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Zu hohe Feinstaub-Belastung

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Deutsche Umwelthilfe klagt

Zu hohe Feinstaub-Belastung in deutschen Großstädten

Die Deutsche Umwelthilfe verklagt die Hauptstadt Berlin wegen der hohen Luftverschmutzung mit Feinstaub. Die Klage, die sich auf eine neue EU-Richtlinie stützt, soll die Stadt zwingen, Sofortmaßnahmen zur Reduzierung der gesundheitsschädlichen Partikel zu erlassen, erklärte Geschäftsführer Jürgen Resch. Auch in Dortmund und Düsseldorf wolle die Umwelthilfe Klagen betroffener Bürger unterstützen. Wie der Verband mitteilte, geht die EU nach einer neuen Untersuchung von mehr als 65.000 vorzeitigen Todesfällen in Deutschland wegen der Luftbelastung mit Feinstaub und Ozon aus.

mehr: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4174906_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html


München: Klage gegen Stadt und Freistaat
Musterprozess um Feinstaubwerte

Wegen der hohen Belastung will ein Münchner Stadt und Freistaat verklagen.
Die hohen Feinstaubwerte werden demnächst die Gerichte beschäftigen. Die Münchner Umweltverbände stellten gestern bei einer gemeinsamen Aktion an der Landshuter Allee mit Dieter Janecek den ersten Kläger vor.

Grünen-Mitglied Janecek, der direkt am Ring wohnt, will sofort nach Überschreiten des EU-Toleranzwerts juristisch gegen die Stadt und den Freistaat vorgehen, um wirkungsvolle Maßnahmen in Sachen Feinstaubbelastung zu erzwingen. Ähnliche Musterprozesse, die mit Unterstützung von Naturschutzverbänden ablaufen sollen, sind in vier weiteren deutschen Städten geplant.

Bundesweiter Spitzenreiter

Der Bruch des EU-Rechts steht unmittelbar bevor: Gestern Mittag erreichte die Feinstaubbelastung an der Landshuter Allee die Marke von 114 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft – mehr als doppelt so viel wie erlaubt. Damit wurde der von der EU festgelegte Grenzwert in diesem Jahr schon an 34 Tagen überschritten, 35 sind maximal erlaubt.

mehr: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/749/49700/
 

Carnage

Großmeister
15. März 2005
82
Da bei wäre es mittlerweile schon so einfach die Luft sauber zu bekommen.

Schritt1: Autos nicht mehr mit Benzinmotoren antreiben sondern mit Brennstoffzelle (aber das muss ja die Ölindustrie zurückhalten).

Schritt2: Umschwenken auf Sonnnen und Windenergie

Schritt3: Aufhöhren den Regenwald abzuholzen, man könnte statt dessen auch Hanfpflanzen verarbeiten

Oder einen Atomkrieg anfangen und die Welt den den Küchenschaben überlassen :twisted:
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
bei uns in regensburg ist die luft auch extrem schlecht, an manchen tagen sogar schlechter als in mexiko-city..
im moment findet eine rege diskussion vor allem in den lokalen zeitungen statt, wie man das ändern könnte..
aber von der stadt kommt nichts.

naja, was will man machen :?:
 

bstaron

Vorsteher und Richter
5. August 2003
760
Oh Mann, die Leute lassen sich wirklich massiv veräppeln das ist unglaublich. Dauert findet man eine neue Gefahr, jetzt ist es der "Feinstaub". Das ist mal wieder eine der typischen Grünen Taktiken:

* Ich ziehe an einer der meist befahrenen Straßenabschnitte in Deutschland, wenn nicht in Europa.
* Dann wird über meine Sozialistischen Kumpane im Europaparlement eine total dämliche "Feinstaubgrenze" durchgesetzt.
* Ich klage gegen die Stadt weil die total willkürlich festgelegten Grenzwerte überschritten werden.

Ergebnis: Maut, Fahrverbote, Wirtschaft geht noch mehr kaputt. Dann wird gejammert das es wirtschaftlich nicht weitergeht. Ein paar Fragen an die Feinstaub Fanatiker:

Was war von ~1950 bis jetzt? Da gabs über viele Jahre nicht mal Katalysator? Warum zieht jemand direkt an die Stadtautobahn und erwartet dann Luftqualität wie im Kurort?

Was sollten Pollenallergiker gegen den fiesen Staub (Pollen) machen? Bäume verklagen? Wen verklage ich wegen des fiesen feinen Staubs der sich im Computer festsetzt?

