Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Horden Theorie ¿

TERRANER

Geheimer Meister
4. Dezember 2002
253
hat schon einmal jemand etwas von der horden- theorie gehört?

die Theorie besagt das unsere Vorfahren(die,aller menschen..) zwischen jungsteinzeit und entstehung der ersten sesshaften Kulturen in
egalitären Gruppen gelebt haben sollen,in denen es keine auto /-demo oder sonstige "kratie", sprich keinerlei Häuptling oder ähnliches gegeben haben soll (grabfunde aus megalith- gräbern!) http://www.polarstar.de/skadi/history2.htm & http://www.wedernoch.de/thesen/z_matria.htm
- sondern eine gruppen -dynamik und gesunde Psyche(wie der bei unseren natürlichen Vettern,den Primaten:) die es zulaß ,das sie im Einklang mit ihren Artgenossen lebten.Männer in eigenen "Horden", in denen sie durch im ständigen, täglichen konkurrenz -kampf standen(..eine art gesunde "konkurrenz" ohne pervertierte tötungskämpfe wie bei unserem Neuzeit -mensch),in dem es um nahrungs/fortpflanzungs -rechte in den weitläufigen terretorien ging -auf denen unabhängige Frauen -gruppen mit ihren kindern lebten lebten) Demnach sollen sie(unsere Vorfahren)aus dem
ursprünglichen Lebensraum der Savannen- Gürtel rund um die Erde weggewandert sein(..sozusagen, Vertreibung aus dem "Paradies" -wie im AT
geschildert!) -und sich langsam in andere(..auch lebensfeindliche gebiete)
bewegt haben. der Anlass:Auflösung der Gruppen( Männer wie Frauen Horden) und damit die Spaltung des einst natürlichen sozialen gefüges
in der Frauen wie Männer in gruppen lebten -was dadurch nachhaltig die entstehung eines neuen lebens- ,-und sozial musters erzeugte -nähmlich die der "Familie"(..eine art "traumatischer" kultur- schock!)Als Grund bieten sich mehrere punkte an, die dazu geführt haben könnten:der erste wäre die zunahme von untereinander konkurrierenden Männer -gruppen gewesen(..die alle unter der gunst stehen wollten, an frauen gruppen und lebensraum zu kommen) -da nur der Kampf die Vorrechte auf den jeweiligen terretorien entschieden hätte -gab es wohl eine vielleicht sogar parallel laufende "einengung" die dazu geführt hat das auch vertriebene "verlierer gruppen" immer wieder versuchten sich erneut zu behaupten(..das hat warscheinlich viel Unruhe erzeugt: -gut zu beobachten bei einigen primaten -arten!))Aufgrund dieser umstände haben wohlmöglich einige Stämme eine "Reform" gewagt: sie trennten immer häufiger verlierer gruppen untereinander, in dem sie ihnen möglichkeit gaben an frauen zu kommen die in ihren terretorien lebten.So hatten sie eine Ursachen bewältigt - aber eine grundlage von weitreichende folgen gelegt (..Fehlentscheidung für die menschheit?).Dieser eingriff in die eigenen (..vielleicht sehr natürlichen) Feinheiten in der Verhaltensweise,haben es erbracht das immer mehr monogamisierung/-isolierung unter die menschen kam.Die Möglichkeit das sich immer mehr fortpflanzen konnten -da sich diese bestimmte dynamik des natürlichen konkurrierenz unter vielen Männern nicht mehr ergab(..die natürlich auch einen starken einfluss auf die frauen -gruppen hatte) sollen sich laut der Horden -Theorie immer mehr "natur-entfremdete" menschen entwickelt haben die mit ihrer neurotischen psyche nicht mehr in der Lage waren Kinder in Gruppen - mit anderen Kindern - aufwachsen zu lassen da sie in un-zusammenhängenden Stämmen lebten die in ihrem sozialen wandel eher "Familien" charakter hatten.>Das sollte dazu führen,das die Kinder nicht mehr die möglichkeit hatten,natürliches sozial- verhalten zu erlernen,was es immer mehr begünstigte,das sich eine neuartige kultur entwickelt ,die die alte natürlichere verdrängte.Dieser neuartige Mensch musste sich auch neue überlebensstrategien überlegen(was aufgrund seines intellegenz -potentials nicht schwer war)leider verkümmerten wohl dabei seine sozialen fähigkeiten, da er einerseits homogenes leben untereinander anders verstand, als der sogenannte "Megalith -Mensch"und sich viele dinge nicht mehr so erklären konnte wie seine vorherigen generationen - wohlmöglich pervertierten mit der zeit viele seiner Eigenschaften und Bedürfnisse(..auf die man im einzelnen noch eingehen kann) die einst gesund und normal waren,zu "bösen" verdrehungen
die wir vom heutigen neuzeit - Menschen kennen - z.b die Entstehung von Religionen -als Ersatz von echtem gemeinschafts leben - und erklärung-wie erzeugung von vielen ängsten -die unser gesunde "Megalith" Vorfahr nicht kannte(dazu noch mehr demnächst!)


