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Michael Moore - stupider Populist

Hegg

Geselle
21. Juli 2003
37
Habe das neue "Buch" von Michael Moore gelesen. Leider ist es ebenso wie das, ebenfalls gelesene, "Stupid White Men" ein populistisches Toilettenheftchen.

Viele Statistiken und Ereignisse sind entweder falsch zusammengetragen oder aus einem vollkommen anderen Sinnzusammenhang aneinandergefügt.

Auf dieses berühmte "Kapitel 10", welches sich mit Deutschland und dem Holocaust befasst, möchte ich hier eigentlich überhaupt nicht weit eingehen, einige Kommentare kann ich mir aber einfach nicht verkneifen:

1. Ist es vollkommen schwachsinnig eine Geldsumme mit Menschenleben aufzurechnen, dies verurteilt Moore an anderen Stellen, benutzt dieses Mittel jedoch selbst.

2. Sind alle Zahlen bezüglich Toten, Verschleppten nur grobe Schätzungen und treiben somit schon hier Moores Ausführungen in eine bestimmte Ecke.

3. Warum rechnet Moore hier nicht den US - amerikanischen "Bodycount" dagegen mit einigen Millionen Indianern, einigen Hunderttausend Menschen aus Europa, Asien und Tausenden im ehemaligen Jugoslawien, Afghanistan und dem Irak? Wie hoch wäre hier die Entschädigungssumme, resp.: gibts es überhaupt eine derartige Entschädigung?

4. Wie wird die "Schuld" in Deutschland und Europa aufgearbeitet im Bezug auf die Aufarbeitung von "Schuld aus dem American point of view?
Hierzu sei nur "Bowling for Columbine" erwähnt.

Hegg
 

Terrapansen

Geheimer Meister
20. April 2002
362
Populist, ja!
Dumm, nein!

Er weiß wie man Kohle macht! Weil auf jeden Scheiss den er veröffentlicht immer dumme Leute voll drauf reinfallen!

Ich schliesse mich nicht aus, Bowling for Columbine war gut! Aber genauso gibt es halt Sachen von ihm die voll daneben sind! Jeder sollte mit seiner Meinung an seine Themen ran gehen und selbst entscheiden!
 

Elbee

Vorsteher und Richter
28. September 2002
730
Guckst du noch unter dem WV-Tread "Michael Moore über die Deutschen den Holocaust und Israel !!", da sind bis jetzt 16 lustige Seiten mit allem, was man sich zu diesem Thema bisher hat einfallen lassen ;-)
 

Paradewohlstandskind

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
10. April 2002
1.014
Einerseits...

... verdreht Moore Fakten und verwendet all zu oft rhetorische Stilmittel um etwas mit politischer Analyse zu tun haben zu können.

... schürt er prolligen Antiamerikanismus, was viele Leute auf Seiten drängt auf denen ich sie nicht so gerne sehe.

... benutzt er einen sehr breiten Kamm, wo er schön eine ganze Nation drüberscheren kann.

Andererseits...

... hat er schon recht Geldsummen mit Menschenleben aufrechnen zu wollen, denn die Deutschen (als Staat) haben beschlossen ihre Wiedergutmachung auf Geldmittel zu beschränken (Bitte werft mir nicht meinen Zynismus vor)


Hegg, es ist sehr unverfroren die Shoa mit überhaupt etwas "gegenrechnen" zu wollen, falls Du geschichtlich bewandert bist, wirst Du dem zustimmen.

Hegg, Deinen vierten kapiere ich nicht, es wärte nett wenn Du diesen näher eröäutern könntest. Danke.

Hegg, soll uns Dein zweiter Punkt etwas so etwas sagen, wie soooo schlimm war das bisschen Holocaust auch nicht, diese groben Schätungen sind doch ein Witz... was die anderen... wesentlich schlimmer... wir Deutschen sind doch Opfer... Benesch... usw...?

