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Politik für Deutschland

TheHeartless

Geselle
20. April 2003
43
Die Zukunft denken

Die Gegenwart resultiert aus der Vergangenheit, die es zu bewältigen gilt.
Auf Deutschland lastet eine schwere Bürde. Damit meine ich nicht eine noch offene Schuld aus Verbrechen des Dritten Reiches, sondern die indoktrinierte „Pflicht“, mit gesenktem Haupte und gebetsmühlenartigen Bekundungen des Bedauerns reagieren zu müssen, wann immer „die Vergangenheit“ zum Gesprächsthema wird.
Diese Vergangenheit darf man nicht kritisch hinterfragen, sie nicht auf positive Aspekte hin durchleuchten, egal für wie dünn gesät man sie von Beginn an – fast schon entschuldigend – einstuft. Es reicht den Nachkommen der Opfer deutscher Verbrechen, wie sie von vielen – nein, von allen – Ländern ausgingen, und ebenso denen, die ihren Nutzen aus einem eingeübten Reflex der Nachkommen der von ihnen zu Tätern pauschalisierten Deutschen, wenn die simple Gleichung „Deutsche = böse Nazis = Büßer bis in alle Ewigkeit“ von eben diesen Deutschen anerkannt und gelebt wird.
Die Sieger schreiben die Geschichtsbücher. Nun streite ich keine Verbrechen ab, die von dem Gros der international anerkannten Historiker verifiziert worden sind.
Andererseits lehne ich die Forderung ab, noch heute die Deutschen auf die dunklen Seiten ihrer Vergangenheit zu reduzieren, und durch die Anregung des – immerhin im Gegensatz zu anderen Nationen bezüglich ihrer geschichtlichen Schandtaten bei uns vorhandenen – Gewissens materielle Vorteile zu erschleichen. Diese Vorgehensweise innerhalb der deutschen Politik im weitesten Sinne, und ich spreche damit allerlei „Opfer“-Verbände, wie den Zentralrat der Juden, der Zigeuner, von Zwangsarbeitern, etc. etc., an, untergräbt das, was uns allen als wertvoll gelten sollte, nämlich die demokratische Ordnung. Kleine Minderheiten setzen sich wider der Vernunft, unter Zuhilfenahme des erhobenen Zeigefingers und jammernden Wehklagens, gegen das Wohl der Allgemeinheit, zu welcher sie nach außen hin gehören wollen, von der sie sich innerlich und durch ihr Auftreten allerdings vehement abgrenzen, durch. Öffentlich seine deutsche Staatsangehörigkeit erklären, und gleichzeitig „die Deutschen“ zu diffamieren und auszunutzen, ist in seiner Konsequenz ein selbstzerstörendes Verhalten. Nicht minder unüberlegt mutet an, „die Deutschen“ zu mehr Zuneigung aufzufordern, obwohl diese Gruppen, die sich beschweren, im gleichen Atemzug verbale Schläge austeilen. Politischen und gesellschaftlichen Masochismus kann man auch wohl nur den Deutschen erfolgreich abverlangen.

Dieser Masochismus nach außen gerichtet findet sein sadistisches Pendant im Inneren.
Deutsche, denen Unrecht von Seiten der ehemaligen Feinde zugefügt worden ist, werden unterdrückt, ungestraft verhöhnt, bleiben ungehört.
Vertriebenenverbände, ihrer Heimat beraubt, Opfer des Krieges, werden mit zynischen Hinweisen auf die Verbrechen es Nationalsozialismus zum Schweigen gebracht. Dabei kann ein Verbrechen nicht ein anderes rechtfertigen, besonders wenn in dem einen Fall Milliardenbeträge als Entschädigung geflossen sind, und das zu Recht. Aber wo bleibt das Recht der deutschen Opfer? Diese bekommen keinen Groschen.
Nicht einmal Worte des Bedauerns, nicht einmal Erklärungen der Politiker, z.B. dass man aus diplomatischen Erwägungen Entschädigungszahlungen intern regeln werde.
Zeit verschleppen, ist die Taktik. Irgendwann lebt keines der deutschen Opfer mehr. Würde diese Taktik bei jüdischen KZ-Überlebenden angewandt, groß wäre das Geschrei in Deutschland und in aller Welt.
Viele Deutsche schämen sich, weil es ihnen aufgetragen worden ist. Da haben sich „eigene“ Opfer nicht zu beklagen. Ein Unding.
Und findet man Ausstellungen über das Leid der deutschen Opfer? Nein, stattdessen bezahlen wir für Ausstellungen über Verbrecher gegen Deutschland, wie die Rote Armee Fraktion, und subventionieren jede popelige Gedenkausstellung für Naziopfer, als ob die bestehenden nicht schon genug wären.
Es fehlen nur noch dauerhaft installierte Schilder an jeder Straßenecke, die „uns“ auf „unsere Schuld“ hinweisen.
Wie sollte eine Regelung aussehen, um den deutschen Vertriebenen Entschädigung zukommen zu lassen? Mein Vorschlag sieht vor, Regelungen mit den (kommenden) EU-Ländern zu treffen, die deutsche Gebiete okkupiert und Deutsche vertrieben haben. Regelungen, die es den Vertriebenen gestatten (und das ist keine Selbstverständlichkeit, es existieren tlw. noch immer Vertreibungsgesetze, die speziell deutschen Menschen das Leben in diesen Ländern verbieten), in ihre Heimat zurückzukehren. In diesen Regionen sollte Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt werden. In Zeiten verwischender Grenzen mit europaweiter Freizügigkeit und Milliardenzahlungen, die von Deutschland auch in diese Länder bisher gegenleistungslos fließen, sollte dies realisierbar sein.
Geraubtes deutsches Eigentum sollte mit der gleichen Selbstverständlichkeit zurückgefordert werden, wie geraubtes ausländisches Eigentum längst zurückgegeben worden ist. Das fängt bei Kunstschätzen an und hört bei Entschädigungszahlungen für enteignete Grundstücke auf.
Gerechtigkeit kann nur beidseitig erfolgen, doch wie bereits erwähnt, traut sich Deutschland nicht, berechtigte Forderungen zu stellen. Die eigenen Interessen werden eben nur soweit verfolgt, bis das Totschlagargument „Drittes Reich“ als Trumpf ausgespielt wird.

