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Evolutionstheorie - die Lüge des Materialismus

Sentinel

Großmeister-Architekt
31. Januar 2003
1.222
Evolutionstheorie vs. gesunder Menschenverstand

:evil: @ALLE

Moin,

"glaubt" irgendjemand hier wirklich an die darwin'sche Evolutionstheorie?
Sie stellt wirklich die Spitze der vielen Materialistischen Lügen dar und jeder, der auch nur ein bisschen eigenständiges Denken hat, was man übrigens bestimmt nicht -auch (gerade) in Deutschland nicht- in der Schule
mitbekommt, wird erkennen, daß "Geschichte", wie sie uns aufoktroyiert wird, insofern erfunden ist, daß das vorherrschende materialistische Regime seine Macht erhalten kann.
Ob nun Kapitalismus oder Kommunismus, auch Anarchismus, in jedem Fall
bestimmt das Sein das Bewußtsein und der wichtigste Aspekt der menschlichen Existenz -die Spiritualität- wird den Menschen vorenthalten
oder öffentlich der Lächerlichkeit preisgegeben. Die sogenannten Illuminati
,die das genau wissen, können nur ihren luziferischen Weg gehen, weil sie es eben so geschickt verstecken und die meisten Menschen und Suchenden sich in der (sensitiv wahrnehmbaren) Materie verirren.
Der körperliche Mensch stellt nunmal nur die niedrigste Oktave des menschlichen Seins dar, und das ist für die meisten leider schon zu viel,
geschweige denn der Umgang mit ihrem feinstofflichen Astralkörper, der mit unseren "normalen" sechs Sinnen nicht zu begreifen ist.
Eine große Hoffnung stellt der Wechsel der Äonen dar, vom Fische ins Wassermannzeitalter (in den 60ern), denn nun laufen die Uhren anders (im wahrsten Sinne des Wortes) da die elektromagnetischen Schwingungen, welche die Lebensenergie aller Dinge darstellen, sich um ein Vielfaches beschleunigen und somit die Lebensfrequenz erhöhen.
Ist es denn nicht auffällig, dass spirituelles und esoterisches WISSEN
flächendeckend wieder auftaucht und mehr Menschen denn je ihren eigentlichen Sinn entdecken und auf der Suche sind ? Oder das Atomuhren, die ja ach so genau gehen sollten, von den ach so genialen
materialistischen Wissenschaftlern immer öfter nachgestellt werden müssen ? Ich persönlich bemerkte dies schon bevor ich mich mit diesem Thema auseinandersetzte (seit 11/9/2001) und ich bin sicherlich nicht der Einzige hier, oder? Ich warte auf Antwort. :idea: Sentinel :idea:

"Und so lange du das nicht hast
Dieses: Stirb und Werde !
Bist du nur ein trüber Gast
auf der dunklen Erde." (J.W. Goethe (bekanntermaßen Illuminat))
 

fumarat

Erhabener auserwählter Ritter
21. Januar 2003
1.133
@Sentinel:
Mich würde interessieren wie du denn die Entstehung der Menschheit erklärst.
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
und wo ist nun der wiederspruch zur Evolutionstheorie bei dem was du erzählst?

Das was du erzählst ist spirituelle entwicklung ....
Wenn wir von materieller Entwicklung reden ...heißt es nicht das wir alle nicht in der Lage sind eigenständig zu denken.
Sondern einfach das dies an dieser stelle das Thema ist.

Grundlegend mag es eine Energie geben die auch der Materie zugrunde liegt ...die geistiger oder höher natur sein mag. (sehe ich auch so)
aber deswegen lassen sich aus den Prozessen, der die Materie hier unterworfen ist, trotzdem Dinge lernen.

die "spirituelle Grundenergie" ... die auch in einer Zelle wirkt und versucht Einheit zu finden? (von der Urzelle zu Zellstaaten ?)

so wie auch wir Menschen danach suchen .... (von kleinen familien zu immer größeren Gruppen .... bis zur globalisierung)

Auch wenn wir ..laut deinen Worten ...die niedrigste Oktave des Seins darstellen ... ist doch ...wie eine DNS etwas in uns ...was uns verbindet.

ich verstehe deinen übellaunigen Ton nicht in deinem Posting.
Es nützt nichts, das spirituelle vom materiellen abzukapseln .... hin zu einem wieder nur magischen oder mythischen Weltbild.
Synthese von materiellem, magischem und mythischem Weltbild ist für das Wassermannzeitalter angemessen. Wassermann .... Uranus ... Thematik : Verknüpfung

Das du meinst das überall wieder esoterisches Wissen hochkommt und so ...
Das könnte auch eher ein subjektiver Eindruck sein, bestimmt durch dein Umfeld.
und es ist natürlich auch eine Frage ... in welchen Zeiträumen du das meinst.
Das materielle Weltbild ist noch nicht so alt ....
und die Darwin Theorie ist auch schon ein paar mal überarbeitet worden.