Hegg, ich glaube Dir war Moore so lange ein Sympathico, wie er gegen die die USA gehetzt hat. Dies schließe ich aus Deinen Vorwürfen, die Du Moore machst, welches menschliche Unrecht er noch vergessen habe.

Hegg, manchmal habe ich das Gefühl, dass der Deutsche glaubt, man müsse erst über 10000 Seiten über jedwedes andere menschliche Unrecht schreiben, bevor man über das größte Verbrechen der Menschheit, die Shoa, schreiben darf.

Hegg, auch wir Deutschen hatten Landser in Jugoslawien, Afghanistan und erteilten Überflugsrechte für jede amerikansiche Kriegsaktion. Deutsche Politiker hetzten und lügten für den Jugokrieg. Ich weiss nicht, wie dies Deine antiamerikansiche und eurodeutsche (jetzt ist es da, das Großdeutsche Reich) Argumentation untermauern soll?

Hegg, im dritten Punkt fragst du provokant ob es überhaupt eine Entschädigungssumme gibt, doch im ersten Punkt streubst Du Dich kategorisch gegen die Berechnung der einzelnen Summe für die Opfer. Es ist eine einfache Rechnung, was der einzelne bekam.

Hegg, wir Deutschen hatten die Idee der "Geldentschädigung". Nachzulesen bei http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...ef=sr_1_8_2/302-4203457-9406404&tag=wv2020-21

Hegg, wirf doch uns Deutschen, die Entschädigung durch Kapital vor. Das Kapital kam durch Kredite aus Amerika (Marshall-Plan) für die wirtschaftliche Wiedereingliederung Westdeutschlands. Heute wirft die politische Rechte Amerika die Unterwanderung von jüdischen antideutschen Großkapitals vor, welches Deutschalnd aufgebaut hatte. (Trümmerfrauen alleine bringen´s nunmal nicht.

Hegg, der Gewinn den Thyssen, Bosch, Siemens, Hoechst, Bayer, BASF, Krupp, etc. mit der Beschäftigung von kostenlosen Zwangsarbeitern trug auch dazu bei, dass sich die deutsche Wirtschaft so schnell regenerieren konnte. Das ist ein beinharter Fakt.

Hegg, nix für ungut!
 

Habakuk

Geheimer Meister
27. Juni 2003
139
Yepp: Moore ist ein populistischer Schwafler. Aber in einer Welt, in der für eine Vielzahl der Zeitgenossen bereits die Tagesschau "zu schwierig" ist, in der "Muster-Auszubildende" auf die Frage nach der Hauptstadt von Spanien mit Portugal oder Mallorca antworten, ist seine simple Tonalität wenigstens für eins gut: auch schlichteren Gemütern mal eine Ahnung von der Lust am Hinterfragen zu vermitteln. Und vielleicht fällt sein Samen beim einen oder anderen sogar auf fruchtbaren Boden. :?
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Schon mal was von Satire gehört? Ich versteh garnicht, wie man zwei MM. Bücher lesen kann, ohne zu verstehen, worum es eigentlich geht! Ich meine, jedem ist doch klar, dass MM nicht wirklich glaubt, den Frieden in NOrdirland herbeiführen zu können, indem er mit einer Weihwasser-Kanone herumfährt und alle protestantisch tauft! Moore selber hat mal etwas sehr wahres zu diesem Satireproblem gesagt. Er meinte nämlich, viele Leute würden sich ziemlich über seine Art von Humor amüsieren können, fühlten sich aber sofort tierisch angepisst, wenn es plötlich um ihr eigenes Land geht. So geht es glaube ich vielen mit dem Deutschland-Kapitel in Moores neuem Buch. Da fehlt einem plötzlich die Distantz, um zu begreifen, dass es sich um Humor handelt. Das ganze soll natürlich zum nachdenken anregen, trotzdem würde ich nicht jedes Wort auf die Goldwage legen, bei einem Satiremagazin wie Titanic würde sich auch niemand über Effekthascherei aufregen, im Gegenteil. So funktioniert Satire nun mal.
 

