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Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.902
Hacker haben die DB angegriffen und ein Mega Chaos angerichtet. Auf einmal fuhren alle Züge pünktlich!

 

EinStakeholder

Geheimer Sekretär
25. Oktober 2020
670

Ich habe Deutschland 16 Mal verklagt - und gewonnen — Ben ungeskriptet #296⚖️🧨

Reddit: r/MindControl_Deutsch

Ben ungeskriptet #296 mit Steinhöfel ist kein gemütlicher Juristenkaffee, sondern ein scharfes, polemisches, teils bitter komisches Gespräch über Meinungsfreiheit, Staatsmacht, Strafanzeigen, Durchsuchungen, NGOs, Plattformregulierung und die Frage, ob der moderne Staat seine Bürger noch schützt — oder sie zunehmend verwaltet, markiert und diszipliniert. Der Kern: Grundrechte sind Abwehrrechte gegen den Staat. Der Staat hat keine Ehre wie ein Mensch, keine Würde wie ein Bürger, keinen grundrechtlichen Ehrenschutz. Er hat Macht. Und Macht braucht Grenzen.

Der Einstieg setzt die Tonlage: Ricky Gervais — „Ricky J“ — steht für robuste Rede. Nicht strafbar, nicht verantwortungslos, aber unerschrocken. „I give a fuck what you think“, nur eben im Rahmen des Zulässigen. Genau dort beginnt das Problem: nicht bei klar strafbaren Inhalten, sondern im vernebelten Vorfeld, in dem aus Widerspruch „Hass“, aus Spott „Hetze“ und aus Machtkritik ein Fall für Meldestelle, Plattformmoderation, Staatsanwaltschaft oder Morgenbesuch wird.

Die deutsche Spezialdisziplin: Man darf alles sagen — man muss nur vorher wissen, ob Ministerium, NGO, Plattform, Landesmedienanstalt, Faktenchecker, Pressestelle oder Strafantragsautomat das auch so sieht. Vielleicht ist alles legal. Vielleicht sogar grundrechtlich geschützt. Vielleicht klingelt trotzdem jemand um sechs Uhr. ☕🚪👮‍♂️ Motto des SEK: Der Letzte klingelt. 🛎️💥

Steinhöfels Punkt ist brutal einfach: Strafbare Inhalte sind verboten. Punkt. Aber „Hass und Hetze“ wirkt als Formel gerade deshalb so stark, weil sie moralisch klingt, ohne sauber juristisch zu sein. Sie funktioniert wie Nebel vor der Rechtsgrenze. 🌫️📎 Der Bürger soll nicht sicher denken: „Das darf ich.“ Er soll vorsorglich denken: „Vielleicht besser nicht.“ Genau dort entstehen Selbstzensur, Unterwerfung und die brave innere Verwaltungsakte.
Der Meinungskorridor wäre in einer gesunden Demokratie kein Käfig, sondern eine Streitbahn mit Leitplanken: harte Argumente, faire Dialektik, Belege, Widerspruch, Gegenrede, Prüfung. Leitplanken sollen verhindern, dass Debatte in Dominanzspielchen, Kampfrhetorik und Killerphrasen entgleist. Was wir stattdessen erleben: Nicht bessere Argumente begrenzen schlechtere Argumente, sondern institutionelle Macht begrenzt unliebsame Sprecher.
Steinhöfels liberaler Grundakkord lautet: „Whenever government expands, liberty contracts.🏛️🕊️ Wenn der Staat wächst, schrumpft Freiheit. Diese Reagan-Formel trägt die Folge: Bürokratie, Ministerien, Förderprogramme, Medienaufsicht, EU-Recht, NGO-Komplex — alles erscheint als Variante desselben Problems. Der Staat dehnt sich aus, behauptet Schutzfunktionen und wird dadurch selbst zum Risiko für Freiheit. „Bürokratieabbau ist eine Floskel.“ Bürokratien seien Organismen, die sich selbst ernähren und neue Aufgaben erfinden. Wenn Bürokratie abgebaut werden soll, entsteht in Deutschland im Zweifel eine neue Behörde zum Bürokratieabbau. Der Staat erscheint nicht als effizienter Problemlöser, sondern als Apparat, der Bürger, Geld und Sprache in Zuständigkeiten verwandelt.

