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Die Organisation

homeruniverse

Lehrling
20. April 2003
1
hallo erstmal, ich bin neu hier im forum ...

ersteinmal halte ich dieses zitat für etwas verwirrend, da es zwar von einer organisation redet, aber dennoch den begriff "feuern" nethält.
dies lässt auf eine hirarchische organisation schließen, was das diskusionsfeld schon einmal sehr einschränkt.

in einer hirarchischen struktur sind die aufgabenverteilung bekanntlichermaßen von oben nach unten hin nach wichtigkeit und bedeutung gestaffelt;

dies hieße auch, dass der überblick über das ganze nur von der hirarchisch höchst gestellten person zu bewerkstelligen ist, allerdings überblickt diese person nicht die details,

welche wiederrum von den hirarchisch niedergestellten, quantitativ weit in der mehrheit stehenden, gruppe zu überblicken ist. allerdings nur im kleinen, sehr speziellen rahmen, den diese person in der hirarchie zugeordnet ist.

das zitat sagt aus, dass in jeder (hirarchischen) organisation eine person einen einblick über alles und jeden hat. dies ist meienr meinung nach unmöglich, denn ins detail kann man aus rein technischen gründen gar nicht gehen (man müsste zu viel wissen).

allerdings stimme ich darin überein, dass diese person das system zerstören würde. immerhin kennt es seine schwachpunkte und dadurch auch die wege, wie man es zum persönlichen nutzen ausnutzen kann.
 

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
Welche Organsisation ist nicht hierachisch? Ich kenne keine, denn sonst würde kein System funktionieren.

Die Kirche ist auf jeden Fall hierachisch.

Jeder Staat besteht durch hierachische Strukturen.

Jede Sekte hat ihren Führer.

Die Weltverschwörung.de hat ihren Admin.

usw......

Wenn nun einer alles über die Strukturen weiß die innerhalb einer Gemeinschaft wirken ist er eine Gefahr, aber auch eine Stütze in Notzeiten. Daher vertrete ich nicht den Leitsatz:

In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiß. Diese Person muß entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren.

Und mal ehrlich, welcher Präsident oder welcher Kanzler (oder was auch immer) hat den die Macht eigentlich?

Nicht mal Saddam hätte sich gegen einen Aufstand innerhalb seines Militärs behaupten können. Und der wäre gekommen, nur hätten dann einige länder sich nicht verschiedene Dinge aneignen können. Aber das ist ein anderes Thema.

Don
 

Gurke

Großer Auserwählter
25. März 2003
1.626
Gibt ja den netten Spruch, Wollen die den Chef sprechen oder jemanden, der sich im Laden hier auskennt.
Ist aber überall so, wenn man die Abläufe zu gut kennt, kommt man schon mal auf die gedanken die Schwächen des Systems auszunutzen.
Finde feuern aber übertrieben, man hat ja in die Person investiert. Lieber ein Rotationssystem, das sich keiner lange genug einnisten kann und auf dumme Gedanken kommt.
 

minister

Geheimer Meister
22. August 2003
420
Don schrieb:
Welche Organsisation ist nicht hierachisch? Ich kenne keine, denn sonst würde kein System funktionieren.
Yepps, absolute Zustimmung.
Hierarchische Systeme finden sich überall. Wir können nichts ausschliessen, kein System wäre funktions- geschweigedenn überlebensfähig ohne entsprechende Struktur und (An-) Leitung. Es kommt dabei, um diese zu bewerten, lediglich auf die grundlegende Absicht dahinter und die Form des Systems und deren Durchsetzung an.
Auch Sekten gründen sich darauf und bieten gerade eben durch diese gut durchklügelte Struktur (wie jede existenzfähige Organisation, Geschäftsform, Wirtschaftsform, Staat etc) den nötigen Anreiz und Ansporn zu Höchstleistungen, Aufstieg und Engagement der Mitglieder, Teilnehmer und Untertanen (Untergebenen).




Minister
 

minister

Geheimer Meister
22. August 2003
420
Wichtig für die einzelne Person ist, dass sie über ihren eigenen Bereich und dessen Durchführung Bescheid weiss. - Jedenfalls vonseiten des Oberhauptes.