Paradewohlstandskind

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
10. April 2002
1.014
Spriessling hat da natürlich recht, doch es gibt Dinge über ist´s schwerlich Witzchen zu reissen, gerade wenn diese Witzchen gewisse Effekte nach sich ziehen.

Natürlich ist´s Satire, doch für viele Menschen stellt dies bereits die tiefgehendste poltische Analyse dar, die sie bis jetzt gelesen haben (z. B. meine Ex-Freundin oder auch andere Menschen in meinem Bekanntenkreis), zudem ist es erschwerend, dass sich durch die humoristsiche Darstellung die darnieder geschriebenen Dinge sehr gut einprägen und in den Gehirnen festsetzen.

Versucht man diesen Menschen nun nahe zu bringen, dass es sich hier nicht um ernsthafte politische Analyse handelt werden die Argumente der Unterhaltungs- und Spassgesellschaft vorgeschoben und man erkennt genau, wer aus Gründen des Event-Tourismus auf einer der zahlreichen Anti-Kriegsdemos war und dem ganzen bunten Treiben so viel Tiefgang abgewann, wie einem Eishockeyspiel. (abgesehen davon, dass diese Anti-Kriegs-Demos auch nicht mehr Tiefgang hatten)
 

Paolo_Pinkas

Großmeister
22. Juni 2003
65
Paradewohlstandskind schrieb:
Versucht man diesen Menschen nun nahe zu bringen, dass es sich hier nicht um ernsthafte politische Analyse handelt werden die Argumente der Unterhaltungs- und Spassgesellschaft vorgeschoben und man erkennt genau, wer aus Gründen des Event-Tourismus auf einer der zahlreichen Anti-Kriegsdemos war und dem ganzen bunten Treiben so viel Tiefgang abgewann, wie einem Eishockeyspiel. (abgesehen davon, dass diese Anti-Kriegs-Demos auch nicht mehr Tiefgang hatten)

Das scheint ein MODE-DISS an Michel Moore zu sein. Von wo hast du gebitet??? Ich rede nicht von ForumPosts, ich meine Zeitschriften, Internet Seiten, Verlage, RapTexte und jetzt zum 1000.mal als "persönliche" Meinung getextet. Zum Glück weiss ich das PWKind seine eigene Meinung hat da ich ihm zuhör....aber Du weisst...die Zeichen der Zeit.

Wenn Du sein Buch gelesen hättest, wüsstest Du das er auch nur ein DUMMER WEISSER MANN ist der GELD WILL.

Denn GELD ist MACHT. Aber lass ma, mit Bush fahren wir besser... :roll:

Ihr habt ihn nie verstanden, sonst hättet ihr gerafft wie er es anstellt in diesem Forum 3 Parallel laufende Threads zu haben.

Wie kann jemand der auf der NRA-Abschuss-Liste ganz oben steht, im ernst sagen alle Floridianer sollten sich bewaffnen und auf Deutsche schiessen :?: :!:

Ihr versteht ihn nicht, und mich auch nicht.

Blubb.
 

Habakuk

Geheimer Meister
27. Juni 2003
139
Satire bei Moore??? :lol: Leute, ich lach mich schlapp :(
Der Typ ist ein Sparwitze reißender Moralist. Jeder PT-Eckenbrüller in der Titanic hat mehr Geist, als seine Übertreibungen/Umkehrungen aus der
Grobgeräte-Schublade der Witzwerkbank. Humpa-humpa Täterä! :p
Nach dem "Prinzip Moore" kann jeder tumbe Napf einem anderen Trottel das "satirische" Lichtlein aufstecken!
 