Deutschland hat nicht nur Probleme, die aus der ersten Hälfte des 20. Jh. resultieren.
Horrende Schulden zwingen den Staat zum Sparen an den Ausgaben für die eigene Bevölkerung. Bauprojekte müssen verschoben werden, die Menschen werden mit immer höheren Abgaben, Steuern, Sozialversicherungsabgaben etc. belastet. Bildung, Gesundheit, Ruhestand, wer wird sich das in einigen Jahren noch leisten können. Und zuerst trifft es wie immer die kleinen Leute, und mit ihnen ihre Kinder.
Für anderes haben „wir“ Geld. Für Geldgeschenke in Ausland, meist als Kredit getarnt, der nie zurückgezahlt werden muß. Entwicklungshilfe zahlt der Staat von unserem Geld. Entwicklung hin zu (bürger-)kriegsführenden Bananenrepubliken, in denen eine Bevölkerungsexplosion stattfindet, da Fortpflanzung zur liebsten Freizeitbeschäftigung zu werden scheint, sobald man sich dank deutschem Geld sattgefressen hat. Dann lernt man dort Lesen und Schreiben. Man liest dann den Kindern extremistisch-fundamentalistische Werke des Hasses gegen den Westen – gegen uns - vor, die man erst in Schulen lernte zu Schreiben.
Und die Last an Menschen wird immer größer; wie will man immer mehr Menschen ernähren, die sich nie selbst ernähren können werden? Ist es nicht humaner, jetzt eine in Relation gesehen kleinere Menschenmenge sich selbst zu überlassen, anstatt durch falsch verstandene Hilfe diese das Leben zu ermöglichen, so dass sie sich exponentiell vermehren, und dann eines Tages in unvorstellbarer Anzahl verhungern müssen?
Entwicklungshilfe kann nur noch da gezahlt werden, wo Erfolge sichtbar werden, wo sich das Bevölkerungswachstum dem Niveau von Industrienationen annähert, wo Frieden einkehrt, wo Dank, Kooperation und nicht Hass die Reaktion sind.

In Deutschland gibt es Probleme im Zusammenleben zwischen Volksdeutschen und Ausländern, bzw. Neudeutschen. Auf Grund von Sprachbarrieren kapseln sich viele Ausländer von ihren deutschen Mitbürgern ab. Viele dieser erwähnten Ausländer leben in Gettos, in heruntergekommenen Stadtvierteln mit hohen Kriminalitätsraten. Wie Deutsche aus diesen niedrigen sozialen Schichten werden viele von ihnen selbst kriminell, da sie keine Perspektiven sehen. Oft handelt es sich um Osteuropäer, Südosteuropäer, Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, aus dem Mittlere Osten, aus Afrika. Menschen, die eine bessere schulische Bildung erhielten, wie z. B. Zugezogene aus Westeuropa, aus Nordamerika, aus Japan oder Australien, landen nicht in diesem Kreislauf.
Eine natürliche Reaktion der Menschen aus höheren Schichten auf diese Lebensläufe der Ausländer und Deutschen aus niedrigen Sozialschichten ist die Bildung von Ressentiments und Klischees.
Die Reaktion der Politik darf nicht wie bisher darin bestehen, diese Vorurteile zu bekämpfen, sondern die Politik muß endlich die bestehenden Ursachen für die zunehmende Bewahrheitung mancher Vorurteile abstellen. Das heißt die Verelendung dieser Menschen muß gestoppt werden. Eine Integration der ausländischen Kriminellen ist nur möglich, wenn gute Sprachkenntnisse erlernt werden. Es reicht nicht aus, die Grundbegriffe zu kennen, wenn man in Deutschland über einen Hilfsarbeiterposten hinaus will. Und nur so lösen sich Gettos auf.
Wer sich diese Gettos einmal angesehen hat, wird feststellen, dass dort Türken, Albaner und Russen ganze Banden bilden und die Einwohner terrorisieren. Das lässt sich nicht mit dem Scheinargument der Ausländerfeindlichkeit hinwegwischen. Hier muß gehandelt werden, und zwar indem diesen Gruppen geholfen wird, ein anständiges Leben zu führen, und damit im Einklang mit ihren deutschen Nachbarn zu leben, und mit der Zeit zu einem Deutschen zu werden. Davon abgesehen dürfen sich die Herkunft und die Lebensverhältnisse nicht strafmildernd vor Gericht auswirken. Niemand ist in Deutschland gezwungen, kriminell zu werden. Das Sozialsystem in Deutschland fängt jeden auf, der nicht arbeiten kann.

Bedauerlicherweise fängt es auch denjenigen auf, der sich zu Faulheit berufen sieht.
Hieran muß sich etwas ändern. Sozialleistungen und Arbeitshilfe dürfen nur noch das blanke Überleben sichern, vorzugsweise durch Sachleistungen, nicht durch Geld, um Suchtkranke nicht in Versuchung zu bringen, das Geld zweckentfremdet auszugeben. Sozialhilfe soll eine lebensrettende Maßnahme sein, dass niemand erfriert und niemand verhungert. Es ist nicht dazu gedacht, ein geruhsames Leben zu ermöglichen.
Und wer unverschuldet arbeitsunfähig wird, sollte sich vorher hoffentlich privat per Versicherung abgesichert haben.