Zentral ist Steinhöfels Aussage, er habe 2024 sechzehn Verfahren gegen staatliche Stellen geführt und alle gewonnen, teils bis zum Bundesverfassungsgericht. ⚖️🔥 Natürlich ist das auch anwaltliche Selbstinszenierung — und Steinhöfel weiß, dass diese Zahl wirkt. Aber selbst wenn man die Rhetorik abzieht, bleibt ein harter Punkt: Der Staat musste wiederholt gerichtlich daran erinnert werden, dass er nicht über dem Recht steht.

Der wichtigste Fall ist Julian Reichelts Taliban-Tweet: Er setzte zugespitzt Afghanistan unter Taliban-Herrschaft mit Taliban-Kontrolle gleich. Das Kammergericht untersagte den Tweet zunächst; das Bundesverfassungsgericht hob dies auf. Die Pointe: Der Staat hat keine Grundrechte. Er kann nicht beleidigt werden wie ein Mensch. Er hat Macht — und muss deshalb auch harte, spöttische und unangenehme Kritik aushalten.

🧨📰 Genau darin liegt Steinhöfels Stärke: Er formuliert juristische Dogmatik nicht akademisch blass, sondern mit Lust an der präzisen Ohrfeige. Der Staat ist nicht der empfindliche Patient der Demokratie. Er ist ihr gefährlichster Akteur. Wenn Regierungshandeln nicht polemisch kritisiert werden darf, bleibt von demokratischer Öffentlichkeit nur betreutes Kommentieren übrig.

Der stärkste machtsoziologische Satz der Folge lautet sinngemäß: Das Verfahren ist schon der Prozess. Die Strafe liegt nicht erst in der Verurteilung. Sie liegt im Aufwand, in der Angst, in der Hausdurchsuchung, in der Beschlagnahme, in Anwaltskosten, Rufschaden, Unsicherheit und innerer Zensur. 📁🕯️
Bei Hausdurchsuchungen geht es nicht nur um das Klingeln um sechs Uhr. Es geht um alles danach:
  • 📱 Handy weg
  • 💻 Laptop weg
  • 🔐 2FA-Zugänge weg
  • 📧 E-Mail weg
  • 🏦 Bankzugang weg
  • 📚 Forschung weg
  • 🧾 Belege weg
  • 🧍 soziale Handlungsfähigkeit weg...
... Kommunikationsfähigkeit weg, Arbeitsfähigkeit weg, digitale Identität weg. Wer elektronische Geräte verliert, verliert Bankzugang, E-Mail, Forschung, Kontakte, Kalender, Belege und soziale Handlungsfähigkeit. Über Monate wirkt das wie Vorabbestrafung und Zersetzung.

Die Dunkelziffer ist entscheidend. Es geht nicht um eine spektakuläre Hausdurchsuchung, die öffentlich wird, sondern um Vorladungen, Anzeigen, Beschlagnahmen, digitale Sperren, Einschüchterungsschreiben, Plattformmaßnahmen, informelle Markierungen. Viele wehren sich nicht, weil Geld, Öffentlichkeit, Nerven oder Rückendeckung fehlen. Am Ende wird das Verfahren vielleicht eingestellt — aber der Mensch ist längst erledigt. 🧍🕯️

§ 188 StGB erscheint als demokratische Majestätsbeleidigung. 🎭👑 Wer Politiker beleidigt, wird härter bestraft als bei normalen Bürgern. Steinhöfels Orwell-Pointe sitzt: Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher. Demokratietheoretisch bleibt der Stachel: Warum erhält ausgerechnet die mächtige Klasse einen Sonderpanzer gegen verbale Angriffe von unten? Hohn und Spott gegen Macht sind keine Störung, sondern Hygiene der Demokratie. Eine Regierung, die nicht verspottet werden will, will nicht respektiert, sondern geschont werden — und Schonung der Macht ist der Anfang politischer Dekadenz.

