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Suche nach Saddam artet zu Massakern an Irakis aus

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
auf die gefahr hin mich zu wiederholen: so haben sich die iraker ihre befreiung wohl nicht vorgestellt.
auf der suche der besatzertruppen nach saddam hussein geraten immer wieder unschuldige zivilisten ins sperrfeuer der US-armee.
wie auch schon im krieg, wo der diktator hier oder da vermutet wurde, kommen unschuldige ums leben, deren einziger fehler es ist, zur falschen zeit am falschen ort zu sein.

>>Bagdad. Versessen, Saddam zu fangen, haben US-Soldaten gestern eine verpfuschte Razzia auf ein Haus im Bagdader Mansur-Distrikt in ein Blutbad verwandelt. Auf einer belebten Straße eröffneten sie das Feuer auf Dutzende irakische Zivilisten. Bis zu 11 Menschen starben - darunter 2 Kinder, deren Mutter und behinderter Vater. Mindestens ein Zivilfahrzeug ging in Flammen auf, die Insassen verbrannten. Das Auto mit der Familie - - 2 Kinder, Vater, Mutter - wurde von Kugeln durchsiebt, als es sich dem Rasierklingenzaun eines Checkpoints vor dem (Razzia-)Haus näherte. Mansur wird überwiegend von Irakern aus der Mittelschicht bewohnt. Jetzt beben sie vor Zorn - grausamer Zufall, die Tötungen ereigneten sich kaum 40 Meter von jenen Häusern entfernt, in denen 16 Zivilisten starben, als die Amerikaner schon einmal, gegen Ende des Kriegs im April nämlich, versuchten, Saddam zu töten. Jeder eventuelle politische Vorteil durch die Tötungen der Saddam- Söhne ist somit verspielt. Letzte Nacht im Yarmouk-Hospital, in das 4 der Toten eingeliefert wurden. Ein Arzt geht wütend auf mich los und schreit: “Wenn ein Amerikaner in meine Notaufnahme kommt, vielleicht werde ich ihn töten”. 2 Zivilisten - es wird angenommen, sie waren mit ihren Familien unterwegs -, werden ins Yarmouk eingeliefert, der eine mit Unterleibsverletzungen, der andere “hat das Gehirn außerhalb seines Schädels”, so ein Arzt. Am Ort der Tötungen ein Höllenlärm. Während die US-Soldaten die kugeldurchsiebten Autos auf Laster verladen - und versuchen, Kameraleute an Aufnahmen vom Schlachtfeld zu hindern -, werden sie von der Menge lautstark beschimpft. Wenige Meter von mir steigt ein amerikanischer Soldat in seinen Humvee, setzt sich auf den Sitz, wirft seinen Helm auf den Fahrzeugboden und brüllt: “Scheiße! Scheiße!”<<

alles hier:

http://www.zmag.de/article/article.php?id=756
 

Svenja

Großmeister
9. März 2003
96
Was darf alles in diesen Land passieren bis andere Länder eingreifen ??
Wieviel soll sich das irakische Volk noch bieten lassen ??
Terrorübergriffe werden mit diesen Verhalten gerade zu herbeigerufen und ich kann jeden verstehen der sich in die Luft sprengt !!!
Auf das große Amerika *kotz*
 

goLd

Geheimer Meister
22. Juli 2003
192
Der preis der freiheit und demokratie ist ein langer und harter weg ich denk mal vor 100 oder 500 jahren hätten die alle fast abgeschlachtet auch wir hier in europa müssen auf eine traurige geschichte zurückblicken voller ängste und kriege nur hätten diese konflikte nicht stadgefunden währen wir heut nicht hier .. :cry:
in kurzform : um ein volk freiheit zu schenken muss man opfer bringen :twisted: das war schon immer so ...... :idea:


