Christentum-größte Lüge der Geschichte?

captainfuture

Großer Auserwählter
Franziskaner schrieb:
du hast den anderen teil meiner ausführung wohl bewußt übergangen - "gott" ist keine gestalt, es ist eine erfahrung, die in jedem einzelnen steckt. der atheist wird sie bloß nie machen (sollte er auf lebzeit atheist bleiben)
Nun, wenn die Erfahrung schon in uns steckt, muss man sie ja nicht erst noch machen, sondern hat sie schon. Oder versteh' ich das falsch?

ok, für dich nochmal genauer : das potential dazu.
 

Weltenbummler

Großmeister
@ Tizian: Das "moralisch Verworfene, von der Gesellschaft geächtete" bezog sich nicht unbedingt auf Satanisten ... aber der Begriff "Satan" steht halt normalerweise für das Böse, das, was der Großteil unserer Bevölkerung nicht gutheißt. Kurz und gut, wenn ich von "Satan" spreche und ein Satanist von "Satan" spricht, meinen wir nicht dasselbe ... deshalb kommt's zu Verständnisschwierigkeiten.

@ Cap' Future: O.K., "Hitler ist im Himmel", ein bisschen provokativ und so, wie du's erklärst, ganz gut getroffen. Allerdings ... das Christentum funktioniert mit einem Wertekanon, Gut und Böse sind nicht einfach relativ. Manches ändert sich sicherlich mit dem Lauf der Zeit ... wenn ein altisraelitischer Wüstenstamm zwischen Stein- und Bronzezeit Homosexualität nicht gutheißt, muss das nicht bedeuten, dass wir Christen an diesem Werturteil für alle Zeit festhalten müssen. Aber zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte und bestimmten gesellschaftlichen Umständen als Christen gemeinsam zu sagen: "das ist gut", "das ist böse", ist schon in Ordnung. Und wenn Himmel und Hölle sozusagen überirdische Metaphern für Gut und Böse sind, habe ich kein Problem damit, Hitler eher in der Hölle zu platzieren als zu sagen, alles sei relativ. Im atheistischen Bereich funktioniert es ja genauso ... mit unseren Gesetzen, Verfassungen, die beispielsweise von den Menschenrechten geprägt sind, fordern wir als Gesellschaft auch ein bestimmtes Verhalten und dulden nicht alle möglichen "individuellen definitionen" ...
 

Tizian

Großer Auserwählter
Weltenbummler schrieb:
@ Tizian: Das "moralisch Verworfene, von der Gesellschaft geächtete" bezog sich nicht unbedingt auf Satanisten ... aber der Begriff "Satan" steht halt normalerweise für das Böse, das, was der Großteil unserer Bevölkerung nicht gutheißt. Kurz und gut, wenn ich von "Satan" spreche und ein Satanist von "Satan" spricht, meinen wir nicht dasselbe ... deshalb kommt's zu Verständnisschwierigkeiten.
Welches Böse? Es gibt kein Böses und Gutes! :wink:
 

Tortenhuber

Meister vom Königlichen Gewölbe
Und es gibt auch kein links, rechts, kalt, warm, schön, hässlich, behindert, reich, arm, klug, dumm ... :!:
 

Odium

Geselle
an alle die christ sind (oder andere relis)

warum seid ihr christ???? doch nur weil ihr so aufgewachsen seid oder wollt ihr sagen dass euch christentum besser gefällt??? aber ihr kennt doch die anderen relis nicht also könnt ihr gar nicht sagen dass ihr christ bzw. eine religion habt. das ist doch gar nicht eure meinung, denn wenn ihr in einem islamischen land oder jüdischen aufgewachsen wärt dann wärt ihr ganz bestimmt kein christ oder täusche ich mich da???? also überlegt euch was ihr da sagt und kommt mir nicht damit mehr bücher lesen und son scheiss ich kenne die ganze geschi von die drei grossen relis/sekten in und auswendig!!!