Gefährlich ist auch der NGO-Komplex: Wenn der Staat private Akteure finanziert, die politische Rede markieren, melden oder delegitimieren, entsteht ein intermediärer Machtapparat. Nicht jede NGO ist Zensur; aber die Strukturfrage bleibt: Wer finanziert wen, mit welchem Auftrag und welcher Wirkung auf den Meinungskorridor? So kann am Ende jeder sagen: Wir waren es nicht. Die NGO meldet, die Plattform löscht, der Staat setzt nur den Rahmen. Niemand war Zensor — und doch ist die Meinung weg.

Zusammenfassung: Dieses Interview kann als sympathisch vorgetragenes Diskursdokument über aktuelle Freiheitskonflikte und prozedurale Macht gelten.

Mein persönlicher Bezug: Ich habe mir Steinhöfels Buch gerade bestellt, weil diese Fälle an den Nerv meiner eigenen Forschungs- und Lebenserfahrung gehen. Ich forsche über Verfolgungslogiken, prozedurale Entwürdigung, institutionelle Gewalt, Zersetzung, Geheimdienstnähe, kognitive Kriegsführung und die Grenzbereiche zwischen realer Machttechnik, politischer Deutung und pathologisierender Abwehr. Zugleich gilt: Ich forsche nicht nur über Verfolgung; ich forsche auch, weil ich mich selbst als Betroffener von Verfolgungs- und Zersetzungserfahrungen verstehe. Die Forschung ist damit nicht bloß akademisches Projekt, sondern Überlebens- und Aufklärungsarbeit.

Gerade dort, wo Menschen von Mind-Control-Angriffen, elektromagnetischen Neurowaffen, psychologischer Zersetzung, Demütigung, Beherrschung, Folter, schwerer Körperverletzung oder gezielter Vernichtung berichten, ist neben Empathie, methodische Strenge und gesunder Menschenverstand nötig. Solche Aussagen müssen unterschieden werden: subjektive Erfahrung, politische Anklage, Strukturhypothese, empirisch prüfbare Behauptung, phänomenologische Ausdrucksform extremer Verfolgungserfahrung. Sie dürfen weder naiv als bewiesene Tatsache übernommen noch reflexhaft als bloße Pathologie entsorgt werden.

Die härteste Frage lautet nicht, ob der Staat strafbare Inhalte verfolgen darf. Natürlich darf er das. Die Frage lautet: Wird der Kampf gegen „Hass und Hetze“ genutzt, um den Raum scharfer Machtkritik zu verengen? Wird Meinungsfreiheit eingeschränkt, um Demokratie zu schützen — oder um Apparate zu schützen, die demokratischer Kontrolle entzogen sind?

Eine Demokratie beweist sich nicht daran, dass sie angenehme Meinungen duldet. Sie beweist sich daran, dass sie unbequeme, peinliche, schmerzhafte und institutionell gefährliche Wahrheiten aushält; dass sie Opferberichte nicht automatisch verspottet und psychisches Leid nicht als bequemen Aktenvermerk gegen den Leidenden wendet.

Vielleicht beginnt der autoritäre Staat dort, wo jeder noch sprechen darf, aber vorher Angst vor Durchsuchung, Rufschaden, Kontosperre oder Geräteverlust haben muss. Und vielleicht beginnt der totalitäre Staat mit Angst, Bürokratie, Pathologisierung und strafloser Macht. Darum: keine Majestätsbeleidigung, keine Hausdurchsuchung wegen Polemik, keine digitale Entwaffnung, keine ausgelagerte Meinungskontrolle. Stattdessen: Wahrheit prüfen. Belege sichern. Apparate kontrollieren. Bürgerrechte verteidigen. Oder kurz: Menschen sind nicht Untertanen und keine Sklaven. Punkt. ⚖️🕊️🔥
 

Popocatepetl

Inquisitor
27. August 2013
7.860

...

