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Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Zerkzes

Großmeister
14. April 2009
56
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Die entstehenden Iodisotope haben eine Halbwertszeit von Stunden bis 8 Tagen, kein Grund zur Panik.
Um welchen Grenzwert gehts überhaupt? Und wie hoch ist der? Mal wieder eine völlig uninformative Meldung zum Panikverbreiten.


Und das Plutonium (238Pu) das bei Reaktor 3 stark droht auszutreten hat eine Halbwertszeit von 87 Jahre. Und viele adere bestandteile der Atome die ebenfalls akut Lebensgefährlich sind haben auch lange Halbwertszeiten.

So eine Verstrahlung ist nicht lustig, und wenn man Verstrahlt ist hofft man auf die harmloseste art (Wie bei Krebs, wenn man Krebs hat wünscht man sich lieber leichten Hautkrebs anstatt Lungenkrebs zu haben).

Viele der Mitarbeiter werden in den nächsten tagen sterben. Es ist doch schon ein Witz das Tepco andauernd die Milisivert-grenze für Mitarbeiter einfach mal so erhöt. Eine Grenze ohne grenze. Welch Ironie
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Ich würde mich gerne an Fakten orientieren, nicht an wilden Vermutungen.... Ich will mich mit der Materie auseinandersetzen und reelle Gefahren und Chancen diskutieren. Ist scheinbar nicht möglich....



Die entstehenden Iodisotope haben eine Halbwertszeit von Stunden bis 8 Tagen, kein Grund zur Panik.
Um welchen Grenzwert gehts überhaupt? Und wie hoch ist der? Mal wieder eine völlig uninformative Meldung zum Panikverbreiten.

da man, hast du das Lesen von Zeitungen gänzlich eingestellt?

Die Heraufstufung von INES 5 auf INES 6. die gerade überlegt wird, ist natürlich völlig unwissenschaftlich.
Daß Greenpeace die Heraufsetzung auf INES 7 fordert, ist dann wieder Propaganda.
Und wenn die Skala nicht mehr ausreicht, um den angerichteten Schaden zu beschreiben, liegts an den Japanern. :don:
 
Zuletzt bearbeitet:

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

da man, hast du das Lesen von Zeitungen gänzlich eingestellt?

Die Heraufstufung von INES 5 auf INES 6. die gerade überlegt wird, ist natürlich völlig unwissenschaftlich.
Bei dem Thema, weitestgehend ja. Seit Wochen wird der atomare Untergang Japans stündlich vorhergesagt (mit peinlich miserabel recherchierten Schlagzeilen) und was ist passiert? Im Endeffekt nix.

Und das Plutonium (238Pu) das bei Reaktor 3 stark droht auszutreten hat eine Halbwertszeit von 87 Jahre. Und viele adere bestandteile der Atome die ebenfalls akut Lebensgefährlich sind haben auch lange Halbwertszeiten.
Bestandteile der Atome. Soso.
Darum mach ich mir eventuell Sorgen, wenn es nicht mehr droht sondern passiert ist, bislang geht es um ein bisschen Iod. Lieber Iod im Meerwasser als in der Luft.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Bei dem Thema, weitestgehend ja.
..... bislang geht es um ein bisschen Iod. Lieber Iod im Meerwasser als in der Luft.

Dann mal ein wenig Nachhilfe:
Nachrichten Strahlung in Deutschland ++ Stresstest für Meiler ++ Strahlende Touristen ++ 200 Milliarden Euro ++ Wie geht's den Fischen? ++ Cäsium im Kohl : Nachrichten - B.Z. Berlin - POLITIK
Erstmals wurde auch bei Gemüse aus Tokio Strahlung oberhalb des zulässigen Grenzwertes festgestellt. In einer Kohl-Pflanze aus dem Stadtteil Edogawa sei zu viel radioaktives Cäsium gewesen
Hervorhebung durch mich.
Die Trinkwasserversorgung der Metropolregion Tokio speist sich aus überirdischen Quellen und nach oben offenen Sammelstellen aus dem Norden. Das ist die Begründung, warum so schnell Jod in Tokio aufgetaucht ist.
Cäsium braucht ein wenig länger. Daß Cäsium draußen ist, ist unstrittig. Wieviel Cäsium unterwegs ist, wird nicht gesagt. Daß es mehr werden wird, so lange Fukushima nicht abgedeckt ist, müsste auch jedem einleuchten. Über die Halbwertzeiten von Cäsium müssen wir uns auch nicht streiten.
Wir schauen einem Super-Gau in Slow-Motion zu.
Die japanische Kultur verbietet eine öffentliche Panik.
Es wäre der maximale Gesichtsverlust.
Was hinter den Türen vorgeht, erfährt kein Außenstehender.
Für die Verantwortlichen scheint Verseuchung und Gefährdung Zehntausender nicht so schlimm zu sein als der Gesichtsverlust eines ganzen Landes.
Zur Zeit sind Schiffe aus Amerika unterwegs, um Fukushima mit Süßwasser zum spülen zu versorgen. Vielleicht sollten wir ebenfalls Schiffe losschicken. Mit Trinkwasser für die Tokioter Bevölkerung? Ach geht ja nicht: die Reeder haben gerade entschieden, den Tokioter Hafen nicht mehr anzufahren, damit ihre Schiffe nicht verstrahlt werden.

