Juden=Israel??

Dieses Thema im Forum "Glaube und Religion" wurde erstellt von Anonymous, 15. April 2002.

  1. Anonymous

    Anonymous Gast

    Ja hallo erstmal!!
    Hatte dieses Thema im alten Forum schon angeschnitten. Deshalb wollt ich nochmal eure Meinung dazu hören. Ich wende mich mit dieser Frage vor allem an Leute die die Bibel lesen. Sind die Juden (allein) das Volk Israel(das auserwählte Volk Gottes)???

    mfg
     
  2. Anonymous

    Anonymous Gast

    Die Juden haben in der Tat einen besonderen Status.
    Sie sind das Volk Gottes. Ihnen gehört der Staat Israel.
    Durch das neue Testament (also durch Jesus), ist aber dieser Sonderstatus erweitert worden, nämlich um die Kinder Gottes.
    Somit ist jeder, der Jesus annimt auch Teil der Volk Gottes
     
  3. X_MasterDave_X

    X_MasterDave_X Großmeister

    Beiträge:
    92
    Registriert seit:
    10. April 2002
    ich hab den Tread mal recycelt.

    ich hoffe es stört niemanden, ich habe mal den alten Thread hierher kopiert

    Juden=Israel??


    IncomingForces

    Hallo erstmal.
    Hab mal ne Frage?? Glaubt ihr, dass man die Juden mit Israel gleichsetzen kann??Hab in der Bibel was von 12 Stämmen gelesen. Aber nur zwei davon sind Juden. Ich möchte mal eine Theorie aufstellen: Die Juden sind ja alle Zeit noch "sichtbar" und die anderen 10 Stämme sind unter die "Nationen" verstreut. Das würde bedeuten das im Prinziep die europäischen Völker(und die Amis) diese Stämme sind. Das bedeutet das über die Jahrtausende hinweg ein Bruderkrieg zwischen Juden und den anderen 10 Stämmen aus dem Volk Israel tobt. (siehe Juden und 3.Reich,Juden und katholische Kirche, usw.).
    Klingt weit hergehohlt. Lasst mal eure Meinung hören.


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    Sephiroth

    Europa und Amerika bestehen nur aus den 10 anderen Völkern???? Bezweifle ich stark, denn das heutige Israel ist ja nicht die Urwiege der Menschheit. Da hast Du Dir etwas recht abstruses ausgedacht. Wie kommst Du denn darauf?
    Und ich glaube auch nicht, daß die Völker geschlossen geblieben oder geschlossen umgesiedelt sind. Das war ja nicht mal bei der germanischen Völkerwanderung so.
    Ich glaube, die sind eher vermischt, die Juden die in Israel leben, und die in anderen Ländern.

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    Charakterschwäche und geistige Leere, mit einem Wort alles, was uns hindert, mit uns selbst allein zu sein, bewahrt viele Menschen vor dem Menschenhass.


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    IncomingForces

    Nicht aus 10 Völkern sondern aus den 10 anderen Stämmen. Die 12 Stämme insgesamt sind das auserwählte Volk Gottes.Ausserdem habe ich mir das nicht ausgedacht.So steht es in der Bibel.Ich weiss das es unglaublich klingt.Gott hat dem israelischen Volk damals versprochen das sie zahlreich wie die Sterne werden sollen. Ausserdem ruht auf ihnen der Segen Gottes. Jetzt frage ich auf wen das alles zutreffen sollte?? Doch nicht auf die Israelis im heutigen Israel.Sondern eher auf uns(und sie).NAtürlich haben sich Amis und Europäer sich mit anderen vermischt. Aber trotzdem denke ich das wir es sind. Lest die Bibel!!!!!
    Was ist deiner Meinung nach die Wiege der Menschheit??


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    Atlan

    kannst du bitte aus der bibel zitieren (mit quellenangabe *g*)? ich habe meine grade nicht...

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    Lordadmiral Atlan
    Statthalter des NEI

    "Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfach, verhundertfachen? du suchst Anhänger? - Suche Nullen! -" Nietzsche "Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert"


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    amrei

    ganz bestimmt nicht ein gott der ein auserwähltes volk hat und sich um die anderen einen kehricht kümmert.. ne


    liebe grüsse


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    IncomingForces

    Muss ich dazu noch viel sagen. Ihr solltet euch besser informieren bvor ihr zu irgendwelchen Dingen euren Senf dazu gebt.
    @Atlan: Römer 9-11
    @amrei: Ich habe nicht behauptet das er sich um die anderen nicht kümmert. Ausserdem steht es dir ja wohl am wenigsten zu zu entscheiden was Gott zu tun und zu lassen hat, oder??


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    Sephiroth

    Wohl genauso wenig wie Dir.
    Woher willst Du wissen, ob "Gott" das wirklich versprochen hat? Ob sein Segen auf ihnen ruht? Auch recht anmaßend...

    "Lest die Bibel!!!"
    Nein, mir gefallen andere historische Romane besser.

    "Was ist die Wiege der Menschheit?"
    Bin nicht auf dem allerneusten Stand, aber Wissenschaftler haben mal geäußert, daß sowohl im Herzen Afrikas, als auch irgendwo in Asien unabhängig voneinander Menschen "entstanden". Israel wurde als "Wiege" noch nie erwähnt, soviel ich weiß.
    In der Bibel ja auch nicht... Garten Eden ist ja nicht Israel (sondern überirdisch / bzw. im heutigen Irak...), aber egal, glaube eh nicht dran.

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    Charakterschwäche und geistige Leere, mit einem Wort alles, was uns hindert, mit uns selbst allein zu sein, bewahrt viele Menschen vor dem Menschenhass.


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    SinnFein

    gott gott und nochmal gott ? der urrsprung der menschheit liegt nicht in adam und eva , ob die 12 staemme israels der ursprung der europaer und somit der usa ist bezweifle ich auch stark es gab einfach auf verschiedenen teilen der welt irgendwann affen dann Neandertaler die umherwanderten ,irgendwann in den menschen mutierten dann wanderten z.b. einige asiaten auf den amerikanischen kontinent ueber die columbus dann Indianer nannte weil er dachte er sei in indien ,voelkerwanderungen gibt es ja zur genuege , und kulturen auch egypter , Azteken, Maya ,Inka etc. regards..


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    IncomingForces

    @Sephirot: Weil es so in der Bibel steht. Aber du liest ja lieber Romane. Kann ich dir auch nicht helfen. Du solltest aber erst überlegen bevor du kritisierst. Und übrigends: Wo die Wiege der Menschheit war ist überhaupt nicht das Thema.


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    NightHawk

    Hi,

    Ich kann dieses Zahlen, Daten, Fakten Getue nicht mehr ertragen. IncomingForces wollte uns nur einen Denkanstoss geben und schon blappern einige "Besserwisser?" so, als hätten sie alles selbst live gesehen.

    Ich selbst beobachte einfach mal selbst, anstatt den Blödsinn anderer Authoren und Bücher zu lesen. Fällt euch denn nicht auf, dass die Juden die Welt stark beeinflussen. Dazu benötigen sie keinen Krieg und keine Propheten mehr. Es geht viel einfacher.

    Mein Denkanstoss:
    Schaut euch doch mal bitte die ganzen Hollywood-Regisseure an (Spielberg, King usw.) oder Schauspieler (Ford, Goldblum, Hanks usw.) oder Mogule (Bill Gates (MS)) an. Sind das etwa nicht Juden ????? Wer jetzt noch behauptet, dass da alles mit korrekten Dingen zugeht, soll irgendwelche Hirnibücher solange weiterlesen, bis ihm die Augen ausfallen. Denken heisst die Devise, nicht lesen. Lesen manipuliert.

    Bitte um Kommentare


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    seth

    @Nighthawk
    Geld heisst die Devise.
    Das ist das ganze Geheimniss.

    Juden=Israel?

    Ja das denken sie selber. Deshalb auch die Sache mit dem Rückkehrrecht.
    Der Dölfi hat seinerzeit ein schönes Chaos hinterlassen, so dass man schnell als antisemitisch gilt, wenn man zuviel sagt.

    Incoming Forces
    Ich habe die Bibel gelesen, komplett das AT und das NT.
    Ich habe den Koran gelesen.
    Bezieh bitte nicht einen Roman der vor 2000 Jahren geschrieben wurde (ausserdem sehr spannend das AT)
    auf die heutige Zeit oder mit Politik.
    Sonst bist du nämlich nicht besser als die Gotteskrieger, die nach den heiligen Worten des bekifften Propheten handeln

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    Seth

    I have nothing
    to fear in this world,
    and since I have learned
    to respect myself, I am true

    Greetings to her Royal Highness Osiris



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    seth

    @NightHawk
    Fiel mir noch im Cannabis Rausch ein:
    Die Devise aus der Bibel:
    Nicht die Hörer der Worte, sondern die Täter...

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    Seth

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    Greetings to her Royal Highness Osiris



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    X_MasterDave_X

    Vielleicht sollte man hier erst mal Grundlegendes klarstellen.

    Also die 12 Stämme Israel sind aus den 11 Söhnen Jakobs entstanden. (Ihr wißt schon Jakob war der Sohn Isaak´s der wiederum der Sohn Abrahams war, der Stammvater der Israeliten und auch vieler weiterer Völker. Ich glaube ein Großteil der heutigen Araber sehen Abraham als Stammvater an.)

    Aber zurück zum Thema. Die 11 Söhne Jakobs wurden schließlich zu den 12 Stämmen Israels Israel war der Name, den Gott Abraham gegeben hatte, nachdem er ihm sagte daß er ihn so zahlreich wie die Sterne machen würde.

    Wie wird aus 11 --> 12 ?? Ganz einfach, Josef der jüngste Sohn Jakobs wurde ja bekanntlicherweise von seinen 10 Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft (weil er ihnen ziemlich auf die Nerven ging). Dort wurde er allerdings (Jahre später) äußerst mächtig (Vertreter des Pharao). Außerdem wurde er mit einer Ägypterin verheiratet, die ihm 2 Söhne schenkte: Ephraim und Manasse. Es gab also nie einen Stamm Josef, sondern die beiden Stämme Ephraim und Manasse.

    Dazu die anderen 10 Söhne Jakobs, die zu 10 Stämmen wurden: Ruben (der erstgeborene), Juda, Simeon, Levi, Sebulon, Issachar, Gad, Dan, Naphtali und schließlich Benjamin (der jüngste).

    Als nach dem Auszug aus Ägypten diese 12 Stämme das Gebiet des heutigen Israels eroberten, teilten sie das Land in 12 Teile auf (das ist nicht ganz richtig, weil die Söhne Levis zu Priestern wurden, die kein eigenes Land aber einige Städte erhielten). 9 Stämme lebten links des Flusses Jordan, 3 rechts davon (also im heutigen Jordanien). Der Stamm Juda und ein weiterer (bin mir nicht ganz sicher welcher) lebten im südlichsten Teil des Landes, an der Grenze zu Ägypten.

    Unter den ersten 3 Königen Saul, David und Salomo und in der Zeit davor war das Königreich geeint. Salomos Sohn allerdings provozierte einen Bürgerkrieg, den er verlor. Danach wurde das Königreich geteilt. Er selbst erhielt Juda (mit Hauptstadt Jerusalem) und den anderen Stamm (dessen Name ich immer noch nicht weiß). Die anderen 10 Stämme gründeten das Königreich Israel mit Hauptstadt Samaria.

    Die beiden Brudervölker waren dann viele Jahre immer wieder in Kriege miteinander verwickelt. Das Nordkönigreich Israel wurde dann später von den Assyrern vernichtet. Die Bewohner wurden deportiert, kehrten allerdings Jahre später wieder ins Land zurück. Nach ihrer Rückkehr vermischten sie sich allerdings mit den Völkern die sich in ihrer Abwesenheit in ihrem ehemaligen Heimatland niedergelassen hatten.

    Das Südkönigreich Juda blieb weiterhin bestehen. Den Juden ging es später aber ähnlich. Sie wurden durch Babylon erobert, und ebenfalls deportiert. So weit ich weiß kehrten sie nach 70-jähriger Gefangenschaft ebenfalls wieder zurück, nachdem Babylon von den Medo-Persern erobert wurde.

    Zwischen den beiden Völkern entwickelten sich dann starke Antipathien. Zur Zeit Jesu sahen die Juden (Südkönigreich) ihre Nachbarn die Samariter (Nordkönigreich) als unterlegen an, vor allem weil sie nicht mehr reinen Blutes waren. (Jesus spielt darauf mit seiner Geschichte vom barmherzigen Samariter auf diese Feindschaft an).

    Wie es dann weiterging weiß ich nicht ganz genau. Aber die Samariter verhielten sich gegenüber den Römern wahrscheinlich eher zurückhaltend, während die Juden ständig rebelierten. Der letzte jüdische Aufstand (ich glaub so um 60 n. Chr.) ging ziemlich böse für sie aus. Sie wurden zum Großteil abgeschlachtet, und die übrigen in alle Winde zerstreut. Juden lebten fortan in allen Teilen des Imperiums. Heute leben Sie in allen Teilen der Erde.
    Später wurden die Juden in den Ländern in denen Sie lebten relativ reich. Das kahm daher weil sie zu Geldverleihern wurden (Vorgänger der Banken). Christen war dieses Gewerbe verboten worden (heißt es doch in der Bibel: "..du sollst von deinem Bruder keinen Zins nehmen..) Die Juden hatten zwar das gleiche Gebot, aber für die Juden waren die Christen ja keine Brüder. Der Reichtum den sie so erlangten wurde ihnen aber auch oft zum Verhängnis. Judenverfolgungen waren für die Verfolger oft sehr eintragreich (genau wie bei den Nazis).

    Auch heute noch findet man Juden in den einflußreichsten Stellungen der Welt. Hollywood scheint heute ihr Steckenpferd zu sein. Etliche Schauspieler und vor allem Produzenten sind Juden.

    Ihre ärmeren Brüder in Israel geht’s nicht ganz so gut. Sie haben ständig Streit mit ihren Nachbarn den Palästinensern. Und wer weiß, vielleicht sind gerade diese Palästinenser Nachkommen der alten Samariter und damit auch ein Teil der 12 Stämme Israels. Wäre das nicht äußerst peinlich.

    @IncomingForces
    wie du siehst stammen die Nationen der Erde also nicht von den Juden ab. Die Juden haben sogar versucht sich nicht mit den übrigen Nationen zu vermischen (größtenteils). So konnten sie über die Jahrtausende ihre Nationalität, Kultur und Religion erhalten. Obwohl ihnen das häufig zum Verhängnis wurde.

    Puh genug gelabert......



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    IncomingForces


    @X_MasterDave_X: Ich weiss nicht ob du mich falsch verstanden hast. Ich sagte nicht, dass die Nationen der Erde von den Juden sondern von den anderen Stämmen des Volkes Israel abstammen. Mir ging es darum zu zeigen, dass nicht die Juden allein Israel sind.
    Die Juden sind übrigends die beiden Stämme Juda und Benjamin.(glaub ich jedenfalls)



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    X_MasterDave_X

    @IncomingForces

    ja stimmt, Juda und Benjamin waren die beiden Stämme die das Königreich Juda bildeten.

    Aber die Juden sind heute das zerstreute Volk. Der Großteil dieser beiden Stämme lebt auf der ganzen Erde, größtenteils ohne sich mit anderen Kulturen zu vermischen. Der Rest lebt im heutigen Israel.