Ich stelle mit Entsetzen fest das immer mehr Ideen gibt wie man diesem Land den Rest geben kann.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Du hast wohl den Artikel nicht ganz gelesen:

Auch an weiteren Stationen der Stadt wurde bereits die Hälfte der zulässigen Tage pro Jahr überschritten !

Der Bund Naturschutz, Green City, der Landesbund für Vogelschutz und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern nun drastischere Maßnahmen, um die EU-Vorgaben, die übrigens schon seit 1999 bekannt sind, einhalten zu können. Die einzig schnell wirksame Maßnahme, da sind sich alle einig, seien Fahrverbote, die zunächst für Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter, bei weiteren Grenzwert-Überschreitungen aber für sämtliche Autos gelten sollen.

Im Übrigen kurbelt der Umsatz für dei Filter die Wirtschaft an und schwächt sie nicht !

Mittelfristig müsse eine Partikelfilter-Pflicht eingeführt werden. Spätestens 2006 sei die Münchner Innenstadt als Umweltzone auszuweisen, in die nur schadstoffarme Autos einfahren dürfen. Denkbar sei aber auch eine Art „Anwohnerlizenz“: Bei schlechter Luft dürfen nur noch Anwohner in ihr Viertel einfahren.

Die Umweltschützer demonstrierten mit Transparenten wie „Feinstaub tötet“ an der Landshuter Allee. Die dafür verwendeten Atemschutzmasken missfielen jedoch der Polizei: Sämtliche „Vermummte“ wurden notiert.
 

boersianer

Geselle
7. Januar 2004
8
Carnage schrieb:
Da bei wäre es mittlerweile schon so einfach die Luft sauber zu bekommen.

Schritt2: Umschwenken auf Sonnnen und Windenergie:twisted:

So einfach ist das auch nicht,
Wieviel Windräder willst du denn ausstellen, um alle anderen Kraftwerke abzulösen und wo?.

Und auch das ist nicht gut für die Umwelt da die Winde abgeschwächt werden.
Und wenn man die Windräder über die Meere verteilt, ändern diese auch die Strömungen was auch fatale Auswirkungen haben kann.

Also ich finde ja Kernenergie noch am besten, sehe als großen Fehler an das Deutschlan ausgestiegen ist. Aber wenn da was passiert.. auch gute Nacht...

alles hat seine Vor- und Nachteile aber nur Sonnen-und Windenergie ist schwachsinn
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.727
Carnage schrieb:
Schritt2: Umschwenken auf Sonnnen und Windenergie


Das geht NICHT. Mir fällt mindestens ein Betriebszustand auf in dem das nicht geht.

Wenn Morgens um 7 oder 8 Uhr alle Ihre Rasierer anstellen steigt der Strombedarf sprunghaft an. Solarzelle kannst Du dann knicken weil es noch dunbkel sein könnte ... zusätzlich windstille und dann wars das mit Licht *lol*

Windenergie ist nicht rentabel wäre es das müsste man es nicht subventionieren oder?

Es gibt derzeit keine alternative zu AKWs ... man müsste Forschen ... leider wird kaum Geld in diese Art Forscvhung gesteckt.

Schritt 4:
VOR der Forderung nach bestimmten Umstellungen mit der Materie vertraut machen. *lol*
 

Carnage

Großmeister
15. März 2005
82
Malakim schrieb:
Das geht NICHT. Mir fällt mindestens ein Betriebszustand auf in dem das nicht geht.

Wenn Morgens um 7 oder 8 Uhr alle Ihre Rasierer anstellen steigt der Strombedarf sprunghaft an. Solarzelle kannst Du dann knicken weil es noch dunbkel sein könnte ... zusätzlich windstille und dann wars das mit Licht *lol*

Windenergie ist nicht rentabel wäre es das müsste man es nicht subventionieren oder?

Es gibt derzeit keine alternative zu AKWs ... man müsste Forschen ... leider wird kaum Geld in diese Art Forscvhung gesteckt.

Schritt 4:
VOR der Forderung nach bestimmten Umstellungen mit der Materie vertraut machen. *lol*

Das würde sehr wohl gehen da Solarkraftwerke Energie zwischenspeichern, wenn man also genug Solarkraftwerke baut die genug Energie speichern hätte man auch bei Windstille und Schlechtwetter genug Energie.
 

