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Schulpflicht

WzP

Vorsteher und Richter
2. Juni 2002
735
Der aufmerksame BILD-Leser wird gesehen haben, dass sich die Schlagzeilen der letzten Tage um einen Mann drehten, der es wagt, seine Kinder nicht in Bundesdeutsche Schulen zu schicken, da er der Ansicht ist, sie würden dort nicht das lernen, was sie zum Leben brauchen.

Der Mann ist selbst Lehrer, weiss also, wovon er spricht und behauptet, seine Kinder würden alle sehr gute Leistungen erbringen.

Tatsächlich ist es doch so, dass man im deutschen Schulsystem als erstes Ziel lernt, wie man ein braver Produzent und Konsument wird ohne aus der Reihe zu tanzen.

Folge dieser Richtung sind meiner Meinung nach Fachidioten.

Beispiel:
Bill Gates,
ein absoluter Computer-Crack, der Bahnbrechendes geleistet hat.
Aber nach eigener Aussage unfähig, mit Menschen umzugehen.
Ihr alle kennt bestimmt solche Menschen.

Das Schlecht-Bildungs-Beispiel ist der Hauptschüler, der sich sein Leben lang über seinen miesen Job ärgert, aber nie vermittelt bekommen hat, dass es wichtig ist, schlechte Situationen zu ändern etc., also wird man lieber Arbeitslos und blickt nie über den Tellerrand.

Der Staat möchte natürlich gerne, dass Kinder alle zur Schule gehen, damit alle das gleiche Bildungsniveau, oder eine Chance darauf haben.

Was dieses Bildungsniveau beinhaltet, oder ob es was taugt sind andere Fragen.

Jetzt sollen des Lehrers Kinder in die Schule...zum.... Re-asozialisieren?

Was denkt ihr?
 

Gaara

Meister vom Königlichen Gewölbe
7. Mai 2002
1.398
Auf jeden Fall ist die Schule scheiss langweilig, und ich finde, dass der leidtragenste des deutschen Schulensystems der Gymnasiast ist.
Man lernt einfach viel zu viel (unnötiges).
Bio, Chemie, Physik, 2. Sprache, Englisch, Deutsch Grammatik, Musik, das geht doch in keinen Kopf hinein und ist auch größtenteils unnötig.
 

Steve-O

Geheimer Meister
10. April 2002
152
tach,

Bill Clinton,
ein absoluter Computer-Crack, der Bahnbrechendes geleistet hat.
Aber nach eigener Aussage unfähig, mit Menschen umzugehen.
oha, wieder was gelernt.
dachte bill clinton war präsident der vereinigten staaten. das der es so mit computern hat, ist mir neu. und mit dem menschen monica lewinsky wusste er doch auch umzugehen! :lol:

mfg
steve-o
 

Jay-Ti

Auserwählter Meister der Neun
2. August 2002
989
DU meinst doch mit Bill Clinton, Bill Gates oder ???

Naja, dafür sollten die Gymnasiasten auch die besseren Jobs bekommen (im Durchschnitt jedenfalls). Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich auf eine sehr gute (Gesamt-)Schule gehe, sogar zu Berlins Wohlfühlschule gekürt.. (naja.. wer kann sich in einer Schule wohlfühlen?), das wichtigste ist, dass auf alle eingegangen wird und so hat es auch so ein mancher (ein Freund zb) Schüler mit Hauptschulempfehlung (Grundschule) geschafft und sein Abi gemacht
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Gaara schrieb:
Auf jeden Fall ist die Schule scheiss langweilig, und ich finde, dass der leidtragenste des deutschen Schulensystems der Gymnasiast ist.
Man lernt einfach viel zu viel (unnötiges).
Bio, Chemie, Physik, 2. Sprache, Englisch, Deutsch Grammatik, Musik, das geht doch in keinen Kopf hinein und ist auch größtenteils unnötig.
warte, bis du eine uni von innen siehst. abitur stoff wiederholung in zwei wochen .... und dann geht's erst richtig los.
 

WzP

Vorsteher und Richter
2. Juni 2002
735
upsala, klar meinte ich den Gates...war wohl nicht bei der Sache...

also, wenn ich so über das Schulsystem nachdenke, was ich gelernt habe, was ich brauche, und für welche Erfahrung ich erst auf die Schnauze fallen musste, was ich für ein Verhältnis zu meinen Lehrern hatte, und was sich daraus entwickelt hat...wie gern ich in der Schule war...

Ich würde meine Kinder auch selbst erziehen!
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
@Gaara:
Frag mal einen Studenten einer Ingenieurwissenschaft! Man verkommt geradezu zu einer 25-Stunden-Lernmaschine. Und der meiste Stoff siedelt sich von der Aktualität her mindestens 5 Jahre in der Vergangenheit an.
 