Schon mal in Hawaii gewesen? Nicht? Na dann auf! Hopp hopp. Letzte Gelegenheit....
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Sag ich doch, passiert ist nichts.

Fukushima scaremongers becoming increasingly desperate ? The Register
Then there's the matter of the tapwater in Tokyo. Two days ago, levels of radioactive iodine-131 were found in the city's water which were above the safety limit for baby milk calculated on the basis of a year's consumption

There wouldn't be a lot of point in doing so in the case of radio-caesium, as nobody has ever been able to show that this isotope has any health consequences at all: huge amounts were emitted from Chernobyl, but no discernible illnesses have resulted.

Du kannst dich gerne wegen einem Kohlkopf, der einen frei erfundenen Grenzwert um nichtmal Faktor 2 übersteigt fürchten, ich lebe solange mein Leben. :cocococktail:
 

Zerkzes

Großmeister
14. April 2009
56
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Bei dem Thema, weitestgehend ja. Seit Wochen wird der atomare Untergang Japans stündlich vorhergesagt (mit peinlich miserabel recherchierten Schlagzeilen) und was ist passiert? Im Endeffekt nix.


Bestandteile der Atome. Soso.
Darum mach ich mir eventuell Sorgen, wenn es nicht mehr droht sondern passiert ist, bislang geht es um ein bisschen Iod. Lieber Iod im Meerwasser als in der Luft.

ja nicht Bestandteile, es sind ja unterschiedliche, jedoch sind sie da und sogut wie alle haben eine Strahlung.

So nochmal zu deinem Spruch das es besser ins Meer als in die Luft gehen sollte. Meiner meinung nach spielt das recht wenig eine rolle. Ob es nun in die Luft geht, eine Wolke sich bildet und regnet, oder direkt in den Ozean fließt.

Ich persönlich finde es eine Schweinerei das einfach so Tonnen von verstrahlrten Wasser in den Ozean geschüttet wird, ohne auch nur wirklich eine ernste silbe darüber zu verlieren. Wir haben den Ozean sowieso schon überfischt und Ökologisch stark geschadet, jetzt hauen wir einfach mal noch ein paar Strahlen rein und genießen dann bald unseren Fisch auf dem Teller, oder das Steak das mit Fischmehl gefüttert wurde. So ein paar Strahlen können ja schon lecker sein.

Außerdem ist das Ijod was du aufführst nicht unbedingt die Form wie es dort austritt. Es gibt unterschiedliche Iod arten. Manche werden auch in der Medizin verwendet. Allerdings hat die schwächste form eine Halbwertszeit von Stunden - 8 Tage, das ist diese die bei einer bestimmten Therapie gewisser Krankheiten verwendet wird. Die form die dort in Fukushima austritt ist ganz anders. " Iod 124I hat 4,1760 Tage, Iod 125I hat 59,408 Tage halbwertszeit."

Das gefährliche an der Geschichte ist doch das die Schilddrüse es lange speichert, da sie ja nur wenige milligramm benötigt. Wird dieser Vorrat dann mit radioatkivem Iod (Die Schilddrüse kann dieses nicht vom normalen unterscheiden) so wird es lange im Körper gespeicher und deine Schilddrüse strahlt schön und verpestet auch den rest deines Körpers.

