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geht die irakische Rechnung auf?

ilek

Geheimer Meister
18. Mai 2002
266
Hallo an alle,
als ich auch heute gelesen habe , dass ein GI getötet worden ist, ist mir folgendes durch den Kopf gegangen:
Kann es nicht sein, dass der ehem. Informationsminister in wirklichkeit ein schlitzohriger Mensch ist. wer kann sich noch daran erinnern, als die amer. Armee in Bagdad einmarschierte und Al-sahaf großspurig behauptete , man habe die amerikanische armee zerschlagen. die Amerikaner hingegen konnten fast widerstandslos in Bagdad einmarschieren. Genau das könnte doch die taktik der Irakis sein: Man lässt die Amerikaner in dem glauben, alles laufe nach Plan, man habe den Krieg schnell gewonnen. In Wirklichkeit aber haben sich die Iraker organisiert und von Anfang an auf eine Guerilla gesetzt. so könnte man im hinterhalt operieren, jeden tag ein-zwei GI töten und damit die amer. Soldaten demoralisieren. Dieser Krieg könnte dann sehr lange dauern, was eine Zermürbung der amer. Armee sein könnte. Jetzt leuchtets mir auch ein, warum die Iraker keinen großen widerstand geleistet haben. Die irakische Luftwaffe wurde gar nicht benutzt, es wurde kaum gekämpft, man gab schnell auf! die amer. soldaten haben große Munitions- und Waffendepots gefunden! warum wurden die nicht benutzt. Weil das genau die "Verblendungsstrategie" sein könnte??!!
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
24.048
Mit ein, zwei toten GIs pro Tag kommt man nicht weit. Und noch was: Die irakische Luftwaffe? Die verrosteten Blecheimer mit Rasenmähermotor und zerrissenen Plastiktüten als Tragflächen gegen Tarnkappenbomber? Nää, nicht wirklich.
 

Gaara

Meister vom Königlichen Gewölbe
7. Mai 2002
1.398
Gibt es eine Luftwaffe ? Wusste ich nicht.

Mit ein, zwei toten GIs pro Tag kommt man nicht weit.

Weiter als im eigentlichen Krieg ab4r schon.
 

dkR

Großmeister aller Symbolischen Logen
10. April 2002
3.142
Bei monatlichen Kosten von 4 Mill$ und bald mehr Verluste nach offiziellem Kriegsende als im krieg wird man auf Dauer sehr weit kommen.
Irgendwann ist das Kosten/Nutzen Verhältniss sogar für die USA zu schlecht.
Die Frage ist nur: WANN.
Oder der öffentliche Druck wächst so wie in Vietnam. Dann wird die Aktion wahrscheinlich sofort abgesetzt. Man will schließlcih nächstes Jahr wiedergewählt werden (glaub ich aber selber nicht).
 

DrJones

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
21. Mai 2002
1.006
Es geht bei dieser Taktik ja wohl kaum darum die amerikanische Armee
zu vernichten oder aufzureiben.
Das Ziel ist eher die Moral zu untergraben und den Soldaten Angst zu machen. (KLar wenn man auf patroullie ist und nie weiß ob in der nächsten
Sekunde in einen Hinterhalt tappt.)

Die Amis ihrerseits können wohl nicht so wahllos oder brutal
gegen die Bevölkerung vorgehen da sie ja 'Befreier' sind
 

Gaara

Meister vom Königlichen Gewölbe
7. Mai 2002
1.398
Die Amis ihrerseits können wohl nicht so wahllos oder brutal
gegen die Bevölkerung vorgehen da sie ja 'Befreier' sind

Machen die aber schon. Schiessen in Demonstrationen und so.
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
EVO schrieb:
Mit ein, zwei toten GIs pro Tag kommt man nicht weit. Und noch was: Die irakische Luftwaffe? Die verrosteten Blecheimer mit Rasenmähermotor und zerrissenen Plastiktüten als Tragflächen gegen Tarnkappenbomber? Nää, nicht wirklich.
Unterschätze die Wirkung der ein, zwei toten GIs nicht! Wie sagt man so schön? Steter Tropfen hölt den Stein. Die Soldaten werden schon ordentlich Muffensausen haben, wenn JEDEN Tag Kameraden von ihnen getötet werden. Ganz zu schweigen von den Menschen in der Heimat.
Und was die B2 oder die F117 angeht, einmal viduell entdeckt sind das nicht mehr die Superdinger. Gerade die F117 ist von ihren Flugeigenschaften nicht viel besser als meine Schrankwand.