Menscheit tztztztz.................................. :!: :?
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
goLd: Der preis der freiheit und demokratie ist ein langer und harter weg ich denk mal vor 100 oder 500 jahren hätten die alle fast abgeschlachtet
Im ersten Vorgehen gegen den Irak starben deutlich mehr Menschen, bei den Irakern über hunderttausend. Das war vor kaum mehr als 10 Jahren. Immerhin war der Einsatz von Mininukes im Gespräch, was sicherlich dafür gesorgt hätte, dass die Zahl der Toten schnell angestiegen wäre. Ist die weltweite Kritik, ja Widerstand am Vorgehen Ursache, dass der Krieg nicht noch viel mehr Opfer gefordert hat? Oder spitzer formuliert: würden die Kriegsherren heute nicht doch genauso abschlachten, wenn sie es könnten?
 

Svenja

Großmeister
9. März 2003
96
Ich bin mir eigentlich ganz sicher das noch mehr abgeschlachtet werrden würde, wenn nciht die ganze Welt ein Auge drauf hätte ...
Doch mal nebenbei ich möchte nicht wissen wie viele Iraker sterben ohne das der Rest der Welt etwas mitbekommt ....
Aber das ist ja nicht nur im Irak so, genauso ist es auch in Israel mit den Palästinensern usw..
 

LocoLupo

Vollkommener Meister
24. März 2003
522
So viele Tote es auch geben wird ... sooft es auch Kritik an dem vorgehen der USA hageln wird ... es wird nichts nutzen.
Widerstand ist zwecklos wenn sich die Supermacht USA ein Ziel setzt und ohne Rücksicht auf Verluste daraufzusteuert.

Ihr werded ja sehen ... :roll:


Ich könnt jeden Tag heulen wenn ich dran denk das ich auch amerikanischer Staatsbürger bin (zumindest am Papier).

Loco , einfach nur Loco. :cry:
 

Tarvoc

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.559
LocoLupo schrieb:
Widerstand ist zwecklos

Keineswegs. Tatsächlich sind die USA jetzt schon ein sterbendes System, ihre Angriffe auf kleine, unbedeutende Staaten, mit denen sie versuchen, den Anschein der Allmacht aufrechtzuerhalten, sollen nur über ihre Schwäche und die Stärke ihrer Konkurrenten Russland, Europa und Japan hinwegtäuschen.

Buch-Empfehlung: Emmanuel Todd - "Weltmacht USA - Ein Nachruf"
http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...ps_prod_1_1/028-8730659-0645339&tag=wv2020-21

Meine eigene Meinung dazu ist, dass Europa sich endlich verenigen muss, dann klappt's auch - in Allianz mit Russland und Japan, die sich sowieso beide Europa anzunähern versuchen - mit dem Widerstand gegen die USA.
 

Trial

Geheimer Meister
10. März 2003
318
Wieso wollt ihr denn noch mehr Krieg anzetteln, jetzt wo die Welt grad im Chaos steckt? Löst die Grenzen auf, undn lebt in Frieden :p
 

sdrulezagain

Geheimer Meister
3. Mai 2003
275
oh ja bitte gründet eine neue weltmacht und schafft durch einen neuen krieg wieder eine neue macht nur diesmal in unseren breiten gelegen
ziemlich egoistisch oder
der mensch kann es einfach nicht anders...
 

Svenja

Großmeister
9. März 2003
96
Ich würde es mehr als empfangen wenn die USA eine ordentliche Konkurenz bekommen würden ... Nicht um sie anzugreifen, sondern ganz einfach aus dem Grund das sie dann nicht mehr tun und lassen können was sie gerade möchten
 

LordGosar

Geheimer Meister
29. März 2003
463
Ja, eine Heavy-Metal-Weltmacht!
Spass beiseite (besonders bei solch einem Thema!)
Meint ihr wirklich, daß Amerika, auch wenn sie beginnen, zu röcheln, alles freiwillig übergeben wird?
In der letzten Minute deren Existenz ziehen die lieber alles mit sich!
 