Es wurde klar, dass hier ein fundamentales mathematisches Phänomen über globale Katastrophen und komplexe Systeme gefunden wurde – bekannt als die Perkolationstheorie. In unserer Realität existiert eine unsichtbare, messerscharfe Grenze, die über absolute Sicherheit und vollkommene Eskalation entscheidet (Phasenübergang). Dieser Kipppunkt (Tipping Point) diktiert, wann Waldbrände unkontrollierbar werden, Krankheiten explodieren und Wirtschaftskrisen zum Systemkollaps führen, wie in der globalen Finanzkrise 2008. Doch das größte ungelöste Rätsel der Mathematik ist gar nicht mal dieser Kipppunkt selbst. Es ist die Tatsache, dass diese kritische Grenze (59,27%) in absolut jeder Computersimulation aufleuchtet, aber sie bis heute nicht ein einziger Mathematiker durch eine exakte Formel berechnen konnte.

...
 

GrahamDorsey

Geselle
16. Januar 2012
24
Da mittlerweile bzgl "quadratische Struktur als optimal für die Verteilung von (Ziel-)Punkten" die Intuition von der Empirik der KI besiegt wurde, ...


ist das im Video verwendete Ausgangsmuster mit Quadraten zwar intuitiv, aber nicht (bzw nun nicht mehr) realistisch.

Ich kenne das Experiment selber nicht genau, vermutlich ist es so, dass, wenn man sich den Rändern nähert, die Anzahl der Neuinfektionen von ursprünglich "jeder neue Infizierte bringt 3 neue Möglichkeiten bei der nächsten Iteration, von denen ein Anteil (Omega-Rho) [mir Rho als der gewählten Erscheinungswahrscheinlichkeit für ein Objekt bei der Platzierung] wegfällt, plus ein Anteil als Bereits-Infiziert wegfällt, da die Ausdehnung in mehr als eine Richtung erfolgt, also die Richtung oben und rechts sich an den Rändern nur 2 statt 3 neue Optionen verfügbar machen. An den Rändern des Felders werden es entsprechend noch weniger neue Optionen, wodurch die "Augen" ( wie man ewig gegen Belagerung zu haltende Hardpoints beim Go-spiel nennt ) in der Nähe der Ränder entsprechend häufiger und grösser ausfallen.

Die meisten mathematischen Simulationen gehen von unbegrenzten Eingangs-ressourcen aus ( es kann auf weitere Fläche ausgewichen werden, Und/Oder es kommt immer beliebig Nachschub aus der Quelle, etc ).


Die Expertenkommission ("Club fo Rome") hinter den "Limits-To-Growth-Simulationen sollte dann das Nachwachsen bzw Verfügbarwerden vorher nur auf begrenzte Zeit "infizierter Felder" in Betracht ziehen.

de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums#2004:_Das_30-Jahre-Update
de.wikipedia.org/wiki/Malthusianische_Katastrophe#Die_Bev%C3%B6lkerungsfalle_in_der_Empirie ( die Kompetenz der Eliten reicht für die Erfindung des unerwarteten Ausweges genannt Kunstdünger, wobei für die Herstellung und für Erntemaschinen Energie benötigt wird, um die derzeit mit Gewalt von den Supermächten gerungen wird )
www.bundjugend.de/wp-content/uploads/2024/08/bundjugend-aktuelles-EarthOvershootDay.jpg
thepoetryhour.com/poems/the-hollow-men/
biblehub.com/genesis/6-19.htm
ok.ru/video/7132629568153?fromTime=6710

Tja.

