Ist die "Antisemitismus-Debatte" Stasi-Machwerk?

Dieses Thema im Forum "Freimaurer, Illuminaten und andere Geheimbünde" wurde erstellt von abulafia, 1. Juni 2002.

  1. abulafia

    abulafia Geheimer Meister

    Beiträge:
    360
    Registriert seit:
    11. April 2002
    Guten Tag.

    Eine vielbenutzte Stasi-Taktik war es, durch Bildung sog. Argumentations-Teppiche Allianzen zur Isolierung kritischer Positionen zu schaffen, Muster: Neutronenbomben sind Verbrechen, USA bauen Neutronenbomben, wer gegen die Neutronenbomben ist, muß gegen die USA sein.

    Und nunmehr wird immer wieder behauptet, bewiesen aber nicht, daß derjenige, der die Politik Israels kritisiere, Antisemit sei. Und keiner, der diese Behauptung erhebt, hat bisher auch nur einen Beweis erbracht.

    Und weiter: in der DDR herrschte eine Politik gegen Israel, auch das MfS soll Israel bzw. den Mossad als einen Hauptklassenfeind bekämpft haben. Bei Interesse suche ich die Quellen, aber alles Printmedien.

    Die heute mit geradezu unangemessener Hartnäckigkeit auch hier zu beobachtende Wiederholung des Popanzes "immer wieder wird gesagt, wer Israel kritisiere, sei (deswegen) Antisemit" erzwingt nun die Frage, ob es sich hier um Stasi-Aktionen geht, oder ob es lediglich eine identisch motivierte Nutzung der Taktik ist.

    Welche Argumente gibt es, bitte?
     
  2. Schattenspiegel

    Schattenspiegel Vorsteher und Richter

    Beiträge:
    753
    Registriert seit:
    11. April 2002
    @ abulafia

    Ich erkenne an dass du darum bemüht bist, die Diskussion in eine
    Richtung zu lenken die gut gedacht ist.

    Es ist keinesfalls nur eine "Stasi-Taktik".

    Und als ehemaliger DDR-Bürger hab ich das Gerede um unsere "Diktatur" LOL satt.
    Bin auch hiermit aus dem Thema raus.

    L & L

    IM Luftikus 8O

    stupy
     

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