Außerdem gibt es bei einem Super-Gau noch viel schlimmere Strahlungen. Die Schlimmste form (so meine ich) ist dort wo die Strahlung so hoch ist das deine Zellen absterben, an der Haut Brandwunden änliche wunden auftreten, und dein eigener Körper dich selber bekämpft.

Vor kurzem kamen doch 2 Tepco mitarbeiter in Krankenhaus weil ihre beine komplett "Verbrannt" waren von der Strahlung.

Natürlich ist ein Hype, oder aufbauschen des Themas unangebracht, genauso wie eine Verharmlosung. Wir können froh sein das die Insel von uns weit genug weg ist so das uns keine direkten auswikungen treffen.
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

ja nicht Bestandteile, es sind ja unterschiedliche, jedoch sind sie da und sogut wie alle haben eine Strahlung.

So nochmal zu deinem Spruch das es besser ins Meer als in die Luft gehen sollte. Meiner meinung nach spielt das recht wenig eine rolle. Ob es nun in die Luft geht, eine Wolke sich bildet und regnet, oder direkt in den Ozean fließt.

Ich persönlich finde es eine Schweinerei das einfach so Tonnen von verstrahlrten Wasser in den Ozean geschüttet wird, ohne auch nur wirklich eine ernste silbe darüber zu verlieren. Wir haben den Ozean sowieso schon überfischt und Ökologisch stark geschadet, jetzt hauen wir einfach mal noch ein paar Strahlen rein und genießen dann bald unseren Fisch auf dem Teller, oder das Steak das mit Fischmehl gefüttert wurde. So ein paar Strahlen können ja schon lecker sein.

Außerdem ist das Ijod was du aufführst nicht unbedingt die Form wie es dort austritt. Es gibt unterschiedliche Iod arten. Manche werden auch in der Medizin verwendet. Allerdings hat die schwächste form eine Halbwertszeit von Stunden - 8 Tage, das ist diese die bei einer bestimmten Therapie gewisser Krankheiten verwendet wird. Die form die dort in Fukushima austritt ist ganz anders. " Iod 124I hat 4,1760 Tage, Iod 125I hat 59,408 Tage halbwertszeit."

Das gefährliche an der Geschichte ist doch das die Schilddrüse es lange speichert, da sie ja nur wenige milligramm benötigt. Wird dieser Vorrat dann mit radioatkivem Iod (Die Schilddrüse kann dieses nicht vom normalen unterscheiden) so wird es lange im Körper gespeicher und deine Schilddrüse strahlt schön und verpestet auch den rest deines Körpers.
Es wird bestenfalls so lange gespeichert, bis es zerfällt. Das Ergebnis ist - je nach Quelle eine etwa 0,02% - erhöhte Chance auf Schilddrüsenkrebs. Der sich wunderbar therapieren läßt mit - radioaktivem Iodisotopen. Surprise...
Wie oft trinkst du Meerwasser? Meinst du, die paar Mol Jop-Isotope verdünnt auf den Pazifik machen machen ernsthaft einen Unterschied zur Hintergrundstrahlung?
Deswegen meinte ich, lieber gebunden im Wasser, als las Staub in der Botanik. Einatmen ist blöd, im Pazifik ist das egal.
Außerdem gibt es bei einem Super-Gau noch viel schlimmere Strahlungen. Die Schlimmste form (so meine ich) ist dort wo die Strahlung so hoch ist das deine Zellen absterben, an der Haut Brandwunden änliche wunden auftreten, und dein eigener Körper dich selber bekämpft.
Falls es das passiert. Wird seit Wochen herbeigeredet, ist immer noch nicht passier.
Vor kurzem kamen doch 2 Tepco mitarbeiter in Krankenhaus weil ihre beine komplett "Verbrannt" waren von der Strahlung.
Es waren drei Arbeiter, sie haben leichte Verbrennungen (wahrscheinlich Alpha-Strahlung) und etwa 170 millisievert abbekommen (und somit unterhalb der zulässigen Dosis). Das ist etwa 1/10 der Dosis ab der man sich langsam Sorgen machen muß.
Aber die Nuklearapokalyptiker lassen sich ja von so lästigen Fakten nicht beeindrucken und schreiben lieber was von "10.000x erhöht, drei verstrahlte Arbeiter mit Verbrennungen in Krankenhaus". Sachlich richtig, in kontext gesetzt alberne, tendenziöse Panikmache. Deswegen les ich zu dem Thema keine deutschen Medien mehr, mit seriöser Berichterstattung hat das alles nichts zu tun, das ist rein ideologische Indoktrination.
 
