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Prostituierte ins Pflegeheim?

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Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.935
dass da, wo Prostitution salonfähig gemacht wurde, sofort Menschenhandel und unmenschliche Zustände im Gewerbe auftraten.

Ich glaube nicht, daß das mit Salonfähigkeit zu tun hat. Ich weiß auch nicht, in welchen Kreisen die Prostitution salonfähig wäre. Ich zumindest verkehre in solchen Kreisen nicht.

Du möchtest also die Asexuellen zum Maßstab machen. Ich finde es moderner und liberaler, niemanden zum Maßstab zu machen, sondern den Menschen ihre Freiheit zu lassen.

Als themenfremd hier abgetrennt. Jg, Mod
 
Zuletzt bearbeitet:

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo Ein wilder Jäger;

Ich glaube nicht, daß das mit Salonfähigkeit zu tun hat. Ich weiß auch nicht, in welchen Kreisen die Prostitution salonfähig wäre. Ich zumindest verkehre in solchen Kreisen nicht.

Du möchtest also die Asexuellen zum Maßstab machen. Ich finde es moderner und liberaler, niemanden zum Maßstab zu machen, sondern den Menschen ihre Freiheit zu lassen.

Ich will nicht die Asexuellen zum Vorbild machen, ich kann das aber als Argument, gegen die hochgepuschte Notwenidgkeit der Branche, die auch nur aus einer Minderheit in der Bevölkerung besteht durchaus einwenden......

Die Freiheit wird in allen möglichen Bereichen eingeschränkt, je nachdem wer die Lobby bezahlt ändert sich das.
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

Hallo....

Da ich aus diesem Berufsfeld komme, kann ich dir sagen das die Bewohner bei denen es möglich war, auch ins Bordell gegangen sind. Andere hatten ein Zimmer zusammen oder auch einen Freund /eine Freundin mit denen sie sich getroffen haben.
Also normalerweise bin ich ja die, der man vorwürft.... das ich die Situation in den Seniorernheimen schönredet- aber diesmal bist du es wohl. Der größte Teil der Männer ab 80/ 90 geht nicht einfach mal eben so ins Bordell. Der Anteil derjenigen die erstens fit genug dazu sind und sich zweitens auch noch trauen, als jemand dem soviel Voruteile begegenen, durch die Tür eines Bordells zu gehen ist extrem gering.
Der Rest der alten Herren ist aufgeteilt in unterschiedliche Formen von Pflegebedürftigkeit. Da haben wir Parkinson, wir haben den Zustand nach Apoplex, wir haben Demenz in unterschiedlichen Stadien. Ja- teilweise wird sich gegenseitig besucht- aber die Damen lassen das nur bei einem sehr kleinen Teil der Männer zu- und ganz sicher nicht von eimem schwerem Pflegefall. Doch auch hier bleibt der Wunsch erhalten ein klein wenig Sexualität zu erleben.
Und da- ist für viele alte Damen auch die Grenze erreicht- dh Karten spielen auf dem Zimmer geht immer- aber da wo es zu intim wird ist Schluss. Das kann man auch nachvollziehen- was die Sexualität angeht, altern Männer anders als Frauen. Das kann man schon daran erkennen, dass ein Mann noch lange für Nachwuchs sorgen kann- während bei der Frau bekanntlich die Menopause einsetzt.
Dann wären noch die Dementen anzuführen und die Bettlägerigen- die haben nicht die geringste Chance jemals wieder körperliche Nähe zu erleben. Aber man spürt und sieht ganz deutlich das der Wunsch danach vorhanden ist.
in einer Reihenuntersuchung stellte sich raus, dass viele unserer Schwerbehinderten Bewohnerinnen keine Jungfrauen mehr waren, auch wurde ein Hausmeister, während er eine schwer behinderte Frau vergewaltigte auf frischer Tat ertappt.
Die Grenzen der Ausbeutung hören also nicht mal in diesem Bereich auf, zynische Sprüche wie: „ ach da hatte sie wenigstens auch mal Sex“ waren da wirklich zum kotzen.
Klar ist so ein Spruch zum kotzen und spricht nicht für die Einrichtung in der du warst. aber- das hat eher nichts damit zu tun, dass man alle natürlichen Bedüfnisse eines Menschen befriedigen sollte, wenn man menschenwürdig pflegen möchte. Da man schlecht erwarten kann, dass die Schwestern den Part übernehmen, bietet sich eine Begleitung durch eine Sexarbeiterin an- vor allen denn wenn sie entsprechend geschult ist.
Menschen haben keine Arbeit, sind krank alle möglichen Nöte herrschen in der Gesellschaft, die Prostitutionslobby tut so, als wäre das größte Problem die Befriedigung des Sexualtriebes, den viele Behinderte übrigens gar nicht haben.
Ich kenne Behinderung nur im Zusammenhang mit dem Alter- und ich versichere dir- gerade bei den Männern ist der "Sexualtrieb" ( so wie du das schreibst hört sich das nach etwas zutiefst verwerfliches an) noch vorhanden.
Natürlich muss man das dann so drehen, als wenn die freiwilligen Prostituierten doch nichts lieber täten als den Samariter zu spielen, also ihren Job so richtig gern und freiwillig machen.
Bona, ich finde du verennst dich total auf genau diese Aussage. Ich weiß auch gar nicht mehr ob du wirklich für die Frauen die als Sexualarbeiterin ihren Job machen kämpfst oder ob es dir darum geht diese Frauen schlecht zu machen.