:wink:

Namaste
Lilly
 

Sentinel

Großmeister-Architekt
31. Januar 2003
1.222
Sollte nicht übellaunig klingen

:roll:

@silly-lilly

was ich damit sagen wollte, ist dass die "Urzelle" meiner Meinung nach Gott darstellt, nicht als Person, sondern als Energiezentrum, von dem sowohl das Materielle als auch das Immaterielle ausgeht.
Da ich ein Anfechter jeglicher dogmatisch heruntergebeteter wissenschaftlich anerkannter und auch unanerkannter "Fakten" bin,
die uns als Wahrheit verkauft werden, bezweifle ich auch stark den Wahrheitsgehalt der Evolutionstheorie.
Meiner Meinung nach ist es durchaus wahrscheinlicher, dass Ausserirdische, auch wenn das für die meisten absurd ist, einen großen Einfluss auf die Menschheitsentwicklung ausüben, was die physische, als auch spirituelle Entwicklung angeht. Wobei selbst diese uns wahrscheinlich hoch Überlegenen Wesen, man bezeichnet sie auch als Engel oder Dämonen, eher Wissen von "Gott" besitzen als wir, und auch nach "seinen"
Prinzipien handeln. Jedoch bin ich mir sicher das der Schlüssel zum Leben und seinem Ursprung nicht alleine auf materiellem Weg gefunden werden kann und man nicht alles auf der Aussage "Survival of the fittest" begründen kann. Natürlich hat die materielle Welt ihren Sinn und ihre Berechtigung, man muss es jedoch auch wagen das Terrain, was darüber hinausgeht (META-Physik) zu betreten, wenn man wirklich wissen möchte.
Die Evolutionstheorie ist, meiner Meinung nach nur ein Machtfaktor für die oben genannten Erleuchteten, die sich selbst bestimmt nicht in der materiellen Welt einschließen und auch über Darwin lachen, weil sie selber natürlich viel mehr wissen, als wir uns vorstellen können.
Bewusstseinskontrolle durch Autosuggestion ist das Zauberwort, vielleicht auch Mikrowellen? Wie gesagt: Wer weiß? Freue mich auf Antwort
:oops: Sentinel

"Oh Brave New World that has such people in it" (W. Shakespeare)
 

McDozer

Großmeister
4. November 2002
56
Das Problem

Hmm... da hab' ich ja eins meiner Lieblingsthemen fast verpasst. Also dass die E-theorie einer der größten Hauptbestandteile der Verarsche des Jahrhunderts ist - kein Thema: wo sind die Übergangsfossilien, die unzähligen Fische mit Beinchen, die es gegeben haben müsste? Die mathematischen Ziffern die sich beim näheren Befassen mit der Thematik ergeben sind vergewaltigend: z.B. die Wahrscheinlichkeit der zufälligen entstehung einer einzigen Zelle, oder der von zwei aufeinander folgenden vorteilhaften Mutationen (von denen zigtausend nötig gewesen wäre um nur eine Spezie zu verändern). Die Zahl die ensteht wenn man ausrechnet wieviele Menschen leben würden wenn das erste menschliche Pärchen vor 1 Mio Jahre gelebt hätte übersteigt die der Zahl von Atomen die im gesamten uns bekannten Universum Platz hätte. Die Größe der Sonne vor 100 Mio Jahren hätte alles Leben auf dem Planeten nicht nur unmöglich gemacht, ihr Radius hätte weiter gereicht als bis zur Erde... und...und...und...
Der Grund warum die meisten Bürger von "entwickelten" Ländern sie immer noch glauben: weil sie sich nicht vorstellen könnten dass jemand ihnen eine so große Lüge auftischen könnte und weil die Alternative ja oh so grässlich ist: "Oh nein, fang' nicht schon wieder von Gott an! Ich will mein eigener kleiner Gott sein..."
"Lieber 'ne beschissene Lüge glauben als nicht mehr mein eigener kleiner Gott sein zu können und tun und lassen worauf ich Bock habe..."
Verrecken und verrecken lassen. Das ist die Philosophie des Stärkeren der überlebt, die uns gefällt, gelle ?:twisted: :twisted: :twisted:
 

tsuribito

Vorsteher und Richter
27. September 2002
732
Hast du dazu auch Beweise?
Also es gibt viele Fossilien , die 1 Million Jahre und älter sind?
Ahja die sind jetzt Fossil, da ja kein Leben möglich war.

Die Evolutionstheorie ist eine gute Theorie, die auf dem basiert, was wir von der Natur wissen. Aber es soll ja auch Leute geben, die behaupten, dass die Erde eine Scheibe sei.
 

fumarat

Erhabener auserwählter Ritter
21. Januar 2003
1.133
Wo kommen denn plötzlich all diese Evolutionsgegner her? Ich war bis jetzt mit meiner leisen Kritik immer alleine am Weg. :)

@Sentinel:
Wer hat uns nun erschaffen. Außerirdische, Dämonen oder Gott? Ich hab deine Einstellung immer noch nicht ganz begriffen. Oder meinst du wir bestehen aus einem materialistischen Anteil, welcher durch Evolution entstanden ist und einem spirituellen Teil, der anderen Ursprungs ist?

@Mc Dozer:
Du bist also ein Anhänger der Schöpfungstheorie?

Grüße fumarat
 

Konteradmiral

Geheimer Meister
10. April 2002
177
Um es mit zu sparen, immer wieder die gleichen Gedanken aufzuschreiben, zitiere ich ich einfach mal ein paar Aussagen von mir aus anderen Threads:

Die Evolutionstheorie ist weder irgendein Modell, noch eine nicht bewiesene Theroie, deren Bestätigungen einfach plumpe Fälschungen sind.

Für mich ist es die absolute Grundlage jeder Existenz, die in ihrer einfachsten Form etwas aussagt wie:

"Es bleiben die Dinge bestehen, die die Fähigkeit dazu haben."

Dabei definiert das eine das anderen. Es bleibt das bestehen, was die Fähigkeit zum bestehen bleiben hat, und die Fähigkeit ist das, was ihm das Bestehen ermöglicht.
Wer die "Evolution" anzweifelt, hat entweder noch nicht genug darüber nachgedacht, oder er ist dumm.
 

