allerdings hätte die wieder den Effekt, dass viele Menschen nichts mehr an Projekte in der dritten Welt spenden würden, da sie ja ohnehin eine Abgabe zu tätigen haben.... Man sollte der dritten Welt einfach leihteren Zugang zu unseren Märkten gewähren und Sanktionen abbauen, da wäre wohl mehr zu erreichen; denn momentn schliessen wir die dritte Welt ja genau dadurch vom Wachstum aus.
China hat momentan 8-10% Wirtschaftswachstum :wink:

Die dritte Welt muss man stark differenzieren, einerseits gibts einige Schwellenländer, die sich dank Globalisierung auf Erfolgskurs befinden, andererseits gibts Länder (v.a. in Afrika) die durch Subventionen der Industriestaaten auf deren eigene Produktionen, stark benachteiligt sind.

Für diese Länder, und nicht etwa für Noch-Dritte-Welt-Länder wie China u.ä. wäre eine gerechtere Subventions- und Zollpolitik in Ordnung

gruss semball
 

lowtide

Geheimer Meister
16. September 2003
469
semball schrieb:
China hat momentan 8-10% Wirtschaftswachstum :wink:

Die dritte Welt muss man stark differenzieren, einerseits gibts einige Schwellenländer, die sich dank Globalisierung auf Erfolgskurs befinden, andererseits gibts Länder (v.a. in Afrika) die durch Subventionen der Industriestaaten auf deren eigene Produktionen, stark benachteiligt sind.

Für diese Länder, und nicht etwa für Noch-Dritte-Welt-Länder wie China u.ä. wäre eine gerechtere Subventions- und Zollpolitik in Ordnung

gruss semball
Im Magazin des Tagesanzeigers http://www.tagi.ch war gestern ein guter artikel über China drin. dort wurde zb. darauf hingewiesen das die seifenblase china so schnell wieder zerplatzen könnte wie sie aufgeblasen wurde.

das sehr grosses potential im wirtschaftsmarkt chinas vorhanden ist, ist wohl unbestrieten nur entwickeln sich einige dinge in die falschen wege, zb. besteht der export von china zu über 50% aus produktionen ausländischer firmen die zu billiglöhnen in china produzieren dann alles exportieren, teuer verkaufen und der gewinn fliesst schlussendlich in irgendwelche westlichen finanzimperien. die chinesische bevölkerung ist wohl die letzte die von solch einer entwicklung profitiert.

und nun zum thema. ich finde das eine sozialabgabe in erst welt ländern die direkt den dritt welt ländern zugute kommt eine vernünftige idee ist.
es sollten jedoch nur leute besteuert werden die einen so hohen lohn haben das eine solche abgabe nicht extrem ins gewicht fällt.
so nach dem motto:
die reichen europas unterstützen die armen afrikas
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
@lowtide:
Da hast du natürlich auch wieder Recht.
Das BIP Chinas soll das von Deutschland allerdings um 2014 übertreffen, würde das nicht auf eine Verbesserung auch für die breite chinesische Masse hindeuten?

gruss semball
 

lowtide

Geheimer Meister
16. September 2003
469
semball schrieb:
@lowtide:
Da hast du natürlich auch wieder Recht.
Das BIP Chinas soll das von Deutschland allerdings um 2014 übertreffen, würde das nicht auf eine Verbesserung auch für die breite chinesische Masse hindeuten?

gruss semball
das würde es wohl, nur sind wirtschaftliche vorhersagen über einen solch langen zeitraum (11 Jahre) für mich rein spekulativer natur.
mitte der neunziger haben auch nur wenige damit gerechnet das die new economy so schnell zu grunde geht.

meiner meinung nach darf man einfach nicht vergessen, wenn man über china spricht das noch hunderte millionen chinesen in armut leben und das dies wohl auch in einigen jahren noch so sein wird
 