Zuletzt bearbeitet:

Zerkzes

Großmeister
14. April 2009
56
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Wie oft trinkst du Meerwasser? Meinst du, die paar Mol Jop-Isotope verdünnt auf den Pazifik machen machen ernsthaft einen Unterschied zur Hintergrundstrahlung?
Deswegen meinte ich, lieber geunden im Wasser, als as Staub in der Botanik. Einatmen ist blöd, im Pazifik ist das egal.
Falls es das passiert. Wird seit Wochen herbeigeredet, ist immer noch nicht passier.

Es waren drei Arbeiter, sie haben leichte Verbrennungen (wahrscheinlich Alpha-Strahlung) und etwa 170 millisievert abbekommen (und somit unterhalb der zulässigen Dosis). Das ist etwa 1/10 der Dosis ab der man sich langsam Sorgen machen muß.
Aber die Nuklearapokalyptiker lassen sich ja von so lästigen Fakten nicht beeindrucken und schreiben lieber was von "10.000x erhöht, drei verstrahlte Arbeiter mit Verbrennungen in Krankenhaus". Sachlich richtig, in kontext gesetzt alberne, tendenziöse Panikmache.

Richtig es waren 3 Arbeiter (Arbeitergruppe), allerdings kamen nur 2 ins Krankenhaus und nur diese beiden hatten Verbrennungen. Angeblich sind diese entstanden wo sie (glaube reaktor 3) versucht haben eine Stromversorgung zu reaparieren und in verstrahlten Wasser standen. Bei zweien (so sagte man) sei wohl der Schutzanzug undich gewesen.

Also ich finde du zeigst da mit deinem Spruch eine ziemliche Ironie. "Das ist etwa 1/10 der Dosis ab der man sich langsam Sorgen machen muß"
Ich weiß nicht, wenn ich Verstrahlt bin und starke (es waren keine leichten) verbrennungen am Bein habe, dann weiß ich nicht was daran noch harmlos sein soll.

Es sind einfach Werte die von Tepco hochgesetzt werden (jetzt auf 250 Milisivert richtig?). Nur weil sie so hoch sind bzw eine Firma sie soch Hoch gesetzt hat bedeutet es nicht das sie auch bis dahin nicht Gesundheitsgefährdent sind.

Und nochmal zu dem Meer: Wenn man das Wasser doch im Meer ableitet, wird es verdünnt das ist korrekt, aber genauso gut wird es auch in der Luft verdünnt. Meiner meinung nach ist es 1:1 das selbe. Im Meer ist es erstmals Stark konzentriert (So schnell verbreitet/verdünnt sich das Wasser ja auch nicht) sowie bei einer Wolke die dann in die Atmossphäre hoch steigt und dort halt durch die ganzen Km verdünnt wird. Es ist doch das gleiche in grün. Okay, wenn ein Wind die direkt nach Tokia bläst ist es natürlich schlimmer, da gebe ich dir recht.

Zu deiner meinung das alles hier Massenhysterie ist, da kann ich dir nicht zu stimmen. Im gegenteil: Es wird eine menge verschwiegen. Ich habe dieses Thema jetzt seit beginn stark verfolgt. Ich habe viele verschiedene Zeitungen gelesen (Frankfurter allg, WAZ, WELT, etc.pp) und eins ist ganz klar: Die Japanische Regierung sowie auch Tepco wiedersprechen sich SELBER!.

Erst heißt es "Alles unter Kontroll", dann sagten sie selber "Alles kritisch" dann "Jetzt doch alles gut, wir hatten niemals Probleme" dann "Die Situation ist außer Kontrolle" Dann "Nene, war nix aup0er kontrolle, alles Super"

Bitte schau mal in den großen Zeitungen, wo sie Tepco und die Regierung zitieren. Es gibt dort etliche wiedersprüche. Meiner meinung nach wird hier genauso viel verschwiegen wie bei Tschernobyl.

Und ja, bis jetzt ist "anscheinend" nich nix passiert, doch die Regierung selbst (Japan) sagt das es immer noch sehr kritisch ist und es zu einem Super-Gau kommen kann (Wenn er nicht schon da war, wir können das ja nicht überprüfen von außen).