..so jetzt mache ich mal einen punkt:)
vielleicht ist es etwas unvollständig(..was ich aber ergänzen werde ,wenn fragen kommen sollten)
Der topic soll lediglich ein anreiz zur einer diskussion darstellen,es ist wie gesagt eine theorie die sehr umfangreich ist -(daher enthält der Text nur essenzielles daraus!)

ps:das Weltbild was ich versuche zu vermitteln ist sehr "rational" gedacht;,es liegt der Theorie einiges brisantes vor, was der Forschung schon lange aus der Primaten -/Verhaltens -forschung wie Psychoanalytik bekannt ist -wie zum beispiel ,das auch Menschen ein angeborenes Sozialverhalten haben müssen(wie bei allen anderen Primaten und Säugetieren auch!) -was sehr wichtig ist -für die emotionale Entwicklung eines Menschen -und das kann auch nur wie bei unseren "tierischen" Verwandten,sich im richtigen lebens- rahmen entfalten.
Es sollte vielleicht zur einer völlig anderen Denkweise über die Menschheits -Geschichte inspirieren..(was natürlich viel stoff und theorie auf diesem forum nicht ausschliesst)
 

Kobra

Geheimer Meister
3. Februar 2003
113
Aber da wir keine Affen mehr sind kann ich keinen wirkliches Fazit ziehen...Inspirieren lass ich mich aber gerne!
 

Kobra

Geheimer Meister
3. Februar 2003
113
Das wüßte ich zu gerne!!!

Vielleicht 1% Erbgut oder "der hauch Gottes"...?

Auf jedenfall erkennen Tiere keine Situation wie z.B. mein "Pfleger" quält mich, also fress ich ihn auf.....

Ich weiss, eingeschüchterte Menschen unterschätzen sich auch und werden "gefügig", aber ich beharre auf dem 1%....Vielleicht hilfst du mir weiter?
 

TERRANER

Geheimer Meister
4. Dezember 2002
253
Kobra schrieb:
Das wüßte ich zu gerne!!!

Vielleicht 1% Erbgut oder "der hauch Gottes"...?

..könnte entscheident sein( ..für einige Ungleichgewichtigkeiten im bezug auf unseren platz in der natur)

Auf jedenfall erkennen Tiere keine Situation wie z.B. mein "Pfleger" quält mich, also fress ich ihn auf.....

naja,in gefangenschaft lebende,oder domestizierte tiere werden sicher leicht differenzierter reagieren( stell dir einen in gefangenschaft aufgewachsenen menschen vor..) - das mit dem "pfleger fressen" ist sicher auch schon vorgekommen:)

Ich weiss, eingeschüchterte Menschen unterschätzen sich auch und werden "gefügig", aber ich beharre auf dem 1%....Vielleicht hilfst du mir weiter?

netter versuch mit den 1%,aber was machen wir mit den "99%"
grund/primär-bedürfnisse wie nahrung,sozialität ect..
ziemlich viele gemeinsamkeiten -nur das die Affen das irgendwie besser hinkriegen -siehe auswirkungen der menschheit auf die welt/natur usw..
 

