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Mord im Vatikan - Krieg der Geheimlogen

Tubal

Geheimer Meister
28. Mai 2003
161
Am Abend des 4.Mai 1998 werden im vatikan 3 Leichen gefunden. Der Schweizergardist Cédric Tornay soll seinen Vorgesetzten, den Kommandanten Alois Estermann und dessen Frau ermordet haben. Danach begeht er angeblich Selbstmord.
Motiv: Rache für eine verweigerte Auszeichnung.

Die ganze Story gibts hier: http://www.miprox.de/Sonstiges/Mord_im_Vatikan.html

Die Mutter Tornays glaubt nicht, dass ihr Sohn die Verbrechen begannen hat und stellt selbst Nachforschungen an. Sie beauftragt Journalisten und Privatdetektive mit Ermittlungen. Mehrmals wird sie von schwarzgekleideten Männern (den MIB's des Vatikan) besucht und eindringlich gewarnt, ihre Untersuchungen einzustellen. Sie hätte schliesslich noch ein Kind zu verlieren...

Mittlerweile gibt es schon mehrere Bücher und Fernsehdokus zum Thema. Die Frau hat Mut und lässt sich nicht einschüchtern.

Die bisherigen Fakten, Erkenntnisse und Indizien lassen auf folgendes Motiv schliessen:

Der Vatikan ist zu einem offenen Schlachtfeld für die heftigen Kämpfe zwischen den zwei dominierenden Kräften, den Freimaurern und dem Opus Dei, geworden.
Garde-Kommandant Estermann wurde Mitglied des Opus Dei und musste deshalb ausgeschaltet werden, da die Freimaurer es nicht zulassen wollten, dass der Opus Dei die unmittelbare Kontrolle über den Papst hat.
Und es wurden gleich zwei Fliegen auf einen Schlag erledigt: Tornay habe auf eigene Faust Ermittlungen gegen die Geheimlogen des Vatikan angestellt und seine junge Nase zu tief in die ganze Sache hineingesteckt...
Tornay war übrigens nicht der ehrgeizige, karrieregeile Gardist, welcher auf eine verweigerte Auszeichnung mit einem Massaker antworten würde. Es habe zwar Spannungen zwischen Tornay und Estermann gegeben, aber aus einem anderen Grund: Der junge Gardist habe mehrere Male alkoholisiert in seinem Auto übernachtet, weil er sich in dem Zustand nicht mehr in den Vatikan zurücktraute. Daraufhin ist er von Esterman zurechtgewiesen worden.

Ist der Opus Dei-nahe Estermann den zahlreichen Geheimlogen zu schnell zu mächtig geworden? Es bleibt bei Spekulationen, endgültige Beweise gibt es nicht. Doch ein Insiderbericht des inzwischen verstorbenen Prälaten Luigi Marinelli über Machtstreben und Erpressung im Umfeld des Heiligen Stuhls bringt totalitäre Umgangsformen und mafiose Machenschaften im Vatikan an den Tag. Marinelli war Mitautor des Enthüllungsbuchs "Via col vento in Vaticano" - wörtlich übersetzt "Vom Winde verweht im Vatikan", auf Deutsch erschienen unter dem Titel "Wir klagen an: zwanzig römische Prälaten über die dunklen Seiten des Vatikans". Sein Urteil ist hart: "Karrieristen und Freimaurer, wo man nur hinschaut im Vatikan. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen."

Der Vatikan schweigt. Und das hat Tradition. Selbst das Attentat auf Papst Johannes Paul II. 1981 und nicht zuletzt der spektakuläre Mord am Bankier Gottes, Roberto Calvi, wurden nie endgültig aufgeklärt. Der Vatikan wirkt wie sein eigener Souverän, der seine eigenen Gesetze macht. Kontroll- und Beschwerdeinstanzen scheinen nicht zu existieren, Mitbestimmung ist nicht vorgesehen, nur Gnade und Gehorsam.


Tubal
 

gloeckle

Geheimer Sekretär
20. Oktober 2002
699
Interessante Sache!

Bin dem Italienischen nicht so mächtig, gibt es das Buch auch auf deutsch?

Das im Vatikan einiges faul ist, ist mir bei meinem Besuch letztens dort auch aufgefallen. Auffallend gepflegt hob sich ein Ordenshaus in der römischen Innenstadt des Opus Dei von den Anderen ab...

Würde mich über Links, Büchertipps, etc. freuen.

Gruß, geelka
 
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