Außerdem, wenn sie sagen würden wie kritisch die lage wirklich ist, wäre es ein weiterer Schlag ins Gesicht der Japanischen Wirtschaft, die es momentan sowieso etwas schwer hat.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Hallo Zerkzes,

Und ja, bis jetzt ist "anscheinend" nich nix passiert, doch die Regierung selbst (Japan) sagt das es immer noch sehr kritisch ist und es zu einem Super-Gau kommen kann (Wenn er nicht schon da war, wir können das ja nicht überprüfen von außen).
Ich denke alles spricht dafür das es schon zu einer Kernschmelze gekommen ist, wieso sonst diese drastischen Werte.

Außerdem, wenn sie sagen würden wie kritisch die lage wirklich ist, wäre es ein weiterer Schlag ins Gesicht der Japanischen Wirtschaft, die es momentan sowieso etwas schwer hat.
Die Ausrede ist immer sie könnten ja nicht reingucken, genau aber die Messergebnisse geben auch Auskunft.
@ DaMan
Zu glauben es wäre nicht schlimm wenn das Wasser an der Küste verseucht ist ist schon heftig, kein Gemüse, kein Trinkwasser und keine Fische mehr und nur auf den Wind zu hoffen, ist ein bischen naiv.
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Richtig es waren 3 Arbeiter (Arbeitergruppe), allerdings kamen nur 2 ins Krankenhaus und nur diese beiden hatten Verbrennungen. Angeblich sind diese entstanden wo sie (glaube reaktor 3) versucht haben eine Stromversorgung zu reaparieren und in verstrahlten Wasser standen. Bei zweien (so sagte man) sei wohl der Schutzanzug undich gewesen.

Also ich finde du zeigst da mit deinem Spruch eine ziemliche Ironie. "Das ist etwa 1/10 der Dosis ab der man sich langsam Sorgen machen muß"
Ich weiß nicht, wenn ich Verstrahlt bin und starke (es waren keine leichten) verbrennungen am Bein habe, dann weiß ich nicht was daran noch harmlos sein soll.
Kann schon sein, dass du das nicht weißt, keine Ahnung. Dann hast du Verbrennungen am Bein, nicht mehr nicht weniger. Wenn Leute durch die Brühe stiefeln, arbeiten und nach einer Weile wieder fröhlich von dannen ziehen (ohne dem Grenzwert auch nur Nahe zu kommen), kann die Situation ja nicht wirklich katastrophal sein.
Es sind einfach Werte die von Tepco hochgesetzt werden (jetzt auf 250 Milisivert richtig?). Nur weil sie so hoch sind bzw eine Firma sie soch Hoch gesetzt hat bedeutet es nicht das sie auch bis dahin nicht Gesundheitsgefährdent sind.
Du, ich hab die Fakten nicht erfunden. Die sagen, ab etwa 1000Milisivert können Strahlenkrankheiten auftreten, ab 2000 höchstwahrscheinlich. Es geht immer noch um bis zu 170.
Und nochmal zu dem Meer: Wenn man das Wasser doch im Meer ableitet, wird es verdünnt das ist korrekt, aber genauso gut wird es auch in der Luft verdünnt. Meiner meinung nach ist es 1:1 das selbe.
Es geht um das Einbringen in den Menschen. Und da ist die Wahrscheinlichkeit im Meer quasi 0. Außer man trinkt das zeug das aus dem AKW abfließt.
Zu deiner meinung das alles hier Massenhysterie ist, da kann ich dir nicht zu stimmen.

Und ja, bis jetzt ist "anscheinend" nich nix passiert, doch die Regierung selbst (Japan) sagt das es immer noch sehr kritisch ist und es zu einem Super-Gau kommen kann (Wenn er nicht schon da war, wir können das ja nicht überprüfen von außen).
Wie gesagt, hätte würde wäre könnte.

Ich denke alles spricht dafür das es schon zu einer Kernschmelze gekommen ist, wieso sonst diese drastischen Werte.
Wenn der Super-Gau und die Kernschmelze schon vor Tagen passiert sind, ist eine Kernschmelze vielleicht doch nicht so der Weltuntergang wie uns die Panikmedien vorsetzen wollen oder?
So, ich geh jetzt feiern, solltest ihr auch tun.
 