Matt

Geselle
12. November 2004
10
Carnage schrieb:
Das würde sehr wohl gehen da Solarkraftwerke Energie zwischenspeichern, wenn man also genug Solarkraftwerke baut die genug Energie speichern hätte man auch bei Windstille und Schlechtwetter genug Energie.
Ich glaub wohl kaum, dass man im Winter - falls mal ein bis zwei recht windstille Tage sind - man soviel Energie speichern kann, um früh bei Dunkelheit alle Rasierer einschalten zu können, und das nach den extra langen Nächten.
Da fänd ich Forschung für die Sicherheit und die Abfallbeseitung von AKW's tausendmal besser. Und ich glaub auch nicht dass man sich vorstellen kann welche Umweltbeeinflussungen diesee alternativen Energiequellen haben ...
 

Carnage

Großmeister
15. März 2005
82
Matt schrieb:
Ich glaub wohl kaum, dass man im Winter - falls mal ein bis zwei recht windstille Tage sind - man soviel Energie speichern kann, um früh bei Dunkelheit alle Rasierer einschalten zu können, und das nach den extra langen Nächten.
Da fänd ich Forschung für die Sicherheit und die Abfallbeseitung von AKW's tausendmal besser. Und ich glaub auch nicht dass man sich vorstellen kann welche Umweltbeeinflussungen diesee alternativen Energiequellen haben ...

Abgeshen davon das Solarzellen mittlerweile soweit entwickelt sind das sie nicht mehr über Wärme Energie aufnehmen sondern über Ionen ist die Idee von weiterentwickelten AKWs nicht schlecht bis auf die gefahr das es hochgehen könnte.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
DAS MASS IST VOLL !

In München zeichnet sich die bundesweit eine erstmalige Überschreitung der pro Jahr zulässigen Feinstaub-Belastung ab.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/81/50031/

Der EU-Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wird vermutlich an der Messstation Landshuter Allee am Donnerstag bereits zum 35. Mal in diesem Jahr übertroffen. Erlaubt sind nach den seit 1. Januar geltenden Richtlinien der Europäischen Union nur 35 Überschreitungen im gesamten Jahr.

Streicher und Munich, wir sollten uns daher genau überlegen, in welchem Stadtviertel wir unser Frühjahrstreffen abhalten ! Vielleicht sollten wir wirklich nach Offingen fahren !

Laut Landesamt für Umweltschutz in Augsburg wurden an der am Mittleren Ring gelegenen Messstation am Mittwoch zum 34. Mal mehr als die erlaubten Schadstoffe festgestellt. Auch bei den Messungen bis Donnerstagmittag wurde der Grenzwert erneut überschritten.

Streit ums richtige Vorgehen
Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) lehnte Sofortmaßnahmen wie die Einführung einer City-Maut oder die Sperrung einzelner Straßenabschnitte vehement ab...


Gruss
Arius
 

rai69

Geheimer Meister
15. Januar 2004
164
hallo,

also mir gehen die grünen mächtig auf den schweller - aller paar jahre lassen sie sich was neues einfallen, was nun schon wieder "böse" ist:
ein paar beispiele:
kohlendioxid - ja himmelherrgottsakra was sollen denn die armen pflanzen fressen, vielleicht das müsli vom bio-bauern?
uv-strahlen - f***t doch eure blaßhäutigen achselbehaarten frauen selber. ich will ein kerniges deutsches mädel mit richtig farbe auf der haut.
asbestgefahr *huuuaaaah* - lieber feuerfest arbeiten, wohnen, lieben als mir dauernd gedanken über alles mögliche zu machen. lungenkrebs - da trinkt mann einen schnaps und hat sich nicht so.
und nun das noch:
feinstaub - na erst sollen wir alle dieselautos fahren, und dann kommt man uns schon wieder mit was neuem. partikelfilter sind doch was für tuckige weicheier.
demnächst behauptet noch jemand, die gletscher würden abschmelzen, weil das vermehrte abscheiden von ruß das sonnenlicht absorbiere, und somit die temperaturen auf der oberfläche stiegen - alles spinner.

gruß

rai69

p.s. ist nicht als antwort auf bstaron gedacht. :D








edit:

da es wenig eindeutig ist



:ironie:
 
G

Guest

Gast
Ich denke mir das Es mitlerweile durch das Eingreifen des Menschen enorm viele Veränderungen gibt. Und diese nicht zum Wohle der Natur arbeiten.