Der Staat kann sich das Gesundheitssystem angeblich nicht mehr leisten. Dabei liegt es an der Misswirtschaft, die von der Politik begünstigt wird. Arbeitslose und nichterwerbstätige Ausländer erhalten Luxusbehandlungen wie Privatpatienten, werden, wie auch Beamte, von den Zahlungen der deutschen Arbeitnehmer mitfinanziert. Eine gleiche Behandlung für alle wäre wünschenswert. Auch Beamte sollten in die Sozialversicherung mit ihrem Arbeitsnehmeranteil einzahlen müssen. Eine gerechte Variante der sogenannten Bürgerversicherung halte ich für den besten Weg.

In Deutschland herrscht laut Grundgesetz eine Trennung von Staat und Kirche. Realisiert ist dies freilich nicht. Der Staat ist Geldeintreiber der christlichen Kirchen. Viele soziale Einrichtungen lässt der Staat von kirchlichen Organisationen betreuen und alleinentscheidend verwalten, trotzdem der Staat, und damit jeder steuerzahlende Bürger, in den allermeisten Fällen weit mehr als die Hälfte aller Aufwendungen zahlt. Es steht also an katholischen Krankenhäusern „Christlich“ darauf, die Angestellten erhalten auch den im Vergleich zu staatlichen Angestellten niedrigeren Kirchenangestelltentarif, haben weniger Rechte, dürfen nämlich z. B. keinen Betriebsrat gründen, und trotzdem handelt es sich um eine Mogelpackung zu Ungunsten aller Bürger, die nicht die Bereicherung der Kirchen gutheißen wollen.
Auch der Religionsunterricht ist eine geistige Vergewaltigung der jungen Kinder und staatlich bezahlter Irrsinn. Warum werden nur bestimmte Märchenbücher, nämlich Bibel, Talmud und Koran, von extra eingestellten und bezahlten Lehrkräften behandelt, deren Inhalte nicht weniger fiktiv sind als die Grimmschen Märchen.
Wie rechtfertigt der Staat die Sperrung von Straßen die von unseren Geldern in Schuß gehalten werden, damit kirchliche Prozessionen ungestört ihre obskuren Zeremonien vollbringen können; wie zeitlich begrenzte Öffnungsverbote für Geschäfte und Gaststätten an kirchlichen Feiertagen, weil die Christen dann in Ruhe „gedenken“ möchten, und alle anderen damit belästigen?
Dürfen andere Glaubensgemeinschaften, etwa auch Sekten, oder gar Atheisten (?!), gleiches verlangen? Nein. Diese Ungleichbehandlung sollte zur Folge haben, dass auch trotz Tradition diese Belästigung ein Ende hat.
Gleichzeitig sollten die kirchlichen Feiertage als arbeitsfreie Tage gestrichen werden. Und um Benachteiligungen der Arbeitsnehmer zu verhindern, sollten auf andere Termine neue Feiertage und Gedenktage gelegt werden, etwa ein Tag des Sommerbeginns, einen Tag der Familie, einen Tag des Mauerfalls am 9. November, ein Winterfest an den Tagen an denen früher Weihnachten lag, usw.
Die neuen Feiertage könnten in Volksabstimmungen festgelegt werden. Niemand sollte an der hervorgehobenen Position der Kirchen nur wegen der „freien Tage“ festhalten. Niemand soll den Eindruck haben, ein schlechtes Geschäft zu machen.

Die Kirchen sind auch eine sich Instanz, die sich in Dinge einmischt, mit denen sie sich auf Grund ihrer irrationalen und verkrusteten, teilweise überholten Moralvorstellungen, nicht objektiv auseinandersetzen kann. Ein Beispiel ist die Frage nach aktiver Sterbehilfe für leidende, sterbenskranke Patienten, Menschen, die nur noch vor sich dahindämmern und auf den Tod hoffen. Hier sollte es möglich sein, unter staatlicher Überwachung und strenger Regelung zu penibler Überwachung, aktive Sterbehilfe zu leisten, ohne belangt zu werden.
Erinnerungen an der zu weit gehenden Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten sind fehl am Platze. Nicht alles, was im Dritten Reich in unähnlicher Form bereits bestand, ist in vernünftigen Maßen moralisch verwerflich. Euthanasie bedeutet „sanfter Tod“, und genau dies soll es für schmerzgequälte Todgeweihte auch sein, und natürlich kein alltäglicher Mord. Aber solch ein Argument wird wohl, wie oben im ersten Absatz schon geschildert, immer wieder das Allheilmittel derer sein, die andere Auffassungen vertreten. Such nach Vergleichbarem bei den Nazis, und schon erstickst Du jede Diskussion im Keime.
Aber damit wird bald Schluß sein.

Weiterhin wichtig ist die Natur.
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, muß der Schutz von Flora und Fauna, von Klima, Boden und Wasser an oberster Stelle, noch vor jedem Profit stehen. Globale Abkommen müssen geschlossen und endlich eingehalten werden. Deutschland muß zu Hause anfangen. Dabei entstehende Konflikte müssen manchmal zu Gunsten der Natur, gegen die Ansprüche der Menschen durchgesetzt werden. Kompromisse dürfen nicht immer zu Lasten der Umwelt gehen. Manche Autobahnen werden dann eben nicht gebaut werden können, manche Nahrungsmittel teurer werden. Das ist notwendig, um langfristig das Überleben und die Gesundheit von Natur und Mensch, einem Teil der Natur, zu gewährleisten.

All diese genannten Ziele sind grobe Richtungsweiser. Die Details können nicht von einer Person alleine festgelegt werden, Experten müssen gehört werden, Entscheidungsgewalt besessen werden.
Dazu ist nur die Politik fähig. Laßt uns Politik machen.
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.198
na, aus welchem parteiprogramm hast du das? :lol:
kommt mir alles sehr bekannt vor.

warum postest du diesen text?

ich habs mir eben zum zweiten mal durchgelesen und würde von dir gerne zu einigen dingen eine stellungnahme haben:

warum vergleichst du die sterbehilfe mit der euthanasie der nazis?
wie kommst du auf die angebliche luxusbehandlung der ausländer?

mehr später...
 