Kobra

Geheimer Meister
3. Februar 2003
113
Je länger ich deinen Text anschaue und durchgehe, je mehr Gedanken kommen mir die ich mal ausbauen möchte. Ich habe einen persönlichen "geistigen" Konflikt mit Homosexualität und wir haben hier im Forum uns schon das Maul darüber zerissen ob es nartürlich sei oder nicht. Da kamen dann die Einwände das es dies sogar vereinzelt unter Primaten beobachtet wurde. Und jetzt kommt mir deine Theorie in den Sinn, die Theorie der gestörten :?: (Gruppierung?), was vielleicht eben diese zwei Beispiel-Primaten erklärt. Eine von tausend "Affenbanden" die durch gestörten Lebensraum/bedingungen "Schwul" wurde.

Das könnte mir die HÄUFIGE Homosexualität der Menschen und die GERINGE der Affen, plausibel erklären.

Habe ich plausibel gesagt...?


:wink:
 

TERRANER

Geheimer Meister
4. Dezember 2002
253
hm

inwiefern das übertragbar ist,ist schwer zu sagen..
man sollte auf alle fälle beachten wie viele verschiedene hintergründe es bei homosexualität geben,bei menschen zahlreiche(..erziehung/traumas ect..)
Bei verschiedenen Tierarten hat man das schon beobachten können,insbesondere bei Affenarten!
ich denke das die natur ihre launen hat,und vorallem zweckmässige alternativen bietet(..vielleicht irgendwie den druck loszuwerden -oder dominanz auszudrücken o. ähnliches)
was man aber immer beachten sollte ist jedoch der soziale beziehungs -hintergrund -es ist seltsam anzuschauen wie homosexuelle(männer wie frauen)ihre beziehungen führen,im grunde genommen machen sie dasselbe wie die heteros..!sie führen monogame Ehen
desshalb würde ich sagen das der homosexualität auch etwas anderes zu
grunde liegt als die rein sexuelle orientierung die irgendwelche körperlichen bedürfnisse abdecken soll -schwieriges thema -gehört aber dazu! -ich denke mal das es launen der natur gibt die sich bei
allen primaten niederschlagen (..auch den Menschen) -aber auch krankhafte(psychische..?) entwicklungen.Man sollte einfach überlegen was der mensch(..oder primat) braucht -und wofür¿In dem kontex verzweigen sich viele fragen auch im bezug auf Arterhaltung ect...
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Da kamen dann die Einwände das es dies sogar vereinzelt unter Primaten beobachtet wurde.
Es kommt nicht vereinzelt vor, sondern es ist bei den Bonobos oder Zwergschimpansen absoluter Normalzustand, daß sie sowohl hetero- als auch homosexuellen Verkehr miteinander pflegen. Verhaltensforscher vermuten, daß bei dieser Art (die vermutlich von allen Primaten am engsten mit uns Menschen verwandt ist) Sex nicht allein der Fortpflanzung dient, sondern auch der Festigung des sozialen Gefüges.

http://www.uni-rostock.de/fakult/philfak/fkw/iph/didactica/haendel/t2_waal.htm
 

TERRANER

Geheimer Meister
4. Dezember 2002
253
agentp schrieb:
Da kamen dann die Einwände das es dies sogar vereinzelt unter Primaten beobachtet wurde.
Es kommt nicht vereinzelt vor, sondern es ist bei den Bonobos oder Zwergschimpansen absoluter Normalzustand, daß sie sowohl hetero- als auch homosexuellen Verkehr miteinander pflegen. Verhaltensforscher vermuten, daß bei dieser Art (die vermutlich von allen Primaten am engsten mit uns Menschen verwandt ist) Sex nicht allein der Fortpflanzung dient, sondern auch der Festigung des sozialen Gefüges.

http://www.uni-rostock.de/fakult/philfak/fkw/iph/didactica/haendel/t2_waal.htm
man sollte das bild des menschen sicherlich überdenken,denn indizien(..wie das beispiel der Bonobo -affen!) aus der sogenannten "Tierwelt" müssten übergreifend verstanden werde -ich bin mir sicher das
es auch ein angeborenes "gesundes" sozial -verhalten unter menschen geben muss -festgelegt durch unsere gene,gezwungen durch unsere "Bedürfnisse" -aber blockiert durch jahrtausende alte kulturelle traumata
die den menschen dazu führten von seinem natürlichen verhalten abzuweichen -und in vehementer weise das kranke verhalten an seine nachkommen durch erziehung weiterzugeben.
vielleicht ist die lösung über viele rätsel die,die menschheit und das mensch sein betreffen einfacher als man glaubt. :!:

ps..vorallem die frage nach dem "Glücklichsein"
 

geschmackloss

Geheimer Meister
11. Dezember 2002
384
zwischen affe und mensch sind weit weniger als 1% erbgut unterschiedlich
weil zwischen Mensch und Ratte sind schon bloss 1% erbgut unterschiedlich

aber das alles hat auch nicht wirklich viel zu sagen
 

pibaX

Geheimer Meister
4. November 2002
306
was uns vom affen unterscheidet???
ganz einfach, die bewusste wahl etwas zu tun. der affe handelt instinktiv und je nachdem wie intelligent er ist läuft eine situation besser oder schlechter ab. wir menschen handeln mit hilfe unserer seele und mit irreführender hilfe unseres verstandes. ersteres haben unsere primaten ebenfalls, aber es fehlt ihnen eben der verstand, sich sozusagen gegen ihre natur zu stellen, dies kann nur der mensch mit seinem verstand.
zu der erbmasse und dna, naja sie ist bei fast jedem lebewesen zu mindestens 95% mit dem der anderen kompatiel, es ist eben die erbmasse, die entsteht, wenn man sich auf der wellenlänge der "erde" befindet.

mfg pibaX
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
paradisische Zeiten soll es mal gegeben haben ... Spuren finden sich auch immer wieder in alten Sagen und Legenden.
Dementsprechend gibt es in verschiedenen Kulturen Beschreibungen einer paradiesischen Zeit - oft auch als goldenes Zeitalter benannt - in der das Bewusstsein der Geschlechtlichkeit noch gar nicht im heutigen Sinn herausgebildet ist. So beschreibt der altchinesische Philosoph Chuang-tzu diese Zeit mit den folgenden Worten: Die Menschen des höchsten Altertums erfreuten sich ihr ganzes Leben lang vollkommenen Friedens. Zu jener Zeit waren das positive und das negative Prinzip (Yang und Yin) in stillem Einklang; Geister und Götter störten nicht; die Jahreszeiten hatten ihre Ordnung; alle Wesen blieben ohne Verletzung, und die Lebenden kannten keinen vorzeitigen Tod; die Menschen hatten wohl Wissen, aber keine Gelegenheit, es zu gebrauchen: das war die höchste Einheit. (Chuang-tzu, zitiert in: Colegrave 1979, S. 21) Mit dem stillen Einklang von Yin und Yang umschreibt Chuang-tzu ein Zeitalter ohne Wissen vom Unterschied der Geschlechter. Das bedeutet natürlich nicht, dass es keine Frauen und Männer gab, aber das Bewusstsein ihrer Geschlechtlichkeit war nicht ausgebildet. Diese Beschreibungen des chinesischen Paradieses ist der jüdisch-christlichen Geschichte vom Garten Eden verblüffend ähnlich, in dem Adam und Eva in Frieden lebten, solange sie nicht vom Baum der Erkenntnis assen. Als sie aber vom Baum der Erkenntnis assen, wurde ihnen bewusst, dass sie nackt waren. Damit fielen sie aus dem Zustand der Unschuld und wurden sich damit auch ihrer Geschlechtlichkeit bewusst. Dies wird in der Geschichte dadurch dokumentiert, dass sie sofort ihre Körper mit Feigenblättern bedeckten. Der grosse Unterschied zwischen der chinesischen und der christlichen Beschreibung besteht allerdings in der patriarchalischen Umdeutung dieses Mythos. Eva wird als die Handelnde und Verführende geschildert, ihr wird Schuld zugeschoben, während die chinesische Beschreibung von allen Menschen spricht.
[....]
Auch bei Platon finden sich in seinem Werk "Symposium" Hinweise auf einen androgynen (andro = männlich, gyn = weiblich) Ursprung des Menschen. Nach seiner Vorstellung gab es früher Menschen, in denen das Männliche und das Weibliche vereint waren. Eines Tages, so schreibt Platon, wurden den Göttern die Menschen zu mächtig und Zeus spaltete sie in zwei Hälften. Seit dieser Zeit leben die Menschen in der Sehnsucht nach dem Ganzen und suchen ihre verlorene Hälfte. Aus dieser Erzählung sticht hervor, dass der patriarchale Zeus offenbar genug hatte von der ursprünglichen Einheit der Geschlechter und sie deshalb spaltete, um so besser mit den Menschen fertig zu werden (Meier-Seethaler, 1992, S. 244). Diese Einheit von Männlich und Weiblich ist jedoch keinesfalls als eine Art genitales Zwitterwesen im Sinne der antiken Hermaphroditen zu verstehen. Es geht hier um die psychische oder geistige Einheit des frühen Menschen.
http://www.hivnet.ch/ahsga/bwonline/html/bwk1.htm
Namaste
Lilly
 