MisterE

Großmeister
28. August 2002
76
naja..meiner meinung nach braucht man eh nur die grundschule..
alles andere ist quatsch um die *spreu vom weizen* zu trennen..du wirst mit stoff zugepumpt den du wohl wirklich nie brauchen wirst..oder den du nach ein paar jahren schon vergessen hast..und wenn du noch einmal damit konfrontiert wirst, ist es dieser "ach das hatte ich doch schonma..wie geht das nochmal..." effekt..

im grunde genommen ist es einfach überflüssig..aber auf der anderen seite auch wieder nicht..gehört einfach auch in gewisser weise zum allgemeinwissen..obwohl..wer unterhält sich schon über den chemischen aufbau verschiedener stoffe..

naja..meiner meinung nach ist das schulsystem auch einfach unpassend und nicht sehr gut..aber wat solls..ich bin da durchgekommen..also sollen alle die selben qualen erleiden wie ich!! hohoh *diabolisch grins* :twisted:
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Lt.Stoned schrieb:
@Cpt.Future
das bedeutet nicht zwangsweise das der stoff sinnvoll ist.
das habe ich nicht behauptet.

allerdings lernt man am gymnasium viele dinge, die zur allgemeinbildung zählen und die man erste später richtig schätzen lernt. sicherlich fehlen auch grundlegende dinge .... es wird oftmals vergessen neben wissen auch weisheit zu vermitteln.
 

Arthuro2

Geheimer Sekretär
10. Mai 2002
605
Wzp schrieb:
Ich würde meine Kinder auch selbst erziehen!
Ich denke du solltest von diesem abenteuerlichen Unterfangen eher Abstand nehmen!! Würde mich mal interessieren wie dein "Geschichtsunterricht" aussehen wuerde!! *ggg Aber das nur am Rande.

Nun zum Thema .... da ich , als eifriger Adept der SpingerPresse , taeglich die BÍLD studiere.... ist mir dieser Artikel natuerlich sofort aufgefallen( Obwohl ich den Bericht von Wolfgang Petri ungleich schockierender fand!!) . Ich finde die Idee..seine Kinder "zu Hause" zu unterrichten ,erstmal grundsaetzlich gut...wenn man dafuer die nötige Qualifikation und Konsequent mitbringt , sehe ich da gar keine Probleme !! In Anbetracht der derzeitigen Bildungslage in Deutschland..(von diversen PisaOpfern abgesehen *g)..kann ein Unterricht zuhause , nicht schlechter sein , als der klassische Unterricht in der Schule. Das einzige was ich dabei bemängeln wuerde , waeren vielleicht die fehlenden "zwischenmenschlichen" Kontakte die eine solche "Ausbildung" mit sich bringen würde ?? Aber da zwischenmenschliche KOntakte sowieso als eher laestig einzustufen sind, sage ich ....DAUMEN HOCH FUER DIE INDIVIDUELLE SCHULBILDUNG .

A!
 

WzP

Vorsteher und Richter
2. Juni 2002
735
Ja, der Petry hat mir auch einen Herzbrocken rausgerissen...warun bestimmt an die 30 Armbänder nur von mir!!!


Mein Geschichtsunterricht?
Ich würde wahrscheinlich lehren, dass man alles, woraus jemand Nutzen zieht, mal hinterfragen sollte. Dass es keine Erbschuld gibt und dass es keine besseren oder schlechteren Menschen gibt, also auch keine Auserwählten, die Sonderrechte geniessen...schätze, das wolltest du hören.


Es ist schon irgendwie schade, wenn das Kind in die Schule muss, um mit anderen Kindern zusammen zu kommen, oder?

Was sagt ihr dazu, dass der Staat soviel Wert drauf legt, dass alle gleich verdummt werden?
 

Arthuro2

Geheimer Sekretär
10. Mai 2002
605
@wzp

Mein Geschichtsunterricht?
Ich würde wahrscheinlich lehren, dass man alles, woraus jemand Nutzen zieht, mal hinterfragen sollte. Dass es keine Erbschuld gibt und dass es keine besseren oder schlechteren Menschen gibt, also auch keine Auserwählten, die Sonderrechte geniessen...schätze, das wolltest du hören.
Was du schriebst...klingt eher wie eine gelungene moralpredigt und gehoert zum Bereich " Religionsunterricht"!! Mit Geschichte hat deine Definition nicht viel zu tun!!

Es ist schon irgendwie schade, wenn das Kind in die Schule muss, um mit anderen Kindern zusammen zu kommen, oder?
Ich finde beides hat seine Vor und Nachteile !! Würde aber eher zu dem klassischen Schulunterricht tendieren , weil die zwischenmenschliche Relevanz von Schulen ( Schlägereien, Neckereien, erste Liebschaften , blabla ) nicht von der Hand gewiesen werden koennen... und maßgeblich zur Charakterdefinierung beitragen !!

Was sagt ihr dazu, dass der Staat soviel Wert drauf legt, dass alle gleich verdummt werden?
Das ist (d)ein Fakt , von dem wohl kaum ausgegangen werden kann!!! Die SChule ist dazu da, um Schülern WAS beizubringen .. Dh..sie werden nicht systematisch verdummt, sondern systematisch Gebildet.

WEIL >>... welchen nutzen haette es fuer die Gesellschaft, wenn unsere Kinder immer weiter verbloeden würden ???