    Die anderen 10 Stämme kehrten nach der assyrischen Sklaverei aber wieder nach Hause zurück, wo sie möglicherweise heute noch als Palästinenser leben.

    Wie kommst du darauf, daß gerade diese 10 Stämme sich auf der Erde verteilt haben. Aus welcher Quelle hast du das??


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    IncomingForces

    @X_MasterDave_X: In Römer 9-11 stehen eine Menge interessanter, wenn auch schwer zu verstehender Dinge. Dort geht es um dieses Thema. Ich weiss nicht ob dir bekannt ist, dass Gott mit Abraham einen Bund geschlossen hat. U.a. heisst es darin das ihr zahlreich wie die Sterne und der Sand des Meeres sein werdet.(also die Nachkommen Abrahams->Isaak->Jakob->Volk Israel) Und jetzt überleg dir mal rein logisch auf welche Nationen das zutreffen könnte??
    Ausserdem sind nicht alle Stämme aus der Sklaverei zurückgekehrt. Sie haben sich mit den dortigen Anwohnern vermischt.
    Ich persönlich denke(was absurd klingen mag), dass wir(Europäer, Amerikaner,u.ä.) Nachfahren des Volkes Israel sind.


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    X_MasterDave_X

    Dieser Bund mit Abraham, der besagt daß seine Nachkommen wie der Sand des Meeres etc. wird, hat sich doch auch so schon erfüllt. Wenn man bedenkt daß Gott mit dem kinderlosen (über 100 jährigen) Abraham diesen Bund schloß, und heute eine Vielzahl der arabischen Völker plus der Einwohner Israels sowie der Millionen Juden die (trotz des Holocausts, und der vielen anderen Abschlachtungen in älterer Zeit) auf der ganzen Welt verstreut leben, ist das doch eine riesen Leistung.

    Du darfst nicht vergessen daß es zur Lebzeit Abrahams ja schon eine Vielzahl der heutigen Völker gab. Auch Germanien, Britannien sowie viele andere Gegenden der Erde waren bestimmt schon bevölkert. Sicher gab es im Laufe der Jahrtausende Vermischungen etc. aber daß heute die Europäer oder die Amerikaner allein von den Nachkommen Abrahams abstammen ist (so glaube ich) ziemlich unwahrscheinlich.

    Naja, die Amerikaner sind sowieso ein Sammelsurium an Völkern, da ist der Anteil der Juden deshalb auch nicht gering. Immerhin wurden sie oft verfolgt. Kein Wunder wenn viele nach Amerika auswanderten.

    P.S.: Aber wenn du statt Abraham -- Noah gesagt hättest, dann würde ich dir recht geben .
     
  4. Anonymous

    Anonymous Gast

    @X_MasterDave_X: Erst mal vielen Dank an dich das du den Thread kopiert hast.
    Fragen: Aus welcher Quelle hast du, dass die Bewohner des Nordreiches nach der Deportation zurückgekehrt sind??
    Du sagtest, dass sich der Bund erfüllt hat. Ist aber irgendwie unlogisch dass viele aus dem Volk (die 10 Stämme, deiner Meinung nach die Araber)
    islamschen Glaubens sind, oder??Eigentlich müssten die doch an den Gott der Bibel glauben.
     
  5. SentByGod

    SentByGod Großer Auserwählter

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    Na! Die Juden sind das auserwählte Volk IHRES Gottes!

    greetz
     
  6. X_MasterDave_X

    X_MasterDave_X Großmeister

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    hallo IncomingForces
    Ich weiß es auch nicht mehr so genau wo ich etwas mal darüber gelesen habe. Ist schon ziemlich lange her. Aber ich habe grad was über Google gefunden darüber. Ist zwar etwas ausführlich aber sehr interessant. Sieh dir die Links doch mal an.

    http://www.uni-essen.de/Ev-Theologie/courses/course-stuff/lit-metzger-06Assur.htm

    http://www.uni-essen.de/sesam/geschichte/israel/juedische_geschichte.html

    Bei diesen Links (vor allem beim ersten) ist mir aufgefallen, daß lediglich die Oberschicht von Samaria von den Assyrern deportiert wurde. Das "kleine" Volk blieb scheinbar in ihrer alten Heimat. Aber sie erhielten neue Herrscher und eine Menge an Siedlern aus anderen Teilen des Assyrerreiches. Damit vermischten sich dann die Kulturen.

    Das ist eine sehr schwer zu beantwortende Frage. Dazu habe ich leider zu wenig Hintergrundinfos. Aber ich könnte mir vorstellen, daß die einfallenden arabischen Stämme (irgendwann im frühen Mittelalter)auch ihre eigenen Religionen mitbrachten. Der moslemische Glauben dürfte in allen eroberten Gebieten dieser Araber, irgendwann angenommen worden sein. Möglicherweise mit Gewaltanwendung oder weiterer Deportationen, wer weiß schon.

    Beachtlich ist mE eigentlich die Tatsache wieso es die Juden schafften, nach ihrer Vertreibung und Diaspora, weiterhin ihren Glauben (wenn auch in abgewandelter Form) und ihre Kultur zu behalten. Auf die Nachfahren des Nordreiches mag dies auch auf gewisse Bevölkerungsteile zutreffen. Ich glaube das kann heute niemand mehr genau nachvollziehen.

    Aber zu deiner These. Wie schon mal erwähnt:

     
  7. streicher

    streicher Ritter Rosenkreuzer

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    @ sentbygod

    bin auch der Meinung: man muss schon unterscheiden

    Also sind sie auserwählt?

    Im AT ist ein 'Volk' auserwählt. Mit anderen Völkern nach den Büchern Mose geht das auserwählte Volk recht rigoros um. Aber später erfährt es viel Leid, was laut dem AT sehr stark auf die religiösen Orientierungen der Könige beider Reiche zurückzuführen ist, an denen sich anscheinend auch das Volk orientiert. Gott im AT ist äusserst eifersüchtig und straft 'seine Braut' (siehe die Prophetenbücher).

    Im NT wird die Sache interessant. Paulus hat sehr stark die Lehre der 'Christen' beeinflusst und meiner Meinung nach die Lehre Jesu stark verfälscht. Auf einmal wurde der Gott des AT der Gott der Christen mit der Formel: Jesus + Vater + Heiliger Geist. Komischer Weise wurden die Christen sehr stark von den Hütern des jüdischen Gesetzes verfolgt. Dabei ist doch der Gott der Christen heute 'der Gleiche'. Und laut Paulus ist weder Jede noch Grieche (Heide).
    Was würde Jesus dazu sagen: ein Reich kämpft nicht gegen sich selbst.

    Die Sache mit der Auserwählung hat also einiges an Konflikten und Unterdrückung geschaffen. So kann also Auserwählung aussehen.
     
  8. truth-searcher

    truth-searcher Vollkommener Meister

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    Moslems glauben doch an den Gott der Bibel! Sie glauben auch an Jesus, Maria, Moses, Noah usw.

    Der Koran soll dem Christentum und Judentum nicht komplett widersprechen, sondern nur eine Ergänzung und Berichtigung, also so ne Art update zu Bibel und Thora darstellen.

    Kein Moslem käme je auf die Idee, dass Allah ein anderer Gott als der in der Bibel beschriebene sein könnte!

    Im Koran wird jedoch nicht von einem auserwählten Volk geredet. Es wird nur unterschieden in Gläubige und Ungläubige. Und Gläubige sind nach dem Koran nicht nur Moslems sondern ebenfalls Juden und Christen.

    Und ich persönlich finde es auf jeden Fall überzeugender, an einen Gott zu glauben, der die Menschen nach ihren Taten, und nicht nach ihrer Volkszugehörigkeit beurteilt!

    Truth-searcher
     
  9. Giro

    Giro Geheimer Meister

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    Im Koran wird erwähnt das Gott 124000 Profeten gesandt hat, 70 davon namendlich.
    Das sind die gleichen Profeten wie im AT/NT.
    Jacob =Jacub
    Josef = Jusuf
    Abraham = Ibrahim
    Moses = Musa
    Jesus = Isa
    David = Davud
    Noah = Nuh
    Jonas =Junus

    usw.
     
  10. Anonymous

    Anonymous Gast

    @truth-searcher: Nach dem Koran sind leider nur Moslems "Gläubige". Juden und Christen sind "Ungläubige". Und Allah ist nicht der Gott der Bibel. Die beiden haben absolut nichts gemeinsam. Allah hat nämlich keinen Sohn. Der Gott der Bibel schon(Jesus).
     
  11. truth-searcher

    truth-searcher Vollkommener Meister

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    @Incoming Forces
    Ich hab mich wohl etwas unpräzise ausgedrückt. Nachdem der Koran verkündet wurde, und Juden und Christen diese Verkündigung nicht annahmen, sind sie natürlich keine Gläubigen Moslems. Aber sie glauben schon an den richtigen einen Gott, nämlich den Gott Abrahams.

    Koran, Sure 3, 95: "...Wahrhaft ist Allah. So folget der Religion Abrahams, des Lauteren im Glauben, der neben Allah keine Götter setzte."

    Aus islamischer Sicht gibt es also nur die eine Religion Abrahams, die sich zunächst in der Form des jüdischen Glaubens zeigt. Dann schickt Gott Jesus zu den Menschen mit dem Evangelium, um bestimmte Regeln aufzuheben oder zu ändern und manche Mißverständnisse der Menschen auszuräumen. Manche folgen Gottes Pfad also weiter, indem Sie die Botschaft Jesu beherzigen und nun seinem Weg folgen, und manche bleiben Juden weil Sie die Gottgesandheit Jesu nicht anerkennen. Und ein paar 100 Jahre später sendet Gott den Menschen eine weitere Botschaft (den Koran) mit Ergänzungen und Klarstellungen indem er den Propheten Mohammed als sein Sprachrohr nutzt. Und wieder folgen manche und beherzigen die neue Botschaft (werden also Muslime) und andere erkennen die neue Botschaft nicht an und bleiben Christen.

    Koran, Sure 3, 84:"Sprich: Wir glauben an Allah und was auf uns herabgesandt ward, und was herabgesandt ward auf Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und die Stämme, und was gegeben ward Moses und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn; wir machen keinen Unterschied zwischen einem von ihnen und Ihm sind wir ergeben."


    Sure 2, 81:"Und dem Moses gaben Wir die Schrift und liessen ihm Gesandte nachfolgen; und Wir gaben Jesus, dem Sohn der Maria, die deutlichen Zeichen und stärkten ihn mit dem Heiligen Geist. Sooft euch aber ein Gesandter brachte, was euch nicht gefiel, wurdet ihr da nicht hoffärtig und ziehet einen Teil der Lüge und erschlugt andere?"

    Sure 3, 40:"..die Engel sprachen: O Maria, siehe, Allah verkündet dir ein Wort von Ihm; sein Name ist der Messias Jesus, der Sohn der Maria, angesehen hienieden und im Jenseits und einer der (Allah) Nahen."

    Der Koran will ausserdem nur klarstellen, dass Jesus nicht Sohn im Sinne von einem leiblichen, biologisch gezeugten Sohn Gottes ist, weil Gott Jesus einfach durch seinen Willen erschaffen hat.

    Sure 3, 42:"Sie (Maria) sprach: >Mein Herr, woher soll mir ein Sohn werden, wo mich kein Mann berührte?< Er sprach:>Also schafft Allah, was Er will; wenn Er ein Ding beschlossen hat, spricht er nur zu ihm: Sei! und es ist."

    Man kann also wohl kaum sagen, der Gott des Koran und der Gott der Bibel hätten absolut nichts gemeinsam. Und aus islamischer Sicht sind sie identisch.

    Nenn mir doch bitte die Textstelle in der Bibel, in der Jesus (der sich selbst ständig als "Menschensohn" bezeichnet) als Sohn Gottes bezeichnet wird.

    Truth-searcher

    P.S. Sorry für den langen Post und die Zitate, aber ohne Textstellen als Beleg könnte ja sonst jeder alles behaupten! ;-)
     
  12. Anonymous

    Anonymous Gast

    @truth-searcher: Wenn Allah der gleiche Gott ist wie der Gott der Bibel, warum werden dann in islamischen Ländern (z.B. Sudan, Iran, usw.) Christen von Moslems verfolgt, diskriminiert und getötet????
    Im Koran gibt 102 Stellen, die zum töten von Ungläubigen aufrufen. Und damit sind sehrwohl Juden und Christen gemeint. Wenn es anders wäre, würden ja alle Religionen in Frieden leben.
    Ausserdem lässt sich das, was die Moslems tun, absolut nicht mit der Bibel vereinbaren.
    Jesus Christus ist laut dem Koran "nur" ein Prophet wie Mose u.a. (siehe Sure 3,84)
    Jesus ist Gottes Sohn, auch wenn er sich selbst nicht als solchen bezeichnet.
    Wenn ich dich richtig verstehe, ist der Koran also ein "Update" zur Bibel.
    Dann möchte ich etwas interessantes zitieren: "Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches(Bibel) hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind". (Offb. 22,18)
    Der Koran ist laut deiner Meinung eine Hinzufügung. Doch nur die Bibel ist Gotte Wort. Sonst nichts. Auch nicht der Koran. Es gibt nur einen wahren Gott - den Gott der Bibel.
     
  13. X_MasterDave_X

    X_MasterDave_X Großmeister

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    @truth-searcher
    da gibts dutzende, wie z.B.:

    Jakob war der Vater Josephs. Joseph war der Mann Marias. Sie war die Mutter Jesu Christi, des Sohnes Gottes. -Mathäus 1:16

    Da kam der Teufel zu ihm und forderte ihn heraus: "Wenn du Gottes Sohn bist, dann mach aus diesen Steinen Brot!" -Mathäus 4:3 (Wäre Jesus nicht Gottes Sohn, hätte er hier eigentlich sagen müssen: Oh hier liegt ein Mißverständis vor, dewegen brauche ich auch kein Brot erschaffen.)

    "Spring hinunter!" forderte er Jesus auf. "Du bist doch Gottes Sohn! Und es steht geschrieben: 'Gott wird seine Engel schicken. Sie werden dich auf Händen tragen, und du wirst dich nicht einmal an einem Stein verletzen! "[4:6 Psalm 91,11-12] -Mathäus 4:6

    Sie fingen an zu schreien: "Was willst du von uns, du Sohn Gottes? Sollen wir schon jetzt gequält werden?" -Mathäus 8:29 (Dieses Zeugnis stammt von Dämonen, die die Herkunft Jesu nicht anzweifelten)

    Wer dem Sohn Gottes widerspricht, dem kann vergeben werden. Wer aber bewußt gegen den Geist Gottes redet, der wird niemals und nirgendwo[12:32 Wörtlich: weder in diesem Zeitalter noch im kommenden.] Vergebung finden." -Mathäus 12:32

    Darauf antwortete Petrus: "Du bist Christus, der von Gott verheißene Retter, der Sohn des lebendigen Gottes!" -Mathäus 16:16

    Doch Jesus schwieg. Darauf sagte der Hohepriester: "Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid: Sage uns, bist du Christus, der Sohn Gottes?"
    "Ja", antwortete Jesus, "und von jetzt an werdet ihr den Menschensohn an der rechten Seite Gottes sitzen und dann auf den Wolken des Himmels wiederkommen sehen." -Mathäus 26:63,64

    Er hat sich doch immer auf Gott verlassen; jetzt wollen wir sehen, ob Gott sich zu ihm bekennt und ihm hilft. Hat er nicht gesagt: 'Ich bin Gottes Sohn'?" -Mathäus 27:43

    Alle Auszüge stammen aus der Bibelübersetzung: "Hoffnung für alle".