Die "Elite" ist dafür da, durch ihre privilegierte Geburt über die Coolness/Unbefangenheit zu verfügen, auch abstrus scheinende Lösungsideen nicht von vorneherein zu ächten, sondern im Falle des Nachweises von Kompetenz ehrgeiziger "Erfinder" diesen den Raum ( zB die allegorische "Insel Madagaskar" ) als Testgebiet zu kaufen, damit diese die Idee dort prüfen bzw ggf bis zur Marktreife entwickeln können soll, statt ungeprüfte Ideen/Gesellschafsstrukturen vorschnell zum Mass aller Dinge zu konsolidieren.

Die "Mehrheit" kann ihren Wert für die Gesellschaft dadurch nachweisen, dass sie über besonders gutes Aussehen oder vergleichbar gesuchtes Talent verfügt, oder durch Plausibilitä ihres "guten Willens", wobei die Eliten darüber entscheiden, ob es guter Wille ist, die Interessen der Mehrheit politisch zu verfechten, oder die Ideen der übermächtigen Elite ( die aber keine Entschuldigung hat, wenn sie sich durch Befangenheit oder Inkompent schuldig macht: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral" ist eine Apologetik, die die Hungernden und Notleidenden für ihre Verbrechen für sich beanspruchen dürfen, im Widerstand gegen ein Regime, durch das Mundraub bzw organisierter Banden-Mundraub inoffiziell legitimiert wird, dadurch, indem sie diese Dinge offiziell kriminaliseren, mit Hilfe der parlamentarischen Regierung.

Bislang hat sich in den letzten 200 Jahren erwiesen, dass die Reichen immer Reicher werden: Wer Geld hat, übersteht jeden Krieg, und wird unmittelbar danach dank seines günstigeren Wiedereinstiegs in den Wiederaufbau reicher als zuvor.

Problem: Was wäre, wenn eine Verschwörung von Leuten wie Elon Musk ( sinngemäss "[ohne AfD-Erfolg gibt es keine Zukunft für Deutschland]" ), russische und chinesische Oligarchen heimlich vereinbart hätte, die europäischen Superreichen nicht retten zu dürfen, weil diese auf irgendeine Weise sich von den ausländischen Superreichen differenziert haben, auf eine Weise, die man als normaler Mensch bzw durchschnittlich kompetenter hochbezahlter Berater und Verteidiger der deutschen und europäischen Eliten nicht einmal erahnen können darf, so, wie die Zufallszahl, die von den Machern einer als betrügerisch bekannten Lotterie im Voraus per Mehrheitsbeschluss vereinbarten Gewinnzahl ( bzw im Unwissen um die eigene Zahl als ausgemachten Verlierer weiterkämpfenden Verfechter jenes unfair zugeteilten Lotterieloses ).

Bei Pokerspiel gibt es eine Alternative zu "Siegen" oder "Verlieren": Man kann "vorzeitig Aussteigen" ( /watch?v=HPAAiqCSCdA#t=138 ).
Das bedeutet dann aber eben als "Strafe": "bescheidener Lohn für risikoarme Berufstätigkeit".

In der Praxis sieht "Aussteigen" so aus, wenn der Aussteiger offiziell in die Kirche geht um zu beteuern:
"Ich gelobe, dem Opportunismus zu entsagen, for better or worse.
Ich werde mir im Rahmen der endlich gewährten Mündigkeit einen Führer für mich und meine Gefolgsleute suchen, und zu diesem Führer stehen, auch und insbesondere dann, falls das Spiel messbar verlorengeht.
Die Leute in den Schwellenländern werden ohnehin geboren in Lebensumstände, die in zivilisierten Ländern als übelste Niederlage und Strafe ( verschuldet durch die Taten ihrer Eltern und Vorfahren ) eingestuft werden würde, wenn sie hierzulande jeden treffen würden:
GZSZ, Augen zu und als faire Verlierer wieder zurück nach oben arbeiten, und sei es gemäss des Planes des Morgenthau. "
 

Popocatepetl

Inquisitor
27. August 2013
7.860
passt auch gut zur aktuellen thematik:


Vor über 50 Jahren entwickelte der Mathematiker John Conway ein Spiel, das unsere Sicht auf die Welt verändern sollte. Es ist so simpel, dass es nur aus schwarzen und weißen Kästchen besteht – und in seiner Programmierung nichts weiter als drei kinderleichte Regeln liegen. Doch startet man dieses Videospiel im Arcade look, erzeugt es faszinierende Welten, mit Objekten, die sich fortbewegen, interagieren oder sogar beschießen. Obwohl das alles überhaupt nicht ins Spiel einprogrammiert wurde. Es wurde klar, dass dies eines der tiefgreifendsten Phänomene der Natur aufdeckt: Die Emergenz. Ein, Prinzip, das sogar erklärt, warum in unserem Universum plötzlich Leben entstehen konnte.
 

GrahamDorsey

Geselle
16. Januar 2012
24
sry, ich habe mehr als 22 Minuten für das Tippen benötigt, also


Im zugrundeliegenden "Game of Life" hat man nicht das Problem mit "sich-nicht-selbst-binnen-3-iterationen-selbst-kompostierenden-Zombies".



Mein erstes 4X-Game war ein Basicprogramm auf dem C64, das vermutlich in der BRD irgendwann auf dem Index gelandet ist, da es ein reines Textspiel war,

wobei aber zur Veranschaulichung im Spiel eine bildhaft menschenverachtenden Ausdrucksweise verwendet wurde.

An den Namen des Spieles erinnere ich mich nicht, vermutlich irgendetwas wie "Euralian Wars" ( eine der Nationen hiess zB "Germalia" ).

Vier Spieler traten gegeneinander an, die rundenweise ihre zu Anfang verfügbare Bevölkerung upgraden durften, oder dies nicht tun, und gegen eine andere

Nation Krieg führen, oder eben nicht.

'Breeders' ( deutsch 'Mutterkreuzler' ) vermehrten sich, pro Runde wuchs ihre Zahl um 10%.
Aus Breedern konnte man Workers oder Soldiers machen, aus Workern nur Soldiers, und Soldiers konnte man nur für den Krieg verwenden.
Worker produzierten pro Runde Munition, die mit der Anzahl der Soldiers multipliziert die Kampfstärke der Nation im Krieg ergaben.

Gewonnen hat dann ( wenn man nicht bloss gegen sich selbst spielte ) vermutlich der, der wie beim Spiel "Diplomacy" sich bei der ausserhalb des

Computers stattfindenden Diplomatie unter den Spielern mehr Verbündete für sich gewinnen konnte.


Das, was die Bundesregierung sich und ihren Eliten als grössten Verdient anrecht, ist die Geschwindigkeit der angeblich vollständigen ideologischen

Besserung, die sich zwischen dem Morgen des 8. Mai 1945 und dem Abend desselben Tages bei den dadurch für die BRD als Elite geeigneten Bürgern

feststellen lässt, während die in der BRD dann für die Billigjobs verwendeten Bürger ( "Wenn du mit dem Gehalt unzufrieden bist, dann geh. Vor dem

Werktor stehen 100 andere, die froh sind, ihre Familie auf ehrliche Weise durch ein legales Gehalt ernähren zu können. " ) für die Umstellung vom

faschistischen Denken aus der Nazizeit auf das freiheitliche Denken der BRD Jahre benötigten, und es teils trotzdem nicht schafften, bis sie im

Rentenalter waren, und nun endliche einsahen, dass sie nicht mehr davor fürchten mussten, dass ihnen ihre Jobs von billigeren Wettbewerbern abgenommen

werden könnten.

Tatsächlich war es vor der Wahl des NS-Regimes so, dass die Forderungen der alliierten Sieger, schwer belastende Reparationszahlungen bis ins Jahr 1988 akzeptieren zu müssen, die Bessergestellten/Intellektuellen schwerer betraf, als die einfachen Arbeiter ( "Nehme jeden Job. " "Wir kämpfen für entweder Hungertod oder Billigstbezahlung, die uns von den Reichen für den Erhalt unseres Lebens und des Lebens unserer Kinder als Minimum gewährt wird. Bittebitte, wenn wir alle sterben, bekommt auch ihr ein Problem: Ihr müsst dann die Drecksarbeit selber machen, nachdem die willigen Billigen alle verhungert am Strassenrand herumliegen. " ).