Anscheinend hast du da was in deiner eigenen Schulzeit durcheinandergebracht und bist entsprechend gefrustet... kommt vor .*g


A! 8)
 

Imion

Auserwählter Meister der Neun
13. April 2002
940
hab noch einen guten link gefunden der das topic gut beschreibt: http://www.dachau.net/wwwboard/messages/43.html

also wenn irh leute aufklären wollt, gebt den link an, ich persönlich finde dne gut !


nachtrag und n bissl offtopic: was kann man eiegtnlich dagegen machen, das eienm die schuel nicht langweilig wird ??? oda wenn man schon kein bock mehr hat, wie kann man jemanden wieda aufpeppeln ?
 

WzP

Vorsteher und Richter
2. Juni 2002
735
Was du schriebst...klingt eher wie eine gelungene moralpredigt und gehoert zum Bereich " Religionsunterricht"!! Mit Geschichte hat deine Definition nicht viel zu tun!!
Das liegt daran, dass diese Sachen, die ich negiere, Dinge sind, die einem mittels Religions/Ethik und Geschichtsunterricht beigebracht werden.

Natürlich würde zu einem Geschichtsunterricht bei mir auch die Völkerrechtsfrage der Balfour-Deklaration, der Benesch-Dekrete, der Indianervertreibung, der Aboriginie-Ausrottung, der US-amerikanischen Sklaverei, und damit meine ich nicht nur Onkel Toms Hütte, sonder wer es erzeugt hat, wer davon profitierte!
Die Inhalte der Bibel Altes/Neues Testament, den Koran, den Talmud, und nicht weil ich Religionen durchnehmen will, sondern weil unsere Geschichte geprägt ist von Ereignissen, die aufgrund dieser Bücher geschehen sind!!!
Ich schätze, bei mir würden die Fächer auch ganz anders heissen...

z.B. gehört zu "Deutsch" auch zwingend "Philosophie", da man die Deutsche Sprache ohne ihre vielen grossen Männer kaum verstehen (also kapieren) kann.
Zu Biologie gehört auch Naturlehre, und das ist nicht Physik, sondern das Verstehen und zusammenleben mit der Natur, was selbstverständlich gesunde Ernährung, den eigenen Körper usw. beinhaltet.
Schulgärten sind auch ne tolle Sache, vielleicht ganze Biotope. Ich wäre mit meinen Kindern viel in der Natur!

Das beschissene am Schulsystem ist doch, dass fast nur Fakten vermittelt werden, aber nicht das Verständnis, sie anzuwenden.
Klar, ich lerne Matheformeln und kann damit rechnen, aber wenn ich in Gemeinschaftskunde was über die Menschen erfahre, verstehe ich sie dann auch gleich? Keineswegs!!!

DAS sind verbesserungswürdige Misstände!
Zahlen nachlesen, dafür brauch ich keine Schule!!!
 

regimekritiker

Großmeister
12. Mai 2002
52
Gaara schrieb:
Auf jeden Fall ist die Schule scheiss langweilig, und ich finde, dass der leidtragenste des deutschen Schulensystems der Gymnasiast ist.
Man lernt einfach viel zu viel (unnötiges).
Bio, Chemie, Physik, 2. Sprache, Englisch, Deutsch Grammatik, Musik, das geht doch in keinen Kopf hinein und ist auch größtenteils unnötig.
man sucht sich aus welche schulart man besucht(manchmal suchen das auch die eltern aus, die natürlich das kind mit 3 facher nachilfe gerade auf dem gymmi halten können!).
das "unnötige zeug" nennt man allgemeinbildung!
 

Merlin_Feuerfalke

Großmeister
25. September 2002
89
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich meine Kinder jemals in eine "normale" Schule schicken könnte, zu sehr laufen ihre Lehren und Werte den meinen entgegen.
In unserem System gilt allein die linke, rationale Gehirnhälfte als wertvoll:
Emotionen, Intuition, Kreativität und vor allem Individualität bleiben auf der Strecke, Primärziel ist die reibungslose Eingliederung in unsere sogenannte "Erfolgsgesellschaft", wobei der Erfolg auf das rein Materielle reduziert wird.
Jeder weiß, wie wichtig die Kindheit für das gesamte restliche Leben ist, wie sehr ein Kind von seiner Umwelt geprägt wird.
Und ich könnte vermutlich nie meine Kinder bewusst dorthin schicken, wo ihnen jegliche Verbindung zu ihrer eigenen Göttlichkeit, zu der Schönheit der wahren Welt, zu dem harmonischen Zusammenspiel zwischen Seele, Geist und Körper verwehrt wird.

Ich weiß, dass wir momentan kaum eine Wahl haben als uns zu gewissen Teil in diese System einzuloggen (in dem Zusammenhang braucht man sich nur mal an das Wort "Sorgerechtsentzug" erinnern). Doch ich bin zuversichtlich, dass sich ein Weg finden wird, meinen Kindern eine ehrlichere und schönere Welt zu bieten. :wink:

Alles Liebe, der Falke
 
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