Vorweg möchte ich nur anmerken, das ich es verurteile das Mann steuer abgaben unter dem Denkmantel des Umwelt schutzes erhebt. Die in Wirklichkeit ganz wo anderers eingesetzt werden! Und somit dem Normalen Bürger das Vertrauen nehmen und sogleich vermuten lassen das alles nicth so Schlimm sei.

Ich denke mir das ein Ozonloch und damit die Auftretende UV Belastung keine kleinigkeit sind. Das noch viele Schadstoffe in die Luft geblasen werden und diese erst in Jahrzenten die Luftschichten erreichen, in denen Sie zum "Wohle" aller Reagieren.
Na ja ich finde es gut wenn man etwas Ökologisch denkt. Wenn man ein Vorbild ist und andere Länder mitziehen. Unsere Mülltrennungs Systeme z.B. werden auch ins Ausland verkauft, es ist nicht so das wird die Einzigen währen. Und das wir nicht endlos so weiter Machen Können dürfte wohl jedem klar sein.
Aber egel wir haben ja noch gaaanz viel zeit!

:roll:

Ich Frage an der Stelle was währe Passiert wenn man die Jahrzentelangen Subventionen, nicht in Kernkraft sonder in SoloreEnergie gesteckt hätte !?
Und nur am Rande, Atomenergie ist nicht Rentabel, allein schon von den Kosten her, wir bezahlen über Subventionen die Kernkraftwerke und dann noch den Strom!

Ich kenne mich ein Bischen mit Sonnenenergie aus, schließlich habe ich schon so einige auf so maches Dach Montiert.

Es gibt systeme die ein Komplett Autarkes Wohnen Ermöglichen, es gibt bereitz Brennstoff Zähllen für das Haus, und sogar Alkeholverbrennung auf "Biomüll" Basis. Also an Systemen und Ideen Mangelt es nicht.
Nur eben daran das es keiner weiss und das unsere Geliebte Scheinheilige Regierung ndas eben nicht Möchte.

Wie Ich auch weiss gibt es so mache Müllverbrennungs Anlage(zur Stromgewinnung) die Nicht notwenig währe. Es gibt bereitz Systeme die Das Duale System nicht mehr erforderlich werden lasssen. Da sie Alles Problemlos aus einer Restmülltonne trennen Könnten!


Aber gut, es ist sicher unnütz weiter zu machen und es ist Besser sich Belügen zu lassen und es ist Besser Mit der Entwicklung solange stehen zu Bleiben bis ein Paar Hohe Wirtschaftsfunktionäre/Lobisten genug Geld verdient haben und es ist besser alles erst einmal in einer Schublade zu belassen. Weil es ist Gut so wie es ist und Fragen stellt eh keiner :)

in diesem Sinne

gehabt euch wohl

;)
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Fehlende Rußfilter belasten deutsche Autohersteller

Fehlende Rußfilter belasten deutsche Autohersteller

Der deutschen Automobilwirtschaft drohen Einbußen durch die neuen EU-Grenzwerte für die Feinstaubbelastung in Städten. Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Gelsenkirchen, rechnet laut einer noch unveröffentlichten Studie damit, daß "bis zu 30 000 Dieselfahrzeug-Verkäufe in den nächsten Monaten nach hinten geschoben" würden. Damit entstünde der Autoindustrie erheblicher Schaden durch ihre Strategie, Rußfilter nur als Sonderausstattung und dies auch nicht für alle Modelle anzubieten.

Die Aktien der deutschen Autohersteller sind heute überdzurchschnittlich im MINUS !

mehr: Welt am Sonntag: http://www.wams.de/data/2005/03/27/618451.html
Die Feinstaubdebatte könnte den nächsten Autofrühling, auf den wir seit Jahren warten, weiter verzögern", sagte Dudenhöffer der "Welt am Sonntag".
 
G

Guest

Gast
Zunächst sollten wir uns einmal fragen, woher denn diese plötzliche Erkenntnis der angeblich ach so großen Gefahr durch Feinstaub ihre Ursache hat.

In der so genannten Wichmann Studie, welche von der Regierung in Auftrag gegeben wurde.

Abgesehen davon, daß die Ergebnisse von derartigen Studien nicht selten auf wunderbare Weise den Vorstellungen der Auftraggeben entsprechen, ist die Wichmann Studie massiv umstritten.

Dies hat zu einer Anfrage im Bundestag geführt auf die die Regierung u.a. folgendermaßen geantwortet hat:

Frage: Hat die Bundesregierung die so genannte Wichmann-Studie einer kritischen Überprüfung unterzogen, und wenn nein, warum nicht?