TheHeartless

Geselle
20. April 2003
43
Der Text ist von mir persönlich verfaßt worden.

Ich vergleiche nicht das Euthanasieprogramm im Dritten Reich mit meinem Vorschlag, sondern kritisiere mögliche Vergleiche von Gegnern dieses meines Vorschlages.

An welcher Stelle differenziere ich zwischen einer zu teuren medizinischen Versorgung von Asylanten (bzw. geduldeten Ausländern) und nicht anderweitig krankenversicherten deutschen Sozialhilfeempfängern?
Ich kritisiere den Status als "Privatpatient" dieser Bevölkerungsgruppierungen, der meiner Auffassung nach übertrieben ist. Die Zahlung in eine gesetzliche Krankenversicherung (AOK etc.) wäre ausreichend.
 

Zerch

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.477
es gibt auch viele "geduldete ausländer" die ärzte sind, und schon so manch generations-deutsches leben gerettet haben.(soll jetzt nur nebensächlich sein)

...in unserem städtischen krankenhaus gab es ein aus dem sudan kommender chirurg der teils exzellente arbeit geleistet hat und jetzt seit längerem ,aus nicht näher bekannten gründen von der öffentlichen arbeit zurückgetreten ist.das wirklich eigenartige ist aber , dass er angeblich saddam hussein persönlich kennt und ihn desöfteren schon persönlich im irak aufgesucht hatte , wenn Mr.AxisOevil einen arzt des vertrauens benötigte.
unglaublich , nicht...doch diese gerüchte sind gut 10 jahre alt und ich kenne sie weil meine mutter in diesem krankenhaus arbeitet.
es soll auch ein beispiel für einen ganz besonderen ausländischen arzt sein.
 

DarkEmperor

Geheimer Meister
4. Juli 2003
126
Dieser sehr ausgiebige Text spricht viele Wunde Punkte an. Der extremste ist hier nu wirklich "die Vergangenheit".

Alles starrt auf diese Vergangenheit zurück, obwohl wir endlich mal für dieses Land den Blick in die Zukunft brauchen, ohne uns ständig selbst zu geißeln und zu zerfleischen.

Diese Vergangenheit hängt uns wie eine Eisenkugel am Fuß, die den Weg nach vorn, in die Zukunft zu einer sehr beschwerlichen Angelegenheit macht.

Es wird Zeit, in dieser Hinsicht so langsam mal kürzer zu treten und einen Blick zu werfen darauf, das zu akzeptieren, zur Kenntnis zu nehmen und damit einen Schlußstrich zu ziehen und nach Vorn zu sehen.

Passiert is numal passiert, egal ob wir uns bis in alle Ewigkeit nun selbst kasteien deswegen. Sowas muss nicht sein.

Allerdings ist im Hinblick auf die heutige Politik noch so allerhand anderes im Argen, das den Weg in die Zukunft beschwerlich macht. Aber das ist ein anderes Thema.
 

citriatus

Geheimer Meister
3. Mai 2003
193
TheHeartless schrieb:
Ein Beispiel ist die Frage nach aktiver Sterbehilfe für leidende, sterbenskranke Patienten, Menschen, die nur noch vor sich dahindämmern und auf den Tod hoffen. Hier sollte es möglich sein, unter staatlicher Überwachung und strenger Regelung zu penibler Überwachung, aktive Sterbehilfe zu leisten, ohne belangt zu werden.
Wenn Du keinen Vergleich mit der NS-“Euthanasie“ willst, warum setzt Du Dich dann nicht für eine effektive Schmerztherapie ein, statt für die Tötung dieser Menschen?
Soweit ich weiß, verlangen die wenigsten “Todgeweihten“ aktive Sterbehilfe, wenn sie keine Schmerzen haben & die müssen sie nicht haben.
 

Guglhupf

Geheimer Meister
1. August 2003
119
citriatus schrieb:
Wenn Du keinen Vergleich mit der NS-“Euthanasie“ willst, warum setzt Du Dich dann nicht für eine effektive Schmerztherapie ein, statt für die Tötung dieser Menschen?

Hiho..
könntest Du auf diese "effektiven Schmerztherapien", die, wenn ich Deine Aussage richtig deute, vielen Todkranken vorenthalten werden, etwas näher eingehen ?

neugierig
Guglhupf
 

Hugo de la Smile

Vollkommener Meister
10. April 2002
553
aloha,

TheHeartless schrieb:
Die Zukunft denken

Die Gegenwart resultiert aus der Vergangenheit, die es zu bewältigen gilt.
Auf Deutschland lastet eine schwere Bürde. Damit meine ich nicht eine noch offene Schuld aus Verbrechen des Dritten Reiches, sondern die indoktrinierte ?Pflicht?, mit gesenktem Haupte und gebetsmühlenartigen Bekundungen des Bedauerns reagieren zu müssen, wann immer ?die Vergangenheit? zum Gesprächsthema wird.

mancher mensch sorgt sich um seine arbeitstelle, die zerstörung unserer umwelt als grundlage der menschheit, trägt sorge um die kulturellen errungenschaften, wie humanismus, demokratie und menschenrechte, die in diesen turbokapitalistischen tagen wegrationalisiert werden sollen, so viele leiden hunger. doch das brauch das deutsche gemüt nicht bedrücken, meinst du, die deutschen sollen endlich wieder stolz sein dürfen; da liegt die große last.