Onkel_Hotte

Geheimer Meister
29. April 2003
151
Ich seh das ähnlich wie Hegg. Bücher von Michael Moore sind zwar recht unterhaltsam, aber populistischer als nen Möllemann-Flugblatt. Und für jeden Geschmack ist etwas dabei, für die Antiamerikaner, für alle, die in Deutschland immer noch das dritte Reich sehen und für den pseudointellektuellen Antikapitalisten sowieso. Dabei sind alle Bücher von Moore gerade so trivial-populistisch verfasst, um einen möglichst großen Absatzmarkt zu erschließen, oder glaubt irgentwer hier im Forum wirklich, dass Moore in seinen Bücher seine echte Überzeugung darlegt? Wohl kaum. Der Mann ist einfach ein geschickter Geschäftsmann, der es geschafft hat durch die richtige Prise amerikakritischem Populismus zur rechten Zeit seine nichtssagenden Trivialliteratur in den Blichpunkt des öffentlichen Interesses zurücken. Vor dieser Cleverness hab ich Respekt, über seine Bücher kann ich nur müde lächeln.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Michael Moore ist nicht populistisch. Wenn Michael Moore populistisch wäre, dann würde er so schreiben, dass alle hier im Forum ihn geil finden würden. Da ihn hier aber(Wie diese thread mal wieder belegt)viele, viele nicht verstehen ist sein Stil wohl eher unpopulär. Die Wahrheit ist halt nie besonders populär. Aber glaubt ruhig weiter, dass Moore zum Völkermord an den Deutschen aufruft, weil sich sein Buch dann besser verkauft. Armes Deutschland.
 

Rosskeule

Vorsteher und Richter
7. Oktober 2002
750
Aaah! Das sind ja ganz neue Töne hier!
spriessling schrieb:
Michael Moore ist nicht populistisch. Wenn Michael Moore populistisch wäre, dann würde er so schreiben, dass alle hier im Forum ihn geil finden würden. Da ihn hier aber(Wie diese thread mal wieder belegt)viele, viele nicht verstehen ist sein Stil wohl eher unpopulär.
Das heisst also, diese Forum ist Vox Populi, die manipulierte, die nachplappernde, der man alles eintrichtern kann? Und die Menschen, die MMs Bücher seit Monaten aus den Regalen reißen, das sind die Schlauen?

Eigentlich bin ich jetzt fast beruhigt.
 

Sentinel

Großmeister-Architekt
31. Januar 2003
1.222
Onkel_Hotte schrieb:
Ich seh das ähnlich wie Hegg. Bücher von Michael Moore sind zwar recht unterhaltsam, aber populistischer als nen Möllemann-Flugblatt. Und für jeden Geschmack ist etwas dabei, für die Antiamerikaner, für alle, die in Deutschland immer noch das dritte Reich sehen und für den pseudointellektuellen Antikapitalisten sowieso. Dabei sind alle Bücher von Moore gerade so trivial-populistisch verfasst, um einen möglichst großen Absatzmarkt zu erschließen, oder glaubt irgentwer hier im Forum wirklich, dass Moore in seinen Bücher seine echte Überzeugung darlegt? Wohl kaum. Der Mann ist einfach ein geschickter Geschäftsmann, der es geschafft hat durch die richtige Prise amerikakritischem Populismus zur rechten Zeit seine nichtssagenden Trivialliteratur in den Blichpunkt des öffentlichen Interesses zurücken. Vor dieser Cleverness hab ich Respekt, über seine Bücher kann ich nur müde lächeln.

So sieht's aus ! Kann ich mich uneingeschränkt anschließen.
Hier glaubt doch wohl niemand, daß MM in seinen Büchern wirklich etwas enthüllen würde, das sind alles Zugeständnisse, die sich die Politiker aus der Portokasse leisten können. Von wirklicher Aufklärung ist das weit entfernt. Er sagt ja auch nichts, was hier noch nicht ausreichend diskutiert wurde. Nichts neues also und das ein solcher "Systemkritiker" einen Oscar bekommt, spricht für sich.
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
würde moore seine bücher weniger reisserisch und satirebehaftet schreiben, würde sie doch niemand auf dieser welt interessieren. und so ist es heute mit jedem wahlprogramm oder sonstigen politischen äusserungen. befürworter wie gegner - alle greifen sie in den selben topf und werfen der gegenseite die propaganda vor.