Tweedledee

Geheimer Meister
20. Dezember 2002
197
Ich denke, dass die Evolution, wie auch immer sie im Detail statttgefunden haben mag, ein intelligenter Plan "Gottes" ist, ein Weg zu sich selber, zur "Erleuchtung" hin. Wie es mal Alan Watts sehr schön beschrieben hat: "Wir alle sind Gott, der mit sich selber versteckspielt".
"Gott" ist dabei für mich synonym mit "Universum" oder "Bewußtsein", welches sich immer wieder neu inkarniert um zu lernen, sich weiterentwickelt, jede neue Inkarnation ist dabei ein wenig weiter vorangeschritten als die vorherige, das ist der Prozess Evolution, der sich im physischen eben durch immer höher entwickelte Lebensformen äußert, vom Einzeller unter anderem über den Menschen zu was auch immer hin.
Der Tanz des Universums, der uns bei dem Versuch, einen rationalen Grund oder Sinn darin zu entdecken, leicht in den Wahnsinn treibt.
Schwierig, ES zu deuten.
ES be-deutet sich selbst.

Da dieser Prozess in einer für uns kaum fassbaren Langsamkeit vor sich geht und wir dessen Sinn nicht wirklich nachvollziehen können, neigen wir dazu, unsere spezifische Jämmerlichkeit und Unwissenheit, unser Entwicklungsstadium als Maßstab für eine Bewertung des Daseins an sich zu nehmen.
Aber es hat schon alles seinen Sinn, auch wenn wir noch nicht reif sind, das zu sehen.

Wer die Evolution als solche anzweifelt erkläre doch bitte, warum wir alle während unserer Entwicklung von der Zeugung an den gesamten bisherigen Prozess nochmal durchlaufen (Kiemen wachsen usw.)

Alles Zufall?
Zu sagen etwas sei Zufall bedeutet doch nur das man die Zusammenhänge nicht erkennen kann und deshalb einfach mal behauptet, es gäbe keine. Wieder die eigene Unkenntnis als Maßstab.
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.061
Re: Das Problem

McDozer schrieb:
Also dass die E-theorie einer der größten Hauptbestandteile der Verarsche des Jahrhunderts ist - kein Thema: wo sind die Übergangsfossilien, die unzähligen Fische mit Beinchen, die es gegeben haben müsste?

Google: Evolution+Überlieferungslücke

Nachdem du dich ja unten hervorragend in Zahlenspielen übst, darfst du das ausrechnen:

Wenn man alle Fossilien die bisher gefunden wurden, zusammennimmt, kommt man auf ca. 250.000 Exponate. Diese Fossilien entstanden über einen Zeitraum der Erdgeschichte von über 500 Mio. Jahren. Dazu kommt, dass diese 250.000 Stück fossiles Material verschiedene Arten umfasst. Schätzungsweise leben heute auf der Erde etwa 1,5 Mio. verschiedene Arten - die Zahl der ausgestorbenen Arten hinzugerechnet dürfte bestimmt höher sein. Vorsichtige Schätzungen (KÄMPFE, 1992, S. 152) liegen so bei dem zehnfachen. Nun darfst du uns die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass eine vollständige Entwicklungsreihe einer Art über einen signifikanten Zeitraum komplett als Fossil erhalten bleibt, ausrechnen...

Und dann bitte ich darum, die phylogenetische Systematik (Kladistik) als aktuelle Ordnungssystematik in der Evolution zu berücksichtigen. Das starre und unflexible System der hierarchischen Kategorien ist nämlich schon lange überholt...

Die Zahl die ensteht wenn man ausrechnet wieviele Menschen leben würden wenn das erste menschliche Pärchen vor 1 Mio Jahre gelebt hätte übersteigt die der Zahl von Atomen die im gesamten uns bekannten Universum Platz hätte.

Berücksichtigt diese deine Rechnung unterschiedliche Lebenserwartungen, Epidemien, Kriege etc. Wenn ja, würde mich die nachvollziehbare Darstellung so einer Rechnung brennend interessieren - mehr jedenfalls als das plumpe in-den-Raum-stellen von irgendwelchen Fantasiezahlen...

Die Größe der Sonne vor 1 Mio Jahre hätte alles Leben auf dem Planeten nicht nur unmöglich gemacht, ihr Radius hätte weiter gereicht als bis zur Erde... und...und...und...

Aha, auch dazu würde mich eine oder besser mehrere nachvollziehbare Quellen interessieren.

"Lieber 'ne beschissene Lüge glauben als nicht mehr mein eigener kleiner Gott sein zu können und tun und lassen worauf ich Bock habe..."
Verrecken und verrecken lassen. Das ist die Philosophie des Stärkeren der überlebt, die uns gefällt, gelle ?

Nun, andere wiederum brauchen unbedingt das Gefühl, von einem imaginären höheren Wesen geliebt zu werden, um sich nicht vollständig wertlos zu fühlen. Das sei jedem zugestanden.