Zerkzes

Großmeister
14. April 2009
56
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Kann schon sein, dass du das nicht weißt, keine Ahnung. Dann hast du Verbrennungen am Bein, nicht mehr nicht weniger. Wenn Leute durch die Brühe stiefeln, arbeiten und nach einer Weile wieder fröhlich von dannen ziehen (ohne dem Grenzwert auch nur Nahe zu kommen), kann die Situation ja nicht wirklich katastrophal sein.
Du, ich hab die Fakten nicht erfunden. Die sagen, ab etwa 1000Milisivert können Strahlenkrankheiten auftreten, ab 2000 höchstwahrscheinlich. Es geht immer noch um bis zu 170.

Es geht um das Einbringen in den Menschen. Und da ist die Wahrscheinlichkeit im Meer quasi 0. Außer man trinkt das zeug das aus dem AKW abfließt.

Wie gesagt, hätte würde wäre könnte.


Wenn der Super-Gau und die Kernschmelze schon vor Tagen passiert sind, ist eine Kernschmelze vielleicht doch nicht so der Weltuntergang wie uns die Panikmedien vorsetzen wollen oder?
So, ich geh jetzt feiern, solltest ihr auch tun.

Wieso wäre es quai 0 gesundheitsschädigend für den Menschen?

Was ist den dann mit den Fischen die dort gefangen werden? Oder bei Verdampfungen der später als Regen runter kommt? Ich weiß nicht was daran 0 Risiko ist?

Ps: Feiern? Um diese Uhrzeit? Die guten Partys fangen erst um 21-22 uhr an :D
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Bin ne Weile unterwegs.. ist zwei Städte weiter.
Wieso wäre es quai 0 gesundheitsschädigend für den Menschen?
Weil es nicht mit Menschen in Kontakt kommt.

Was ist den dann mit den Fischen die dort gefangen werden? Oder bei Verdampfungen der später als Regen runter kommt? Ich weiß nicht was daran 0 Risiko ist?
Dann fängt man dort halt mal ne Weile lang keinen Fisch. Das Iod-isotop um das es geht hat immer noch ne halbwertszeit von 8Tagen! Glaub eh nicht, dass in der Gegend jemand Muse hat in den nächsten paar Monaten angeln zu gehen.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Bin ne Weile unterwegs.. ist zwei Städte weiter.

Weil es nicht mit Menschen in Kontakt kommt.


Dann fängt man dort halt mal ne Weile lang keinen Fisch. Das Iod-isotop um das es geht hat immer noch ne halbwertszeit von 8Tagen! Glaub eh nicht, dass in der Gegend jemand Muse hat in den nächsten paar Monaten angeln zu gehen.

Iod 131 hat eine Halbwertzweit von 8 Tagen was ich aber bei diesem hohen Anteil nicht glaube und Caesium das zu den künstlichen Isotopen gehört hat eine Halbwertszeit (134Cs) von 2,0648 Jahren, wobei wir nicht wissen ob das schon alles war...

17.47 Uhr: Stark erhöhte erhöhte Strahlenwerte rund 40 Kilometer nordwestlich des Katastrophenreaktor – außerhalb der Evakuierungszone! Das teilte laut Bericht des Fernsehsenders NHK das japanische Wissenschaftsministerium am mit. Bereits am Montag seien im Boden, in fünf Zentimetern Tiefe, stark erhöhte Cäsium- und Jodwerte festgestellt worden. Die Belastung mit dem krebserregenden Isotop Jod-131 liege 430 mal über dem Wert, der normalerweise im Boden gemessen wird, erklärte Keigo Endo von der Gunma Universität.
Untersuchungen ergaben eine um das 1250-fache erhöhte Belastung durch radioaktives Jod, wie die japanische Atomaufsicht am Samstag mitteilte. Zugleich versuchte die Behörde, die wachsenden Sorgen der Menschen zu dämpfen: Die Verstrahlung stelle nur ein geringes Risiko für das Leben im Ozean dar, hieß es.
Strahlung im Meerwasser vor Fukushima steigt drastisch | Top-Nachrichten | Reuters
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Iod 131 hat eine Halbwertzweit von 8 Tagen was ich aber bei diesem hohen Anteil nicht glaube und Caesium das zu den künstlichen Isotopen gehört hat eine Halbwertszeit (134Cs) von 2,0648 Jahren, wobei wir nicht wissen ob das schon alles war...
Halbwertszeit ist eine physiaklische Konstante und mengenunabhänig, das Vorhandensein nimmt exponentiell ab. In drei Monaten ist das Zeug weg.
Isotope messen ist nun wirklich eine der leichteren Übungen moderner Analytik. Cäsium wird zwar aufgenommen, hat jedoch im Gegensatz zu Jod keinerlei biologische Funktion. Uns selbst wenn, verbietet man halt den Fischfang im fraglichen Gebiet oder schaut ob die Fische strahlen. Alles kein Thema.