Und sollte das Ober-Oberhaupt tatsächlich gefeuert oder beseitigt werden, ist es meistens genau derjenige, der dies vollbracht bzw inszeniert hat, welcher die dadurch frei gewordene übergeordnete Position an sich reisst!
Er war infolgedessen geschickter und bringt nicht selten dann auch ein geschickteres, ausgeklügelteres System mit sich.
Ob dies für alle Beteiligten nun wünschenswert, positiv oder negativ zu deuten ist, bleibt dem Einzelnen und dessen jeweiliger Verbindung zum Oberhaupt zu beurteilen.




Minister
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
SentByGod schrieb:
Cyril Northcote Parkinson:
In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiß. Diese Person muß entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren.
In jeden Forum gibt es ein User, der bescheid weiß. Dieser User muß gefeuert werden, weil er uns ständig damit zumüllt, wie bescheuert das ist, was wir machen.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.603
minister schrieb:
Don schrieb:
Welche Organsisation ist nicht hierachisch? Ich kenne keine, denn sonst würde kein System funktionieren.
Yepps, absolute Zustimmung.
Hierarchische Systeme finden sich überall. Wir können nichts ausschliessen, kein System wäre funktions- geschweigedenn überlebensfähig ohne entsprechende Struktur und (An-) Leitung.
Ja, Hierarchien sind toll, weil sie schon immer so gut funktionieren :wink:

Sowohl in Wirtschaft als auch in der Politik findet sich unzählige Beispiele dafür, dass "Aufweichungen" der strengen Hierarchien Vorteile bringen.

Wie ihr sicher alle wisst, gab es einmal einen "Hierarch" im antiken Griechenland, von dem sich dieser Begriff herleitet. Der pyramidenförmige Aufbau des damaligen Priestersystems kann den heutigen Hierarchie-Befürwortern ja kaum als Vorbild dienen, also sprechen sie schon längst von einer "aufgeweichten" Hierarchie, die keine wirkliche Pyramidenform mehr hat.

Und was die Politik angeht: Von der momentanen Hierarchie bin ich wenig begeistert, die Politiker, die Wirtschaft und Kapital nicht Wort reden, werden mundtot gemacht, ganz gleich, wie angesehen sie einst waren. Heiner Geißler auf Seiten der CDU ist nur ein Beispiel, Lafontaine in gewissem Sinne ein weiteres. Wichtig und notwendig wäre hier eine "Aufweichung der Hierarchie" (Nein, einen schrecklicheres Begriffspaar konnte ich in meinem Sprachlabor gerade nicht entwickeln) in Bezug auf die Parteien, die Politik-Agenda, die Medien etc.
 

minister

Geheimer Meister
22. August 2003
420
hives schrieb:
Sowohl in Wirtschaft als auch in der Politik findet sich unzählige Beispiele dafür, dass "Aufweichungen" der strengen Hierarchien Vorteile bringen.
Kommt darauf an.
Was die momentane Lage und Verantwortungslosigkeit und Selbstsucht/Gier der Oberhäupter der Hierarchiesysteme betrifft, mag dies durchaus zutreffen, allerdings hat dies nichts mit dem Begriff Hierarchie an sich zu tun, sondern lediglich mit dessen momentaner und auch in der Vergangenheit (wie uns die Geschichte aller Zeiten gründlich lehrt) Verwendung bzw Missbrauch dessen;
... wie so vieles in unserer heutigen Welt zweckendfremdet bzw missbraucht wird, um eigenen Gelüsten und Zielen nachzugehen und die eigene Position zu stärken und sich in dem starken Konkurrenzsystem zu behaupten und an Einfluss, Macht und finanziellen Gütern zu gewinnen.


Wie ihr sicher alle wisst, gab es einmal einen "Hierarch" im antiken Griechenland, von dem sich dieser Begriff herleitet. Der pyramidenförmige Aufbau des damaligen Priestersystems kann den heutigen Hierarchie-Befürwortern ja kaum als Vorbild dienen, also sprechen sie schon längst von einer "aufgeweichten" Hierarchie, die keine wirkliche Pyramidenform mehr hat.

Ebenso wie dies in noch älteren Kulturen und Lebenssystemen bereits zu finden war.


