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Philosophie: Gerechtigkeit und Absichten

Kobrin

Großmeister
15. Februar 2004
85
Jemand hier, der 5 min Zeit hätte, ein privates Gespräch über Philosophie und Grundsatzfragen zu führen und Erfahrungswerte auszutauschen?

Es geht um eine neutrale Auseinandersetzung mit der Anschauungsweise von Humanität, hintergründige Absichten und Motivation, Recht und Unrecht btw. dem grundlegenden Verständnis von Gerechtigkeit und wie weit der Einzelne dafür zu gehen bereit ist oder sein sollte.

Wer Interesse hat, -> pn. Dieser Thread hier im Forum für Philsosophie und Grundsatzfragen kann dazu verwendet werden, allgemein über dieses Thema zu diskutieren und Menschen anzuregen, sich näher mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
Kobrin schrieb:
Jemand hier, der 5 min Zeit hätte, ein privates Gespräch über Philosophie und Grundsatzfragen zu führen und Erfahrungswerte auszutauschen?

Und wenn ihr dann innerhalb dieser 5 Minuten alle Probleme des Themenkomplexes Philosophie geklärt habt, könnt ihr ja in der darauf folgenden Viertelstunde die Weltherrschaft übernehmen.


Auf "Jünger-Fang"?
 

Kobrin

Großmeister
15. Februar 2004
85
dimbo schrieb:
Und wenn ihr dann innerhalb dieser 5 Minuten alle Probleme des Themenkomplexes Philosophie geklärt habt, könnt ihr ja in der darauf folgenden Viertelstunde die Weltherrschaft übernehmen.

Hm .. wie´s aussieht ein geeigneter Gesprächspartner, ganz nach meinem Sinne 8)
 

Kobrin

Großmeister
15. Februar 2004
85
All right - die 5 min sind um.

Danke. Alles in Butter, sachlicher Gedankenaustausch hat mittlerweile stattgefunden. :twisted:




Möchte noch jemand seine Meinung zum Thema kundtun?
 

Wodan

Geheimer Meister
22. Juni 2002
336
Kobrin schrieb:
All right - die 5 min sind um.

Danke. Alles in Butter, sachlicher Gedankenaustausch hat mittlerweile stattgefunden. :twisted:




Möchte noch jemand seine Meinung zum Thema kundtun?

Wie wärs damit:

Sag mal worum es denn genau geht, eröffne gegebenenfalls mehrere Threads, falls es ganz arg verschiedene Themen sind, und vorallem, lass die Anderen doch daran teilhaben hier im Thread, statt per PN oder ICQ!
 

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
114
Ich muß gestehen dass ich jetzt ganz neugierig bin.
Persönlich denke ich über recht und unrecht vollgendes.
Jeder Mensch hat bestimmte Rechte, die sich auf grund seines Zustandes als Mensch und der Gesellschaft in der er lebt ergeben
(----> Rechtsnormen? ).
Wenn jemand diese Rechte einschneidet, begeht er ein Unrecht.
(Ich bin also auch der Meinung, dass man die Rechte nicht einschneiden darf, damit man mehr Recht hat als ein anderer).
Allerdings, halte ich es nicht für möglich, nachdem dem Rechtsbrecher oder Unrechttuer, die Möglichkeit genommen wurde, weiterhin das Unrecht zu tun, eine rechtmäßige Strafe aufzuerlegen.
(also impliziert hoffentlich was ich schrieb, dass ich auch der Meinung bin, dass die Rechte von einer übergeordneten Instanz gewahrt werden müßen).
Ich denke, weil ich davon ausgehe, dass jeder Mensch ein Individum ist, und daher immer eigene Handelsgründe hat, nicht das es möglich ist, eine geeignete Strafe für ein bestimmtes Rechtsvergehen zu schaffen, also kurz gesagt aufgrund meines Menschenbildes, halte ich genormte Rechtsnormen für alle Menschen für unmöglich.

So ich hoffe, dass dieser Text noch halbwegs verständlich ist. Ich weiß was ich meine aber ob es jemand anderes wissen kann ist mir bisher noch unklar :wink: .

Ich warte auch schon ganz neugierig ob ich eine PN bekomme.
Naja anscheinend nicht, jetzt fühle ich mich einfach mal ungeliebt und für dumm gehalten.
 