Im übrigen bedeutet "Survival of the fittest" nicht das Überleben des Stärkeren sondern des Geeigneteren / am besten Angepassten.
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
sentinel
Es mag ja sein das andere Wesen bei der Menschheitsentwicklung ihre Finger im Spiel gehabt haben. Ich sehe das nicht als einen Widerspruch zur Evolutionstheorie. (Ich kann mir auch gut vorstellen das es möglich ist/war)
Selbst wenn ich die Summerischen Schriften wörtlich nehme und denen glauben schenken möchte, die von "göttern" erzählen .... die den Menschen geschaffen haben .... bleibt eine Evolutionsauslese bestehen.
Dabei ist das weiterdenken von Darwins Theorie nicht nur auf das "survival of the fitest" .... im Sinne von körperlicher Überlegenheit .... zu verstehen.
Das kann man sich leider auch als eine leichte Ausrede nehmen, um sich über ethische Grundsätze hinweg zu setzen (siehe Euthanasie im dritten Reich)


Konteradmiral hat es finde ich sehr schön gesagt mit dem Satz
"Es bleiben die Dinge bestehen, die die Fähigkeit dazu haben"

Angenommen der Mensch wurde von "Göttern" geschaffen.
Aus einem Klumpen Lehm .....
Das läßt sich vielfältig interpretieren. Vielleicht war in diesem Klumpen Lehm die Voraussetzung für menschliches Leben eingebettet .... (was dem heutigen Stand der Forschung nicht widersprechen würde) ....

Wenn Menschen heute Bakterienkulturen anlegen ... gehen sie auch von einer bestimmten Entwicklung aus.
Also kann es natürlich auch sein ....das es irgendwelche Lebensformen gibt die über eine andere Lebensspanne verfügen als wir (so wie wir im vergleich zu einer Eintagsfliege vielleicht *g*) und somit in der Lage waren oder sind ... diese Entwicklung einzukalkulieren .... oder einfach ausprobieren wollten in welche Richtung sich das entwickelt.

Überall gleich eine Verschwörung zu wittern bringt einen nicht weiter, denke ich und es wird auch nicht den Menschen gerecht die versuchen aufgrund von materiellen Grundlagen nach dahinterliegenden Gesetzen zu suchen.
Der eigene Prozess der Erkenntnisse die man im Lauf des Lebens sammelt, macht einem doch relativ leicht verständlich, wie leicht man .... wenn man neue Dinge erkannt hat .... versucht nun alles aus diesem Blickwinkel zu beleuchten.
Als man herausgefunden hat, dass es Bakterien gibt .... wurden alle Krankheitsursachen aufeinmal im Bereich der Keime gesucht.
Und die Forscher die sich mit Skorbut oder Beriberi (*grübel* wie hieß das nochmal ...Vitamin B mangel) beschäftig haben .... und den Verdacht hatten das es mit der Ernährung zu tun haben konnten, wurden zurückgepfiffen. Weil es vor dem Hintergrund der neuesten Forschung (Penecellin) einfach unsinnig war. :) und man versuche Krankheiten in erster Linie mit Hygiene zu bekämpfen.
Heute wissen wir, das es auch andere Zusammenhänge für Erkrankungen gibt.

Ok ich schweife ab ... sorry
Ich wollte das nur zur Verdeutlichung erzählen. Wie leicht sich die Welt manchen ERkenntnissen verschließen möchte .... nicht weil dort eine Verschwörung am Werk ist ... sondern einfach weil noch keine Zusammenhänge hergestellt wurden.

Die Wissenschaft macht einige Fehler .... und überholt sich immer wieder selber. Was in der Natur der Sache liegt .... Wenn ich nach Wissen suche ... versuche Wissen zu schaffen.
Es ist logisch das ich immer wieder auf neues Wissen stossen werde ....welches mein altes Wissen von einem neuen Standpunkt aus beleuchtet oder auch komplett über den Haufen werfen kann.

Der Weisheit letzter Schluß wird solange man danach sucht, wohl immer eine Handbreit vor der eigenen Hand liegen :wink:

Grundlegend läßt sich einfach diese Evoltion immer wieder beobachten und deswegen kann man sie nicht aus der Welt diskutieren.

Es läßt sich immer wieder beobachten, wie Lebensformen sich an die äußeren Gegebenheiten anpassen.
Die Lebensformen die sich Fortpflanzen haben bestimmte ... der Umgebung angepasste Strategien entwickelt und weil sie nicht gestorben sind, können sie sich fortpflanzen .... und geben damit etwas weiter an ihre Nachfahren. Die neue Generation nimmt ein Teil der Überlebensstrategie mit und entwickelt auch noch neue hinzu, die sie dann wieder weitergibt.
Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute... :wink:
(hach märchen sind herrlich *g*)

In spiritueller Sicht mag das zweitrangig sein .... wenn man davon ausgehen möchte das sich eine "Seele" nach dem Tod einen anderen Körper sucht ... oder eine Grundlegende Lebensenergie existiert "Geist" oder wie auch immer man es nennen will.
aber ... wenn ich mir das weiter durchdenke ... kann es doch auch sein das genau diese Evolution, die Basis ist .... auf/in der sich neue spirituelle Energien manifestieren können. Etwas das immer "weitergereicht" wird und sich immer mehr komplementiert.

*grübel*
spannendes Thema ... finde ich.

Namaste
Lilly

:oops: Das ist aber lang geworden :oops:
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Re: Das Problem

McDozer schrieb:
wo sind die Übergangsfossilien, die unzähligen Fische mit Beinchen, die es gegeben haben müsste?

Man, man, man ! Dieses Argument ist ebenso alt wie zigtausendfach als falsch entlarvt. Manchmal wäre es von Vorteil, wenn schon seine eigenen Argumente hinterfragt, wenn man im Thread wenigstens die Vorgängerposts liest:

Es gibt im Gegenteil tausende von Zwischenformen. Hier eine kleine Liste mit Beispielen:

Fische und Amphibien: Eusthenopteron, Ichthyostega
Amphibiens und Reptilien: Seymouria
Reptilien und Vögel: Archaeopteryx
Reptilien und Säugetiere: Diarthrognathus

Farne und Koniferen: Archaeopteris
Farne und Blütenpflanzen: Medullosa


Zitat:
Zu den zweifellos interessantesten und faszinierendsten Fischen überhaupt gehören die Schlammspringer.Diese Grundelverwandten zählen zu den ganz wenigen Fischarten, die eine amphibische Lebensweise führen, d. h. auf dem Land und im Wasser gleichermaßen zu Hause sind. Für diese Lebensweise haben sie so manche Spezialanpassungen entwickelt, die einmalig unter den Fischen sind.

