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Maulkorb für Niger in der Uran-Affäre

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Eigentlich mag es die Forenuser nicht mehr überraschen: laut einem Pressebericht seien ranghohen nigrischen Regierungsbeamten mitgeteilt worden, dass sich Washington keine Äusserung mehr über die Uran-Affäre mehr wünsche, kurzum, ihnen ist ein Maulkorb verpasst worden. Die US-Regierung dementierte dies gegenüber der "Sunday Times". Maulkorb für Niger

Nun, die Uran-Affäre ist ein heisses Eisen. Der Umgang mit brisanten Dingen läuft nach Schema F.
 

Nightmare

Geheimer Meister
14. Mai 2002
216
Das Weltgewissen ist wie ein Fass! Es wird voller und voller und irgendwann läuft es über...
Dann ist auch der Tag gekommen an dem die Amerikaner auch ein paar Tröpfchen abbekommen....
 

Pain

Geheimer Meister
21. Juli 2003
124
Tja, die Amis bleiben ihrer Tradition treu ...

Bleibt nur zu hoffen (man darf die Hoffnung ja nie aufgeben...), dass die Bush-Administration bei den Wahlen im nächsten Jahr ihre Sachen packen darf, um für einen hoffentlich etwas klarer denkenden Beraterstab platz zu machen...

Verwundern tut so eine Nachricht vermutlich wirklich niemanden mehr. Schade ist nur, dass die Amis eine Position in dieser schrägen Welt einnehmen, wo sich keiner traut den Jungs mal auf die Fnger zu klopfen.
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Manche halten sich in Skandalistan auf

Einigen Mächtigen geht es nur da drum, einen Skandal nach dem anderen durchzudrücken. Wo ist denn ordentliche und ehrliche Politik bei dem Verein aus Washington?

Meint ihr, dass die Demokraten eine wirklich andere Richtung einschlagen würden, oder würde ihre Politik lediglich scheinbar etwas sanfter? Liess nicht auch der Skandalist Clinton im Irak operieren? Und Gottes Mann aus dem Hause der Baptisten hielt es eine zeitlang garnicht so schlecht mit den Taliban.
 

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Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Neues Wetter um die Niger-Affäre: es wird noch immer nach den Schöpfern der angeblichen Beweise für eine Interaktion zwischen Irak und den Niger gesucht, die Powell in seiner Rede für die Rechtfertigung eines Einmarsches in Irak verwendet hatte.
Erhalten hatte die US-Regierung die Beweise von der italienischen Journalistin Elisabetta Burba, die sie wiederum von einem Mann namens Rocco Martino erhalten hatte. Sie selbst wollte ihre Informationen damals nicht veröffentlichen, weil sie Angst hatte, sie seien gefälscht. Deshalb übergab sie diese den USA – und Außenminister Colin Powell verwendete sie in einer Rede um einen Krieg gegen Irak zu fordern.

Nach Informationen der «Financial Times» beschuldigt Martino nun den italienischen Auslandsgeheimdienst SISMi...
Medien: Italienischer Außengeheimdienst fälschte vermeintliche Beweise gegen Irak Die erfundene Geschichte sollte schon 1999 an Frankreich verkauft werden. Vielleicht haben konservative Gruppierungen der US-Regierung mitgewirkt, sicher ist, dass zuvor in Sicherheitskreisen bekannt war, dass die Dokumente gefälscht waren.
 
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