Antwortder Regierung:
Die Studie wurde vor Veröffentlichung Sachverständigen zugesandt. Außerdem wurde die Studie der Fachöffentlichkeit im Internet vorgestellt. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse der Studie in der Fachzeitschrift „Umweltmedizin in Forschung und Praxis“ publiziert. Eine abschließende Bewertung der Wichmann-Studie durch die Bundesregierung ist nicht vorgesehen.

Die Regierung hat die Studie also ins Netz gestellt, die Ergebnisse in einer Illustrierten bekannt gegeben und an - nicht näher bezeichnete - "Sachverständige" verschickt.

Ansonsten lehnt sie jede überprüfung der Ergebnisse ab, von Reaktionen der "Sachverständigen" oder auf die anderen Veröffentlichungen erfahren wir nichts.

Frage:
Wie bewertet die Bundesregierung die so genannte Wichmann-Studie unter
Berücksichtigung der daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen auf die
Mortalität infolge von Dieselabgasen, insbesondere wie bewertet sie die
gegenüber der Studie erhobenen Einwände,

a) dass aus pathogenetischer Sicht bei einem normalerweise in der Medizin
umfassenden und ganzheitlichen Verständnis von Krankheitsursachen
der im Gutachten gewählte Bewertungs- und Berechnungsansatz
unzutreffend sei?

b) dass ein Großteil des Gutachtens lediglich aus der Zusammenstellung
der Daten bekannter Studien bestehe, wobei eine kritische Diskussion
der Studienergebnisse meist fehle, z. B. der in anderen Studien diskutierte
Einfluss von Schwefeldioxid unbewertet bliebe?

c) die im Gutachten genutzte Methodik nicht bei der Weltgesundheitsorganisation WHO beschrieben sei und fraglich sei, inwieweit ein erstmalig genutzter Ansatz bereits als wissenschaftlich validiert betrachtet werden könne?

Antwort der Regierung:
Die Bundesregierung beabsichtigt nicht, eine Bewertung der vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenenWichmann-Studie vorzunehmen.

Im Übrigen wird auf Folgendes hingewiesen:

zu a) Bei epidemiologischen Studien werden Daten unter realen Bedingungen erhoben. Die Ergebnisse setzen kein pathogenetisches Modell voraus.

Die im Wichmann-Gutachten zugrunde gelegten epidemiologischen Daten
stammen aus der Studie von Pope et al. an der Kohorte der American Cancer Society (ACS)....

:rofl: Die American Cancer Society, Inc. ist eine steuerbefreite Firma die bekannt für Ihre Funktion als Vermittler zwischen Industrie und Politik ist.

So wurden z.B. Spendengelder zur Krebsforschung als Wahlkampf Unterstützung an die Republikaner in erheblicher Höhe ausgeschüttet.

Fast die Hälfte aller - von der ACS eingenommenen - Spenden werden an das Management ausgeschüttet.

Die weitere "Arbeit" von ACS bezieht sich vorallem auf allgemeine Tipps für einen Gesunden Lebensstil und andere allgemeine Gesundheitshinweise, die man auch in jedem Apotheken Taschenkalender nachlesen kann.

Alles in allem liefert ACS der Regierung die entsprechenden "Studien" um -zum Wohle der Industrie- entsprechende Gesetze und Grenzwerte einführen zu können.

Dieser Mechanismus wird jetzt auch von der Bundesregierung in Anspruch genommen, was ja klar ist, da wir es mit internationalen Konzernen zu tun haben.

Frage:Trifft es nach Kenntnis der Bundesregierung zu, dass in den letzten Jahren Dieselrußpartikel verstärkt in solchen Größen emittiert werden, die lungengängig sind, und wenn ja, worauf ist diese Entwicklung zurückzuführen?

Antwort der Regierung: ...Über die Änderung der Partikelgrößenverteilung bei Diesel-Pkw mit neuen Techniken besteht noch kein wissenschaftlicher Konsens.

Frage: Wie hoch sind bzw. wären nach Einschätzung der Bundesregierung die Kosten je PKW für die Ausrüstung mit Dieselrußfiltern bzw. deren Nachrüstung?

Antwort der Regierung:
Die Kosten für die Ausrüstung eines Neufahrzeugs mit einem Partikelfilter liegen bei ca. 500 bis 750 Euro. Bei den Nachrüstungssystemen ....reicht die Spanne zwischen 650 bis 1300 Euro.