Diese Vergangenheit darf man nicht kritisch hinterfragen, sie nicht auf positive Aspekte hin durchleuchten, egal für wie dünn gesät man sie von Beginn an ? fast schon entschuldigend ? einstuft.

etwas präziser:

grundsätzlich darf alles kritisch hinterfragt werden.
welche aber ist "diese" vergangenheit? die positiven aspekte der nszeit? nun ja, auch die darfst du versuchen herauszustellen, ich fände das aber abstoßend und dumm, aber tu dir keinen zwang an. bildlich dargestellt: auch die atombombe hat ihre guten seiten, kein staub mehr auf den möbeln, weit und breit...
wenn du andere vergangenheitenm meinst, die positiven aspekte von bach beethoven, gutenberg, werden deiner ansicht nach zu wenig betont? ich bin anderer meinung.

Es reicht den Nachkommen der Opfer deutscher Verbrechen, wie sie von vielen ? nein, von allen ? Ländern ausgingen,

die aussage, massenhafte, fabrikmäßige menschenmorde, gingen von allen ländern aus ist absurd. interessant fände ich die hintergründe zu deinem bedürfnis völkermord zu trivialisieren. im übrigen ist auch die aussage, viele länder hätten große teile ihrer bevölkerung massenhaft ermordet nicht korrekt, die beweislast liegt bei dir.

und ebenso denen, die ihren Nutzen aus einem eingeübten Reflex der Nachkommen der von ihnen zu Tätern pauschalisierten Deutschen, wenn die simple Gleichung ?Deutsche = böse Nazis = Büßer bis in alle Ewigkeit? von eben diesen Deutschen anerkannt und gelebt wird.

diese pauschalisierung der heutigen deutschen zu tätern durch die opfer ist eine bewußte propagandalüge, die dazu dienen soll, einzelne, die sich mit dem konstrukt "deutsch" identifizieren, einen "angriff" vorzugaukeln um ein gemeinsames feindbild zu kreieren.

Die Sieger schreiben die Geschichtsbücher. Nun streite ich keine Verbrechen ab, die von dem Gros der international anerkannten Historiker verifiziert worden sind.

ist auch besser so.

Andererseits lehne ich die Forderung ab, noch heute die Deutschen auf die dunklen Seiten ihrer Vergangenheit zu reduzieren, und durch die Anregung des ? immerhin im Gegensatz zu anderen Nationen bezüglich ihrer geschichtlichen Schandtaten bei uns vorhandenen ? Gewissens materielle Vorteile zu erschleichen

du implizierst:

menschen vordern, die deutschen müssen auf ihre dunkle vergangenheit reduziert werden.

ich frage:

wer, deiner meinung nach ist das?

und schicke hinterher:

schaffst du es, die frage zu beantworten ohne eine rassistische verschwörungstheorie auszubreiten?

du implizierst:

diese vorderung beruht auf gier?

ich frage:

welche deiner meinung nach gierigen menschen, fordern deiner meinung nach, die deutschen, zu reduzieren? und wieder: schaffst du dieses verschwörungskonstrukt ohne rassismus?

Diese Vorgehensweise innerhalb der deutschen Politik im weitesten Sinne, und ich spreche damit allerlei ?Opfer?-Verbände, wie den Zentralrat der Juden, der Zigeuner, von Zwangsarbeitern, etc. etc., an, untergräbt das, was uns allen als wertvoll gelten sollte, nämlich die demokratische Ordnung.

ist das eine antwort auf obige fragen? meinst du zentralrat der juden, der zigeuner, die vertretung von zwangsarbeitern? diese gruppen fordern eine reduzierung der deutschen auf ihre schandtaten? diese aussage hielte ich für haltlos und dumm.

Kleine Minderheiten setzen sich wider der Vernunft, unter Zuhilfenahme des erhobenen Zeigefingers und jammernden Wehklagens, gegen das Wohl der Allgemeinheit, zu welcher sie nach außen hin gehören wollen, von der sie sich innerlich und durch ihr Auftreten allerdings vehement abgrenzen, durch.

untergraben deiner meinung nach bürgerinitiativen, die sich gegen starkstromleitungen in ihrer nachbarschaft durchsetzen die demokratie? sie handeln in der von dir beschriebenen weise. sicher, du beschreibst sie auf eine herablassende, polemische art, aber im wesentlchen, ist dies die vorgehensweise von umweltverbänden, bürgerinitiativen, spendenaufrufen gegen den hunger in der welt.

was aber setzen deine feindbilder denn durch?

eine spendensammlung für hungernde menschen, setzt mit erhobenen zeigefinger geldspenden für hungernde durch?
der zentraslrat der juden schädigt das gemeinwohl durch welche forderung?


Öffentlich seine deutsche Staatsangehörigkeit erklären, und gleichzeitig ?die Deutschen? zu diffamieren und auszunutzen, ist in seiner Konsequenz ein selbstzerstörendes Verhalten.

diese aussage ist sicher richtig. aber wer, bitteschön, diffamiert den die deutschen? ich nehme dich mit, auf eine reise in die wunderbare welt der definitionen:-) diffamation ist die verbreitung einer üblen nachrede, eine verleumdung. ich sehe nicht, das die bevölkerung deutschlands durch den zentralrat der juden etwa, verleumdet wurde.
zitiere doch mal eine stelle unter die du ohne rot, oder sagen wir lieber, ohne braun zu werden schreiben könntest, dies ist eine verleumdung.

Nicht minder unüberlegt mutet an, ?die Deutschen? zu mehr Zuneigung aufzufordern, obwohl diese Gruppen, die sich beschweren, im gleichen Atemzug verbale Schläge austeilen.

wer sich bei verurteilungen des nationalsozialismus geschlagen fühlt, um dessen zuneigung wurde sicher nicht gebeten.

Politischen und gesellschaftlichen Masochismus kann man auch wohl nur den Deutschen erfolgreich abverlangen.

sinnloses sollte unkommentiert bleiben. aber ich muss mich natürlich immer vordrängen, ich schlimmer, ich.