DerlustigeA

Großmeister
27. Dezember 2003
99
Meiner Meinung nach ist es sehr schwer wenn nicht unmöglich über Recht oder Unrecht treffende Aussagen zu machen, denn es liegt alles wie immer im Auge des Betrachters.

Jeder Profit der erwirtschaftet wird geht auf Kosten eines anderen.

Es würde keinen Gewinn geben wenn nicht ein anderer was Verliert, und das mein ich jetzt nicht auf Geld bezogen sondern auf alles mögliche.

Des einen Glück ist des anderen Unglück .....

Ich war in einer Phase in der ich mich für "gut" gehalten habe, aber wenn man sich dann die Situation in aller Ruhe anschaut wird man merken das ein anderer dafür draufzahlen muss.

Soetwas wie Gerechtigkeit für alle wird es meiner Meinung nach in dieser Welt nie geben.

Vielleicht in einer andren ..... :wink:
 

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
114
Sehr geehrter Kobrin,

ich muß zugeben, zutiefst von Ihnen enttäuscht zu sein.
Erst eröffnen Sei einen deratigen Thread, und wenn dann
jemand 5 Minuten Zeit hat, melden Sie sich nicht einmal.
Um meine Empörung auszudrücken, werde ich Sie in Zukunft
immer mit Sie anreden.
Ich werde nun meine Signatur Signatur ändern um auch andere
darauf hinzuweisen, dass Sie in Zukunft mit Sie angeredet werden
möchten.

mit freundlichen Grüßen

Dagmar Krause

für Sie Frl. Krause
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
DerlustigeA schrieb:
Jeder Profit der erwirtschaftet wird geht auf Kosten eines anderen.

Es würde keinen Gewinn geben wenn nicht ein anderer was Verliert, und das mein ich jetzt nicht auf Geld bezogen sondern auf alles mögliche.

Des einen Glück ist des anderen Unglück .....

Das ist falsch, und zwar handelt es sich um einen ziemlich grundlegenden Fehler.

Angenommen ich baue Kartoffeln an, Du züchtest Schweine. Wir tauschen Kartoffeln gegen Schmalz und Speck, anschließend können wir beide Bratkartoffeln mit Speck essen, was wir vorher beide nicht konnten. Es geht uns beiden besser.
 

Ihlenam

Großmeister
11. August 2003
93
Ich denke, der Satz "Meine Freiheiten enden da, wo deine beginnen" ist eine ziemlich genaue Definition von Recht/Unrecht
Nichts ist unrecht, was keinem anderen schadet
 

DerlustigeA

Großmeister
27. Dezember 2003
99
Ein_Liberaler schrieb:
DerlustigeA schrieb:
Jeder Profit der erwirtschaftet wird geht auf Kosten eines anderen.

Es würde keinen Gewinn geben wenn nicht ein anderer was Verliert, und das mein ich jetzt nicht auf Geld bezogen sondern auf alles mögliche.

Des einen Glück ist des anderen Unglück .....

Das ist falsch, und zwar handelt es sich um einen ziemlich grundlegenden Fehler.

Angenommen ich baue Kartoffeln an, Du züchtest Schweine. Wir tauschen Kartoffeln gegen Schmalz und Speck, anschließend können wir beide Bratkartoffeln mit Speck essen, was wir vorher beide nicht konnten. Es geht uns beiden besser.

Hi, ein liberaler! :o
Es geht uns beiden "relativ" besser ich weiss schon was du meinst.

Aber man kann dasselbse Bsp. auch anders auslegen.

Ausserdem ist es aus der Sicht von 2 Menschen gemacht was ist mit dem 3. der seit Ewigkeiten nur Kartoffeln frisst und jetzt sieht das sein Nachbar Kartoffeln mit Speck isst?

Ausserdem hab ich nicht von wirtschaftlichem Profit geredet sondern eher Glück><Leid
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Du hast wörtlich geschrieben, daß jeder erwirtschaftete Profit auf Kosten eines anderen geht. Klang für mich sehr wirtschaftlich. Wenn es nicht so gemeint war, tut's mir leid.

Mein Beispiel ist eigentlich primitiv genug, um nicht anders ausgelegt werden zu können. Wie denn?

Und Glück ist selbstverständlich auch ohne das Leid eines Dritten möglich. Nicht jedesmal, wenn zwei sich verlieben, verzweifelt darüber ein Dritter. Normalerweise freuen sich sogar andere mit. Das liegt, denke ich, so auf der Hand, daß es nicht bewiesen werden muß.
 

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