    Aber was das übrige betrifft, was du sagtest liegst du ziemlich richtig, wie z.B.:

    Sogar eine Namensverwandtheit von Allah und Jahwe ist erkennbar. Man muß natürlich wissen, daß man nichts genaues vom Gottesnamen der Juden weiß. Nur das Tetragrammaton JHWH, von dem niemand weiß wie es zur damaligen Zeit genau ausgesprochen wurde. Es gibt unzählige Möglichkeiten und Kurzversionen wie Jah, Jahve, Jahwe, Jehowa, Jehova, Jehohua, Jahohua, Jahu, Jevo usw. usw.

    Sollte nun im arabischsprechenden Lager das J nicht verwandt worden sein, sondern durch eine Form von el oder al ersetzt worden sein, könnte man so die verschiedenen Namen erklären. Dennoch sprechen beide vom gleichen Gott.

    In verschiedenen Sprachen spricht man andere biblische Namen ja auch verschieden aus.
    Deutsch: Jesus; Englisch: Tschieses
    Petrus -> Pieter
    usw.
    Es ist schwer Lautsprache durch Buchstaben zu ersetzen. Aber man sieht doch ganz gut, daß diese Phänomen auch mit dem Eigennamen Gottes geschehen konnte, zwischen der hebräischen und der arabischen Aussprache.
     
  14. truth-searcher

    truth-searcher Vollkommener Meister

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    17. April 2002
    @Incoming Forces:

    Aus dem gleichen Grund, aus dem auch Christen im Laufe der Geschichte andere Religionsangehörige, manchmal auch sogar ihre eigenen Glaubensbrüder verfolgt, diskriminiert und getötet haben. Genauso wie dies nichts mit dem eigentlichen Christentum oder Jesus oder der Botschaft der Bibel zu tun hatte, haben auch solche Verfolgungen durch die von Dir erwähnten "Moslems" nichts mit dem eigentlichen Islam oder dem Koran zu tun. Ich habe nie behauptet dass alle, die sich für Moslems halten, sich richtig verhalten. In allen Religionen gibt es Idioten, die ihre eigene Religion überhaupt nicht verstehen und sie trotzdem als Rechtfertigung für alle möglichen Machtspielchen und Grausamkeiten benutzen.

    Kann sein, dass es 102 sind, grundsätzlich gibt es jedenfalls durchaus Aufrufe zum Töten ungläubiger Gegner im Kampf. Diese Suren sind aber Mohammed als "Kampfanweisungen" in konkreten Situationen kurz vor Schlachten gegen Stämme, die Mohammed und seine Anhänger vernichten wollten, eingegeben worden. Sie galten nur für diese einzelnen Schlachten und stellen auf keinen Fall ein Gebot für Moslems dar, grundsätzlich Ungläubige zu töten! Im Gegenteil, der friedlichen Verhandlunslösung ist immer Vorrang zu geben!
    Wenn Du diese Suren nun aus dem Kontext ihrer Entstehung nimmst, und sie als Aufruf zur ständigen Tötung aller Nicht-Moslems interpretierst, machst Du den gleichen Fehler wie diese Islamisten-Fundi-Spinner!
    Die absolut überwältigende Mehrheit aller Moslems weltweit sieht das definitiv nicht so!

    Ähh...??? Der Koran ist Schuld an der Verfolgung der Juden durch die Christen im Mittelalter, an den Kreuzzügen, am Nordirland-Konflikt?
    Die Religionen leben im Frieden miteinander, nur manche ihrer Anhänger sind noch ein bisschen zu beschränkt und engstirnig dafür. :wink:

    Jesus und Moses sind eben nicht "nur Propheten" im Koran. Der Wortlaut nennt Jesus in dieser Aufzählung zusätzlich zu den Propheten, ohne ihn dazu zu zählen. Sure 3,84: "...und was gegeben ward Moses und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn..."
    Es wird also unterschieden zwischen Jesus und Propheten, sonst würde es vielleicht heissen "...Jesus und den anderen Propheten...". Jesus wird vom Koran als der Messias bezeichnet, nicht nur als irgendein Prophet!

    Was denn genau? Das tägliche Gebet? Das Fasten? Das Geben von Spenden an Bedürftige? Der Gruss "Friede sei mit Dir" (As salaam aleikum) ? Der Glaube an einen einzigen, barmherzigen Gott, der Jesus als Messias zu den Menschen sandte?
    DAS ist es nämlich was Moslems primär tun sollen (und natürlich der Glaube an Mohammed als ein Prophet Gottes). Ich finde das sehr wohl mit der Bibel vereinbar. Und sich beim Beten Richtung Mekka zu verbeugen ist ja wohl von der Bibel auch nicht verboten, oder? :wink:

    Nein, keine Hinzufügung sondern eine Klarstellung der eigentlichen Botschaft Gottes. Diese entspricht der Lehre Jesu. Allerdings hat Jesus die Bibel ja nicht geschrieben. Die Bibel ist eine Zusammenstellung verschiedener Texte von unterschiedlichen Verfassern, von denen laut Bibelforschung kein einziger Jesus je persönlich getroffen hat. Selbst das älteste der Evangelien ist erst Jahrzehnte nach Jesu Kreuzigung in griechischer Sprache geschrieben worden (Jesus sprach aramäisch!). Aber es wird eben von den Taten und Worten Jesu berichtet ohne dass wir wissen können, was Jesus noch alles tat und dachte. So sind z.B. erst in diesem Jahrhundert in Qumran Schriften gefunden worden, die genauso zur Bibel gehören könnten. Ausserdem wurde die Bibel im Laufe der Jahrhunderte durch die Kirche "redaktionell" bearbeitet. So wurde z.B. der Aspekt der Wiedergeburt erst auf einem päpstlichen Konzil Hunderte von Jahren nach Jesus aus dem christlichen Glauben verbannt. Urchristen glaubten also an Reinkarnation!
    Die steht aber jetzt auch nicht mehr in der Bibel. Was ist denn also jetzt genau Gottes Wort?

    Und zum Schluß schauen wir mal kurz, ob vielleicht nicht Jesus selbst Vorhersagen bezüglich Mohammeds Auftreten gemacht:

    Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit Johannes 14, Vers 16

    Ich habe euch noch viel zu sagen: aber ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Johannes 16, Vers 12

    Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkünden. Johannes 16, Vers 14

    Diese Aussagen macht Jesus in der Bibel über einen zukünftigen "Tröster". Das griechische Wort hierfür im Urtext lautet Paraklet. Sollte aber das richtige Wort statt Paraklet eigentlich Paraklyt heissen, wäre die Bedeutung:"der Gelobte/der Gepriesene". Und das heisst in arabischer Sprache: Mohammed ! Interessanter Zufall?

    Wie auch immer die endgültige Wahrheit sei, ich meine nur, wir sollten alle unser Augenmerk auf die Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen richten, und uns nicht nur an den Unterschieden festklammern.

    :D

    @ X_MasterDave_X:

    Danke für die Zitate. Tut mir Leid, dass Du Dir wegen meiner unpräzisen Ausdrucksweise Mühe gemacht hast. Du hast natürlich völlig recht, die Bibel bezeichnet Jesus ständig als Sohn Gottes. Aber "Sohn Gottes" war in der griechischen Sprache der damaligen Zeit auch ein Ehrentitel, der einer ganzen Reihe von Personen verliehen wurde. Daher bin ich mir eben nicht sicher, ob man aus der Bibel einwandfrei nachweisen kann, dass Jesus sich selbst wirklich als leiblicher Sohn Gottes im biologischen Sinne bezeichnet hat.
    Und deine Aussagen über den Namen JHWH finde ich sehr interessant.

    Vielen Dank

    Grüsse an alle
    Truth-searcher
     
  15. Anonymous

    Anonymous Gast

    @truth-searcher: Zu deinen Zitaten bezüglich des Propheten Mohammend. Die Stellen in Johannes bennen den heiligen Geist und nicht Mohammend.
    Oder willst du etwas behaupten das Mohammed der heilige Geist ist??

    Übrigens kann auch Mohammed nicht mit dem wahren Glauben zu tun haben. Es ist nachgewiesen, dass er Anfangskontakte zu Dämonen und Okkultem hatte.(der Grund für seine Vorraussagen) Jesus hatte in der Wüste dieser Verführung wiederstanden- Mohammed dagegen nicht.
    Auch wurde der Islam bisher nie friedlich, sondern immer durch kriegerische Eroberung verbreitet.
    Ausserdem ist dir vielleicht bekannt, dass die Moslems in der Vergangenheit mehrmals versucht haben, Europa zu unterwerfen.
    Warum eigentlich??? Ich dachte sie sind unsere Glaubensgenossen??

    Des weitéren habe ich ein Zitat gefunden, was den Islam als Religion treffen beschreibt: "Diese Religion des Islam, basierend auf dem Koran, ist ein Sammelsurium von verdrehten Texten aus dem alten Testament, christlichen Splittern aus dem neuen Testament und lokalen Ordnungen und Sitten aus Mekka und Medina. Mohammed war ein Gottsucher, aber kein Prophet! Er hörte nur mündliche Berichte aus dem Talmud und der Mischna oder christliche Märchen von sogenannten neutestamentlichen Apokryphen durch christliche Sklaven aus Syrien oder Ägypten. Es gibt im Koran keinen Geist der Wahrheit wie im Evangelium."

    Der Apostel Johannes fast es noch einmal treffen zusammen:" Wer ist ein LÜGNER, der da leugnet, das Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet".(1.Joh.2,22)
    Jesus wird im Koran nur als "Sohn der Maria", aber nie als Sohn Gottes bezeichnet. Wer also den Sohn leugnet, der leugnet auch den Vater. Und das tut der Koran und der Islam.

    Du sagst, das der Koran eine Klarstellung sei. Wie kann es dann sein, das sich Bibel und Koran so vehemment wiedersprechen.
    Entweder ist die Bibel oder der Koran die Wahrheit. Beides ist unmöglich.

    mfg
     
  16. Anonymous

    Anonymous Gast

    ... darf ich ganz bescheiden darauf hinweisen, das auch noch die Möglichkeit besteht das KEINS von beiden die Warheit ist?....

    ...nur mal so am Rande... :wink:

    JV44 (Andreas)
     
  17. X_MasterDave_X

    X_MasterDave_X Großmeister

    Beiträge:
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    Registriert seit:
    10. April 2002
    Ah, zu meiner vorherigen Theorie über JHWH. Da fiel mir nochwas ein, als ich folgendes von dir las:
    Heißt es bei den Juden nicht "Schalom" (Friede sei mit dir). Auch hier findet man die Ähnlichkeiten in der Aussprache. Interessant die Voranstellung im arabischen von der Silbe "As", ähnlich wie bei Al-lah. Die Kurzform von Jahwe (JHWH) war bei den Juden Jah, oder ja, wie bei Hallel-u-ja. (Preiset JHWH). Weißt du zufällig was die Silbe "Al" im arabischen bedeutet??

    Jetzt wirst du vielleicht wirklich lachen, aber sich nach Richtung Osten zu verbeugen könnte zu bösen Mißverständnissen führen. Sieh dir mal folgenden Text an.

    Hesekiel 8:15-17
    15 Und er sprach zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn? Du sollst noch mehr, [noch] größere Greuel sehen als diese. -
    16 Und er brachte mich in den inneren Vorhof des Hauses des HERRN; und siehe, am Eingang des Tempels des HERRN, zwischen der Vorhalle und dem Altar, [standen] etwa 25 Männer, ihre Rücken gegen den Tempel des HERRN und ihre Gesichter nach Osten [gerichtet]; und sie warfen sich nach Osten hin anbetend vor der Sonne nieder.
    17 Und er sprach zu mir: Hast du gesehen, Menschensohn? Ist es dem Haus Juda zu wenig, die Greuel zu verüben, die sie hier verüben - denn sie haben das Land mit Gewalttat erfüllt -, daß sie mich immer wieder reizen? Denn siehe, sie halten die Ranke an meine Nase.


    Aber die Bibelforschung liegt nicht unbedingt richtig,denn der Wortlaut der Evangelien läßt viel mehr darauf schließen, daß es sich wirklich um die Schreiber: Mathäus, Markus, Lukas und Johannes handelte, alles Zeitgenossen Jesu.

    Naja Jahrzehnte vor seinem Tod wäre ja wohl auch verfrüht gewesen. Übrigens nicht alle 4 Evangelien wurden zuerst auf griechisch aufgeschrieben. Eines davon zuerst auf hebräisch (bin mir nicht sicher, aber ich glaube es ist Mathäus).

    Man darf aber zwei Dinge nicht miteinander verwechseln, und zwar:
    1.)wie alt die gefundenen Manusskripte sind, und
    2.)die wesentlich älteren Originalhandschriften, die natürlich niemand mehr finden kann, weil sie durch ständigen Gebrauch abgenutzt und schließlich vernichtet wurden, nachdem man sie vorher buchstabengetreu abgeschrieben, und damit vervielfältigt hatte.

    Kein Mensch hat heute noch ein Originalmanusskript von Cäsar´s "Gallischem Krieg", oder den Werken von Homer etc. Dennoch zweifelt niemand den Ursprung dieser Weke an. Das gleiche Recht hat die Bibel auch.

    Man sollte bedenken daß es dutzende, wenn nicht sogar hunderte von Bibelübersetzungen gibt. Die beiden Amtskirchen hatten keinen Zugriff auf alle Bibelübersetzungen. Also dürfte sich die Wahrheit erhalten haben, auch wenn einzelne Übersetzungen verfälscht wurden. Aber was solls, wenn man die antiken alten Abschriften der hebräischen sowohl auch der griechischen Schriften hat, ist es sowieso hinfällig, wenn eine Bibel später verfälscht wurde. Durch die wesentlich älteren "Originalabschriften" kann man ja schnell die Abweichungen aufspüren.

    Das kann ich auch nicht ganz glauben. Woher hast du das ???

    Wenn die Bibel nicht mehr so ist wie zu Beginn, wie steht es dann mit dem Koran ? Ist der noch in der Originalform ?? ---
    Andere Frage: Wenn es einen Gott gibt, der ein Interesse daran hat, daß sein Wort aufgeschrieben wird, damit es allen Menschen verkündigt werden kann, wenn er sogar noch allmächtig sein sollte, wäre es da eine Schwierigkeit für ihn, dafür zu sorgen, daß die eigentlichen Gedanken eben jener Heiligen Schrift, in allen Jahrtausenden, den Menschen erhalten bleibt ???

    Kann ein gläubiger Mensch das mit "Nein" beantworten ????
     
  18. truth-searcher

    truth-searcher Vollkommener Meister

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    Registriert seit:
    17. April 2002
    "Al" im arabischen ist ein Artikel, wie der, die, das im deutschen.
    Also: Al-Kimya: die Chemie (daher kommt übrigens auch das Wort Alchemie.) Wenn das Wort mit einem "S" beginnt, wird das "l" in "Al" assimiliert, also "As". z.B. der Name Anwar As-Sadat (nicht Al-Sadat). Und genauso heisst es eben As-salaam, nicht Al-salaam. Die Arabische und Hebräische Sprache haben viele Gemeinsamkeiten und eine gemeinsame Wurzel! Und im Arabischen werden übrigens genauso keine Vokale geschrieben, sondern nur die Konsonanten.