Und was die Politik angeht: Von der momentanen Hierarchie bin ich wenig begeistert, die Politiker, die Wirtschaft und Kapital nicht Wort reden, werden mundtot gemacht, ganz gleich, wie angesehen sie einst waren.
Das ist eben der sogenannte, sehr leicht zu missbrauchende "Nebeneffekt" von Hierarchien. Auch wenn das "Mundtotmachen" nur einen weiten, kaum umreissbaren Begriff darstellt.
Zusätzlich sind noch die häufig daraus resultierenden Massnahmen wie zB gegenseitige Spionage, Erpressung, Integration, Einschrenkung der persönlichen Freiheit, Vetternwirtschaft bis hin zu unmenschlicher gesetzloser Verfolgung, Demütigung, Gefangennahme und Folterung bzw Beseitigung von (potentiellen und wirklichen Andersdenkenden, Meinungsäusserungen oder Aktivisten) Feinden und Gegnern.

Ebenso ein Problem stellt dabei die Volks- und Glaubensangehörigkeit und Geschlechterungleichheit was Rechte etc betrifft dar. Scheinbar unbedeutende Differenzen und gleichberechtigte Möglichkeiten der Gruppenangehörigen, Minderheiten oder des allgemeinen Volkes werden in der Realität oft zu unüberwindbaren Barrieren und zu einschränkenden, von den jeweiligen Leuten selbst zu tragende oft mit gewaltigen Einschränkungen verbundenen und in Ungerechtigkeiten/Ungleichheiten resultierend benutzt und ausgebeutet. Demokratie, Sozialität und Recht auf freie Meinungsäusserung und Informationsfreiheit ist auch bei uns oft nur noch ein leerer, zu propagandistischen Zwecken verwendeter und missbrauchter Slogan, der lange nichts mehr mit der Realität zu tun hat. (hoffe das ist einigermassen verständlich und zusammenhängend rübergekommen, aber habe heute langen, die geistige Kapazität und -Leistungsfähigkeit beanspruchenden Arbeitstag hinter mir)





Minister
 

minister

Geheimer Meister
22. August 2003
420
Na bravo! Wieso kommst du ständig mit deinem Peter-Prinzip rüber? Das würde ja besagen, dass die grössten Genies und Informationshaie an unterster Stelle der Gesellschaft stehen, da wo das Analphabetentum am meisten blüht und die Möglichkeiten des Individuums auf Weiterbildung, Einflussgewinnung und Macht über Andere am beschränktesten sind!?



...Bei näherem Hinsehen stellt man jedoch fest, daß sie keine Ahnung von ihrer eigentlichen Aufgabe haben und sich in Nebensachen verlieren oder daß sie grandiose Fehlentscheidungen treffen, die oft genug nur deshalb nicht zu ihrer katastrophalen Wirkung kommen, weil der unfähige Chef fähige Mitarbeiter hat, die seine Entscheidungen in die richtigen Bahnen lenken, ohne daß er es merkt...
Und lauter Loser und dumme, ungeschickte Frösche an der Spitze stehen und die Fäden gedankenlos ziehen. Die Hintermänner und Agitator des Weltgeschehens, Industrietitanen, Wirtschaftsbosse und Kriegsinitiatoren allesamt noch dazu so unwissend und dumpf sind, dass sie nicht einmal wissen was sie tun. Ihre sich ständig vermehrende Allmacht und Einfluss, Finanzwesen und Beuteschätze gegenüber der immer mehr zunehmende Einschränkung und Ausbeutung und Verblödung der untertänigen untergeordneten Massen, unter diesen Topleuten, auf denen sich ihre überirdische kaum einzuschränkende und noch aufzuhaltende Macht gründet, reines Zufallsprinzip und völlig unbeabsichtigt sind und zusätzlich sogar, als ob dies nicht schon der Schande genug wäre, auch noch vom Volk selbst heraufbeschworen gewünscht wird.




