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Intelligent Design und theologische Folgen

gloeckle

Geheimer Sekretär
20. Oktober 2002
699
dkR schrieb:
Biologische Systeme sind nicht immer zuverlässig vorraussagebar.

Da ich weiß was du studierst, werde ich mich hüten, dich zu fragen, ob biologische Vorgänge nicht auf chemischen und diese wiederum auf physikalischen V. basieren ;)
 

Marc

Vorsteher und Richter
31. Dezember 2003
792
dkR schrieb:
Was war die Aktion, wenn der Vertipper in "eben" die Reactio war?
Frag mich was leichteres. :D

dkR schrieb:
Ich halte die 1:1 Übertragung physikalisch/theoretischer Modelle auf biologisch/(psychologische) Systeme für etwas gewagt.
Klar ist das gewagt, aber aus meiner Sicht nur weil es ebend nur Theorien sind. Auf irgendeinen "Mechanismus" muss ein System aber irgendwo beruhen.

dkR schrieb:
Biologische Systeme sind nicht immer zuverlässig vorraussagebar.
Genau da liegt der Knackpunkt.
Wenn alles nur auf deterministiche Ationen/Reaktion hinauslaufen würde, dann wäre es zwar immer noch nicht möglich alles vorherzusehen/vorherzusagen/zu berechnen.(Unschärfe Relation, Aufwand usw.)
Aber der eigendliche Punkt wäre der das alles schon von vorneherein, vom Startpunkt(wo auch immer das sein mag) ausgehend feststehen würde.
Auch wenn man's nicht berechnen könnte.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
gloeckle schrieb:
dkR schrieb:
Biologische Systeme sind nicht immer zuverlässig vorraussagebar.

Da ich weiß was du studierst, werde ich mich hüten, dich zu fragen, ob biologische Vorgänge nicht auf chemischen und diese wiederum auf physikalischen V. basieren ;)
Ja, sicher tun sie das.
Aber Biologie arbeitet mit lebendigen sich verändernden Systemen. Da sind je nach Komplexität Fehlertoleranzen von über 30% wunderbar akzeptabel. Deswegen arbeitet man auch gerne mit großen Datenmengen um einen einigermasen zuverlässigen statistischen Wert zu erhalten.
Kann ich bei Bedarf auch gerne weiter erläutern, paßt hier aber nicht rein.

Aber der eigentliche Punkt wäre der das alles schon von vorneherein, vom Startpunkt(wo auch immer das sein mag) ausgehend feststehen würde.
Wer sagt, dass dem nicht so ist? Auch wenn ich die Vorstellung langweillig finde.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.739
Re: Intelligent Design und _theologische Folgen_

the_midget schrieb:
streicher schrieb:
Die christliche Lehre basiert doch darauf, dass mal alles "vollkommen und gut" war, aber dann gefallen ist.

Die christliche Lehre so wie ich sie kenne (Arius sieht das bestimmt anders ;-) ) ist doch eigentlich: Erschaffung der Welt und von Adam und Eva etc. Adam und Eva im Paradies, Baum der Erkenntnis, verbotene Frucht -> Rausschmiss aus dem Paradies, Ende der Unschuld.
Genau. Nachdem manch Kirche die Bibel nicht mehr wortwörtlich lehrt, zum Beispiel auch die katholische, lehren sie, dass diese Stelle symbolisch verstanden werden muss. Aber die Schuld des Menschen bleibt ihrer Lehre nach erhalten.

In dieser radikalen Form wäre sie doch auch nicht mit ID vereinbar, weil ID eine Entwicklung an sich ja grundsätzlich anerkennt und das wäre ja nach wörtlicher Auslegung der Bibel nicht möglich. oder? So gesehen erübrigt sich deine Frage eigentlich...
gruß
midget
Selbstredend. Dann müsste doch eigentlich eine Grundsatzdiskussion der ID-Anhänger stattfinden, denn bestimmte theologische Ansichten sind streng genommen nicht mehr haltbar.
 