Aha! Jetzt kommen wir der Sache langsam näher. Wie auch der umstrittene Katalysator, eine weitere Beschäftigungsmaßnahme des Autokanzlers für die heimische Autoindustrie.

Die ganze Nummer kam im Übrigen nach einem "intensiven Gespräch" des Kanzlers mit dem Präsidium des "Verband der Europäischen Automobilindustrie"(ACEA) am 7. Juni 2004 ins Rollen.

Im Ergebnis wurde festgehalten, dass der Bundeskanzler und ACEA gleichermaßen für eine schnelle Entwicklung der Grenzwertstufe Euro 5 eintreten und die Kommission auffordern, bis zum 31. Dezember 2004 einen Richtlinienvorschlag vorzulegen. Auf der Basis der zu verabschiedenden Richtlinie wird sich die Bundesregierung für eine Förderung von Fahrzeugen, die die Euro-5-Grenzwerte
erfüllen, ab 1. Januar 2005 einsetzen.

Business as usual - was soll man auch sonst erwarten.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
demnächst behauptet noch jemand, die gletscher würden abschmelzen, weil das vermehrte abscheiden von ruß das sonnenlicht absorbiere, und somit die temperaturen auf der oberfläche stiegen - alles spinner.
Auf die Idee kam schon jemand. Der Staub färbt den Gletscher dunkel, und durch die vermehrte Lichtabsorption schmilzt selbiger schneller. Zum Glück kam jemand auf die rettende Idee, den Gletscher mit weißer Folie vor der Sonne zu schützen. Wahrscheinlich hatte der Hersteller für Spezialfolien diese bahnbrechende Idee.

Auch lustig ist die quasi Verhinderung des Rußfilterzwangs, weil VW die Entwicklung verpennt hat/hatte. Interessant, aus welchen Ideen heraus unsere Politiker ihre Gesetze basteln.
 

rai69

Geheimer Meister
15. Januar 2004
164
@dkr


vielleicht könnte man ja die weißen plastetüten mit denen neufahrzeuge für den transport kondomiert werden für diesen zweck recyceln...
...oder als schneeersatz auf die gletscher krümeln, geht bestimmt auch mit vw-hüllen :).

die geschichte mit dem vw-rückstand bei der partikelfilterentwicklung war mir neu - danke für die info, sehr erhellend.


gruß

rai69
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Du kannst doch nicht einfach was nehmen, was schon da ist! Wo bleibt den da der Profit? Es muß natürlich ein neu entwickeltes Spezialvlies her.
Erstaunlich, was manche Leute so für wirtschaftliche Nischen entdecken, die sie dann ausfüllen. (Nedischbin)
Mal davon abgesehen, dass das Zumüllen des Gletschers mit weißem Abfall auch nicht so wirklich die Lösung sein kann.
 

rai69

Geheimer Meister
15. Januar 2004
164
*ossijammer*

ich hab` das system halt noch immer nicht genügend verinnerlicht.


aber falls es wirklich zu "sanktionen" wegen der semi-permanenten grenzwertüberschreitung kommen sollte, wird sich unser gerd sicher etwas einfallen lassen...
...z.b. eine erhöhung der zulässigen grenzwerte fordern.
staub aufwirbeln kann er ja, vielleicht auch feinststaub?


gruß

rai69
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
500.000 Pendler bringen den Dreck in die Stadt

Im Streit um die Feinstaub-Belastung lehnt OB Christian Ude die Sperrung einzelner Straßen ab.
Stattdessen sollten die Länder den Einbau von Dieselruß-Filtern fördern und strengere Abgasnormen einführen.
Die Grünen pochen indes auf Einschränkungen beim motorisierten Individualverkehr.

Die Grünen, die zu dem Thema Feinstaub eine eigene Homepage eingerichtet haben, wollen bei ihrer Stadtversammlung am 11. April über weitere Maßnahmen beraten. Dabei wollen sie nicht nur den Freistaat und die Regierung von Oberbayern, sondern auch die Stadtverwaltung unter Druck setzen. OB Christian Ude solle, so ihr Antrag, den Feinstaub zur Chefsache machen und im Rahmen einer „Task Force“ einen Aktionsplan erarbeiten, mit dem die Feinstaub-Belastung kurz- und mittelfristig gesenkt werden kann.
Regierungsentscheidung bis Mitte April
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