Minister
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
hö, minister, hast was falsches gefrühstückt?


erstens ist das prinzip nicht von mir sondern, von - wie der name schon sagt - laurence j. peter und zweitens taucht das hier zum allerersten mal überhaupt bei wv.de auf. ich komm also nicht ständig mit dem peter-prinzip daher.

ich wollte euch auch nur auf dieses prinzip aufmerksam machen - ich wollte damit nicht sagen, dass es immer und zu 100% stimmt.

das peter-prinzip ist ein logisches, kein empirisches. wenn du also der meinung bist, dass die magnaten dieser erde nicht aus unfähigen bestehen, dann haben die sich halt nicht an das peter-prinzip gehalten. logisch ist es deshalb, weil man zur erkenntnis des peter-prinzips nicht durch beobachtung tatsächlicher menschen kommt (du kannst nachher mit der beobachtung überprüfen, ob die menschen sich an dieses prinzip halten - im falle der hochfinanz wohl nicht).
es liegt in der natur der hierarchischen bürokratie: kriegst du die arbeit auf deiner stufe gebacken, wirst du befördert. zwangsläufige konsequenz: du stehst irgendwann auf der stufe deines scheiterns. ergo: irgendwann sind alle posten mit unfähigen besetzt.

ach ja, es bedeutet auch nicht, dass die genies "unten" sind. doch auch sie werden irgendwann zur stufe ihrer inkompetenz befördert - nach der logik des peter-prinzips...
 

minister

Geheimer Meister
22. August 2003
420
antimagnet schrieb:
hö, minister, hast was falsches gefrühstückt?
@antimagnet
Das bezweifle ich stark!

... zweitens taucht das hier zum allerersten mal überhaupt bei wv.de auf. ich komm also nicht ständig mit dem peter-prinzip daher.
Gut, in diesem Fall muss ich mich wohl korrigieren. In letzter Zeit höre ich nur komischerweise immer wieder und ständig unaufhörlich von diesem Prinzip, obwohl es meines Wissens bereits länger existiert. Weiss auch nicht wieso es plötzlich so starken Aufschwung und Anhang unter der Bevölkerung gewinnt.

das peter-prinzip ist ein logisches, kein empirisches. wenn du also der meinung bist, dass die magnaten dieser erde nicht aus unfähigen bestehen, dann haben die sich halt nicht an das peter-prinzip gehalten.
Na göh, jetzt bin ich aber schwer enttäuscht. :wink:

logisch ist es deshalb, weil man zur erkenntnis des peter-prinzips nicht durch beobachtung tatsächlicher menschen kommt (du kannst nachher mit der beobachtung überprüfen, ob die menschen sich an dieses prinzip halten - im falle der hochfinanz wohl nicht).
es liegt in der natur der hierarchischen bürokratie: kriegst du die arbeit auf deiner stufe gebacken, wirst du befördert. zwangsläufige konsequenz: du stehst irgendwann auf der stufe deines scheiterns. ergo: irgendwann sind alle posten mit unfähigen besetzt.
In hohen bzw Mittelpositionen scheint es mir lediglich in dieser Hinsicht des öfteren zuzutreffen, da die wirklichen Bosse oder Magnaten, wenn du so willst, zu ihrem anscheinend eigenen Schutz bzw Einfluss- und Auschliesslichkeitsprinzip unter ihnen v.a. deshalb inkompetente und uneigenständige, schwachsinnig wirkende Mitarbeiter einsetzen.

Wie dies zB Hitler in den letzten Jahren seiner Herrschaft vorzog.

Und merken dabei selbst nicht, dass sie durch diese zwangsläufige Inkompetenz und Fehlentscheidungen bzw Überblick und fehlende korrekte Schlussfolgerungen und falsche Entscheidungen und daher auch folgende richtige Aktionen etc ihrer braven dummen Schäfchen als Untergebene verabsäumen, sich damit schlussendlich nur selbst einen Haxen stellen und ins endgültige AUS manövrieren. Daher das sogenannte Peter-Prinzip sehr unbedacht und unweitsichtg ist und nur wenig Überlebenspotential für ein Unternehmen, Organisation, Partei oder Nation mit Zukunftsabsichten, bietet. Dennoch bezweifle ich nicht, dass es ebenso oft praktiziert wird wie eben diese aufgrunddessen scheitern.

ach ja, es bedeutet auch nicht, dass die genies "unten" sind. doch auch sie werden irgendwann zur stufe ihrer inkompetenz befördert - nach der logik des peter-prinzips ...
Heisst das jetzt etwa, wir haben doch noch Zukunftsaussichten!? :D




Minister

Falsch gefrühstückt zu haben bezweifle ich in erster Linie daher, da ich seit gestern weder geschlafen, noch gefrühstückt habe. Allerdings sieht mir die Figur weiter oben recht zum "Anbeissen" aus! :wink: Kleiner Scherz am Rande.
 
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