Quelle: http://www.aquaristik.de/artikel/suss48.htm

Der Schlammspringer ist übrigens kein fossiles Wesen, sondern lebt putzmunter im Moment in den Mangrovensümpfen dieser Welt.
 

milktoast

Geheimer Meister
1. Dezember 2002
201
@Sentinel
Sie stellt wirklich die Spitze der vielen Materialistischen Lügen dar und jeder, der auch nur ein bisschen eigenständiges Denken hat, was man übrigens bestimmt nicht -auch (gerade) in Deutschland nicht- in der Schule
Die Evulution ist also deshalb eine Lüge weil sie allgemein anerkannt ist? Die Iluminaten sind der Grund für unser "gottloses" materialistisches Weltbild. Ich verstehe nicht was du für Probleme mit dieser Theorie hast.
Schön langsam nervt es mich wie ihr über die ach so schlimme Evolutionstheorie herzieht, weil sie euch so einschränkt beim finden eurer Spirituellen Energieen.
Man muß ja nur mal sehen welches Bild die Evolution abgelöst hat. Vorher war alles von Gott erschaffen, und er war die letzte Wahrheit, bewiesen mit der Erschaffung alles Lebens durch ihn. Ein Zirkelbeweis der so typisch für die religiösen Dogmen ist.
Und das unterscheidet die Theorie vom Dogma. Man ist frei sie zu wiederlegen oder mit ihr zu leben. Sie bestimmt nicht mein Weltbild sondern liefert nur Erklärung für das biologische Leben, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn du dich alerdings in deinem Glauben durch die E-Theorie angegriffen fühlst, dann solltest du dir mal Gedanken darüber machen wie eingeschränkt dein Sichtfeld eigentlich ist. Du wirst warscheinlich niemals die letzte Wahrheit erkennen können, und wenn du sie auch vor Augen hast wirst du nur denken: "Das passt mir nicht in den Kragen, das muß eine Lüge sein!"

was ich damit sagen wollte, ist dass die "Urzelle" meiner Meinung nach Gott darstellt, nicht als Person, sondern als Energiezentrum, von dem sowohl das Materielle als auch das Immaterielle ausgeht.
Dann passt die Evolution also doch gut in dein Weltbild?

Die Evolutionstheorie ist, meiner Meinung nach nur ein Machtfaktor für die oben genannten Erleuchteten, die sich selbst bestimmt nicht in der materiellen Welt einschließen und auch über Darwin lachen, weil sie selber natürlich viel mehr wissen, als wir uns vorstellen können.
Dann sind also deiner Meinung nach alle Wissenschaften wenn sie sich nicht mit "Übersinnlichen" beschäftigen Werkzeuge der Illuminaten die uns davon abhalten wollen das wir uns mit unseren Geist auseinandersetzen?
Was ist mit Physik, Mathematik und Chemie?
Auch alle ohne jeglichen Bezug zu Spirituellen, alle Werk der Illus?

@McDozer
Also dass die E-theorie einer der größten Hauptbestandteile der Verarsche des Jahrhunderts ist - kein Thema: wo sind die Übergangsfossilien, die unzähligen Fische mit Beinchen, die es gegeben haben müsste?

Auf dieses Argument habe ich schon vor ein paar Seiten geantworte.

Die Zahl die ensteht wenn man ausrechnet wieviele Menschen leben würden wenn das erste menschliche Pärchen vor 1 Mio Jahre gelebt hätte übersteigt die der Zahl von Atomen die im gesamten uns bekannten Universum Platz hätte.

Naja wenn man von einem Konstanten Wachstum der Bevölkerung ausgeht. Wahr ist aber das der Mensch so wie alle anderen Tiere auch sich in der Population an die Umstände anpassen. Hätten die Menschen keinen Platz mehr dann würden sie sich wie Lemminge verhalten und den Tod suchen, oder anderen den Tod bringen. Dein Beispiel spricht sehr für den Darwinismus.

Größe der Sonne vor 1 Mio Jahre hätte alles Leben auf dem Planeten nicht nur unmöglich gemacht, ihr Radius hätte weiter gereicht als bis zur Erde... und...und...und...
Son Quark.
http://kunstbank.waidhofen.at/mitglied/wjunker/sonne.htm
Die Sonne war ursprünglich deutlich kleiner als Heute (halb so groß). Du solltest dich zumindest mit den Grundlagen der Physik beschäftigen wenn du so komische Beispiele bringen willst.

Und was und und und?

"Lieber 'ne beschissene Lüge glauben als nicht mehr mein eigener kleiner Gott sein zu können und tun und lassen worauf ich Bock habe..."
Verrecken und verrecken lassen. Das ist die Philosophie des Stärkeren der überlebt, die uns gefällt, gelle ?

Du bist der erste der hier in einen agressiven Ton argumentiert. Was sagt uns das über dich und dein Weltbild?

@fumarat
Mir gefallen deine Fragen. Antworten wären aber auch mal nett zu lesen.

cu
milktoast
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Verrecken und verrecken lassen. Das ist die Philosophie des Stärkeren der überlebt, die uns gefällt, gelle ?