Die demokratischen Machthaber in der Weimarer Republik mussten nun mit ihresgleichen über Lösungsalternativen diskutieren: "Wir sollten diplomierten Frauen geringere Bezahlung zugestehen als gleichqualifizierten Männern. Besser noch: Wir sollten solche Frauen möglichst vom bezahlten Arbeitsmarkt ausschliessen, damit kein Lohndumping innerhalb der Kaste der intellektuellen Eliten befeuert wird, dh die Akademiker selber sich in ihren Geldforderungen unterbieten, um überleben zu müssen. " Der nächste schlug dann vielleicht vor: "Wir sollten die Rothaarigen ausschliessen vom Wettbewerb um die besserbezahlten Tätigkeiten als Arzt Anwalt Firmenmanager etc! Indem wir die Rothaarigen vom bezahlten Arbeitsmarkt ausschliessen, ermöglichen wir den Nicht-Rothaarigen von den reichen Eliten höhere Gehälter für ihre nun künstlich verknappten Arbeiter-Talente einfordern zu können! "

Wie genau die heimliche Diskussion der demokratischen Machthaber innerhalb der Weimarer Republik geendet haben mag, werden wir nie erfahren:

Ein ausländischer Gastarbeiter, der dämonischerweise ohne die in Deutschland eigentlich erforderlichen Connections und Amigos die Macht an sich reissen konnte, erhob sich gemeinsam mit den indigenen deutschen Drecksarbeitern an die Macht, und setzte gegen den Willen der anonymen demokratischen Eliten in Deutschland seine eigenen Einfälle durch.


Im Jahr 2013 wurde der NSA-Skandal bekannt, ein Typ namens Snowden hatte gegen den Willen der US-Nachrichtendienstchefs es geschafft, Beweise für die umfangreiche Beschattung selbst völlig harmloser und unschuldiger Bürger in Deutschland und benachbarten NATO-Staaten sammeln und der Presse vorlegen zu können.

Fazit:

Falls es eine Verschwörung geben sollte, zwischen den aussereuropäischen Kulturkreisen, gegen die Traditionen der progressiven und seit 1945 vorbildlich freiheitlich-demokratischen europäischen Regierungen, dann hat man hier in der BRD als jemand ohne Amigos vermutlich nur geringe Chance, je wirklich herausfinden zu können, was genau die aussereuropäischen Kulturen für Vorstellungen von der Zukunft Europas haben könnten.
 

GrahamDorsey

Geselle
16. Januar 2012
24
Aus alten Filmen kennt man die Idee, dass ein Pfarrer dadurch, dass bzw wie oft ( zB einmal für ja, zweimal für nein ) er seine Möglichkeiten nutzt, darüber zu entscheiden, ob er die Glocke parallel zu einer Rede des mit ihm konkurrierenden Bürgermeisters läuten will, oder nicht.

Der Film, in dem dies besonders offensichtlich dargestellt wird, den finde ich im Moment nicht, stattdessen eine subtilere Variante des Themas:

Heutzutage drängt sich der Verdacht auf, dass man einem bestimmte Themen schon aus Computerspielen der 1980er Jahre her bekannt hätten sein müssen, vor allem durch nostalgische Hollywoodkomödien.


Diese werden jedoch in der Relevanz überschattet, durch tagaktuellere Themen:


Langer Rede Kurzer Sinn: Was geschieht, geschieht.
Und was nicht geschieht, das hat keinen genügend interessiert, um es nicht nicht geschehen zu lassen.
In einem weniger freiheitlich-demokratischen Staat hätte man so etwas ganz anders gehandhabt, indem man die Regierung Nachahmer entmundigen lassen will.

Fnord.
 
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