Blubb

Geheimer Meister
5. September 2002
174
Wenn ich mal anmerken darf, gibt es bei vielen Primaten eine Hirachie. Wenn wir mal Gorillas nehmen, können wir beobachten, dass es in einer Gruppe immer ein Leittier gibt. Ähnlich verhält es sich bei anderen Unterarten.

Ach ja, von Erbgut her haben wir Menschen mehr mit einem Schwein gemein, als mit einem Affen. Ebenso hat eine Fruchtfliege mehr gemeinsames Erbgut mit uns.

Dennoch eine interessante Theorie, doch bleibt es eine Theorie ...
 

TERRANER

Geheimer Meister
4. Dezember 2002
253
sillyLilly schrieb:
paradisische Zeiten soll es mal gegeben haben ... Spuren finden sich auch immer wieder in alten Sagen und Legenden.
Dementsprechend gibt es in verschiedenen Kulturen Beschreibungen einer paradiesischen Zeit - oft auch als goldenes Zeitalter benannt - in der das Bewusstsein der Geschlechtlichkeit noch gar nicht im heutigen Sinn herausgebildet ist. So beschreibt der altchinesische Philosoph Chuang-tzu diese Zeit mit den folgenden Worten: Die Menschen des höchsten Altertums erfreuten sich ihr ganzes Leben lang vollkommenen Friedens. Zu jener Zeit waren das positive und das negative Prinzip (Yang und Yin) in stillem Einklang; Geister und Götter störten nicht; die Jahreszeiten hatten ihre Ordnung; alle Wesen blieben ohne Verletzung, und die Lebenden kannten keinen vorzeitigen Tod; die Menschen hatten wohl Wissen, aber keine Gelegenheit, es zu gebrauchen: das war die höchste Einheit. (Chuang-tzu, zitiert in: Colegrave 1979, S. 21) Mit dem stillen Einklang von Yin und Yang umschreibt Chuang-tzu ein Zeitalter ohne Wissen vom Unterschied der Geschlechter. Das bedeutet natürlich nicht, dass es keine Frauen und Männer gab, aber das Bewusstsein ihrer Geschlechtlichkeit war nicht ausgebildet. Diese Beschreibungen des chinesischen Paradieses ist der jüdisch-christlichen Geschichte vom Garten Eden verblüffend ähnlich, in dem Adam und Eva in Frieden lebten, solange sie nicht vom Baum der Erkenntnis assen. Als sie aber vom Baum der Erkenntnis assen, wurde ihnen bewusst, dass sie nackt waren. Damit fielen sie aus dem Zustand der Unschuld und wurden sich damit auch ihrer Geschlechtlichkeit bewusst. Dies wird in der Geschichte dadurch dokumentiert, dass sie sofort ihre Körper mit Feigenblättern bedeckten. Der grosse Unterschied zwischen der chinesischen und der christlichen Beschreibung besteht allerdings in der patriarchalischen Umdeutung dieses Mythos. Eva wird als die Handelnde und Verführende geschildert, ihr wird Schuld zugeschoben, während die chinesische Beschreibung von allen Menschen spricht.
[....]
Auch bei Platon finden sich in seinem Werk "Symposium" Hinweise auf einen androgynen (andro = männlich, gyn = weiblich) Ursprung des Menschen. Nach seiner Vorstellung gab es früher Menschen, in denen das Männliche und das Weibliche vereint waren. Eines Tages, so schreibt Platon, wurden den Göttern die Menschen zu mächtig und Zeus spaltete sie in zwei Hälften. Seit dieser Zeit leben die Menschen in der Sehnsucht nach dem Ganzen und suchen ihre verlorene Hälfte. Aus dieser Erzählung sticht hervor, dass der patriarchale Zeus offenbar genug hatte von der ursprünglichen Einheit der Geschlechter und sie deshalb spaltete, um so besser mit den Menschen fertig zu werden (Meier-Seethaler, 1992, S. 244). Diese Einheit von Männlich und Weiblich ist jedoch keinesfalls als eine Art genitales Zwitterwesen im Sinne der antiken Hermaphroditen zu verstehen. Es geht hier um die psychische oder geistige Einheit des frühen Menschen.
http://www.hivnet.ch/ahsga/bwonline/html/bwk1.htm

