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Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Manesse

Groß-Pontifex
3. Oktober 2010
2.862
"Es geht in diesem Staat nicht gerecht zu" sprach Martin Schulz.

Und ich geb ihm recht.

Martin Schulz hat im SPIEGEL erste Schwerpunkte seines Wahlprogramms offenbart. Im Zentrum stehe das Bemühen, die Bundesrepublik zu einem gerechteren Land zu machen. "Millionen von Menschen fühlen, dass es in diesem Staat nicht gerecht zugeht", sagt der designierte SPD-Kanzlerkandidat. "Unternehmensgewinne und Bonuszahlungen haben ebenso zugenommen wie die Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse."

Martin Schulz: "Es geht in diesem Staat nicht gerecht zu" - SPIEGEL ONLINE

Und was meint ihr?
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
10.946
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Nun, abgesehen von den wahlversprechenden Worthülsen der Politrickser ist mir ein Schulz allemal symphatischer als ein Gabriel oder die ausgebrannte Angie.
 

0lUCiFeRiSdEaTh1

Gesperrter Benutzer
3. März 2016
1.211
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Hoffen wir nicht das ein arschkriechender Demokrat und Schwätzer der technokratischen Zentrale des Freiluftgefängnisses der EU die nächste Marionette wird.
 

Aragon70

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juli 2008
1.441
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Ein Problem von Schulz ist seine (Nicht) Position bei der Flüchtlingsfrage. Er versucht im Moment davon abzulenken, aber die Oppositions Parteien werden ihn in diesem Punkt in die Zange nehmen und ihm absprechen das er dafür gute funktionierende Lösungen parat hat.

Das größte Problem von Schulz ist aber das Schreckgespenst Rot/Rot/Grüne Bundesregierung, die will eigentlich keiner haben. Man kann ihre Unfähigkeit in Berlin leider jeden Tag aufs neue sehen.

Ein paar Beispiele dafür.

Vertrag der neuen Koalition: Wie Rot-Rot-Grun Berlin umerziehen will - Debatten - FAZ
Rot-Rot-Grun in Berlin: Deutsche, schaut auf diese Stadt - Kolumne - SPIEGEL ONLINE
Rot-Rot-Grun in Berlin: Koalitionsvertrag ist total unverstandlich - WELT

Aus dem Grund kann ich mich leider auch nicht für Schulz aussprechen.

Er profitiert hauptsächlich auch davon das die Leute Merkel nicht mehr haben wollen. Ich denke die CDU sollte zusehen einen anderen Kanzler Kandidaten aufzubauen. Am besten ein unbekanntes Gesicht, er könnte Positionen neu aufgreifen und man würde ihm abnehmen das er Dinge anders machen kann als Merkel die einigein Positionen zu festgefahren ist.
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

"Es geht in diesem Staat nicht gerecht zu" sprach Martin Schulz.

Und ich geb ihm recht.

Und was meint ihr?
Schulz bietet schlichtweg keinen Grund SPD zu wählen. Sein Whalkampf ist an allen relevanten vorbei, er persönlich ist unglaubwürdig, er hat bis jetzt keinen Funken Kompetenz gezeigt er hat keinerlei Erfahrung in relevanten Ämtern. Seine Regierungserfahrung beschränkt sich auf eine Kleinstadt in RP(?).

Bis auf eine kurze Interimsperiode ist die SPD seit 1998 in/an der Regierung, wenn die SPD "gerechtigkeit" wollen würde hätte sie mehr als ausreichend Zeit gehabt entsprechend zu handeln. Auch ist Herr Schulz mit seinem Einkommen als EU-Fuktionär von irgendwas um die 12.000 Euro/Monat (+ Tagesgeld von 350Euro/Tag) vielleicht doch nicht der Glaubwürdigste wenn er gegen Bonuszahlungen und Hochverdiener wettert. Die aktuellen Themen sind Eurokrise, Migrantenkrise, WarOnTerror und Innere Sicherheit. Da hat man als SPD natürlich schon im Vorfeld verloren, weil man als Partei Teil des Problems ist, und als Person als MiniMerkel das Problem gleich noch auf EU Ebene eskaliert hat.

Sein einziger Pluspunkt ist, dass er sich in Brüssel versteckt hat somit nicht direkt mit der aktuellen Regierung in Verbindung gebracht wird. Der Bonus wird nicht lange anhalten wenn der Jubel verebt und sich die Leute erinnern, dass er die Personifizierung der EU-Bürokratie ist und sonst quasi völlig unbekannt.

Was uns zum nächten Punkt bringt: So massiv wie er deutsche Interessen in der EU durchgedrückt hat (und EU Interessen als deutscher Kanzler priorisieren wird), dürfte eine Regierung Schulz aussenpolitisch in der EU eine völlige Totgeburt werden und die EU weiter destabilisieren. Das ist zwar durchaus positiv zu bewerten, wenn auch kein Grund SPD zu wählen. Alle Länder, denen die deutsche Übermacht in der EU übel aufstößt (also alle) sind sicher ganz begeistert wenn der ehemalige Präsident des selbstherrlichen EU Parlaments jetzt als deutscher Kanzler auf der Matte steht.

Also: Netter Versuch, die Wahlniederlage ist garantiert. Es zeigt auch wie nichtexistent die Personaldecke der deutschen Politik ist. Gabriel hat keine Lust, Steinmeier abgeschoben, der Rest hat Stöckchen gezogen wer sich aufstellen muß um zu verlieren.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
24.048
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

wie immer werden CDU/CSU und SPD jeweils
dem anderen ehemaligen Koallitions-Partner
die völlige Schuld an falscher Politik und
Ungerechtigkeit geben.