In meinen Augen ist das, was da unten jetzt abgeht der eigentliche Krieg. Bush wird in der nächsten Zeit noch ordentlich unter Druck kommen. Man merkt es jetzt schon, daß die sogenannte Koalition mächtig überfordert ist.
 

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
Nun, als noch keine GI´s herumgegeistert sind konnte man Bombenteppiche über Städte und Gebiete legen.... .

Jetzt sieht es so aus das man das eben nicht mehr kann, denn wenn alle abrücken ist eine Re-Organisation langwierig und kostenintensiv. Irgendwie erinnert mich das an das Unternehmen Afganistan der Russen dato. Als sie da waren wurde es schwierig, das hinkommen war dato easy.

Mal sehen wie es weiter geht............

PS: Es ist egal, jeder Mensch hat den gleichen Wert! Daher tun mir die Menschen leid die wegen dummer Machtspiele sterben müssen; dabei spielt die Herkunft keine Rolle.
 

Yoda

Vorsteher und Richter
10. April 2002
781
Don schrieb:
Es ist egal, jeder Mensch hat den gleichen Wert! Daher tun mir die Menschen leid die wegen dummer Machtspiele sterben müssen; dabei spielt die Herkunft keine Rolle.
Im Krieg bekämpfen sich Leute, die sich nicht kennen, zu Gunsten von Leuten, die sich kennen, aber nicht bekriegen.
Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch in den USA die Unterstützung für Onkel George's Spielchen wegfällt. Wie gesagt, auch 2 GIs sind 2 GIs. Nicht mehr, aber erst recht nicht nicht weniger.
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
@ilek

>>In Wirklichkeit aber haben sich die Iraker organisiert und von Anfang an auf eine Guerilla gesetzt. so könnte man im hinterhalt operieren, jeden tag ein-zwei GI töten und damit die amer. Soldaten demoralisieren.<<

genau diese gedanken habe ich mir auch gemacht, und zwar als klar war, das die irakis im laufendenden krieg den amis auf freiem feld nichts entgegenzusetzen haben, nur noch kanonenfutter waren und zu tausenden dahingebombt wurden.

wieviel "effektiver" ist es da doch, erst mal abzuwarten und dann den gegner mit immerwährenden nadelstichen zu zermürben.

diese taktik scheint aufzugehen, die besatzungstruppen fühlen sich schon längst nicht mehr sicher, die stimmung ist auf dem nullpunkt.
insbesondere auch deswegen, weil die versprochene heimkehr bzw. der austausch mit neuen kräften auf sich warten lässt.

kurz und knapp: demoralisierend!

ich wette, die meisten soldaten wünschten das dieser alptraum in dem sie gelandet sind zuende geht, der nichts mit den action-game vorstellungen zu tun hat, die sie sich irgendwann gemacht haben, die ihnen eingetrichtert wurden.

der sich im irak formierende widerstand sitzt auf jeden fall letztendlich am längeren hebel...
jeder getötete us/uk-soldat ein minuspunkt für bush/blair und konsorten.
 

ilek

Geheimer Meister
18. Mai 2002
266
@ gaara

Die Amis ihrerseits können wohl nicht so wahllos oder brutal
gegen die Bevölkerung vorgehen da sie ja 'Befreier' sind

Machen die aber schon. Schiessen in Demonstrationen und so.
Ja, aber dabei sterben trotzdem weniger menschen als wenn man Bagdad mit B52 -Bomber "bearbeitet" . Das wäre doch auch ein Grund mehr, die amer. Soldaten so schnell wie möglich in die Städte zu locken. Die Amis werden ja wohl dort keine bomben werfen, wo ihre Kamaraden weilen

Steter Tropfen hölt den Stein. Die Soldaten werden schon ordentlich Muffensausen haben, wenn JEDEN Tag Kameraden von ihnen getötet werden. Ganz zu schweigen von den Menschen in der Heimat.
du sprichst mir aus der seele
 

Tech

Geselle
4. Juli 2003
7
Don schrieb:
PS: Es ist egal, jeder Mensch hat den gleichen Wert! Daher tun mir die Menschen leid die wegen dummer Machtspiele sterben müssen; dabei spielt die Herkunft keine Rolle.
Genau, der Aspekt wird gerne weggelassen, aber mit sterbenden Menschen kann man ja keine Geschäfte machen!!!!

Tech
 

Yoda

Vorsteher und Richter
10. April 2002
781
Tech schrieb:
Genau, der Aspekt wird gerne weggelassen, aber mit sterbenden Menschen kann man ja keine Geschäfte machen!!!!
Erwerbsregel #34: "Krieg ist gut für's Geschäft."
(Erwerbsregel #35: "Frieden ist gut für's Geschäft" wird gerne außer acht gelassen...)
 
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