    Moslems beten nicht in Richtung Osten, sondern in Richtung Mekka! Dein Bibelzitat spielt aber nicht westlich, sondern nördlich von Mekka. Die dort in der Bibel kritisierten Personen haben sich vor der aufgehenden Sonne verbeugt! Als "Sonnenanbeter" (nicht die in Mallorca!) sind sie also Götzendiener. Und genau dieses Verhalten wird vom Koran ebenso kritisiert! Jedenfalls sehe ich da keinen kritischen Zusammenhang zum Gebot Richtung Mekka (nicht immer Osten, nur für uns Abendländer! :wink: ) zu beten.

    Durchaus möglich. Ich bin selber kein Bibelforscher und kann nur deren Ergebnisse hier wiedergeben. Allerdings sind diese Leute ja nun keine Gegner der Bibel, und trotzdem kommen Sie, auch gerade aufgrund der Sprachanalyse zu diesem Ergebnis.

    Aber das heisst doch sowieso nicht, dass deswegen der Inhalt, also das, was über Jesus darin berichtet wird, falsch oder gelogen ist. Das wollte ich damit auf gar keinen Fall sagen! Es ging mir darum, zu sagen, dass es eben keine von Jesus selbst niedergeschriebenen Worte sind. Und das Jesus selbst auch den Inhalt der Bibel nicht "Korrekturlesen" oder sonstwie kontrollieren konnte, um festzustellen, dass seine Lehre exakt und vor allem vollständig wiedergegeben wird. Und das ist auch meines Wissens der Stand selbst der offiziellen Theologie und Bibelforschung.

    Und somit gibt es eben keinen sicheren Beweis der Vollständigkeit des Wissens über die Worte Jesu und seine Lehren. Oder glaubst Du, dass Jesus während seiner Zeit auf Erden kein einziges Wort gesagt hat, dass nicht auch in der Bibel steht?

    Aber damit will ich auf keinen Fall sagen, dass die Kerngedanken der Lehre Jesu nicht in der Bibel enthalten sind!

    Ich will nur anregen, darüber nachzudenken, ob nicht auch eventuell noch ein paar mehr Informationen dazugehören könnten?

    Was hältst Du denn z.B. von den Qumran-Rollen? Das scheinen doch auch Original-Manuskripte zu sein, warum werden die ignoriert von den grossen Kirchen? Und die Kirchen hatten schon immer das Monopol auf die Bibel!

    Absolut. Ich zweifle doch gar nicht den göttlichen Ursprung der Kerngedanken der Lehre der Bibel an! Aber die Verfasser ihrer Worte sind doch, wie auch bei "De bello gallico", Menschen, die eben das, was Sie gehört haben, niederschrieben. Oder siehst Du das anders?

    Um es aber nochmal klarzustellen: Ich bin davon überzeugt, dass ein Mensch, der die Bibel auch in ihrer jetzigen Form liest und den Kerngedanken der Liebe versteht und selbst lebt, auf jeden Fall ein guter Mensch ist und sich in spiritueller Hinsicht keine Sorgen machen muss.

    Wie oft man am Tag betet, und in welche Richtung, und was man essen darf und was es sonst noch an solchen Vorschriften in den Religionen gibt, sind doch eigentlich nur Formalitäten.

    Solange man in Frieden mit allen lebt, und jeden der sich ebenso friedlich verhält respektiert, und ihm mit offenen Herzen (nicht medizinisch gemeint! :wink: ) entgegentritt, ist man meiner Meinung nach gleichzeitig ein guter Christ, ein guter Moslem, ein guter Buddhist, u.s.w., auch wenn man sich nur einer dieser Religionen zuzählen möchte. Kurz: Man ist ein guter Mensch.

    Und genau darum geht es doch bei jeder wahren Religion: Den Menschen auf den richtigen Weg zu bringen. Und die Tatsache, dass nicht alle Anhänger einer Religion ihre wahre Lehre verstehen, oder sogar für böse Zwecke ausnutzen (gab es in allen Religionen!), sagt nichts über die Echtheit der Religion an sich aus!

    "Liebe Deinen nächsten, wie Dich selbst! "

    Ist das nicht einer der coolsten spirituellen Tips überhaupt? Und dieser Gedanke ist Kernbestandteil aller Weltreligionen!

    *Urchristen glaubten an Reinkarnation*
    Oh Mann. Das habe ich schon in so vielen Büchern gelesen, das mir jetzt auf die Schnelle gar kein wirklich empfehlenswertes einfällt. Aber ich hab hier ein link für dich darüber:

    http://www.bhakti-yoga.ch/FACTS/ReinkFrChr.html

    Tja, damit hast Du eine grosse Frage in der islamischen Theologie angesprochen. Manche verblendeten Fundamentalisten halten jeden Gedanken in diese Richtung schon für eine schreckliche Sünde.

    Ich kann nur sagen: Ich weiss es nicht. Ich war bei der Verkündung des Korans nicht dabei. Jedenfalls nicht dass ich wüsste. :wink:

    Allerdings dürfte es fast unmöglich gewesen sein, den Text des Koran wirklich entscheidend zu beeinflussen oder abzuändern.
    Der Koran wurde Mohammed von Sure zu Sure einzeln über einen langen Zeitraum in einer sehr eigenen Form der arabischen Sprache verkündet. Direkt im Anschluss, wenn ihm eine solche Sure verkündet wurde, soll Mohammed sie sofort einem seiner Schreiber diktiert haben (Mohammed selber konnte weder lesen noch schreiben). Dann wurde der Inhalt Mohammeds Gefolgschaft verkündet, die die Texte ebenfalls auswendig lernten. Die ersten Moslems waren also praktisch bei den Verkündungen live dabei, so dass eine grobe, sinnentstellende Änderung wohl nicht unbemerkt möglich gewesen wäre.
    Ich sehe da eher mögliche Deutungsprobleme in der "Übersetzung" in das normale arabisch. So steht z.B. im Koran, dass man im Paradies von 99 weißen Jungfrauen erwartet wird. (Was ich schon immer sehr seltsam fand!) Aber jetzt gibt es ein Buch eines deutschen Sprachforschers, der sagt, dass das eine Fehlinterpretation ist. Das Wort, das "Jungfrauen" bedeuten soll, hat nämlich in einer aramäischen Variante des Arabisch die Bedeutung "Trauben". Und das macht für mich auch mehr Sinn, die Genüsse des Paradieses mit weissen Trauben (damals im Orient als besonders delikat und rein geltende Obstsorte) den Menschen zu beschreiben, als mit Jungfrauen.
    Aber naja, bei sowas können islamische Theologen wahrscheinlich noch sturer sein, als ihre katholischen Kollegen.


    Das wäre überhaupt keine Schwierigkeit für ihn. Hat er ja auch getan! Wie ich schon sagte, die Kerngedanken sind da! Da habe ich keine Zweifel. Die Bibel ist auch meiner Meinung nach ein Buch Gottes. (Und auch nach der Meinung des Koran!)

    Aber wenn es einen Gott gibt, der so etwas kann, und der sein Wort bei den Menschen verbreitet wissen möchte, wird er dann zulassen, dass eine reine Irrlehre zur schnellstwachsenden Religion der Welt wird?

    Kann ein gläubiger Mensch das mit "Nein" beantworten? :wink:

    Grüsse, Frieden,

    Truth-searcher
     
  19. Anonymous

    Anonymous Gast

    hallo allerseits!
    ich habe zum ursprünglichen thema dieses threads einen text gefunden. es handelt sich um eine sonderausgabe des morgenlandverlages (biblische prophetie in der erfüllung) zur israel-identität. verfasser dieses textes ist ein adam de witt.
    da ich mich mit dem thema viel zu wenig auskenne, enthalte ich mich allerdings der stimme :-) und hoffe, daß mich hier keiner wegen des tierisch langen textes erschlägt ( duck )
    gruß deepsilence

    Spuren Israels in Stein

    Identitätskrise:
    Wenn Sie auf einer Straße gehen, möchten Sie gerne wissen, wohin diese führt. Was aber, wenn Sie es nicht wissen? Dann wäre es hilfreich, wenigstens die Ausgangsposition zu kennen, woher Sie kamen. Das gilt auch für die Frage nach der Zukunft Deutschlands. Wir sollten nach unseren Wurzeln suchen.
    Die Deutschen haben so ziemlich alles durchprobiert, Kommunsimus, Nationalsozilismus und die Sozial-Demokratie, das Dritte Reich und nun die Wiedervereinigung, doch es fehlt ihnen noch immer etwas. Vielleicht haben wir uns von den falschen „Experten“ beraten lassen.
    Für viele Deutsche, die sich in die Geschichte vertiefen, um daraus eine zukünftige Richtung zu finden, gibt es etwas, vor dem sie sich fürchten, nämlich als Nazibefürworter, als Neonazis verdächtigt und gekennzeichnet zu werden. Doch die deutsche Geschichte geht weiter zurück als nur bis zum zweiten Weltkrieg. Auch sollte dieser Krieg nicht als der Höhepunkt des deutschen Charakters gesehen werden, wenn wir einer Krise gegenüber stehen. Ich habe nicht vor, eine Erklärung oder Meinung über den zweiten Weltkrieg abzugeben. Aber wir müssen doch die geschichtliche Atmosphäre etwas reinigen und klare Verhältnisse schaffen, bevor wir unser Schicksal richtig beurteilen können.
    Bevor wir uns in unsere Rolle in der Welt vertiefen, lasst uns ein klar sagen: Deutsche sind keine Kriegstreiber. Statistisch gesehen sind wir es auf jeden Fall nicht. Im großen und ganzen ist unsere Geschichte eine der friedlichsten in Europa und die kulturell reichste gewesen.
    In einem Zeitraum von 1200 Jahren ist Deutschland an weniger Kriegen beteiligt gewesen als viele seiner Nachbarn. Wenn die Statistik in Prozentsätze aufgegliedert wird, liest sich diese Liste so:
    Polen 58 %
    England 56 %
    Frankreich 50 %
    Russland 46 %
    Holland 44 %
    Italien 36 %
    Deutsche Staaten 28 %

    Eine alte Prophezeiung:

    Es gibt eine alte Prophezeiung über unser Volk, die besagt, dass obwohl Nationen uns bezwingen- wie wir es am Ende des Krieges erlebten- wir doch schlussendlich siegen werden! Diese Prophezeiung steht sage und schreibe in der Bibel. Weiter hinten werden wir die genauere Stelle dafür finden. Im Bewusstsein dieser Prophezeiung können wir nun damit beginnen, verborgene historische Wahrheiten aufzudecken, die unserem Volk lange verschwiegen wurden.

    Der Papiervorhang:

    Jene, die uns wichtige Informationen über unser Volk vorenthalten, ahnen wohl deren Auswirkungen bei ihrer weiteren Verbreitung. Und auch Sie lieber Leser, werden am Ende dieser Abhandlung wissen, warum das bestgehütete Geheimnis der Welt so unterdrückt wird. Denn ebenso, wie die Mauer in Berlin gefallen ist, wird auch dieser Papiervorhang aus Lüge und Falschinformation zerreißen, durch den Millionen von Menschen seit dem späten 18. Jahrhundert irregeführt wurden. Ich hoffe, dass diese Broschüre den Papier-Zerkleinerungsprozess zu beschleunigen hilft.

    Der Flächenbrand:

    Die Wahrheit ist wie ein Feuer, das sich von Land zu Land ausbreitet, in konservativen Gruppen, in patriotischen Gruppen, in Kirchen und Gemeinden. Doch überspringt dieses Feuer auch die konfessionellen Grenzen und geht oft an Kirchenführern und Gemeindeleitern vorbei. Die unterschiedlichsten Kreise werden davon berührt und erfasst, darunter viele Archäologen, Historiker und (mehr im Geheimen) auch viele Politiker.
    Dieses Wahrheits- oder Erkenntnis-Feuer heißt „Israel-Identität“. Identität bedeutet Gleichheit oder Übereinstimmung in bezug auf Dinge oder Personen. Doch aufgepasst! Diese Israel-Identität hat absolut nichts mit dem Judentum zu tun.
    Wer diese Wahrheit nicht verstehen will, weil er sich z.B. vor ihren Konsequenzen fürchtet, nennt sie „Rassismus“, „Kult“, „Rassenhass“, „unbiblische Irrlehre“, „Anglo-Israelismus“ oder „neuer Antisemitismus“.

    Erben identifizieren und warum:

    Stellen Sie sich einen Landstreicher vor, der in einem Hinterhof schläft. Eines Tages findet ihn ein Anwalt und fragt ihn, ob er der Mann ist, den er sucht. Tatsächlich kann der Landstreicher beweisen, dass er der Gesuchte ist. Es findet sich, dass er der lang vermisste Enkel eines Königs ist, der ihm seinen Besitz und sein Königreich hinterlassen hat. Jeder kann sich vorstellen, was diese Entdeckung für das weitere Leben des Landstreichers bedeutet. Er bekommt die Segnungen, die ihm als dem wahren Erben zustehen. Andererseits wird nun auch offenbar, wo sich etwas andere Landstreicher als (falsche) Erben ausgegeben haben.
    So wie es einen großen Unterschied ausmacht, ob man in einer Baracke lebt oder in einem Palast, so macht es auch einen Unterschied aus, ob man die wahre Identität eines Volkes erkennt oder nicht. Denn das hat Auswirkungen auf die geistige, nationale und moralische Ebene des Volkes.
    Viele moderne „Intellektuelle“ hassen zwar den Begriff Moralität. Sie meinen es genüge, sich nur schrankenlos sexuell auszuleben. Sie übersehen dabei den entscheidenden Unterschied zwischen Moral und sexuellem Verhalten: es ist der Unterschied zwischen Selbstmord und Lebensfreude, um zu leben und sich sogar fortzupflanzen, auf einer persönlichen ebenso wie einer nationalen Ebene.