das ist das traurige an der sache.

moore profitiert von seiner haudrauf-taktik, die sehr viele in den bann reisst - solange sie nicht selbst betroffen sind.

was uns aber vermutlich so bewegt ist die masse an zahlen - seien es fakten oder auch nicht - unrühmlichen vorgängen, konfrontationen aus vergangenheit und vieles mehr, was es in dieser komprimierten form erst einmal zu verarbeiten gilt und wo, auf's minimum reduziert, jeder in sich weiß, dass irgendwas faul ist an den vorgängen in der realen welt.

wohl auch der letzte hohlkopf oder auch akademiker wird bei den inhalten der bücher mehr oder weniger verunsichert, ob nicht doch das eine oder andere dran sein könnte - niemand auf der welt wird die zeit haben und die mühe auf sich nehmen, alles zu prüfen.
 

Zyklop

Geheimer Meister
1. September 2002
119
Dieser Typ war mir immer schon suspekt. Zumal die NRA nicht ganz Unrecht hat: Entwaffnung = Entmündigung des Bürgers. Wer das Deutsche Waffenrecht (vor allem in Bezug auf Messer) kennt, weiß was ich meine. Aber wenn einer es versteht, mit gespielter Anteilnahme auf die Tränendrüse zu drücken (als Beispiel die zwei verkrüppelten Jungs in BFC), finden sich immer auch genug Idioten, die dem System nach dem Mund zu reden bereit sind.
 

captainfuture

Großer Auserwählter
3. Juli 2002
1.902
Zyklop schrieb:
Dieser Typ war mir immer schon suspekt. Zumal die NRA nicht ganz Unrecht hat: Entwaffnung = Entmündigung des Bürgers. Wer das Deutsche Waffenrecht (vor allem in Bezug auf Messer) kennt, weiß was ich meine. Aber wenn einer es versteht, mit gespielter Anteilnahme auf die Tränendrüse zu drücken (als Beispiel die zwei verkrüppelten Jungs in BFC), finden sich immer auch genug Idioten, die dem System nach dem Mund zu reden bereit sind.

sorry, aber das ist mir jetzt zu hoch .....

"system" heisst in den usa waffen-lobby bis zum umfallen (im wahrsten sinne des wortes). diese beiden jungs haben aber gerade dagegen (und dadurch gegen das system) versucht anzukämpfen (natürlich nur durch anleitung von herrn moore, aber immerhin).

da passt aber das "dem system nach dem mund reden" nicht mehr, oder habe ich da was falsch verstanden ?!?
 

Genocide

Geselle
26. Mai 2003
35
hm, ich kenne Moore erst seit dem film bowling for columbine, der mir vorallem wegen dem "netten" humor sehr gut gefalle hat.
heute hab ich dann mal zeit gefunden, stupid white man anzufangen. sicherlich ist sein schreibstil sehr "eigenständig", weswegen das buch eher an einen vortrag oder entfernt an eines von nitzsches egotrip-büchern erinnert. allerdings kommt auch hier wieder der bitter böse humor zum vorschein, den ich schon in BFC klasse fand (nur das der humor bei SWM um längen krasser ist als bei dem film). sicherlich ist SWM für die breite masse geschrieben, allerdings redet er ja über amerika und den rest der welt, wie er es durch seine augen sieht und nicht, wie es zu 100% realität ist (obwohl seine sicht meiner meinung nach sehr nahe kommt).

mal noch etwas persöhnliches an hegg:
du beschwerst dich gross und breit darüber, dass MM ein "stupider Populist" sei. warum list du dann die bücher dieses stupiden Populisten, wenn du eh weist (oder meinst zu wissen) das er ein idiot ist?
 
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