Statt eine Frau/Mann zu benutzen ist es ja auch möglich sich selbst zu befriedigen und nicht ständig auf ein Recht nach der eigenen Befriedigung zu pochen, vielleicht käme der ein oder andere dann sogar auf die Idee, so was wie eine Beziehung zu führen.
Warum denn nur? Ich verstehs einfach nicht. Was ist übrigens wenn jemand das nicht ( mehr) kann?
Und übrigens gibt es ja auch Asexuelle Menschen die befinden sich genauso in einer Minderheit wie die Hypersexuellen, warum nehmen wir die nicht als Maßstab, sondern die für man so ein bisschen auf die Menschenwürde pfeifen muss und ein Rotlichtmilieu braucht?
Naja asexuelle Menschen wollen keinen Sex und müssen keinen haben. Ich finde der Vergleich passt nicht und erinnert mich langsam an ein strenges Ausleben der Katholischen Lehre.
Es gibt Gründe die für und Gründe die gegen Prostitution sprechen, ich würde mir wünschen, dass Menschen auch ohne ständige und schnelle Triebbefriedigung klarkommen, so das sich keine/r mehr dafür verkaufen muss.
Das kann sich wünschen- aber das wird nicht passieren. Und ich bleibe auch immer mehr dabei, dass es Frauen gibt, die Sex nicht unter Zwang verkaufen.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo gaia,

Ja- teilweise wird sich gegenseitig besucht- aber die Damen lassen das nur bei einem sehr kleinen Teil der Männer zu- und ganz sicher nicht von eimem schwerem Pflegefall. Doch auch hier bleibt der Wunsch erhalten ein klein wenig Sexualität zu erleben.

Bei den Herren also, wenn diese alten Damen nicht mehr mit einem Pflegefall schlafen wollen, helfen die Pfleger also und sorgen dafür, dass Kontakte zu Bordellen hergestellt werden oder wer macht das?

Und da- ist für viele alte Damen auch die Grenze erreicht- dh Karten spielen auf dem Zimmer geht immer- aber da wo es zu intim wird ist Schluss. Das kann man auch nachvollziehen- was die Sexualität angeht, altern Männer anders als Frauen. Das kann man schon daran erkennen, dass ein Mann noch lange für Nachwuchs sorgen kann- während bei der Frau bekanntlich die Menopause einsetzt.

Selbstverständlich endet damit die Sexualität der Frau, deswegen haben so viele ältere Damen heute auch jüngere Männer, in erster Linie natürlich, weil sie mit Pflegefällen nicht viel anfangen können….


Dann wären noch die Dementen anzuführen und die Bettlägerigen- die haben nicht die geringste Chance jemals wieder körperliche Nähe zu erleben. Aber man spürt und sieht ganz deutlich das der Wunsch danach vorhanden ist.

Also ich habe davon nichts mitbekommen, diese Menschen hatten meistens ein Leben lang auch eine normale Sexualität, diese lässt auch bei MÄNNERN im Alter nach. Körperliche Nähe bekommen sie auch von Verwandten und auch die ein oder andere Pflegekraft gibt durchaus Nähe durch Gesicht streicheln und Freundlichkeit.
Klar ist so ein Spruch zum kotzen und spricht nicht für die Einrichtung in der du warst. aber- das hat eher nichts damit zu tun, dass man alle natürlichen Bedüfnisse eines Menschen befriedigen sollte, wenn man menschenwürdig pflegen möchte. Da man schlecht erwarten kann, dass die Schwestern den Part übernehmen, bietet sich eine Begleitung durch eine Sexarbeiterin an- vor allen denn wenn sie entsprechend geschult ist.

In dem Fall war der Hausmeister ein sogenannter gesunder Mann, der einfach ausgenutzt hat, dass eine Schwerbehinderte ihn nicht verraten kann, dafür konnte das Heim rein gar nichts.

Ich kenne Behinderung nur im Zusammenhang mit dem Alter- und ich versichere dir- gerade bei den Männern ist der "Sexualtrieb" ( so wie du das schreibst hört sich das nach etwas zutiefst verwerfliches an) noch vorhanden.

In den vielen Jahren die ich in der Pflege gearbeitet habe, kann ich nicht sagen, dass ich unter diesen starken Sexualtrieb der alten Männer leiden musste, lediglich einmal versuchte einer da übergriffig zu werden. Hast du andere Erkenntnisse, so dass man die Pflegefachkräfte vor diesen triebhaften Männern schützen müsste?

Ich weiß auch gar nicht mehr ob du wirklich für die Frauen die als Sexualarbeiterin ihren Job machen kämpfst oder ob es dir darum geht diese Frauen schlecht zu machen.