@SillyLilly

Sehr scharfsinnig !!

Es gibt jemanden den ich seit einem Jahrzehnt persönlich kenne und sehr mag, - Er ist Urheber der Horden (..oder "Megalith) -Theorie,.
und forscht etwa seit über30 jahren an der Theorie,deren Ursprung eigentlich in der Definitions -Findung von "Glück" lag.
Er ist Psychoanalytiker und hat eine Methode der Traum-Analyse erweitert
und ihr mit der Zeit eine andere Grundlage gegeben.
Anhand seiner praktischen Erfahrungen mit Menschen in jahrzehnte langer Arbeit(Psychoanalyse/Traumdeutung),in der er Leuten mit sehr verschiedenen Problemen
Lebenshilfe anbot (-Liebeskummer,Beziehungs, -soziale probleme,ect..( -die letzten 12 jahre an Leuten habe ich teilweise persönlich kennenlernen können!) -zeichneten sich verblüffende Erkenntnisse ab,die in seine Forschung um die Definition von "Glück"einflossen.Das Modell um die "Horden -Theorie"
(..die ich ein wenig zu Dilletantisch hier im Forum versucht habe darzustellen:)kam ihm nicht über Nacht sondern -nach einer Hülle von recherchen /forschen um viele Bereiche der Menschheits - Kulturen, trugen sich viele Indizien zu einem Puzzle von enormer Grösse an;
Er musste viele Aspekte berücksichtigen -wie beispielsweise die psychoanalytische Perspektive auf alte Überlieferungen aus den Mono -wie polytheistischen Religionen und ihren Ursprüngen!(wie beispielsweise der "Animismus" alter Natur -Völker!)Besonders vielen ihm die
Parallelen sehr verschiedener alter Kulturen und Völker auf - hinsichtlich
der Sagen und Mythen um ein sogenanntes "Paradies" in dem Menschen wahres Glück wiederfuhr -und sie in einem sogenannten "Goldenen Zeitalter" lebten!!Anfänglich waren es intensive Studien um die Bibel und ihrer Analyse im psychologischen sinne.Mit der Zeit drängte sich meinem "guten alten Freund" Fragen um die eigentliche Definition des Menschen auf -so das er enorm viel Material aus der Anthropologie,Primaten -Forschung, und der Human- Ethologie zusammentrug,und sehr "rational" überprüfte wie analysierte.
Auch in den Überlieferungen der Lehren Platons grub er -Carlos (..wie mein "guter Freund mit richtigem Namen heisst;)ist des Alt -griechisch,wie dem Latein mächtig und las sehr viele original -sprachliche Ausgaben um möglichst viele Fakten der Vergangenheit zu de-chiffrieren.
Er entdeckte auffällige Indizien daraufhin ,das in dem Sozialverhalten der Menschen, und ihrer Lebens-arten gravierende Unterschiede abzeichneten
je nach Epoche gab es Patriarchale,Matriarchale sowie auch -Egalitäre Kulturen!! -In sogenannten Egalitären Kulturen gab es keinerlei Autokratie
/Hierarchie oder ähnliches (Stammes -Häuptlinge,Könige ect..)Hinweise
auf solche Kulturen gibt es seit der Entdeckung (und Öffnung..!) von Gräbern aus der "Megalith" -Epoche -(ende/mitte der Jungsteinzeit)Man fand keinerlei Hinweise in form von Grab-beigaben die
auf "Stammes-führer"ect..,zurückzuführen gewesen sein könnten.
(..wie beispielweise, es bei anderen Patriarchalen Kulturen wie der Ägyptischen üblich gewesen wäre!)
Carlos fiel eine weiter Brisante Sache auf, und zwar aus der Verhaltens -forschung um Tiere.Um die Jahrhundert wende war die Verhaltensforschung im Tierreich noch in den Kinderschuhen -im Gegensatz dazu gab es keinerlei vergleichbare thematisierung um den Menschen und sein Verhalten - seltsamerweise sprach man sogar Tieren "Adjektive" zu
