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Hohe Zahlen im schmutzigen Geschäft mit fernen Sex

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Trotz massiver Aufklärungs-Kampagnen über den internationalen Sextourismus boomt die Branche gerade in Südost-Asien. Vor allem die drastisch gestiegene Kinderprostitution bereitet Sorgen.
Tourismuskritiker sehen im Tourismus eine Zementierung von ungleichen Verhältnissen, da nur wenige einen wirklichen Gewinn aus dem Tourismus abziehen können. Der Tourismus sei Katalysator für den informellen Sektor, zu dem Prostitution gehört. Dem Problem ist sich die Tourismusbranche durchaus bewusst. Durch Aufklärung probieren Hilfsorganisationen und Verbände auf die Problematik aufmerksam zu machen.
Bedrohliche neue Entwicklungen seien die Verbreitung von Pornografie, die den Missbrauch dokumentiert und anschließend ins Netz gestellt wird und der zunehmende Prostitutionstourismus nach Osteuropa.
Mit der EU-Osterweiterung wird eine Verschärfung des Problems erwartet.
Als älteste Sex-Destinationen gelten indes südostasiatische Länder; vor allem Thailand, wo heute ungefähr jede zehnte Frau von der Prostitution lebt.
Also ca. 2 Millionen Frauen?!

400 000 Prostitutionstouristen soll es Schätzungen zufolge in Deutschland geben.
Die BRD muss voller Masken sein, denn...

Soziologen und Psychologen bemühen sich seit langem weitgehend vergeblich, Täterprofile zu erstellen.
Bei den astronomischen Zahlen können z.B. etliche von ihnen selbst drin stecken.
Das schmutzige Geschäft mit dem fernen Sex

Wie soll man mit der Problematik umgehen?
 

Kendrior

Intendant der Gebäude
25. Februar 2003
869
Bessere, eigene Pornographie schaffen. Das meine ich ernst.
Auch Aufklärungsarbeit ist vonnöten- viele Menschen nehmen das Risiko einer Infektion mit Geschlechtskrankheiten nicht ernst genug.
Ansonsten... nay, es ist das zweitälteste Gewerbe der Welt, was will man machen? So lange es Menschen gibt, werden ein paar eben für Geld die Hüllen fallen lassen... und mehr.
 
G

Guest

Gast
Solange etwas auf freiwilliger Basis passiert ist es doch ok. (Natürlich kein Kindersex).

Prostitution gibt es doch in jedem Land. Und Prostituierte verdienen auch nicht unbedingt schlecht dabei.
 

DaJ23

Geheimer Meister
28. Oktober 2003
150
derTagwirdkommen schrieb:
und was ist das älteste business?
*lach* Das wollte ich auch gerade Fragen!

Ansonsten zeigt das nur wieder wie "primitiv" wir Industrienationen (Ich denk mir einfach mal das es in Amerika auch nicht viel anders aussehen wird) in Wirklichkeit geblieben sind.

mfg DaJ23

gelobet sei die Familie, das Gefühl und die Nachsicht...
 

Kendrior

Intendant der Gebäude
25. Februar 2003
869
*lach* Das wollte ich auch gerade Fragen!

Und ich hätte meine Unschuld darauf verwetten können, dass jemand danach fragt :wink:


Ontopic:

An sich hat sich eigentlich nicht das Allergeringste seit den Anfängen der Menschheit verändert. Die gleichen Menschengruppen, Klassen, Stände, Probleme... alte Geschichte im neuen Kleid, sozusagen.
Und es wird sich auch nie ändern, nie. Die Menschheit ist auf Wiederholung ausgelegt...

Doch, etwas hat sich verändert!
Mit jedem Zeitalter wird die Zahl der nachdenklichen Menschen größer, so denke ich jedenfalls.
Das Bild vom prolligen Idioten Homo Nonsapiens ist einfach nicht wahr!
Der Mensch ist intelligent, manche versauern vielleicht in ihrer einfachen Existenz, aber kein Mensch ist wirklich der Wahrheit unverschlossen...
Außer den Mächtigen, den Menschen, die sich keine Sorgen um gar nichts zu machen brauchen.

Also wie immer.
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.198
psst schrieb:
Prostitution gibt es doch in jedem Land. Und Prostituierte verdienen auch nicht unbedingt schlecht dabei.
eine etwas zynische betrachtungsweise, wie ich finde.

ich habe keine ahnung, was eine prostituierte so verdient, aber ich bezweifle, das es eine nennenswerte anzahl von frauen gibt, die diesen job machen, weil ihr berufswunsch "nutte" war.
 