Warum sollte ich mich für Frauen einsetzen, die in meinen Augen einer unehrenhaften Tätigkeit nachgehen, dass als Beruf und Gewerbe ausgeben und ihre Kunden nicht gerade selten abzocken?
Warum denn nur? Ich verstehs einfach nicht. Was ist übrigens wenn jemand das nicht ( mehr) kann?

Ist es dann deine Aufgabe dafür zu sorgen, dass er es irgendwie doch machen kann?
Naja asexuelle Menschen wollen keinen Sex und müssen keinen haben. Ich finde der Vergleich passt nicht und erinnert mich langsam an ein strenges Ausleben der Katholischen Lehre.

Den Wunsch nach Treibbefriedigung mit dem Grundrecht auf Sexualität zu rechtfertigen, hört sich für mich nach einem merkwürdigen Weltbild an, es gibt ja durchaus auch Wunschvorstellungen die wir einfach nicht zulassen können, wie Pädophilie. Oder Jugendliche die sich in ihre Sozialarbeiter verlieben, hier hat der Erwachsene auch die Pflicht, diesen Wunsch zum Schutz des Jugendlichen nicht nachzugeben. Also wo sind die Grenzen?

Das kann sich wünschen- aber das wird nicht passieren. Und ich bleibe auch immer mehr dabei, dass es Frauen gibt, die Sex nicht unter Zwang verkaufen.
Habe ich auch nicht abgestritten, es sind in etwa 10% die das sozusagen "ganz gerne machen", der Rest ist da irgendwie reingerutscht und ist dann nicht mal im Alter abgesichert, sondern wird zwangsläufig zum Sozialfall weil keine Rente eingezahlt wurde.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

Hallo gaia,
Bei den Herren also, wenn diese alten Damen nicht mehr mit einem Pflegefall schlafen wollen, helfen die Pfleger also und sorgen dafür, dass Kontakte zu Bordellen hergestellt werden oder wer macht das?
Das in Pflegeheimen längst üblich, Bona. Dann wenn ein älterer Herr den Wunsch äußern kann und sich das auch traut. Das Pflegepersonal ist sogar verpflichtet anzurufen. Wir sind nämlich nicht die Erzieher unserer Senioren.

Selbstverständlich endet damit die Sexualität der Frau, deswegen haben so viele ältere Damen heute auch jüngere Männer, in erster Linie natürlich, weil sie mit Pflegefällen nicht viel anfangen können….
Ja. Aber die Pflegefälle haben den Wunsch danach noch. Kann man nachvollziehen, dass eine 80 jährige Dame nichts mit einem 93 jährigen Bettlägerigen anfangen kann? Ja- kann man. Aber du verlangst, das sich diese Menschen zusammenreißen sollen, weil es nicht in dein Weltbild passt.
Ich will das irgendwie auch nicht in eine Diskussion über menschenwürdige, moderne Pflege ausarten lassen, das würde echt zu weit führen.
Wir kämen nämlich dann auch auf das Thema Demenz, darauf was aktivierende Pflege bedeutet und Validation- alles im Zusammenhang zur Sexualität- die zum Mensch sein gehört.

Den Wunsch nach Treibbefriedigung mit dem Grundrecht auf Sexualität zu rechtfertigen, hört sich für mich nach einem merkwürdigen Weltbild an, es gibt ja durchaus auch Wunschvorstellungen die wir einfach nicht zulassen können, wie Pädophilie. Oder Jugendliche die sich in ihre Sozialarbeiter verlieben, hier hat der Erwachsene auch die Pflicht, diesen Wunsch zum Schutz des Jugendlichen nicht nachzugeben. Also wo sind die Grenzen?
Das ist ein Totschlag Argument Bona, das sollte dir klar sein. es geht hier nicht um das Recht jemanden mißbrauchen und vergewaltigen zu können, sondern jemanden das Recht zuzugestehen, freiwillig geleistete Sexualität erleben zu dürfen.
Ich finde mein Weltbild auch gar nicht seltsam- sondern wie stark du auf deiner Meinung bestehst und wie wenig du versuchst die Sichtweise der Menschen zu verstehen die Sexualität( freiwillig geleistet) erleben möchten.
Wenn du jetzt wieder anfängst du sagen, dass es die Frage ist ob das freiwllig ist- gebe ich auf.