die eher zum Menschen gepasst hätten -wie z. b.
"Der majestätische Löwe" ect..,"eitle Pfau"usw..(..wenn,dann natürlich dem irrationalen menschen!) -"Die Aussage Sigmund Freuds kurz vor seinem Tode,das der Mensch ein hoffnungsloser fall ist -da er keine Ursache(n) für seine Neurosen finden kann,er nahm an das es eine Farce der Natur sei, das der Mensch nicht Glücklich werden kann -nicht mal bei primitiven Völkern fand er Anzeichen eines Neurose -freien Menschens..!
Hätte er(..Sigmund Freud) mit dem guten alten Carlos geredet, hätte der ihm erzählen können,das kurz nach seinem ableben man anfing sozial -systeme/ wie Gruppen und Rudel verhalten bei Tieren festzustellen,die die sogenannte "unperfekte" Natur den Tieren gab,um sich in einer "funktionierenden"
synergie mit ihrer natürlichen umgebung zu entfalten und ihre bedürfnisse
zu befriedigen!---Die Horden Theorie basiert -und das ist der springende Punkt seiner Forschung!, - auf der definierung eines "natürlichen sozialverhaltens" das auch der Mensch durch seine "natürlichen Anlagen "bekommen haben muss -die auch ihm es ermöglichen müssten, seine Bedürfnisse in einem IHM entsprechend "Natürlichen" Rahmen zu befriedigen -um damit "GLÜCK" zu erfahren.
Carlos Meinung darüber ist -da man auch heute noch,den Menschen nicht als Teil der Pfauna bzw,den Primaten zuordnet -ist eine unbewusste "Lücke" entstanden (die auch einem Freund nicht geläufig war! -obwohl er zumindest aufdecken konnte,das der Mensch ein hiesiges seelisches Problem mit sich trägt,das ihn an seiner "rund-um zufriedenheit hindert! -dem sogenannten "Glück" hindert)
Diese "(Wissens-/Logic..?) -"Lücke" verhindert es zu erkennen das in der sozialen grundlage des Menschen ein massiver fehler steckt -der viele Neurosen beim menschen entstehen lässt!
Eine Fehlerhafte entwicklung sieht Carlos in der sogenannten "Familie"
(Papa,Mama ect..) -eine völlig eingeschränkte soziale lebens-form
in der er eine massive brutstätte für neurosen sieht,da Kinder nicht
in einer homogenen "Kindergruppe" gross werden (wie es bei vielen sogenannten "Rudel" oder Horde" tieren der fall ist) sondern anstatt dessen
den neurotischen beziehungen ihrer eltern ausgesetzt sind,die in völliger "Abhängigkeits" -Beziehungen leben -die aber bei Menschen im Gegensatz zu anderen "Primaten" bei denen es "gesunde" abhängigkeiten sind - "Irrationaler" und "Neurotischer " Natur sind.
Die fehlende Gruppe der Erwachsenen(..NICHT zu verwechseln mit so etwas wie einer "Gross -Familie"!!! -beim "Neuzeit-Menschen Pervertiert!) ---wie einer "Kinder -Gruppe" in der Kinder verschiedenen altersklassen leben - fehlt (..auch NICHT gleich zu setzen mit einem Kinderhort,wie wir ihn aus unserer "Zivilisation" kennen!).Diese verschiedenen "Horden" bilden unter der Vorraussetzung das alle Erwachsenen "traumafrei" und "Psychisch"gesund sind, die Grundlage zum erlernen eines "Natürlichen" sozial -verhaltens unter Menschen! Carlos sieht starke Hinweise darauf
das dieser sogenannte "Horden -Mensch" bis zuletzt in der Jungsteinzeit
sich auf unserem Planeten entfaltet hat -er lebte warscheinlich frei von psychischen Zwängen und Traumata in einer Homogenen Gruppe seiner art -rund um die Erde, in den gemässigten Zonen zwischen Savanne und nördlicher Hemisphäre.