    Ein Haufe Barbaren:

    In der Schule haben wir gelernt, dass wir von einem Haufen Barbaren abstammen, die nach Europa kamen, als Teil einer Massenvölkerwanderung aus dem Osten, die sich nach Westen und Nordwesten bewegte. Leider reicht das heutige Verständnis bei dem Begriff Barbaren nur noch von einem „rohen Menschen“ bis zu einem „Dreckschwein“. Die wahre Bedeutung von Barbar aber war die:
    „einer, der kein Griechisch oder Latein spricht“!
    Die Barbaren waren oft Nachkommen von Flüchtlingen oder Auswanderern. Diese kann man als Menschen mit niedrigem Entwicklungsstand ansehen, als Durchziehende oder Rucksacktouristen. Man kann sie aber auch ganz anders sehen, nämlich als Pioniere, die ihre hochstehende Kultur in eine Wildnis brachten und dort aufbauten. Solche Pioniere waren auch unsere Ahnen in römischen Zeiten, die aus einer sehr zivilisierten und kultivierten Welt kamen. Genau wie z.B. die amerikanischen Pioniere, die auch aus kultivierten Ländern stammten, und die nun in einer Wildnis mit wenigen Mitteln von Neuem beginnen mussten. Sie wurden von den Engländern auch als „Barbaren“ angesehen, da sie rauh und behelfsmäßig lebten.
    Doch ihre Abstammung war, wie die der Birten selbst, europäisch!
    Dass heisst, die sogenannte amerikanische „Barbarei“ entstand nicht etwa durch große, unkultivierte Menschen, sondern es war umgekehrt: die zivilisierten und kulturell hochstehenden Pioniere mussten primitiv und rauh leben, weil sie in der Wildnis waren. Sie mussten mit nichts beginnen und versuchen, ihre Kultur wieder aufzubauen.
    Solche Pioniere waren auch die frühen Europäer, die außerhalb der „Welt“ oder des Herrschaftsgebietes von Rom lebten. Das Ziel eines Pioniers ist nicht ein Barbar zu werden. Das Ziel ist die zurückgelassene Kultur wieder aufzubauen, aber ohne den (vom Pionier aus gesehenen) unerträglichen Sittenzerfall und die moralische Verdorbenheit.
    Die frühesten amerikanischen Pioniere sind aus christlichen Gruppen hervorgegangen, die sich entschieden hatten, einen höheren moralischen Standard zu leben, als es ihnen in ihrem Geburtsland möglich war. Nordamerika wurde von Puritanern, Mennoniten, Quäkern, Hugenotten, Amish u.s.w. besiedelt. Wir können sie mit den frühen Europäern vergleichen, die außerhalb des römischen Imperiums lebten. auch die damalige römische Kultur war in einem Zerfall begriffen, der sich in mancherlei Leidenschaften und Lastern zeigte. Es reichte von übertriebener Gefräßigkeit über alle Abarten sexueller Aktivitäten –darunter besonders auch die Homosexualität – bis hin zum Zurschaustellen sterbender Menschen.
    Die Römer waren darauf bedacht, grausige Berichte über die Kelten und Germanen zu schreiben, doch viel davon war übertriebene Propaganda, ja die Verfälschungen gingen bis hin zu perverser Romantik, um verschiedene Ziele zu erreichen. In Wirklichkeit hatten die Kelten und Germanen starke moralische Regeln. Sie waren hoch religiös. Aus alten überlieferten Texten wird ersichtlich, dass der Ursprung ihrer Religion im Alten Testament begründet ist und dass der Hauptgrund für ihre Wanderungen der war, eine moralisch korrupte Zivilisation zu verlassen.

    Das Geheimnis der Israel-Identität

    In dieser Schrift werde ich Sie mit einer historischen Gegebenheit bekannt machen, die von den Herrschenden geheim gehalten wird. Nämlich dass wir aufgrund archäologischer Forschungsergebnisse wissen, dass die Deutschen in Wahrheit semitischen Ursprungs sind. Sie sind Nachkommen der verlorenen Stämme Israels.!
    Doch aufgepasst! Damit sage ich nicht, dass die Deutschen jüdisch sind! Hier herrscht leider viel Verwirrung vor! Ich gebe eine kurze Erklärung dazu:

    Wenn Sie die Worte Israelit, Semit oder Hebräer lesen, dann lesen Sie damit nicht das Wort Jude, wie heute allgemein gefolgert wird. Die Herrschenden haben uns darauf programmiert zu denken, dass mit „Israelit“ gleich „Jude“ ( und umgekehrt) gemeint ist, aber das ist nicht so und nirgends in der Bibel bedeutet es dies.

    Wir können nicht unsere ethnischen Anfänge erkennen und verstehen, wenn wir uns die Begriffe durch traditionelle Dogmen verschleiern und verfälschen lassen. Das Judentum ist eine Religion, genauso wie der Katholizismus. Wenn wir Katholiken sagen, meinen wir dann nur die Italiener? Nein, weil es auch deutsche, irische, mexikanische und sonstige Katholiken gibt. Ebenso ist es mit Juden, sie sind nicht eine Rasse, sondern ein religiöser Kult.

    Wer waren die Kelten und wo kamen sie her?

    Unsere Schulen lehren uns, dass es in Europa „Steinzeit“- oder“Höhlen-Menschen“ gab, wie Neandertaler und Cromagnon-Menschen. Doch unsere Historiker und Schullehrer sind entweder falsch informiert oder unaufrichtig. Es geht mir nicht darum, ob solche Arten existierten oder nicht, sondern ich bin gegen die Lehrmethode dieser „gelehrten“ Leute. Sie erzählen uns von diesen Höhlenmenschen und leiten draus dann eine Evolution ab, indem sie uns nahtlos von Kelten und germanischen Stämmen berichten. Das heißt sie erlauben und ermutigen uns anzunehmen, dass sich aus diesen Höhlenmenschen die Europäer entwickelt hätten.
    Doch niemals entstanden die Kelten und Sachsen aus Höhlenmenschen! Die Höhlenmenschen starben aus, sie kamen zu einem Ende und hinterließen keine Nachkommen, um eine fortdauernde Bevölkerung zu ermöglichen. Die Kelten, Germanen und Goten wanderten in Europa vom Osten her in verschiedenen Wellen ein und hatten niemals eine Verbindung mit den Höhlenmenschen, die Tausende von Jahren vor der Ankunft der Kelten, Germanen und Goten ausgestorben sind.
    Die bekannteste Gruppe von Kelten lebte im mittleren Europa etwa um 800 v.Chr. Sie ist von Archäologen als Hallstatt-Kultur benannt worden. Aber nun wurde uns fälschlicherweise beigebracht zu glauben, dass bei den Wanderungen germanischer Sachsen oder Goten die Kelten völlig aus Europa herausgetrieben worden wären. Eine weitere falsche Lehre war die, dass die Kelten und Germanen unterschiedliche Rassen seien. Ich werde zeigen, dass dies nicht so ist.
    Der Grund, warum die Kelten verschwunden zu sein scheinen, liegt darin, dass sie ethnisch nicht von den hereinströmenden Sachsen zu unterscheiden waren. Die keltische Zunge verschwand, weil sich die germanische Sprache durchsetzte. In derselben Weise ersetzte z.B. Latein in der Form des Französischen das Germanische der germanischen Franken in Frankreich. Und die Franzosen, die von germanischen und keltischen Leuten abstammen und jetzt eine andere Form des Lateins sprechen, leben heute noch! Genauso sind auch die Kelten nicht ausgestorben in Europa. Sondern nach vielen Kämpfen wurden sie von dem verwandten Geschlecht der anderen germanischen Stämme einfach „absorbiert“.
    Wir wollen das etwas genauer erforschen, indem wir die Kelten zu ihrer „Wiege“ verfolgen. Mehr und mehr „Autoritäten“ erkennen, dass die Kelten aus dem Nahen Osten kamen, so z.B. dargestellt in einem langen Dokumentarfilm des BBC (britischer Nachrichtensender) über dieses Volk.
    Das Wort „celt“(Kelten, ausgesprochen Kelt) findet man in vielen Formen, so in Gelderland(Holland), Galatien (mittlere Türkei), Cheltenham (England), Gallien (Frankreich), Galicie (südliches Polen), Gallia ( eine frühere römische Provinz in Nord-Italien), Wael ( das „W“ wird in diesem Fall mit einem Kehllaut „ch“ ausgesprochen) und Wallonien. Frühe Formen des Wortes sind „Cald“ oder „Chald“ wie man es in „Chaldäa“, dem ehemaligen Mesopotamien findet.
    Frühe Chaldäer wanderten von der Deltaregion nahe dem heutigen Kuwait den fruchtbaren Streifen entlang des Euphrat hinauf zu den Regionen an der Mittelmeerküste, um alte Zivilisationen wie z.B. Ägypten zu gründen.

    Blonde Israeliten:

    Wenn wir heute an die Menschen im mittleren Osten den, tendieren wir dazu, uns ein braunhäutiges Volk mit schwaren Haaren und dunklen braunen Augen vorzustellen. Doch war es in jenen frühen Tage nicht so. Die Araber, Türken und andere dunkelhäutigen Leute zogen viel später in den Nahen Osten. Die Türken kommen zum Beispiel nicht aus der Türkei, sondern von ziemlich weit ostwärts aus dem mittleren Asien. Ursprünglich wurde die Türkei von den Nachkommen der mit den Chaldäern verwandten Leute bevölkert, die helle Haut hatten und blond waren. Grundsätzlich trieben die Türken diese hellhäutigen Leute aus ethnischen Gründen aus Kleinasien hinaus.
    Auch die Original-Ägypter, die mit den Chaldäern verwandt waren, waren das, was wir heute als nordische Erscheinung können und beschreiben. Die frühsten erhaltenen Aufzeichnungen zeigen, dass die „Chalds“ von einer Hochlandregion im Norden von Mesopotamien kamen. Eine große Anzahl dieser „Chalds“ wanderte nordwestwärts von der Hochlandregion der östlichen Türkei und dem westlichen Iran nach Europa, um die Ur-Kelten zu werden.
    Einer der berühmtesten Chaldäer (oder Ur-Kelten) ist Abraham aus der Bibel. Doch Achtung, Abraham war kein Jude, er war nicht einmal ein Israelit, er war jedoch ein Chaldäer aus der Stadt Ur. Er war mit den Kelten verwandt, sein Blut war keltisch.
    Wir wissen, dass die Kelten im allgemeinen blond waren. Die Bibel sagt uns, dass Abrahams Frau Sarah sehr „schön“ war (z.B. 1.Mo.12,14). Der hier verwendete hebräische Wortstamm ist YaPHaH, mit der Bedeutung schön, hübsch, hell, glänzend, blond sein. Da wir aus der Schrift weiter wissen, dass Abraham alle Gesetze Gottes liebte, einschließlich jener, die eine Heirat und Vermischung mit anderen, kanaanitischen Völkern verbot (1.Mo.24,3+4), ist es naheliegend, dass auch er von „nordischer“ Erscheinung war. Tatsächlich waren die Kelten große Menschen, rötlich und blond.
    Abraham und seine Familie verließen Ur zu einer Zeit, als sich die ethnische Struktur in Chaldäa von überwiegend blonden Chaldäern zu den neu ankommenden dunkelhäutigen Menschen hin verschob. Abraham folgte der von so vielen von seiner Art schon Jahrhunderte zuvor benutzten Route, um sich in einem Land niederzulassen, wo er inmitten von Leuten leben konnte, die die Gebote Gottes kannten und beachteten. Er musste gar nicht so weit gehen. In jenen Tage wurde das Gebiet des heutigen Palästina und Libanon nicht von Juden oder Arabern, sondern von hebräischen Kelten bevölkert, die einst aus dem Hochland im Norden von Chaldäa kamen, einem blonden Volk, seine Verwandtschaft.
    Von Abraham stammte Isaak ab. Auch er war von keltischer Art, nicht jüdisch. Von Isaak stammte Jakob ab, der später Israel genannt wurde. Auch er war ethnisch ein Kelte, nicht jüdisch. Dies bedeutet, dass alle Kinder Jakobs Kelten oder Chalds waren, nicht jüdisch. Aus dieser Abstammung kam auch König David.
    In 1.Sam.17,42 lesen wir, dass David rötlich und blond war. Rötlich heißt, seine Haut hatte einen leicht rosa Teint, und wir sehen wieder dasselbe Wort YePHeH, das schön, hell, glänzend und blond bedeuten kann. Das heisst auch Jakob-Israel war blond und damit waren alle Israeliten rötlich und blond.
    Es ergibt sich hier also ein völlig anderes Bild als die Stereotype aus Hollywood, die uns die Israeliten als dunkle Typen mit schwarzen Haaren vorführt. Dabei wollen wir uns daran erinnern lassen, dass 50 % von dem , was von Hollywood kommt, Unsinn ist, und die anderen 50 % sind (häufig verdorbene) Phantasie.
    Jakob-Israel, der Kelte, hatte 12 Söhne, von ihnen stammen die 12 Stämme Israels. Diese Stämme nahmen den Namen ihrer jeweiligen Patriarchen an: Ruben, Simeon, Levi, Juda, Dan, Naphtali, Gad,Ascher, Issaschar, Sebulon, Joseph (Manasseh, Ephraim) und Benjamin. Alle waren logischerweise Kelten, nicht jüdisch!
    Unmöglichkeiten:

    Das Wort Jude kommt von „YeHUDI“, einer veränderten Form des hebräischen „YeHUDaH“. Jehudah bedeutet „Juda“ oder „von Juda“ (der Person). Deshalb ist es im ethnisch-etymologischen Sinne völlig falsch zu sagen, dass Nachkommen von den anderen 11 Söhnen (Jakobs) von Juda sind, weil es einfach unmöglich ist!
    Ebenso unmöglich ist es zu sagen, dass Jakob, Isaak und Abraham Kinder von Juda sind. Genau das aber tun die Kirchen und viele Christen, indem sie alle (gedankenlos) Juden nennen. An diesen Unmöglichkeiten beteiligen sich auch die meisten Schullehrer und sogar die Autoren von Wörterbüchern. Dabei müsste doch klar sein, dass nur Nachkommen von Juda Jehudi genannt werden können.

    Die Assyrer nahmen alle 12 Stämme gefangen:

    Nun gibt es aber noch eine zweite Kategorie von Juden, die keine Nachkommen von Juda sind.
    Nachdem sich die 12 Stämme im Lande Israel niedergelassen hatten – etwa um 1400 v.Chr. – begannen innere Kämpfe, die zu einem Zwiespalt zwischen den Stämmen führten. Das Land wurde in zwei Teile getrennt. Die nördliche Hälfte wurde das Land Israel, die Südhälfte wurde das Land Juda.
    Etwa um 730 v.Chr. begannen die Assyrer in beide Israelländer einzudringen, zuerst fiel das nördliche Land, dann das südliche. Britische Vertreter der Israel-Identität behaupten, dass die Assyrer nur das nördliche Land der 10 Stämme eingenommen hätten. Dies ist nicht richtig! Die Assyrer nahmen alle 12 Stämme ein, wie es in 2.Kön.18 deutlich beschrieben ist. Und nachdem die Israeliten verschleppt und deportiert worden waren, besiedelten die Assyrer das Land mit Nicht-Israeliten. Nur die Stadt Jerusalem wurde nicht eingenommen. Die einzigen Israeliten, die im Lande blieben, waren ein Überrest (d.h. nicht alle) von Juda und Benjamin.

    Assyrische Provinz:

    Jerusalem wurde die administrative Hauptstadt dieser jetzt assyrischen Provinz, deshalb wurde das Gebiet als Judäa bekannt. Das heißt alle Bewohner dieser Provinz wurden Judäer genannt, obwohl die meisten gar nicht von Juda stammten. Denn nur der Überrest von Juda konnte rechtmäßig den Anspruch erheben, bezüglich der ethnischen Zugehörigkeit von der Person von Juda abzustammen, die übrige Mehrheit von Nicht-Israeliten dagegen trug diesen Namen „Judäer“ nur wegen der geographischen Gegebenheiten. Beide Gruppen aber gingen nun als „Juden“ in alle modernen Bibelübersetzungen ein!
    Man muss deshalb ein geübter Bibelleser sein, um den Unterschied sehen zu können!

    Wer war Jesus?