G

Guest

Gast
Fantom schrieb:
psst schrieb:
Prostitution gibt es doch in jedem Land. Und Prostituierte verdienen auch nicht unbedingt schlecht dabei.
eine etwas zynische betrachtungsweise, wie ich finde.

ich habe keine ahnung, was eine prostituierte so verdient, aber ich bezweifle, das es eine nennenswerte anzahl von frauen gibt, die diesen job machen, weil ihr berufswunsch "nutte" war.
Ihr Berufswunsch nicht unbedingt. Wenn eine Frau im Club arbeitet verdient Sie meist über 500,- euro AM TAG !
Das ist jetzt kein witz. Habe eine alte bekannte die in diesem Gewerbe arbeitet und die hat mir so einiges erzählt (Hat übrigens kein Zuhälter).
Die Frauen die sich prostituieren tun dies meist weil sie schnell viel Geld verdienen können. Mir tut auch keine Prostituierte leid die 5000,- euro und mehr im Monat verdient. Sie macht es nicht weil sie sonst verhungert sondern weil Sie ihren neuen BMW finanzieren will.

Menschenhandel und Drogenproblem ist wieder eine ganz andere Sache. Aber Prostitution ist ein reines Geschäft. Zwischen Prostituierte und Kunde.

Es gibt auch Frauen die wenig Geld haben oder vom Sozialamt leben und die gehen doch auch nicht anschaffen. Frauen sind keine kinder und sind heutzutage sehr emanzipiert. Die wissen schon recht gut was Sie wollen.

Im Ausland sind die Prostituierten oft auch eher die Spitzenverdiener.

Das Problem ist doch nicht die Prostitution, sondern die GIER nach GELD auf der einen Seite und die GIER nach SEX auf der anderen.
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.198
psst schrieb:
Das Problem ist doch nicht die Prostitution, sondern die GIER nach GELD auf der einen Seite und die GIER nach SEX auf der anderen.
wir fahren mal an die deutsch-polnische grenze und sagen den frauen die ihre ärsche dort verkaufen müssen dein sprüchlein auf.

entweder sie lachen, weinen oder castrieren uns.

Es gibt auch Frauen die wenig Geld haben oder vom Sozialamt leben und die gehen doch auch nicht anschaffen. Frauen sind keine kinder und sind heutzutage sehr emanzipiert. Die wissen schon recht gut was Sie wollen.
das ist kein besonders schlaues argument, denn wenn die protitution das wäre, als was du es hinstellst, nämlich ein einträgliches geschäft, dann würden sicherlich mehr frauen auf dem strich gehen.
aber sich von fremden leuten "fic**" zu lassen ist eben kein normales geschäft!!

ich halte dieses denkmodel blödsinn. ausnahmen mag es geben, mehr aber auch nicht.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
psst: Menschenhandel und Drogenproblem ist wieder eine ganz andere Sache. Aber Prostitution ist ein reines Geschäft. Zwischen Prostituierte und Kunde.
Über Prostitution liest man bei parapluie:
Prostitution ist ein hartes Geschäft, bei dem sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt gehandelt werden. Dennoch wünschen sich die meisten Freier für ihr Geld 'echte Zuneigung und wahre Leidenschaft'. Die Kunst einer Prostituierten ist es, ihnen diese Illusion zu schaffen. Gleichzeitig darf sie trotz des engen Kundenkontaktes ihre emotionale Unabhängigkeit nicht verlieren, um die Belastung durch die Sexarbeit möglichst gering zu halten.
Prostitution professionell
Also, gehen wir davon aus, dass Prostitution sehr verschieden aussehen kann, oder?

psst: Im Ausland sind die Prostituierten oft auch eher die Spitzenverdiener.
Unter den zwei Millionen Frauen und Mädchen in Thailand - befinden sich "oft eher Spitzenverdiener"? Das ist schon eine sehr gewagte These. Besonders sind sie dort rechtlich weniger abgesichert.
 
G

Guest

Gast
@Fantom

aber was meinst du ?

Das Frauen die hier in Deutschland oder Polen anschaffen es tun weil Sie sonst verhungern oder alle gezwungen werden dies zu tun ?


@Streicher

Mit Spitzenverdienern meine ich auch Ihrem Land angepasst. Wenn du in Thailand als Arbeiter 50,- euro im Monat verdienst aber als Prostituierte 1000,- euro nenne ich das Spitzenverdiener.