Wie hoch stellt ihr euch eigentlich die x-fache Belastung durch ein nicht natürlich existierendes Isotop vor? Die natürliche Belastung durch diese Isotope ist praktisch 0.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Halbwertszeit ist eine physiaklische Konstante und mengenunabhänig, das Vorhandensein nimmt exponentiell ab. In drei Monaten ist das Zeug weg.
Du meintest sicher die drei Monate, nach dem man den Nachschub an radioaktiver Strahlung aus den Reaktoren unterbunden hatte. Ja, das könnte hinkommen.
Mal gucken, wann es soweit ist.
Isotope messen ist nun wirklich eine der leichteren Übungen moderner Analytik. Cäsium wird zwar aufgenommen, hat jedoch im Gegensatz zu Jod keinerlei biologische Funktion.
Atomkraft-Lexikon
Cäsium
Radioaktives Cäsium entsteht bei der Kernspaltung von Uran. Es wird von unserem Körper gut aufgenommen und vor allem im Muskelgewebe verteilt. Seine ionisierende Strahlung kann zu Langzeitschäden oder der Strahlenkrankheit führen. Es lagert sich in Pilzen an, darum sind auch Wildtiere, die Pilze fressen, oft radioaktiv belastet.
Uns selbst wenn, verbietet man halt den Fischfang im fraglichen Gebiet oder schaut ob die Fische strahlen. Alles kein Thema.
Wieder vollkommen richtig. Je nach Dauer und Höhe der Kontamination verzichten wir also auf Fischfang vor Japan..im Nordmeer.....Pazifik? Wird schwierig irgendwie....
Wie hoch stellt ihr euch eigentlich die x-fache Belastung durch ein nicht natürlich existierendes Isotop vor? Die natürliche Belastung durch diese Isotope ist praktisch 0.
Natürliche Belastung so etwa 0,3 mSV. Sind wir uns da einig?
Atomkatastrophe in Japan - Radioaktivität an Reaktor in Fukushima millionenfach erhöht - Aus aller Welt - Hamburger Abendblatt
Dann wären es dort jetzt 3.000 Sv.
Für die Umgebung immer noch lächerlich.
Der Wert ist ja nur innerhalb des Geländes gemessen worden.
Aber wer repariert denn noch bei solchen Werten?
 

Zerkzes

Großmeister
14. April 2009
56
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Halbwertszeit ist eine physiaklische Konstante und mengenunabhänig, das Vorhandensein nimmt exponentiell ab. In drei Monaten ist das Zeug weg.
Isotope messen ist nun wirklich eine der leichteren Übungen moderner Analytik. Cäsium wird zwar aufgenommen, hat jedoch im Gegensatz zu Jod keinerlei biologische Funktion. Uns selbst wenn, verbietet man halt den Fischfang im fraglichen Gebiet oder schaut ob die Fische strahlen. Alles kein Thema.

Wie hoch stellt ihr euch eigentlich die x-fache Belastung durch ein nicht natürlich existierendes Isotop vor? Die natürliche Belastung durch diese Isotope ist praktisch 0.


Du hast dir doch bestimmt mal Tschernobyl angeschaut oder? Also in Dokus etc.pp.

Fakt ist, das dort Menschen gestorben sind aufgrund der Strahlung, und es heute noch zu Missgeburten kommen kann. Die Gegend dort (in der roten Zone) ist immer noch so hoch verstrahlt das Menschen sich dort Maximal 30 min, und das auch nur in bestimmten ecken, aufhalten dürfen. Es gibt dort z.B. noch Autofriedhöfe die noch so stark verstrahlt sind das schäden fast unausgeschlossen sind (Die Metalle speichern ja gewisse Strahlung).