Descartes

Geselle
13. März 2006
41
Biologische Systeme sind nicht immer zuverlässig vorraussagebar.
Glaubt man der Chaostheorie ,so sind sie nie vorraussehbar.
Freilich kann man zu einer Warscheinlichkeit von 99,9% sagen, dass der Elefant vor mir in spätestens 10 Sekunden wieder einen Atemzug vollzogen haben wird aber es fliessen so viele kleinste und auch scheinbar unbedeutende Vorgänge in unser Biologisches System ein , von denen jeder eine Kettenreation (siehe actio=reactio) an weiteren Ereignissen und Vorgängen alsöost, sodasswir eigentlich kein Ereigniss 100% vorraussagen können.Natürlich ist das alles nur eine Prinzip-Sache aber trotzdem finde ich es erwähnenswert.


PS:http://www.chick.com/de/reading/tracts/0419/0419_01.asp
Könnte Franziskaner vielleicht gefallen. :wink:
 

the_midget

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juni 2004
1.437
Re: Intelligent Design und _theologische Folgen_

streicher schrieb:
the_midget schrieb:
In dieser radikalen Form wäre sie doch auch nicht mit ID vereinbar, weil ID eine Entwicklung an sich ja grundsätzlich anerkennt und das wäre ja nach wörtlicher Auslegung der Bibel nicht möglich. oder? So gesehen erübrigt sich deine Frage eigentlich...
Selbstredend. Dann müsste doch eigentlich eine Grundsatzdiskussion der ID-Anhänger stattfinden, denn bestimmte theologische Ansichten sind streng genommen nicht mehr haltbar.
Meinst du jetzt die ID-Anhänger hier im Forum? Oder die "offiziellen"?
Soweit ich das verstehe, sind ID-Propagandisten ja quasi gemäßigte Kreationisten. Das heisst sie müssen diese Grundsatzdiskussion nicht führen, weil sie bereits die Position haben, daß die Bibel nicht wörtlich auszulegen sei.

Die Kreationisten wiederum befinden sich nicht in einem (inneren) Widerspruch, weil sie zwar die Bibel wörtlich auslegen aber deshalb ja auch Folgerichtig nicht nur die Möglichkeit von Evolution, sondern von Entwicklung an sich verneinen.

Wie gesagt, die ID-Leute verneinen Entwicklung nicht, sondern zweifeln an der Gültigkeit und den Implikationen der Evolutionstheorie.


gruß

midget
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
Die Kreationisten wiederum befinden sich nicht in einem (inneren) Widerspruch, weil sie zwar die Bibel wörtlich auslegen aber deshalb ja auch Folgerichtig nicht nur die Möglichkeit von Evolution, sondern von Entwicklung an sich verneinen.
Das ist so nicht ganz richtig. Kreationisten lehnen weder Entwicklung noch Evolution prinzipiell ab. Sie gehen nur davon aus, das es mit Evolution nicht möglich ist gewisse Grenzen zu überwinden.
 

the_midget

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juni 2004
1.437
Lyle schrieb:
Die Kreationisten wiederum befinden sich nicht in einem (inneren) Widerspruch, weil sie zwar die Bibel wörtlich auslegen aber deshalb ja auch Folgerichtig nicht nur die Möglichkeit von Evolution, sondern von Entwicklung an sich verneinen.
Das ist so nicht ganz richtig. Kreationisten lehnen weder Entwicklung noch Evolution prinzipiell ab. Sie gehen nur davon aus, das es mit Evolution nicht möglich ist gewisse Grenzen zu überwinden.

Hab jetzt nochmal genau geschaut, und du hast recht! Meine Einwände treffen nur auf die Gruppe der Junge-Erde-Kreationisten
zu!

Hier noch ein schöner Überblick über die verschiedenen bekannten Strömungen.

mfg

midget
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.061
Descartes schrieb:

Sorry, aber das ist eine altbekannte kreationistische Verzerrung. Wie man hier schon sehen konnte, kommen geifernde Dogmatiker eher nicht aus der naturwissenschaftlichen Seite. Auch die sog. Argumente dieses ach so superklugen Studenten würde ein Bio-Professor wegwischen können, ohne auch nur ein Schweisströpfchen zu vergiessen.

Das ist ne nette Geschichte ohne geistigen Nährwert für Leute, die weder eine Hochschule von innen gesehen haben, noch irgendeinen wissenschaftlichen Beweis gegen ihre Bibelauslegung akzeptieren würden. Und wenn er ihnen darselbst aus dem Arsch wüchse.