Dieser Masochismus nach außen gerichtet findet sein sadistisches Pendant im Inneren.
Deutsche, denen Unrecht von Seiten der ehemaligen Feinde zugefügt worden ist, werden unterdrückt, ungestraft verhöhnt, bleiben ungehört.
Vertriebenenverbände, ihrer Heimat beraubt, Opfer des Krieges, werden mit zynischen Hinweisen auf die Verbrechen es Nationalsozialismus zum Schweigen gebracht.

meine beobachtung nach, gibt es niemanden, der die vertreibungen gutheißt. kennst du konkrete fälle in denen vertriebenen verbände so behandelt worden sind? oder teilst du uns hier nur deinen, wie ich finde außerordentlich irrelevanten, subjektiven eindruck mit?

Dabei kann ein Verbrechen nicht ein anderes rechtfertigen, besonders wenn in dem einen Fall Milliardenbeträge als Entschädigung geflossen sind, und das zu Recht.

nun ja, da hast du recht, obwohl die einfärbung durch die eingeschobene besonderung nicht passt, warum besonders dann nicht?

Aber wo bleibt das Recht der deutschen Opfer? Diese bekommen keinen Groschen.
Nicht einmal Worte des Bedauerns, nicht einmal Erklärungen der Politiker, z.B. dass man aus diplomatischen Erwägungen Entschädigungszahlungen intern regeln werde.

an dieser stelle ein wort des bedauerns meinerseits.

Zeit verschleppen, ist die Taktik. Irgendwann lebt keines der deutschen Opfer mehr. Würde diese Taktik bei jüdischen KZ-Überlebenden angewandt, groß wäre das Geschrei in Deutschland und in aller Welt.

bei den zwangsarbeitern, ist dies doch so!

Viele Deutsche schämen sich, weil es ihnen aufgetragen worden ist. Da haben sich ?eigene? Opfer nicht zu beklagen. Ein Unding.

sich verbrchen der nazis zu schämen, zeugt von einem sich wiederfinden in den naziverbrechen. das du aus gedenken scham entwickelst, ist dein problem, nicht meines. ich identifiziere mich mit den opfern, nicht mit den tätern.

Und findet man Ausstellungen über das Leid der deutschen Opfer? Nein, stattdessen bezahlen wir für Ausstellungen über Verbrecher gegen Deutschland, wie die Rote Armee Fraktion, und subventionieren jede popelige Gedenkausstellung für Naziopfer, als ob die bestehenden nicht schon genug wären.

deine sorglosigkeit ist einerseits beneidenswert, andererseits macht sie mich betroffen.

Wie sollte eine Regelung aussehen, um den deutschen Vertriebenen Entschädigung zukommen zu lassen? ...

ein mann stürmt deine wohnung, erschießt deine frau und deine sieben kinder. du entwaffnest ihn und trittst auch noch nach, als er am boden liegt. sicher, wenn er mag, kann er auf schmerzensgeld klagen, mein fall wäre das nicht. aber mal im ernst, gegen berechtigte forderungen spricht meiner meinung nach wirklich nichts, über die details, würde ich nun gerade mit dir nicht reden wollen, herzlos, nimm' das ruhig persönlich, es ist auch so gemeint.

Deutschland hat nicht nur Probleme, die aus der ersten Hälfte des 20. Jh. resultieren.
Horrende Schulden zwingen den Staat zum Sparen an den Ausgaben für die eigene Bevölkerung. Bauprojekte müssen verschoben werden, die Menschen werden mit immer höheren Abgaben, Steuern, Sozialversicherungsabgaben etc. belastet. Bildung, Gesundheit, Ruhestand, wer wird sich das in einigen Jahren noch leisten können. Und zuerst trifft es wie immer die kleinen Leute, und mit ihnen ihre Kinder.

diese probleme, sind allesamt produkte des kapitalismus. ebenso wie der faschismus eine konsequenz des kapitalismus ist. es ist also doch ein thema.

Für anderes haben ?wir? Geld. Für Geldgeschenke in Ausland, meist als Kredit getarnt, der nie zurückgezahlt werden muß. Entwicklungshilfe zahlt der Staat von unserem Geld. Entwicklung hin zu (bürger-)kriegsführenden Bananenrepubliken, in denen eine Bevölkerungsexplosion stattfindet, da Fortpflanzung zur liebsten Freizeitbeschäftigung zu werden scheint, sobald man sich dank deutschem Geld sattgefressen hat.

manchem stammtisch würden sich die bretter biegen. nicht die "schwachen" sind schuld an der gesamtsituation.

Dann lernt man dort Lesen und Schreiben. Man liest dann den Kindern extremistisch-fundamentalistische Werke des Hasses gegen den Westen ? gegen uns - vor, die man erst in Schulen lernte zu Schreiben.

wie du hier den kampf zwischen den völkern beschwören willst...
ein ungeist, wo doch die armen der welt die probleme gemein haben, die reichen die gemeinheit. nun ja, so pasuschal ist das natürlich nicht zu sagen. drücken wir es so aus: die kapitalinteressen, scheren sich nicht um landesgrenzen. es geht nicht nation gegen nation, sondern besitzende gegen besitzlose.

Und die Last an Menschen wird immer größer; wie will man immer mehr Menschen ernähren, die sich nie selbst ernähren können werden? Ist es nicht humaner, jetzt eine in Relation gesehen kleinere Menschenmenge sich selbst zu überlassen, anstatt durch falsch verstandene Hilfe diese das Leben zu ermöglichen, so dass sie sich exponentiell vermehren, und dann eines Tages in unvorstellbarer Anzahl verhungern müssen?

nein. du gehst von der falschen annahm aus, dass nicht alle menschen ernährt werden könnten. bei heutigem wissenstand, wären es 20 milliarden. das trotzdem menschen verhungern, das ist inhuman. das du entscheiden willst, wer es wert ist, zu leben und wer es unwert ist, das ist inhuman.