Also ich habe davon nichts mitbekommen, diese Menschen hatten meistens ein Leben lang auch eine normale Sexualität, diese lässt auch bei MÄNNERN im Alter nach. Körperliche Nähe bekommen sie auch von Verwandten und auch die ein oder andere Pflegekraft gibt durchaus Nähe durch Gesicht streicheln und Freundlichkeit.
Umso schlimmer, wenn du das nicht mal mitbekommst.
Was glaubst du warum eine Dementer alter Herr, versucht der Pflegerin an die Brust zu greifen- wenn sie ihm den Intimbereich wäscht? Ich erlebe solche situationen öfter- wobei das anfassen eher bei jungen Pflegerinnen versucht wird.
Sexualität im Alter ist keine ungewöhnliche, bestaunenswerte Sache, sondern etwas ganz Normales. Nach einer amerikanischen Untersuchung hatten in einer Gruppe mit einem durchschnittlichen Alter von 86 Jahren noch 64 % der Frauen und 82 % der Männer regelmäßig sexuelle Kontakte. Es wird nur relativ selten über dieses Thema gesprochen, da Sexualität im Alter nicht so spektakulär und aufregend wie in der Jugend ist. Nur anders. Sexualität im Alter - gesundheit.de
Das war übrigens auch Bestandteil meiner Ausbildung. Das Problem ist nämlich, dass man alten Menschen Sexualität nicht mehr zugesteht. Wenn nicht zufällig noch ein Partner vorhanden ist.

In dem Fall war der Hausmeister ein sogenannter gesunder Mann, der einfach ausgenutzt hat, dass eine Schwerbehinderte ihn nicht verraten kann, dafür konnte das Heim rein gar nichts.
Habe ich geschrieben, es wäre ein Behinderter gewesen?

In den vielen Jahren die ich in der Pflege gearbeitet habe, kann ich nicht sagen, dass ich unter diesen starken Sexualtrieb der alten Männer leiden musste, lediglich einmal versuchte einer da übergriffig zu werden. Hast du andere Erkenntnisse, so dass man die Pflegefachkräfte vor diesen triebhaften Männern schützen müsste?
Siehe weiter oben- du bist eben einer der sogenannten "älteren" Pflegekräfte. Heutzutage sieht man das etwas anderes. Gut, wir haben einige extrem christliche Pfegerinnen- die sehen das sicher auch wie du. Besonders wenn sie dann noch katholisch sind.
Warum sollte ich mich für Frauen einsetzen, die in meinen Augen einer unehrenhaften Tätigkeit nachgehen, dass als Beruf und Gewerbe ausgeben und ihre Kunden nicht gerade selten abzocken?
Ja....du hast unverkennbar eine Abneigung gegen diese Frauen und eine Menge Vorurteile. Da können wir noch seitenweise weiter diskutieren- es würde nichts daran ändern.

Ist es dann deine Aufgabe dafür zu sorgen, dass er es irgendwie doch machen kann?
Das ich den Wunsch nach Sex schlecht erfüllen kann- befürworte ich den Gedanken ja eine Sexualarbeiterin, die sich auf diesen Bereich spezialisiert hat ins Spiel*g* zu bringen.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo gaia

Ja. Aber die Pflegefälle haben den Wunsch danach noch. Kann man nachvollziehen, dass eine 80 jährige Dame nichts mit einem 93 jährigen Bettlägerigen anfangen kann? Ja- kann man. Aber du verlangst, das sich diese Menschen zusammenreißen sollen, weil es nicht in dein Weltbild passt.
Das kann man also nachvollziehen und muß es dadurch ausgleichen jemanden zu finden der es eben macht?

Wenn du jetzt wieder anfängst du sagen, dass es die Frage ist ob das freiwllig ist- gebe ich auf.
Ja das ist die Kernfrage bei der gesammten Debatte. Wenn man sich vorstellen kann, dass selbst eine alte Dame nicht freiwillig mit so jemanden schlafen möchte, soll man sich aber trotzdem vorstellen müssen, das es einer P nichts ausmacht....


Das war übrigens auch Bestandteil meiner Ausbildung. Das Problem ist nämlich, dass man alten Menschen Sexualität nicht mehr zugesteht. Wenn nicht zufällig noch ein Partner vorhanden ist.
Ich Frage mich wirklich, wie die alten Herren früher, ohne diesen Service der Altenheime leben konnten.

Ja....du hast unverkennbar eine Abneigung gegen diese Frauen und eine Menge Vorurteile. Da können wir noch seitenweise weiter diskutieren- es würde nichts daran ändern.
Eigentlich nicht gegen diese Frauen, sondern gegen die berufliche Anerkennung und das Klischee das Frauen für sowas prädestiniert sind.

Da ich den Wunsch nach Sex schlecht erfüllen kann- befürworte ich den Gedanken ja eine Sexualarbeiterin, die sich auf diesen Bereich spezialisiert hat ins Spiel*g* zu bringen.
Ich komm mir vor wie bei wünsch dir was, was macht dich so sicher das bei so vielen dieser Wunsch auch da ist?
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

