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Der gläserne Rapper

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
"Welcome to Miami" hiess mal ein Hit von Will Smith. Ganz unbeschattet wird sich wohl auch er nicht in Miami aufhalten können, noch weniger ein 50 Cent, denn der Hintergrund einiger Rapper "provoziert" bei der Polizei einen Grundverdacht, dass die Musikhaudegen einen Drang zur Kriminalität haben.
Die Polizei in Miami spricht von Prävention - die HipHopper nennen es Rassismus. Fest steht nur, dass in Florida seit Jahren umfangreiche Dossiers über Musiker angelegt werden, um die Bevölkerung eventuell vor eventuellen Straftaten von Angehörigen dieses Musikstils schützen zu können.
Hiphopper unter verschärfter Beobachtung
Und was ist es nun? Ein Schlag gegen künstlerische Freiheit dürfte es wohl sein.
 

blur

Geheimer Meister
1. September 2003
251
Ich habe zu dem Thema irgendwo gelesen, daß es der Stadt Miami auch darum geht, Kämpfe unter verfeindeten Hip-Hop-Gruppen zu verhindern. Ist ja bekannt, daß die Jungs von der Westküste die von der Ostküste nicht leiden können und umgekehrt. Miami ist ein beliebtes Urlaubsziel und daher kann ich verstehen, daß die Stadt keine Lust auf irgendwelche Schießereien hat.

Sämtliche in den Dossiers der Polizei von Miami auftauchenden Rapper besitzen tatsächlich einen criminal record. Wobei die begangenen Gesetzesverstöße typischerweise in einen Bereich fallen, der in den USA, sobald es um junge schwarze Straftäter geht, pauschal unter gang-related crimes subsumiert wird: illegaler Waffen- oder Drogenbesitz, Körperverletzungen verschiedener Schwere.
Die Stadt Miami observiert also keine unbescholtenen Bürger, sondern bekannte Kriminelle.
 
G

Guest

Gast
Wobei die begangenen Gesetzesverstöße typischerweise in einen Bereich fallen, der in den USA, sobald es um junge schwarze Straftäter geht, pauschal unter gang-related crimes subsumiert wird: illegaler Waffen- oder Drogenbesitz, Körperverletzungen verschiedener Schwere.
wonach klingen diese straftaten denn sonst, wenn nicht nach "gan related crimes"???
 

elvissa

Geheimer Meister
18. Juli 2003
117
geheimer_schakal schrieb:
Wobei die begangenen Gesetzesverstöße typischerweise in einen Bereich fallen, der in den USA, sobald es um junge schwarze Straftäter geht, pauschal unter gang-related crimes subsumiert wird: illegaler Waffen- oder Drogenbesitz, Körperverletzungen verschiedener Schwere.
wonach klingen diese straftaten denn sonst, wenn nicht nach "gan related crimes"???
ähm, ist das jetzt dein ernst?

ich würde mal wagen zu behaupten, dass nicht jeder der illegal waffen oder drogen besitzt oder jemanden zusammenschlägt in einer gang sein muss.
oder?
[ironie]selbst wenn derjenige schwarz ist [/ironie]
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
elvissa schrieb:
ch würde mal wagen zu behaupten, dass nicht jeder der illegal waffen oder drogen besitzt oder jemanden zusammenschlägt in einer gang sein muss.
oder?
natürlcih klingt das nach gang.
jemand der mit drogen handelt hat fast immer eine gang um sich, erstens um seine absatzgebiete zu sichern, und zweites um sich seine gewaltsame konkurrenz vom halse zu halten.
und bei dieser art von "typischen" rap-gangsta-nigga-gang stellt sich doch wohl nicht die frage, ob die das alleine machen.
dass die wirklich hohen tiere im rap aber sich noch mit den gassenjungen aus ihrer jungend rumtreiben halte ich für zweifelhaft.
gut, es mag ausnahmen geben, aber es handelt sich bei diesen nicht um einen wirklich großen "freundes"kreis sondern um einzelne crews oder ähnliches.
 

elvissa

Geheimer Meister
18. Juli 2003
117
na hör mal, illegaler drogenbesitz heisst noch lange nicht mit drogen handeln!

es ist schon ziemliich erstaunlich was für klischees hier unreflektiert nachgeplappert werden...

wenn ein rapper (oder, nebenbei bemerkt, irgendein anderer musiker) mit drogen erwischt wird, heisst das noch lange nicht, dass er dealt und in einer gang ist.

sonst würde mich doch mal interessieren, welcher gang deiner meinung nach jim morrison, konstantin wecker und axel rose angehören.

warum sollte ein erfolgreicher rapper mit drogen dealen? aus gewohnheit, oder doch eher weil "die das doch alle machen"?
 

Danie

Vollkommener Meister
16. Oktober 2003
538
elvissa schrieb:
ich würde mal wagen zu behaupten, dass nicht jeder der illegal waffen oder drogen besitzt oder jemanden zusammenschlägt in einer gang sein muss.
oder?
[ironie]selbst wenn derjenige schwarz ist [/ironie]
es gibt bedauerlicher weise genug Leute die davon ausgeghen aber der Ausdruck "gang related crime" bedeutet nicht zwangsläufig das der jenige in einer gang ist.
 

elvissa

Geheimer Meister
18. Juli 2003
117
Gang related crime is a violent crime problem perpetrated by and targeted at juveniles and young adults. Gang motivated crime often involves multiple offenders. A gang related crime is defined as a crime in which the suspects, victims or participants are identified as gang members or associates and the offender committed the crime for the benefit of, at the direction of, or in association with the gang with the specific intent to promote, further or help in any criminal conduct by gang members
http://www.ci.watsonville.ca.us/crimestats/gangcrimes.html

doch.
 
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