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Hilfe, Brüssel privatisiert unser Wasser!

Dieses Thema im Forum "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von elyias, 19. Januar 2013.

  1. Sonsee

    Sonsee Vollkommener Meister

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    @ Malakim, Nestle ist doch schon auf dem Vormarsch, die verkaufen in Afrika Wasser in Flaschen und das können sie dort nur wenige leisten, findest du das OK?
     
  2. Grubi

    Grubi Moderator Mitarbeiter

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    Ja es wäre sicherlich besser wenn die Afrikaner ihr Wasser aus Viehtränken oder öffentlichen Brunnen, die zugleich als Waschplätze fungieren beziehen, steriles Wasser in Flaschen... ja wo gibt es denn sowas!?
    Das darf die ganze Welt so handhaben, aber doch nicht Afrika, wo das Wasser doch so kostbar ist.

    LG
     
  3. DaMan

    DaMan Ritter der ehernen Schlange

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    Du kommst auch nicht oft aus dem
    Du kommst auch nicht oft aus dem Haus oder? Nichtmal in Europa kriegen es alle Staaten hin, Trinkwasser aus der Wasserleitung laufen zu lassen. Bottled Water ist nunmal weltweit der Goldstandard bei Trinkwasser wenn man keine Infektion haben möchte. Und damit es Wasser in Flaschen gibt muß das Wasser jemand reinigen und in Flaschen füllen.
    So einfach ist das.
     
  4. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Ich sehe keinen Zusammenhang zu dem was ich geschrieben habe und zu dem Schwachsinn den Du vorher über private Unternehmen im Allgemeinen geschrieben hast.
     
  5. almende

    almende Prinz von Jerusalem

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  6. DaMan

    DaMan Ritter der ehernen Schlange

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  7. almende

    almende Prinz von Jerusalem

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    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2018
  8. Sonsee

    Sonsee Vollkommener Meister

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    Man gräbt den Afrikanern das Grundwasser ab, um es in teuren Plastikflaschen zu verkaufen. Dann sieht man zu, wie die mit hängenden Zungen da stehen, weil sie sich das nicht leisten können. Uh die Welt braucht Plastikflaschen aus PET, damit die dritte Welt verdursten kann....
    Wo bleibt die Entwicklungshilfe, wo fließen all die Gelder hin, wahrscheinlich direkt in den Nestle Konzern!
     
  9. Aurum

    Aurum Ritter vom Osten und Westen

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    Die Zukunft ist heute
     
  10. Sonsee

    Sonsee Vollkommener Meister

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    OK, dann gibt es keine Zukunft mehr, alles verseucht und ausgebeutet weil man nur so weit dachte, wie ein Schwein scheißt.
     
  11. Aurum

    Aurum Ritter vom Osten und Westen

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    J
    so ungefähr der Gutmensch, angepasst wie ein Chamäleon.
    Die, die sich als unverzichtbare Elite sehen und sich deshalb über Gesetze hinweg setzen können, greifen ungehemmt zu. In der Verdrehung von Recht zwangsfinanziert der einfache Mann die Reichen.
     
  12. Osterhase

    Osterhase Geheimer Meister

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    Fuer Umkehrosmose braucht man ziemlich hohe Mindestdruecke. Fuer die Permanentfilterung zu Hause
    geht das. Bei Stromausfall und wenn's um's Ueberleben geht nehm ich die Produkte von SAWYER.

    Ich hatte schon genuegend Gesundheits Probleme mit Flaschenwasser so dass ichh in "diesen bestimmten" Laendern sogar dieses durch den Sawyerfilter druecke.

    Lasst mal eine Flasche mit Tafelwasser oder eine 10 Liter Syphonbombe einige Tage an der Sonne stehen............
    da erwacht Leben drin.
     
  13. Dirtsa

    Dirtsa Großmeister-Architekt

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    Trinkwasser ist nicht steril, hat auch nicht den Anspruch und muss es auch nicht sein. Weder aus der Flasche noch aus der Leitung.
    Und worin der Nutzen von Osmosewasser als Trinkwasser liegen soll, erschließt sich mir auch nicht.
     
  14. Osterhase

    Osterhase Geheimer Meister

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    Es dreht sich nicht um Sterilitaet, es dreht sich um den manchmal sehr hohen Anteil an Naehrstoffen welche zur Bakterienvermehrung beitragen, das macht dann PFFFFT
    beim Oeffnen. das sind die Fuerzchen der Bakterien.
    Die Bakterien selbst, wenn nicht gerade in Legionsstaerke,
    werden von der Magensaeure gekillt. Auch Algenwachstum in Wasserbehaeltern steigert nicht gerade den Trinkgenuss.

    Umkehrosmose hat den Vorzug dass auch Schwermetalle, Salze und unerwuenschte Mineralien zumindest im Bereich von 99% entfernt werden. Die Maer von der Demineralisierung des Koerpers stimmt schlichtweg nicht.
    Ich fuege jetzt keine Links zur Bestaetigung bei, ich arbeite unter anderem mit Wasseraufbereitung.

    Schoenes Wochenende noch, LG vom Hasi.
     