    Jesus war ein Nachkomme Judas, aber er war kein Judäer, er war ein Galiläer (Matth.26,69)! Der Ausdruck“König der Juden“ ist nicht ein Verweis darauf, ein König der geographischen Judäer zu sein, sondern mehr ein Vereis auf seine königliche Abstammung von Juda (vgl. dazu Offb. 5,5). König der Juden bedeutet nicht König der religiösen Juden (was diese selbst ja auch abgelehnt haben, Joh. 19,15). Jesus war seiner irdischen Abstammung nach von Chald oder keltischem Blut, er war kein religiöser Jude. Der jüdische Autor Alfred M. Lilienthal schrieb dazu:
    „Hier ist ein Paradoxon, ein höchst raffiniertes Paradoxon. Eine anthropologische Tatsache: Viele Christen mögen viel mehr hebräisches Israelitenblut in ihren Adern haben, als die meisten ihrer jüdischen Nachbarn.“ („What Price Israel“, Chicago Henry Regnery Comp. 1953).
    Könnte das der Wahrheit entsprechen? Wenn ja, würde dies für die Mehrheit der Deutschen und teilweise auch ihrer Nachbarn bedeuten, dass sie, die in Wirklichkeit die bedeutendsten Leute der Bibel sind, bisher falsch indentifiziert wurden!
    In dem 1980 erschienen „Jewish Almanac“ beginnt das erste Kapitel unter der Überschrift „Identity crisis“ (Identitätskrise) mit dem bedeutungsvollen Zugeständnis:

    „Strictly speaking, it ist incorrect to call an ancient Israelite a „Jew“ or to call a contemporary Jew an „Israelite“ or a „Hebrew“ – Deutsch: „Streng genommen ist es nicht korrekt, einen Israeliten der Bibel einen „Juden“ zu nennen oder einen Juden von heute einen „Israeliten“ oder einen „Hebräer“ zu nennen.“ (von Richard Siegel und Carl Rheins, New York, Bantam Books, 1980).

    Und in der 1978er Sommerausgabe der jüdischen Zeitung „Vereinigtes Israel Bulletin“ (Vol. XXXXV,507 Fifth Avenue, New York) war folgender aufschlussreicher Hinweis zu lesen:

    „.... um an die Wurzel der Angelegenheit zu kommen... ist es wichtig, dass wir ein grundlegendes Missverständnis aufklären, dass ich bei so vielen in unserer Gesellschaft gehalten hat... über die wahre Definition der Begriffe „hebräisch“, „Israel“ und die „Juden“. Abraham war kein Jude! Lassen Sie sich nicht von dieser Aussage schockieren. Auch Josua und Joseph nicht!“

    Zwei Arten von Juden:

    Die Juden von heute lassen sich in zwei Arten einteilen, Ashkenazim und Sephardim. Die Ashkenazim bilden 90 % aller modernen Juden. Ashkenaz war der Enkel Japhets. Japhet war ein Bruder Sems. Dies bedeutet, dass 90 % aller Juden nicht semitisch sind! Semitisch heisst ein Nachkomme Sems zu sein. Jakob-Israel stammte von Sem ab. Wenn die Ashkenazim nicht von Sem abstammen, heißt das, dass 90 % der Juden von heute keine Israeliten sind! Doch genau diese Gruppe bildet die Macht hinter der (politisch-)zionistischen Bewegung, und sei sind auch die hauptsächlichen Einwohner des modernen jüdischen Staates in Palästina. Das heißt diese Gruppe hat Palästina unter falschen Voraussetzungen eingenommen, da sie keine Israeliten sind.
    Die zweite, kleinere Gruppe der Juden sind die Sephardim. Diese haben eine gewisse Berechtigung zu sagen, dass ihre Vorfahren in Judäa lebten. Jedoch nicht als wirkliche Nachkommen Judas oder sonst als Isareliten. Die Sephardim haben ihren Namen von Sepharwaim oder Sephardaim. Es waren assyrische Leute, die nach der assyirschen Invasion in die entvölkerten Länder von Israel und Juda gebracht worden waren ( siehe 2. Kön. 17,24,31; 18,34; 19,13; Jes.36,19; 37,13;)
    Daraus wird deutlich:

    Die Juden von heute sind keine Israeliten!

    Obwohl viele von ihnen glauben mögen, dass sie Israeliten sind, sind sie es in Wirklichkeit nicht. Man halte mich deswegen bitte nicht für gehässig, aber ich bin ehrlich!
    Deshalb sagt Jesus in der Offenbarung 2,9 und 3,9:“es gibt jene, die sich Juden nennen, aber sie sind es nicht“. Mit anderen Worten: es gibt jene, die sich Juden nennen, und damit den Anspruch erheben, von Juda und Israel abzustammen, aber sie sind Betrüger.
    Wenn die Bibel sagt, dass das Königreich von den Juden weggenommen wurde (Matth. 21,43), bedeutet das nicht, dass es von den Israeliten genommen wurde, sondern nur von jenen, die fälschlicherweise behaupten, Israeliten zu sein, dadurch, dass sie sich Juden nannten.

    Die wahren Erben:

    Da wir nun wissen, dass die Juden von heute keine Israeliten sind, erhebt sich die Frage, wer denn die wahren Isareliten waren, für die Christus gesandt wurde?
    „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt „ (Matth. 15,24).
    Um diese Israeliten zu finden, schauen wir uns einen Kelten oder einen von der keltischen Art etwas genauer an.
    Einer der Vorväter der Celt-Isareliten war eine mit „Heber“ benannte Person, von der sich der Name Hebräer ableitet. Auf Phönizisch-Hebräisch bedeutet Eber ein Kolonisierer. Die Europäer sind bekannt als kolonisierende Völker. Der Name Heber oder seine Variationen, z.B.Eber, erscheinen überall in Europa, wie in Ebro(Fluss in Spanien), Iberien ( alter Name für Spanien) und Iberne (der alte Name für Irland, später von den Römern zu Hiber-nai, dann Hibernia latinisiert).
    Viele Israeliten schlossen sich Kananitern an und bildeten das Phönizien genannte Handelsimperium ( siehe dazu Jes. 23,11 Elbf. Fußnote). Deshalb sind bei den Phöniziern zwei deutliche ethnische Elemente erkennbar, einmal die rothaarigen Isareliten und zum anderen die dunkleren und schwarzhaarigen Kanaaniter. Das Wort Kanaaniter bedeutet Kaufmann, Händler. Das hebräisch-keltische Element führte die Koloniesierung durch, während das Kanaanitische Element im Handel tätig war. Tatsächlich nannte sich die Klasse der Händler von Phönizien die „Chanai“ und das bedeutete Kanaaniter in ihrem Dialekt.
    Die hebräisch-keltische Gruppe nannte sich auch die Barat-Phönizier. Wie wir aus den biblischen Schriften wissen, machte Gott besondere Verträge oder Bündnisse mit Abraham und seinem Volk, sie waren deshalb ein „Vertrags“- oder „Bundesvolk“ ( 5.Mo.4,31). Barat kommt vom hebräischen BeRiT und bedeutet „Vertrag“, „Bund“. Dieses Wort oder Varianten davon erscheinen in der Form von Parth oder Parthia (nahe Afghanistan), Bretagne( Frankreich), in dem Namen Großbritannien (von Barat-Ana = Land der Verheißung) und in Bruttium (eine frühere Südprovinz Italiens).
    Das Studium der oben genannten Namen öffnet den Blick für die historischen Wanderzüge der frühen hebräischen Kelten, die Blutsverwandte Abrahams und seiner Nachkommen waren, eben die wahren Israeliten.


    Archäologische Beweise:

    Wir haben weiter vorne gesehen, dass die Assyrer fast alle Israeliten in die Verbannung deportierten, bis auf diejenigen in der Stadt Jerusalem.
    Jahrhunderte lang sind unsere berühmtesten Lehrstühle, Kollegien, Universitäten und theologischen Institute völlig ahnungslos gewesen über das weitere Schicksal der Verbannten, d.h. sie konnten keine Antwort finden auf die Frage, was aus den sogenannten verlorenen Stämmen Israels wurde.
    Die vorherrschende Meinung, vertreten durch moderne Theologen (ohne Beweise), ist die, dass sich diese Stämme in die Bevölkerung der Länder ihrer Gefangenschaft integriert hätten. Diese Theorie widerspricht jeden den klaren Verheißungen der Heiligen Schrift, wonach die Israeliten im Laufe ihres geschichtlichen Werdegangs sowohl eine sehr starke Vermehrung als auch Bewahrung von Gott als Volk erfahren sollten. Nur zwei Verheißungen seien dazu aus einer Vielzahl herausgegriffen:
    „Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, da erschien Jehova dem Abraham und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige; wandle vor meinem Angesicht und sei vollkommen. Und ich will meinen Bund setzen zwischen mir und dir und will dich sehr, sehr mehren. Da fiel Abram auf sein Angesicht, und Gott redete mit ihm und sprach: Ich, siehe, mein Bund ist mit dir, und du wirst zum Vater einer Menge Nationen werden. Und nicht soll hinfort dein Name Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn zum Vater einer Menge Nationen habe ich dich gemacht. Und ich werde dich sehr, sehr fruchtbar machen, und ich werde dich zu Nationen machen, und Könige sollen aus dir hervorkommen. Und ich werde meinen Bund errichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir, nach ihren Geschlechtern, zu einem ewigen Bunde, um dir zum Gott zu sein und deinem Samen nach dir.“ (1.mo.17,1-7 Elbf.).
    „Und nun, so spricht Jehova, der Dich geschaffen, Jakob, und der Dich gebildet hat, Israel: Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst; ich habe dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein. Wenn Du durchs Wasser gehst, ich bin bei Dir, und durch Ströme, sie werden Dich nicht überfluten; wenn Du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird Dich nicht verbrennen. Denn ich bin Jehova, Dein Gott, ich, der Heilige Isarels, Dein Heiland; ich gebe als Dein Lösegeld Ägypten hin, Äthiopien und seba an Deiner Statt. Wie Du teuer, wertvoll bist in meinen Augen, und ich Dich lieb habe, so werde ich Menschen hingeben an Deiner Staat und Völkerschaften anstatt Deines Lebens. Fürchte Dich nicht, denn ich bin mit Dir; vom Aufgang her werde ich Deinen Samen bringen, und vom Niedergang her werde ich Dich sammeln. Ich werde zum Norden sagen: Gib heraus! und zum Süden: Halte nicht zurück, bringe meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde, einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist, und den ich zu meiner Ehre geschaffen, de ich gebildet, ja, gemacht habe!“ (Jes.43, 1-7 Elbf.)

    Man lese bitte das ganze Kapitel und auch noch das folgende Kap.44, in dem Gott in Vers.21 ausruft:

    „Israel, ich vergesse Dich nicht“ (Jes. 44,21)

    Währen der letzten hundert Jahre haben Archäologen viele von den Assyrern angefertigten Originalaufzeichnungen ausgegraben.
    Die Funde sind hauptsächlich im Britischen Museum in London ausgestellt, und viele von ihnen enthalten Hinweise auch auf die gefangenen Israeliten. Auf Wandreliefs aus den verschiedensten Materialien (Ton,Holz,Elfenbein,Bronze usw.) werden Einzelheiten dargestellt über die Eroberung der Städte Israels, die Deportationen und Verbannungsorte der Israeliten. Viele dieser beschriebenen und bemalten Tontafeln und Wandreliefs wurden 1850 bei den Ausgrabungen der assyrischen königlichen Bibliothek von Ninive gefunden. Sie wurden dann im Jahre 1930 von Prof. Leroy Waterman von der Universität Michigan übersetzt und veröffentlicht.

    Natürlich bildeten die Inhalte auf den Tausenden von gefundenen Bruchstücken zunächst ein totales Durcheinandner, das in mühsamer, geduldiger Arbeit übersetzt und sortiert werden musste. Zudem hatten die Assyrer die Israeliten während ihrer Gefangenschaft mit anderen Namen benannt, sodass die Beziehungen zu Israel einfach nicht erkannt wurden, bzw. übersehen worden sind. Später jedoch stellte sich heraus, dass auf einer gewissen Anzahl dieser Tontäfelchen, datiert etwa 707 v. Chr., klare Hinweise gegeben werden auf die verborgene Menge der Israeliten, als sie aus dem Land ihrer Gefangenschaft flüchteten.
    Auch diese Hinweise bilden“fehlende Verbindungen“ zur Lokalisierung der heutigen Nachkommen der „verlorenen Stämme Isarels“.


    Die Taylor-Säule:

    Jedes Frühjahr sammelten die Könige von Assyrien ihre Truppen und bewegten sie gegen ein Nachbarreich. Oft wurden abgewehrt, zu anderen Zeiten überrannten sie ihre Nachbarn. Die Toten wurden enthauptet, und Besiegte als Sklaven gefangengenommen. Städte wurden geplündert, dann in Brand gesetzt. Die Deportation rebellischer, besiegter Nationen und die Ansiedlung untertäniger, ortsfremder Völker an ihrer Stelle wurden von dem assyrischen König Tiglath-Pileser III. eingeführt.
    Während seiner Herrschaft wurde eine große Zahl von Israeliten in das Innere des assyrischen Reiches gebracht. Als Tiglath-Pileser III. 725 v.Chr. starb, kam sein Sohn Ulula als „Shalmaneser V.“ auf den Thron, er starb bei der Belagerung von Samaria. Sein Nachfolger, Sargon II., bezieht sich in seinen Schriften darauf, dass er die nördliche israelitsiche Hauptstadt „Samaria“ einnahm: „Ich zingelte sie ein und deportierte als Gefangene 27.290 von ihren Einwohnern...“
    Mit der Zeit wurde die soziale Position der Israeliten innerhalb Assyriens- sofern sie ihre Steuer bezahlten- akzeptabel und sie genossen einen Grad von Reisefreiheit. Dennoch waren sie Gefangene und der Sturz Sargon II. „erwies sich für das (nördliche) Königreich von Israel gänzlich zerstörerisch. Hoschea, der gefangen genommen wurde, und seine Anhänger wurden nach Medien in Persien abgeführt...“ (Josephus, Altertümer IX. 13,14).
    Nach Sargon II. Tod (durch ein Attentat) nahm Sanherib den Thron ein. Seine militärischen Aktionen gegen das israelitische Südreich Juda stellten sicher, dass der Großteil der Israeliten vor den Augen von orthodoxen Historikern und Theologen „verloren“ ging.
    Sennacheribs Chronik, aufgezeichnet auf dem „Tayler Prisma“ (Britisches Museum, London, Assyrischer Raum, Vitrine E,21; 91, 032), ist die eines prahlerischen Siegers, wenn er von dem Israelitenkönig Hiskia sagt:“...wie ein eingesperrter Vogel“. (Siehe dazu 2.Kön. 17+18).
    Nach gewisser Zeit fiel Assyrien in die Hände der Babylonier. Während der Herrschaft des babylonischen Königs Nebukadnezar wurden jene nicht von den Assyrern verschleppten Rest-Isareliten, besonders die aus Jerusalem, nach Babylon deportiert. Nach der Einnahme Babylons durch Kyrus von Persien wurde dem verbannten Rest erlaubt, nach Palästina zurückzukehren, doch nur weniger als 50.000 machten Gebrauch von der Genehmigung. Um nun herauszufinden, was aus all den Israeliten wurde, die nicht Teil des Restes waren, müssen wir sie unter anderen Namen suchen.