Also mal ganz ehrlich. Wie naiv seid Ihr den wenn ihr nicht merkt worum es dabei eigentlich (GELD/LUXUS) geht. (Bitte die Aussage nicht böse nehmen).
Prostitution gibt es auch bei Drogensüchtigen. Allerdings liegt da doch schon das Problem bei der Drogensucht selbst.
 

Nuance

Geheimer Meister
14. Januar 2004
184
die prostitution von kindern ist ein recht dunkles kapitel in der menschheitsgeschichte.


grundsätzlich wäre es sicher auch wichtig zu wissen, wie es überhaupt zur prostitution kam.

anhängsel der monogamie?
fehlende liebesfähigkeit?
sexualtrieb?
gewinnabsicht?
ausbeutung/unterdrückung?
ausleben von trieben?



grundsätzlich gibt es auch andere gewerbetreibende, welche direkt mit ihrem körper geld verdienen, z.b. masseure.

der sexualität haftet ein gewisser mythos an.
vielleicht deshalb, weil sie ursprünglich der liebe und der kindzeugung entstammte?
 

Hans Dunkelberg

Geheimer Meister
4. September 2002
366
Nuance schrieb:
der sexualität haftet ein gewisser mythos an.
Bingo!

Sie ist eben einfach der groesste koerperliche Genuss, also praktisch mit nichts anderem zu bezahlen, und daher das einzige Besitztum, durch dessen vollkommen freie Delegierung man trotz vieler unterschiedlicher Bedraengnisse im Leben immer doch noch seine Unabhaengigkeit beweisen kann. Wenn ich das jetzt irgendjemandem gebe, bin ich mit ihm dadurch auf Gedeih und Verderb verbunden; und wenn es eine schmutzige Person ist, stehe ich selbst als eine schmutzige Person da. Ergo: Ich will es nicht tun!
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Ja, psst, die haben es wirklich richtig gut die Prostituierten, vor allem in Asien:
Noori, 30 Jahre, geschieden, zwei Kinder, Prostituierte im Quartier Chaud an der Peripherie von Delhi. Sie verdient umgerechnet etwa 100 DM im Monat und liegt damit deutlich über dem Durchschnittseinkommen indischer Frauen.
[...]
" Ich wusste absolut nichts über das Leben einer Prostituierten, nichts über Sexualität oder den Umgang mit Präservativen, bildete mir aber ein, dass in Delhi viel mehr Geld zu verdienen wäre - was auch zutraf, nur viel mehr war es nicht. Inzwischen lebe ich mit 30 anderen Frauen, von denen die meisten jünger als 20 sind, in einem Bordell. Meine beiden Töchter schicke ich auf eine Spezialschule, an der nur Kinder von Prostituierten unterrichtet werden, da man sie woanders nicht nimmt
[...]
Da immer die Gefahr besteht, sich mit Aids zu infizieren, versucht man natürlich, weniger und sicherer zu arbeiten, doch dann fehlt das GeldIch muss wenigstens 260 Rupien pro Nacht (zwölf Mark - die Red.) für den Lebensunterhalt im Bordell verdienen - für Wäsche, Wasser, Strom, Essen
[...]
das Einzige, was mich dieses Leben durchstehen lässt, ist die Sorge um die Zukunft meiner Töchter."
Quelle: http://www.freitag.de/2000/28/00280701.htm

oder
Thailändische Prostituierte sind überdurchschnittlich oft mit HIV infiziert (manche Schätzungen gehen von 90% aus!).
Quelle: http://www.thaiminator.de/tip-gesund.htm
oder:
Josei ist fünfzehn und war acht Jahre alt, als sie von einem Ausländer vergewaltigt wurde. Sie arbeitet als Prostituierte in Manila und kann dieses Leben nur aushalten, indem sie Klebstoff schnüffelt. Sie fühlt sich krank und ekelt sich vor sich selbst und ihren Kunden.
Rosalinda ist sechzehn und war neun, als ihre Zuhälterin sie unter den Straßenkindern „entdeckte“.
Quelle: http://www.gep.de/ezef/index_224.htm
Aber auch bei uns ist das oft ein Riesenspaß:
Dennoch hat fast jede zweite Frau Hepatitis, 90 Prozent haben psychische Störungen.