übrigens ihr glaubt alle an den gleichen gott!!! 8O
komisch dann bekämpft ihr euch!!!! (IDIOTEN)
 

Gorgona

Erhabener auserwählter Ritter
Bis vor ca. 2000 Jahren gab es wohl nur eine monotheistische Religion: das Judentum. Die übrige Welt frönte dem Politheismus. Die "Bibel" der Politheisten hatten und haben viele Namen und bestehen aus Mythen und darin enthaltenen Lebens- und Weltanschauungen. Auch wenn es viele dieser Religionen nicht mehr gibt und heutzutage die Mythen nicht mehr geglaubt werden, verlieren die Anschauungen und Weisheiten dieser Religionen nicht an Wahrheitsgehalt oder Wert.

Wenn es in 2000 Jahren keinen christlichen Glauben mehr gibt, weil wir vielleicht von anderen Lebensformen aufgesucht werden und diese uns eine neue "Wahrheit verkaufen", wird der Lebensentwurf der Person Jesus nicht an Wert verlieren. Ob er jetzt in einer Krippe von einer Jungfrau geboren wurde, ob er der Sohn Gottes ist oder ob er auferstanden ist, ist unwichtig. Die Bibel besteht aus Mythen, wie jedes "heilige" Buch. Was ist schlimm daran?

Aber bedenkt, dass unsere Gesellschaft, unser Rechtssystem, sogar unser Verständniss von Demokratie darauf basiert, dass alle Menschen gleich viel Wert sind, der Mensch dem anderen Menschen helfen sollte und das Ziel ist zusammen in Frieden zu leben.

Und wer kann behaupten, dass das schlechte "Wahrheiten" sind?!
 

captainfuture

Großer Auserwählter
Weltenbummler schrieb:
@ Cap' Future: O.K., "Hitler ist im Himmel", ein bisschen provokativ und so, wie du's erklärst, ganz gut getroffen. Allerdings ... das Christentum funktioniert mit einem Wertekanon, Gut und Böse sind nicht einfach relativ.
ich wollte damit auch mehr ausdrücken, dass das christentum als summe individueller wertbetrachtungen eben zu der entsprechenden zeit diese gut/böse-darstellung repräsentiert. und dadurch, dass in der christlichen lehre im prinzip jeder als "gottes sohn/tochter" gesehen werden soll, egal, ob "gut" oder "böse" ist sie gar nicht soweit davon entfernt, individuelle wertesysteme mit einzuschließen. wenn du auf die teufel-stories ansprichst - auch hier hat die katholische kirche (und nicht die christliche lehre) wohl sehr viel forciert.

Weltenbummler schrieb:
Manches ändert sich sicherlich mit dem Lauf der Zeit ... wenn ein altisraelitischer Wüstenstamm zwischen Stein- und Bronzezeit Homosexualität nicht gutheißt, muss das nicht bedeuten, dass wir Christen an diesem Werturteil für alle Zeit festhalten müssen. Aber zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte und bestimmten gesellschaftlichen Umständen als Christen gemeinsam zu sagen: "das ist gut", "das ist böse", ist schon in Ordnung. Und wenn Himmel und Hölle sozusagen überirdische Metaphern für Gut und Böse sind, habe ich kein Problem damit, Hitler eher in der Hölle zu platzieren als zu sagen, alles sei relativ. Im atheistischen Bereich funktioniert es ja genauso ... mit unseren Gesetzen, Verfassungen, die beispielsweise von den Menschenrechten geprägt sind, fordern wir als Gesellschaft auch ein bestimmtes Verhalten und dulden nicht alle möglichen "individuellen definitionen" ...
die "individuelle definitionen" werden überflüssig, wenn man erkennt, dass es kein "gut" und kein "böse" gibt. in jedem und allem steckt beides.

ich habe dieses beispiel schon einmal gebracht : als jesus wasser in wein verwandelte, war das für die hochzeitsgesellschaft eine feine sache. der weinhändler nebenan fand das nicht so toll und hat durch den verlorenen gewinn unter umständen seine existenz verloren ....
 

captainfuture

Großer Auserwählter
Odium schrieb:
an alle die christ sind (oder andere relis)

warum seid ihr christ???? doch nur weil ihr so aufgewachsen seid oder wollt ihr sagen dass euch christentum besser gefällt??? aber ihr kennt doch die anderen relis nicht also könnt ihr gar nicht sagen dass ihr christ bzw. eine religion habt.
woher willst du wissen, dass wir die anderen religionen nicht kennen ? ich muss auch kein christ sein, um darlegen zu können/wollen, dass die grundlage für das christentum bzw. auch andere religionen gar nicht so primitiv und abwegig sind, wenn man fähig ist, das ganze von mehreren seiten zu betrachten.