LocoLupo

Vollkommener Meister
24. März 2003
522
Keineswegs. Tatsächlich sind die USA jetzt schon ein sterbendes System, ihre Angriffe auf kleine, unbedeutende Staaten, mit denen sie versuchen, den Anschein der Allmacht aufrechtzuerhalten,

Der Irak ist weder klein ... noch ist er unbedeutend.
Mich würde interessieren wieviel die USA im Gegensatz zu ihren Kriegsausgaben durch die neuen Ölquellen wieder verdienen wird.
Sicherlich reichlich sonst wäre das alles nicht passiert.

Europa guckt zu ...und hilft dann noch nacher dabei Flüchtlingsströme aufzufangen und zu versorgen ... und entlässt so die USA aus ihrer politschen Verantwortung.
Wir helfen denen doch noch bei ihren Machenschaften!!!

Tut mir leid ...aber ich kann ein schwächeln der Supermacht USA nicht erkennen. Mal abgesehn von ihrem Budgetdefizit ... aber... welcher Staat hat das nicht?
 

Svenja

Großmeister
9. März 2003
96
Auch ich sehe kein direktes schwächeln, jedoch wollen mir das viele erzählen, keiner kann aber direkte Angaben geben, also bitte her damit
 

Sandalphon

Geselle
19. April 2003
40
Der preis der freiheit und demokratie ist ein langer und harter weg ich denk mal vor 100 oder 500 jahren hätten die alle fast abgeschlachtet auch wir hier in europa müssen auf eine traurige geschichte zurückblicken voller ängste und kriege nur hätten diese konflikte nicht stadgefunden währen wir heut nicht hier ..
in kurzform : um ein volk freiheit zu schenken muss man opfer bringen das war schon immer so ......
hey, kannst Du mal bitte mit diesem ,,das war schon immer so´´ - gerede aufhören!? HEUTE ist HEUTE und nicht GESTERN! ich glaube nicht, das man unnötige opfer bringen muss um einem volk freiheit zu schenken! Ihr würdet nicht so reden, wenn genau DAS jetzt hier passieren würde!
 

LordGosar

Geheimer Meister
29. März 2003
463
Es ist ja nicht nur das kleine Budgetproblem.
Überlegt doch mal, wie die asiatischen Länder zum grossen Sprung ansetzen, die amerikanische Wirtschaft wird da nicht viel engegenbringen.
Es gab doch schon damals Probleme mit asiatischen Kfz, die den inländischen Betrieben ziemlich zusetzten.
Zudem beginnt sich Amerika ja auch verstärkt um Öl (meine damit stärker als zuvor!!)zu kümmern, damit der Nachschub nicht abreisst.
Was wären die USA (naja, ok, fast jeder Staat) ohne Öl?

Ausserdem, wenn selbst kleine Länder, wie Nordkorea Amerika mit totalen Krieg drohen...
Vor Jahren hätte sich das niemand gewagt (Kuba lassen wir mal aussen vor!)
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.062
goLd schrieb:
in kurzform : um ein volk freiheit zu schenken muss man opfer bringen :twisted: das war schon immer so ...... :idea:

In Kurzform: Mag sein, dass du mit deiner Einschätzung recht hast.

Aber: Wer soll darüber entscheiden, wem welche Opfer zugemutet werden können? Du? Ich? Ein Präsident, der sicher und bequem im fernen Amerika lebt? Ein amerikanischer Soldat, der sich in einem völkerrechtlich zumindest bedenklichen Status dort als Besatzer befindet?
 

goLd

Geheimer Meister
22. Juli 2003
192
hey, kannst Du mal bitte mit diesem ,,das war schon immer so´´ - gerede aufhören!? HEUTE ist HEUTE und nicht GESTERN! ich glaube nicht, das man unnötige opfer bringen muss um einem volk freiheit zu schenken! Ihr würdet nicht so reden, wenn genau DAS jetzt hier passieren würde!


Da magst du ja recht haben das man nicht so reden würde wenn man aktuell betroffen währe nur wenns losgeht sind wir alle dran ...
Fakt ist das das volk den preis zahlen muss um für kommende Generation Platz zu machen das ist leider so da hilft kein jammern das nennt man krieg :roll:
 

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