Seufz ! Informier Dich erstmal über das worüber Du schreibst. Die Evolutionstheorie ist keine "Philosophie" und es geht dabei nicht um den Stärkeren, sondern um "survival of the fittest" was korrekt übersetzt in etwa "das Überleben des Tüchtigsten" bedeutet. Im Zusammenhang der offenbar den meisten Kritikern der ET leider etwas unangenehm zu sein scheint, weil sie ihn nur zu gerne übersehen, bedeutet das: "Der am besten an seine Umwelt angepasste überlebt". Jetzt kommt noch hinzu, daß sich die ET in diesem Zusammenhang nicht für das Individuum interessiert, sondern für die Arten als ganzes. Dieser Satz sagt also im Endeffekt nichts anderes als "Die Art die sich am besten an ihre Umwelt anpasst hat die besten Überlebensaussichten !". Ein Aspekt dieser Anpassung kann eine ausgeprägtes, soziales Verhalten, sein oder gegenseitige Unterstützung und Hilfe oder auch ein ausgeprägter Aggressionstrieb.
Mit dem Darwinismus lässt sich auch kein Rassismus oder ähnlich unsägliches begründen, denn ein Chinese und ein australischer Ureinwohner gehören schliesslich zur gleichen Art.
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
@Sentinel
Sie stellt wirklich die Spitze der vielen Materialistischen Lügen dar und jeder, der auch nur ein bisschen eigenständiges Denken hat, was man übrigens bestimmt nicht -auch (gerade) in Deutschland nicht- in der Schule

Na logo, und dank spiritueller Harmonie könnten wir alle die Wahrheit mit Löffeln essen ;) Bleib mal cool und denk über deinen Post noch mal nach.

Die Evolutionstheorie ist, meiner Meinung nach nur ein Machtfaktor für die oben genannten Erleuchteten, die sich selbst bestimmt nicht in der materiellen Welt einschließen und auch über Darwin lachen, weil sie selber natürlich viel mehr wissen, als wir uns vorstellen können.

Yeah, die Illuminaten manipulieren also nicht nur die Oscarverleihungen, sondern auch die Nobelpreisgalas? Erschreckend.

@McDozer
Größe der Sonne vor 1 Mio Jahre hätte alles Leben auf dem Planeten nicht nur unmöglich gemacht, ihr Radius hätte weiter gereicht als bis zur Erde... und...und...und...

Da hat wohl jemand keinerlei Ahnung von Astrophysik...
 

fumarat

Erhabener auserwählter Ritter
21. Januar 2003
1.133
milktoast schrieb:
@fumarat
Mir gefallen deine Fragen. Antworten wären aber auch mal nett zu lesen.
:lol:

Ich bin nun mal ein fragender Mensch und will nicht immer sofort meinen voreiligen Senf dazuschmieren.
Worum es mir in diesem Thread geht, ist mich mal umzuhöhren was "man" so denkt. Ich selbst bin mir nicht immer so sicher. Ich habe nur festgestellt, daß die Evolutionstheorie an sich sehr lückenhaft ist. So bringen selbst Verfechter derselben Widersprüchlichkeiten ein.

Unser liebster Franziskaner :) schrieb:
Wenn man alle Fossilien die bisher gefunden wurden, zusammennimmt, kommt man auf ca. 250.000 Exponate. Diese Fossilien entstanden über einen Zeitraum der Erdgeschichte von über 500 Mio. Jahren. Dazu kommt, dass diese 250.000 Stück fossiles Material verschiedene Arten umfasst. Schätzungsweise leben heute auf der Erde etwa 1,5 Mio. verschiedene Arten - die Zahl der ausgestorbenen Arten hinzugerechnet dürfte bestimmt höher sein. Vorsichtige Schätzungen (KÄMPFE, 1992, S. 152) liegen so bei dem zehnfachen. Nun darfst du uns die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass eine vollständige Entwicklungsreihe einer Art über einen signifikanten Zeitraum komplett als Fossil erhalten bleibt, ausrechnen...
Gut. Es ist Anhand dieser Zahlen tatsächlich unwahrscheinlich, daß man eine komplette Entwicklungsreihe einer Art in fossilen Funden darstellen kann. Somit ist die Paläontologie, als Beweismittel für die Evolutionstheorie eigentlich doch genauso ungeeignet wie umgekehrt als Gegenbeweis, oder?

milktoast schrieb:
Man muß ja nur mal sehen welches Bild die Evolution abgelöst hat. Vorher war alles von Gott erschaffen, und er war die letzte Wahrheit, bewiesen mit der Erschaffung alles Lebens durch ihn. Ein Zirkelbeweis der so typisch für die religiösen Dogmen ist.
Und das unterscheidet die Theorie vom Dogma. Man ist frei sie zu wiederlegen oder mit ihr zu leben. Sie bestimmt nicht mein Weltbild sondern liefert nur Erklärung für das biologische Leben, nicht mehr und nicht weniger.
Hm. Gutes Argument. Aber die Evolutionstheorie ist doch genauso Vorraussetzung für das materialistisch atheistische Weltbild. Es ging den Verfechtern vor allem darum, das göttliche Element zu zerschmettern. Es ist nicht Gott sondern die Natur, nicht Schicksal sondern Zufall. Insofern ist die Evolutiontheorie genauso dogmatisch, da sie jeglichen göttlichen Einfluß von vornherein ausschließt.
Ich weiß nicht was du mit biologischem Leben meinst. Aber ich denke die Evolutionstheorie reduziert unser hiesiges Leben auf mathematische Zufälle, Biologie, Chemie,... und schließt eine andere Komponente aus. So ist unser komplexestes Organ, das Gehirn, ja auch nur ein elektrobiochemischer Komplex, der durch "Evolution" entstanden ist.
Wenn du meinst man könnte einerseits die Evolutionstheorie verfechten und nebenbei noch irgendwie spirituell sein, so gebe ich dir nur beschränkt Recht. Es kommt nämlich darauf an inwiefern man spirituell ist. Wenn jemand ernsthaft an Gott glaubt so gerät er sicherlich mit der Evolutionstheorie in Konflikt.