Aber daran, dass Kreationismus von der kritiklosen Übernahme von schlichten Lügen und Zurechtbiegungen lebt - dies dann aber gleichauf der Evolutionstheorie unterstellt - sind wir gewohnt.

Wolltest du nicht auch noch was dazu erzählen, warum der Urknall eine chemische und keine physikalische Reaktion war? Ach, lass mich raten, da kriegen wir wieder keine Antwort drauf...
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Descartes schrieb:
Biologische Systeme sind nicht immer zuverlässig vorraussagebar.
Glaubt man der Chaostheorie ,so sind sie nie vorraussehbar.
Dann läßt sich da die Chaostheorie nicht anwenden.
Ist doch auch garnicht Sinn der Chaostheorie, oder?
Wiki - Chaostheorie schrieb:
Die Chaosforschung ist ein Teilgebiet der Mathematik und Physik und befasst sich im Wesentlichen mit Systemen, deren Dynamik unter bestimmten Bedingungen empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängt , so dass ihr Verhalten nicht langfristig vorhersagbar ist.
So wie ich das interpretiere. hat das mit biologischen Systemen (außer vielleicht Populationsgedöns) nicht viel zu tun.
 

Descartes

Geselle
13. März 2006
41
Franziskaner schrieb:
Descartes schrieb:

Sorry, aber das ist eine altbekannte kreationistische Verzerrung. Wie man hier schon sehen konnte, kommen geifernde Dogmatiker eher nicht aus der naturwissenschaftlichen Seite. Auch die sog. Argumente dieses ach so superklugen Studenten würde ein Bio-Professor wegwischen können, ohne auch nur ein Schweisströpfchen zu vergiessen.

Das ist ne nette Geschichte ohne geistigen Nährwert für Leute, die weder eine Hochschule von innen gesehen haben, noch irgendeinen wissenschaftlichen Beweis gegen ihre Bibelauslegung akzeptieren würden. Und wenn er ihnen darselbst aus dem Arsch wüchse.

Aber daran, dass Kreationismus von der kritiklosen Übernahme von schlichten Lügen und Zurechtbiegungen lebt - dies dann aber gleichauf der Evolutionstheorie unterstellt - sind wir gewohnt.

Wolltest du nicht auch noch was dazu erzählen, warum der Urknall eine chemische und keine physikalische Reaktion war? Ach, lass mich raten, da kriegen wir wieder keine Antwort drauf...

Ich weiss ja net was du an dem Wort Comic net verstehst aber ok.

Ausserdem müsste der Urknall einfach chemisch sein , wegen der Stoffänderung. Ein immer geltendes Inditz für eine chemisch und keine physikalsiche Reaktion.

Ach, lass mich raten, da kriegen wir wieder keine Antwort drauf...
Hehe... :cry:
 

Descartes

Geselle
13. März 2006
41
dkR schrieb:
Descartes schrieb:
Biologische Systeme sind nicht immer zuverlässig vorraussagebar.
Glaubt man der Chaostheorie ,so sind sie nie vorraussehbar.
Dann läßt sich da die Chaostheorie nicht anwenden.
Ist doch auch garnicht Sinn der Chaostheorie, oder?
Wiki - Chaostheorie schrieb:
Die Chaosforschung ist ein Teilgebiet der Mathematik und Physik und befasst sich im Wesentlichen mit Systemen, deren Dynamik unter bestimmten Bedingungen empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängt , so dass ihr Verhalten nicht langfristig vorhersagbar ist.
So wie ich das interpretiere. hat das mit biologischen Systemen (außer vielleicht Populationsgedöns) nicht viel zu tun.

Da unsere Erde im ganzen ein biologisches System ist, beinhaltet es zum Teil mathematische Vorgänge.Ausserdem ist der GRad zwischen Biologie und Physik, wenn man den gesamten Kosmos betrachtet sehr dünn.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Da unsere Erde im ganzen ein biologisches System ist, beinhaltet es zum Teil mathematische Vorgänge.Ausserdem ist der GRad zwischen Biologie und Physik, wenn man den gesamten Kosmos betrachtet sehr dünn.
Um die Antwort kurz um zu machen:
HÄ?
Bitte um weitere und umfassendere Erläuterungen,
a) Inwiefern ein Planet ein System ist
b) was "zum Teil mathematische Vorgänge" damit zu tun haben
c) was der letzt Satz soll.