Entwicklungshilfe kann nur noch da gezahlt werden, wo Erfolge sichtbar werden, wo sich das Bevölkerungswachstum dem Niveau von Industrienationen annähert, wo Frieden einkehrt, wo Dank, Kooperation und nicht Hass die Reaktion sind.

dann sollte man es mal mit einer vernünftigen entwicklungshilfe auf augenhöhre versuchen, bei der unabhängig von gewinnmaximierung die ressourcen der menschheit der menscheit dienen und nicht irgendwelchen imaginären gebilden wie deinem "volk", dass dir ja wohl näher steht, als die anderen "völker", die außer ficken ja wohl nichts leisten, als gegen uns - den westen [wie witzig, du und ich, wir beide in diesem begriff] - terrorattentate zu planen, in all ihrer undankbarkeit.

In Deutschland gibt es Probleme im Zusammenleben zwischen Volksdeutschen und Ausländern, bzw. Neudeutschen.

deine deutsche seele, volksdeutscher, scheint probleme mit diesen undeutschen zu haben, aber wie schön, dass du das so deutschlich trennen kannst. das vereinfacht so manches. zwischen volksdeutschen und mir gibt es auch probleme im zusammenleben, die beruhen zumeist auch auf sprachbarrieren.

Viele dieser erwähnten Ausländer leben in Gettos, ...

ich stimme dir zu, die deutsche ausländerpolitik ist ungenügend. vielleicht sollte man ja dich zu einem türkischen sprachkurs zwingen, sonst wirst du ausgewiesen. so könnte man sprachbarrieren beseitigen. natürlich ist es wesentlich unkomplizierter, menschen anderer sprache deutschkurse anzubieten, dass stimmt. wie fändest du es, wenn der reichtum so verteilt wäre, dass die menschen nicht vor der wahl ständen, in armut umgeben von gleichsprachigen, oder in geringerer armut, aber dem bevölkerungsgroßteil gegenüber in eingeschränkter ausdrucksmöglichkeit zu leben. du könntest, wenn du wolltest, türkisch in der türkei sprechen und andersrum, wäre das nicht schön?

Bedauerlicherweise fängt es auch denjenigen auf, der sich zu Faulheit berufen sieht.
Hieran muß sich etwas ändern. Sozialleistungen und Arbeitshilfe dürfen nur noch das blanke Überleben sichern, vorzugsweise durch Sachleistungen, nicht durch Geld, um Suchtkranke nicht in Versuchung zu bringen, das Geld zweckentfremdet auszugeben. Sozialhilfe soll eine lebensrettende Maßnahme sein, dass niemand erfriert und niemand verhungert. Es ist nicht dazu gedacht, ein geruhsames Leben zu ermöglichen.

ich gönne meinen mitmenschen ein geruhsames leben, da ich weiß, es ist genug für alle da. deine missgunst, mag aus deiner uninformiertheit über die menschlichen produktionsmittel resultieren.

Und wer unverschuldet arbeitsunfähig wird, sollte sich vorher hoffentlich privat per Versicherung abgesichert haben.

un dansonsten sorgt man dafür, dass er nicht erfrierft oder verhungert. wie nett, aber harte zeiten bieten keinen platz für ein herz.

Der Staat kann sich das Gesundheitssystem angeblich nicht mehr leisten. Dabei liegt es an der Misswirtschaft, die von der Politik begünstigt wird.

diese misswirtschaft, in der menschlichkeit unbezahlbar ist, ist ein ergebnis des kapitalismus. wie viele menschen lassen ihren pflug von einem esel ziehen, wenn sie sich einen leisten können? dies ist eine so unsagbare verschwendung von arbeitskraft, darüber regst du dich nicht auf. wieviele kinder knüpfen wohl teppiche von hand? warum müssen heutzutrage teppiche von hand gearbeitet werden? das ist verschwendung! mit unserem knowhow, könnte die die weltweite effizienz so unerhört gesteigert werden, dir würde schwindlig werden, wieviel gesunfdheit sich ein jeder leisten und wieviel muße man sich gönnen könnte. aber du möchtest ja lieber an dem symptomen rumdoktorn, als die krankheit behandeln.

Arbeitslose und nichterwerbstätige Ausländer erhalten Luxusbehandlungen wie Privatpatienten, werden, wie auch Beamte, von den Zahlungen der deutschen Arbeitnehmer mitfinanziert. Eine gleiche Behandlung für alle wäre wünschenswert. Auch Beamte sollten in die Sozialversicherung mit ihrem Arbeitsnehmeranteil einzahlen müssen. Eine gerechte Variante der sogenannten Bürgerversicherung halte ich für den besten Weg.

gesundheit ist kein luxus, sie als luxus zu bezeichnen und ähnliches, das sind die ersten schritte des neoliberalismus, bald ist es vielleicht wieder luxus, seine kinder nicht zwölf stunden täglich in die minen zu schicken.

[quoteIn Deutschland herrscht laut Grundgesetz eine Trennung von Staat und Kirche....


festgelegt werden. Niemand sollte an der hervorgehobenen Position der Kirchen nur wegen der ?freien Tage? festhalten. Niemand soll den Eindruck haben, ein schlechtes Geschäft zu machen.[/quote]

diesem absatz kann ich voll und ganz zustimmen

Die Kirchen sind auch eine sich Instanz,
... Such nach Vergleichbarem bei den Nazis, und schon erstickst Du jede Diskussion im Keime.
Aber damit wird bald Schluß sein.

dazu hätte ich eine differenzierte meinung, aber nicht die lust sie auszubreiten. habe ich dazu schon irgendwo was geschrieben? ich müsste es mal suchen.