Du hast mich nach meiner Meinung gefragt. Ich befinde mich genau in obigem Dilemma. Ich glaube an einen Gott der uns erschaffen hat. Wie Er das gemacht hat ist Nebensache. Ich habe mit der Evolutionstheorie mehrere Schwierigkeiten.
Erstens glaube ich nicht an Zufall (mit der Wahrscheinlichkeit hat diese Theorie ja auch so ihre Probleme) sondern an Schicksal. Das gesamte Universum wurde in einem Schöpfungsakt stufenweise erschaffen.
Zweitens kann ich mich mit dem Gedanken des rein "biologischen" Erklärungsmodells nicht anfreunden. Ich bin davon überzeugt, daß wir eine zweite Komponente, einen Spirit, in uns tragen.
Drittens die Entstehung der Menschheit. Ich glaube, daß wir alle einen gemeinsamen Urahnen haben. Dieser Urahne war jedoch ein Mensch, vielleicht etwas ungebildeter, aber doch kein Affe. Dieser Mensch wurde erschaffen. Wie genau weiß ich nicht. Das heißt der Mensch entwickelte sich meiner Meinung nicht schrittweise aus irgendwelchen primitiven Vorfahren, sondern irgendwann gab es einfach den ersten Menschen (Adam). Es gibt also keinen fließenden Übergang zwischen Mensch und Tier.
Viertens hab ich jetzt keine Zeit mehr und glaube das reicht erst mal. 8)

Ich seh schon vorraus wie der Franziskaner mich nach diesen Aussagen auseinandernehmen wird. :twisted:

@milktoast: Verzeih mir bitte die mehrmalige Verwendung des Wortes "glauben".

Grüße fumarat
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Aber die Evolutionstheorie ist doch genauso Vorraussetzung für das materialistisch atheistische Weltbild. Es ging den Verfechtern vor allem darum, das göttliche Element zu zerschmettern. Es ist nicht Gott sondern die Natur, nicht Schicksal sondern Zufall.
Sag mal liest Du eigentlich nur Deine eigenen Posts ?
Evolutionsbiologie ist ein Teilaspekt der Biologie, die Biologie ist eine Naturwissenschaft. Es ist nicht ihre Aufgabe über das göttliche Nachzudenken und weder ihre Aufgabe oder ihre Absicht Argumente für oder wider ein atheistisches oder materialistisches Weltbild zu liefern, sondern lediglich die Welt so wie sie ist zu beschreiben.
Sie kann und will das Göttliche weder ein- noch ausschliessen, das überlässt sie den Theologen und Philosophen.
Dein Argument von oben passt übrigens genauso auf das heliozentrische Weltbild: Haben Galileo und Kepler auch das göttliche Element zerschmettert, weil sie nachgewiesen haben, daß sich die Menschen geirrt haben in Bezug auf das göttliche Element ? Genauso wie sie sich geirrt haben in welcher Form Gott das Sonnensystem erschaffen hat, haben sie sich bei der Schöpfungsgeschichte geirrt. Na und ?
Die einzigen die in Panik verfallen wenn es um solche Themen geht, sind die selbsternannten Hüter der vermeintlich einzigen Wahrheit.
Und letztendlich: Was hat das ganze mit Schicksal zu tun ? Es gibt mehr als genug Gläubige Menschen, die nicht an Schicksal glauben zB die Masse der Christen und Anhänger vieler anderer Religionen. Diese glauben von Haus aus, daß der Mensch für sich selbst verantwortlich ist und lediglich Gott am Schluß Rechenscaft ablegen muß. Wo beisst sich das mit der Vorstellung, daß die Natur nicht auch für sich selbst verantwortlich ist ? Gott hat sie geschaffen und nun regelt sie sich selbst unter anderem über Mechanismen wie die Evolution. Im Gegenteil: das Prinzip der Evolution mit ihren genetischen Grundlagen ist so genial, daß der Schluß, daß es göttlicher Natur ist gerade zu nahe liegt. Auch so könnte man die Sache interpretieren.
Gott und Evolution sind keine Gegensätze, aber das Aufgeben jahrhundertealter Glaubensdogmen zu gunsten des Verstandes scheint ein Problem zu sein. Gestern wie heute, ob Galileo oder Darwin.
 

fumarat

Erhabener auserwählter Ritter
21. Januar 2003
1.133
agentp schrieb:
Evolutionsbiologie ist ein Teilaspekt der Biologie, die Biologie ist eine Naturwissenschaft. Es ist nicht ihre Aufgabe über das göttliche Nachzudenken und weder ihre Aufgabe oder ihre Absicht Argumente für oder wider ein atheistisches oder materialistisches Weltbild zu liefern, sondern lediglich die Welt so wie sie ist zu beschreiben.
Sie kann und will das Göttliche weder ein- noch ausschliessen, das überlässt sie den Theologen und Philosophen.

Ok, das nimm ich mal so an. Allerdings wäre besser formuliert: die Welt so zu beschreiben wie sie uns scheint. Wissenschaft kann meineserachtens nichts erklären, jede Theorie ist nur eine Annäherungsfunktion an die Wirklichkeit.