Und nach der Wahl wird die selbe falsche und
ungerechte Politik fortgesetzt.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.259
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

wie immer werden CDU/CSU und SPD jeweils
dem anderen ehemaligen Koallitions-Partner
die völlige Schuld an falscher Politik und
Ungerechtigkeit geben.

Und nach der Wahl wird die selbe falsche und
ungerechte Politik fortgesetzt.

Nach meinem Wissen gabs doch vor der Merkel einen SPD Mann an der Spitze?
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

das kleinere Übel, damit Euro nicht in Pechschwarz versinkt
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

könnte auch modifiziert kontroverser:
das grössere Übel, damit Euro nicht in Pechschwarz versinkt
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.917
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Schulz bietet schlichtweg keinen Grund SPD zu wählen. Sein Whalkampf ist an allen relevanten vorbei, er persönlich ist unglaubwürdig, er hat bis jetzt keinen Funken Kompetenz gezeigt er hat keinerlei Erfahrung in relevanten Ämtern. Seine Regierungserfahrung beschränkt sich auf eine Kleinstadt in RP(?).
Nicht daß Du mir ausreden müsstest die SPD zu wählen, aber solltest Du den Mann nicht erstmal Wahlkampf machen lassen, bevor Du den Wahlkampf kritisierst?
Weitere Fragen: Warum ist er persönlich unglaubwürdig? Hältst Du "keinen Funken Kompetenz" tatsächlich für eine kompetente Bewertung? Und die Präsidentschaft des Europaparlaments tatsächlich für kein relevantes Amt?

Also: Netter Versuch, die Wahlniederlage ist garantiert.
Du erinnerst Dich schon noch daran, dich im amerikanischen Vorwahlkampf darauf festgelegt zu haben, Trump wäre nichts als ein Troll, um die anderen Bewerber besser dastehen zu lassen? Aber klar, man muß ja nicht zwingend was draus lernen, wenn man gerade erst fundamental daneben gelegen hat...

Aber immerhin befolgst auch Du die Regel Nummer 1 all der User, die hier ständig mit großer Freude Politiker kritisieren: Auf gar keinen Fall irgendjemanden in Ordnung finden! Denn wo kämen wir denn da hin, nicht wahr? Dann müsste man ja tatsächlich mal die Position FÜR etwas beziehen, statt immer bloß dagegen. Macht wahrscheinlich weniger Spaß...
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.953
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Selbstverständlich bietet Schulz einen Grund, SPD zu wählen. Er ist ein neues Gesicht, wurde bisher wenig wahrgenommen und hat in Brüssel tun und lassen können, was er nur wollte, weil sich keiner dafür interessiert oder die Funktionsweise der EU versteht. Er wird nicht mit dem Sozialabbau Schröders und seiner Niedersachsenmafia in Verbindung gebracht, der die SPD ihren linken Flügel gekostet hat, nicht mit der Brüsseler Bürokratie, an der das Parlament scheinbar unschuldig ist und nicht mit der jahrelangen Steigbügelhalterei bei einer Kanzlerin, die sich ihre Popularität mit ihrer Einwanderungspolitik und ihrer autoritären Haltung gründlich verscherzt hat. Ob das ein guter Grund ist, ist eine andere Frage. Er ist es nicht.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.917
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Du schreibst im Klartext folgendes: Wer sich nicht explizit mit Martin Schulz beschäftigt, kann ihn bislang nicht beurteilen. Wäre auch kürzer gegangen, wie man sieht.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.953
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Kern meiner Aussage ist eigentlich, daß Schulz momentan deswegen so populär ist, weil er ein unbekanntes Gesicht ist und die bekannten Gesichter so unpopulär sind.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.917
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Er ist zwar keinesfalls ein unbekanntes Gesicht, ich bin eines. Aber besser auf den Punkt ging's ja nun trotzdem. :top:
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.953
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Schulz bietet noch einen weiteren Grund, SPD zu wählen.* Gabriel ist schwer krank, Steinmeier eine Schlaftablette ohne Führungsanspruch. Hannelore Kraft will aus irgendeinem Grund nicht. Schulz verspricht dagegen ein vitaler und tatkräftiger Kanzler zu werden.

*Natürlich nur für Wähler, die sich linke Politik wünschen.
 

IchMagMeinStauder

Meister vom Königlichen Gewölbe
6. Februar 2017
1.365
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

Entweder unterscheidet sich unsere Definition von "Links" oder mir war jahrelang nicht bewusst wie asozial diese Art der Politikführung ist.
Ob Schulz nun Vize wird ist imho eh von geringer Bedeutung, da die Grünen nicht regierungsfähig sind, wird es ohnehin nicht zu Rot-Rot-Grün kommen.

Oder hab ich eine Konstellation übersehen in der man wirklich realistisch über eine Kanzlerkandidatur seitens Schulz nachdenken kann?
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.917
AW: Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD

So weit ich mich erinnern kann, haben sich die Grünen an ihre Koalitionsverträge recht ordentlich gehalten. Weshalb also sollten sie nicht regierungsfähig sein?


*Natürlich nur für Wähler, die sich linke Politik wünschen.
Eventuell auch für Wähler, die sich überhaupt mal wieder Politik wünschen.
 
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