Odium schrieb:
das ist doch gar nicht eure meinung, denn wenn ihr in einem islamischen land oder jüdischen aufgewachsen wärt dann wärt ihr ganz bestimmt kein christ oder täusche ich mich da????
wenn es moslems gibt, die in deutschland aufgewachsen sind, warum sollte es nicht anders herum auch funktionieren ?

Odium schrieb:
also überlegt euch was ihr da sagt und kommt mir nicht damit mehr bücher lesen und son scheiss ich kenne die ganze geschi von die drei grossen relis/sekten in und auswendig!!!
wohl noch etwas zu wenig ....
 

Odium

Geselle
[quote="captainfuture
woher willst du wissen, dass wir die anderen religionen nicht kennen ? ich muss auch kein christ sein, um darlegen zu können/wollen, dass die grundlage für das christentum bzw. auch andere religionen gar nicht so primitiv und abwegig sind, wenn man fähig ist, das ganze von mehreren seiten zu betrachten.
wenn es moslems gibt, die in deutschland aufgewachsen sind, warum sollte es nicht anders herum auch funktionieren ?
[/quote]


auch wenn du due anderen relis kennst glaub ich kaum dass du sie auch werklich erlebt hast. aber welches religion ist mir ziemlich egal. von mir aus glaubt ruhig an euren gott aber warum religion???? wenn ihr doch alle an den gleichen gott glaubt??? ich finde religion ist nur was für dumme leute( sorry soll keine beleidigung sein....) die sich selber keine lebensweise machen können sondern von anderen vorschreiben lassen :!:
 

Sefirot Bina

Großmeister
Tizian hat folgendes geschrieben:
Also nehmen wir an, dass es Götter gibt: Warum ist dann einer logischer als mehrere?


Hierzu möchte ich bemerken, das in polytheistischen Religionen ein anderes Gottesbild vermittelt wird. In der griechischen Götterwelt, ebenso wie in der alt-germanischen Götterwelt, sind die Götter nicht allmächtig. Sie sind sehr menschenähnlich, d.h. sie haben Fehler wie wir und handeln wie wir Menschen. So kennen die Götter Hass und Eifersucht. Außerdem sind sie Bestandteil einer Welt die schon vor ihnen bestanden hat. Daher muss man immer sehen welches Gottesbild man betrachtet. Wenn man nun den allmächtigen Schöpfergott vor Augen hat, wie dies bei mir der Fall ist, ist ein einzelner Gott mit umfassenden Möglichkeiten einleuchtender als Götter die nur beschränkt handeln können ( jeder Gott hat bestimmtes Aufgabenfeld – z.B. Mars=Kriegsgott, Demeter=Fruchtbarkeit, Ernte, Poseidon=Meer ).
Dies ist meine logische Argumentation für einen Gott, die Blickpunkt abhängig ist. Ich denke ich könnte auch eine universelle Argumentation darreichen, aber nur wenn dies gewünscht wird da es sicherlich einiges an zeit kosten wird.


Tizian hat folgendes geschrieben:
Ist eine Erfahrung nicht auch ein Vorgang, bei dem ich etwas begreife?

Vielleicht war es etwas unsauber ausgedrückt aber ich wollte eben jenes ausdrücken. Ich wollte sagen das man Gott außer durch eine Erfahrung nicht begreifen kann.

Gruß Sefirot Bina
 

Dotzdoc-1

Geheimer Meister
Habt ihr niemals die Bibel gelesen?

Wenn das alles Metaphern sind solltet ihr sie auch so lesen und wenn ihr das wörtlich nehmt dürfte ja alles klar sein, oder?

Thema beendet.
 
Oben Unten