Dein Argument von oben passt übrigens genauso auf das heliozentrische Weltbild: Haben Galileo und Kepler auch das göttliche Element zerschmettert, weil sie nachgewiesen haben, daß sich die Menschen geirrt haben in Bezug auf das göttliche Element ? Genauso wie sie sich geirrt haben in welcher Form Gott das Sonnensystem erschaffen hat, haben sie sich bei der Schöpfungsgeschichte geirrt. Na und ?

du mußt dazu sagen, daß es sich um das biblische Weltbild handelt. Nur dann ist deine Aussage richtig.

Daß die Masse der Christen nicht an das Schicksal glaubt ist mir neu, aber ok. Hab ich mir vielleicht noch nie überlegt.

Grüße fumarat
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.061
fumarat schrieb:
Ich seh schon vorraus wie der Franziskaner mich nach diesen Aussagen auseinandernehmen wird. :twisted:

Naja, wenn du schon drauf bestehst... :lol:

Ich habe nur festgestellt, daß die Evolutionstheorie an sich sehr lückenhaft ist. So bringen selbst Verfechter derselben Widersprüchlichkeiten ein.

Das ist sie - allerdings immer noch weit weniger lückenhaft und auf schlichte Unwahrheiten aufgebaut wie die Kreationismustheorie.

Gut. Es ist Anhand dieser Zahlen tatsächlich unwahrscheinlich, daß man eine komplette Entwicklungsreihe einer Art in fossilen Funden darstellen kann. Somit ist die Paläontologie, als Beweismittel für die Evolutionstheorie eigentlich doch genauso ungeeignet wie umgekehrt als Gegenbeweis, oder?

Nein.

Die Evolutionstheorie passt zu den gefundenen und datierten Fossilien. Der Kreationismus nicht bzw. nur mit geistigen Verrenkungen. Dass eine komplette Entwicklungsreihe einer Art eine endgültige Bestätigung der Evolutionstheorie wäre, heisst nicht, das bei Abwesenheit einer solchen die Theorie gleich falsch ist.

... die Evolutionstheorie ist doch genauso Vorraussetzung für das materialistisch atheistische Weltbild. Es ging den Verfechtern vor allem darum, das göttliche Element zu zerschmettern.

Erste Aussage: Nein. Warum muss die Evolution zwangsläufig mit der Vorstellung eines Gottwesens kollidieren? Aber ja, sie würde auch ohne funktionieren, und genau das scheinen manche nicht akzeptieren zu können.

Zweite Aussage: Nein. Quatsch. Die Zielsetzung der Evolutionswissenschaftler ist es, die Entwicklung und Veränderung des Lebens zu erklären. Die Aussage, dass die Evolution dazu diene, Gott bzw. den Glauben abzuschaffen, kommt ausschliesslich aus der Ecke der Religionen.

Insofern ist die Evolutiontheorie genauso dogmatisch, da sie jeglichen göttlichen Einfluß von vornherein ausschließt.

Quatsch. Hab' ich dir aber in diesem Thread auch schon mal dargelegt. Mag sein, dass DU das so sehen willst, dadurch wird es aber nicht automatisch wahr.

Wenn jemand ernsthaft an Gott glaubt so gerät er sicherlich mit der Evolutionstheorie in Konflikt.

Warum? Vielleicht mit den Märchen in Bibel, Koran und anderen Gutenachtgeschichte-Büchern. Aber sonst?

Ich habe mit der Evolutionstheorie mehrere Schwierigkeiten.
Erstens glaube ich nicht an Zufall (mit der Wahrscheinlichkeit hat diese Theorie ja auch so ihre Probleme)

Hachja, die Wahrscheinlichkeit. Bitte lass uns an deinem unglaublichen Wissen teilhaben und erläutere uns detailliert, warum die Evolution nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung wie unwahrscheinlich sein soll.

Dieser Mensch wurde erschaffen. Wie genau weiß ich nicht. Das heißt der Mensch entwickelte sich meiner Meinung nicht schrittweise aus irgendwelchen primitiven Vorfahren, sondern irgendwann gab es einfach den ersten Menschen (Adam). Es gibt also keinen fließenden Übergang zwischen Mensch und Tier.

Ja, wahrscheinlich der erste aus 'ner Handvoll Lehm und der zweite aus 'ner Rippe. Mal ehrlich, was klingt jetzt tatsächlich unwahrscheinlicher?

Wenn du deine Weltanschauung genau betrachtest, wirst du feststellen, dass sie nicht mit tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmt. Kleinste Evolutionsfortschritte gibt es täglich. Wenn es nicht so wäre, wären alle Menschen exakte Kopien eines ihrer Erzeuger. Sie würden auch nicht grösser werden, als ihre Eltern. Oder Grippeviren würden niemals resistent werden.

Ich hab' eine Bitte: Deine Skepsis der Evolutionstheorie über ist durchaus angebracht - alles sollte hinterfragt werden. Diese Einstellung würde ich mir auch anderen Theorien gegenüber von dir wünschen.

Aber wenn's drum geht, die Schwächen der Kreationstheorie zu beleuchten, fällst du leider ziemlich ab. Ich hab' den Eindruck, du musst mit aller Macht an deine göttliche Abstammung und Auserwähltheit glauben. Und jede Weltanschauung, die auch ohne einen Gott funktionieren könnte gefährdet deinen Status als göttliches Wesen. Das ist halt das Problem, wenn man denkt im Besitz göttlicher Wahrheiten zu sein - sie können und dürfen einfach nicht falsch sein, sonst wäre ja der Sinn der eigenen Existenz plötzlich nicht mehr da.
 

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