Hallo,
ich bin mir sicher ob es sinnvoll ist hier weiter zu diskutieren. Letzlich gehts dir nicht darum ob der Wunsch nach Sexualität im Alter oder bei Behinderten noch vorhanden ist- du möchtest immer wieder neu klar machen, für wie verwerflich du den Job hälst und nichts kann dich davon überzeugen, dass andere Frauen anders ticken wie du.
Ich komme also wieder zu der Aussage die ich hier schonmal gemacht habe.
Ich bin nicht andere- daher kann ich nicht beurteilen, wie ok gut oder sogar Freudemachend der Job einer anderen Frau ist. Eventuell beurteilst du Sex an sich etwas anders?
Zum Thema Sexualität im Alter. Ich habe mich gestern mit einem Kollegen der im Betriebsrat ist unterhalten- aus seiner langährigen Erfahrung in der Pflege bestätigt er natürlich das Problem des Wunsches nach Sexualität.
Woran man merkt, dass ein Mann den Wunsch noch hat.... muss ich dir jetzt nicht wirklich sagen, oder? Aber außer den eindeutigen Anzeichen :mimpel: , merkt man es daran, dass die Pfleger und Pflegerinnen angefasst werden( am Hintern, im Schritt, an der Brust zb),man merkt es an der Sprache( wenn zum bsp eine Pflegerin aufgeordert wird mit zu duschen).......- Ich kenne auch keinen Kollegen der da irgendwie anderer Meinung ist. Wir haben einfach das Problem einer unerfüllten Sexualität im Alter- was nicht zuletzt an der Vorurteilen liegt, die man alten und/oder dementen Menschen gegenüber hat.
Selbstverständlich darf man niemanden Sex aufdrängen, man man sollte schon bereit sein nach einer Möglichkeit zu suchen, dem Wunsch danach zu erfüllen.
Womit wie weg vom Pflegethema wären, zurück zur Prostitution an sich.
Aber hier sehe ich keinen Sinn mehr zu diskutieren. Deine Meinung stand vom ersten Beitrag an fest und du versuchst alle davon zu überzeugen- was dir bei mir nicht gelungen ist. Von daher bin ich vermutlich raus hier.
 
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Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo gaia;

ich bin mir sicher ob es sinnvoll ist hier weiter zu diskutieren. Letzlich gehts dir nicht darum ob der Wunsch nach Sexualität im Alter oder bei Behinderten noch vorhanden ist- du möchtest immer wieder neu klar machen, für wie verwerflich du den Job hälst und nichts kann dich davon überzeugen, dass andere Frauen anders ticken wie du.

Das siehst du falsch, der Wunsch und die Möglichkeit sind da oder können da sein und wer die Möglichkeit hat soll das ruhig ausleben. Ob es dafür extra Kontakte zu Organisationen braucht, die käuflichen Sex anbieten, ist wieder eine andere Frage.



Ich komme also wieder zu der Aussage die ich hier schonmal gemacht habe.
Ich bin nicht andere- daher kann ich nicht beurteilen, wie ok gut oder sogar Freudemachend der Job einer anderen Frau ist. Eventuell beurteilst du Sex an sich etwas anders?
Zum Thema Sexualität im Alter. Ich habe mich gestern mit einem Kollegen der im Betriebsrat ist unterhalten- aus seiner langährigen Erfahrung in der Pflege bestätigt er natürlich das Problem des Wunsches nach Sexualität.
Soso....


Woran man merkt, dass ein Mann den Wunsch noch hat.... muss ich dir jetzt nicht wirklich sagen, oder? Aber außer den eindeutigen Anzeichen :mimpel: , merkt man es daran, dass die Pfleger und Pflegerinnen angefasst werden( am Hintern, im Schritt, an der Brust zb),man merkt es an der Sprache( wenn zum bsp eine Pflegerin aufgeordert wird mit zu duschen)- Ich kenne auch keinen Kollegen der da irgendwie anderer Meinung ist. Wir haben einfach das Problem einer unerfüllten Sexualität im Alter- was nicht zuletzt an der Vorurteilen liegt, die man alten und/oder dementen Menschen gegenüber hat.
Selbstverständlich darf man niemanden Sex aufdrängen, man man sollte schon bereit sein nach einer Möglichkeit zu suchen, dem Wunsch danach zu erfüllen.
Womit wie weg vom Pflegethema wären, zurück zur Prostitution an sich.
Aber hier sehe ich keinen Sinn mehr zu diskutieren. Deine Meinung stand vom ersten Beitrag an fest und du versuchst alle davon zu überzeugen- was dir bei mir nicht gelungen ist. Von daher bin ich vermutlich raus hier.


Im Chat hast du selbst zu mir gesagt, dass die "Übergriffe"der älteren Herren sehr selten sind, was ich aus meiner Praxis auch bestätigen kann, im Gegenteil ist mir da immer sehr viel Respekt entgegengebracht worden. Jetzt habe ich den Eindruck, da befinden sich viele wüste Lüstlinge in den Heimen und das halte ich für einen Aprilscherz.
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

Das siehst du falsch, der Wunsch und die Möglichkeit sind da oder können da sein und wer die Möglichkeit hat soll das ruhig ausleben. Ob es dafür extra Kontakte zu Organisationen braucht, die käuflichen Sex anbieten, ist wieder eine andere Frage.
Tja- es hat aber ein ganzer Teil nicht mehr die Möglichkeit Sexualität zu leben. Das hatten wir ja schon, wir drehen uns im Kreis.