    Der Schwarze Obelisk:

    Einer der frühesten assyrischen Verweise auf Israel findet sich auf einem im Jahre 1861 ausgegrabenen Alabastermonolithen, der unter dem Namen „schwarzer Obelisk“ im Britischen Museum aufbewahrt wird. Er enthält auf seinen vier Seiten eine Chronik der Expeditionen des assyrischen Königs Salmaneser III. Während dessen 31jähriger Regierungszeit.. Die Inschriften berichten vom Sieg Salmaneser III. über Armeen von 2000 Wagen und 10000 Fußsoldaten von Ahab, dem Israeliten –„ahabbu-mat Sirílaia“.
    Die Keilinschriften nnen u.a. Jehu „Sohn des Omri“. („Sohn“ meint hier Abstammung, denn Jehu war Omris Enkel). Während dieser Zeit nannten die Asyyrer das Nordreich Israel „Haus von Omri“. Der hebräische Name „Omri“ beginnt mit dem Buchstaben Y (Ajin), einen Hauch-oder Kehllaut, der ins Assyrische übersetzt zu einem „Gh“, „Kh“ oder Ch“ wurde. Schon vor den verschiedenen Gefangenschaften nannten die Assyrer die Israeliten „Beth-Khumri“ ( Haus des Omri). Sargon II. nannte sich selbst den Besieger von „Bit Khumri“. Viele der ausgegrabenen Tontafeln oder „Briefe“ enthalten Zeugnisse über das assyrische Imperium im 7. Jahrhundert v.Chr., und sie geben auch Hinweise auf die gefangenen Israeliten. Die meisten dieser Briefe waren von Grenzposten angefertigt und an die assyrischen Herrscher gesandt worden, um über Bewegungen von Völkern innerhalb ihres Imperiums zu berichten.
    Variationen des von den Assyrern verwendeten Namens „Ghumri“ sind Khumri, Khomri, Gimiri, Gamera und Gimir.
    „Brief 197“- Sanherib an König Sargon sagt aus:
    „... als der König der Leute von urartu in das Land Gamir zog, ging seine Armee einem Untergang entgegen...“
    Der Kampf zwischen Urartu und dem Volk der Gamir fand nach den Inschriften südlich des Urmia-Sees in der Nähe von Medien statt. Die assyrische Politik, gefangene Völker als Puffer an den Reichsgrenzen anzusiedeln, zahlte sich aus: Das Volk der „Gimir“ hatte jenen von Urartu as Selbsterhaltung heraus standgehalten. Die angegebenen Standorte stimmen mit den biblischen Hinweisen überein, wo es heißt: „...und setzte sie nach Halah und an den Habor, an das Wasser Gosan und in die Städte der Meder“ ( 2.Kön.17,6;18,11). Die wird auch von den Angaben in den Schriften des Josephus bestätigt.
    Das Volk der Gamir oder die gefangenen Israeliten wurden von den Assyrern als eine homogene Enklave (vom eigenen Staatsgebiet eingeschlossener Teil eines fremden Staatsgebietes) angesehen und gehalten. Diese Tatsache geht deutlich aus den Zeugnissen einer ganzen Serie von Tontafeln hervor, wonach der König von Assyrien Esarhaddon (681-669 v.Chr.) um göttliche Führung bittet für die Aufgabe seiner Truppen, im Gebiet der Meder Steuern einzuziehen (Britisches Museum KK 195,83-1-28; 697, 82-5-22, 175). Aus den Inschriften dieser Tontafeln geht hervor, dass sich die Gimirianischen Krieger mit denen der Meder und der Mannais zusammenschlossen, um zu revoltieren. Von Esarhaddons kampf mit dem Gimiri (697 v.Chr.) heisst es: „Teushpa, den Gimiriner, ein Barbar, dessen Heimat weit entfernt ist, schmetterte ich mit dem Schwert nieder ... zusammen mit allen seinen Tuppen.“
    Die gefangenen Israeliten hatten also Älteste und Truppen, deren Heimat weit entfernt war. Dies bestätigt, dass sie ein Volk im Exil waren. Auf diese Tatsache weist auch eine Inschrift in „brief 1237“ hin, wenn es dort heißt: „... Lassen Sie die Kavallerie und das (Volk der ) Dakku bei den Gimmerianern eindringen.. sie sind Sprösslinge von Geächteten, sie knnen weder den Eid auf einen (assyrischen) Gott noch eine Vereinbarung an.“

    Isaaksöhne –Sakka-Beth-Sak-Sacson-Sachsen:
    Ebenso wie die europäischen Pioniere ihrer Heimat den Rücken gekehrt hatten und in weiter Ferne in Amerika auf der Suche nach religiöser Freiheit waren, so planten auch die Stämme Israels in der Gefangenschaft, das Land ihrer „heidnischen“ Herren zu verlassen und „in ein weites, menschenleeres Land hinauszugehen. Damit sie ihre Gesetze (Gottes) halten können, die sie nie in ihrem eigenen Lande hielten.“ (Apokryphes Buch 2.Esdra 13,40).
    Die Israeliten nannten sich selbst die Nation, das Volk, die Söhne und/oder das Haus Isaaks, Beth-Isaaca oder Beth-Sak. Den Namen Gamira hatten die Israeliten nicht für sich gewählt, er war eine rein assyrische Bennenung. Die Perser jedoch, die näheren gesellschaftlichen Kontakt zu den Israeliten hatten, nannten sie bei den Namen Sakka oder Saka von Isaaca. Dies ist der Grund, warum man auf später ausgegrabenen Tontafeln auch den Ausdruck Isk-Uza findet.
    So wird in einem von Esarhaddons Gebeten gefragt:“... werden die I-sk-u-za Krieger, die im Bezirk des Mannais leben und nach den Grenzgebieten des Mannais umgezogen sind, ihren Plan verwirklichen? Werden sie vom Pass Hubushkia wegziehen... und nehmen sie viele Beute und schwere Kriegsbeute von den Grenzen von Assyrien?“
    Das zeigt, die Isaaca oder Iskuza begannen Länder zu überlaufen, die zu den Medern gehörten, und sie kämpften gegen assyrische Truppen, die Tribute abholen sollten.Deshalb die Frage des assyrischen Königs Esarhaddon an seinen Steuereintreiber: „... und die in das Land der Meder gezoen sind, um den Tribut von Pferden zu sammeln, (werden sie angegriffen) von der Hand der Iskuza Krieger?“
    Diese klaren archäologischen Hinweise bestätigen die apokryphe Chronik, dass die Israelitenstämme den Nahen Osten nicht nur verließen, sondern auch eine homogene, in sich geschlossene Volksgemeinschaft und damit ein Machtpotential darstellten, mit dem zu rechnen war.
    Im Werk des griechischen Geographen und Geschichtsschreibers Strabon wird ein Teil Armeniens als Sak-Sina bezeichnet. Dieser Name ist eine Abwandlung von Saakai-Suna, das „Söhne des Sakais“ oder „Beth-Sak“ bedeutet.
    Dass die Assyrer Isaaca in Iskuza umwandelten kommt wohl daher, wie der Name in ihren Ohren geklungen haben muss, denn auf Hebräisch klingt Isaaca etwa wie Yitscawk(a). Im Laufe der Zeit wurde dann aus Sakaisuna Sacson,Saxon, Sachsen.
    Nach einem anderen griech. Geschichtsschreiber, Herodot, wurden die Isaaca (Iskuza, Sakka, Saka) von den Persern auch „Sxythen“ genannt.
    Ptolemäus gibt an, dass ein Scythen-Volk vom Sakai entsprang mit dem Namen der Sacsonen (sachsen). Selbst die jüdische Enzyklopädie Vol. 12, Seite 250 schreibt: „.. das (Volk der ) Sacae oder Scythen wiederum waren die verlorenen zehn Stämme...“!

    Der Behistun-Felsen:

    Ein anderer steinerner Zeuge, durch welchen diese Zusammenhänge bestätigt werden, ist der Behistun-Felsen im heutigen Iran (Sagrosgebirge) . Die alte Karawanenstraße von Babylon nach Ecbatana ( die alte Hauptstadt der Meder, heute Hamadan) läuft an einem Felsmassiv vorbei. An dessen fast senkrecht aufsteigender Ostwand befindet sich in etwa 60 m Höhe ein bedeutendes Denkmal des Darius 1.: ein Relief von etwa 3 x 5,5m Größe mit einer dreisprachigen Inschrift, altpersisch- elamitisch- babylonisch. Sie nimmt Bezug auf Kana oder das Kanaanäische Land, woher die verlorenen Stämme kamen, und auf das Gebiet des heutigen Armenien als den Ort ihrer Gefangenschaft.
    Eines der 23 Völker, über die Darius herrschte, war Sakka. Dieser Name findet sich sowohl in den persischen als auch elamitischen Inschriften des Reliefs, in der babylonischen Version werden dieselben Leute jedoch „Gimri“ genannt!
    Weiter zeigt das Denkmal, dass ein Zweig der Gimri oder Sakka zu dieser Zeit (517 v.Chr.) auf einem langen Weg über Bactria(nördlich von Afghanistan) hinaus zog. Das heißt viele der in der assyrischen Verbannung lebenden Stämme Israels wanderten in die Steppen des heutigen Russland und verschwanden so von der Bildfläche. Hier nun setzt die orthodoxe Geschichtsschreibung ein, die uns sagt, dass unbekannte Volksstämme aus dem Dunkel Asiens kamen und nach Europa zogen. Später nannte man sie Indogermanen, weil man dachte, sie seien aus Indien gekommen. Das es die Stämme Israels waren, hat man wegen der veränderten, fremdartigen Namen nicht mehr gesehen, doch gerade diese Namen beweisen die verborgene Verbindung!
    So ist in der berühmten Enzyklopädia Britannica über die Cimmeri (Gimri) zu lesen:
    „.. ein altes Volk..., Teile davon werden in assyrischen Quellen Gimirrai genannt, haben ihren Weg durch den Kaukasus genommen..., spätere Schriftsteller identifizieren sie mit den Cimbi von Jütland, die wahrscheinlich teutonisierte Kelten waren.“.
    In Wirklichkeit waren sie Israeliten, denen nach dem Alten Testament der bibel ja neue Namen und Länder (Jes.62) verheißen waren und deren Benennung nach dem klaren Zeugnis des Neuen Testaments „nach Isaak“ sein würde (Röm. 9,7).
    Die Saxons (engl.) oder Sachsen sind Isaaks Söhne, damit sind sie Israeliten! Sachsen als eine abgewandelte Form des Begriffs Isaak-Söhne findet man z.B. in England als Wessex (Western Saxony), Sussex ( South Saxony), Essex (East Saxony) und Middlesex (Middle Saxony).
    Auch in unserem Deutschland finden wir diese Beweise. Wie in England sind es auch hier Gebiete, die nach Isaak benannt sind. Sie erstrecken sich vom nördlichen Westen unseres Landes bis zum Südosten in einer fast durchgehenden Linie. Es sind Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.
    Das heißt als die Söhne Isaaks aus dem Nahen Osten nach Europa wanderten, nahmen sie ihren Namen als kulturelle Erinnerung mit und benannten damit Plätze, Städte, Regionen und Flüsse.
    Von dem Israelitenstamm DAN haben viele Flüsse in Europa ihren Namen, wie die DONau (engl. DANube), Dnestr, Dnepr und DON in Russland. Auch Städtenamen weisen auf DAN hin, z.B. DANzig und Länder wie DANmark.
    Ein bedeutender der germanischen Stämme waren die Jüten, in deren Namen deutlich Juda und Judaland (Jütland) zu finden ist.
    Der Name „Deutsch“ für Deutschland kommt von „diut-Ish“. Ish bedeutet im Hebräischen Mann oder Volk, d.h. das Volk des „Diut“. Ish auf Germanisch bedeutet dasselbe.
    „Deut“ oder „Diut“ kommt vom sächsischen „theod“, das wiederum aus dem Gotsichen stammt. „Thiuda“ bedeutet hier eine „Nation“ oder „Gruppe einer ethnischen Einheit“.
    Das Wort „Goth“ kommt von „Guda“ oder „Gutthiuda“, es bedeutet die „Gruppe“ (oder das Volk) vom „Gud“. „Gud“ wiederum leitet sich ab vom Namen des Israelitenstammes „GAD“. Goth(en) heißt „Gads Volk“.
    Viele Städte tragen bis heute noch „Gad´s“ Namen , wie GADes in Spanien oder GÖTa, GÖTeborg, GOTha, GÖTland u.s.w.
    Während sich in England meistens Nachkommen der Stämme Manasseh und Ephraim finden, in Südholland die von Sebulon, im Norden von Holland, Deutschland und in Dänemark hauptsächlich Issaschar, Juda und Dan, sind im Zentrum Deutschlands sowie in seinem südlichen Hinterland die Nachkommen von GAD vertreten. Deshalb wollen wir uns etwas genauer die biblischen Segnungen, Prophezeiungen und Eigenarten von GAD ansehen.
    In 5.Mo.33,20 lesen wir, dass Mose Gad segnete – so wie er es mit allen Stämmen tat – vor der Übernahme ihres Anteils am verheißenen Land. Aber weil nach der biblischen Prophetie (2.Sam. 7,10; 1.Chron.17,9) die Israeliten in späterer Zeit neue (größere) Länder erhalten sollten, müssen auch die Segnungen eine (größere ) Wiederholung haben.
    Und so heißt es in 5.Mo.33,21 (Elbf.):“ Und der(Gad = späterer Gote) hat das Erste (den grundlegenden, besten Teil) des Landes sich ersehen ...“ Genau wie anfangs in kanaanäischen Land wählten die Gaditer das beste Land, ein Hinterland. Ihre Nachkommen, die Goten, ließen sich in einem europäischen Hinterland, einem erstklassigen Land in Europa nieder !
    Nachdem ich in 26 Ländern gewesen bin und in vier von ihnen gelebt habe, bin ich (wie viele Touristen) überrascht von der Schönheit Deutschlands. Von allen Ländern Europas sind Deutschland und die deutschsprechenden Gebiete von Österreich und Schweiz ohne Zweifel die schönsten in der Welt. Das ist kein Chauvinismus (extremer Nationalismus, db), das ist eine aufrichtige Beobachtung des erstklassigen, des ausgewählten Landes.
    Und in der Tat ist in den letzten zwei Kriegen um die Kontrolle von Europas bester „Immobilie“, Deutschland, gekämpft worden.
    Ostdeutschland (Mitteldeutschland) war das Juwel in der Krone des Sowjetblocks, und das wahre Ostdeutschland ist zu diesem Zeitpunkt von Polen besetzt, ohne dass es einen Hinweis für seine Rückgabe gibt.
    Wir sehen, die Prophezeiung über Gad von einem erstklassigen, ausgewählten Land hat sich erfüllt.