  15. DaMan

    DaMan Ritter der ehernen Schlange

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    Das ist natürlich richtig, nur verbraucht Umkehrosmose eine Unmenge an Wasser und Energie. Vielleicht nicht die richtige Technologie für dritte Welt Länder in Wüstenregionen.
     
  16. Grubi

    Grubi Moderator Mitarbeiter

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    Mir ist durchaus bekannt dass das Web randvoll mit Shitstorms gegen Nestle, Monsanto und Konsorten ist, für die will ich hier auch garnicht schreiben.
    Mir ist egal welche Firma in Afrika investiert, hauptsache jemand tut es, da werden nebenbei Arbeitsplätze geschaffen die Wasserversorgung wird inklusive dem Fachwissen gewährleistet wie es überall auf der Welt passiert.
    Die Angriffe auf Nestle sind ideologischer Natur, natürlich sind alle grossen Konzerne böse.

    Wir reden bei der Flaschenabfüllung nach meinem Verständnis von Peanuts.
    Es gibt nichts gegen Flaschenabfüllung einzuwenden, wir bekommen in Europa Trinkwasser aus der Leitung, Tafel. Mineral oder Heilwasser aus PET oder Glasflaschen, Wir haben hier ein Luxusproblem bei der Deklaration unserer irrsinnigen Auswahl an Wasser in Flaschen.

    Ich weiss garnicht wie doof ich es finden soll auf ein paar Wasserflaschen in Afrika zu schimpfen.

    Irgendwer kann ja bei Bedarf verschieden hohe Wasserverbrauchsschätzungen raussuchen ich stelle diese Zahlen zur Veranschaulichung ein: http://www.spiegel.de/wissenschaft/...t-droht-das-wasser-abzustellen-a-1185541.html

    Da geht es jetzt nur um den Bedarf von Einzelpersonen, darüber hinaus werden noch Felder bewässert und jegliche industrielle Produktion benötigt Wasser.

    Und nun sind 2 oder 3 Flaschen sauberes Wasser, welches nichtmal jeder Einwohner trinkt, in Nestle Pullen das ganz ganz grosse Problem?

    Sorry aber die Verhältnismässigkeit steht in keinem Bezug zu den tatsächlichen Wasserproblemen in den angesprochenen Regionen.
    Das was Nestle dort frecherweise einfach so "abpumpt", wird nicht verdunstet oder nach Europa exportiert sondern steht der mehr oder weniger regionalen Bevölkerung zur Verfügung.
    Möglicherweise schafft es ein Konzern wesentlich schneller die benötigte Technik vor Ort zu installieren als wenn sich jedes einzelne Dorf die wirtschaftliche Gewinnung von Trinkwasser selber beibringen muss.
    Die haben da unten ganz andere Sorgen.

    Gruss Grubi
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2018
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  17. Osterhase

    Osterhase Geheimer Meister

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    Ich habe nicht fuer Umkehrosmose plaediert.
    Dieses Verfahren ist teuer, extrem Wartungsintensiv
    und sensibel und sollte nur bei mit Schwermetallen,
    Pestiziden und mit anderen Schweinereien belastetem
    Wasser eingesetzt werden. Oder eben in der Industrie oder
    zB Autowaschanlagen zur Endspuelung.
    Einmal die Vorfilter zu spaet gewechselt, falsche eingebaut, zu kalte Umgebung und die Membranen
    machen die Beuge, Bakterienbefall in den Membranen und und und.....................
    Eine defekte und nicht sauber arbeitende Anlage ist uU sehr gefaehlich.
    Fuer zu Hause reicht in der Regel Vorfilterung mit
    25 micron, Aktivkohle, 10 micron.
     
  18. DaMan

    DaMan Ritter der ehernen Schlange

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    Nicht? Dann hab ich das falsch verstanden. Sorry.
     
  19. dtrainer

    dtrainer Wiedergänger

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    Ja, und die hängen durchaus mit Wasser zusammen. Viele Krankheiten fängt man sich durch schmutziges Wasser ein, es ist also wichtig, daß man sauberes Wasser zur Verfügung hat, und völliger Unsinn, jemanden zu beschimpfen, der dafür sorgt. Dáccord.
     
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  20. Nachbar

    Nachbar Prinz des Tabernakels

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    Der SPON-Artikel von Grubi beschäftigt sich mit Kapstadt, wo man das Problem des Wassermangels bislang nicht kannte, jedoch grundsätzlich imstande ist, sauberes Wasser in weiträumig vorhandene Leitungen zu drücken. Im Grunde ist das also eher ein Beitrag zu den Themen Klimawandel und verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen.

    Ein anderes Thema sind die Gegenden der Erde (bspw. große Teile Indiens), in denen Trinkwasser nur entweder durch abkochen und filtern des Leitungswassers (sofern vorhanden) oder durch den Kauf von Flaschenwasser zu bekommen ist. Die dort lebenden Menschen haben aber leider oft gleichzeitig das Problem, zu wenig Geld für Nahrung übrig zu haben, was deren Bereitschaft senkt, Geld für sauberes Trinkwasser auszugeben.
    Da die in diesen Ländern herrschenden Familien nicht selten in Geld schwimmen und sich ein Land wie Indien sogar ein Atomwaffenprogramm leistet, stellt sich natürlich die Frage, ob Nestlé wirklich ganz vorn auf die Anklagebank gehört.
     
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