Im Chat hast du selbst zu mir gesagt, dass die "Übergriffe"der älteren Herren sehr selten sind, was ich aus meiner Praxis auch bestätigen kann, im Gegenteil ist mir da immer sehr viel Respekt entgegengebracht worden. Jetzt habe ich den Eindruck, da befinden sich viele wüste Lüstlinge in den Heimen und das halte ich für einen Aprilscherz.
Ich habe dir im Chat gesagt, dass ich eher selten Übergriffe erlebe- das liegt zum einem an meiner stark begrenzten Stundenzahl, daran das ich keine 20 jährige Pflegerin bin und auch dran, dass ich einen eventuellen Übergiff im Vorfeld unterbinde- ich hatte gesagt, dass ich das rechtzeitig bemerke....
Du drehst mir das Wort ziemlich im MInd um, dass finde ich echt schade. Ich habe kein bisschen von Lüstlingen geredet und ich habe nirgendwo bestritten, dass einem viel Respekt begegnet. Wenn du aus dem was ich geschrieben hast, diesen Eindruck behalten möchtest- ist das deine Sache :egal:
Ich frage mich aber inwieweit du dich wirklich mit dem Thema Alzheimer Demenz beschäftigt hast und ob die Wohnbereiche kennst in denen der Anteil der an Alzheimer Erkrankten sehr hoch ist.
Dazu mal: Alzheimer BLOG » Zum Umgang mit sexuellen Bedürfnissen Demenzkranker
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo gaia;


Ich habe dir im Chat gesagt, dass ich eher selten Übergriffe erlebe- das liegt zum einem an meiner stark begrenzten Stundenzahl, daran das ich keine 20 jährige Pflegerin bin und auch dran, dass ich einen eventuellen Übergiff im Vorfeld unterbinde- ich hatte gesagt, dass ich das rechtzeitig bemerke....
Du drehst mir das Wort ziemlich im MInd um, dass finde ich echt schade. Ich habe kein bisschen von Lüstlingen geredet und ich habe nirgendwo bestritten, dass einem viel Respekt begegnet. Wenn du aus dem was ich geschrieben hast, diesen Eindruck behalten möchtest- ist das deine Sache :egal:
Ich frage mich aber inwieweit du dich wirklich mit dem Thema Alzheimer Demenz beschäftigt hast und ob die Wohnbereiche kennst in denen der Anteil der an Alzheimer Erkrankten sehr hoch ist.
Dazu mal: Alzheimer BLOG » Zum Umgang mit sexuellen Bedürfnissen Demenzkranker
Ich denke wir bewegen uns damit vom eigentlichen Thema auch sehr weit weg, daher für Pflegefachkräfte eine Empfehlung wie ich sie in deinem Link im Chat gefunden habe, dass war zu "meiner Zeit eigentlich" selbstverständlich auch wenn das schon ein paar Jahre lang her ist, als ich noch in so einem Heim gearbeitet habe.

Der Arbeitgeber ist in der Pflicht, eindeutige Regeln aufzustellen, aus denen hervor geht, daß sexuelle Übergriffe jeglicher Art nicht ohne Folgen bleiben. Das bezieht sich sowohl auf handgreifliche als auch auf verbale Übergriffe!

Die Pflegekraft selbst ist gefordert, "einladendes" Auftreten zu vermeiden. Hierzu zählt nicht nur eine angemessene Kleidung, sondern auch der sprachliche Umgang und/oder die Duldung sexistischer Äußerungen. Ein entschiedenes STOPP ist hier gefragt. "Ich möchte nicht, daß Sie in meinem Beisein jene Äußerungen machen oder daß sie mich so anfassen!" sollten klare Ansagen sein.

Sowohl bei Übergriffen von Kollegen wie auch von Pflegebedürftigen ist es erforderlich, auch kleine Übergriffe - sogenannte Bagatellen - abzuwehren.

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, sollte jede Pflegekraft den Mut haben, sich an einen Vorgesetzten zu wenden, den Vorgang genauestens zu beschreiben und auf Abhilfe zu drängen. Zur Rückverfolgbarkeit ist die Schriftform anzuraten. Im Wiederholungsfalle können sich arbeitsrechtliche (bei Kollegen) oder heimrechtliche (bei Bewohnern) Konsequenzen ergeben, die den Betreffenden zur Kenntnis gebracht werden müssen.
Sexuelle Belästigung - Pflegenetz Forum
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

Hallo,
mir ist nicht ganz klar was du mit deiner Empfehlung sagen möchtest und warum das Thema" Erfüllung des Wunsches nach Sexualität" weglässt?
Naja- jeder kann sich gern durchlesen, was dazu geschrieben wurde. Der gleiche User, den du hier zitiert hast- hat die Erfahrung weiter gegeben, eine "Dame des Gewerbes" kommen zu lassen.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo gaia;

mir ist nicht ganz klar was du mit deiner Empfehlung sagen möchtest und warum das Thema" Erfüllung des Wunsches nach Sexualität" weglässt?
Naja- jeder kann sich gern durchlesen, was dazu geschrieben wurde. Der gleiche User, den du hier zitiert hast- hat die Erfahrung weiter gegeben, eine "Dame des Gewerbes" kommen zu lassen.
Ein Dementer hat ja nach kurzer Zeit sowieso wieder vergessen wenn er gerade "Sex" hatte, das wird also nichts nützen um Pfleger zu schützen oder den Kranken zu entlasten.