    Der zukünftige Plan für Gads Volk:

    Welchen Plan hat Gott für uns in Aussicht?
    Dazu lesen wir 1.Mo.49,19:
    „Gad wird von einer Truppe bezwungen; aber er wird als letzter siegen.“
    Der erste Teil dieser Prophezeiung ist in unserer Zeit erfüllt, der letzte Teil muss (und wird auch) noch erfüllt werden. Das vergangene Jahrhundert war das einzige, in dem Deutschland als ein vereinigter Staat überwunden wurde. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gab es keine deutschen Staat. Es gab viele deutsche Länder, alle mit ihren eigenen Königen und Fürsten, aber ein vereinigtes Deutschland ist ganz neu. Am Ende des 1. Weltkriegs wurde Deutschland überwunden und durch den 2. Weltkrieg ebenso, und bis heute ist es von den Siegern eingenommen, denn es existiert noch kein Friedensvertrag zwischen ihnen und Deutschland!
    Deutschland hat auch die besondere, traurige Eigenschaft, das einzige Land auf der Erde zu sein, das viele seiner Gebiete verloren hat und jede Äußerung darüber, diese zurückgewinnen zu wollen, kann zu Verfolgung und Bestrafung führen!
    Deutschland ist das einzige Land, welches nach Kriegsende und nach Auslieferung an seine Besieger mehr Zivilisten als während des Krieges verloren hat. Mindestens 9,3 Millionen Deutsche starben in den ersten fünf Jahren nach dem Krieg durch eine absichtliche Politik des Aushungerns. General Eisenhower gab 1944 an, dass er „Dinge gut und für sie (die Deutschen) schwer gemacht sehen möchte“.
    Nach dem Morgenthau-Plan sollten die Deutschen systematisch ausgehungert und dezimiert werden, und obwohl der Plan durch die offizielle US-Politik verworfen wurde, sagte Roosevelt im Geheimen, „dass er durchgeführt würde“.
    Die Alliierten verlangsamten die Ölproduktion zu einem Rinnsal, schlossen Fabriken, hielten die Arbeitskräfte gefangen und beschlagnahmten oder zerstörten die Fabriken und Maschinen.
    Im September 1945 schätzte ein Beamter, dass in Berlin die Hälfte der Kinder, die drei Jahre alt und jünger waren, das nächste Jahr auf Grund einer Säuglingssterblichkeit von 100 % nicht überleben würden! Im Februar 1946 sagte US-Senator Kenneth Wherry, „die amerikanischen Leute sollten einmal und für allezeit wissen, dass sie in Folge dieser Regierungspolitik zu Komplizen von Massenaushungerung gemacht wurden, ... Deutschland ist die einzige Nation, die einer bewussten Hungerpolitik unterzogen wurde“.
    Stalin, Churchill und Truman unterschrieben in Potsdam eine Vereinbarung, die die ethnische Säuberung von Deutschen aus Osteuropa zum Ziel hatte. Mehr als 16 Millionen Deutsche wurden brutal aus der Heimat ihrer Ahnen herausgerissen und konnten froh sein, wenn sie dabei noch lebend davonkamen.
    In dem sudetendeutschen „Thorp“ wurden alle deutschen Frauen ergriffen und ihre Achilles-Sehnen (am Fersenbein) durchschnitten. Als sie schreiend dalagen wurden sie wiederholt von den tschechischen Männern vergewaltigt.
    Hermine Muckusch, eine Großmutter aus Jagerndorf im Sudetenland, wurde aus ihrem Vaterland zusammen mit 27 Kindern vertrieben. Nach einem Gewaltmarsch waren innerhalb von 14 Tagen alle bis auf eines tot. Ihre Geschichte steht stellvertretend für den Völkermord an den Deutschen in jener Zeit – und das war NACH dem Krieg!
    Tausende von deutschen Mennoniten wurden von britischen Soldaten schwer geschlagen und angeschossen bei dem Versuch, sie in Viehwagen zu zwingen, die in den sowjetischen Gulag unterwegs waren. Genauso wie sie es zuvor schon mit den Kosaken in Lien/Österreich im Juni 1945 gemacht hatten.
    Die 1976 und 1981 in Kaltwasser/Bromberg im heutigen Polen entdeckten Massengräber wurden schnell und kommentarlos wieder zugeschoben, als sich herausstellte, dass die vielen Knochen (nur) von Deutschen stammten.
    Und der Völkermord an den Deutschen geht bis heute weiter. Obwohl das Volk heute nicht mehr äußerlich hungern muss, verhungert es moralisch, da es keine Liebe zu sich selbst hat (haben darf). Eine weitere Methode des Völkermords ist die Vermischung mit anderen, fremden Völkern. Dadurch soll das Original-Geschlecht zerstört werden.
    Hauptsächlich durch die von den Besatzungsmächten beherrschten und gesteuerten Medien werden die Deutschen Indoktriniert, diese Völkervermischung zu akzeptieren, das Fremde zu lieben und sich selbst zu hassen. So kommen Ausländer in großer Zahl ins Land, weil Deutschland mehr von ihnen aufnimmt als alle anderen Länder in Europa.
    Deutsche haben kein Vaterland mehr und ihre Kultur wid durch einen fremden Kult von Freizeit-Sex, Freizeit-Drogen und eine das Gehirn und Gemüt zersetzende Rock-Musik zerstört.
    Wie soll die deutsche Bevölkerung auch weiter gedeihen können, wenn sie nach einem teuflischen Plan dazu gebracht worden ist, Millionen ihrer Nachkommen schon im Mutterleib zu töten ( und dieser Massenmord von den Krankenkasse bezahlt wird)? Die Durchschnittsfamilie hat nur noch 1,2 Kinder, und viele Ehepaare bleiben kinderlos (zunehmend auch ungewollt).
    Ja, Deutschland ist wirklich besiegt!
    Der materielle Reichtum, den die Deutschen jetzt genießen, ist nur ein trügerisches Blendwerk, damit sie nicht sehen und fühlen, was wirklich mit ihnen geschieht.

    Was nun-
    meine teure Verwandtschaft, meine Brüder und Schwestern vom wahren Israel? Der letzte Teil der Prophezeiung aus 1. Mo. 49,19 gibt Hoffnung:
    „... aber er soll zuletzt siegen“.

    Das vergangene Jahrhundert war eines, in das alle westlichen Länder große Hoffnungen setzten. Von der aufstrebenden Technik erwartete man Wunderdinge. Doch wovon man sich Segen erhoffte, entpuppte sich letztlich immer neu als Fluch. Statt dass sich die einzelnen Israel-Nationen einigten, prahlten sie mit ihren technischen Errungenschaften und traten in Rivalität gegeneinander. Die Eifersucht zwischen den zwei größten keltisch-sächsischen Israel-Nationen, Großbritannien und Deutschland, stieg auf einen Höhepunkt. Kanaaniter-Juden sahen darin eine willkommene Möglichkeit, aus dieser Entwicklung für sich Nutzen zu ziehen und Macht über die zwei Rivalen zu erringen und so den Segen des vor langer Zeit (zur Zeit Esaus und Jakobs) verlorenen Erstgeburtsrecht zurückzugewinnen. Denn, in Kürze sie darauf hingewiesen, der biblische Patriarch der Juden, Esau, verlor aufgrund von Desinteresse sein Erstgeburtsrecht, das er sonst hätte haben können, sodass seine Nachkommen rechtmäßige Führer von Nationen hätten werden können.
    Die Kanaaniter-Juden- Ashkenazim und Sephardim – haben eine Ahnenverbindung zu Esau. Die Sachsen und Kelten sind von Jakob.
    Weil Jakob den Erstgeburtssegen erhalten hatte, waren seine Nachkommen während der vergangenen 19 Jahrhunderte in den führenden Positionen. Ein Drittel der Welt war in britischen, nicht viel weniger in französischen, große Teile in holländischen, Mitteleuropa und Teile von Afrika in deutschen und Asien in russischen Händen. Die Welt war zu 90 % unter der Kontrolle von sächsischen Israeliten, Nachkommen Jakobs.
    Im 20. Jahrhundert wurde diese Vorherrschaft wegen verhältnismäßig unbedeutender Streitigkeiten beendet. Wir zogen es vor, nicht-israelitische Völker mehr zu lieben als jene, die uns verwandt sind.
    Ein Haus (oder ein Volk), das in sich gespalten ist, kann nicht bestehen. Die Israel-Nationen waren gespalten und fielen wirklich, sie bewirkten ihren eigenen Iedergang, indem sie in zwei großen Kriegen gegeneinander kämpften. Großbritannien verlor sein Imperium und wurde seines Reichtums beraubt. Amerikas Schulden steigerten sich von 1940 bis 1945 um 500 %. Die Russen ( vom skandinavischen Israelitenstamm) wurden seit 1917 einer systematisch erzeugten Hungersnot unterzogen, und Deutschland lag 1945 in Trümmern.
    Leider ging auch nach diesen „Kriegen der Israel-Nationen gegeneinander“ unsere Rivalität weiter.
    Anstatt zusammenzukommen schlossen die Israel-Nationen Verträge und Freundschaften mit Nicht-Israeliten, und sie verabschiedeten sogar Strafgesetze für jene, die sich nicht mit Nicht-Israeliten mischen wollen. Diese Leute werden als Rassisten gebrandmarkt, während man es für gut heißt, wenn Israeliten aus Großbritannien südafrikanische oder australische Israeliten hassen oder englische und holländische Israeliten deutsch Israeliten hassen u.s.w.
    Die Bibel sagt uns, dass abgesehen von den Fluchandrohungen, die vor Ungehorsam Gott gegenüber warnen, uns noch weit Schlimmeres widerfahren wird, wenn wir unsere eigene Verwandtschaft nicht lieben und Christus nicht dienen. Gott sagt, wenn wir die Nicht-Israeliten so sehr lieben, dann wird er sie uns geben, bis wir (die Nase voll davon haben und) krank von ihnen sind.
    In Hesekiel Kapitel 7 lesen wir etwas davon, z.B. von den Hungersnöten, die unsere Völker getroffen haben (Vers 15). Viele Menschen kamen durch die Weltwirtschaftskrise in den USA ums Leben, Millionen verhungerten in der Ukraine und Millionen in Mitteleuropa nach 1945. Wir verloren unsere Kultur, und die Welt wurde von 1950 an ent-kolonisiert: Indonesien, Vietnam, Kenia, Indien, Malaysia, Ceylon, Rhodesien, Südwest-Afrika, Kongo, Algerien, Französisch Westafrika, der Sudan und viele mehr. Doch unsere (Israel) Völker fand noch immer keine Reue.
    Hes. 7,21 zeigt uns, dass Fremde (Nicht-Israeliten) uns berauben und unser heiliges Erbe entheiligen. Alle die Schönheit unserer Kolonialzeiten ist verbrannt worden, niedergerissene zerstörte Städte, zerbombte Häuser, zerfallen zu Ruinen. Wir sind von all den Kolonialländern „gereinigt“ worden und niemand scherte sich darum.
    Hes.7,22 sag, wie sich der Schutz Gottes von uns wendet. Und in Vers 23 sehen wir: wenn all dies immer noch keine Umkehr unseres Lebenswandels bewirken kann, dann werden jene Länder, die wir seit langem unsere Vaterländer nannten, auch von Fremden weggenommen werden; Länder wie Australien, USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Dänemark, Deutschland, Holland, Belgien u.s.w. „...weil das Land voller blutiger Verbrechen ist und die Stadt voller Frevel (oft bedeutet Frevel nach dem Gesetz Gottes, wenn man sagt, das trifft nicht auf heute zu!). Darum bringe ich die schlimmsten der Völker, damit sie ihre Häuser besitzen sollen....“
    In Hes. 7,27 weiß unser Volk endlich, dass Gott der Herr ist. Sein Gesetz ersetzt diejenigen der bisherigen Regierungen. Weg mit Kommunismus, Sozialismus, Nazismus, Faschismus, Grünismus und Demokratie! Nur die Herrschaft Gottes ist gut für uns! Dann und nur dann wird es mit unserem Volk aufwärts gehen. Ja, wir werden siegen, wenn wir uns von den Nicht-Israeliten und ihren Gesetzen trennen. Dann wird auch GAD siegen, und Deutschland wird zusammen mit den anderen wahren Israeliten sich freuen und jubeln. Nicht weil wir so gut sind, sondern weil unser wahrer Präsident/König so gut ist. Wir sollen ausnahmslos Volk Gottes Diener werden.
    Unser Volk ist durch das Opfer Jesu Christi freigekauft worden von der Sünde, und jetzt sollen die wahren Israeliten durch Christus wiederhergestellt werden und die Erde erben.

    Religiöser Kult:

    Aufgrund der Verführungen und Verfälschungen durch einen der erfolgreichsten religiösen Kulte der Welt haben die Angehörigen von Deutschland, England, Holland, USA usw. das Wissen um ihre israelitische Identität verloren. Der religiöse Kult, der sie so erfolgreich geblendet hat, kann als Israel-Euphorie bezeichnet werden. Es ist ein reicher und mächtiger Kult, der sowohl die politische wie auch die kirchliche Welt zu dem Glauben verführt hat, moderne Kanaaniter ( die „Juden“ und der heutige Staat Israel) seien identisch mit Gottes Volk, dem biblischen Israel!
    Die Kanaaniter waren und sind der traditionelle Feind der wahren Israeliten, das heißt der Kelten und Sachsen. Wie wir weiter vorne gesehen haben, sind Sephardim und Ashkenazim Abspaltungen von den Kanaanitern. Das bedeutet, dass viele dieser Leute, die sich „Juden“ nennen, um durch diesen Namen eine biblische Israel-Abstammung nachzuweisen, sich in einer falschen Doktrin verfangen haben, indem sie glauben, dass sie tatsächlich Israeliten sind.
    Traurig dabei ist, dass gleichermaßen viele Nichtchristen und Christen der Propaganda dieser Kultführer erlegen sind. Jede Definition, die Juden gleich Israeliten setzt, unterstützt wissend oder unwissend den Israel-Kult.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, sich von der Vorstellungswelt dieses Kults zu lösen. Ich hoffe, dass diese Broschüre mithelfen kann, die in dieser Irrlehre des 20. Jahrhunderts Gefangenen zu befreien.

    PS. Das Copyright ist das des Herrn. Es steht frei, diese Ausführungen zu vervielfältigen, um das Erwachen unseres Volkes zu fördern. Es sei jedoch eine Warnung ausgesprochen an jene, die diese Ausführungen missbrauchen wollen, um das Werk Gottes zu behindern: der Herr lässt sich nicht spotten (Gal.6,7) !

    Adam de Witt
     
  20. X_MasterDave_X

    X_MasterDave_X Großmeister

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    @DeepSilence

    da hast du wahrscheinlich den Grundtext gefunden, auf den IncomingForces schon des öfteren angespielt hat.

    @IncomingForces
    Kann es sein, daß du dein Wissen aus jener Quelle hast. Hab vor kurzem auch ne Internetseite zu dem Thema gefunden.

    Nun, die Ausführungen klingen mE nicht sehr glaubwürdig. Der ganze Text ist voll mit nicht beweisbaren Mutmaßungen. So interessant das Thema auch klingt, mir drängt sich der Verdacht auf, hier möchte jemand bibelgläubige Christen zum Nationalismus (wenn nicht sogar zum Nazionalsozialismus) verführen. Man möchte glaubhaft machen, unsere Rasse sei das Volk das Gott ausersehen hat. Oh je, oh je, das hab ich doch schon irgendwoher mal gehört.

    Schon seltsam daß kein einziger Historiker oder Wissenschaftler zu ähnlichen Ergebnissen gelangt.

    Deutschland erwache !!! Na wenn das keine Nazilehren sind, dann weiß ich wirklich nicht mehr....

    Dieser de Witt stellt sich seine Theorien wüst zusammen, ähnlich wie es die Nazi´s mit ihren Rassendoktrien gemacht haben. Über solch braunes Gedankengut sollten wir uns hier eigentlich gar nicht auseinandersetzen.
     

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