In Japan ist es wenn es zu einer Kernschmelze kommt noch weit drastischer, denn hier geht es nicht nur um einen Reaktor (In Teschernobyl war es ja "nur" Reaktor 4) sondern es geht um mehrere, wieviele genau jetzt in akuter Gefahr ist weiß man ja nicht so genau, aber es ist definitiv mehr als einer, und die anderen haben auch schwere schäden (z.B. Reaktor 5 und 6). Zudem kommt das in Reaktor 3 (einer der Sorgenkinder) Plutonium freisetzen könnte (Schau mal ruhig die schäden und die Halbwertszeit von Plutonium nach).

Wenn alles "kein Problem" ist, frage ich mich warum heute noch Menschen unter der Katastrophe von Tschernobyl leiden. Und Fukushima ist bedeutend heftiger (wenn es denn zur Kernschmelze kommt, bzw alles austritt).

Außerdem sickert die Strahlung bei einem Super-Gau auch in das Grundwasser ein das sehr wichtig für Japan ist.
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Ich bezog mich immer noch auf das freigesetze Iod und Cäsium.

Fakt ist auch, die einzige Gemeinsamkeit zwischen beiden AKWs ist, dass beide mit Kernspaltung Storm erzeugen.
Kernschmelzen sind Kontruktionsseitig berücksichtigt (bei der Kernschmelze 1979 ist schlichtweg nichts passiert), bei Tschernobyl waren sie das nicht und die japanischen Modelle haben auch kein Graphit das durch die Gegend fliegt.
Mal gucken, wie sich das jetzt entwickelt und ich hoffe das beste.

Natürliche Belastung so etwa 0,3 mSV. Sind wir uns da einig?
Ich red immer noch von der Belastung mit Iod.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Jo man, Jod:

+++Live-Ticker zur Katastrophe in Japan+++: Japans Regierung sieht Lage stabilisiert | RP ONLINE

Die beiden Arbeiter, die am Donnerstag durch kontaminiertes Wasser im Reaktorblock 3 gingen, waren einer Strahlung von 2000 bis 6000 Millisievert ausgesetzt. Das teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Nach amtlichen Angaben kann diese Strahlenbelastung bei Personen, die ihr mit ganzem Körper ausgesetzt sind, innerhalb kurzer Zeit zu Strahlenkrankheit und Tod führen.
Kann ja passieren sowas.
Wusste ja keiner, wieviel Strahlung da auf die Arbeiter gewartet hat.
Oh, Moment mal...
Die japanische Atomsicherheitsbehörde NISA teilte mit, Kraftwerksbetreiber Tepco habe von hohen Strahlenwerten in Block 3 gewusst, bevor die beiden Arbeiter dort verstrahlt worden seien.

Die einzigen, die da irgendwas stabilisiert sehen, ist die Regierung.
Und natürlich hier der eine und andere.
 

Luchs

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
26. Januar 2010
1.044
AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Die Lage in Fukushima zeichnet sich immer düsterer ab. Die andersartigkeit der Reaktoren in Japan im vergleich zu dem inTschernobyl, bewirkt einen verzögerten ablauf der jedoch zum gleichen katastrophalen ergebniss führen kann.

Die aktuellsten Meldungen lassen darauf schliesen, das mindestens 1 sicherheitscontainement nicht mehr intakt ist und die Brennstäbe angeblich beschädigt sind.
Doch was heist beschädigt?
Sind sie nur ein bischen aufgequollen ? Oder sind sie bereits teilweise oder ganz geschmolzen.? Wenn die Kühlkreisläufe irreparabel beschädigt sind und die Brennelemente trocken liegen, kommt es unweigerlich zur Kernschmelze.
Um zu verhindern das sich die c.a. 2000°C heiße schmelze komplett durch das Sicherheitscontainement nach unten durchschmilzt, gibt es nur einen Weg. Man wird die Schmelze mit einem gemisch aus Sand,Bor,Blei etc vermengen/verdünnen müssen um dadurch die Spaltungsenergie soweit zu veringern, das die schmelze abkühlen und aushärten kann, danach alles ausbetonieren.
Der Haken daran ist die Freisetzung höchst giftiger und radioaktiver emmissionen.
Ich wünsche die Optimisten behalten recht, doch eine stabilisierte Lage sieht anders aus.
 

Sinsor

Lehrling
28. März 2011
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AW: Japans AKWs in Ausnahmesituation. Kommt es zur Katastrophe?

Angeblich kam es ja schon zu einer vorübergehenden Kernschmelze. Nur kann man diese überhaupt wieder gestoppt werden?
 
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