Aber der Rat sein eigenes Verhalten so auszurichten, dass Bewohner Pflegekräfte nicht mit Professionellen verwechseln ist Gold wert.
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

Nein- ein Dementer verspürt die Lust auf Sexualität. Demenz bedeutet nicht, dass man sowieso alles vergisst. Demenz hat unterschiedeliche Stadien. Selbst wenn ein Dementer die örtliche und zeitliche Orientierung verloren hat, selbst wenn er/ sie Personen vergisst, bleibt der Wunsch nach Sexualität.
Die Menschen werden ja nicht sofort automatisch zum schweren Pflegefall- es gibt da ganz viel davor. Und die Aufgabe von Pfleger und Pflegerinnen ist es vorhandene Bedürfnisse zu efrüllen und zu erhalten solange es nur geht und jemanden nicht als: der ist ja eh dement aufs Abstellgleiß zu stellen und auf seinen Tod zu warten. Wenn jemand also nicht mehr den Wunsch nach Sexualität hat, wird er sich auch nicht mehr so verhalten.
Sein Verhalten entsprechend auszurichten, ist dabei sicher eine Strategie die die Meisten längst anwenden- was am Problem an sich aber nichts ändert.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo gaia;
Nein- ein Dementer verspürt die Lust auf Sexualität. Demenz bedeutet nicht, dass man sowieso alles vergisst. Demenz hat unterschiedeliche Stadien. Selbst wenn ein Dementer die örtliche und zeitliche Orientierung verloren hat, selbst wenn er/ sie Personen vergisst, bleibt der Wunsch nach Sexualität.
Jo und diese Lust kann man steigern die Betroffenen haben ja kein Zeitgefühl.

Die Menschen werden ja nicht sofort automatisch zum schweren Pflegefall- es gibt da ganz viel davor. Und die Aufgabe von Pfleger und Pflegerinnen ist es vorhandene Bedürfnisse zu efrüllen und zu erhalten solange es nur geht und jemanden nicht als: der ist ja eh dement aufs Abstellgleiß zu stellen und auf seinen Tod zu warten. Wenn jemand also nicht mehr den Wunsch nach Sexualität hat, wird er sich auch nicht mehr so verhalten.
Sein Verhalten entsprechend auszurichten, ist dabei sicher eine Strategie die die Meisten längst anwenden- was am Problem an sich aber nichts ändert.
Nun gut wenn das heute eure Aufgabe ist, dann sicher weil Vereine wie Hydra das anbieten und vermarkten auf dem heiß umkämpften Markt mit der Lust......

Hier ein Beispile dafür

Das Treffen mit Josef K. beginnt jedes Mal wieder auf ähnliche Weise. "Hallo, ich bin Nina, ich mache Massage" stellt sich die Endvierzigerin vor, auch bei ihrem zehnten Besuch. "O ja, schön", antwortet der Mann. Josef K. ist Mitte sechzig und lebt in einem Berliner Pflegeheim. Nina de Vries besucht ihn etwa alle sechs Wochen, jedes Mal lernt er sie neu kennen.

Sex-Dienste im Pflegeheim: Die Pionierin - SPIEGEL ONLINE


Es gibt aber auch den Berliner Verein Hydra, der sich seit 30 Jahren um die Interessen von Prostituierten kümmert. Ende der 1990er Jahre hat dieser Verein sämtliche Seniorenheime Berlins angeschrieben und sich als Vermittler für Sexdienstleistungen empfohlen. Mit Erfolg

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Sexualitaet/Prostitution/News/38899.php
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

An der Lust und dem Spaß am Sex ist überhaupt nichts verwerfliches- im Gegenteil. Der Zusammenhang zwischen Bedürfnissen erfüllen ( was für dich Lust steigern bedeutet) und Zeitgefühl ist mir nicht ganz klar- Der Wunsch ist in einem Menschen vorhanden( im Zusammenhang zu demz habe ich schon was geschrieben, dass kann man aber auch noch zusätzlich ergooglenn)
Jetzt kommen wir also wieder zu Verwerflichkeit der Branche?
Aus deinem Link( danke- denn hatte ich heute schon gesucht, aber nicht wiedergefunden)
"In der Demenz versagen die Kontrollmechanismen", sagt sie, "das sexuelle Verlangen wird nicht mehr von Konventionen oder Moralvorstellungen kanalisiert und drängt ungefiltert heraus." Ein Verlangen, das meist nicht ausgelebt werden kann. Und da neben der Impulskontrolle oft auch die Mitteilungsfähigkeit stark vermindert ist, kann es zu Masturbation in der Öffentlichkeit oder sexualisierten, manchmal nötigenden Handlungen kommen.
Eine gute Sache kann ich da nur sagen. Aber--hm wie ich schon mehrfach geschrieben habe, willst du nur eine verwerfliche Seite sehen.
Trotzdem zögern Pflegeeinrichtungen und Familien häufig, die Hilfe einer Fachkraft in Anspruch zu nehmen. "Vor allem Angehörige wollen sich oft nicht mit der Tatsache auseinandersetzen, dass der 80-jährige Vater oder Großvater noch sexuelle Wünsche hat", sagt de Vries - und das, obwohl die Erfahrung zeige, dass regelmäßige Besuche einer Sexualassistentin sexualisiertes Verhalten meist deutlich reduziere und das Wohlbefinden des Klienten verbessere.
Auch aus dem interessanten link. Die Seite zwei ist übrigens auch lesenswert...
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo gaia;
Eine gute Sache kann ich da nur sagen. Aber--hm wie ich schon mehrfach geschrieben habe, willst du nur eine verwerfliche Seite sehen.
Sicher es geht um Kohle und darum das ein Dementer gar nicht weiß wer diese "Damen" sind, ich finde es bedenklich erstmal eine Massage vortäuschen zu müssen.....