Ich kapier ehrlich nicht, worauf du wieder hinauswillst - außer du versuchtst mit aller Gewalt die Chaostheorie irgendwo unterzubringen, wo sie nicht hinpaßt.
Achso. Weil die Chaostheorie ein Teilgebiet der Physik und Mathematik ist, und Biologie zum Teil auf Physik und Mathematik beruht, ist die Chaostheorie darauf anwendbar? Muß ich dir leider widersprechen.
 

Marc

Vorsteher und Richter
31. Dezember 2003
792
Descartes schrieb:
Ausserdem müsste der Urknall einfach chemisch sein , wegen der Stoffänderung. Ein immer geltendes Inditz für eine chemisch und keine physikalsiche Reaktion.
Wenn ich mich recht erinnere geht es in der Quantenphysik
auch um den Subatomaren Bereich, der von der Chemie in dem Sinne gar nicht mehr erfasst wird.

Abgesehen davon geht es beim Urknall um die "Entstehung" von Materie aber auch um Raum und Zeit.
Und schon ist man wieder bei der Physik.
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.061
Descartes schrieb:
Ich weiss ja net was du an dem Wort Comic net verstehst aber ok.

Ach, das war komisch? Naja, Humor ist ja bekanntlich, wenn man trotzdem lacht. Also... haha, hihi... so, nu isses gut.

Ausserdem müsste der Urknall einfach chemisch sein , wegen der Stoffänderung. Ein immer geltendes Inditz für eine chemisch und keine physikalsiche Reaktion.

Definiere: Chemie
Definiere: Physik
Definiere: Stoffänderung

Dein Ausdrucksvermögen leidet derart unter begrifflichen Ungenauigkeiten, das es mir anders leider nicht möglich sein wird, deinen Gedankengängen auch nur annähernd zu folgen.

Ach, lass mich raten, da kriegen wir wieder keine Antwort drauf...
Hehe... :cry:

Hab ichs nicht gesagt?
 

Descartes

Geselle
13. März 2006
41
Definiere: Chemie
Definiere: Physik
Definiere: Stoffänderung
...Wie wärs mal bei Wikipedia nachzusehen?Da hast du viele schöne Definitionen.

@dKR:
Ein Planet ist ein System.Das ist deswegen so, da in seiner Atmosphäre viele Vorgänge (Biologische,chemische etc.) Hand in Hand gehn und zusammen ein komplexes System ergeben.
 

Z

Geheimer Meister
24. Juni 2003
487
Descartes schrieb:
@dKR:
Ein Planet ist ein System.Das ist deswegen so, da in seiner Atmosphäre viele Vorgänge (Biologische,chemische etc.) Hand in Hand gehn und zusammen ein komplexes System ergeben.

Alles was du damit gesagt hast, ist, dass in der Atmosphäre viele Vörgänge zusammenspielen und ein Planet deswegen schon ein (in sich geschlossenes?) System ist. Und dafür brauchst du zweimal das Wort "System", womit du im Grunde nichts neues aussagst.

Wie sieht es nebenbei mit äußeren Einflüssen aus? Dabei meine ich alle Arten von Strahlung, die nicht aus diesem "System" kommt.

Deine Argumentation strotzt vor Halbwissen, du machst es dir viel zu einfach und überzeugst damit sicher niemanden hier.

Z
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.061
Descartes schrieb:
Definiere: Chemie
Definiere: Physik
Definiere: Stoffänderung
...Wie wärs mal bei Wikipedia nachzusehen?Da hast du viele schöne Definitionen.

Ich weiss, was bei Wiki steht. Du allerdings verwendest mir diese Definitionen immer sehr lax, von daher möchte ich die Definition von dir. Betont schwammige Ausdrucksweise, um sich nachher alles schön passend hindrücken zu können, erhöht deine schon fast nicht mehr vorhandene Glaubwürdigkeit auch nicht.

Also, welche chemischen Prozesse sind beim Urknall noch mal ganz genau deiner Meinung nach aufgetreten?
 

holo

Frechdachs
27. August 2005
2.712
Und wenn du schon dabei bist, Descartes:
Definiere doch bitte mal "Wikipedia".

Gruß
Holo
 

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