Azariel

Geheimer Meister
23. August 2003
257
Das China so ein Wirtschaftswachstum hat ist schon richtig, aber die Ausnahme, oder seh ich das falsch?! Man sollte auch sehen zu welchem Preis dieser Fortschritt erziehlt wird. Umweltschäden die jeglicher Beschreibung spotten etc.pp. Wir, die erste Welt, sollte versuchen Wirtschatswachstum zu unterstützen und gleichzeitig Methoden/Techniken anbieten, die dies auf einer vernünftigen ökologischen Grundlage ermöglichen. Wohlstand für alle, allerdings ohne die Natur zu verarmen!! Denn am Ende beisst sich diese Katze ja auch in den Schwanz.
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
China ist ein ziemlich komplexes Thema. Wie lowtide schon gesagt hat, baut die chinesische Wirtschaft auf ausländischen Großkonzernen auf, die dort billig produzieren. Wenn China nun aber immer erfolgreicher wird steigt der Wohlstand der Bevölkerung, die Billigproduktion wird immer teurer und irgendwann nicht mehr atraktiv. Nur wenn China es schafft die langsam abziehenden ausländischen Investoren durch eigene zu ersetzen könnte es was werden... Und die chinesische Regierung hat noch ganz andere Probleme vor sich, das marode Bildungssystem und die Landflucht sind da nur ein paar Beispiele...

@topic: So eine Steuer ist in so fern sinnlos, da die Dritte Welt dermaßen viele Schulden hat, das das Geld nur ein Tropfen auf dem heißen Stein wäre... Lieber Schuldenerlass und das beenden der Sanktionen...
 

Trial

Geheimer Meister
10. März 2003
318
Der Hunger wäre damit noch lange nicht vorbei! In Afrika wird z.B. genug angebaut um das ganze Land zu ernähren, aber es wird alles exportiert.
 

lowtide

Geheimer Meister
16. September 2003
469
Trial schrieb:
Der Hunger wäre damit noch lange nicht vorbei! In Afrika wird z.B. genug angebaut um das ganze Land zu ernähren, aber es wird alles exportiert.
na ja afrika ist ja auch ein super land. könntest du das noch ein bisschen einschränken da es in afrika doch so ein paar verschiedene länder gibt :twisted:
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Azariel schrieb:
Das China so ein Wirtschaftswachstum hat ist schon richtig, aber die Ausnahme, oder seh ich das falsch?! Man sollte auch sehen zu welchem Preis dieser Fortschritt erziehlt wird. Umweltschäden die jeglicher Beschreibung spotten etc.pp. Wir, die erste Welt, sollte versuchen Wirtschatswachstum zu unterstützen und gleichzeitig Methoden/Techniken anbieten, die dies auf einer vernünftigen ökologischen Grundlage ermöglichen. Wohlstand für alle, allerdings ohne die Natur zu verarmen!! Denn am Ende beisst sich diese Katze ja auch in den Schwanz.
Nun, dass sich die Wirtschaft in einem kommunistischen Land allgemein weniger um die Natur kümmert als die in einem "kapitalistischen" Land, ist allgemein bekannt.

Ein anderes positives Beispiel ist Korea:
Der "kapitalistische" Süden ist dank Nutzung der Globalisierung mittlerweile von einem armen Reisbauern-Staat zu einer modernen Industrienation geworden, währrend die Nordkoreaner massenhaft verhungern (Die DDR war im Vergleich zu NK der reinste Garten Eden).

So sieht´s auch in manchen Staaten Afrikas aus:
Es wäre möglich die Bevölkerung dort von sich aus zu ernähren, jedoch denken die Regimes dort im Prinzip nur an sich. Das ist bei weitem die schlimmste Hinterlassenschaft der Kolonialmächte.

Keine Frage, die Probleme in Afrika kommen nicht nur (aber zu einem großen Teil)von den dortigen Führungen, sondern halt auch von den negativen Auswirkungen der Globalisierung.

Da die Globalisierung heutzutage nun mal unvermeidlich geworden ist, muss man eben versuchen sie so gerecht wie möglich zu gestalten.

gruss semball
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
semball: Es wäre möglich die Bevölkerung dort von sich aus zu ernähren, jedoch denken die Regimes dort im Prinzip nur an sich. Das ist bei weitem die schlimmste Hinterlassenschaft der Kolonialmächte.
Das immer noch verbreitete Phänomen der schlechten Regierungsführung. Ohne diese würde es Afrika viel besser gehen, keine Frage.

Update:
Der französische Präsident Jacques Chirac und sein brasilianischer Amtskollege Luiz Inácio Lula da Silva streben die Errichtung eines globalen Fonds zur Armutsbekämpfung an. Der Fonds solle den Namen des brasilianischen Staatschefs tragen, sagte Chirac am Freitagabend in Genf nach einem Treffen mit Lula, dem chilenischen Präsidenten Ricardo Lagos und UN-Generalsekretär Kofi Annan.
Frankreich und Brasilien wollen weltweiten Hunger bekämpfen
 
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