Ein großes Problem - gerade in der Grenzregion - ist der Frauenhandel. „Frauen werden durch Täuschung, Drohung oder Gewaltanwendung angeworben und im Zielland zu sexuellen Dienstleistungen gezwungen“,
Quelle: http://www.berliner-journalisten-schule.de/sub3.html
Vielleicht überlegst Du Dir doch nochmal, warum hier das Wort "zynisch" fiel !
 
G

Guest

Gast
@agentp

Und warum macht Sie es dann ?
Du berichtest hier über einzelfälle die auf der Welt verteilt sind.

Du darfst auch nicht vergessen das dort 100,- Dm mehr Wert sind als hier.
Ausserdem ist Prostitution ein Geschäft wo jeder einen anderen Umsatz erwirtschaftet.
Wie in jedem Geschäft gibt es natürlich auch dort schwarze Schafe.

Wenn ich kein Geld habe Prostituiere ich mich doch auch nicht.
Das die Menschen in Thailand weniger Geld erwirtschaften liegt bestimmt nicht am Sextourismus sondern daran, das wir (europa, USA, Japan) so viel verdienen.

Was mich bei solchen Diskusionen einfach ankotzt ist, das Sextourismus auf der einen Seite verurteilt wird, aber in Deutchland es für OK hingenommen wird.
Es wird immer so dagestellt, das Prostitution im Ausland der grund ist weil dort die Armut so hoch ist. Ist natürlich was ganz anderes als in Deutschland oder USA und Japan. Alleine in Japan gibt es so viele Frauen die mit dir ins Bett hüpfen damit Sie sich am nächsten Tag de trändige neue Tasche für 20000yen kaufen können.

Man könnte es ja auch mal versuchen eine Prostituierte in der Herbertstrasse zu überzeugen das Sie sich einen anderen Beruf aussuchen solle. Die würde es gerne machen, allerdings für das gleiche Geld wird Sie keinen anderen Job finden.
Das Geld ist das was lockt (In Deutschland und überall auf der Welt).
Kennst du überhaupt die Preise einer Prostituierten ?


Ihr redet oft so als wären die Frauen irgendwelche unterbelichteten Wesen die für sich selbst keine Verantwortung übernehmen können.

Wie siehts eigentlich mit Männerprostitution aus ?
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Stimmt, psst, "90% aller Prostituierten" sind ein Einzelfall und 10% sind die Mehrheit. Und die Prostituierten in Thailand riskieren sich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit AIDS zu infizieren, weil sie alle gerne ein neues Gucci-Täschchen hätten und nicht etwa, weil sie sonst gar nichts hätten.
Ja, meine Beispiele sind beispielhafte Einzelfälle, aber sind wenigstens Fälle, wohingegen Du ungeheuerliche Behauptungen in den Raum stellst und überhaupt keine Beispiele bringst, ausser irgendeiner Bekannten, die Du vage zitierst. Ist das etwa kein Einzelfall ?
 

Hans Dunkelberg

Geheimer Meister
4. September 2002
366
psst schrieb:
Was mich bei solchen Diskusionen einfach ankotzt ist, das Sextourismus auf der einen Seite verurteilt wird, aber in Deutchland es für OK hingenommen wird.
Man sollte da mal Fallen aufstellen, so:

Wenn der Freier sich das minderjaehrige Thai-Maedchen per Telefon herbestellt hat, klingelt bei ihm statt dessen die Polizei und sagt:

"So! Wenn Sie jetzt nicht den Betrag, den Sie bezahlen wollten - mindestens € 60,- - an die Aids-Hilfe ueberweisen, werden Sie verhaftet! Und wenn Sie diesen Betrag - mindestens € 60,- - nicht jeden Monat an die Aids-Hilfe ueberweisen, werden Sie verhaftet, sobald Sie mit der Zahlung 14 Tage in Verzug sind!"

Man kann als Mann einfach nicht immer alles haben wollen.
 
G

Guest

Gast
@Hans Dunkelberg

Ich spreche auch nur von Prostitution und nicht Kindersex. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

@agentp

Wenn sich jemand mit Aids ansteckt gehören immer zwei dazu.
Mit Japan weiss ich ganz genau, da ich eine Zeit in Tokyo gelebt habe und mit einer Japanerin (die keine Prstituierte war) zusammengelebt habe.
Wenn du in Tokyo in Shibuya oder Shinjuku rumlaeufst wirst du das sehr schnell feststellen.
Ist in Japan auch ein bekanntes Problem, das viele junge Frauen sich Prostituieren damit Sie sich ihren Luxus leisten können.
 
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