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- 2. Juni 2025
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Es ist gelungen Photonischer Chip stark zu verbessern. Ist damit analoges Rechnen möglich?
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Photonischer Chip - schnell und energieeffizient
Rechenzentren verbrauchen immer mehr Energie. Ein Start-up aus Stuttgart will Abhilfe schaffen und hat einen Chip entwickelt, der mit Licht statt mit Strom rechnet - und deutlich weniger Energie verbraucht. Von Frank Wittig.
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Player: audioRechnen mit Licht - photonische Chips aus Stuttgart
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Rechnen mit LichtPhotonischer Chip für Rechenrekorde
Stand: 06.03.2025 • 15:07 Uhr
Rechenzentren verbrauchen immer mehr Energie. Ein Start-up aus Stuttgart will Abhilfe schaffen und hat einen Chip entwickelt, der mit Licht statt mit Strom rechnet - und deutlich weniger Energie verbraucht.
Von Frank Wittig, SWR
Künstliche Intelligenz fordert immer mehr Leistung bei den großen Rechenzentren. So braucht eine Anfrage bei Chat-GPT etwa 10-mal so viel Strom wie eine einfache Anfrage bei Google. Das Start-up Q.ANT aus Stuttgart verspricht hier Hilfe.
Q.ANT hat jetzt mit dem Aufbau einer Fertigungsanlage für photonische Computerchips begonnen. Die rechnen nicht mit Strom, sondern mit Licht, sind viel schneller und verbrauchen viel weniger Energie als herkömmliche Prozessoren, verspricht der Hersteller. Bisher galt die Technologie als fehleranfälliger als die strombetriebenen Chips. Dieses Problem will das Stuttgarter Unternehmen nun gelöst haben. Schon in zwei Jahren sollen die ersten photonischen Chips auf den Markt kommen.
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Paralleles Rechnen macht den Chip schnell
Einer der Vorteile der photonischen Chips besteht darin, dass sie eine große Zahl von Rechenoperationen gleichzeitig durchführen können. Der Trick: Auf ein und derselben Infrastruktur auf dem Chip kann man mit unterschiedlichen Wellenlängen, also mit verschiedenen Farben, verschiedene Rechnungen parallel durchführen. Unter anderem deshalb sind die Chips so schnell.
Ein weiterer Vorteil: Die Chips rechnen nicht digital - also mit Einsen und Nullen, sondern analog. Das passt vor allem zu Vorgängen in der Natur, die eben nicht digital sind, sondern analog. Hier verändern sich Größen kontinuierlich und machen keine digitalen Sprünge. Das kann man auch am besten analog berechnen - man spart sich also den Umweg über das binäre System.
Schon seit Jahrzehnten haben Forschende versucht, diese der Natur angemessene Rechentechnik zu verwirklichen. Michael Förtsch, einer der Geschäftsführer der Stuttgarter Chipschmiede Q.ANT, erklärt, mit ihrem photonischen Chip sei ihnen der Durchbruch gelungen. "Das ist uns jetzt weltweit zum ersten Mal gelungen, dass wir ein solches Rechenelement, das die von uns aufgestellten Gleichungen der Natur direkt berechnen kann, zum ersten Mal realisiert haben und Ergebnisse in einer Qualität erzeugen, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.“