Weiterhin wichtig ist die Natur.
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, muß der Schutz von Flora und Fauna, von Klima, Boden und Wasser an oberster Stelle, noch vor jedem Profit stehen. Globale Abkommen müssen geschlossen und endlich eingehalten werden. Deutschland muß zu Hause anfangen. Dabei entstehende Konflikte müssen manchmal zu Gunsten der Natur, gegen die Ansprüche der Menschen durchgesetzt werden. Kompromisse dürfen nicht immer zu Lasten der Umwelt gehen. Manche Autobahnen werden dann eben nicht gebaut werden können, manche Nahrungsmittel teurer werden. Das ist notwendig, um langfristig das Überleben und die Gesundheit von Natur und Mensch, einem Teil der Natur, zu gewährleisten.

auch hier stimme ich dir zu.


Hugo de la Smile

ps sag mal, irgendwie kommt mir dein stil bekannt vor, sind wir uns schon begegnet
 

TheHeartless

Geselle
20. April 2003
43
"Geduldete Ausländer" dürfen in Deutschland nicht arbeiten, Dein Beispiel kann also nicht als Arzt tätig sein. Auch hier sehe ich Nachbesserungsbedarf.

Schmerztherapien helfen nicht, Krebs zu besiegen.
Wenn alle, wirklich alle Medikamente ausgereizt sind, nichts mehr hilft, bin ich für Sterbehilfe.


@ Hugo de Smile

Tut mir Leid, deine polemische Antwort, so ausführlich sie auch sein mag, ist mir keine Rückantwort wert.
Such weiter deine "unverbesserlichen Gestrigen". Viel Spaß auch dabei.
 

Guglhupf

Geheimer Meister
1. August 2003
119
citriatus schrieb:
Guglhupf schrieb:
Hiho..
könntest Du auf diese "effektiven Schmerztherapien", die, wenn ich Deine Aussage richtig deute, vielen Todkranken vorenthalten werden, etwas näher eingehen ?

neugierig
Guglhupf

der (erstbeste) link:
http://www.stk-ev.de/2003/pages/archiv/2001/pres_01.html

Haste noch den Zweitbesten ? Dieser sagt genau das, was Du sagtest, also eigentlich nix, ausser, daß diese Therapien stiefmütterlich behandelt werden. Ich hab´auf der Seite zwar bißchen geblättert, aber da hat´s ´ne Menge Fremdwörter und so..vielleicht lannste kurz anreissen, was grundsätzlich die Idee ist.
Geht es um bestimmte Medikamente, bestimmte Heilungsmethoden ? Ich vermute mal Ersteres.

Grüsse
Guglhupf
 

citriatus

Geheimer Meister
3. Mai 2003
193
Guglhupf schrieb:
Haste noch den Zweitbesten ?
Ich denke mal, das schaffst Du auch alleine.
Guglhupf schrieb:
Dieser sagt genau das, was Du sagtest, also eigentlich nix, ausser, daß diese Therapien stiefmütterlich behandelt werden. Ich hab´auf der Seite zwar bißchen geblättert, aber da hat´s ´ne Menge Fremdwörter und so..vielleicht lannste kurz anreissen, was grundsätzlich die Idee ist.
Das sagt eigentlich schon der Name: Schmerzreduktion & wenn möglich Schmerzfreiheit erreichen.
 

Hugo de la Smile

Vollkommener Meister
10. April 2002
553
@ Hugo de Smile

Tut mir Leid, deine polemische Antwort, so ausführlich sie auch sein mag, ist mir keine Rückantwort wert.

ich meine eher, dass du nicht in der lage bist eine vernünftige antwort zu verfassen. etwa wirst du die absurdität der aussage:

... deutscher Verbrechen, wie sie von vielen ? nein, von allen ? Ländern ausgingen ...

nicht wegdiskutieren können.
es gar nicht erst versuchen ist vielleicht auch besser für die konsistenz deines weltbildes.

Such weiter deine "unverbesserlichen Gestrigen".

die brach man nicht suchen, die sind normalerweise recht aufdringlich was ihren unsinn betrifft.

Viel Spaß auch dabei.

ich bin durchaus kein masochist, dass es mir spaß bereiten würde, mein bescheidenes geistiges vermögen zusätzlich auch noch mit solchem humbug zu belasten. ich fände die alternativen für mich nur noch unerträglicher.

Hugo de la Smile
 

pibaX

Geheimer Meister
4. November 2002
306
@Hugo de la Smile
will mich ja nicht in euer gezanke einmischen, aber polemisch waren deine kommentare zum post schon.


"du implizierst:

menschen vordern, die deutschen müssen auf ihre dunkle vergangenheit reduziert werden.

ich frage:

wer, deiner meinung nach ist das? "
entweder bist du sehr sehr jung oder hast in der vergangenheit nicht aufgepasst..

"und schicke hinterher:

schaffst du es, die frage zu beantworten ohne eine rassistische verschwörungstheorie auszubreiten? "

aha die grosse verschwörung um die kastration der deutschen oder die totale niederlage(wer sich etwas damit beschäftigt hat, weiss was ich meine)...

mfg pibaX
 

citriatus

Geheimer Meister
3. Mai 2003
193
ich will mich auch nicht einmischen, aber
pibaX schrieb:
entweder bist du sehr sehr jung oder hast in der vergangenheit nicht aufgepasst..
ich weiß auch nicht, welche Menschen fordern, daß Dt. auf ihre “dunkle Vergangenheit“ reduziert werden müssen,
pibaX schrieb:
aha die grosse verschwörung um die kastration der deutschen oder die totale niederlage(wer sich etwas damit beschäftigt hat, weiss was ich meine)...
und das verstehe ich auch nicht. Könntest Du es vielleicht erklären?
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.198
DAS habe ich schon so oft gefragt.... auf eine antwort warte ich, wie so oft, wenn es um dieses thema geht, vergeblich.

also bitte, WER beschuldigt euch, wer will euch abstempeln/runtermachen/zu drückebergern machen/im Schmutz sehen/zum gesenktem blick erziehen etc.... ??
 

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