Die Hydra (griechisch Ὕδρα) ist ein vielköpfiges schlangenähnliches Ungeheuer der griechischen Mythologie. Wenn es einen Kopf verliert, wachsen an dessen Stelle zwei neue, zudem war der Kopf in der Mitte unsterblich.

Hydra (Mythologie)

:lach3:
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

Ok- das bringt nichts mehr, denke ich- Nur eine Frage was ist bedenklich an einer Massage? Hast du den kompletten Artikel gelesen?
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Ok- das bringt nichts mehr, denke ich- Nur eine Frage was ist bedenklich an einer Massage? Hast du den kompletten Artikel gelesen?

Ja, leider kann das keiner kontrollieren, also auch nicht ob es überhaupt eine "Leistung" für den Kranken gibt, oder ob er das auch will, denn er kann seinen Willen ja nicht äußern.

Hast du auch den Link zur Entstehung des Geschäftes gelesen?

Ein wichtiger Grund für dieses Engagement ist der Verteilungskampf unter den Prostituierten: Durch die Konkurrenz aus Osteuropa und die immer weniger zahlungsbereite Stammkundschaft suchen sich viele Sexarbeiterinnen neue Nischen.

Alten- und Pflegeheime werden zu Nische für Sex-Geschäfte | WAZ.de
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
AW: Prostitution

Den zweiten Artikel finde ich ein wenig reißersich- vor allen in Verbundung mit dem Bild. MAn könnte fasr meinen, dass die Männer in den Altenheimen vpn Prostituirten vergewaltigt werden.
Aber interessant ist das hier aus dem WAZ Artikel:
Pflegeexperten wissen heute, wie ernst man sexuelle Interessen auch im hohen Alter nehmen muss, schon, um Übergriffe zu verhindern und das Pflegepersonal vor heiklen Wünschen zu schützen. Klee hat deshalb bereits für Heimmitarbeiter Seminare zum „Sex im Alter“ gegeben, die in Potsdam lebende Niederländerin Nina de Vries gibt ihre Erfahrungen mit behinderten und demenzkranken Kunden weiter.
Damit wären wir wieder beim ersten Artikel und Nina de V's Arbeit.
Es geht i.d.R um eine andere Form von Sex, als wie sie zum Beispiel auf dem Strassenstrich stattfindet. Aber das habe ich ja schon erklärt und das wurde auch in dem Spiegel Wissenschaft Artikel erklärt.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Prostitution

Hallo gaia;

Den zweiten Artikel finde ich ein wenig reißersich- vor allen in Verbundung mit dem Bild. MAn könnte fasr meinen, dass die Männer in den Altenheimen vpn Prostituirten vergewaltigt werden.
Aber interessant ist das hier aus dem WAZ Artikel:

Damit wären wir wieder beim ersten Artikel und Nina de V's Arbeit.
Es geht i.d.R um eine andere Form von Sex, als wie sie zum Beispiel auf dem Strassenstrich stattfindet. Aber das habe ich ja schon erklärt und das wurde auch in dem Spiegel Wissenschaft Artikel erklärt.

Man könnte meinen das der sexuelle Bedarf wichtiger ist als das worum es in einem Pflegeheim eigentlich geht. In Anbetracht der miserablen Bezahlung für Pflegekräfte, dem Pflegenotstand usw. ist es erstaunlich wo die Prioritäten liegen.

. Jedem sechsten Pflegeheim in Deutschland wies der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) in Sachen Medizin und Pflege mit dem neuen Prüfverfahren teils schwerwiegende Mängel nach. Und was den Umgang mit Demenzkranken betrifft, die gut die Hälfte aller Heimbewohner ausmachen, fiel das Ergebnis noch miserabler aus. 21 Prozent aller kontrollierten Einrichtungen landeten hier mit den Noten „Ausreichend“ oder „Mangelhaft“ im kritischen Bereich.

Bewertung von Pflegeheimen: Bedürftige Pflege | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
 
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