jetzt mache ich mal einen punkt.;)

bevor ich meine eher laienhafte darstellung dieser manchmal nicht so einfachen Theorie(..vielleicht die denkbar einfachste..¿) fortsetze-
beende ich es, und füge hinzu das ich noch mehr Material ins netz setzten werde ( -originale Arbeiten zur "Horden" These -da es tatsächlich nichts vergleichbares im gesamten netz drüber zu finden gibt -zwingender weise!) -ausgehend von dieser
etwas anderen idee zur lebensweise der menschen, muss ich anmerken
,das ich teil einer gruppe war -die inspiriert durch die theorie -ein experiment in der vergangenheit gemacht hat -und dadurch mich sehr intensiv mit der thematik befassen konnte.Es waren sehr viel leute aus
verschiedenen gesellschaftlichen kreisen mit den unterschiedlichsten problemen und motiven ,die aber aus einem grunde sich zusammen schliessen wollten -um einen modell versuch zu entwickeln -im sinne einer "Pionier -arbeit" .Es war eine sehr intensive erfahrung,die zwar abgeschlossen ist - die aber ein paar leute für ein denkwürdiges "gedankengut" halten -das man niemanden vorenthalten sollte.
Diese theorie stammt von einem menschen, der sein leben der suche auf eine antwort zur einer uralten frage menschheit gewidmet hat -nähmlich dem Glück! , -leider hält
mein" guter alter freund" nichts davon die these zu veröffentlichen -da er glaubt das so etwas nur als grundlage dazu dienen kann,einem menschen
seine wahre natur verständlich zu machen -was es ihm ermöglichen könnte
mit intensiver analytischer arbeit(-Traumdeutung/Bewusst- machung) von seinen zwängen und ängsten zu befreien -um das er als gesunder mensch gesunde beziehungen - auch in unserer kranken gesellschaft und unserer pervertierten Menschenfeindlichen welt zu führen und seine "zufriedenheit" erlangen kann!
ich habe mir das recht herausgenommen es trotzdem zu machen
weil ich persönlich(!) eine sehr umfassende logische erklärung darin sehe für viele rätsel unseres daseins (..und vielleicht sogar einen ausweg aus dem dilemma um uns Menschen)............................
:idea: :?: :!: :arrow:
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
sehr interessant Terra
mich würde die Art des experimentes interessieren.
Kannst du mir dazu mehr erzählen.
Kannst mir ja auch eine PN dazu schreiben wenn du magst.

Ich beschäftige mich teilweise mit matriarchalen Kulturen ... (habe ja auch einen Thread dazu aufgemacht ....
weil ich auch immer wieder in den Mythen hinweise auf egalitäre Kulturen finde ....
Matriarchale Kultur .... damit meine ich nicht Mütterherrschaft, sondern arche=beginn "am Anfang waren die Mütter" als Übersetzung.

Wenn man sich die älteren Kulturen anschaut ... sind das mehr Clan_kulturen. Die identifizierung läuft über eine Gruppe und nicht wie heute über die lokale Zugehörigkeit.
Der Mensch der irgendwo geboren ist .... soll sich mit einer Gruppe identifizieren .... zu der er vielleicht gar keinen Bezug hat. ( ...was für ein Bezug läßt sich zu einem Land aufbauen.... ? ... wenn die menschlichen Verbindungen nicht in Gruppen wachsen können?)
Bei der Clanwirtschaft lief die Identifizierung über eine gewachsene Zugehörigkeit. Was für mich logischerweise eine gesündere Basis herstellt, auf der der Mensch sich verbundener fühlen kann mit seinen Mitmenschen .....
Der Mensch heute sucht auch dauernd nach Gruppenzugehörigkeiten
(z.B. wir die WVler, Wir die sich nicht nach der Masse richten, wir die diese Marke tragen, wir Autofahrer, wir evolutionstheoriegläubigen, wir die allem kritisch gegenüberstehen .....usw)
ich glaube das diese Gruppenzugehörigkeit wie ein existenzielles Bedürfnis ist .... was für mich dafür spricht das es einen uralten Sinn hat.

Namaste
Lilly
 
Oben Unten