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Das wahre Gesicht

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Jetzt rücken die Staatschef aber zueinander. Der Tschetschenienkrieg wird als Antiterrorkriegverkauft. Die russische Armee darf (beinahe) unbeschränkt agieren - Infiltrationslager in Tschetschenien. Das rückt den Besuch diverser Persönlichkeiten in Auschwitz in ein dunkles Zwielicht. Wurde denn bisher der Kern des Terrorismus getroffen? Analysen zeigen, dass der Terrorismus in den letzten anderthalb Jahren eher noch mehr provoziert worden ist, als dass er erfolgreich bekämpft wurde: der versprochene schnelle Erfolg gegen den Terrorismus erweist sich als Versprecher oder als leere Formel. Stattdessen wenden sich einige Staatschefs - demonstrativ - gegen die politsche (Meinungs)Freiheit nach Innen: Auch in Spanien Schachzüge gegen die Informationsfreiheit. Werden die Feinde im eigenen Land unter den Freidenkern beschworen?

Der Feind kämpft nicht gegen sich selbst. Finden wir an den Spitzen der Staaten Spanien, Russland, Italien und den USA Feinde des freien Volkes und gelebter Demokratie? Wenn sie schon so offensichtlich frei Menschen- und Völkerrecht mit Füssen treten, wer spielt mit ihnen denn noch dasselbe Blatt?

Wahrscheinlich wird das Ringen um die zukünftige Richtung internationaler Politik heftiger - aber den Staatsherren einiger Länder darf man die Diskussion und das Ringen nicht überlassen. Das Staatsoberhaupt von GB sagte es deutlich: 'Er könne vor seinen Schöpfer treten. Und die Opfer im Irak waren es wert.' Es wird Zeit für die Menschen, selbst zu handeln und einige Schöpferbilder, die noch immer als Vorwand rigider und verlogener Politik genommen werden, das Garaus zu machen. So militant und falsch darf Politik in Zukunft nicht mehr funktionieren. Und Politik darf andere Krisenregionen nicht mehr vergessen. Wer hat sich denn noch ernsthaft Gedanken um Kongo, Madagaskar oder Äthiopien gemacht, als die Medienwelt durch die Bilder von dem Anschlag auf das WTC oder die Debatte um den Feldzug in den Irak bestimmt waren?

Was ist nun das wahre Gesicht? Das wahre Gesicht ist, dass wir uns Gedanken um die Worte einzelner machen (müssen) und dabei Milliarden andere Menschen vergessen. Doch wovon hängt die Situation dieser Menschenmassen ab? Soll ihre Situation davon abhängig bleiben, dass internationale und nationale Politik so unverschämt bleibt, wie sie schon ist?
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.490
wenn wir nur denken & reden wird sicher nichts ändern, da kann ich dir brief&siegel geben. selbst die überaus zahlreichen demonstrationen um den ganzen globus haben doch NICHTS geändert, alle regierungsmitglieder machen weiter wie gewohnt. sollte uns das wundern? nein, denn entgegen den behauptungen vieler die noch an die funktionalität der demokratie glauben, bin ich mir inzwischen sicher, dass sie tot ist. sonst hätte doch der ach so demokratische staat amerika, der noch vor kurzem kriege für die demokratie führte und allen seine tolle staatsform näherbringen wollte, etwas auf die meinung der menschen gehört und nicht einfach weitergebombt bzw erst garnicht angefangen. jeder setzt seine eigenen interessen durch und solange andere interessen die eigenen stützen werden die auch noch unterstützt. und wenn da ein paar 1000 leute sterben, wen störts, ich fahr meinen Maibach und hab meinen spaß jeden abend im bordell.

die einschränkung der informationsfreiheit, schritt für schritt, ist nur ein weiteres zeichen dafür das die eigene meinung zwar (noch) akzeptiert wird aber auf dauer wohl nicht erwünscht ist. daher geht man schon langsam gegen sie vor ... langsam und unoffensichtlich, damit der pöbel sich nicht eingeschränkt fühlt.
 

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